CH359643A - Verfahren zum Sammeln und Lagern von mit einem Kern versehenen Wickelkörpern, Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens und Anwendung des Verfahrens zum Sammeln und Lagern von Spulen - Google Patents
Verfahren zum Sammeln und Lagern von mit einem Kern versehenen Wickelkörpern, Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens und Anwendung des Verfahrens zum Sammeln und Lagern von SpulenInfo
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Description
Verfahren zum Sammeln und Lagern von mit einem Kern versehenen Wickelkörpern, Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens und Anwendung des Verfahrens zum Sammeln und Lagern von Spulen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Sammeln und Lagern von mit einem Kern versehenen Wickelkörpern, z. B. zum Sammeln von Einschussspulen und zum Lagern derselben, wobei die Spulen zweckmässig in der Reihenfolge ihrer Herstellung gelagert werden. Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Körper von einer Aufwickelvorrichtung auf Haltegabeln gebracht wird, in welchen er mit seinen Kernenden aufliegt, worauf die Gabeln längs eines Aufnahmerahmens bewegt werden, in dessen Rasten die Körper der Reihe nach so verlegt werden, dass ihre Kernenden in Rasten gehalten werden, worauf die Gabeln zurück in Aufnahmestellung für den nächsten Körper bewegt werden. Zur Durchführung dieses Verfahrens wird erfindungsgemäss eine Einrichtung verwendet, die gekennzeichnet ist, durch Haltegabeln zur Aufnahme der Kernenden eines Wickelkörpers, welche Gabeln längs eines Aufnahmerahmens für die Körper bewegbar sind, durch Mittel zum Abgeben eines Körpers von den Gabeln in den Aufnahmerahmen und durch Mittel um die Gabeln in ihre ursprüngliche Lage zurückzubringen. In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Einrichtung schematisch dargestellt, an Hand welcher das Verfahren beispielsweise näher erläutert wird. Es zeigen: Fig. 1 einen seitlichen Aufriss mit teilweisem Schnitt, Fig. 2 in grösserem Massstab eine Teilvorderansicht der in Fig. 1 dargestellten Teile, Fig. 3 in noch grösserem Massstab einen Teil der Fig. 2 mit den Haltegabeln in Aufnahmestellung, und Fig. 4 einen Teil der Fig. 2 mit den Haltegabeln in Übergabestellung. In Fig. 1 bezeichnet 10 eine fertige Spule, die zwischen einem Spindelstock 11 und einem Reitstock 12 gehalten ist. Beim Zurückziehen des Reitstockes 12 nach rechts wird diese Spule 10 freigegeben. Unter derselben sind Führungen 13 und 14 derart angeordnet, dass lediglich die Kernenden des Spulenkörpers und nicht das Garn mit diesen Führungen in Kontakt kommen. Dadurch werden die Spulen genau eingestellt. Unter den Führungen 13, 14 sind Haltegabeln 15, 16 angeordnet, auf welchen die Spulen mit ihren Kernenden aufliegen. Diese Gabeln 15, 16 sind an einer Stange 17 befestigt, die an ihren Enden in Muttern 18, 19 drehbar gelagert ist. Die Muttern 18, 19 sind auf Leitspindeln 20, 21 montiert, die an ihren unteren Enden Kegelräder 22, 23 tragen, welche Kegelräder 22, 23 mit auf einer gemeinsamen Antriebwelle 26 angeordneten Kegelrädern 24, 25 kämmen. Eine an der Mutter 18 befestigte Platte 27 trägt eine Führungsmuffe 28, die auf der Leitspindel 20 angeordnet ist, welche Führungsmuffe 28 einen dreiarmigen Hebel trägt. Der Arm 29 dieses Hebels dient als Tastorgan und der Arm 30 ist über einen Lenker 31 mit der Gabel 15 verbunden (Fig. 3). Ein Rahmen 32 von viereckigem Umfang ist, unter den Gabeln 15, 16 in einer oberen und einer unteren Führung 33 angeordnet. Dieser Rahmen 32 weist zwei Reihen von schräg angeordneten Rasten 34 auf (Fig. 2), die zur Aufnahme der Kernenden der Spulenköper dienen. Am oberen Ende des Rahmens 32 ist ein Schlitz 35 zum Durchlass des Abtastorgans 29 vorgesehen. Der dritte Arm 36 des dreiarmigen Hebels trägt eine Nase 37, die mit einer Rückstellnocke 38 in Wirkungsverbindung steht. Neben dem Rahmen 32 ist eine mit oberer und unterer Nase 40, 41 versehene Stange 39 derart gleitbar angeordnet, dass sie von einem Vorsprung 42 der Platte 27 mitgenommen werden kann. Ein Garngreifer 43 und eine Schneidevorrichtung 44 stehen mit dem Wicklerkopf in Wirkungsverbindung. Die dargestellte Einrichtung funktioniert wie folgt: Wenn das Aufwickeln der Spule beendet ist, wird der Wicklerkopf in an sich bekannter Weise eingestellt, worauf der Reitstock 12 nach rechts verstellt wird. Die Spule fällt zwischen den Führungen 13, 14 durch und wird so geführt, dass ihre Enden auf den Gabeln 15, 16 zu liegen kommen. Dank den Führungen 13, 14 werden die Spulenenden genau eingestellt. Das Garn kommt somit mit keinem Teil der Spulmaschine in Kontakt. Sobald die Spule sich in Ruhestellung auf den Gabeln 15, 16 befindet, wird der Garngreifer 43 nach links (Fig. 