CH367221A - Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Durchführung und nach diesem Verfahren hergestellte Durchführung - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Durchführung und nach diesem Verfahren hergestellte DurchführungInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Durchführung und nach diesem Verfahren hergestellte Durchführung Es ist vorgeschlagen worden, eine Durchführung dadurch herzustellen, dass ein synthetisches Harz oder ein anderes in einen geformten Körper pressbares Isoliermaterial um einen DurchfähTungsleiter ge- presst wird, wobei zwischen dem Leiter und dem Material der Durchführungshülse ein federnd nach giebiges Isoliermaterial vorgesehen werden kann, um ein Reissen des gegossenen Materials infolge des Unterschiedes der thermischen Dehnung von Leiter- und Hülsenmaterial zu vermeiden.
Der Ausdruck Inforinpressen oder Formen ist hier im allgemeinen Sinne der Formgebung in einer Giess- oder Pressform zu verstehen, umfasst also auch das Giessen.
Nach der vorliegenden Erfindung wird bei der Herstellung der elektrischen Durchführung so vor gegangen, dass um einen elektrischen Leiter eine Durchführungshülse aus Isoliermaterial geformt wird, wobei wührend des Formens der elektrische Leiter gespannt gehalten wird, bis das Isoliermaterial er starrt ist, worauf die Spannkraft weggenommen wird, wobei Vorsorge getroffen wird, dass das Bestreben des Leiters, sich zusammenzuziehen, in Längsrich tung des Leiters eine Zusammenpresskraft auf die Durchführungshülse ausübt.
Wenn das Hülsenmaterial bei der Formgebung direkt auf den Durchführungsleiter aufgebracht wird, kann zwischen beiden eine genügend feste Bindung entstehen, so dass dtr Zusammenpressdruck durch die Bindung auf die Durchfährungshülse übertragen wird. Statt dessen kann der elektrische Leiter mit Schultern versehen sein, damit das angestrebte Re sultat erreicht wird.
Bei Verwendung von nach der Erfindung her gestellten Durchführungen als Stützisolatoren für einen Stromunterbrecher, wobei die Durchfährungshülse wenigstens mit einem Teil des Kontaktgehäuses aus einem Stück wührend des Formungsvorganges ge bildet werden kann, kann der Durchführungsleiter am einen Ende aus einem festen Kontakt für den Unterbrecher bestehen oder, wie das üblich ist, einen solchen festen Kontakt tragen. Der Kontakt kann elastisch federnd an dem Durchführungsleiter sitzen und beispielsweise, aus einem unter Federdruck ste henden, scharnierartig beim Ende, der Hülse be festigten Kontakt bestehen.
Das kontaktscitige Ende des Isolators kann ferner mit einer Lichtbogensteuer- vorrichtung aus einem Stück bestehen oder kann irgendwelche, Befestigungsmittel, z. B. vorragende Bolzen, besitzen, mittels der eine getrennte Licht- bogenlöschvorrichtung daran angebracht werden kann. Eine solche befestigte Lichtbogenlösch:vorrichtung, die z.
B. eine übliche Lichtbogenzichvorrichtung sein kann, kann alsdann ersetzt werden, ohne dass gleich zeitig d-ex ganze Durch:führungsisolator ersetzt werden muss.
Zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes sind in der beigefügten Zeichnung veranschau licht. Es zeigen.
Fig. <B>1</B> und 2 Durchführungen für Stromunter brecher, wobei<B>jede</B> Durchführung am -einen Ende einen federnd nachgiebigen festen Kontakt für den Stromunterbrecher aufweist und an diesem Ende eine angeschraubte Lichtbogensteuervorrichtung vor gesehen ist.
In den Fig. <B>1</B> und 2 betreffen gleiche über- weisungszeichen einander entsprechende Teile.
Die Durchführung umfasst einen elektrischen Leiter<B>1,</B> der sich durch eine Durchführungshülse 2 aus in einen geformten Körper gepresstem Isolier- matexial erstreckt.
