DE69715217T2 - Konjugierte linoleinsäure zur erhaltung oder erhöhung des knochenmineraliengehaltes - Google Patents

Konjugierte linoleinsäure zur erhaltung oder erhöhung des knochenmineraliengehaltes

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein die Verwendung von CLA bei der Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Tieren, einschließlich des Menschen, zum Erhalten oder Verbessern des Mineralgehaltes von Knochen. Es ist bekannt, dass zahlreiche Tiere, einschließlich Menschen, im Alter oder bei bestimmten Krankheiten Knochenmineralstoffe verlieren. Forscher haben festgestellt, dass der Verlust oder die Verringerung von Knochencalcium beim Menschen zu Osteoporose führen kann. Ferner ist bekannt, dass die Aufrechterhaltung oder die Erhöhung des Calciumgehalts im Knochen für die Therapie oder Prophylaxe von Osteoporose günstig sein kann.
  • Die meisten bekannten chemischen Verbindungen, die den Calciumgehalt im Knochen bei einem Tier aufrechterhalten oder erhöhen, sind starke biologische Wirkstoffe, die erhebliche Nebenwirkungen haben können.
  • Es wäre vorteilhaft, über Mittel zur Aufrechterhaltung oder Erhöhung des Mineralgehalts von Skelettknochen bei Tieren zu verfügen, die keine erheblichen unerwünschten Nebenwirkungen hervorrufen.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung von konjugierter Linolsäure oder eines nicht-toxischen Salzes, eines aktiven Esters, eines aktiven Isomers, eines aktiven Metaboliten oder eines Gemisches davon (CLA) bei der Herstellung eines Medikaments zur oralen oder parenteralen Verabreichung zum Erhalten oder Verbessern des Mineralgehaltes von Knochen in einem Tier zu offenbaren.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Offenbarung einer pharmazeutischen Zusammensetzung zum Erhalten und Verbessern des Gehalts an Knochencalcium, wobei die Zusammensetzung sichere Mengen an CLA und eine Calciumquelle enthält.
  • Wir haben festgestellt, dass der Mineralgehalt von Skelettknochen bei einem Tier, einschließlich des Menschen, erhalten oder verbessert werden kann, indem man dem Tier eine sichere und wirksame Menge einer konjugierten Linolsäure, wie 9,11-Octadecadiensäure und 10,12-Octadecadiensäure, oder aktive Derivate davon, wie nicht-toxische Salze, aktive Ester, wie Triglyceride und Gemische davon, verabreicht.
  • Die konjugierten Linolsäuren, ihre nicht-toxischen Salze, aktiven Ester, aktiven Isomeren, aktiven Metaboliten und Gemische davon werden hier als "CLA" bezeichnet.
  • Bei den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen handelt es sich um pharmazeutische Zusammensetzungen, die CLA in Kombination mit einer Calciumquelle, wie Calciumcarbonat, und gegebenenfalls andere Bestandteile enthalten.
  • Für den Fachmann ist es ersichtlich, dass die vorerwähnten Ziele und weitere Vorteile durch die erfindungsgemäße Praxis erreicht werden können.
  • Vorzugsweise wird zur Aufrechterhaltung oder Verbesserung des Mineralgehalts von Skelettknochen eines Tiers dem Tier eine sichere und wirksame Menge an CLA verabreicht.
  • Obgleich CLA selbst verabreicht werden kann, um den Mineralgehalt in Knochen zu verbessern oder zu erhalten, handelt es sich bei den bevorzugten erfindungsgemäßen Zusammensetzungen um pharmazeutische Zusammensetzungen, die sichere Mengen an CLA und eine Calciumquelle, wie Calciumcarbonat oder Calciumphosphat, enthalten. Die Zusammensetzungen können ferner (ohne Beschränkung hierauf) pharmazeutische Verdünnungsmittel und andere Bestandteile, einschließlich Vitamine, wie Vitamin D, und andere Mineralien, wie Zink- und Magnesiumsalze, enthalten. Die pharmazeutische Zusammensetzung kann in Form von Tabletten, Kapseln oder Flüssigkeiten für die orale Verabreichung vorliegen. Da CLA ein natürlicher Nahrungsbestandteil ist und relativ nicht-toxisch ist, ist die Menge an CLA, die verabreicht werden kann, nicht kritisch, sofern sie ausreichend wirksam ist.
