CH367393A - Elektrische Regeleinrichtung für eine Mehrzahl von Verstelluftschrauben - Google Patents

Elektrische Regeleinrichtung für eine Mehrzahl von Verstelluftschrauben

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CH367393A
CH367393A CH5398857A CH5398857A CH367393A CH 367393 A CH367393 A CH 367393A CH 5398857 A CH5398857 A CH 5398857A CH 5398857 A CH5398857 A CH 5398857A CH 367393 A CH367393 A CH 367393A
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CH
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propeller
speed
dependent
propellers
motor
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CH5398857A
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E Brockert Paul
Robert Gordon David
Kinsman Skinner Robert
C Whitmer Joseph
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Gen Motors Corp
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    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
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Description


  Elektrische Regeleinrichtung für eine Mehrzahl von     Verstelluftschrauben       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  elektrische Regeleinrichtung für eine Mehrzahl von       Verstelluftschrauben,    wobei jeder Luftschraube ein  einstellbarer Drehzahlregler zugeordnet ist, der  durch Änderung der     Luftschraubensteigung    die       Luftschraubendrehzahl    im wesentlichen konstant zu  halten erlaubt, und jedem Regler ein Generator  beigeordnet ist, der ein die     Luftschraubendrehzahl     und     Luftschraubenphase    anzeigendes Signal erzeugt.  



  Mit Hilfe der Erfindung kann eine Synchroni  sierung der Drehzahlen und der Phasen einer     Haupt-          oder    unabhängigen Luftschraube und der übrigen  abhängigen Luftschrauben erreicht werden.  



  Die     erfindungsgemässe    Regeleinrichtung ist ge  kennzeichnet durch je eine Vergleichseinrichtung für  die Drehzahlsignale einer Hauptluftschraube und  jeder der von dieser abhängigen Luftschrauben,  welche Vergleichseinrichtungen je ein der Drehzahl  differenz zwischen Haupt- und abhängigen Luft  schrauben proportionales Fehlersignal bewirken  sowie je ein     Phasenfehlersignal,    das dem Stellungs  unterschied zwischen der Haupt- und jeder der ab  hängigen Luftschrauben proportional ist, und eine       Auswähleinrichtung,    mit der das eine und/oder an  dere Fehlersignal zur selbsttätigen Regelung aus  gewählt werden kann.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der  beiliegenden Zeichnung dargestellt und wird an  hand der Zeichnung im folgenden im einzelnen er  läutert.  



       Fig.    1 ist ein Schema eines Teiles der Regel  einrichtung für eine Mehrzahl von     Verstelluft-          schrauben.     



       Fig.    2 ein weiteres Schema.  



       Fig.    3 ein Schema des elektronischen Teils der  Regeleinrichtung, und,         Fig.    4 eine     zusammengesetzte    schematische  Darstellung eines Teiles der Einrichtung.  



  Ein mehrmotoriges Flugzeug ist mit vier     Ver-          stelluftschrauben    10, 11, 12 und 13 versehen.  Gleiche Teile der Luftschrauben 10, 11, 12 und 13  sind durch gleiche Bezugszahlen mit angehängten  Strichen bezeichnet. Die Luftschraube 10 besitzt  nach     Fig.    1 eine     Nabenhaube    15, welche mit Öff  nungen versehen ist, durch die je eines von vier       Luftschraubenblättern    16 herausragt.

   Die Blätter  sind um ihre Längsachsen auf verschiedene Steigun  gen einstellbar, wobei der Bereich der Steigungen die  volle Bremsstellung und die volle Segelstellung     ein-          schliessen.    Die Luftschraube 10 wird um     ihre    hori  zontale Achse durch eine Welle 17 gedreht, die  von einem geeigneten Antriebsmotor, beispielsweise  einer Gasturbine (nicht dargestellt), angetrieben wird.  Die     Nabenhaube    15     umschliesst    eine nicht darge  stellte Nabe, an deren hinterem Ende eine Regler  gruppe (nur teilweise dargestellt) angebracht ist.  



  Es sind mit der Schraube 10 drehbare Regler  teile, sowie feststehende     Reglerteile    mit Kupplungen,  die die Bewegung von den feststehenden auf die  beweglichen Teile der Regeleinrichtung übertragen,  vorhanden. Ein Steuerhebel 151     (Fig.    4) ist von  einem     Gleichstrom-Blattverstellmotor    18     beeinflusst.     Der Betätigungsmotor 18 wird dazu verwendet, die  Drehzahl für die Schraube 10 durch ein hydraulisches  Regelventil 150 für konstante Drehzahl, das zu den  rotierenden Teilen des, Reglers gehört, einzustellen.  



  Der Betätigungsmotor 18     (Fig.    4) ist treibend  mit einem ringförmigen Zahnrad 159 verbunden,  das seinerseits ein     Rätzel    160 antreibt, welches auf  dem Ende einer Welle 161 sitzt, die auf ihrem an  deren Ende ein     Verstellgewinde    mit grosser Steigung      trägt, das in einem Gegengewinde in einem Steuer  ring 162 läuft. An dem Steuerring 162 liegt ein  Steuerschuh 163 an, der an einem Ende eines       Nockenhebels    164 sitzt, der zu den umlaufenden  Teilen des Reglers gehört.

