CH365584A - Selbstschaltende Synchronkupplung - Google Patents

Selbstschaltende Synchronkupplung

Info

Publication number
CH365584A
CH365584A CH7216759A CH7216759A CH365584A CH 365584 A CH365584 A CH 365584A CH 7216759 A CH7216759 A CH 7216759A CH 7216759 A CH7216759 A CH 7216759A CH 365584 A CH365584 A CH 365584A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
coupling
pawls
intermediate member
self
pawl
Prior art date
Application number
CH7216759A
Other languages
English (en)
Inventor
Sinclair Harold
Arthur Clements Herbert
Original Assignee
S S S Gears Limited
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB1326158A external-priority patent/GB874553A/en
Application filed by S S S Gears Limited filed Critical S S S Gears Limited
Publication of CH365584A publication Critical patent/CH365584A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
    • F16D23/02Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches
    • F16D23/10Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches automatically producing the engagement of the clutch when the clutch members are moving at the same speed; Indicating synchronisation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


  Selbstschaltende     Synchronkupplung       Die vorliegende Erfindung betrifft eine selbst  schaltende Synchronkupplung gemäss dem Patent  anspruch des Hauptpatentes.  



  Bei Kupplungen dieser Bauart weist die     Rätsch-          vorrichtung    ein oder mehrere     Rätschorgane,    z. B.  Klinken, auf, welche beispielsweise am ersten Kupp  lungsglied oder am Zwischenglied angeordnet sind  und mit Vorsprüngen, beispielsweise in Form von       Rätschzähnen,    zusammenarbeiten, welche am andern  Kupplungsglied angeordnet sind. Die     Rätschorgane     können z. B. federbetätigte Klinken sein, die um  eine zu der Kupplungsachse parallele Achse schwenk  bar angeordnet sind, wie dies beispielsweise im briti  schen Patent     Nr.   <B>645528</B> beschrieben ist.

   Die vor  liegende Erfindung betrifft eine Kupplung, bei wel  cher eine oder mehrere Klinken vorhanden sind und  mit Vorsprüngen an einem     Kupplungsteil    zusammen  arbeiten.  



  Bei Kupplungen dieser Art ergeben sich bei stei  gender     Rätschgeschwindigkeit    und Dauer sowie zu  nehmender Kupplungsgrösse Nachteile, die in der  steigenden Tendenz des Klapperns und     Zurückpral-          lens    der Klinke oder Klinken liegen, weil ein ent  sprechendes Aufschlagen ein Abnützen der Vor  sprünge und der mit diesen zusammenarbeitenden  Flächen der Klinke oder Klinken ergibt. Der Zweck  der vorliegenden Erfindung ist es, diese Schwierig  keiten mindestens zu verringern.  



  In der Beschreibung des Hauptpatentes sind  Kupplungen dieser Bauart, wie sie vorstehend er  wähnt ist, beschrieben. Gemäss dieser Beschreibung  werden die vorerwähnten Schwierigkeiten dadurch  überwunden,     dass    die     Rätschbewegungen    der Klinke       bzw.    der Klinken durch Flüssigkeit gedämpft werden,  welche annähernd ungestört ist von sich bezüglich  dieser Flüssigkeit bewegenden Teilen, ausser von den  Klinken selbst. In einer der beschriebenen Ausfüh-         rungen    sind die Klinken am Zwischenglied befestigt  und werden durch Flüssigkeit in einem mit dem  ersten Kupplungsglied rotierenden Raum gedämpft.

    Bei einer andern Ausführungsform, welche in die  sem Patent beschrieben ist, sind die Klinken am  ersten Kupplungsglied befestigt und werden mittels  einer Flüssigkeit gedämpft, die sich in einem mit dem  ersten     Kupplungsglied    umlaufenden Raum befindet.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine Weiter  entwicklung der in diesem Schweizer Patent dargeleg  ten Konstruktion. Die erfindungsgemässe, selbstschal  tende Synchronkupplung ist dadurch gekennzeich  net,     dass    die     Rätschvorrichtung    mindestens eine auf  dem Zwischenglied angeordnete Klinke aufweist,  welche zur Zusammenarbeit mit Vorsprüngen auf  dem ersten Kupplungsglied vorgesehen ist, und     dass     die Mittel zum Dämpfen der Klinke mittels Flüssig  keit während des durch eine Relativdrehung des  Zwischengliedes bezüglich des ersten Kupplungsglie  des bedingten     Rätschens    eine Flüssigkeit aufneh  mende Kammer umfassen, die mit dem Zwischen  glied rotiert, wobei sich ein Teil der Klinke in dieser  Kammer befindet.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes wird anschliessend anhand von Zeichnungen  erläutert.  



  Es zeigt:       Fig.   <B>1</B> einen Längsschnitt durch eine selbstschal  tende Synchronkupplung,       Fig.    2 einen Querschnitt durch die Kupplung ge  mäss     Fig.   <B>1</B> nach Linie     II-11.     



