DE69717864T2 - Verfahren zur erhöhung der fettfestigkeit und zur verbesserung der fleischqualität bei tieren - Google Patents

Verfahren zur erhöhung der fettfestigkeit und zur verbesserung der fleischqualität bei tieren

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Description

    Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Anmeldung betrifft allgemein Verfahren zur Behandlung von Tieren. Insbesondere betrifft sie ein Verfahren zur Behandlung von Tieren mit dem Ziel der Verbesserung der Fleischgualität.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Da die amerikanische Bevölkerung zunehmend ungesättigte Fette bei der Nahrungszubereitung verwendet, sind die verbrauchten Fette aus Gaststätten in zunehmendem Maße ungesättigt. Diese Fette/Öle werden wiederum in der Tierfutterindustrie zur Herstellung von Futter für Fleischtiere, wie Schweine, verwendet. Aufgrund der hochgradig ungesättigten Beschaffenheit dieser Öle weisen Tiere, die diese Öle aufnehmen, eine weichere Fett- und Gewebebeschaffenheit auf. Ferner wird bei Mais zunehmend auf genetischem Wege eine Auswahl in bezug auf höhere Anteile an ungesättigten Fetten getroffen. Da Mais ein Hauptbestandteil von Tiernahrung darstellt, führt die Verwendung von stark ölhaltigem Mais anstelle von gesättigten Fetten ebenfalls zu einer Erweichung von Fetten und Geweben. Dies bringt ein Hauptproblem beim Schneiden von Fleisch (z. B. Speck) mit sich. Das weiche Fett verklebt die Schneidekanten bei Speckschneidevorgängen, die normalerweise im Tag- und Nachtbetrieb ablaufen.
  • Das einzige bisher bekannte Verfahren zur Gewährleistung eines festen Fettes, bestand darin, Tiere mit Fetten oder Ölen mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fetten zu füttern. Aufgrund der derzeitigen Tendenzen bei der menschlichen Ernährung stehen derartige Fette in geringerem Umfang für die Tierfütterung zur Verfügung. Ferner wird durch die Verwendung von Maissorten mit hohem Ölgehalt der Anteil an der Nahrung zugesetzten tierischen Fetten verringert.
  • Zusammenfassende Darstellung der Erfindung
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Erhöhung der Fettfestigkeit und der Verbesserung der Fleischqualität von Fleischtieren, wie Schweinen, bereitzustellen.
  • Wir haben überraschenderweise festgestellt, dass eine Fütterung von Fleischtieren mit einer konjugierten Linolsäure, bei der es sich um ungesättigtes Fett handelt, den nachteiligen Einflüssen des erhöhten Gehalts an ungesättigten Fetten in der Nahrung von Fleischtieren entgegenwirkt und zur Erzeugung von Fleisch mit verbesserter Qualität und festerem Fett führt.
  • Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird einem für die Fleischproduktion vorgesehenen Tier ein sichere Menge einer konjugierten Linolsäure, wie 9,11-Octadecadiensäure und 10,12-Octadecadiensäure, ein nicht-toxisches Salz einer konjugierten Linolsäure, ein aktiver Ester einer konjugierten Linolsäure, ein aktives Isomeres einer konjugierten Linolsäure, ein aktiver Metabolit einer konjugierten Linolsäure oder ein Gemisch davon, verabreicht, wodurch eine Verbesserung der Fleischqualität und eine Erhöhung der Festigkeit des Fettes im Fleisch, die ebenfalls zur Verbesserung der Fleischqualität führt, bewirkt wird. Die erhöhte Festigkeit des Fettes ermöglich eine verbesserte Verarbeitung, z. B. beim Schneiden von Schweinebäuchen zu Speckscheiben. Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht es ferner, den Tierzuchtbetrieben, höhere Konzentrationen an ungesättigten Fettsäuren (z. B. pflanzlichen Ölen) an Fleischtiere zu verfüttern, ohne dass sich in unerwünschter Weise ein weiches Gewebe und eine weiche Fettbeschaffenheit von Fleischprodukten ergeben.
  • Die konjugierte Linolsäuren, ihre nicht-toxischen Salze, aktiven Ester, aktiven Isomeren, aktiven Metaboliten und Gemische davon werden hier gemeinsam als "konjugierte Linolsäure" oder "CLA" bezeichnet.