   Die     Nockenfläche    des  Hebels 164 liegt an einer Rolle 165 an, die an einer  oberen Lagerung für eine Feder 153 sitzt, deren  untere Lagerung in der Mitte des Hebels 151 ange  bracht ist, dessen eines Ende an einem umlaufenden  Teil 152 drehbar gelagert ist. Das Ventil 150 ist  mit dem anderen Ende des Hebels 151 verbunden,  der Fliehkraft ausgesetzt und mit zwei scheiben  förmigen Ansätzen versehen,

   welche die Verbindung  zweier Öffnungen 155 und 156 mit einer     Zuführ-          leitung    154 für ein     Druckmedium    oder mit dem  Auslass     regeln.    Die Öffnungen 156     bezw.    155 sind  durch je einen Kanal 157     bezw.    158 an die Ver  steileinrichtung für die     Luftschraubensteigung    (nicht  dargestellt) angeschlossen, um diese zu vergrössern       bezw.    zu     verkleinern.     



  Die     Luftschraubenwelle    17 ist     mit    einem Zahn  rad 19 versehen, das mit einem Zahnrad 20 kämmt.  Das     Übersetzungsverhältnis    zwischen den Zahn  rädern 19 und 20 beträgt 4:1, das Zahnrad 20 dreht  sich somit bei einer     Umdrehung    des Zahnrades 19       viermal.    Das Zahnrad 20 ist an einer Welle 21  befestigt, die an dem Rotor eines zweipoligen     3-          Phasen-Tachometergenerators    22     angebracht,    ist.

    Der     3-Phasen-Wechselstrom,    der von dem Tacho  metergenerator erzeugt wird, wird auf die Wick  lungen eines     Stators    23 eines     Differentialmotors    24  gegeben. Bei den vier Luftschrauben sind nur drei       Differentialmotore    vorgesehen; einer der     Motore     trägt die Bezeichnung 24', 24", da dieser Motor  elektrisch mit dem einen oder anderen der beiden       Luftschraubengeneratoren    22', 22" verbunden wer  den kann. Jeder     Differentialmotor    besitzt einen Rotor  25 mit Wicklungen.  



  Es kann entweder die Luftschraube 11 oder 12  als     Haupt-Luftschraube    gewählt werden, während  die übrigen Luftschrauben bei entsprechender Hand  schaltung von dieser abhängig sind. Die Ausgänge  der     Tachometergeneratoren    22' und 22"     sind    näm  lich mit     Schaltern    26     bezw.    27 verbunden.

   Die  Schalter 26 und 27 sind miteinander gekuppelt, sind  dreipolig und besitzen drei Schaltstellungen I,     1I,          III.    Wie in     Fig.    1 dargestellt, sind die Schalter 26  und 27     in    der Lage I, in welcher die Luftschraube  11 als Hauptluftschraube wirkt und die Luft  schrauben 10, 12 und 13 als von dieser abhängige  Luftschrauben gewählt sind. Die Ausgangsleistung  des     Tachometergenerators    22' wird auf die Leitungen  28, 29 und 30 gegeben, die mit den Wicklungen der  Rotoren 25, 25'/25", sowie 25"' der drei     Diffe-          rentialmotoren    24, 24'/24", sowie 24"' verbunden  sind.

   Der     Tachometergenerator    22" ist mit der       Statorwicklung    23'/23" des Motors     24'/24.'    ver  bunden. Die Schalter 26 und 27 bewirken in Stellung       1I,    dass beide Generatoren 22' und 22" vom Motor  24'/24"     elektrisch    getrennt sind. Weiterhin können    die Schalter 26 und 27 so gestellt werden (11I), dass  die Luftschraube 12 als Hauptluftschraube wirkt  und die Luftschrauben 10, 11 und 13 als von dieser  abhängige Luftschrauben     verwendet    werden.

   In  diesem Falle ist der Ausgang des     Tachometergene-          rators    22" mit den Leitungen 28, 29 und 30 und  mit den     Rotorwicklungen    25, 25'/25" sowie 25"'  der Differentialmotoren 24, 24'/24"     sowie    24"' ver  bunden. Der Generator 22' ist mit der     Statorwick-          lung    23'/23" des Motors 24'/24" verbunden.  



  Der Rotor 25 des elektrischen Differentialmotors  24 ist durch eine Welle 31 mit einer Bürste 43       (Fig.    4) für einen Kollektor 32 mit ungerader     Seg-          mentzahl,    mit zwei Bürsten 61 und 64 für einen       Kommutator    33 mit gerader     Segmentzahl    und mit  einer Wicklung 34 eines     Differentialpotentiometers     35 verbunden. Der     Kommutator    32 besitzt drei Seg  mente 36, 37 und 38 und der     Kommutator    33 vier  Segmente 39, 40, 41 und 42.

   Für die Luftschrauben  11 und 12 sind gemeinsam ein     Kommutator    32'/32"  mit drei Segmenten und ein     Kommutator    33'/33"  mit vier Segmenten vorgesehen.  



  Die von dem Differentialmotor 24 angetriebene  Bürste 43 ist durch eine     Schleifringvorrichtung    mit  der einen Seite eines Kondensators 44 verbunden,  dessen andere Seite geerdet ist. Wenn sich die vom  Differentialmotor 24 angetriebene Bürste 43 um  den feststehenden     Kommutator    32 herumdreht, be  rührt sie bei einer Drehung entgegen dem Uhrzeiger  sinn aufeinanderfolgend die Segmente 38, 37 und 36  und bei Drehung im Uhrzeigersinn die Segmente 38,  36 und 37.

   Wenn die Drehzahl der abhängigen Luft  schraube 10 geringer ist als die Drehzahl der Haupt  luftschraube 11 oder 12, wird die an dem     Kom-          mutator    32 anliegende Bürste durch den Diffe  rentialmotor entgegen dem Uhrzeigersinn ange  trieben ; wenn jedoch die Drehzahl der abhängigen  Luftschraube 10 grösser ist als die Drehzahl der  Hauptluftschraube 11 oder 12, wird die am     Kom-          mutator    32 anliegende Bürste im Uhrzeigersinn ge  dreht.  



