CH356947A - Planungseinrichtung - Google Patents

Planungseinrichtung

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CH356947A
CH356947A CH356947DA CH356947A CH 356947 A CH356947 A CH 356947A CH 356947D A CH356947D A CH 356947DA CH 356947 A CH356947 A CH 356947A
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CH
Switzerland
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planning
rails
rail
planning board
board
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English (en)
Inventor
Wuergler Fritz
Original Assignee
Wuergler Fritz
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C3/00Registering or indicating the condition or the working of machines or other apparatus, other than vehicles
    • G07C3/08Registering or indicating the production of the machine either with or without registering working or idle time
    • G07C3/12Registering or indicating the production of the machine either with or without registering working or idle time in graphical form

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description


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    Planungseinrichtung   Planungstafeln, die zur    übersichtlichen   Darstellung der Belegung von Maschinen, Fabrikationseinrichtungen und Räumen, der Inanspruchnahme von Arbeitskräften und dergleichen dienen, sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Derartige Planungstafeln können mit Vorteil zur Überwachung des Fortschreitens der Ausführung von Aufträgen benützt werden, wobei sie der Betriebsleitung jederzeit einen Überblick über den Stand der Arbeit geben und so die Einhaltung von Terminen wesentlich erleichtern.

   Die bekannten Planungstafeln und die in Verbindung mit diesen benützten, die erforderlichen Angaben und Termine    enhaltenden   Karten, Streifen oder    dergleichen   haben jedoch den Nachteil, dass zur Darstellung der vorgesehenen Abwicklung eines Auftrages, das heisst der Fortschrittskontrolle verhältnismässig viel Platz erforderlich ist und dass sie nur bei gleichartigen Aufträgen eine klare Übersicht über das Fortschreiten der Erledigung eines Auftrages vermitteln können. Diese Nachteile können durch die vorliegende Erfindung weitgehend behoben werden. 



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine Planungseinrichtung, welche dadurch gekennzeichnet    ist,   dass sie aus einer oben mit einer über ihre ganze Breite sich erstreckenden Terminskala versehenen Planungstafel, welche aus vertikal übereinander angeordneten, lösbar miteinander verbundenen Schienen gebildet ist, welche Schienen einen    rinnenartigen   Unterteil, an ihrem mittleren Teil eine nach vorn vorspringende Leiste mit in gleichen Abständen voneinander angeordneten schlitzartigen Öffnungen, welche auf die    Termineinheiten   der Terminskala ausgerichtet sind, und einen über dieser Leiste sitzenden    Oberteil   besitzen, und Laufzetteln    .mit   einer    Souche   und von dieser    abtrennbaren   Coupons,

   von welchen einer mit der Auftragsnummer und allen Terminen beschrieben und dazu bestimmt ist, nach Massgabe des Fort-    schreitens   der    Erledigung   eines    Auftrages   in eines der durch die Schlitze der Leisten der Schienen der Planungstafel und deren    rinnenförmigen   Unterteil gebildeten    Einsteckfächer   gesteckt    zu   werden, besteht. 



  Diese Planungseinrichtung wird z. B. wie folgt benützt: Es wird als Beispiel ein    Textilveredelungsbetrieb   mit den Betriebsabteilungen    Sengerei,      Bleicherei,   Wäscherei,    Mercerisation,   Druckerei, Kontrolle und    Legerei   angenommen. Geht ein Auftrag    ein,   so wird ein Laufzettel für die zu veredelnde Ware, auf welchem alle erforderlichen Angaben vermerkt sind, mit den erforderlichen Kopien für die Registratur erstellt.

   Von diesem Laufzettel wird der Coupon, auf welchem die Auftragsnummer und alle    Termine,   an welchen die Arbeit in den verschiedenen Betriebsabteilungen begonnen werden soll, aufgezeichnet sind, abgetrennt und in das    Einsteckfach   einer Schiene der Planungstafel, welches senkrecht unter derjenigen Stelle der Terminskala liegt, die das Datum, an welchem die Bearbeitung in der ersten der Betriebsabteilungen, welche die Ware zu durchlaufen hat, beginnen soll, entspricht, eingesteckt. Der Laufzettel selbst wird der Ware in den Betrieb mitgegeben.