  • Für den Fachmann ist es ersichtlich, dass durch die erfindungsgemäße Praxis die vorerwähnten Aufgaben gelöst und weitere Vorteile erreicht werden können.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • Im bevorzugten Verfahren der vorliegenden Erfindung wird die CLA oral dem Tier in einer sicheren Menge, die eine Verbesserung der Fleischqualität und eine Erhöhung der Festigkeit des Fettes im Tier bewirkt, was ebenfalls die Qualität des von dem Tier gewonnenen Fleisches verbessert, verabreicht. Aufgrund der Unterschiede bezüglich Alter, Größe und Natur der Tiere können die Mengen, die sicher und wirksam sind, stark variieren. Da CLA ein natürlicher Futtermittelbestandteil ist und sich relativ nicht-toxisch verhält, sind die Mengen, die bei den erfindungsgemäßen Verfahren verabreicht werden können, nicht kritisch, sofern sie ausreichend wirksam sind.
  • Nachstehend wird die erfindungsgemäße Praxis durch das folgende Beispiel näher erläutert.
  • Beispiel 1
  • Schweine mit einem Gewicht von etwa 55 lb wurden mit Futter mit einem Gehalt an 0, 0,5 oder 1,0 Gew.-% CLA gefüttert. Nach 3 ¹/&sub2; Monaten wurden die Schweine geschlachtet. Die Schweinekörper wurden vor der Verarbeitung gekühlt. Bei der Entnahme der Schweinekörper war ein Unterschied bezüglich der Steifigkeit der Schweinebäuche und des subkutanen Fettes zwischen den Kontrollschweinen und der mit CLA gefütterten Schweinen erkennbar. Die Schweinebäuche und subkutanes Fett von mit CLA gefütterten Tieren waren fester. Die Bäuche fielen beim Aufhängen über eine Stange nicht zusammen. Die Bäuche wurden einer Bewertung in bezug auf Erscheinungsbild, Konsistenz und Fettfestigkeit unterzogen. Ferner wurden die Indices für Fleischqualität (Farbe, Marmorierung und Wasserbindungssvermögen) bestimmt. Die Ergebnisse sind in den Tabellen 1 und 2 aufgeführt. Tabelle 1 Messung der Muskelfleischqualität
  • Messungen entlang des Rückenlangmuskeis
  • ¹ Subjektive Farbe: Diese beruht auf einer Bewertungsskala von 1 bis 5: 1 = unerwünscht; 3 bis 4 = bevorzugt; und 5 = zu dunkel.
  • ² subjektive Marmorierung: Es handelt sich um eine Bewertungsskala von 1 bis 5: 1 = sehr geringe bis keine Marmorierung (intramuskuläres Fett); 5 = starke Marmorierung (entspricht einer erstklassigen Qualität). Der derzeitige Trend geht zur Bewertung 2-3.
  • ³ Minolta-Kolorimeterablesung: Der L*-Wert stellt ein Maß für die Helligkeit dar, wobei höhere Werte eine hellere Beschaffenheit bedeuten (näher an weiß). Schweinefleisch soll keine weiße Farbe aufweisen. Ist dies der Fall, stellt dies ein Anzeichen für PSE-Beschaffenheit (blass, weich, wässrig) dar. PSE-Schweinefleisen ist aufgrund seines beeinträchtigten Geschmacks, seiner schlechten Bindungseigenschaften und des Wasserverlustes unerwünscht. Der a+-Wert gibt die rote Beschaffenheit des Fleisches wieder, wobei ein höherer Wert eine stärker rote Beschaffenheit bedeutet.
  • &sup4; Wasserbindungsvermögen: Dieser Wert stellt ein weiteres Maß für die PSE-Beschaffenheit dar. Man legt ein Stück Filterpapier auf das Muskelfleisch, das 10 Minuten lang offen gelegen hat. Anschließend wird die ausgetretene, vom Papier aufgenommene Feuchtigkeitsmenge (mg) gewogen.
  • Tabelle 2 Messwerte für die Fettfestigkeit
  • ¹ Subjektive Festigkeit: Bewertungsskala von 1 bis 5: 1 = äußerst weich bei der Handhabung; und 5 = sehr fest bei der Handhabung; beborzugt ist ein Wert von etwa 3-4.
  • ² Die Bauchsteifigkeit wurde gemessen, indem Bäuche mit der mageren Seite nach oben über eine Stange gelegt wurden. Der Abstand in Zoll (1 Zoll = 2,54 cm) zwischen den Bauchenden wurde gemessen. Je größer der Abstand ist, desto steifer ist der Bauch.