  • Nachstehend wird die erfindungsgemäße Praxis durch die folgenden Beispiele weiter erläutert.
  • Beispiel 1
  • Einen Tag alte Küken (für die Hühnermast) erhielten ein herkömmliches Futter aus Mais/Sojamehl mit einem Gehalt an entweder 0,5% Maisöl (Kontrolle) oder 0,5% CLA. Die Küken wurden 27 Tage mit den Futtermitteln gefüttert. Sodann wurden die Küken getötet und ihre Knochen wurden entnommen, getrocknet, mit Ether extrahiert und einer Bestimmung des prozentualen Aschegehaltes unter Verwendung eines Muffelofens unterzogen. Die Werte für den prozentualen Aschegehalt von fettfreien, getrockneten Knochen und der auf diese Weise gewonnenen Knochen sind in Tabelle 1 aufgeführt. Das Körpergewicht und die Ergebnisse der Knochenbewertung sind in Tabelle 2 aufgeführt. Tabelle 1 Tabelle 2
  • *TD = tibiale Dyschondroplasie. Die Wachstumsplatten der Tibia wurden auf abnormale Knorpelbildung geprüft und folgendermaßen bewertet: 1 normal, 2 leicht vergrößert, 3 mäßig vergrößert, 4 stark vergrößert.
  • Die Ergebnisse der Versuche zeigen, dass die Knochen von Hühnern, die mit CLA-haltigem Futter gefüttert worden sind, im Vergleich zu den Kontrollhühnern einen höheren Asche- und Mineralgehalt aufweisen. Ähnliche Ergebnisse werden beim Menschen erzielt.
  • Für die erfindungsgemäße Verwendung gibt es mehrere Ausführungsformen. Gemäß einer Ausführungsform ist die CIA einem Tier in einer pharmazeutischen oder tiermedizinischen Zusammensetzung mit einem Gehalt an einer sicheren und wirksamen Dosis an CLA zu verabreichen. Gemäß einer weiteren Ausführungsform wird das Tier mit einer Nahrung gefüttert, die in bezug auf CLA angereichert ist.
  • Bei den Tiernahrungsmitteln und pharmazeutischen Zubereitungen zur Verwendung in den erfindungsgemäßen Verfahren handelt es sich um Produkte, die CLA in Kombination mit einer herkömmlichen Tiernahrung (z. B. Geflügelnahrung), Ergänzungsstoffen für Nahrungsmittel für den Menschen oder anerkannten pharmazeutischen Verdünnungsmitteln enthalten. Aktive Formen von CLA umfassen die freien konjugierten Linolsäuren, die aktiven Isomeren dieser Säuren, nicht- toxische Salze davon, aktive Ester von derartigen Säuren, wie Triglyceride, Methyl- und Ethylester, und andere aktive chemische Derivate sowie Gemische davon.
  • Die freien konjugierten Linolsäuren (CLA) wurden aus gebratenem Fleisch isoliert und als anticarcinogene Mittel beschrieben; vergl. Y. L. Ha, N. K. Grimm und M. W. Pariza, Carcinogenesis, Bd. 8, Nr. 12 (1987), S. 1881-1887.
  • Anschließend wurden sie in einigen verarbeiteten Käseprodukten festgestellt (Y. L. Ha, N. K. Grimm und M. W. Pariza, J. Agric. Food Chem., Bd. 37, Nr. 1 (1987), S. 75-81.
  • Die freien Säureformen der CLA lassen sich durch Isomerisieren von Linolsäure herstellen. Die nicht-toxischen Salze der freien CLA-Säuren lassen sich durch Umsetzung der freien Säuren mit einer nicht-toxischen Base herstellen. Natürliche CLA lässt sich auch aus Linolsäure durch Einwirkung von ω¹²-cis,ω¹¹-trans-Isomerase aus einem unschädlichen Mikroorganismus, wie dem Rumen-Bakterium Butyrivibrio fibrisolvens, herstellen. Unschädliche Mikroorganismen im Darmtrakt von Ratten und anderen monogastrischen Tieren können ebenfalls Linolsäure in CLA umwandeln (S. F. Chin, W. Liu, K. Albright und M. W. Pariza, FASEB J., Bd. 6 (1992), Abstract Nr. # 2665).
