Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 361584 Plattenspannvorrichtung für Rotationsdruckmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufspannen von Stereotypieplatten auf den Plattenzylinder von Rotationsdruckmaschinen, bei welcher die Platten mittels schwenkbarer, in Aus- nehmungen auf der Innenfläche der Platte greifen der Haken aufgespannt werden, welche durch eine im Plattenzylinder sich abstützende, mit einer Ab flachung versehene eigene Nockenwelle anpressbar sind.
Bisher gebräuchliche Spannvorrichtungen mit auf einer über zwei Plattenbreiten reichenden Welle starr angeordneten Spannhaken, welche durch Ver drehen der Welle in Eingriff mit den Vertiefungen auf der Platteninnenseite gebracht werden, haben den Nachteil, dass durch Verwinden der Welle wäh rend des Spaniens die Haken nicht gleichmässig greifen und die Platte demgemäss nicht einwandfrei aufgespannt wird. Um dies zu verhindern, hat man bereits vorgeschlagen, lose drehbare Haken durch eine im Plattenzylinder sich abstützende, mit einer Abflachung versehene Spannspindel anzupressen.
Damit kann eine einwandfreie Befestigung der Plat ten auch unabhängig voneinander, und zwar inner halb enger Grenzen verstellbar, erreicht werden, wenn hierfür die den Gegenstand der Erfindung bildende Anordnung der Nockenwelle und deren Verstelleinrichtung benutzt wird.
Nach dieser besteht die Nockenwelle aus meh reren Teilen, von denen jeder sich über die Länge einer Platte erstreckt und durch einen stirnseitig angeordneten Schneckentrieb verdrehbar ist, wobei die zur Mitte des Zylinders zu liegenden Nocken wellenteile über achsparallele Wellen und unter Zwi schenschaltung von Zahnräderpaaren betätigbar sind. Durch diese Massnahme wird vor allem ein schnelles Arbeiten ermöglicht und die Gewähr gegeben, dass die Platten sich nicht lockern können. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Es zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Teil eines Plat tenzylinders, teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-11 der Fig. 1, Fig.3 eine Stirnansicht in grösserem Massstab, Fig. 4 eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles A der Fig. 3, Fig. 5 und 6 eine Einzelheit in Seiten- und Drauf sicht in grösserem Massstab.
Wie aus der Fig.2 ersichtlich ist, sind die Platten 1 auf dem Plattenzylinder 2 durch lose drehbar in demselben gelagerte, mit bolzenartigen Enden versehene Haken 3 und 4, die über seine ganze Länge angeordnet sind, mittels der Nocken wellen 5, welche die Haken in auf der inneren Man telfläche vorgesehene Vertiefungen drücken, be festigt. Die Nockenwelle 5 ist, wie aus der Fig. 1 hervorgeht, aus mehreren Teilen 5' und 5" zusam mengesetzt, von denen jeder sich über die Länge L einer Platte erstreckt.
Die einzelnen Wellenteile sind durch an den Stirnseiten des Plattenzylinders angeordnete Schneckentriebe 6 und 7 verdrehbar. Bei den gegen die Mitte des Plattenzylinders liegenden Platten wird dabei zweckmässigerweise ein Zahnrad getriebe 8 zwischengeschaltet, um die Schnecken triebe auf den Stirnseiten günstig anordnen zu können.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist auf der Welle des Schneckenrades 9 ein Klinkenträger <B>10</B> mit einer Klinke 11 angeordnet, welche in eine am Plattenzylinder befestigte Innenverzahnung 20 ein- greift. Die Schneckenwelle ist an ihrem einen Ende mit einem Vierkant 12 versehen, auf welchen ein Steckschlüssel 13 aufsteckbar ist, mit welchem das Verdrehen der Nockenwelle und damit das Spannen der Haken bewirkt wird.
Der Steckschlüssel ist auf seinem Aussenmantel derart abgeschrägt, dass beim Aufsetzen des Schlüssels die Klinke automatisch ausgerastet wird.
Zum Verstellen des Seitenregisters sind von der Mantelfläche des Plattenzylinders ausgehend radiale Bohrungen 14 vorgesehen, in welchen Bolzen 15 drehbar angeordnet sind, deren über die Mantel fläche vorstehender Teil 16 exzentrisch ausgebildet und gegen den gebogenen Rand der Platte 1 an- pressbar ist. Beim Verdrehen des Bolzens 15 mit Hilfe eines Innensteckschlüssels kann auf diese Weise die Platte seitlich verschoben werden.
