CH357902A - Synchron mit dem Buchungswagen angetriebene Programmsteuereinrichtung an Buchungsmaschinen - Google Patents

Synchron mit dem Buchungswagen angetriebene Programmsteuereinrichtung an Buchungsmaschinen

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CH357902A
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CH
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booking
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column
stops
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English (en)
Inventor
Maier Lorenz
Topf Fritz
Original Assignee
Kienzle Apparate Gmbh
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Description


  Synchron     mit    dem Buchungswagen angetriebene     Programmsteuereinrichtung     an     Buchungsmaschinen       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine       Programmsteuereinrichtung    an Buchungsmaschinen  zum Ansteuern und Auslösen der Rechenfunktionen  der Maschine, die synchron mit dem Buchungswagen  angetrieben wird und in Reihen und Spalten ange  ordnete, teilweise wirksam und unwirksam machbare  Steuerelemente besitzt.  



  Bei     bekannten    Buchungsmaschinen erfolgt die  selbsttätige Ansteuerung von Funktionen durch eine  mit bestimmten Anschlägen oder dergleichen ver  sehene Steuereinrichtung, welche auswechselbar im  Papierwagen der Buchungsmaschine befestigt ist und  entsprechend dem in der Buchungsmaschine zu verar  beitenden Formular eingestellt ist. Die an dieser Steuer  einrichtung befindlichen Anschläge, auch  Stops   genannt, arbeiten mit entsprechenden Gegenan  schlägen oder Stopphebeln zusammen, die fest im  Maschinengestell gelagert sind und die durch die  Anschläge der Steuereinrichtung     verschwenkt    werden  und dann die gewünschten Funktionen der Maschine  automatisch auslösen.  



  Um mit der Maschine mehrere Formulare zu be  arbeiten, ist es erforderlich, diese Steuereinrichtung  entweder ganz auszutauschen oder, was wesentlich  komplizierter ist, die darin gesetzten Anschläge zu  verändern. Um nun ohne Auswechseln der Steuer  einrichtung und auch ohne Auswechseln der Stops  mit derselben Steuereinrichtung verschiedene Bu  chungsformulare zu beschriften oder auch auf ein  und demselben Buchungsformular verschiedene Bu  chungsarbeiten durchzuführen, hat man bereits um  steuerbare     Steuereinrichtungenverwendet.    Diese Steuer  einrichtungen werden mit einem umschaltbaren  Handhebel oder dergleichen versehen, der in seinen    verschiedenen Schaltstellungen die Steuereinrichtung  auf verschiedene Rechenprogramme einstellt.  



  Bei anderen derartigen Anordnungen sind mehrere  Steuerprogramme in einer Einrichtung vereinigt und  durch Hebel, Knopf usw. von Hand wähl- und ein  stellbar. Alle diese Einrichtungen haben den Nachteil,  dass das Programm manuell ausgewählt werden muss,  dass Bedienungsfehler vorkommen und dass bei  häufigem Wechsel im Programm die Umsteuerung  vergessen oder unvollkommen ausgeführt wird.  



  Die vorliegende Erfindung hat sich nun die Aufgabe  gestellt, eine derartige Steuereinrichtung nicht nur  einfach von Hand umsteuerbar zu gestalten, sondern  sie derart auszubilden, dass mit ihr verschiedene  Buchungsarbeiten ausgeführt werden können, wobei  die Umsteuerung selbsttätig erfolgen soll.

   Erfindungs  gemäss ist daher eine Einrichtung vorgesehen, die in  vorbestimmten Spaltenstellungen     Sondersteuerelemen-          te    besitzt, welche beim Anhalten der Steuereinrichtung  in diesen     vorbestimmten    Spaltenstellungen ein Wirk  sam- bzw.     Unwirksammachen    anderer Steuerelemente  in der gleichen und/oder in anderen Spalten bewirken,  während das Wirksam- bzw.     Unwirksammachen    dieser  anderen Steuerelemente unterbleibt, wenn die Steuer  einrichtung die mit dem     Sondersteuerelement    versehene  Spalte überspringt.  