  • Die nach den vorstehend beschriebenen Herstellungsverfahren erhaltene CLA enthält eine oder mehrere der Bestandteile 9,11-Octadecadiensäure und/oder 10,12- Octadecadiensäure und aktive Isomere davon. Sie kann frei oder chemisch über Esterbindungen gebunden sein. Die CLA ist wärmestabil und kann direkt oder in getrockneter und pulverisierter Form verwendet werden. Die freien Säuren lassen sich leicht in ein nicht-toxisches Salz, z. B. in Natrium-, Kalium- und Calciumsalze, umwandeln, indem man chemisch äquivalente Mengen der freien Säure mit einem Alkalihydroxid bei einem pH-Wert von etwa 8 bis 9 umsetzt.
  • Theoretisch ergeben sich acht mögliche geometrische Isomere von 9,11- und 10,12-Octadecadiensäure (c9,c11; c9,t11; t9,c11; t9,t11; c10,c12; c10,t12; t10,c12) und t10,t12) aus der Isomerisierung von c9,c12-Octadecadiensäure. Infolge der Isomerisierung sind nur vier Isomere (c9,c11; c9,t11; t10,c12 und c10,c12 zu erwarten. Jedoch werden während der Autoxidation oder der Alkaliisomerisierung von c9,c12-Linolsäure von den vier Isomeren vorwiegend die c9,t11- und t10,c12-Isomeren gebildet, und zwar aufgrund der koplanaren Eigenschaften der fünf Kohlenstoffatome um eine konjugierte Doppelbindung und aufgrund von räumlichen Konflikten des Resonanzradikals. Bei den verbleibenden zwei c,c-Isomeren handelt es sich um untergeordnete Bestandteile.
  • Der relativ höhere Anteil der t,t-Isomeren von 9,11- oder 10,12-Octadecadiensäure ergibt sich offensichtlich aus der weiteren Stabilisierung der geometrischen c9,t11- oder t10,c12-Isomeren, die thermodynamisch bevorzugt sind, während einer längeren Verarbeitungszeit oder einer langen Alterungsdauer. Ferner kann das t,t-Isomere von 9,11- oder 10,12-Octadecadiensäure, das vorwiegend während der Isomerisierung der geometrischen Linolsäure-Isomeren (t9,t12-, c9t12 und t9,c12-Octadecadiensäure) gebildet wurde, das endgültige Verhältnis der Isomeren oder den endgültigen CLA-Gehalt in den Proben beeinflussen. Die geometrischen Linolsäure-Isomeren beeinflussen auch die Verteilung von untergeordneten Bestandteilen (c,c-Isomere von 9,11- und 10,12-, t9,c11- und c11,t12-Octadecadiensäuren). Das 11,13- Isomere kann als untergeordnetes Produkt aus c9,c1- Octadecadiensäure oder aus isomeren Formen davon während der Verarbeitung erzeugt werden.
  • Die CLA kann (abgesehen von der Zugabe zu Tiernahrung) in Form von pharmazeutischen oder veterinärmedizinischen Zusammensetzungen, wie Tabletten, Kapseln, Lösungen oder Emulsionen, dem Tier oder Menschen verabreicht werden. Die genau zu verabreichende Menge hängt selbstverständlich von der Form des verwendeten CLA und dem Verabreichungsweg sowie vom Zustand der Tiere oder Menschen ab. Im allgemeinen liegt die als Arzneimittel verwendete CLA-Menge im Bereich von etwa 1 Teil pro Million (ppm) bis etwa 10 000 ppm CLA (berechnet als freie Säuren) in der menschlichen Nahrung. Jedoch ist die Obergrenze der zu verwendenden Menge nicht kritisch, da CLA relativ nicht-toxisch ist. Die Menge an CLA (berechnet als freie Säuren), die der Nahrung als Additiv zuzusetzen sind, können 0,01 bis 2,0% oder mehr, bezogen auf das Gewicht der Nahrung, betragen.
  • Die erfindungsgemäß bevorzugten pharmazeutischen Zusammensetzungen enthalten die nicht-toxischen CLA-Natrium-, Kalium- oder Calciumsalze in Kombination mit einer Calciumquelle und pharmazeutischen Verdünnungsmitteln. Wenn die Zusammensetzungen für die orale Verabreichung vorgesehen sind, liegen die Dosierungsformen vorzugsweise als Tabletten, Oblaten, Kapseln oder Flüssigkeiten vor. Wenn es sich bei den Zusammensetzungen um Lösungen oder Suspensionen für die parenterale Verabreichung handelt, handelt es sich beim bevorzugten Verdünnungsmittel um steriles Wasser für Injektionszwecke (U.S.P.).