Während des Pressens in einen geformten Körper wird auf den Leiter<B>1</B> eine durch die Pfeile<B>3</B> angedeutete Spannkraft ausgeü#bt, aber nach dem Hartwerden des Hülsenmaterials wird die Spannkraft weggenommen und das infolgedessen auf tretende Bestreben des Leiters<B>1,</B> sich zusammen zuziehen, setzt die Durchführungshülse 2 unter einen in Längsrichtung wirkenden und durch die Pfeile 4 angedeuteten Zusammenpressdruck. Für die Konstruk tion nach Fig. <B>1</B> ist vorausgesetzt, dass zwischen dem Material der Durchführungshülse und dem elek trischen Leiter<B>1</B> eine genügend feste Bindung be steht,
um die Zusammenpresskraft vom elektrischen Leiter<B>1</B> auf die Durchführungshülse 2 zu über-tragen. In Fig. 2 ist der elektrische Leiter<B>1</B> mit Schultern<B>5</B> versehen, die zusammenwirken, um die Zusammen- presskraft auf die Durchführungshülse 2<B>zu</B> über tragen. Am einen Ende besitzt der elektrische Lei ter<B>1</B> einen Klemmenteil <B>6,</B> der innerhalb einer Aus- nehmung <B>7</B> in der Hülse 2 angeordnet ist.
Am anderen Ende besitzt ein verstärkter Endteil <B>8</B> des Leiters<B>1,</B> mittels Scharnier bei<B>9</B> befestigt, einen unter Feder druck stehenden Kontakt<B>10,</B> der den ertsfesten Kon takt für den Trennschalter darstellt. Dieser Durch führungsisolator 1-2 soll dabei so montiert werden, dass er sich durch den Oberteil eines Gehäuses er streckt, in dem eine bewegliche Kontakteinrichtung vorgesehen ist. Gehäuse und beweglicher Kontakt sind in der vorliegenden Zeichnung nicht dargestellt, doch ist die Stellung des beweglichen vom festen Kontakt<B>10</B> abgezogenen Kontaktes<B>11</B> strichpunktiert angegeben. Beim Leiterende<B>8</B> werden in das Hülsen material beim Pressen in einen geformten Körper vorragende Stehbolzen 12 eingesetzt.
Diese Bolzen sollen eine Lichtbogensteuervorrichtung aufnehmen und stützen, die nicht gezeigt, aber bei<B>13</B> strich punktiert angedeutet ist. Diese Steuervorrichtung ist nach bekannten Gesichtspunkten so zu konstruieren, dass sie die Löschung eines am Kontakt<B>10</B> an setzenden, gezogenen Lichtbogens fördert.
Bei der Konstruktion nach Fig. <B>1</B> endigt die Durchführungshülse 2 beim Teil<B>8</B> des elektrischen Leiters<B>1</B> auf gleicher Höhe mit diesem. Bei der Konstruktion nach Fig. 2 erstreckt sich die Durch führungshülse 2 über den Teil<B>8</B> des Leiters<B>1</B> hinaus und bildet so einen Raum, in dem der Kontakt<B>10</B> untergebracht ist. Die Wandteile des genannten Rau mes sind ein Teil des Kontaktgehäuses, dessen übriger Teil durch die Lichtbogensteuervorrichtung gebildet wird, die, wie bei<B>13</B> angedeutet, an der Durchfüh rungshülse befestigt wird.
Wo der Kontakt<B>10</B> in dem genannten Raumteil in der Durchführungshülse 2 untergebracht und in der gezeigten Weise unter Federdruck steht (das heisst beim Eingriff mit dem beweglichen Kontakt gegen den Druck einer Feder<B>15</B> gedreht ist), kann eine teilweise Steuerung des Lichtbogens dadurch herbeigeführt werden, dass durch die Wand der ,shülse in den Raumteil um den Kon- Durchführung takt <B>10</B> eine Öffnung<B>16</B> angebracht ist, die durch den Kontakt<B>10</B> überdeckt, wenn auch nicht not- wendigerweise geschlossen ist, wenn der Kontakt<B>10</B> seine Normalstellung einnimmt,
das heisst nicht gegen den Druck der Feder<B>15</B> gedreht ist. Bei der Unter brechung eines verhältnismässig starken Stromes wird durch Drehen des Kontaktes<B>10</B> die Öffnung<B>16</B> frei, wenn der Gasdruck, der durch den gebildeten Licht bogen aufgebaut wird, so ansteigt, dass die Differenz der Drücke auf den beiden Seiten des Kontaktes<B>10</B> gross genug ist, um den Kontakt<B>10</B> entgegen dem Federdruck zu verdrehen, und das Gas kann durch die Öffnung<B>16</B> entweichen. Der Druck kann so entweichen und das Gas, das durch den Weg des Lichtbogens strömt, um durch die Öffnung<B>16</B> aus zutreten, sucht den Lichtbogen und seine lonisations- produkte mitzuführen und so den Lichtbogen zu löschen.
