CH367389A - Kamera mit wenigstens zwei Objektiven - Google Patents

Kamera mit wenigstens zwei Objektiven

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CH367389A
CH367389A CH6943059A CH6943059A CH367389A CH 367389 A CH367389 A CH 367389A CH 6943059 A CH6943059 A CH 6943059A CH 6943059 A CH6943059 A CH 6943059A CH 367389 A CH367389 A CH 367389A
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CH6943059A
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Schmuck Peter
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Contina Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)
  • Indication In Cameras, And Counting Of Exposures (AREA)

Description


  Kamera mit wenigstens zwei Objektiven    Die     vorlie-ende    Erfindung bezieht sich, auf eine  <B>C</B>  Kamera, vorzugsweise     Laufbildkamera,    mit wenig  stens zwei Objektiven.  



  Es sind     Laufbildkameras    verschiedener Bauarten  bekannt, bei denen Objektive, vorzugsweise verschie  dener Brennweiten, mit dem Kameragehäuse über  eine Haltevorrichtung verbunden sind, so     dass    die  Objektive um eine gemeinsame Achse     verschwenkbar     sind und, den- jeweiligen Bedürfnissen entsprechend,  wahlweise in den     Strahlenggang    des Lichtes, welches  auf die lichtempfindliche Schicht des Films trifft, ge  bracht werden können. Weiterhin ist es bekannt  geworden, die einzelnen Objektive auf der Haltevor  richtung so anzuordnen,     dass    sie auswechselbar sind.  Der Vorteil der bekannten Einrichtungen besteht  darin,     dass    mit einer Kamera jederzeit Aufnahmen.

    verschiedener Brennweiten     bzw.    verschiedener Bild  winkel gemacht werden,     könnend,    wobei lediglich eine  schnell durchzuführende     Verschwenkbewegung    der  Objektive erforderlich ist, um das jeweils geeignete  Objektiv für die unterschiedlichen Aufnahmen be  nutzen zu können.  



  Es ist die Aufgabe vorliegender Erfindung, Kame  ras der vorgeschriebenen Bauart dadurch zu verbes  sern,     dass    ein zur Bildaufnahme nicht benötigtes<B>Ob-</B>  jektiv für die annähernd richtige Ermittlung der       Blendeneinstellung    bei vorgegebener Belichtungszeit  verwendet werden kann und     dass    darüber hinaus in  den Fällen, in denen es auf die absolut richtige     Er-          mittlun-    der Blende oder bei gegebener     Blendenöff-          nung    der Belichtungszeit ankommt, das zur Auf  nahme selbst zu benutzende Objektiv in die Stellung  vor dem Belichtungsmesser zu bringen, ist,

       wormit    die  Lichtmessung genau unter den Verhältnissen erfolgte  die bei der Aufnahme herrschen.    Gelöst wird diese Aufgabe dadurch,     dass    aus  gehend von Kameras mit wenigstens zwei Objektiven  erfindungsgemäss eine gemeinsame     Blendenverstell-          vorrichtung    für die Objektive vorgesehen ist, und     dass          im    Strahlengang eines zur Bildaufnahme gerade nicht  benötigten Objektivs eine lichtempfindliche Zelle  liegt, die mit einem     Messwerk        verbundeni    ist, dessen  Anzeigevorrichtung sichtbar ist. Vorteilhaft ist die  Anzeigevorrichtung der Zelle im Sucher der Kamera  sichtbar.  



  Eine so ausgebildete Kamera führt zu dem bereits  hervorgehobenen Vorteil<B>'</B>     dass    das gerade nicht be  nutzte Objektiv zur Lichtmessung benutzt werden  kann, so     dass    entweder annähernd     die    erforderliche       Blendenöffnung    bei gegebener     Bellchtungszeit    oder  bei gegebener     Blendenöffnung    annähernd die richtige  Belichtungszeit ermittelt werden, kann.