  • Die Calciumquellen, die in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen verwendet werden können, umfassen (ohne Beschränkung hierauf) Salze, wie Calciumcarbonat, Calciumgluconat und Calciumphosphat. Besonders bevorzugt wird - dibasisches Calciumphosphat.
  • Eine repräsentative pharmazeutische Tablette weist die folgende Zusammensetzung auf:
  • CLA (berechnet als freie Säuren) 600 mg
  • dibasisches Calciumphosphat (wasserfreie Form) 500 mg
  • Cholecalciferol (133 IU) 3,33 ug
  • mikrokristalline Cellulose, Natriumstärkeglycolat,
  • Maisstärke, hydriertes pflanzliches Ölwachs, Magnesiumstearat und Talcum als Zusätze.
  • Die normale tägliche Dosierung zur Erhöhung oder Aufrechterhaltung geeigneter Calciumkonzentrationen im Knochen beträgt 3 bis 30 Tabletten pro Tag. 30 Tabletten pro Tag entspricht in etwa der in Beispiel 1 verwendeten CLA- Dosis.
  • Eine repräsentative pharmazeutische Kauoblate weist die folgende Zusammensetzung auf:
  • CLA (berechnet als freie Säuren) 1000 mg
  • Cholecalciferol 5 ug (200 IU)
  • dibasisches Calciumphosphat (wasserfreie Form)
  • Zusatz von Dextrose, Saccharose, Talcum, Stearinsäure, Mineralöl, Salz und natürlichen und künstlichen Aromastoffen.
  • Die normale tägliche Dosierung beträgt 2 bis 20 Tabletten pro Tag. Die Dosis von 20 Tabletten pro Tag entspricht in etwa der in Beispiel 1 verwendeten CLA-Menge.
  • Da CLA und Calciumsalze relativ nicht-toxisch sind, können gegebenenfalls Dosen verabreicht werden, die über den normalen täglichen Dosierungen der Zusammensetzungen liegen. Somit ergibt sich der Schutzumfang der Erfindung aus den Ansprüchen.

Claims (12)

1. Verwendung von konjugierter Linolsäure oder eines nicht-toxischen Salzes, eines aktiven Esters, eines aktiven Isomers, eines aktiven Metaboliten oder einer Mischung davon (CLA) bei der Herstellung eines Medikaments zur oralen oder parenteralen Verabreichung zum Erhalten oder Verbessern des Mineralgehaltes von Knochen in einem Tier.
2. Verwendung gemäß Anspruch 1, wobei die CLA ein Triglycerid einer konjugierten Linolsäure ist.
3. Verwendung gemäß Anspruch 1, wobei die CLA ein Natriumsalz einer konjugierten Linolsäure ist.
4. Verwendung gemäß Anspruch 1, wobei die CLA ein Kaliumsalz einer konjugierten Linolsäure ist.
5. Verwendung gemäß Anspruch 1, wobei die CLA ein Kalziumsalz einer konjugierten Linolsäure ist.
6. Verwendung gemäß Anspruch 1, wobei die CLA 9,11- Octadecadiensäure ist.
7. Verwendung gemäß Anspruch 1, wobei die CLA 10,12- Octadecadiensäure ist.
8. Verwendung gemäß Anspruch 1, wobei das Medikament einen aktiven Ester einer konjugierten Linolsäure umfaßt.
9. Pharmazeutische Zusammensetzung zum Erhalten oder Verbessern des Knochenkalziumgehaltes, die sichere Mengen an CLA und einer Kalziumquelle umfaßt.
10. Pharmazeutische Zusammensetzung gemäß Anspruch 9, wobei die Kalziumquelle dibasisches Kalziumphosphat ist.
11. Pharmazeutische Zusammensetzung gemäß Anspruch 9, wobei die Kalziumquelle Kalziumcarbonat ist.
12. Verwendung einer Kalziumquelle und von CLA bei der Herstellung eines Medikaments zur oralen oder parenteralen Verabreichung zum Erhalten oder Verbessern des Kalziumgehaltes des Knochens in einem Tier.
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