  In den beiliegenden Zeichnungen soll die Erfindung  anhand eines besonderen Ausführungsbeispiels näher  erläutert werden. Es zeigt:       Fig.    1 die für die Erläuterung dieses     Ausführungs-          beispieles    gewählten Buchungsformulare, die gleich  zeitig nebeneinander in den Buchungsmaschinen  wagen eingeführt werden,       Fig.    2 das Steuerorgan im Längsschnitt mit den  verstellbaren     Tabulieranschlägen,              Fig.3    einen weiteren Längsschnitt durch das  Steuerorgan     mit    anderen     Tabulier-    und Steueran  schlägen,

         Fig.4    einen Querschnitt durch das Steuerorgan  und die     damit    zusammenhängenden, im Maschinen  gestell befindlichen Stopphebel,       Fig.    5 eine Draufsicht auf das Steuerorgan mit der       Umsteuereinrichtung.     



       Fig.    1 zeigt in den Spalten 1 bis 5 einen für die       Kontokorrentbuchung    verwendeten Kontoauszug und  in den Spalten 6 bis 10 eine     Kontokarte.    Die Zeile I  zeigt die in den einzelnen Spalten abzudruckenden  Angaben. Unter Il sind die Symbolbezeichnungen  für die Maschinensteuerung in diesen Spalten ein  getragen, also beispielsweise Nichtaddition, Zwischen  summe, Plus, Minus, Summe usw. In den weiteren  Zeilen des Formulars ist der Gang der Buchung durch  Pfeile gekennzeichnet. Hierbei bedeuten die offenen  Pfeile Eintragungen, die alternativ eingebracht werden,  und die geschlossenen Pfeile Eintragungen, die bei  jeder Buchung abgedruckt werden müssen.  



  Mit diesen beiden Formularen sollen folgende  Arbeiten durchgeführt werden:  1. Bedrucken des     Kontoauszuges    und der Konto  karte bei mehreren Umsatzposten ohne Abdruck eines  Zwischenresultates.  



  z. Bedrucken der Kontokarte und des Konto  auszuges beim Abschluss einer Buchung mit mehreren  Umsatzposten bzw. bei Verbuchung eines einzigen  Umsatzpostens.  



  3. Verbuchen von Beträgen lediglich auf der Konto  karte.  



  Der Gang der Buchung der ersten beiden Arbeiten  ist durch die unter     III    gezeigten Linien dargestellt,  während in     Fig.        lb    der Gang der Buchung zu 3 ge  zeigt wird und     Fig.    l c den gesamten Abschluss dar  stellt, der aber für die vorliegende     Erfindung    nicht  interessant ist.  



  Zu der unter 1 aufgeführten Arbeit müssen ausser  den bei jeder neu beginnenden Buchung abzudrucken  den Angaben bezüglich der Kontonummer und des  alten Saldos bei jeder Einzelbuchung die Belegnummer,  die Wertstellung und der Umsatz sowohl auf dem Aus  zug als auch auf der Kontokarte verbucht werden.  Hierzu ist es wesentlich, dass der     Abdruck    der Beleg  nummer und des Umsatzes auf der Kontokarte selbst  tätig durch die Maschine durchgeführt wird. Ausser  dem soll der Papierwagen bei     Minusumsatzbeträgen     (Spalte 4a), die auf dem Auszug abgedruckt werden,  auch bei der Kontokarte in der entsprechenden       Minusumsatzspalte    (Spalte 7a) angehalten werden,  bei     Plusumsatzbeträgen    dagegen in der Plusumsatz  spalte (Spalten 4b und 7b).  