   Zwar stimmt       ira    allgemeinen der     Büdwinkel    des gerade nicht be  nutzten Objektivs mit demjenigen nicht überein, den  das zur Aufnahme benutzte Objektiv besitzt, so     dass     sich in extremen Fällen,     beispieIsweise    bei Erfassung  eines Skiläufers mit dem     Fernrohrobjektiv    (Tele  objektiv), grundsätzlich andere     Befichtunge-verhält-          nisse    ergeben, wie für den Fall der Erfassung der  Schneefläche, in der der Skiläufer nur einen Punkt  bildet, mit einem normalen oder einem Weitwinkel  objektiv.

   In den weit überwiegenden Fällen dagegen,  in denen sich die Lichtverteilung, über die Bildfläche  betrachtet, nicht wesentlich ändert, kann dagegen  das zur Aufnahme nicht benutzte Objektiv ohne wei  teres dazu benutzt werden" um die herrschenden  Lichtverhältnisse so zu erfassen"     dass    einwandfreie  Aufnahmen entstehen. Darüber hinaus entsteht der  weitere Vorteil,     dass    auch die Lichtverhältnisse abso  lut genau     erfasst    werden können,     die    bei der Auf  nahme herrschen. In diesem Falle wird nämlich das      zur Aufnahme benutzte Objektiv vorübergehend in  die Stellung gebracht, in der der Belichtungsmesser  im     Strahlen-gang    dieses Objektivs liegt.

   Dieselbe  Massnahme kann in den bereits erwähnten extremen  Fällen benutzt werden, so     dass    auch dann die Licht  verhältnisse eindeutig und genau     erfasst    und berück  sichtigt werden. Die gemeinsame     Blendeneinstellvor-          richtung    hat ihren, Wert für den Fall,     dass    das zur  Aufnahme nicht benutzte Objektiv in die Stellung  verlegt ist, bei der im Strahlengang dieses Objektivs  die lichtempfindliche Zelle liegt.

   Denn in diesem Falle  erfolgt nämlich die Lichtmessung im wesentlichen  unter den Verhältnissen, die im zur Aufnahme be  nutzten Objektiv auftreten, weil der     Einfluss    von       Blendenöffnungsdifferenzen    wesentlich stärker ist als  der     Einfluss    der Helligkeitsschwankungen, die bei  Normalverhältnissen, ausserhalb der erwähnten     Ex-          treinfälle,    bezogen auf die Lichtverteilung über die  Bildfläche, auftreten. Weiter kann durch die sicht  bare Anzeigevorrichtung festgestellt werden ob die  gerade eingestellte Blende für das bei der Aufnahme  einfallende Licht bei vorgegebener Belichtungszeit  ausreichend ist, um ein brauchbares Bild herzustel  len.

   Sollte dies nicht der Fall sein, so kann durch  entsprechende     Blendc-nverstellung,    die auf das zur  Bildaufnahme verwendete Objektiv in gleicher Weise  wirksam ist wie auf das Objektiv, welches vor der  lichtempfindlichen Zelle angeordnet ist, die     Blenden-          öffnung    verändert werden. Dabei kann beispielsweise  durch Markierung bestimmter zuverlässiger Grenz  werte der Anzeige im Sucher die notwendige Ver  grösserung oder Verkleinerung der     Blendenöffnung     ermittelt und ihre- Einstellung laufend mittels der An  zeigevorrichtung im Sucher überwacht werden.  



  In der Zeichnung ist die beispielsweise Ausfüh  rungsform einer erfindungsgemäss ausgebildeten     Lauf-          bildkamera    wiedergegeben.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt einen Längsschnitt durch die     Lauf-          bildkamera    mit zwei revolverartig angeordneten<B>Ob-</B>  jektiven-.  



       Fig.    2 zeigt die Vorderansicht der     Laufbildkamera     nach     Fig.   <B>1,</B> und       Fig.   <B>3</B> zeigt die Ansicht der     Laufbildkamera    nach       Fig.   <B>1</B> entlang der Linie     III-Ill.     



