CH370210A - Zeichnungstisch - Google Patents

Zeichnungstisch

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Publication number
CH370210A
CH370210A CH42860A CH42860A CH370210A CH 370210 A CH370210 A CH 370210A CH 42860 A CH42860 A CH 42860A CH 42860 A CH42860 A CH 42860A CH 370210 A CH370210 A CH 370210A
Authority
CH
Switzerland
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dependent
column
table according
drawing table
base
Prior art date
Application number
CH42860A
Other languages
English (en)
Inventor
Wenger Otto
Original Assignee
Prefina Gmbh
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Filing date
Publication date
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Publication of CH370210A publication Critical patent/CH370210A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B27/00Drawing desks or tables; Carriers for drawing-boards
    • A47B27/14Adjustable underframes

Landscapes

  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description


  Zeichnungstisch    Bei bisher gebräuchlichen Zeichnungstischen wird  das Tischblatt nach Höhe und Neigung im allgemei  nen von Hand verstellt und arretiert, doch ist bei  grossen Zeichnungstischen die Höhenverstellung des  Tischblattes anstelle der Handbedienung auch schon  halbautomatisch gestaltet worden. Hierbei ist eine  vertikale Säule     teleskopartig        verlängerbar,    z. B. mit  tels einer motorgetriebenen, koaxialen Gewindespin  del oder mittels eines hydraulischen Druckmediums.

    Der hydraulische Antrieb ist mit dem Nachteil be  haftet,     dass    bei     Undichtigkeiten    oder Beschädigun  gen hydraulisches Medium ausfliessen kann, während  mechanische Antriebe vielfach einen zu, komplizierten  Aufbau aufweisen und bei Betätigung zu geräuschvoll  arbeiten.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Zeichnungstisch  mit halbautomatischer Bedienungsweise mit in einem  Sockel stehender     Teleskopsäule    und vom Sockel aus  elektromotorisch     antreibbaren    Mitteln zur Höhenver  stellung und weiteren Mitteln zur Neigungsverstellung  des Tischplattes. Gemäss der Erfindung sind die Mit  tel für die Neigungsverstellung des Tischblattes unab  hängig von den Mitteln zur Höhenverstellung eben  falls vom Sockel aus elektromotorisch     antreibbar    und  somit separat und auch gleichzeitig mit diesem     be-          tätigbar.     



  Der Erfindungsgegenstand wird anschliessend an  hand eines auf der beiliegenden Zeichnung dargestell  ten Ausführungsbeispiels näher erläutert.  



       Fig.   <B>1</B> ist eine Seitenansicht des Zeichnungstisches  mit teilweise weggebrochenem Sockel<B>;</B>       Fig.    2 zeigt einen     Axialschnitt    durch die Säule des  Zeichnungstisches, und       Fig.   <B>3</B> zeigt einen Querschnitt durch die Säule.  



  Im Tischsockel<B>1</B> ist eine aus einem äusseren und  inneren     Sechskantrohr    2     bzw.   <B>3</B> bestehende,     teleskop,-          artig        verlängerbare    Säule schräg nach vorn geneigt    befestigt, an deren oberem Ende ein Kopf 4 einen  nach vom abstehenden Supportarm,<B>5</B> aufweist, an  welchem das Tischblatt<B>6</B> um eine zur Vorderkante  <B>7</B> des Tisches parallele Achse<B>8</B> auf und nieder  schwenkbar ist. Die Schrägstellung der Säule verschafft  insbesondere ausreichend freien Raum für die Füsse  und Beine des Benützers des Zeichnungstisches.  



  Zur elektromechanischen Verstellung der Höhe  und Neigung des Tischblattes<B>6</B> sind im Sockel<B>1</B> beid  seitig neben der Säule zwei Elektromotoren<B>9</B> und<B>10</B>  am äussern     Sechskantrohr    2 befestigt, deren Motor  wellen     achsenparallel    zur Säule angeordnet sind. Der  Elektromotor<B>9</B> treibt mittels eines Keilriemens<B>11</B>  über die     Riemensch#eiben    12 und<B>13</B> praktisch ge  räuschlos eine in der Säule koaxial angeordnete,  hohle Gewindespindel 14, in welche eine am unteren  Ende des     lnnenrohres   <B>3</B> befestigte Gewindemutter<B>15</B>  eingreift, um das Innenrohr<B>3</B> gegenüber dem Aussen  rohr 2 angemessen rasch zu verschieben.

   Dabei ist  das Innenrohr<B>3</B> am Aussenrohr 2 mittels Gleitplatten  <B>16</B> an drei seiner Flächen geführt, indem<B>je</B> drei     Gleit-          platten   <B>16</B> aussen am unteren Ende des     Innenrohres   <B>3</B>  und innen am oberen Ende des Aussenrohres 2 be  festigt sind. Dadurch wird eine vorzügliche Stabilität  auch bei maximalem Säulenauszug gewährleistet.  



  Der Elektromotor<B>10</B> treibt mittels eines Keil  riemens<B>17</B> über die Riemenscheiben<B>18</B> und<B>19</B> prak  tisch geräuschlos eine sich durch die Hohlspindel 14  erstreckende     Antfiebswelle    20, welche, aus einer in  ein     Vierkantrohr    eingeschobenen     Vierkantstange    be  stehend, nach Massgabe der Längenänderung der  Säule     teleskopartig    längenveränderlich ist und an  ihrem obern Ende im Kopf 4 der Säule ein Doppel  kreuzgelenk 21 besitzt, an dessen anderem Ende eine  Gewindespindel 22 angeschlossen ist. Diese Gewinde  spindel ist in einem im Kopf 4 um eine zur Schwenk  achse<B>8</B> des Tischblattes<B>6</B> parallele Achse<B>23</B> dreh-      baren Teil 24 gelagert.