  • Aus den vorstehenden Ausführungen ist ersichtlich, dass Schweine, deren Futter CLA enthielt, eine bessere Muskelqualität aufwiesen und Schweinebäuche ergaben, die im Vergleich zu den Bäuchen der Kontrollschweine erheblich besser zur Erzeugung von Speck geeignet waren.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann in verschiedenen Ausführungsformen vorgenommen werden. Gemäß einer Ausführungsform wird die CLA einer Tiernahrung zugesetzt, indem man das Futter mit CLA versetzt. Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann die CLA einem Tier in einer veterinärmedizinischen Zusammensetzung, die eine sichere und wirksame Dosis an CLA enthält, verabreicht werden. Gemäß einer weiteren Ausführungsform wird das Fleischtier mit einem Futtermittelprodukt, wie Milch, pflanzliche Öle oder Eifeststoffe, die so angereichert worden sind, dass sie hohe Konzentrationen an CLA enthalten, gefüttert.
  • Das Futter und die veterinärmedizinischen Präparate zur Verwendung in den erfindungsgemäßen Verfahren sind vorzugsweise so beschaffen, dass sie die CLA in Form einer freien Fettsäure oder in Form von Triglyceridestern in Kombination mit einem herkömmlichen Futtermittel oder einem anerkannten veterinärmedizinischen Verdünnungsmittel enthalten. Weitere aktive Formen von CLA, darunter (ohne Beschränkung hierauf), die nicht-toxischen Salze und Gemische, können verwendet werden.
  • Die freien konjugierten Linolsäuren (CLA) wurden aus gebratenem Fleisch isoliert und als anticarcinogene Mittel beschrieben; vergl. Y. L. Ha, N. K. Grimm und M. W. Pariza, Carcinogenesis, Bd. 8, Nr. 12 (1987), S. 1881-1887. Anschließend wurden sie in einigen verarbeiteten Käseprodukten festgestellt (Y. L. Ha, N. K. Grimm und M. W. Pariza, J. Agric. Food Chem., Bd. 37, Nr. 1 (1987), S. 75-81.
  • Die freien Säureformen der CLA lassen sich durch Isomerisieren von Linolsäure herstellen. Die nicht-toxischen Salze der freien CLA-Säuren lassen sich durch Umsetzung der freien Säuren mit einer nicht-toxischen Base herstellen. Natürliche CLA lässt sich auch aus Linolsäure durch Einwirkung von ω¹²-cis,ω¹¹-trans-Isomerase aus einem unschädlichen Mikroorganismus, wie dem Rumen-Bakterium Butyrivibrio fibrisolvens, herstellen. Unschädliche Mikroorganismen im Darmtrakt von Ratten und anderen monogastrischen Tieren können ebenfalls Linolsäure in CLA umwandeln (S. F. Chin, W. Liu, K. Albright und M. W. Pariza, FASEB J., Bd. 6 (1992), Abstract Nr. 2665).
  • Die nach den vorstehend beschriebenen Herstellungsverfahren erhaltene CLA enthält eine oder mehrere der Bestandteile 9,11- Octadecadiensäure und/oder 10,12-Octadecadiensäure und aktive Isomere davon. Sie kann in freier Form vorliegen oder chemisch über Esterbindungen gebunden sein. Die CLA ist wärmestabil und kann direkt oder in getrockneter und pulverisierter Form verwendet werden. Die freien Säuren lassen sich leicht in ein nicht-toxisches Salz, z. B. in Natrium- oder Kaliumsalze, umwandeln, indem man chemisch äquivalente Mengen der freien Säure mit einem Alkalihydroxid bei einem pH-Wert von etwa 8 bis 9 umsetzt.
  • Theoretisch ergeben sich acht mögliche geometrische Isomere von 9,11- und 10,12-Octadecadiensäure (c9,c11; c9,t11; t9,c11; t9,t11; c10,c12; c10,t12; t10,c12 und t10,t12) aus der Isomerisierung von c9,c12- Octadecadiensäure. Infolge der Isomerisierung sind nur vier Isomere (c9,c11; c9,t11; t10,c12 und c10,c12 zu erwarten. Jedoch werden während der Autoxidation oder der Alkaliisomerisierung von c9,c12-Linolsäure von den vier Isomeren vorwiegend die c9,t11- und t10,c12-Isomeren gebildet, und zwar aufgrund der koplanaren Eigenschaften der fünf Kohlenstoffatome um eine konjugierte Doppelbindung und aufgrund von räumlichen Konflikten des Resonanzradikals. Bei den verbleibenden zwei c,c-Isomeren handelt es sich um untergeordnete Bestandteile.