  Die- Segmente 39 und 41 des Kollektors 33  sind untereinander und mit einer Leitung 137 sowie  durch einen   Ein-Aus  -Schalter 60 zur Phasen  synchronisierung mit dem einen Pol (Pfeil) einer       28-V-Gleichspannungsquelle    verbunden, deren an  derer Pol an Erde liegt. Der Schalter 60 ist mit zwei  Schaltern 60'/60" und 60"' gekuppelt. Die Segmente  40 und 42 sind miteinander und mit Erde ver  bunden. Die Bürste 61 ist mit einer Bürste eines ein  permanentes Erregerfeld aufweisenden, umsteuer  baren Gleichstrommotors 65 verbunden, dessen an  dere Bürste mit der Bürste 64 verbunden ist und  dessen Rotor einen Kontaktarm 66 trägt, der an  der Wicklung 34 des     Potentiometers    35 anliegt.  



  Die     Kommutatorsegmente    36, 37     bezw.    38       (Fig.    2) sind mit je einer Leitung 45, 46     bezw.    47  verbunden. Die Leitung 47 ist mit einem       Ein-          Aus     -Schalter 48 verbunden, der, wenn er ge  schlossen ist, dem     Kommutatorsegment    38 eine      Gleichspannung von 28 V (Pfeil) zuführt. Der  Schalter 48 ist mit entsprechenden Schaltern 48'/48"  und 48"' gekuppelt.

   Die Leitung 45 ist über ein  nicht dargestelltes     Leistungsverstärkerrelais    mit ei  nem     Endlagenschalter    49 verbunden, der die Leitung  45 mit einer zur Drehzahlsteigerung der Luftschraube  dienenden Wicklung 50 des umsteuerbaren Haupt  schlussgleichstrommotors 18 verbinden kann.  



  Die Leitung 46 ist über ein nicht dargestelltes       Leistungsverstärkerrelais    mit einem     Endlagenschalter     51 verbunden, der die Leitung 46 mit einer zur  Drehzahlverminderung der Luftschraube dienenden  Wicklung 52 des Motors 18 (umgekehrte Dreh  richtung desselben) verbinden kann. Der     Endlagen-          schalter    49 wird automatisch durch einen nicht dar  gestellten     Nockenmechanismus    geöffnet, wenn die  maximale     Synchronisierdrehzahl    der Luftschraube  10, nämlich 1040 U/min., erreicht ist.

   Der     End-          lagenschalter    51 wird geöffnet, wenn die minimale       Synchronisierdrehzahl    dieser Schraube, nämlich 1000  U/min., erreicht ist.  



  Der Betätigungsmotor 18 weist weiterhin zwei       Endlagenschalter    53 und 54 zur Einstellung der  Normaldrehzahl auf, die so betätigt werden, dass  sie den Motor 18 so beeinflussen, dass das hydrau  lische Regelventil auf die Nenndrehzahl von 1020  U/min.     zurückgestellt    wird, wenn ein Schalter 55  für die Normallage geschlossen ist, worauf sie den  Motor 18 abschalten. Der Schalter 55 ist mit zwei  Schaltern 55'/55" und 55"' gekuppelt und mit dem  Schalter 48 mechanisch so verbunden, dass dann,  wenn der     Synchronisierschalter    48 geschlossen ist,  der Schalter 55 für die Normallage offen ist und  umgekehrt.  



  Der Betätigungsmotor 18 ist weiterhin     mit    einem  Schalter 55a für den obersten Grenzwert der  Schraubendrehzahl versehen, der dazu verwendet  wird, die Wirksamkeit des Kraftstoffreglers der Tur  bine zu prüfen. Der     Endlagenschalter   <I>55a</I> ist durch  eine Leitung 56 mit einem     Kraftstoffregler-Prüf-          schalter    57 verbunden. Der Schalter 57 ist mit drei  Schaltern 57', 57" und 57"' gekuppelt.  



  Die Motoren 18' und 18", die zu den Luft  schrauben 11 und 12 gehören, sind mit Leitungen  45', 46' und 58'     bezw.    Leitungen 45", 46" und 58"  versehen, die mit Kontakten eines weiteren     Wähl-          schalters    59 (Stellungen I und     1I1)    für die Haupt  luftschraube verbunden sind. Die Leitungen 58' und  58" sind ausserdem mit Ausgangskontakten des  Schalters 55'/55" verbunden. Die Schalter 59, 26  und 27 sind miteinander gekuppelt.  



  Wenn die Wählschalter 26, 27 und 59 für die  Hauptluftschraube in den dargestellten Stellungen I  stehen, dient die Luftschraube 11 als Hauptluft  schraube und sind die Luftschrauben 10, 12 und 13  die von dieser abhängigen Luftschrauben. Da die  Luftschraube 11 die Hauptluftschraube ist, wird der  Betätigungsmotor 18' in die Mittel- oder Normallage  bewegt, da die     28-Volt-Gleichspannung    (Pfeil) der  Leitung 58' über den Schalter 59 zugeführt wird.    Dadurch ist das Regelventil der Hauptluftschraube  11 auf eine Drehzahl von 1020 U/min. eingestellt.

    Wenn eine der abhängigen Luftschrauben von der  Drehzahl der Hauptluftschraube 11 abweicht, wird  die entsprechende     Kommutatorbürste    43 von dem  zugehörigen     Differentialmotor    24 angetrieben, wobei  der entsprechende Betätigungsmotor 18 erregt wird,  so dass das Regelventil der Luftschraube verstellt  wird, bis die Drehzahl mit der Hauptluftschraube  11 synchron ist. Die     Synchronisierschalter    48,  48'/48" sowie 48"' müssen dann geschlossen und  die     Normallagenschalter    55, 55'/55" sowie 55"'  offen sein.