   Die übrigen, vorerst am Laufzettel verbleibenden Coupons, sind je einer der zu durchlaufenden Betriebsabteilung zugeordnet, und sie tragen die Auftragsnummer und das Datum, an welchem die Bearbeitung des Warenpostens in der    betreffenden      Betriebsabteilung   begonnen werden soll; sie sind zur Rückmeldung an die Organisationsstelle bestimmt. Ist nun die Bearbeitung des Warenpostens in der    Sengerei   beendigt, so wird dort der dieser    Betriebsabteilung   zugeordnete Coupon vom Laufzettel abgetrennt, der Organisationsstelle zugestellt und der Warenposten mit dem Laufzettel an die nächste Betriebsabteilung weiter- 

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 geleitet.

   Der die Planungstafel bedienende Angestellte erhält durch den ihm zugestellten Coupon Kenntnis, dass die Arbeit an diesem Auftrag in der    Sengerei   beendigt ist, und er nimmt den ersterwähnten Coupon aus seinem    Einsteckfach   und steckt ihn in das Einsteckfach der gleichen Schiene' der Planungstafel, welches unter dem Datum des vorgesehenen Beginnes der Arbeit in der zweiten Betriebsabteilung, im vorliegenden Beispiel also der    Bleicherei,   liegt. Das Gleiche wiederholt sich in jeder Betriebsabteilung. An Hand der Planungstafel kann somit jederzeit ersehen werden, wie weit die Erledigung des Auftrages fortgeschritten ist, welche    Betriebsabteilungen   der Warenposten bereits durchlaufen hat und, was besonders wichtig ist, wo sich der Warenposten zur Zeit befindet.

   Wenn der letzte Coupon des Laufzettels, das heisst also im vorliegenden Beispiel der der Kontrollabteilung und    Legerei   zugeordnete Coupon der Organisationsstelle zurückgebracht wird, weiss der die Planungstafel bedienende Angestellte, dass der Auftrag vollständig    ausgeführt   ist und die Ware zur Auslieferung bereit liegt. Die Planungstafel gibt an der Organisationsstelle somit jederzeit ein Bild über das    Fortschreiten   der Arbeit und lässt ohne weiteres erkennen, in welcher Betriebsabteilung ein bestimmter Auftragsposten sich gerade befindet. Die Planungstafel lässt aber auch erkennen, ob im Betrieb Engpässe vorhanden sind, das heisst gewisse Betriebsabteilungen überlastet sind. 



  Diese Planungseinrichtung ist ausserordentlich anpassungsfähig, und    ihre   Planungstafel kann aus beliebig vielen und beliebige Länge aufweisenden Schienen zusammengesetzt sein. Dafür jeden Auftrag nur ein Coupon, der verhältnismässig klein ist, in ein    Einsteckfach   der Planungstafel einzustecken und nach Massgabe des Fortschreitens der Arbeit weiterzurücken ist, können auf einer    verhältnismässig   kleinen Planungstafel sehr viele Aufträge registriert und in ihrer Abwicklung verfolgt werden. 



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Planungstafel einer Planungseinrichtung gemäss der Erfindung dargestellt. Es zeigen:    Fig.   1 eine Ansicht dieser Planungstafel von    vorn,      Fig.   2 eine schaubildliche Darstellung    eines   Teiles dieser Planungstafel und    Fig.   3 einen senkrechten Schnitt durch einen Teil dieser Planungstafel. 



  Die dargestellte Planungstafel ist aus    vertikal   übereinander angeordneten Schienen 1 zusammengesetzt, welche einen    rinnenartigen      Unterteil   la, an ihrem mittleren Teil eine nach vorn vorspringende, schräg nach unten geneigte Leiste    1b   und einen    Oberteil      1c   besitzen.

   An der Unterseite des    Unterteiles   la ist ein über die ganze Länge der Schiene sich erstreckender,    wulstartiger   Ansatz    1d   vorhanden,    in   welchem eine nach der Vorderseite offene,    runden   Querschnitt aufweisende Nut vorgesehen ist, welche dazu bestimmt ist, einen oben am Oberteil    1c   sitzenden, entsprechend    profilierten   Ansatz    1e   aufzunehmen.