  Ferner soll die Spalte 5 - Neuer Saldo - auf dem  Auszug übersprungen werden und der Wagen nach  Abdruck des Umsatzes auf der Kontokarte auto  matisch wieder in die Spalte 3 zurückgezogen werden.  Die Wagensteuerung muss also so ausgelegt werden,  dass bei Abdruck eines Betrages in der Minusumsatz  spalte auf dem Auszug der Wagen auch in der Minus-         umsatzspalte    auf der Kontokarte angehalten wird,  um hier die einzelnen Beträge nochmals abzudrucken.  Ausserdem soll bei dieser Arbeit nach Abdruck dieses  Betrages oder auch eines     Plusumsatzbetrages    der  Wagenrückzug eingeleitet werden.  



  Bei der unter 2 durchzuführenden Arbeit soll  ausser den Umsatzbeträgen der automatische Abdruck  des neuen Saldos in der Spalte 5 erfolgen, und ausser  dem soll dieser neue Saldo in der Spalte 8 der Konto  karte wiederholt werden, ohne dass der Wagen schon  vorher zurückgeführt wird.  



  Bei der unter 3 durchzuführenden Arbeit soll die  Gesamtsteuerung für das Bedrucken des Auszuges  aufgehoben werden, so dass nur die Kontokarte  bedruckt wird, d. h. also der Buchungsmaschinen  wagen wird bei dieser Arbeit beim Wagenrückzug  bereits in der Spalte 6 angehalten und gestattet ein  wahlweises Eintasten von Plus- oder Minusumsatz  beträgen sowie ein automatisches Abdrucken des  neuen Saldos.  



  Die für die Durchführung dieser Arbeiten vor  gesehenen Steuerorgane sind nun in den     Fig.    2 bis 5  dargestellt. In dem Maschinengestell 1     (Fig.4)    sind  die     Wagenlaufschienen    2 und 3 fest gelagert. In den  Seitenwänden des Wagens sind die Schienen 4 und 5  befestigt, die eine leichte Wagenbewegung einerseits  auf den Kugeln 7 und anderseits mittels der Rollen 8  gestatten. Der auswechselbare Steuerteil mit den ver  stellbaren Anschlägen besitzt eine obere Deckplatte 9  und eine untere Platte 10. Diese Platten haben eine  Vielzahl von reihen- und spaltenweise übereinander  angeordneten Schlitzen 6     (Fig.    5), in denen die Steuer  anschläge oder Stops 12 und die     Tabulieranschläge    11  geführt sind.

   Die Steueranschläge 12 arbeiten mit  den Stopphebeln 60     (Fig.    4) zusammen, die     Tabulier-          anschläge    11 dagegen mit dem     Tabulierhebel    61. An  der Oberseite der Platte 9 sind Haltewinkel 13 bis 16  gelagert, die die beiden Schaltachsen 17 und 18 tragen.  Mit den Schaltachsen 17 und 18 fest verbunden sind  die Schwenkachsen 30 bis 34. Jede dieser Schwenk  achsen trägt eine Verbindungsstange 41, 35, 57, 58, 59.  Diese Verbindungsstangen dienen zur Umsteuerung  verstellbarer Anschlagstops in der Steuerbrücke.  



  Die Verstellung geschieht durch Schieber 20 bis  26. Diese     Schieber    sind sämtlich gleich ausgebildet  und sollen daher unter Bezugnahme auf den Schieber  23 näher erläutert werden. Der Schieber 23 ist in der  Steuerbrücke befestigt und besitzt an seinen beiden  Enden Längsschlitze, in denen durch Bolzen 48 und 49  fest miteinander verbundene Schieber 23' und 23"  verschiebbar gelagert sind. Mit dem Schieber 23' ist  über einen Bolzen 38 eine Stange 37 verbunden,  die wiederum über den Verbindungsbolzen 36 und  die Stange 35 verschoben werden kann. Mit der Platte  23" ist über einen Bolzen 39 die Stange 58 verbunden.  Der Schieber 23" besitzt kurvenförmige Schlitze 46  und 47     (Fig.    3). In diesen kurvenförmigen Schlitzen  bewegen sich die Ansatzstifte 44' und 45' der Anschläge  44 und 45.

   Werden nun entweder über die Stange 58  oder über die Stange 37 die Schieber 23' und 23"      gemeinsam verschoben, so werden die Anschläge 44  und 45 durch die Kurvenschlitze 46 und 47 entweder  gehoben oder gesenkt.  



