CH367692A - Maschine zum schrittweisen Ausstanzen von Schlitzen in Blechen oder dergleichen - Google Patents

Maschine zum schrittweisen Ausstanzen von Schlitzen in Blechen oder dergleichen

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Publication number
CH367692A
CH367692A CH6415458A CH6415458A CH367692A CH 367692 A CH367692 A CH 367692A CH 6415458 A CH6415458 A CH 6415458A CH 6415458 A CH6415458 A CH 6415458A CH 367692 A CH367692 A CH 367692A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
punch
machine
die
guide pin
punching
Prior art date
Application number
CH6415458A
Other languages
English (en)
Inventor
Berthold Dipl Ing Leibinger
Original Assignee
Trumpf & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Trumpf & Co filed Critical Trumpf & Co
Publication of CH367692A publication Critical patent/CH367692A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D27/00Machines or devices for cutting by a nibbling action
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C37/00Component parts, details, accessories or auxiliary operations, not covered by group B29C33/00 or B29C35/00

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)

Description


  Maschine zum schrittweisen Ausstanzen von Schlitzen in Blechen oder dergleichen    Die     Erfindung    bezieht sich auf eine     Maschine    zum  schrittweisen     Ausstanzen    von Schlitzen in Blechen  oder dergleichen     mittels    eines im     Oberteil    der Ma  schine geführten Stempels mit rings     umlaufender,     vorzugsweise kreisförmiger Schneidkante. Hierdurch  können Werkstücke aus Blech oder dergleichen mit  beliebiger Aussenform oder inneren     Ausschnitten    her  gestellt werden.

   Bei diesen     Maschinen,    die aus  Kurven-, Nibbel- oder Aushaumaschinen bestehen  können, wird beim schrittweisen     Ausstanzen    nur der  in Vorschubrichtung liegende Teil der Schneidkante  beansprucht. Diese     einseitige    Belastung des     Stempels     bewirkt     eine    einseitige Verschiebung des Stempels  gegenüber der     Matrize.    Der Stempel     und,die    Matrize  werden dadurch schnell abgenutzt.

   Unter einer     Nib-          belmaschine    ist eine Stanzmaschine mit einem nach  dem Einschalten des Antriebes     dauernd    schnell ab  wärts und aufwärts bewegten Stanzstempel zum  schrittweisen Ausstanzen von Schlitzen     in    Blechen  oder dergleichen zu verstehen, wobei das Werkstück  am Ende jedes Aufwärtsganges des Stanzstempels  um einen     kleinen    begrenzten Betrag vorgeschoben  wird und beim darauffolgenden Abwärtsgang des  Stempels ein sichelförmiger     Teil    vom Werkstück ab  getrennt wird.

   Die     Erfindung    bezweckt, den oben       erwähnten        Nachteil    durch     eine    bessere     Führung    des       Stempels    gegenüber der Matrize zu vermeiden.

   Dies  wird gemäss der     Erfindung    dadurch erreicht, dass  während des schrittweisen Ausstanzens ein im Unter  teil der     Maschine    gleichachsig zum Stempel gehaltener  Führungsstift, der einen     geringeren        Querschnitt    als  der Stempel hat, durch die Matrize hindurch     in        eine     Führungsbohrung des Stempels eingreift und ihn wäh  rend der Stanzbewegung führt.  



  Vorzugsweise ist der     Führungsstift    im     Unterteil     der Maschine in einem Halter derart verschiebbar ge  führt, dass er aus     seiner    in den Stempel     eingreifenden       Arbeitsstellung nach unten in eine unwirksame Stel  lung     verstellbar    ist, in der seine obere     Endfläche     unterhalb der Matrize     liegt,    damit eine durch den  Stempel aus dem Werkstück     gestanzte    Scheibe zwi  schen der Matrize und dem Halter herausfallen     kann.     



       Ein    Ausführungsbeispiel der     Maschine    gemäss der  Erfindung ist     nachstehend    anhand der Zeichnung be  schrieben. Es zeigen  Fig. 1 einen Schnitt in der Stellung der Teile zum  Ausstanzen eines Loches bei Beginn der Stanzarbeit,  Fig. 2 einen Schnitt in der Stellung der Teile nach  dem     Ausstanzen    eines Loches,  Fig. 3 einen Schnitt in der Stellung der Teile wäh  rend des schrittweisen Ausstanzens eines Schlitzes.  Der im Oberteil der     Maschine    geführte Stempel 10  ist mit einer axialen     Führungsbohrung    11 versehen.

