CH366157A - Zeiger-Metallthermometer - Google Patents

Zeiger-Metallthermometer

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Publication number
CH366157A
CH366157A CH7159259A CH7159259A CH366157A CH 366157 A CH366157 A CH 366157A CH 7159259 A CH7159259 A CH 7159259A CH 7159259 A CH7159259 A CH 7159259A CH 366157 A CH366157 A CH 366157A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
housing
glass pane
edge
thermometer
pressure element
Prior art date
Application number
CH7159259A
Other languages
English (en)
Inventor
A Rueeger Ernst
Original Assignee
A Rueeger Ernst
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Publication date
Application filed by A Rueeger Ernst filed Critical A Rueeger Ernst
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Publication of CH366157A publication Critical patent/CH366157A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K5/00Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material
    • G01K5/48Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a solid
    • G01K5/56Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a solid constrained so that expansion or contraction causes a deformation of the solid
    • G01K5/62Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a solid constrained so that expansion or contraction causes a deformation of the solid the solid body being formed of compounded strips or plates, e.g. bimetallic strip
    • G01K5/70Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a solid constrained so that expansion or contraction causes a deformation of the solid the solid body being formed of compounded strips or plates, e.g. bimetallic strip specially adapted for indicating or recording

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  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description


  
 



  Zeiger-Metallthermometer
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Zeiger  Metallthermometer    mit einem metallischen Gehäuse und einer dasselbe abschliessenden Glasplatte.



   Bei den bisher bekannten   Thermometem    der genannten Art bestand das Gehäuse aus einem schalenförmigen Unterteil und einem den Umfang der Glasscheibe übergreifenden   Ubersteckring,    der durch einen Presssitz oder durch Schrauben und Gewinde um Gehäuseunterteil befestigt war. Diese Ausbildung hatte den Nachteil, dass infolge zuwenig sorgfältiger Montage oder beim Transport oder auch bei einer späteren Reinigung des Thermometers Undichtigkeit zwischen dem Gehäuseunterteil und dem   Übersteck-    ring wie auch zwischen dem   Übersteckring    und der Glasscheibe auftreten konnte.

   Der gleiche Nachteil ergab sich oft auch bei der Erwärmung des Thermometers durch unterschiedliche Wärmedehnung der beiden erwähnten Gehäuseteile, sei es zufolge unter   schiedlicher Temperaturen dieser Teile oder r zufolge    unterschiedlicher Ausdehnungskoeffizienten der verwendeten Materialien.



   Die Erfindung bezweckt die Beseitigung der geschilderten Nachteile. Dieses Ziel wird erfindungsgemäss im wesentlichen dadurch erreicht, dass ein die Glasscheibe an ihrem Umfang übergreifender Rand mit dem übrigen Gehäuse aus einem einzigen zusammenhängenden Materialstück besteht, und dass mindestens ein elastisch nachgiebiges Druckelement vorhanden ist, welches eine flüssigkeitsdichte Anlage des Randes an der Glasscheibe bewirkt.



   In der beigefügten Zeichnung sind eine Ausführungsform der Erfindung und einige Varianten hievon rein beispielsweise veranschaulicht.



   Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch ein Zeiger Metallthermometer.



   Fig. 2 zeigt einen Teil des gleichen Thermometers in nur teilweise montiertem Zustand.



   Fig. 3 und 4 zeigen je eine andere   Ausführungs-    variante des Thermometers.



   Gemäss Fig. 1 ist ein schalenförmiges Gehäuse 1 mit einem Anschlussstück 2 verschweisst oder vernietet, mit dem ein Rohr 3 fest verbunden ist. Im freien Ende des Rohres 3 ist ein Support 6 des schraubenlinienförmig verlaufenden   Bimetall-Wärmefühlers    7 mit einem Presssitz angeordnet. Das eine Ende des Wärmefühlers ist am Support 6 befestigt, wogegen das andere Ende des Wärmefühlers mit einer Zeigerachse 8 verbunden ist, die einen Zeiger 9 trägt. Die Achse 8 wird durch das Anschlussstück 2 geführt. Im Gehäuse 1 befinden sich ausser dem Zeiger 9 ein Zifferblatt 11, eine Glasscheibe 12 und zwei Dichtungsringe 13.