   Wenn sich die Bürste 43 entgegen dem  Uhrzeigersinn um den     Kommutator    32 herumdreht       (Fig.    2), wobei sie anzeigt, dass die Drehzahl der  abhängigen Luftschraube geringer ist als die Dreh  zahl der Hauptluftschraube, wird zunächst der Kon  densator 44 über die Leitung 47 aufgeladen, wenn  die Bürste 43 an dem Segment 38 anliegt.     An-          schliessend    wird der Kondensator über den Leiter  45 entladen, wenn die Bürste 43 am Segment 36  anliegt.

   Dadurch wird die Wicklung 50 des     Haupt-          schlussmotors    18 über das nicht dargestellte     Ver-          stärkerrelais    und den Schalter 49 mit einem Strom=       impuls    versorgt, so dass die Drehzahl der Luft  schraube 10 über das hydraulische Regelventil 150  vergrössert wird. Eine diesbezügliche Rotation des  Motors 18     (Fig.    4) bewirkt     nämlich    eine Rotation  des ringförmigen Zahnrades 159 und über die Wel  len 161 eine     axiale    Bewegung des Steuerringes 162.  Diese axiale Bewegung wird durch den Schuh 163  auf den Hebel 164 übertragen und die Rolle 165  wird nach unten gedrückt.

   Dadurch wird die Span  nung der Feder 153 vergrössert und der Hebel 151  und das Regelventil 150 werden ebenfalls nach  unten gedrückt. Dadurch wird ermöglicht, dass unter  Druck stehendes Medium von der     Zuführleitung     154 zur Öffnung<B>156</B> und durch den Kanal 158 zu  den     Verstellkammern    für die Verkleinerung der  Steigung der     Verstelleinrichtungen    strömen kann.  Die sich ergebende Verkleinerung der Steigung der       Luftschraubenblätter        ermöglicht    es, dass sich die  Drehzahl der Luftschraube vergrössert und wieder  mit der Drehzahl der Hauptluftschraube synchron  wird.  



  Der Motor 18 dreht sich mit einer Drehzahl und  in einer Richtung, die von der Drehzahldifferenz  zwischen der Hauptluftschraube und den     abhängigen     Luftschrauben abhängt, stellt die Feder 153 nach  und bewirkt eine Drehzahlsynchronisierung. Wenn  der Drehzahlgleichlauf erreicht ist, stehen der Motor  24 zusammen mit den Bürsten 43 und steht damit  auch der Motor 18 still.  



  Wenn sich andererseits die abhängige Luft  schraube mit einer Drehzahl dreht, die grösser ist  als die der Hauptluftschraube, wird der Konden  sator 44 über das Segment 37, die Leitung 46 und  den Schalter 51 entladen, erregt die Wicklung 52  des Motors 18 und verringert die Drehzahl der ab  hängigen Luftschraube über das Regelventil 150.      Bei richtiger Drehzahl der Luftschraube wird der  auf das Ventil 150 und den Hebel 151 einwirkenden  Fliehkraft durch die Kraft der Feder 153 das Gleich  gewicht gehalten. Wenn die Einstellung der Feder       geändert    wird, ändert sich die Lage des Ventils  150 so lange, bis sich wiederum eine solche Luft  schraubendrehzahl eingestellt hat, dass die auf das  Ventil 150 und den Hebel 151 einwirkende Flieh  kraft von der neuen Federkraft der Feder 153 im  Gleichgewicht gehalten wird.  



  Wenn gewünscht wird, die Luftschraube 12 als  Haupt- oder unabhängige Luftschraube zu ver  wenden, werden die Schalter 26, 27 und 59 in ihre  anderen Endlagen     III    bewegt. Bei geschlossenen       Synchronisierschaltern    48 sind die Schalter 55 für  die Normallage offen und der Motor 18" wird durch  die Leitung 58" mit Strom versorgt, bis die Dreh  zahl der Schraube 12 ihren     Normalwert    besitzt.  (1020 U/min.).  



  Wenn keine Synchronisierung der Luftschrauben  l0-13 gefordert wird, werden die Schalter 26 und  27 in die neutrale Stellung     II    bewegt, die Schalter  48     geöffnet    und die Schalter 55 geschlossen. Die  Motoren 18, 18', 18" sowie 18"' werden durch die  Leitungen 58, 58', 58" sowie 58"' mit Strom ver  sorgt, bis eine Nenndrehzahl von 1020 U/min.  erreicht ist, worauf die zugehörigen Schalter 53 und  54 automatisch öffnen.  



  Wenn es gewünscht wird, die Wirksamkeit der       Turbinen-Kraftstoffregler    zu überprüfen, werden die  Schalter 57 geschlossen, so dass die Regelventile  150 für konstante Drehzahl     auf    die Stellung für die  maximale     Drehzahl,   <B>1105</B> U/min. eingestellt werden,  worauf die Wirksamkeit der     Turbinen-Kraftstoff-          regler    überprüft werden kann, welche auf eine Dreh  zahl von 1105 U/min. begrenzen sollen.  



  Bei der Phasensynchronisierung ist es nur erfor  derlich, eine vorbestimmte Phasenbeziehung zwi  schen jedem der Blätter der     Haupt-Luftschraube    und  der abhängigen Luftschrauben aufrechtzuerhalten.  Da der     Tachometergenerator    22 mit der vierfachen  Drehzahl der Luftschraube 10 angetrieben wird und  die Luftschraube 10 vier Blätter besitzt, wird ein  vollständiger     Wechselstromimpuls    (eine Periode) bei  je 900     Luftschraubendrehung,    d. h. für jedes Blatt,  vom Generator 22 erzeugt.  



