CH366291A - Plattenspannvorrichtung für Rotationsdruckmaschinen - Google Patents
Plattenspannvorrichtung für RotationsdruckmaschinenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F27/00—Devices for attaching printing elements or formes to supports
- B41F27/10—Devices for attaching printing elements or formes to supports for attaching non-deformable curved printing formes to forme cylinders
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Description
Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 361584 Plattenspannvorrichtung für Rotationsdruckmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufspannen von Stereotypieplatten auf den Plattenzylinder von Rotationsdruckmaschinen, bei welcher die Platten mittels schwenkbarer, in Aus- nehmungen auf der Innenfläche der Platte greifen der Haken aufgespannt werden, welche durch eine im Plattenzylinder sich abstützende, mit einer Ab flachung versehene eigene Nockenwelle anpressbar sind.
Bisher gebräuchliche Spannvorrichtungen mit auf einer über zwei Plattenbreiten reichenden Welle starr angeordneten Spannhaken, welche durch Ver drehen der Welle in Eingriff mit den Vertiefungen auf der Platteninnenseite gebracht werden, haben den Nachteil, dass durch Verwinden der Welle wäh rend des Spaniens die Haken nicht gleichmässig greifen und die Platte demgemäss nicht einwandfrei aufgespannt wird. Um dies zu verhindern, hat man bereits vorgeschlagen, lose drehbare Haken durch eine im Plattenzylinder sich abstützende, mit einer Abflachung versehene Spannspindel anzupressen.
Damit kann eine einwandfreie Befestigung der Plat ten auch unabhängig voneinander, und zwar inner halb enger Grenzen verstellbar, erreicht werden, wenn hierfür die den Gegenstand der Erfindung bildende Anordnung der Nockenwelle und deren Verstelleinrichtung benutzt wird.
Nach dieser besteht die Nockenwelle aus meh reren Teilen, von denen jeder sich über die Länge einer Platte erstreckt und durch einen stirnseitig angeordneten Schneckentrieb verdrehbar ist, wobei die zur Mitte des Zylinders zu liegenden Nocken wellenteile über achsparallele Wellen und unter Zwi schenschaltung von Zahnräderpaaren betätigbar sind. Durch diese Massnahme wird vor allem ein schnelles Arbeiten ermöglicht und die Gewähr gegeben, dass die Platten sich nicht lockern können. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Es zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Teil eines Plat tenzylinders, teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-11 der Fig. 1, Fig.3 eine Stirnansicht in grösserem Massstab, Fig. 4 eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles A der Fig. 3, Fig. 5 und 6 eine Einzelheit in Seiten- und Drauf sicht in grösserem Massstab.
Wie aus der Fig.2 ersichtlich ist, sind die Platten 1 auf dem Plattenzylinder 2 durch lose drehbar in demselben gelagerte, mit bolzenartigen Enden versehene Haken 3 und 4, die über seine ganze Länge angeordnet sind, mittels der Nocken wellen 5, welche die Haken in auf der inneren Man telfläche vorgesehene Vertiefungen drücken, be festigt. Die Nockenwelle 5 ist, wie aus der Fig. 1 hervorgeht, aus mehreren Teilen 5' und 5" zusam mengesetzt, von denen jeder sich über die Länge L einer Platte erstreckt.
Die einzelnen Wellenteile sind durch an den Stirnseiten des Plattenzylinders angeordnete Schneckentriebe 6 und 7 verdrehbar. Bei den gegen die Mitte des Plattenzylinders liegenden Platten wird dabei zweckmässigerweise ein Zahnrad getriebe 8 zwischengeschaltet, um die Schnecken triebe auf den Stirnseiten günstig anordnen zu können.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist auf der Welle des Schneckenrades 9 ein Klinkenträger <B>10</B> mit einer Klinke 11 angeordnet, welche in eine am Plattenzylinder befestigte Innenverzahnung 20 ein- greift. Die Schneckenwelle ist an ihrem einen Ende mit einem Vierkant 12 versehen, auf welchen ein Steckschlüssel 13 aufsteckbar ist, mit welchem das Verdrehen der Nockenwelle und damit das Spannen der Haken bewirkt wird.
