CH367306A - Heizungskessel mit Küchenherd - Google Patents
Heizungskessel mit KüchenherdInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24B—DOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
- F24B9/00—Stoves, ranges or flue-gas ducts, with additional provisions for heating water
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Description
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Heizungskessel mit Küchenherd Gegenstand der Erfindung ist ein Heizungskessel mit Küchenherd. Er ist dadurch gekennzeichnet, d'ass beide Vorrichtungen vollständig voneinander getrennte Feuerstellen mit je einem Rost und voneinander getrennte Wärmeaufnahmestellen aufweisen, dass im obern Teil des Heizungskessels die Feuerungs- vorrichtung des Küchenherdes eingesetzt und im untern Teil die Feuerung des Heizungskessels angeordnet ist, welcher Feuerung ein seitlicher Füllschacht zugeordnet ist,
dass die Verbrennungsgase von beiden Feuerstellen in einen über der Feuerungsvorrichtung des Küchenherdes angeordneten Sammelraum treten, dass dieser mittels wenigstens einer Kochplatte abg# deckt und zur Überdeckung derselben eine Isolierplatte vorgesehen ist, und dass aus dem Sammelraum die Verbrennungsgase durch einen für beide Brennstellen gemeinsamen Kanal nach dem Kamin. abgeführt werden.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch den Heizungskessel mit Küchenherd.
Fig. 2 zeigt den Kessel mit Küchenherd von der Seite, im Schnitt.
Fiig.3 ist ein Grund'riss des Heizkessels samt Küchenherd.
Der Heizungskessel weist einen hohlen doppelwandigen, mit Wasser gefüllten Mantel 1 auf, der nach aussen mit einer die Wärme schlecht leitenden Masse 2 isoliert und auf -einen Sockel 3 gesetzt ist, in dem verschiebbar die Schieblade 4 zur Aufnahme der Asche geführt ist.. Über der Schieblade ist der Rost 5 in die untere Öffnung des Kesselmantels eingesetzt. Die Seitenteile des Hohlraumes, den die äussere und die innere Kesselwand umschliessen, sind im untern Teil 6 keilförmig ausgebildet, damit sich in unmittel- barer Nähe des Rostes eine grössere Wassermenge befindet.
Nach oben gehen dann diese Seitenteile in einen rechteckigen Querschnitt über. Beim Herdeinsatz 7 sind von vorn nach hinten verladende, den Herdeinsatz 7 auf der untern und innern Seite einschliessende Rohre 8 vorhanden, welche die Vorder- und Hinterwand des Mantels 1 miteinander verbinden und den Wasserumlauf im Kessel erhöhen.
In den durch die Rohre 8 und die eine Seitenwand 9 des Mantels 1 begrenzten obern Kesselraumteil ist der Herdeinsatz 7 von oben eingesetzt. Letzterer bildet die Feuerungsvorrichtung des Herdes.
Dem Rost 10 im Einsatz wird die Verbrennungsluft von vorn durch die Türe 10' mit Regulieröffnung und durch den Aufnahmeraum der Aschenschublade 11, die sich unter dem Rost hinzieht, zugeführt. In den Aussenmantel 12 des Einsatzes 7 ist eine Wand 13 eingesetzt, so dass zwischen dieser Wand einerseits und der Rück- und Bodenwand des Mantels 12 anderseits ein Zwischenraum 14 entsteht, in dem aus dem Aschenraum eintretende Sekundärluft erwärmt wird und durch Bohrungen 15 in den Feuerraum des Herdes austreten kann.
Oberhalb des Herdeinsatzes 7 ist eine Sammelkammer 16 für die Verbrennungsgase beider Feuerungen angeordnet, welche Kammer auf der Oberseite durch die Kochplatten 17 und 18 abgedeckt ist, welche durch die aufklappbare Isolierplatte 19 abgedeckt sind. Die Verbrennungsgase können direkt in die Kammer 16 hinaufsteigen (vergleiche Fig. 1).
Der Feuerraum 20 des Kessels befindet sich übex dem Rost 5 und weist eine sich ;nach oben erweiternde Form auf, die ermöglicht, den untern Teil der Seitenwände des Mantels 1 keilförmig auszubilden, so dass in unmittelbarer Nähe des Rostes grössere Wassermengen gespeichert werden können. Nach oben .sind die beiden Wandungen dieser Wände wieder parallel ausgeführt.