  Wenn die Wählschalter 26, 27 und 59 so ge  schaltet sind, dass als Hauptluftschraube die Luft  schraube 11 oder 12 bestimmt ist, dreht sich der       Differential-Elektromotor    24 mit der zweifachen       Differenzdrehzahl    zwischen der Hauptluftschraube  und der abhängigen Luftschraube 10, da der Tacho  metergenerator zwei Pole und der Differentialmotor  vier Pole besitzt.     Damit    macht der Differentialmotor  bei jeder     Differenz    von einer     Luftschraubenum-          drehung    zwischen Haupt- und abhängigen Luft  schraube     zwei    Umdrehungen.

   Da der     Differential-          motor    die Bürsten 61 und 64 antreibt, die am     Kom-          mutator    33 mit den vier Segmenten anliegen, wird  eine     90     Verschiebung zwischen den Luftschrauben-    blättern durch eine relative Winkelbewegung von       180o    zwischen den Bürsten und den     Kommutatoren     dargestellt. Bei Luftschrauben mit vier Blättern gibt  es. vier Nullagen der Phasensynchronisierung und  damit zwei Nullstellungen je Umdrehung der Bür  sten.

   Wenn die     Phasensynchronisierschalter    60,  60'/60" sowie 60"' geschlossen sind, die Bürste 61  das Segment 39, das mit der     28-Volt-Spannungs-          quelle    verbunden ist,     berührt    und die Bürste 64  das geerdete Segment 42 berührt, wird der Motor  65 so mit Strom versorgt, dass er sich in einer       Richtung    dreht. Bei einer Winkelbewegung der  Bürsten entgegen dem Uhrzeigersinn     berührt    die  Bürste 64 das mit der     28-Volt-Spannungsquelle    ver  bundene Segment 41 und die Bürste 61 berührt das  geerdete Segment 42, so dass der Motor 65 so mit  Strom versorgt wird, dass er in der entgegenge  setzten Drehrichtung umläuft.

   Die abgegebene Fre  quenz des von der Luftschraube angetriebenen       Tachometergenerators    22 ist der     Luftschraubendreh-          zahl        proportional,    und die Phase der Ausgangs  spannung wird durch die 4 :     1-Übersetzung    zwischen  der Luftschraube und dem Generator in einer festen  Beziehung zur Blattstellung gehalten. Somit geben  der von dem Generator erregte Differentialmotor 24  durch die Winkelstellung seiner     Rotorwelle    die rela  tive Phasenlage zwischen Haupt- und abhängiger  Luftschraube an.

   Wenn also der Differentialrotor  steht, ist Drehzahlsynchronisierung vorhanden; wenn  weiterhin der Rotor des Differentialmotors in einer  bestimmten Winkellage steht, ist die gewünschte  Phasenbeziehung vorhanden. Die Segmente des       Kommutators    33 sind durch schmale   tote   Streifen  getrennt, die im wesentlichen zwei Grad relativem       Blattstellungsunterschied    entsprechen. Immer wenn  sich die Bürsten 61 und 64 nicht in diesem   toten    Bereich befinden, wird der Motor 65 so mit Strom  versorgt, dass er sich, abhängig von der Richtung  der Phasenverschiebung, in der einen oder anderen  Richtung dreht.

   Der Motor 65 stellt den Kontakt  arm 66 des     Potentiometers    35 ein, dessen Wicklung  34 von der     Abtriebswelle    31 des     Differential-Elek-          tromotors    24 angetrieben wird. Damit hängt die  relative Bewegung zwischen dem Kontaktarm 66  und der Wicklung 34 von der relativen Bewegung  zwischen dem Differentialmotor 24 und dem Gleich  strommotor 65 ab.  



  Jede Luftschraube besitzt einen elektronischen       Reglerteil        (Fig.    3), der das     Potentiometer    35 dazu  verwendet, einen Impuls zu erhalten, der eine erste  Komponente, die proportional dem Drehzahlintegral  oder der Phasenstellung zwischen Haupt- und ab  hängiger Luftschraube ist, sowie eine zweite Kom  ponente aufweist, die dem Phasenfehler proportional  ist, und dazu     verwendet    wird, einen Korrekturim  puls zu geben, der der Zeit     proportional    ist, wenn  eine     derartige    Phasendifferenz besteht.

   Weiterhin  weist der elektronische     Reglerteil    Eingänge auf, die  proportional der Ableitung der Drehzahl sind oder  der Drehzahländerung der abhängigen Luftschraube,      bezogen auf die Hauptluftschraube, sowie ausserdem  einen Impuls, der proportional der     Differenz    der  augenblicklichen Drehzahlen der Haupt- und der ab  hängigen Luftschrauben ist.  



  Jeder elektronische     Reglerteil        (Fig.    3) enthält  einen Leistungstransformator T-1, dessen nicht dar  gestellte Primärwicklung von einer geeigneten     Wech-          selstromquelle    mit Strom versorgt wird. Der Trans  formator besitzt drei Sekundärwicklungen 70, 71  und 72. Die Sekundärwicklungen 70 und 72 liefern  die     Heizfadenspannung    für fünf elektronische Röh  ren V-1, V-2, V-3, V-4 und V-5. Die Enden der  Sekundärwicklung 71 sind mit     Selen-Gleichrichter-          gruppen    73 und 74 verbunden. Weiterhin besitzt die  Wicklung 71 eine     Mittelanzapfung    75.