Der Steckschlüssel ist auf seinem Aussenmantel derart abgeschrägt, dass beim Aufsetzen des Schlüssels die Klinke automatisch ausgerastet wird.
Zum Verstellen des Seitenregisters sind von der Mantelfläche des Plattenzylinders ausgehend radiale Bohrungen 14 vorgesehen, in welchen Bolzen 15 drehbar angeordnet sind, deren über die Mantel fläche vorstehender Teil 16 exzentrisch ausgebildet und gegen den gebogenen Rand der Platte 1 an- pressbar ist. Beim Verdrehen des Bolzens 15 mit Hilfe eines Innensteckschlüssels kann auf diese Weise die Platte seitlich verschoben werden.
Die Bolzen 15 sind am Aussenumfang mit einer Verzahnung 17 versehen, in welche eine Sperrklinke 18 eingreift. Damit wird das ungewollte Verschieben der Platte in Achsrichtung verhindert. Auf der Stirnfläche des Bolzens 15 kann eine Skala 19 angebracht sein, mittels welcher die Grösse der seitlichen Verschiebung einstellbar ist.
Die in den Figuren für die rechte Hälfte eines Plattenzylinders gezeigte Einrichtung ist in der glei chen Weise für die übrigen Platten auf der anderen Stirnfläche vorgesehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Plattenspannvorrichtung für Rotationsdruck maschinen, bei welcher die Platten mittels schwenk barer, in Ausnehmungen auf der Innenfläche der Platte greifender Haken aufgespannt werden, welche durch eine im Plattenzylinder sich abstützende, mit einer Abflachung versehene, eigene Nockenwelle an- pressbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Nockenwelle (5) aus mehreren Teilen (5', 5") be steht, von denen jeder sich über die Länge (L) einer Platte (1) erstreckt und durch einen stirnseitig an geordneten Schneckentrieb (6, 7) verdrehbar ist, wobei die zur Mitte des Zylinders (2)zu liegenden Nockenwellenteile (5") über achsparallele Wellen (5") und unter Zwischenschaltung von Zahnräder paaren (8) betätigbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Plattenspannvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneckenwelle (9) mit einem Klinkenträger (10) mit Klinke (11) ver sehen ist, welche in eine am Plattenzylinder (2) befestigte Verzahnung (20) eingreift. 2. Plattenspannvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneckenwelle (9) am Ende mit einem Vierkant (12) versehen ist und der zum Verdrehen benutzte Steckschlüssel (13) am Aussenmantel derart abgeschrägt ist, dass beim Auf setzen des Schlüssels die Klinke (11) ausgerastet wird.3. Plattenspannvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in von der Mantel fläche des Plattenzylinders (2) ausgehenden radialen Bohrungen (14) Bolzen (15) drehbar angeordnet sind, deren über die Mantelfläche vorstehender Teil (16) exzentrisch ausgebildet ist und gegen den ge bogenen Rand der Platte (1) anliegt, so dass beim Verdrehen die Platte seitlich verschoben werden kann. 4. Plattenspannvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (15) am Aussenumfang mit einer Verzahnung (17) versehen ist, in welche eine Sperrklinke (18) greift, und dass er auf der oberen Stirnfläche eine Einstellskala (19) aufweist.5. Plattenspannvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannhaken (3 und 4) im Bereich ihrer Drehachse über die ganze Länge als Bolzen ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE361584X | 1957-12-07 | ||
| DEM41202A DE1169464B (de) | 1959-04-17 | 1959-04-17 | Vorrichtung zum Befestigen von gebogenen Stereotypplatten auf dem Formzylinder von Rotationsdruckmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH366291A true CH366291A (de) | 1962-12-31 |
Family
ID=25843668
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH185460A CH366291A (de) | 1957-12-07 | 1960-02-18 | Plattenspannvorrichtung für Rotationsdruckmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH366291A (de) |
-
1960
- 1960-02-18 CH CH185460A patent/CH366291A/de unknown
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