   Das Gehäuse 1 wird für die Montage gemäss Fig. 2 vorbereitet. In diesem Zustand können das Ziffernblatt 11, der Zeiger 9, die Scheibe 12 und die beiden Dichtungsringe 13 eingesetzt werden. Mit Hilfe einer Presse erzeugt man am Gehäuse 1 eine Umbördelung la, wie Fig. 1 zeigt. Die Elastizität des Gehäusematerials bewirkt beim Abheben der Presse ein gewisses Zurückfedern der Umbördelung la. Um den noch einen dichten Abschluss zwischen dem Gehäuse 1 und der Glasscheibe 12 zu erzielen, muss mindestens ein elastisch nachgiebiges Druckelement vorgesehen sein.



   In Fig. 1 und 2 bilden die beiden Dichtungsringe aus weichem elastisch nachgiebigem Material, wie z. B. Gummi oder Kunststoff, unmittelbar solche Druckelemente. Beim Erzeugen der Umbördelung la werden die Dichtungsringe 13 stark   zusammenge-    presst. Wenn nachher die Umbördelung la zurückfedert, dehnen sich die Dichtungsringe 13 wieder aus.



  Dabei bleiben die Ringe 13 jedoch unter Druckspannung, so dass das Zifferblatt 11 und die Glas  scheibe 12 nicht locker werden und ein   flüssigkeits-    dichter Abschluss des Gehäuses 1 gewährleistet ist.



   Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform ohne Dichtungsringe. In diesem Fall ist der umgebördelte Rand   lb    des Gehäuses 1 als federndes Druckelement ausgebildet.



   Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsvariante, bei welcher zwei Dichtungsringe 15 zwischen das Gehäuse 1 und das Zifferblatt 11 bzw. zwischen das Zifferblatt 11 und die Glasscheibe 12 eingelegt sind.



  Der umgebördelte Gehäuserand   lc    ist auch bei diesem Beispiel als federndes Druckelement ausgebildet.



  Die Dichtungsringe 15 brauchen nicht elastisch nachgiebig zu sein.



   Die beiden Ausführungen gemäss Fig. 3 und 4 sind zur Verwendung bei hohen Temperaturen geeignet. Bei einer nicht dargestellten Ausführungsvariante zu Fig. 1 könnte der eine, zwischen dem Zifferblatt 11 und der Glasscheibe 12 angeordnete Dichtungsring 13 durch einen Federring ersetzt sein, welcher die Glasscheibe 12 mittels des äusseren Dichtungsringes 13 gegen die Umbördelung la presst.



   Die   beschriebenen-Metallthermometer    sind ihres einteiligen Gehäuses wegen sehr robust. Sie können gefahrlos mit warmem oder kaltem Wasser   gewasohen    und gesäubert werden. Die Thermometer sind völlig flüssigkeitsdicht, so dass es möglich ist, sie unmittelbar in die Flüssigkeit, deren Temperatur gemessen werden soll, einzutauchen. Ausserdem ergibt sich durch die einteilige Ausführung des Gehäuses bei der Herstellung eine Einsparung an Kosten für Material und Arbeitszeit.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zeiger-Metallthermometer mit einem metallischen Gehäuse und einer dasselbe abschliessenden Glasscheibe, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Glasscheibe (12) an ihrem Umfang übergreifender Rand (la, 1b bzw. lc) mit dem übrigen Gehäuse (1) aus einem einzigen zusammenhängenden Materialstück besteht und dass mindestens ein elastisch nachgiebiges Druckelement vorhanden ist, das einen flüssigkeitsdichten Abschluss zwischen dem Rand und der Glasscheibe bewirkt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Thermometer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das elastisch nachgiebige Druckelement durch einen Dichtungsring (13) aus elastisch nachgiebigem Material gebildet ist.
    2. Thermometer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das elastisch nachgiebige Druckelement durch einen in das Gehäuse eingelegten Federring gebildet ist.
    3. Thermometer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das elastisch nachgiebige Druckelement durch den die Glasscheibe (12) übergreifenden Rand (1 b bzw. lc) selbst gebildet ist, indem dieser federnd ausgebildet ist.
    4. Thermometer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die Glasscheibe übergreifende Rand (1 b bzw. lc) unmittelbar gegen die Glasscheibe (12) anliegt.
    5. Thermometer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Glasscheibe (12) und den dieselbe übergreifenden Rand (la) ein Dichtungsring (13) eingelegt ist.
CH7159259A 1959-04-03 1959-04-03 Zeiger-Metallthermometer CH366157A (de)

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DE1959R0018245 DE1821043U (de) 1959-04-03 1959-04-17 Zeiger-metallthermometer.

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DE (1) DE1821043U (de)

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