   Die Gleich  richter 73 und 74 sind so geschaltet, dass sie einen       Doppelweggleichrichter    darstellen. Die Gleichspan  nung, die von diesem Gleichrichter erzeugt wird,  wird auf einen Spannungsteiler gegeben, der Wider  stände 76, 77, 78 und eine     Spannungsstabilisator-          röhre    79 aufweist, zu der Widerstände 80, 81 und  ein     Potentiometer    82 in Reihe parallel geschaltet  sind. Der Widerstand 76 ist mit der     Mittelanzapfung     75 der Sekundärwicklung 71 des Transformators  T-1 über einen Kondensator 83 verbunden. Weiter  hin ist die Verbindungsstelle der Widerstände 76 und  77 durch einen Kondensator 84 mit der Mittelan  zapfung 75 verbunden.

   Die     Mittelanzapfung    75 ist  mit einer Leitung 85 verbunden, die die negative  Spannungszufuhr zu den Kathoden der Röhre V-2  wie auch zu einer Seite der     Stabilisatorröhre    79  darstellt. Die Kathoden der Röhre V-1 sind über  einen Widerstand     R1    mit der Leitung 85 verbunden.  Die Gitter der Röhre V-1 sind über Widerstände  86 und 88 und Kondensatoren 87     bezw.    89 mit  Leitungen 90 und 91 verbunden, die wiederum mit  einer Phasenwicklung der Wicklungen 23 des     Tacho-          metergenerators    24 verbunden sind.

   Auf die Gitter  der Röhre V-1 wird somit eine Spannung mit einer  Frequenz gegeben, die proportional der     Luftschrau-          bendrehzahl    ist. Die Anodenspannung für die Röh  ren V-1 und V-2 wird von dem Spannungsteiler  zwischen den Widerständen 77 und 78 abgenommen  und durch eine Leitung 92 auf die Röhren V-1 und  V-2 gegeben.  



  Der den Gittern der Röhre V-1 zugeführte Im  puls wird verstärkt und beschnitten und dann auf  die Gitter der Röhre V-2 gegeben. Da die Anoden  und Kathoden der Röhre V-2 durch Kondensa  toren 93 und 94 miteinander verbunden sind, laden  sich bei gesperrter Röhre V-2 die Kondensatoren  93 und 94 über die Widerstände 95     bezw.    96 auf.  Der     RC-Kreis    mit grosser Zeitkonstante ist     fre-          quenzempfindlich    und die an den Widerständen 95  und 96 liegende Spannung wird durch die     Selen-          Gleichrichter    97     bezw.    98 gleichgerichtet.

   Die am  Widerstand 99 anliegende Spannung ist proportional  der     Luftschraubendrehzahl,    da sie proportional der  Frequenz des Impulses von     Tachometergenerator    ist.    Diese Spannung wird durch ein Filternetzwerk ge  filtert, das Kondensatoren 100, 101, und Spulen 102  und 103 aufweist.  



  Die gleichgerichtete Gleichspannung, die der       Luftschraubendrehzahl    oder der Frequenz des Wech  selstromerzeugers proportional ist, wird auf ein Gitter  der Röhre V-3 gegeben. Das andere Gitter der  Röhre V-3 ist mit dem Kontaktarm des     Potentio-          meters    82 der     Spannungsteilerschaltung    verbunden,  die zum     Stromversorgungsteil    gehört.

   Der Kontakt  arm des     Potentiometers    ist so eingestellt, dass an  dem anderen Gitter der Röhre V-3 eine konstante  Spannung aufrechterhalten wird, und dass dann,  wenn sich die Luftschraube mit der richtigen Dreh  zahl dreht, die an den Gittern anliegende Spannung  etwa gleich der konstanten     Differenzspannung    ist.  Wenn die Differenzspannung zwischen dem oberen  und unteren Gitter der Röhre V-3 gleich Null oder  konstant ist, wird eine Spannung gleich Null oder  eine konstante Spannung von der Röhre an die Wi  derstände 104 und<B>105</B> abgegeben.

   Wenn jedoch  die Luftschraube relativ beschleunigt     bezw.        verzögert     ist, wird infolge der Spannungsdifferenz zwischen  oberem und unterem Gitter der Röhre V-3 eine sich  ändernde Spannung an den Widerständen 105     bezw.     104 erzeugt. Diese Spannung wird durch eine Leitung  106     bezw.    107 zu einem differenzierenden Kreis ge  leitet, der Kondensatoren 108     bezw.    109 aufweist,  die in Reihe mit parallel liegenden Widerständen  110, 112     bezw.    111 und 113 geschaltet sind. Die       andern    Enden der Widerstände 110 und<B>111</B> sind  mit den Enden eines     Abgleichpotentiometers    114  verbunden.

   Der abgegebene Differentialimpuls, der  proportional der Drehzahländerung der Luftschraube  ist, wird auf die Gitter der Röhre V-4 gegeben.  Die Röhre V-4 ist in einen     Multivibratorkreis    ein  geschaltet und erzeugt normalerweise eine Anzahl  von Impulsen     gleicher    Zeitdauer auf beiden Teilen.  Wenn jedoch eine der Drehzahländerung der Luft  schraube proportionale Spannung auf die Gitter  gegeben wird, wird die Zeitdauer der Impulse ge  ändert und den     Gittern    einer     Verstärkerröhre    V-5  zugeführt. Die abgegebene Leistung der Verstärker  röhre ist     kapazitiv    mit zwei     Thyratrons    V-6 und  V-7 gekoppelt.

   Die Anoden der     Thyratrons    V-6 und  V-7 sind mit Kondensatoren 115 und 116 ver  bunden, deren andere Seiten geerdet     sind.    Dieser       Kondensatorkreis    in den Anoden der     Thyratrons     stellt einen Schwingkreis dar, der einen Frequenz  impuls im Hochfrequenzbereich erzeugt. Dadurch  verringert der schwingende Impuls periodisch die  Anodenspannung der     Thyratrons    auf Null, so dass  die     Thyratrons    abgeschaltet sind, wenn die Gitter  spannung unter einem vorbestimmten Wert     liegt.     



