CH359352A - Futterzusatz für die Mast von Nutztieren - Google Patents
Futterzusatz für die Mast von NutztierenInfo
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Description
Futterzusatz für die Mast von Nutztieren Es ist gefunden worden, dass die Mast von Nutz tieren stark gefördert wird, wenn man den Tieren auf geeignete Weise, z. B. mit der Nahrung, geringe Zusätze von Isoniazid (Isonicotinsäurehydrazid) zu sammen mit einer Arsenverbindung, insbesondere Nitrophenylarsinsäure, verabreicht.
Gegenstand des Patentes ist somit ein Futter zusatz für die Mast von Nutztieren, welcher dadurch gekennzeichnet ist, dass er Isoniazid und eine Arsen verbindung enthält. Als Träger für die Wirkstoffe verwendet man zweckmässig Kleie, auf der das Isoni- azid und die Arsenverbindung adsorbiert sind. Das bevorzugte Verhältnis von Wirkstoff zu Trägerstoff beträgt etwa 2 bis 6 %.
Vorzugsweise enthält der Futterzusatz 94 Teile Kleie. 2 Teile Nitrophenylarsinsäure und 4 Teile lsoniazid. Selbstverständlich kann das Verhältnis von Isoniazid zu Nitrophenylarsinsäure variieren.
Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung des vorstehend erwähnten Futterzusatzes für die Mast von Nutztieren, welches dadurch gekenn zeichnet ist, dass man Isoniazid mit einem fressbaren Trägerstoff vermengt. Eine zweckmässige Ausfüh rungsform dieses Verfahrens ist dadurch gekennzeich net, dass man 2-6 Teile Isoniazid und 1-3 Teile Nitrophenylarsinsäure in Wasser löst, die Lösung mit etwa 94-97 Teilen des Trägerstoffes, z. B. Futter mehl, Müllereiabfälle, extrahierte Ölkuchen, sonstige Futterstoffe, vorzugsweise Kleie, vermischt und das Gemisch trocknet.
Man kann auch das Isoniazid und die Nitrophenylarsinsäure den Müllereiabfällen (Kleie, Futtermehl) oder den anderen Futterstoffen (Öl- kuchenschrot, Milchpulver usw.) trocken beimischen.
Die Verwendung des Futterzusatzes zur Mast von Nutztieren geschieht am besten so, dass dieser Futter zusatz der Tiernahrung in einer Menge von etwa 0,01 bis 0,3 %, vorzugsweise etwa 0,125 0/0, zugesetzt wird, so dass die Tiernahrung pro Kilogramm zweck mässig etwa 50 mg Isoniazid und 25 mg Nitrophenyl- arsinsäure pro Kilogramm Trockensubstanz aufweist.
Selbstverständlich kann das Verhältnis der Wirkstoffe zur gesamten Menge der Nahrung in weiten Grenzen variieren.
Für die Mast von Schweinen kann man z. B. den Futterzusatz den als Nahrung verwendeten Produkten, z. B. Küchenabfällen, Hackfrüchten, Getreide, Mol kereiabfälle, Mischfutter usw., beigeben.
Für die Mast von Geflügel wird der Futterzusatz zweckmässig dem Mischfutter beigegeben.
Die mit dem Futterzusatz behandelten Nutztiere zeigen eine bemerkenswert grössere Wachstumsge schwindigkeit als unbehandelte Tiere. Ein besonderer Vorteil zeigt sich darin, dass dieser Futterzusatz Un regelmässigkeiten in der Haltung und Fütterung der Tiere weitgehend ausgleicht, so dass behandelte Tiere auch bei unsorgfältiger Pflege eine günstige Wachs tumsgeschwindigkeit und gesundes Aussehen aufwei sen. Ferner zeigt sich der Vorteil der Behandlung darin, dass die Bildung von Fettgewebe bei den behan delten Tieren zu Gunsten der Bildung von Fleisch zurückgedrängt ist, ein Umstand, der in der Mast von Schweinen von erheblicher Bedeutung ist.
Bei der Geflügelmast zeigen die behandelten Tiere im Ver gleich zu den unbehandelten besseren Fleischansatz, vor allem an der Brust, und allgemein günstigeres Aussehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Futterzusatz, dadurch gekennzeichnet, dass er Isoniazid und eine Arsenverbindung enthält. II. Verfahren zur Herstellung des Futterzusatzes gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Isoniazid und eine organische Arsenverbindung mit einem Trägerstoff vermengt werden. II1. Verwendung des Futterzusatzes gemäss Pa tentanspruch I für die Mast von Nutztieren. UNTERANSPRÜCHE 1.Futterzusatz nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er 2-6 Teile Isoniazid und 1-3 Teile einer Arsenverbindung auf 94-97 Teilen eines Trägerstoffes enthält. 2. Futterzusatz nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er als Arsenverbindung Nitro- phenylarsinsäure enthält. 3. Futterzusatz gemäss den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass er aus 94 Teilen Kleie, 2 Teilen Nitrophenylarsinsäure und 4 Teilen lsoniazid besteht. 4.Verfahren gemäss Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass 2-6 Teile Isoniazid und 1 bis 3 Teile einer organischen Arsenverbindung mit 94 bis 97 Teilen eines Trägerstoffes vermengt werden. S. Verfahren gemäss Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Arsenverbindung Nitro- phenylarsinsäure zugesetzt wird. 6. Verwendung gemäss Patentanspruch 11I, da durch gekennzeichnet, dass das Gemisch von Isoniazid und Arsenverbindung mit einem Trägerstoff verwen det wird.
Applications Claiming Priority (1)
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