CH359352A - Futterzusatz für die Mast von Nutztieren - Google Patents

Futterzusatz für die Mast von Nutztieren

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CH359352A
CH359352A CH359352DA CH359352A CH 359352 A CH359352 A CH 359352A CH 359352D A CH359352D A CH 359352DA CH 359352 A CH359352 A CH 359352A
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CH
Switzerland
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feed additive
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fattening
isoniazid
arsenic compound
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English (en)
Inventor
Edmond Dr Med Vet Mastr Araldo
Original Assignee
Intervetra S A
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K20/00Accessory food factors for animal feeding-stuffs
    • A23K20/10Organic substances
    • A23K20/116Heterocyclic compounds
    • A23K20/132Heterocyclic compounds containing only one nitrogen as hetero atom
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    • A23K20/10Organic substances
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Feed For Specific Animals (AREA)

Description


  Futterzusatz     für    die Mast von Nutztieren    Es ist gefunden worden, dass die Mast von Nutz  tieren stark gefördert wird, wenn man den Tieren  auf geeignete Weise, z. B. mit der Nahrung, geringe  Zusätze von     Isoniazid        (Isonicotinsäurehydrazid)    zu  sammen mit einer Arsenverbindung, insbesondere       Nitrophenylarsinsäure,    verabreicht.  



  Gegenstand des Patentes ist somit ein Futter  zusatz für die Mast von Nutztieren, welcher dadurch  gekennzeichnet ist, dass er     Isoniazid    und eine Arsen  verbindung enthält. Als Träger für die     Wirkstoffe     verwendet man zweckmässig Kleie, auf der das     Isoni-          azid    und die Arsenverbindung     adsorbiert    sind. Das  bevorzugte Verhältnis von Wirkstoff zu Trägerstoff       beträgt        etwa    2     bis    6     %.     



  Vorzugsweise enthält der Futterzusatz 94 Teile  Kleie. 2 Teile     Nitrophenylarsinsäure    und 4 Teile       lsoniazid.        Selbstverständlich    kann das Verhältnis von       Isoniazid    zu     Nitrophenylarsinsäure    variieren.  



  Die     Erfindung    betrifft ferner ein Verfahren zur  Herstellung des vorstehend erwähnten Futterzusatzes  für die Mast von Nutztieren, welches dadurch gekenn  zeichnet ist, dass man     Isoniazid    mit einem     fressbaren     Trägerstoff vermengt. Eine zweckmässige Ausfüh  rungsform dieses Verfahrens ist dadurch gekennzeich  net, dass man 2-6 Teile     Isoniazid    und 1-3 Teile       Nitrophenylarsinsäure    in Wasser löst, die Lösung mit  etwa 94-97 Teilen des Trägerstoffes, z. B. Futter  mehl,     Müllereiabfälle,    extrahierte Ölkuchen,     sonstige     Futterstoffe, vorzugsweise Kleie, vermischt und das  Gemisch trocknet.

   Man kann auch das     Isoniazid    und  die     Nitrophenylarsinsäure    den     Müllereiabfällen    (Kleie,  Futtermehl) oder den anderen Futterstoffen     (Öl-          kuchenschrot,    Milchpulver usw.) trocken     beimischen.     



  Die Verwendung des Futterzusatzes zur Mast von  Nutztieren geschieht am besten so, dass dieser Futter  zusatz der Tiernahrung in einer Menge von etwa 0,01       bis        0,3        %,        vorzugsweise        etwa        0,125        0/0,        zugesetzt       wird, so dass die     Tiernahrung    pro     Kilogramm    zweck  mässig etwa 50 mg     Isoniazid    und 25 mg     Nitrophenyl-          arsinsäure    pro Kilogramm Trockensubstanz aufweist.

    Selbstverständlich kann das Verhältnis der     Wirkstoffe     zur gesamten Menge der Nahrung in weiten     Grenzen     variieren.  



  Für die Mast von Schweinen kann man z. B. den  Futterzusatz den als Nahrung verwendeten Produkten,  z. B. Küchenabfällen, Hackfrüchten, Getreide, Mol  kereiabfälle, Mischfutter usw., beigeben.  



  Für die Mast von Geflügel wird der     Futterzusatz     zweckmässig dem     Mischfutter    beigegeben.  



  Die mit dem Futterzusatz behandelten Nutztiere  zeigen eine bemerkenswert grössere Wachstumsge  schwindigkeit als unbehandelte Tiere. Ein besonderer  Vorteil zeigt sich darin, dass dieser Futterzusatz Un  regelmässigkeiten in der Haltung und Fütterung der  Tiere weitgehend ausgleicht, so dass behandelte Tiere  auch bei unsorgfältiger     Pflege    eine günstige Wachs  tumsgeschwindigkeit und gesundes Aussehen aufwei  sen.     Ferner    zeigt sich der Vorteil der Behandlung  darin, dass die     Bildung    von Fettgewebe bei den behan  delten Tieren     zu    Gunsten der Bildung von Fleisch  zurückgedrängt ist, ein Umstand, der in der Mast von  Schweinen von erheblicher Bedeutung ist.

   Bei der  Geflügelmast zeigen die behandelten Tiere im Ver  gleich zu den unbehandelten besseren     Fleischansatz,     vor allem an der Brust, und allgemein günstigeres  Aussehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Futterzusatz, dadurch gekennzeichnet, dass er Isoniazid und eine Arsenverbindung enthält. II. Verfahren zur Herstellung des Futterzusatzes gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Isoniazid und eine organische Arsenverbindung mit einem Trägerstoff vermengt werden. II1. Verwendung des Futterzusatzes gemäss Pa tentanspruch I für die Mast von Nutztieren. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Futterzusatz nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er 2-6 Teile Isoniazid und 1-3 Teile einer Arsenverbindung auf 94-97 Teilen eines Trägerstoffes enthält. 2. Futterzusatz nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er als Arsenverbindung Nitro- phenylarsinsäure enthält. 3. Futterzusatz gemäss den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass er aus 94 Teilen Kleie, 2 Teilen Nitrophenylarsinsäure und 4 Teilen lsoniazid besteht. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass 2-6 Teile Isoniazid und 1 bis 3 Teile einer organischen Arsenverbindung mit 94 bis 97 Teilen eines Trägerstoffes vermengt werden. S. Verfahren gemäss Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Arsenverbindung Nitro- phenylarsinsäure zugesetzt wird. 6. Verwendung gemäss Patentanspruch 11I, da durch gekennzeichnet, dass das Gemisch von Isoniazid und Arsenverbindung mit einem Trägerstoff verwen det wird.
CH359352D 1957-02-21 1957-02-21 Futterzusatz für die Mast von Nutztieren CH359352A (de)

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CH359352D CH359352A (de) 1957-02-21 1957-02-21 Futterzusatz für die Mast von Nutztieren

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