  Die Röhren V-4 und V-5, V-6 und V-7 be  sitzen einen unabhängigen     Stromversorgungsteil    mit  einem Transformator T-2, der eine Primärwicklung  117 besitzt, welche durch Leitungen 118 und 119  über einen Schalter 138     mit    einer geeigneten     Wech-          selstromquelle    verbunden ist. Der Transformator      T-2 besitzt weiterhin     Sekundärwicklungen    120, 121  und 122. Die Sekundärwicklung 122     liefert    den  Heizstrom für die     Thyratrons    V-6 und V-7.

   Die  Röhren V-3, V-4 und V-5 nehmen ihre     Heizspan-          nung    von der Wicklung 72 des     Transformators    T-1  ab. Die Sekundärwicklung 120 ist verbunden mit  einem spannungsverdoppelnden Einweggleichrichter  kreis mit     Selen-Gleichrichtergruppen    123 und 124,  dessen Ausgang an einen Spannungsteiler gelegt ist,  der Widerstände 125, 126 und     Spannungsstabili-          satorröhren    127 und 128 aufweist, von denen die       Stabilisatorröhre    128 zu einer     Gruppe    von Serie  widerständen 129, 130 und 131 parallel gelegt ist.

    Die     Anodenspannungsversorgung    für die Röhren  V-3 und V-5 wird von der Leitung 132 abgenom  men, die zwischen der     Stabilisatorröhre   <B>127</B> und  dem Widerstand 126 liegt. Die     Kathodenspannungs-          versorgung    für die Röhre V-4 wird zwischen den  Widerständen 130 und 131 abgenommen und die  Kathoden der Röhre V-5 sind geerdet. Normaler  weise, wenn das     Phasensynchronisiersystem    nicht  verwendet wird, bildet das     Potentiometer    114 über  einen Umschalter 133 eine Brückenschaltung mit  Widerständen 134 und 135.

   Der Schalter 133 kann  durch eine Relaisspule 136     betätigt    werden, die mit  der Leitung 137 verbunden ist, so dass das     Poten-          tiometer    114 bei erregtem Relais 133/136 in einer  Brückenschaltung mit dem     Differentialpotentio-          meter    35 über die Leitungen B, C verbunden ist.  Da die Leitung 137 mit dem Segment 41 verbunden  ist, das mit Strom versorgt wird, wenn der Schalter  60 geschlossen ist, um eine     Phasensynchronisierung     der Luftschrauben zu erhalten, wird das Relais 133,  136 erst dann mit Strom versorgt.  



  Wenn sich der Schalter 133 in der oberen Lage  befindet, ist die Ausgangsleistung des elektronischen       Reglerteils    ein eine Beschleunigung bewirkender Im  puls. Der Beschleunigungsimpuls wird dazu verwen  det, ein     Solenoidventil   <B>166</B>     (Fig.    4) mit Strom zu  versorgen, um ein unerwünschtes Pendeln der Luft  schrauben um die ausgewählte konstante Drehzahl  zu verhindern.  



  Das     Solenoidventil    166 ist mit einem Kolben  169 versehen, der im Abstand voneinander liegende,  scheibenförmige Ansätze 170 und 171 besitzt, die  mit Steueröffnungen 168 und 167 zusammenwirken,  welche mit den Kanälen 157 und 158 verbunden  sind. Zwischen den Ansätzen<B>170</B> und 171 liegt eine       Druckzuführöffnung    172. Der Kolben 169 wird  normalerweise durch zwei nicht dargestellte Federn  in der Mitte gehalten, so     dass    die Ansätze 170 und  171 die     Öffnungen    168 und 167 verschliessen.  Erregende     Solenoidwicklungen    173 und 174 sind  auf einander gegenüberliegenden Enden des Kol  bens angeordnet und mit den Anoden der Röhren  V-6     bezw.    V-7 verbunden.

   Dadurch wird der Kolben  169 nach jeder Seite der Mittellage bewegt und  öffnet aufeinanderfolgend die Öffnungen 167 und  168. Die Öffnungsdauer wird vom elektronischen         Reglerteil    geregelt und bestimmt, ob sich     schliess-          lich    eine Zunahme, eine Abnahme oder ein     Kon-          stantbleiben    der     Luftsehraubensteigung    ergibt.  



  Der elektronische     Reglerteil    kann durch     Schlies-          sen    des Schalters 138 eingeschaltet werden, dessen  einer Pol eine Relaisspule 139     beeinflusst.    Wenn die  Relaisspule 139 mit Strom versorgt wird, wird ein  Schalter 140 geschlossen. Wenn der Schalter 140  geschlossen ist, wird die Stromversorgung, die von  der Sekundärwicklung 121 abgenommen wird und  eine     Doppelweggleichrichtung    mit     Selen-Gleichrich-          tergruppen    141 und 142 ist, durch ein     Verzö-          gerungs-Thermorelais    143 mit den Gittern der       Thyratrons    V-6 und V-7 verbunden.

   Das     Thermo-          relais    143 bewirkt eine     Verzögerung    von etwa 15  sec., bevor die Spannung auf die Gitter der     Thyra-          trons    V-6 und V-7 gegeben wird, um eine richtige       Aufheizung    der Heizfäden zu ermöglichen.  