Die Bolzen 15 sind am Aussenumfang mit einer Verzahnung 17 versehen, in welche eine Sperrklinke 18 eingreift. Damit wird das ungewollte Verschieben der Platte in Achsrichtung verhindert. Auf der Stirnfläche des Bolzens 15 kann eine Skala 19 angebracht sein, mittels welcher die Grösse der seitlichen Verschiebung einstellbar ist.
Die in den Figuren für die rechte Hälfte eines Plattenzylinders gezeigte Einrichtung ist in der glei chen Weise für die übrigen Platten auf der anderen Stirnfläche vorgesehen.
Additional patent to main patent no. 361584 Plate clamping device for rotary printing machines The invention relates to a device for clamping stereotype plates on the plate cylinder of rotary printing machines, in which the plates are clamped by means of swiveling recesses on the inner surface of the plate, which hooks through a supporting in the plate cylinder, provided with a flat from their own camshaft can be pressed.
Previously common clamping devices with clamping hooks arranged rigidly on a shaft extending over two plate widths, which are brought into engagement with the depressions on the inside of the plate by rotating the shaft, have the disadvantage that the hooks do not grip evenly by twisting the shaft during Spain and the plate is therefore not properly clamped. To prevent this, it has already been proposed to press loosely rotatable hooks by means of a clamping spindle which is supported in the plate cylinder and provided with a flattened area.
Thus, a proper attachment of the Plat th independently of each other, and adjustable within narrow limits, can be achieved if the arrangement of the camshaft and its adjusting device forming the subject of the invention is used for this purpose.
According to this, the camshaft consists of several parts, each of which extends over the length of a plate and can be rotated by a worm drive arranged at the end, the cam shaft parts lying to the center of the cylinder can be actuated via axially parallel shafts and with interconnection of pairs of gears . Above all, this measure enables fast work and guarantees that the plates cannot loosen. An exemplary embodiment of the invention is shown in the drawing.
1 shows a top view of part of a plat tenzylinders, partially in section, FIG. 2 shows a section along line II-11 of FIG. 1, FIG. 3 shows an end view on a larger scale, FIG. 4 shows a plan view in the direction of the arrow A of FIGS. 3, 5 and 6, a detail in side and plan view on a larger scale.
As can be seen from Figure 2, the plates 1 on the plate cylinder 2 by loosely rotatably mounted in the same, provided with bolt-like ends hooks 3 and 4, which are arranged over its entire length, by means of the cam shafts 5, which the hooks Press in provided recesses on the inner man face, be strengthened. The camshaft 5 is, as can be seen from Fig. 1, composed of several parts 5 'and 5 "together, each of which extends over the length L of a plate.
The individual shaft parts can be rotated by worm drives 6 and 7 arranged on the end faces of the plate cylinder. In the case of the plates lying against the center of the plate cylinder, a gear transmission 8 is expediently interposed in order to be able to conveniently arrange the worm drives on the end faces.
As can be seen from FIG. 3, a pawl carrier 10 is arranged on the shaft of the worm wheel 9 with a pawl 11 which engages in an internal toothing 20 attached to the plate cylinder. One end of the worm shaft is provided with a square 12, onto which a socket wrench 13 can be placed, with which the camshaft is rotated and the hooks are tensioned.
The socket wrench is beveled on its outer casing in such a way that the latch is automatically disengaged when the wrench is placed on.
To adjust the side register, radial bores 14 are provided starting from the lateral surface of the plate cylinder, in which bolts 15 are rotatably arranged, the part 16 of which protruding over the lateral surface is eccentric and can be pressed against the curved edge of the plate 1. When turning the bolt 15 with the aid of an internal socket wrench, the plate can be moved laterally in this way.
The bolts 15 are provided on the outer circumference with a toothing 17 in which a pawl 18 engages. This prevents the plate from being accidentally moved in the axial direction. A scale 19 can be attached to the end face of the bolt 15, by means of which the size of the lateral displacement can be adjusted.
The device shown in the figures for the right half of a plate cylinder is provided in the same way for the other plates on the other end face.