  Die Verbindungsstangen 41 und 35 dienen der  gleichzeitigen Verschiebung sämtlicher Schieber 20  bis 26. Dies geschieht durch Handverstellung der  Achse 17, die sich entweder in der Stellung A +K       (Fig.    5) befindet, in der das Steuerorgan 9, 10 für die  Buchung des Kontoauszuges und der Kontokarte  eingestellt ist, oder in der Stellung K, in der sämtliche  Schieber 20 bis 26 nach links gezogen sind und dadurch  die Steuereinrichtung auf die Buchung nur der Konto  karte ohne Kontoauszug eingestellt ist.  



  Die Schaltachse 18 wird in Abhängigkeit von einer  bestimmten Spaltenstellung des Buchungsmaschinen  wagens über die Verbindungsstange 59 verstellt und  bewirkt dadurch eine gleichzeitige Verstellung der  Verbindungsstangen 57 und 58 und der daran     ange-          lenkten    Schieber 23 bis 26.  



  Um die selbsttätige Verstellung der Steuerbrücke  in Abhängigkeit von bestimmten Spaltenstellungen  des Wagens durchzuführen, sind die insbesondere aus  den     Fig.2,    3 und 5 ersichtlichen     Umsteuereinrich-          tungen    vorgesehen. Die Steuerbrücke besitzt in der  Spaltenstellung der Spalte     4ca    für     Minusumsatzposten     auf dem Auszug eines der erfindungsgemässen Sonder  steuerelemente in Form des verstellbaren Tabulier  anschlages 52. Dieser ist um Punkt 52' drehbar und  mit dem Schieber 20' verbunden. Ein weiterer     Tabulier-          anschlag    50 ist mit seinem Stift 50' in einer Kurve des  Schiebers 20' gelagert.

   An den mit dem Schieber 20'  fest verbundenen Schieber 20" ist die Verbindungs  stange 53 mittels des Bolzens 63     angelenkt,    die über  einen weiteren Bolzen 64 mit dem Schieber 21 in  Verbindung steht. Der Schieber 21 dient dem Heben  und Senken des     Tabulieranschlages    54, der mit seinem  Stift 54' in einer Kurve des Schiebers 21' zum Heben  und Senken geführt ist. Der verstellbare     Tabulier-          anschlag    52 besitzt noch einen fest damit verbundenen  Hebel 65, der einen Langschlitz 66 aufweist. In den  Langschlitz 66 greift ein Stift 67 eines Hebels 68 ein,  der fest mit einem um die Achse 51'     verschwenkbaren          Tabulieranschlag    51 verbunden ist.  



  Bei der Durchführung einer Buchungsarbeit gemäss  Punkt 1 oben,     d.h.    also beim Verbuchen mehrerer  Umsatzposten auf einem Kontoauszug und auf einer  Kontokarte ohne     Errechnung    und Abdruck eines  Zwischenresultates, stösst nun der     Tabulierhebel    61  beim Erreichen der Spalte 3 für den Abdruck der  Belegnummer und der Wertstellung gegen den Hebel  51 und     verschwenkt    diesen damit in die voll ausge  zeichnete Lage.

   Je nachdem, ob nun ein Plus- oder       Minusumsatzposten    verbucht werden soll, drückt der  Bedienende in der Spalte 3 entweder die Motortaste  oder die     Übersprungtaste.    Handelt es sich um einen       Minusumsatzposten    und drückt der Bedienende also  die Motortaste, so geht der     Tabulierhebel    61 mit dem  Anschlag 52 in     Eingriff    und     verschwenkt    diesen in  die gestrichelt gezeichnete Lage. Dadurch wird der  Schieber 20, 20', 20" nach links verschoben und der         Tabulieranschlag    50 gehoben und damit unwirksam  gemacht.