  In den Figuren ist mit<B>1</B> das Gehäuse der Kamera  bezeichnet, an welchem der     Objektivträger    2 für die  Objektive<B>3</B> und 4, die verschiedene Brennweiten auf  weisen-, angeordnet ist. Der     Objektivträger    2 ist mit  Hilfe der Schraube<B>5</B> in dem Gehäuse<B>1</B> der Kamera  befestigt. In dem Gehäuse sind Filmspulen<B>6</B> und<B>7</B>  in bekannter Weise angeordnet, so     dass    der Film<B>8</B>  über Führungsrollen<B>9</B> und<B>10</B> an dem Bildfenster<B>11,</B>  welches im Strahlengang eines der Objektive liegt,  vorbeigeführt wird.

   Im Strahlengang des Objektivs"  das zur Bildaufnahme gerade nicht benötigt wird, ist  eine weitere Gehäuseöffnung 12 angeordnet, die  durch eine lichtempfindliche Zelle<B>13</B> zum Innern  des Kameragehäuses hin abgeschlossen ist. Die licht  empfindliche Zelle<B>13</B> ist verbunden mit einem     Mess-          werk    14, das eine Anzeigevorrichtung<B>15</B> aufweist,    die in den Bereich des Suchers<B>16</B> hineinragt und  beim Durchblick durch den Sucher sichtbar ist. Im  Sucher<B>16</B> sind. Markierungen<B>17</B> angeordnet, die zu  sammen mit der Anzeigevorrichtung<B>15</B> die richtige  Einstellung der     Blenden#öffnung    anzeigen, wenn die  Anzeigevorrichtung<B>15,</B> bezogen auf diese Markie  rungen, in eine vorbestimmte Stellung gebracht wird.

    Wie aus     Fig.    2 ersichtlich ist, sind die     Blendenver-          stellringe   <B>18</B> und<B>19</B> der Objektive<B>3</B> und 4 mit Ver  zahnungen 20 und 21 versehen, die, derart     ineinander-          greifen,        dass    bei Verstellung eines der Ringe<B>18</B> oder  <B>19</B> der     Blendenverstellring    des anderen, Objektivs mit  bewegt wird.  



  Aus den     Fig.   <B>1</B> und<B>3</B> sind ferner noch die     Film-          fortschaltvorrichtung    22 und die     Verschlusslamelle   <B>23</B>  ersichtlich. Das nichtgezeichnete Getriebe für     Film-          fortschaltung    und     Verschlussbewegungen    an sich be  kannter Ausbildung ist in dem hinter den Spulen  liegenden Raum 24 untergebracht.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist ohne wei  teres aus der Zeichnung ersichtlich.  



  Bei Anordnung eines der Objektive<B>3</B> oder 4 in  den Strahlengang zum Bildfenster liegt das andere  Objektiv in dem Strahlengang zur lichtempfindlichen  Zelle, vorzugsweise einer     Selenzelle.    Bei Durchblick  durch den Sucher<B>16</B> erscheint die Anzeigevorrich  tung<B>15</B> zwischen den Markierungen,<B>17,</B> wenn die     Blen-          denöffnung    der Objektive richtig eingestellt ist.

   Der  Bedienende     muss,    wenn beim Durchblick durch den  Sucher die Anzeigevorrichtung<B>15</B> nicht zwischen den  Markierungen<B>17</B> erscheint, die     Blendenverstellringe          betiatigen    und damit die     Blendenöffnungen    so lange  verändern, bis die     übereinstimmung    der Markierun  gen<B>17</B> mit der Anzeigevorrichtung<B>15</B> erreicht ist.

    Soll beispielsweise bei Wechsel des Aufnahmeobjek  tes auch ein Wechsel der Objektive erfolgen, so wer  den die Objektive zusammen mit dem drehbar an  geordneten     Objektivträger    um ihre     Miltelachse,    die       mit        der        Mittelachse        der        Befestig,        gungsschraube   <B>5</B>     über-          einstimmt,        verschwenkt.    Dabei besteht die Möglich  keit, den     Objektivträger    so auszubilden,     dass    er wäh  rend der Drehung das, Bildfenster abdeckt,

   so     dass    bei       Verschwenkung    der Objektive keine belichteten Stel  len im Film<B>8</B> auftreten.  