1) verschwenkt, fasst das zwischen der Spule und dem Vorrat verlaufende Garn und bringt es in die Schneidvorrichtung 44, die in diesem Augenblick betätigt wird. Natürlich wird in der Zwischenzeit eine weitere, leere Spule auf dem Wickelkopf angeordnet, so dass das Garn vor dem Schneiden bereits gefasst ist. Die neue Spule wird dann aufgewickelt. Diese automatischen Vorgänge sind an sich bekannt. Gleichzeitig mit dem Aufwickeln der neuen Spule, wird die Welle 26 von der Steuervorrichtung der Maschine derart angetrieben, dass die Gabeln 15, 16 vor den Rahmen 32 gesenkt werden. Wenn der Rahmen 32 keine Spule enthält, so geschieht nichts, bis die Gabeln 15, 16 ihre unterste Endstellung erreicht haben. In dieser Stellung kommt der als Abtastorgan dienende Arm 29 des dreiarmigen Hebels mit dem Boden des Rahmens 32 in Kontakt, wodurch der Kniehebel 30, 31 betätigt wird. Die Gabeln werden gekippt und die Spule fällt in die beiden untersten Rasten 34. Die Gabeln 15, 16 werden weiter nach unten bewegt, bis der Vorsprung 42 mit der Nase 41 der Stange 39 in Kontakt kommt, diese Stange 39 betätigt den Umkehrmechanismus des Antriebes. Die Gabeln werden dann in ihre oberste Lage zurückgebracht. Während dem letzten Teil seiner Bewegung kommt die Nase 37 mit dem Rückstellnocken 38 in Kontakt, so dass der Kniehebel 30, 31 in seine ursprüngliche Lage gebracht wird. Daraufhin kommt der Vorsprung 42 mit der Nase 40 in Kontakt, wodurch die Stange 39 in eine neutrale Lage gebracht wird. Der ganze Vorgang ist dann beendet. Bei Wiederholung dieses Vorganges wird das Abtastorgan 29 mit der bereits im Rahmen 32 gelagerten Spule in Kontakt kommen und dadurch betätigt. Die nächste Spule wird somit zwischen den zwei nächstliegenden Rasten liegen (Fig. 4). Die Gabeln fahren dann bis unten, wonach der bereits beschriebene Rückstellvorgang sich wiederholt. Diese Operation wiederholt sich, bis der Rahmen voll ist. Ein nicht dargestellter Mechanismus stellt die Spulmaschine ab, wenn das Abtastorgan 29 die obersten Rasten beim Abtasten gefüllt vorfindet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Sammeln und Lagern von mit einem Kern versehenen Wickelkörpern, dadurch gekennzeichnet, dass ein Körper von einer Aufwickelvorrichtung (11, 12) auf Haltegabeln (15, 16) gebracht wird, in welchen er mit seinen Kernenden aufliegt, worauf die Gabeln (15, 16) längs eines Aufnahmerahmens (32) bewegt werden, in dessen Rasten (34) die Körper (10) der Reihe nach so verlegt werden, dass ihre Kernenden in Rasten gehalten werden, worauf die Gabeln (15, 16) zurück in die Aufnahmestellung für den nächsten Körper (10) bewegt werden.II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch Haltegabeln (15, 16) zur Aufnahme der Kernenden eines Wickelkörpers, welche Gabeln (15, 16) längs eines Aufnahmerahmens (32) für die Körper (10) bewegbar sind, durch Mittel (29, 30, 31) zum Abgeben eines Körpers von den Gabeln (15, 16) in den Aufnahmerahmen (32) und durch Mittel (37-42), um die Gabeln (15, 16) in ihre ursprüngliche Lage zurückzubringen.III. Anwendung des Verfahrens nach Patentanspruch I, zum Sammeln und Lagern von Spulen an einer Spulmaschine.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass beim Verlegen der Körper der Reihe nach in den Aufnahmerahmen (32) zur Bestimmung der richtigen Lage eines Körpers der unmittelbar vorher verlegte Körper abgetastet wird.2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Aufwickelvorrichtung (11, 12) abgestellt wird, wenn sich in den obersten Rasten (34) ein Körper (10) befindet.3. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (29) zum Abtasten der Rasten (34) des Aufnahmerahmens (32) vorgesehen sind, die mit den Mitteln (30, 31) zum Abgeben eines Körpers (10) in Wirkungsverbindung stehen, das Ganze derart, dass alle Rasten (34) des Aufnahmerahmens (32) nacheinander mit Körpern (10) gefüllt werden.4. Anwendung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass beim Sammeln und Lagern von Garnspulen das Garn mit keinem der Teile der Spulmaschine in Kontakt kommt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB359643X | 1956-11-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH359643A true CH359643A (de) | 1962-01-15 |
Family
ID=10383432
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH359643D CH359643A (de) | 1956-11-02 | 1957-11-02 | Verfahren zum Sammeln und Lagern von mit einem Kern versehenen Wickelkörpern, Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens und Anwendung des Verfahrens zum Sammeln und Lagern von Spulen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH359643A (de) |
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1957
- 1957-11-02 CH CH359643D patent/CH359643A/de unknown
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