    Unterhalb der die Blechplatte 12 tragenden     Matrize     13 ist .im     Unterteil    14 der Maschine ein Halter 15       zum        Halten    eines Führungsstiftes 16 angeordnet. Der       im    Querschnitt kreisförmige     Führungsstift    16, der  einen geringeren Durchmesser     und    damit     einen    -gerin  geren Querschnitt als der im Querschnitt kreisförmige  Stempel 10 hat, greift     in        seiner        Arbeitsstellung    gemäss  Fig.

   3 durch die Matrize 13 hindurch in die Führungs  bohrung 11 des     Stempels    10 und führt diesen während  seiner Stanzbewegung. Der Führungsstift 16 ist gleich  achsig zum Stempel 10 angeordnet.  



  Zum Ausstanzen     eines    Loches bei     Beginn    der       Stanzarbeit        wird    der Führungsstift.<B>16</B> in seinem     Halter     15 so weit gesenkt     (Fig.    1),     d'ass    der niedergehende  Stempel 10 den     Führungsstift    16 nicht erreichen       kann,    sondern     eine        ungelochte    Scheibe 17 ausstanzt,

    die nach unten zwischen     der        Matrize    13 und dem       Halter    15 wegfallen     kann        (Fig.    2). Nach dem Aus  stanzen     eines        Loches    wird der     Führungsstift    16 so  weit angehoben, dass er über die Matrize 13 hinaus  ragt und auch bei angehobenem Stempel 10 noch     in         dessen Führungsbohrung 11 greift.

   Der Führungsstift  16 bewirkt daher, dass der Stempel 10 beim     Stanzen     auch bei     einseitiger        Beanspruchung    zentrisch     in    die  Bohrung der Matrize     eingeführt    wird und nicht ein  seitig an-ihr anschlagen kann, wodurch die kreis  förmige Schneidkante beschädigt oder schnell ab  genutzt würde. Ausserdem dient der Führungsstift 16  als Anschlag für den in Fig. 3 in Pfeilrichtung erfol  genden Vorschub des Werkstückes 12, wie Fig.3       zeigt.    Die beim schrittweisen Ausstanzen     eines     Schlitzes entstehenden Späne fallen an dem Halter 15  vorbei nach unten weg.  



  Das Verschieben des     Führungsstiftes    16 und seine  Festlegung     in    verschiedenen     Höhenstellungen    kann     in     beliebiger Weise von Hand, durch Drahtzug, elek  trisch, hydraulisch oder pneumatisch     erfolgen,    z. B.  durch     einen    Kolben 18, der     in    einem Zylinder 19  verschiebbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Maschine zum schrittweisen Ausstanzen von Schlitzen in Blechen oder dergleichen mittels eines im Oberteil der Maschine geführten Stempels mit rings umlaufender Schneidkante, dadurch gekennzeichnet, dass während des schrittweisen Ausstanzens ein im Unterteil (14) der Maschine gleichachsig zum Stempel (10) gehaltener Führungsstift (16), der einen ge ringeren Querschnitt als der Stempel hat, durch die Matrize (13) hindurch in eine Führungsbohrung (11) des Stempels (10) eingreift und ihn während der Stanzbewegung führt.
    UNTERANS.PRi7CHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Führungsstift (16) im Unter teil (14) der Maschine in einem Halter (15) derart verschiebbar geführt ist, dass er aus seiner in den Stempel (10) eingreifenden Arbeitsstellung nach unten in eine unwirksame Stellung verstellbar ist, in der seine obere Endfläche unterhalb der Matrize liegt, damit eine durch den Stempel (10) aus dem Werk stück (12) gestanzte Scheibe (17) zwischen der Matrize (13) und dem Halter (15) herausfallen kann.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungs stift (16) gleichzeitig als Anschlag für den Vorschub des Werkstückes (12) dient.
CH6415458A 1957-12-06 1958-09-19 Maschine zum schrittweisen Ausstanzen von Schlitzen in Blechen oder dergleichen CH367692A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DET14490A DE1177453B (de) 1957-12-06 1957-12-06 Nibbeleinrichtung an Kurven-, Nibbel- und Aushaumaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH367692A true CH367692A (de) 1963-02-28

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ID=7547646

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CH6415458A CH367692A (de) 1957-12-06 1958-09-19 Maschine zum schrittweisen Ausstanzen von Schlitzen in Blechen oder dergleichen

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DE (1) DE1177453B (de)

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1128259B (de) 1957-11-06 1962-04-19 Otto Oeckl Nibbelmaschine

Also Published As

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DE1177453B (de) 1964-09-03

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