  Wenn     Phasensynchronisierung    gewünscht wird,  wird der Schalter 60 ebenfalls geschlossen. Wenn  der Schalter 60 geschlossen ist, ist das     Potentiometer     114 in einer Brückenschaltung mit dem Differential  potentiometer 35 verbunden. Die Stellung des     Diffe-          rentialpotentiometers    35 ist abhängig vom Stellungs  unterschied zwischen Hauptschraube und abhän  gigen Luftschrauben. Ein Teil der am Differential  potentiometer 35 anliegenden Spannung wird dazu  benutzt, Spannungen an der Röhre V-3 zu regeln.

    Der verstärkte Impuls wird dann von der     RC-          Schaltung    mit dem Kondensator 108 und den Wider  ständen<B>110</B> und 112 sowie dem Kondensator 109  und den Widerständen 111 und 113 differenziert,  so dass eine der augenblicklichen Drehzahldifferenz  zwischen Haupt- und abhängigen Luftschrauben pro  portionale Spannung erzeugt wird.

   Wenn somit der  phasensynchronisierende Stromkreis über den Leiter  <B>137</B> geschlossen ist, ist an die Gitter der Röhre  V-4 ein Impuls angelegt, der proportional der rela  tiven     Luftschraubenbeschleunigung    oder     -verzöge-          rung,    der augenblicklichen Drehzahldifferenz zwi  schen Haupt- und abhängigen Luftschrauben, der       Drehzahlintegralkonstanten,    und dem Phasenfehler  ist.

   Damit wird das Impulsverhältnis am Ausgang  des     Multivibratorkreises,    der zu der Röhre V-4 ge  hört, durch die vier Eingangsimpulse     abgeändert,     durch die Röhre V-5 verstärkt und auf die     Thyra-          trons    V-6 und V-7 gegeben, die     wiederum    das Sole  noidventil 166 mit Strom versorgen.  



  Die Ausgangsleistung der elektronischen Schal  tung ist     derart,    dass der Kolben 169 des     Solenoid-          ventils    während des     Betriebes    der elektronischen  Schaltung     fortwährend    von der Mittelstellung aus  nach jeder Seite geschoben wird. Die Zeitdauer der  Impulse wird durch den Eingang zum     Multivibrator     geändert. Wenn nur die     Beschleunigungsregelung     verwendet wird, (Schalter 60 offen) wird die Zeit  dauer der Impulse oder das Impulsverhältnis des       Solenoidventils    in Abhängigkeit von der Beschleu  nigung so geregelt, dass unerwünschtes Pendeln der      Luftschrauben verhindert wird.

   Wenn jedoch die       Phasensynchronisiereinrichtung    durch den Schalter  60 eingeschaltet ist, wird das     Solenoidventil    so be  tätigt, dass die gewünschte Phasenbeziehung zwi  schen Haupt- und     abhängigen    Luftschrauben erreicht  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Regeleinrichtung für eine Mehrzahl von Verstell-Luftschrauben, wobei jeder Luftschrau be ein einstellbarer Drehzahlregler zugeordnet ist, der durch Änderung der Luftschraubensteigung die Luftschraubendrehzahl im wesentlichen konstant zu halten :
    erlaubt, und jedem Regler ein Generator beigeordnet ist, der ein die Luftschraubendrehzahl und Luftschraubenphase anzeigendes Signal erzeugt, gekennzeichnet durch je eine Vergleichseinrichtung (24) für die Drehzahlsignale einer Hauptluftschraube und jeder der von dieser abhängigen Luftschrauben, welche Vergleichseinrichtungen je ein der Drehzahl differenz zwischen Haupt- und abhängigen Luft schrauben proportionales Fehlersignal bewirken so wie je ein Phasenfehlersignal, das dem Stellungs unterschied zwischen der Haupt- und jeder der ab hängigen Luftschrauben proportional ist, und eine Auswähleinrichtung (48, 60)
    mit der das eine und/ oder andere Fehlersignal zur selbstätigen Regelung ausgewählt werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Pegeleinrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Regelmittel (18, 159, 162, 163, 151) die von dem ausgewählten Fehlersignal so betätigt werden, dass die Wirkungsweise des Dreh zahlreglers (150) jeder abhängigen Luftschraube derart geändert wird, dass Hauptluftschraube und unabhängige Luftschrauben synchronisiert werden. 2.
    Regeleinrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Drehzahl- Regelmittel für jede abhängige Luftschraube einen Regelelektromotor (18) aufweisen, der über einen Kommutator (32) mit Strom versorgt wird, welcher durch die Vergleichsprüfeinrichtung (24) für die Drehzahlsignale angetrieben wird. 3.
    Regeleinrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass jede Vergleichsein richtung durch einen Differential-Elektromotor (24) dargestellt ist, der Drehzahl-Wechselstromimpulse der Generatoren (22) der Hauptluftschraube und der abhängigen Luftschrauben vergleicht, wobei die Antriebswelle (31) des Differentialmotors (24) eine Bürste (43) trägt, die an dem Kommutator (32) an liegt und über die der Rückstellmotor (18) mit Strom versorgt wird. 4.
    Regeleinrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Regelmotor (18) die axiale Lage eines Steuerringes (162) regelt, an dem ein Schuh (163) anliegt, welcher mit der Luft schraube (10) umläuft und so angeordnet ist, dass er den Drehzahlregler (150) nachstellt. 5. Regeleinrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Wähleinrichtung (26, 27, 59), die eine von zwei Luftschrauben als Hauptluft schraube auswählen kann, von der die übrigen Luft schrauben abhängig sind. 6.
    Pegeleinrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass ein Mittel vorhanden ist, um den Regelmotor (18) von Hand und unabhängig von den Fehlersignalen zu beeinflussen um die Dreh zahleinstellung des. Drehzahlreglers (150) vorzu nehmen.
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