   Ausserdem wird durch diese     Verschwenk-          bewegung    des     Tabulieranschlaghebels    52 gleichzeitig  über die Verbindungsstange 53 der Schieber 21 be  wegt. Da die Kurve des Schiebers 21 gegenläufig  zur Kurve des Schiebers 20 ausgebildet ist, wird  hierdurch der Anschlag 54 in seine wirksame Lage  heruntergedrückt. Nachdem nun der     Minusum-          satzposten    eingetastet worden ist, drückt der Be  dienende die     Motorübersprungtaste,    da ja mehrere  Umsatzposten hintereinander verbucht werden  sollen und daher ein Zwischenergebnis nicht ab  gedruckt werden soll.

   Da auch der Anschlag 50 durch  die     Verschwenkbewegung    des Anschlages 52 gehoben  worden ist, wird der Wagen erst in der Spalte 6 ange  halten. Alsdann erfolgt automatisch ein Anhalten des  Wagens in der Spalte 7a durch den Anschlag 54, und  gleichzeitig wird durch die Stops 44 und 45, die durch  den Schieber 23 in ihre wirksame bzw. unwirksame  Lage gebracht werden, der Wagenrückzug einge  schaltet.  



  Beim Wagenrücklauf werden die verstellten An  schläge 51 und 52 durch den     Tabulierhebel    61 wieder  in ihre Ausgangslage zurückgeführt.  



  Soll nun als nächstes ein     Plusumsatzposten    ver  bucht werden, so drückt der Bedienende nach dem  Eintasten der Belegnummer und der Wertstellung  die     Übersprungtaste,    da ja diesmal eine Verbuchung  in der Spalte 4b stattfinden muss. Dadurch wird der  verstellbare Anschlag 52 übersprungen und bleibt in  seiner Normallage, so dass auch die Stops 50 und 54  sich in ihrer voll ausgezeichneten Lage befinden. In  diesem Falle wird also der Wagen einmal in der Plus  umsatzspalte 4b und nach Drücken der     Über-          sprungtaste    in der Spalte 6 für Wertstellung und Be  legnummer und, da der Stop 54 unwirksam ist, in der  Spalte 7b für die Wiederholung des Plusumsatzes an  gehalten.  



  Der verstellbare Anschlag 51 dient nur dazu, den  verstellbaren Anschlag 52 vor Beginn jeder neuen  Buchung mit Sicherheit in seine voll ausgezeichnete  Ausgangsstellung zu verbringen. Dies ist insbesondere  dann erforderlich, wenn beim Verbuchen von Minus  umsatzposten in der Spalte 4a ein Fehler gemacht  worden ist und dieser Fehler berichtigt werden muss.  



  Soll nun eine Buchungsarbeit gemäss Punkt 2 oben  ausgeführt werden, d. h. eine Verbuchung nur eines  Umsatzbetrages auf einem Kontoauszug und einer  Kontokarte oder der     Endabschluss    über     mehrere    Um  satzposten auf einem Kontoauszug und einer Konto  karte, so muss die Steuereinrichtung so umgestellt  werden, dass beim Anlaufen der Spalten<I>7a</I> und<I>7b</I>  auf der Kontokarte, in denen sonst der Wagenrückzug  eingeschaltet wird, dieser Wagenrückzug nunmehr  unterbleibt, so dass entsprechende andere Funktionen  in Tätigkeit treten, wie z. B. das automatische     Abdruk-          ken    des neuen Saldos in der Spalte 8, die Zeilenschal  tung usw.

   Die hierfür erforderlichen     Umsteuerein-          richtungen    sind insbesondere in der     Fig.    3 dargestellt.       Hier    ist in der Spaltenstellung 5 für den neuen Saldo ein      weiteres     Sondersteuerelement,    der     verschwenkbare     Anschlagstop 55 vorgesehen, der um 55' drehbar und  mit der Verbindungsstange 59 verbunden ist. Diese  Verbindungsstange 59 wirkt auf die Achse 18 ein,  wie bereits oben beschrieben wurde, und verstellt  dadurch gleichzeitig die Verbindungsstangen 57 und  58 und damit die     mit    den Schiebern 26 und 23 verbun  denen Steueranschläge.