Das Feuer des Kessels befindet sich im
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untern konischen Teil 20 des Kesselraumes und einseitig neben den Küchenherdeinsatz 7 verläuft der Füllschacht 20, der oben in die Sammelkammer 16 mündet. An die Sammelkammer 16 schliesst sich ein für beide Vorrichtungen gemeinsamer Kanal 22 für den Abzug der Verbrennungsgase an, der in das Kamin 23 mündet.
Der erläuterte Kessel mit Küchenherd nach der Erfindung erlaubt, beide Feuerungen voneinander getrennt oder zusammen zu benutzen. Er ist mit einem nicht gezeigten selbsttätigen Zugregulator ausgerüstet. Die Heizfläche des Kessels kann durch An- bringen von vertikalen Rohren im Füllschacht bzw. im Feuerrauen 20 an dessen nicht verjüngter Stelle vergrössert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Heizungskessel mit Küchenherd, dadurch gekennzeichnet, dass beide Vorrichtungen vollständig voneinander getrennte Feuerstellen mit je einem Rost und voneinander getrennte Wärmeaufnahmestellen aufweisen, dass im obern Teil des Heizungskessels die Feuerungsvorrichtung des Küchenherdes eingesetzt und im untern Teil die Feuerung des Heizungskessels angeordnet ist, welcher Feuerung ein seitlicher Füllschacht zugeordnet ist,dass die Verbrennungsgase von beiden Feuerstellen in einen über der Feuerungs- vorrichtung des Küchenherdes angeordneten Sammel- raum treten, dass dieser mittels wenigstens einer Kochplatte abgedeckt und zur Überdeckung derselben eine Isolierplatte vorgesehen ist, und dass aus dem Sammelraum die Verbrennungsgase durch einen für beide Brennstellen gemeinsamen Kanal nach dem Kamin. abgeführt werden.UNTERANSPRÜCHE 1. Heizungskessel mit Küchenherd, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel des Kessels doppelwandig als Wassermantel ausgebildet ist und der Kessel an der Einsatzstelle für die Feuerungsvorrichtung des Küchenherdes eine Gruppe Zirkulationsröhren aufweist, die den diese Feuerungs- vorrichtung bildenden Herdeinsatz auf der Unterseite und der Innenseite des Heizkessels umschliessen. 2.Heizungskessel mit Küchenherd, nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der untere, den Rost des Kessels umgebende Teil des Wassermantels durch seitliche keilförmige, nach oben sich verjüngende Wasserräume vergrössert ist. 3. Heizungskessel mit Küchenherd, nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Feuertüre des Kesselunterteils eine Wand angeordnet ist, die den Aschen- kastenraum des Kessels nach aussen abschliesst und oberhalb dieses Raumes zwei Regulierklappen trägt. 4.Heizungskessel mit Küchenherd, nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Herdeinsatz von oben in den Heizungskessel eingesetzt ist und auf der Vorderseite durch eine Feuertüre mit Reguliereinsätzen verschlossen ist. 5.Heizungskessel mit Küchenherd, nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass die hintere Wand des Herdeinsatzes und der Boden doppelwandig ausgebildet sind und an der Oberkate der Doppelwandung Gasaus- trittsöffnungen angeordnet sind, die ermöglichen, im Aschenraum des Einsatzes sich bildende Gase in den Feuerraum des Einsatzes zum Austritt zu bringen, um sie zu verbrennen. 6. Heizungskessel mit Küchenherd, nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jede Feuerung eine von der andern unabhängige Reguliereinrichtung aufweist. 7.Heizungskessel mit Küchenherd, nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sammelkammer auf der Oberseite von einer zweiteiligen Heizplatte überdeckt ist, deren eine ausschwenkbar angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH6973659A CH367306A (de) | 1959-02-18 | 1959-02-18 | Heizungskessel mit Küchenherd |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH367306A true CH367306A (de) | 1963-02-15 |
Family
ID=4529733
Family Applications (1)
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| CH6973659A CH367306A (de) | 1959-02-18 | 1959-02-18 | Heizungskessel mit Küchenherd |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH367306A (de) |
-
1959
- 1959-02-18 CH CH6973659A patent/CH367306A/de unknown
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