  Wie aus den     Fig.   <B>1</B> und 2 ersichtlich, ist ein erstes  Kupplungsglied<B>1</B> mittels eines Kugellagers 2,<B>3</B> auf  einem zweiten Kupplungsglied gelagert, welches Glied  als Welle 4 ausgebildet und mit äussern     schrauben-          linienförmigen,    rechtsgängigen Nuten<B>5</B> versehen ist.  Das erste Kupplungsglied.<B>1</B> ist weiterhin mittels eines      Kugellagers<B>6, 7</B> in einem Gehäuse<B>8</B> gelagert.

   Auf  der Welle 4 ist ein Zwischenglied<B>9</B> mit innern,       schraubenlinienförinigen    Vorsprüngen<B>9'</B> angeord  net, welche in die Nuten<B>5</B> eingreifen, so     dass    das  Zwischenglied<B>9</B>     zwangläufig    bei axialer Verschie  bung bezüglich der Welle 4 eine Drehbewegung aus  führt. Das Zwischenglied<B>9</B> besitzt einen radial an  geordneten Flansch<B>10,</B> der mit einem äussern zylin  drischen, sich parallel zur Welle 4 erstreckenden Teil  <B>11</B> versehen ist.

   Am Flansch<B>10</B> ist mittels Bolzen 12  ein auf einem Kreis angeordneten Kupplungszähnen  14 versehener Ring<B>13</B> angeschraubt, welcher mit  Aussparungen im Flansch<B>10</B> eine Anzahl Kammern  <B>10'</B> bildet, die gegen die Welle 4 zu offen sind.     Klin-          kentragbolzen   <B>15</B> gehen durch den Flansch<B>10</B> und  den Ring<B>13</B> durch. Jeder Bolzen<B>15</B> trägt eine  Klinke<B>16,</B> die fast vollständig in ihrer Kammer<B>10'</B>  liegt, mit Ausnahme eines kleinen Teils des Sperr  armes, welcher Teil sich von der Kammer aus radial  nach innen erstreckt, wie aus     r-ig.    2 ersichtlich ist.  



  Das erste     Kupplun        'gsglied   <B>1</B> besitzt einen ring  förmigen Teil<B>18, 19,</B> welcher mittels Schrauben  bolzen<B>17</B> am Hauptteil befestigt ist. Dieser Teil  weist einen Ring<B>18</B> auf, der radial nach innen gegen  das Zwischenglied<B>9</B> vorsteht und welcher innen in  einen     hülsenförmigen    Teil<B>19</B> übergeht. Dieser       hülsenförmige    Teil<B>19</B> ist mit dem     Kugellagerring   <B>6</B>  verbunden und weist eine Verlängerung 20 auf, wel  che gleichachsig mit der Welle 4 angeordnet ist und  einen Kranz von Kupplungszähnen 21 besitzt, die  sich unmittelbar neben den Kupplungszähnen 14  befinden     (Fig.   <B>1).</B>  



  Es können z. B.<B>36</B> Kupplungszähne 21 vorge  sehen werden, welche, wie in     Fig.    2 ersichtlich ist,  abwechselnd niedriger und höher sind. Es sind vier  Klinken<B>16</B> vorhanden, die zu zweit einander dia  metral gegenüberliegend angeordnet sind, so     dass,     wenn die Klinken eines der Paare von sich gegen  überliegenden Klinken in Eingriff mit den höheren  Zähnen 21 stehen, die Sperrnasen der Klinken der  andern Paare sich zwischen zwei sich folgenden  höheren Zähnen 21 befinden. Steuerfedern drücken  die Nasen der Klinken radial nach innen.  



  Betrachtet man die Kupplung gemäss     Fig.   <B>1</B> von  der linken Seite her, so erscheinen die Klinken<B>16</B>  und die Zähne 21     (Fig.    2) in einer Stellung, in  welcher die Sperrarme der Klinken<B>16</B> in Uhrzeiger  richtung weisen. Wenn die Welle 4 bezüglich des  Kupplungsgliedes<B>1</B> sich im     Gegenuhrzeigersinn     dreht, so bewegen sich die Klinken<B>16</B> im     Gegenuhr-          zeigersinn    bezüglich der Kupplungszähne 21 und    rätschen auf diesen, so     dass    das Zwischenglied<B>9</B> in  der in     Fig.   <B>1</B> ersichtlichen axialen Lage verbleibt,  in welcher seine Kupplungszähne 14 sich mit den  Kupplungszähnen 21 ausser Eingriff befinden.

   Wenn  die relative Rotationsbewegung der Welle 4 bezüg  lich des Kupplungsgliedes<B>1</B> im Begriffe ist, den  Richtungssinn zu wechseln, so gelangt ein Paar von  sich diametral gegenüberliegenden Klinken<B>16</B> mit  höheren Zähnen 21 in Eingriff, und das Zwischen  glied<B>9</B> wird schraubenlinienförmig längs der Welle  4 von rechts     (Fig.   <B>1)</B> nach links verschoben, wobei  die Kupplungszähne 14 mit den Kupplungszähnen  21 in Eingriff gelangen. Eine axiale Bewegung des  Zwischengliedes<B>9</B> über diejenige Lage, in welcher die  Zähne in vollem Eingriff stehen, wird mittels einer  Schulter 22 auf der Welle 4 verhindert.