   Die mit dem Schieber 23  verbundenen Steueranschläge 44 und 45 dienen der  Einschaltung des Wagenrückzuges und werden beim       Verschwenken    des Anschlaghebels 55 in die unwirk  same Lage,     d.h.    nach oben gezogen. Die Auswahl,  ob diese Umschaltung erfolgen soll oder nicht, ge  schieht dadurch, dass der Bedienende nach Eintasten  des Plus- oder Minusumsatzes in den Spalten 4a und  4b entweder die Motortaste oder die     Übersprung-          taste    drückt.

   Drückt er die Motortaste, d. h. also will er  einen Abdruck des neuen Saldos in der Spalte 5 her  beiführen, so wird der Wagen in der Spalte 5 ange  halten und dabei der verstellbare Anschlag 55     ver-          schwenkt,    so dass nunmehr die Steueranschläge 44 und  45 für den Wagenrückzug unwirksam sind. Die  Maschine arbeitet nun nach dem normalen Programm.  



  Soll eine Buchung gemäss Punkt 3 oben,     d.h.    ein  Bedrucken nur der Kontokarte stattfinden, so wird,  wie bereits geschildert, die Schaltachse 17 von Hand  aus der Stellung<I>A</I>     +K    in die Stellung<I>K</I> verdreht und  dadurch alle Schieber 20 bis 26 in ihre linke Lage ver  schoben, so dass das für diese Arbeit erforderliche       Steuerprogramm    eingestellt ist.  



  Die Anwendungsmöglichkeiten der erfindungs  gemässen Steuereinrichtung beschränken sich selbst  verständlich nicht auf die Verwendung für das oben  geschilderte Ausführungsbeispiel. Vielmehr ist es  durchaus denkbar, die Umsteuerung zwischen mehre  ren, verschiedenen ganz andersartigen Rechenpro  grammen vorzunehmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Synchron mit dem Buchungswagen angetriebene Programmsteuereinrichtung an Buchungsmaschinen mit in Reihen und Spalten angeordneten, teilweise wirksam und unwirksam machbaren Steuerelementen zum Ansteuern und Auslösen der Maschinenfunktio nen, gekennzeichnet durch in der Steuereinrichtung in vorbestimmten Spaltenstellungen vorgesehene Son- dersteuerelemente (51, 55), welche beim Anhalten der Steuereinrichtung (9, 10, 11, 12) in diesen vorbestimm ten Spaltenstellungen ein Wirksam- bzw. Unwirk- sammachen anderer Steuerelemente (44, 45, 50, 54) in der gleichen und/oder in anderen Spalten bewirken, während das Wirksam- bzw.
    Unwirksammachen dieser anderen Steuerelemente unterbleibt, wenn die Steuer einrichtung die mit dem Sondersteuerelement (51, 55) versehene Spalte überspringt. UNTERANSPRÜCHE 1. Programmsteuereinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Anhalten bzw. Nicht-Anhalten in der mit Sondersteuerelementen (51, 55) versehenen Spalte durch die Wagenlinks- bzw. Wagenrechtsbewegungstasten einschliesslich der Übersprungtaste gesteuert wird.
    2. Programmsteuereinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sonder steuerelemente schwenkbare Tabulieranschläge (51 und 55) sind, die beim Anhalten des Buchungswagens mit dem Tabulierhebel (61) zusammenwirken, und durch ihre Verschwenkung die anderen Steuerelemente (50, 54, 44 und 45) wirksam bzw. unwirksam machen.
    3. Programmsteuereinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Tabulierhebel (61) beim Rück lauf des Buchungswagens die verstellten Tabulier- anschläge (51, 52 und 55) zurückstellt und damit auch die anderen Steuerelemente in die Ursprungs lage verbringt.
CH357902D 1956-12-03 1957-11-14 Synchron mit dem Buchungswagen angetriebene Programmsteuereinrichtung an Buchungsmaschinen CH357902A (de)

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