  In den Fällen, in denen die     Blendenöffnung    oder  die     Befichtungszeit    genau ermittelt werden müssen,  wird das zur Aufnahme benutzte Objektiv vor die  lichtempfindliche Zelle<B>13</B> gebracht.  



  Statt der im Ausführungsbeispiel dargestellten  Objektive<B>3</B> und 4 können, auf einem entsprechend  ausgebildeten     Objektivträger    auch mehr als zwei  Objektive angeordnet werden, wobei lediglich die  Anordnung so zu treffen ist,     dass    jeweils eines der  nicht für die Bildaufnahme benötigten Objektive in  dem Strahlengang zur lichtempfindlichen Zelle<B>13</B>  liegen     muss.    Die Erfindung schliesst nicht aus, die  schwenkbar angeordneten Objektive selbst als Wech  selobjektive auszubilden, so     dass    die vielseitige Ver  wendung der Kamera noch erhöht wird.

        Es liegt im Wesen der Erfindung,     dass    sie nicht  auf     dlie    revolverartige Anordnung von Objektiven be  schränkt ist. Der Erfindungsgedanke kann ohne wei  teres auch bei anders angeordneten und abweichend  verstellbaren, beispielsweise bei verschiebbaren<B>Ob-</B>  jektiven, Anwendung finden.  



  Es liegt weiter im Wesen vorliegender Erfindung,       dass    die     Blendeneinstellung    der beiden Objektive     u#n-          abhängig    voneinander sein, kann, das heisst,     dass    zu  erst das freie Objektiv     bzw.    das vor der     Selenzelle     liegende Objektiv zur Messung benutzt wird und der  ermittelte Wort auf das zur Aufnahme vor der licht  empfindlichen Schicht liegende Objektiv     darch    Hand  betätigung übertragen wird.  



  Die Erfindung kann auch in mannigfaltiger<B>Ab-</B>  änderung der zeichnerisch dargestellten     Ausführungs,     form verwirklicht werden. Es ist beispielsweise durch  aus möglich, jedes Objektiv auf einem ihm     zugeord#          neten    Träger zu befestigen und die Anordnung so  auszubilden,     dass    die optische Achse jedes Objektivs  unabhängig von denen der anderen Objektive mit  einem zur lichtempfindlichen Zelle oder zum Auf  nahmematerial hin gerichteten, Strahlengang zur     Dek-          kung    zu bringen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kamera mit wenigstens zwei Objektiven, dadurch gekennzeichnet, dass eine gemeinsame Blendenver- stelleinrichtung für die Objektive vorgesehen ist, und dass im Strahlengang eines zur Bildaufnahme gerade nicht benötigten, Objektivs eine lichtempfindliche Zelle l#iegt, die mit einem, Messwerk verbunden ist, dessen Anzeigevorrichtung sichtbar ist.
    <B>C</B> UNTERANSPRÜCHE <B>1.</B> Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Objektive unter sich nach Brenn weiten bzw. Bildwinkeln verschieden sind. 2. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung des Mess- werkes im Sucher der Kamera sichtbar ist. <B>3.</B> Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kamera als Laufbildkamera aus gebildet ist. 4.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurchgekenn- zeichnet, dass die Blendenverstellringe der Objektive mechanisch miteinander gekuppelt sind. <B>5.</B> Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Objektive auf einer um eine ge meinsame Achse drehbaren Haltevorrichtung be festigt sind. <B>6.</B> Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die optische Achse jedes Objektivs un abhängig von denen der anderen Objektive mit einem zur lichtempfindlichen Zelle odex zum Aufnahme material hin gerichteten Strahlengang zur Deckung gebracht werden kann.
CH6943059A 1958-03-07 1959-02-11 Kamera mit wenigstens zwei Objektiven CH367389A (de)

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AT166258A AT210748B (de) 1958-03-07 1958-03-07 Kamera, vorzugsweise Laufbildkamera, mit wenigstens zwei Objektiven verschiedener Brennweite

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CH367389A true CH367389A (de) 1963-02-15

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