   Die Schienen 1 können in Längsrichtung zusammengeschoben werden und sind dann durch die in den Nuten der Ansätze    1d   gehaltenen Ansätze    1e   miteinander verhängt zusammengehalten. Über der obersten Schiene 1 ist, in gleicher Weise wie die übrigen Schienen 1 untereinander mit dieser verhängt, eine Schiene 2 angeordnet, welche an der Vorderseite einen über ihre ganze Länge sich erstreckenden Klemmschlitz 2a zum Einstecken einer in der Zeichnung nicht dargestellten    Terminskala   besitzt. Die Leisten 1 b der Schienen 1 besitzen in gleichen Abständen voneinander angeordnete schlitzartige Öffnungen l f, welche auf die Termineinheiten der genannten Terminskala ausgerichtet sind.

   Diese Öffnungen 1 f bilden zusammen mit dem    rinnenartigen   Unterteil la der betreffenden Schiene 1    Einsteckfächer   für Coupons 3, welche von den Laufzetteln abgetrennt werden und in diesen    Einsteckfächern   seitlich nicht verschiebbar gehalten werden, so dass sie nicht untereinander geraten können. 



  Die dargestellte Planungstafel besitzt einen aus zwei Seitenteilen und einem    Unterteil   bestehenden Rahmen 4, wobei oben an den Seitenteilen Ösen 5 zum Aufhängen der Planungstafel an einer Wand vorgesehen sind. Die Planungstafel kann aber auch einen vollständig geschlossenen Rahmen besitzen, oder ihre Schienen können nur zwischen zwei Seitenteilen    eingefasst   sein. 



  Die in der Zeichnung nicht dargestellten Laufzettel können vielgestaltig ausgebildet und den jeweiligen Verhältnissen in einem Betriebe angepasst sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Planungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer oben mit einer über ihre ganze Breite sich erstreckenden Terminskala versehenen Planungstafel, welche aus vertikal übereinander angeordneten, lösbar miteinander verbundenen Schienen Gebildet ist, welche Schienen einen rinnenartigen Unterteil, an ihrem mittleren Teil eine nach vorn vorspringende Leiste mit in gleichen Abständen voneinander angeordneten schlitzartigen Öffnungen, welche auf die Termineinheiten der Terminskala ausgerichtet sind, und einen über dieser Leiste sitzenden Oberteil besitzen, und Laufzetteln mit einer Souche und von dieser abtrennbaren Coupons,
    von welchen einer mit der Auftragsnummer und allen Terminen beschrieben und dazu bestimmt ist, nach Massgabe des Fortschreitens der Erledigung eines Auftrages in eines der durch die Schlitze der Leisten der Schienen der Planungstafel und deren rinnenförmigen Unterteil gebildeten Einsteckfächer gesteckt zu werden, besteht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Planungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Unterteiles jeder Schiene der Planungstafel ein sich über deren ganze Länge erstreckender, wulstartiger Ansatz, in welchem eine nach der Vorderseite offene, runden Querschnitt aufweisende Nut vorgesehen ist, vorhanden ist, welche Nut dazu bestimmt ist, einen <Desc/Clms Page number 3> oben am Oberteil der nächstunteren Schiene sitzenden, entsprechend profilierten Ansatz aufzunehmen, das Ganze derart, dass die Schienen der Planungstafel seitlich zusammengeschoben werden können und dann durch den in der Nut der jeweils oberen Schiene gehaltenen Ansatz des. Oberteiles der jeweils unteren Schiene miteinander verhängt zusammengehalten sind. 2.
    Planungseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d'ass am oberen Rand der Planungstafel eine besondere Schiene vorgesehen ist, welche einen Klemmschlitz zum Einstecken der Terminskala besitzt.
CH356947D 1958-04-11 1958-04-11 Planungseinrichtung CH356947A (de)

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CH356947D CH356947A (de) 1958-04-11 1958-04-11 Planungseinrichtung

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