  • Der relativ höhere Anteil der t,t-Isomeren von 9,11- oder 10,12- Octadecadiensäure ergibt sich offensichtlich aus der weiteren Stabilisierung der geometrischen c9,t11- oder t10,c12-Isomeren, die thermodynamisch bevorzugt sind, während einer längeren Verarbeitungszeit oder einer langen Alterungsdauer. Ferner kann das t,t-Isomere von 9,11- oder 10,12-Octadecadiensäure, das vorwiegend während der Isomerisierung der geometrischen Linolsäure-Isomeren (t9,t12-, c9t12 und t9,c12- Octadecadiensäure) gebildet wurde, das endgültige Verhältnis der Isomeren oder den endgültigen CLA-Gehalt in den Proben beeinflussen.
  • Die geometrischen Linolsäure-Isomeren beeinflussen auch die Verteilung von untergeordneten Bestandteilen (c,c-Isomere von 9,11- und 10,12-, t9,c11- und c11,t12-Octadecadiensäuren). Das 11,13-Isomere kann als untergeordnetes Produkt aus c9,c12-Octadecadiensäure oder aus isomeren Formen davon während der Verarbeitung erzeugt werden.
  • Die CIA kann in Form von veterinärmedizinischen Zusammensetzungen, wie Lösungen oder Emulsionen, verabreicht werden. Die genaue zu verabreichende Menge hängt selbstverständlich von der verwendeten Form der CLA und dem Verabreichungsweg ab.
  • Die bevorzugten veterinärmedizinischen Zusammensetzungen von CLA enthalten das nicht-toxische Natrium- oder Kaliumsalz von CLA in Kombination mit einem geeigneten Verdünnungsmittel. Neben Lösungen oder Suspensionen, die für die orale Verabreichung vorgesehen sind, kann es sich bei der Zusammensetzung auch um ein Pulver oder um eine zerkleinerbare Tablette handeln. Bei Zusammensetzungen in Form von Lösungen oder Suspensionen, die für die parenterale Verabreichung vorgesehen sind, handelt es sich beim bevorzugten Verdünnungsmittel um steriles Wasser für Injektionszwecke (USP).
  • Die Mengen an CLA, die einem Tierfutter zuzusetzen sind, können etwa 0,01 bis etwa 5,0 Gew.-% oder mehr, bezogen auf das Tierfutter, betragen. Das Tier kann mit einem CLA-haltigen Futter von der Geburt bis zur Schlachtreife oder für eine andere Zeitspanne, bis zumindest einige der vorteilhaften Wirkungen der CLA-Fütterung in bezug auf die Fettfestigkeit erzielt worden sind, gefüttert werden.
  • Neben der Steigerung der Fettfestigkeit und der Fleischqualität von Schweinen eignet sich das erfindungsgemäße Verfahren zur Erhöhung der Fettfestigkeit von anderen Fleischtieren, wie Rindern, Pferden, Schafen und Ziegen.
  • Für den Fachmann ist es ersichtlich, dass eine Anzahl von Modifikationen oder Veränderungen vorgenommen werden können, ohne den Geist und den Umfang der vorliegenden Erfindung zu verlassen. Somit ist die Erfindung nur durch die Ansprüche begrenzt.

Claims (9)

1. Verfahren zur Verbesserung der Fettfestigkeit und Fleischqualität eines Fleischtiers, wobei dem Fleischtier eine sichere Menge an CLA (konjugierte Linolsäure), die eine Steigerung der Fettfestigkeit und der Qualitätsindices des tierischen Fleisches bewirkt, verabreicht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei es sich bei dem Tier um ein Schwein handelt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei es sich bei der CLA um eine freie konjugierte Linolsäure handelt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei es sich bei der CLA um ein nicht-toxisches Salz einer konjugierten Linolsäure handelt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, wobei es sich bei der CLA um einen Ester einer konjugierten Linolsäure handelt.
6. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die CLA oral verabreicht wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die CLA parenteral verabreicht wird.
8. Verfahren zum Bekämpfen der nachteiligen Einflüsse von ungesättigten Fetten im Futter eines Fleischtiers, wobei bei dem Verfahren dem Fleischtier eine sichere Menge an CLA, die eine Bekämpfung der nachteiligen Einflüsse bewirkt, verabreicht wird.
9. Verfahren zum Modifizieren eines Tierfutters zur Erhöhung der Fähigkeit des Tierfutters zur Bekämpfung der nachteiligen Einflüsse von ungesättigten Fetten in der Tiernahrung, wobei bei dem Verfahren dem Tierfutter eine sichere Menge an CLA, die eine Bekämpfung der nachteiligen Einflüsse von ungesättigten Fetten in der Tiernahrung bewirkt, zugesetzt wird.
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