   Bei Umkehr  des relativen Drehsinns     rätschen    die Klinken<B>16</B>  wieder über die Zähne 21, und das Zwischenglied  <B>9</B> gleitet wiederum in schraubenlinienförmiger Be  wegung längs der Welle 4 zurück, wobei die Kupp  lungszähne 14 und 21 ausser Eingriff gelangen. Das  Zwischenglied<B>9</B> verschiebt sich dabei so lange, bis  es auf einem Anschlagring<B>23</B> aufläuft.  



  Die Klinken<B>16</B> liegen, wie erwähnt, zum grössten  Teil in den Kammern<B>10'</B> des Zwischengliedes<B>9,</B> in  welche ständig eine derart grosse Flüssigkeitsmenge  zufliesst,     dass        wührend    der Umdrehung des Zwischen  gliedes<B>9</B> die Kammer<B>10'</B> vollständig mit Flüssig  keit gefüllt ist und somit der grösste Teil jeder  Klinke<B>16</B> in der Flüssigkeit liegt. Es kann spe  ziell für diesen Zweck<B>öl</B> in Form eines Flüssigkeits  strahls den Kammern zugeführt werden; aber es kann  auch das normale, der Kupplung reichlich zugeführte,  der Schmierung des Kugellagers 2,<B>3</B> dienende  Schmieröl zum Füllen der Kammern<B>101</B> benützt  werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Selbstschaltende Synchronkupplung nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rätschvorrichtung mindestens eine auf dem Zwischenglied<B>(9)</B> angeordnete Klinke <B>(16)</B> aufweist, welche zur Zusammenarbeit mit Vorsprüngen (21) auf dem ersten Kupplungsglied <B>(1)</B> vorgesehen ist, und dass die Mittel zum Dämp fen der Klinke<B>(16)</B> mittels Flüssigkeit während des durch eine Relativdrehung des Zwischengliedes<B>(9)</B> bezüglich des ersten Kupplungsgliedes<B>(1)</B> beding ten Rätschens eine Flüssigkeit aufnehmende Kam mer<B>(101)</B> umfassen, die mit dem Zwischenglied<B>(9)</B> rotiert, wobei sich ein Teil der Klinke<B>(16)
    </B> in dieser Kammer (10') befindet.
CH7216759A 1958-04-25 1959-04-17 Selbstschaltende Synchronkupplung CH365584A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1326158A GB874553A (en) 1958-04-25 1958-04-25 Improvements relating to synchronous self-shifting clutches
GB361443X 1959-04-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH365584A true CH365584A (de) 1962-11-15

Family

ID=26249661

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH7216759A CH365584A (de) 1958-04-25 1959-04-17 Selbstschaltende Synchronkupplung

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH365584A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2415117A1 (de) Epizyklische mehrgangnabe
DE1157049B (de) Umlaufraedergetriebe mit doppelschraegverzahnten Umlaufraedern
CH365584A (de) Selbstschaltende Synchronkupplung
DE1290401B (de) Planetengetriebe mit elastischem Planetentraeger
DE2356214A1 (de) Zahnkupplung mit hydraulischem daempfer
DE2654384C3 (de) Parallelanordnung von zwei synchronen selbst schaltenden Zahnkupplungen
DE482258C (de) Selbsttaetiges Fluessigkeitswechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
AT210684B (de) Selbstschaltende Synchronkupplung
DE426547C (de) Schaltwerk
AT206234B (de) Selbstschaltende Synchronkupplung
AT241922B (de) Synchron-Selbstschaltekupplung
CH391398A (de) Selbstschaltende Synchronkupplung
DE415874C (de) Einstellwerk fuer Rechenmaschinen
DE694338C (de) Doppelseitige Freilaufkupplung
DE428794C (de) Nachgiebiges Getriebe
DE439181C (de) Anlassvorrichtung fuer Explosionskraftmaschinen
AT215470B (de) Klauenkupplung in Wechsel- und/oder Wendegetrieben, besonders von Schienentriebfahrzeugen größerer Leistung
AT215813B (de) Mehrganggetriebenabe für Zweiräder
DE2061927A1 (de) Kolben für Kreiskolbenmotor
AT213166B (de) Selbstschaltende Synchronkupplung
DE1031158B (de) Ziehkeilgetriebe, insbesondere fuer Kleinkraftraeder
DE577745C (de) Wendegetriebe
DE2029024A1 (de) Vorrichtung zum Anbringen eines Kolben Zahnrades an einem Drehkolben einer Dreh kolbenmaschine
AT239023B (de) Schaltwerkwechselgetriebe
DE1062133B (de) Umlaufraederwechselgetriebe fuer Fahrradnaben