   Die Gewindespindel 22 greift  in das Innengewinde<B>25</B> des dem Kopf 4 zugekehrten  Endes eines Rohres<B>26,</B> welches sich gegen die hintere  Kante<B>27</B> des Tischblattes<B>6</B> erstreckt und mit seinem  dieser Kante benachbarten Ende<B>28</B> mittels einer zu  den Achsen<B>8</B> und<B>23</B> parallelen Achse<B>29</B> am Tisch  blatt     angelenkt    ist, wobei es als Innenrohr mit einem  am Drehteil 24 des Kopfes 4 befestigten Aussenrohr  <B>30</B> eine     Teleskopstange    zur Verstellung der     Tischblatt-          neigung    bildet. Dieser     Spindeltrieb    ist naturgemäss  selbsthemmend.  



  Die beiden Antriebsmotoren<B>9</B> und<B>10</B> können un  abhängig voneinander und somit auch gleichzeitig in  der einen oder andern     Drehrichtunc,    z. B. von am  Tischblatt montierten, nicht gezeigten Schaltern, in  Betrieb gesetzt werden, um das Tischblatt in der  Höhe und in seiner Neigung zu verstellen, wobei die  Tischneigung von der Horizontallage. bis zur Vertikal  lage geändert werden kann     (Fig.   <B>1).</B>  



  Der Sockel<B>1</B> ist an seiner oberen Seite mit  einer     öffnung    versehen, welche durch einen am  äusseren     Sechskantrohr    2 befestigten Deckel<B>32</B> ver  schlossen ist und durch welche die Säule mitsamt den  Elektromotoren bei der Montage eingeführt und zu       Wartungs-    und Revisionszwecken herausgehoben wer  den kann. Dank der Vermeidung von Zahnradgetrie  ben arbeiten die Einstellmechanismen des beschrie  benen Zeichnungstisches praktisch geräuschlos.  



  Anstelle des Doppelkreuzgelenkes könnte im Kopf 4  die     abwinkelbare    Rotationsverbindung zwischen der  Antriebswelle 20 und der Gewindespindel 22 der       Teleskopstange   <B>26, 30</B> durch eine biegsame Welle  oder durch ein     Kegelradgetriebe,    z. B. mit Kunststoff  verzahnung zur Geräuschvermeidung, gebildet sein.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Zeichnungstisch mit in einem Sockel stehender Teleskopsäule und vom Sockel aus elektromotorisch antreibbaren Mitteln zur Höhenverstellung und wei teren Mitteln zur Neigungsverstellung des Tisch blattes, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel für die Neigungsverstellung des Tischblattes unabhängig von den Mitteln zur Höhenverstellung ebenfalls vom Sockel aus elektromotorisch antreibbar und somit separat und auch gleichzeitig mit diesen betätigbar sind.
    UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Zeichnungstisch nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse des Tisch blattes vor dem oberen Säulenende angeordnet ist, von welch letzterem sich eine mit einem Ende am Tischblatt angelenkte Teleskopstange zur Neigungs- verstell-ung des Tischblattes gegen dessen hintere Kante erstreckt. 2.
    Zeichnungstisch nach Unteranspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass eine zur selbsthemmenden Längenänderung der Teleskopstange vorgesehene Ge windespindel in abwinkelbarer Rotationsverbindung mit einer Antriebswelle steht, welche sich durch die hohl ausgebildete Säule erstreckt und mit dieser teleskopartig ausziehbar ist. <B>3.</B> Zeichnungstisch nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Säule vom Tischsockel gegen die Vorderkante des Tischblattes geneigt ist. 4.
    Zeichnungstisch nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die abwinkelbare Rota tionsverbindung zwischen Antriebswelle und Ge windespindel der Teleskopstange durch ein Doppel kreuzgelenk gebildet ist. <B>5.</B> Zeichnungstisch nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die abwinkelbare Rota tionsverbindung zwischen Antriebswelle und Ge windespindel der Teleskopstange durch eine biegsame Welle gebildet ist.
    <B>6.</B> Zeichnungstisch nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die abwinkelbare Rota tionsverbindung zwischen Antriebswelle und Ge windespindel der Teleskopstange durch ein Kegel- radgetriebe gebildet ist. <B>7.</B> Zeichnungstisch nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass im hohl ausgebildeten Tischsockel zwei Elektromotoren<B>je</B> als Antrieb für die Höhenverstellung bzw. die Neigungsverstellung des Tischblattes beiderseits neben der Säule angeord net sind.
    <B>8.</B> Zeichnungstisch nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass <B>je</B> ein Keilriemengetriebe zwischen dem einen Motor und der Antriebswelle so wie zwischen dem andern Motor und einer zur Län genänderung der Teleskopsäule vorgesehenen Ge windespindel angeordnet ist. <B>9.</B> Zeichnungstisch nach den Unteransprüchen 2, <B>6</B> und<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Säule mit den Elektromotoren und übertragungsmitteln als Ganzes aus dem Tischsockel heraushebbar ist.
    <B>10.</B> Zeichnungstisch nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Säule sechskantig aus gebildet ist und für den verschiebbaren Teleskopteil eine dreiflächige Führung aufweist.
CH42860A 1960-01-15 1960-01-15 Zeichnungstisch CH370210A (de)

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CH370210A true CH370210A (de) 1963-06-30

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