Die weitere Lichtbogensteuerung nach<B>Ab-</B> bau des Gasdruckes und überdecken der Öffnung<B>16</B> durch den in seine Normalstellung zurückkehrenden Kontakt<B>10</B> wird durch eine Lichtbogensteuervorrich- tung bewirkt, die, wie bereits angegeben, bei<B>13</B> angedeutet ist.
Die Durchführungshülse 2 kann an ihrem Um fange zumindest über einen Teil ihrer Länge der Aussenfläche geriffelt ausgebildet sein, so dass sich ein längerer Ab#leitungsweg -ergibt. Auch kann die Durchführungshülse mit einem (nicht gezeigten) Mon tageflansch versehen sein, der auf die Hülse auf gesetzt sein kann, mit ihr aus einem Stück bestehen oder teilweise in das Guss- oder Formpressmaterial bei der Herstellung eingesetzt sein kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE <B>1.</B> Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Durchführung, dadurch gekennzeichnet, dass um einen elektrischen Leiter eine Durchführungshülse aus Isoliermaterial geformt wird, wobei während des Forinens der elektrische Leiter gespannt gehalten wird, bis das Isoliermaterial erstarrt ist, und dass da-nach die Spannkraft beseitigt wird, wobei Vor sorge getroffen wird, dass das Bestreben des -,lek- trischen Leiters, sich zusammenzuziehen,in Längs richtung der Isolierhülse auf diese eine Zusammen- presskraft ausübt. II. Elektrische Durchführung, hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> mit einem Körper aus Isoliermaterial, der um den elektrischen Leiter geformt ist, um die Isolierhülse zu bilden, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiter vorgespannt ist und infolge seines Bestrebens, sich zusammen zuziehen, eine in seiner Längsrichtung wirkende Zu- sammenpresskraft auf die Isolierhülse ausübt.UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Du-rchführung nach Patentanspruch<B>11,</B> da durch gekennzeichnet, dass das die Hülse bildende Isoliermaterial an den elektrischen Leiter gebunden ist und dass von dem elektrischen Leiter über die Bindung die Zusammenpresskraft ausgeübt wird. 2. Durchführung nach Patentansprach <B>11,</B> da durch gekennzeichnet, dass der elektrische Leiter mit Schultern ausgebildet ist, über die die Zusammen- presskraft vom Leiter auf die Isolierhülse übertragen wird.<B>3.</B> Durchführung nach Patentansprach II, zur Ver wendung als Durchführung für einen Stromunter brecher mit einem festen Kontakt für den Unter brecher am einen Ende des Durchführungsleiters, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse als geformter Teil zumindest einen Teil des Kontaktgehäuses für die Aufnahme des genannten Kontaktes umfasst. 4.Durchführung nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakt an dem Ende des Durchführungsleiters elastisch federnd befestigt ist, dass die Hülse bei diesem Ende mit Seitenwandteilen für das Kontaktgehäuse gebildet ist, und dass einer dieser Wandteile der Hülse eine öffnung in einer Stelle hat, an der die öffnung durch den Kontakt in seiner Norma:Istellung überdeckt ist, aber durch den Kontakt weniger überdeckt ist, wenn dieser ent gegen seiner Federung verschoben ist.<B>5.</B> Durchführung nach Patentansprach H, zur Verwendung als Durchführung für einen Stromuntex- brecher mit einem festen Kontakt für den Unter brecher am einen Ende des Durchführungsleiters, dadurch gekennzeichnet, dass das Hülsenmaterial beim Kontaktende vorstehende Befestigungsmittel,<B>Z.</B> B. Bolzen, aufweist, zum Zwecke, eine Lichtbogensteuer- vorrichtung in solcher Stellung befestigen zu können, dass sie einen von dem Kontakt weggezogenen Licht bogen aufnehmen kann.
Applications Claiming Priority (1)
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| GB279457A GB815853A (en) | 1957-01-25 | Improvements relating to electrical insulation bushing assemblies |
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| CH5501158A CH367221A (de) | 1957-01-25 | 1958-01-23 | Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Durchführung und nach diesem Verfahren hergestellte Durchführung |
Country Status (1)
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1958
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