CH356589A - Verfahren zur Herstellung von Mosaik-Parkett-Tafeln und nach diesem Verfahren hergestellte Mosaik-Parkett-Tafel - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Mosaik-Parkett-Tafeln und nach diesem Verfahren hergestellte Mosaik-Parkett-Tafel

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CH356589A
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Otto Metzger Hans
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Krauth & Co
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Description


  Verfahren zur Herstellung von     Mosaik-Parkett-Tafeln          und    nach diesem Verfahren hergestellte     Mosaik-Parkett-Tafel       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Her  stellung von     Mosaik-Parkett-Tafeln    und eine nach  dem Verfahren hergestellte     Mosaik-Parkett-Tafel.     Das erfindungsgemässe Verfahren zeichnet sich da  durch aus, dass einzelne Lamellen zu Gruppen,  die Gruppen zu Tafeln und die Tafeln zu Mehrfach  tafeln zusammengefügt werden, derart, dass die La  mellen benachbarter Gruppen senkrecht zueinander  verlaufen.  



  Die nach diesem Verfahren hergestellte erfin  dungsgemässe     Mosaik-Parkett-Tafel    zeichnet sich da  durch aus, dass Mittel vorhanden sind, die die neben  einanderliegenden Lamellen miteinander verbinden.  



  Die Erfindung wird nunmehr an Hand der Zeich  nungen an einer Reihe von Ausführungsbeispielen  näher erläutert:       Fig.    1 zeigt eine Mehrfachtafel, und zwar eine  sogenannte     Zwillings-Parkett-Tafel,    in Ansicht.       Fig.2    ist ein Schnitt durch die Zwillingstafel  nach Linie     11-1I    von     Fig.    1.  



       Fig.    3 zeigt die Zwillingstafel von     Fig.    2 um die  untere Verbindungskante     auseinandergeklappt    und  lässt so die Innenseite der unmittelbar in gefaltetem  Zustand ,einander anliegenden Seiten der beiden Ein  zeltafeln erkennen.  



       Fig.4    ist der Schnitt nach Linie     IV-IV    von       Fig.    3.  



       Fig.    5 ist ein Schnitt nach Linie     V-V    von     Fig.    3.       Fig.    6 ist eine Variante gemäss     Fig.    3.  



       Fig.    7 ist der Schnitt nach Linie     VII-VII    von       Fig.    6.  



       Fig.    8 ist der Schnitt nach Linie     VIII-VIII    von       Fig.    6.  



       Fig.    9 zeigt die untere Hälfte eines Verpackungs  kartons mit eingesetzten     Zwillingstafeln.     



       Fig.    10 ist die zugehörige Draufsicht von     Fig.    9.         Fig.    11 zeigt, wie die beiden Teile der     Zwillings-          tafel    durch     Anfügung    weiterer Teiltafeln     zieharmo-          nikaartig    erweitert werden können.  



       Fig.    12 ist die Draufsicht auf die Oberseite von  einzelnen     Mosaik-Tafeln.     



       Fig.    13 ist ein Schnitt nach Linie     II-11    von       Fig.    12.  



       Fig.    14 zeigt die Unterseite der gleichen Tafel.       Fig.    15 ist ein     Schnitt    nach Linie     IV-IV    von       Fig.    14.  



       Fig.    16 zeigt in Parallel-Perspektive die     zieharmo-          nikaartig        aneinandergefügten    Tafeln so, dass die Ober  seite der beiden letzten Tafeln und ihr     Aufbau    aus  einzelnen Lamellen deutlich ersichtlich ist.  



       Fig.    17 zeigt in     Parallel-Perspektive    die     zieharmo-          nikaartig        aneinandergefügten    Teiltafeln so, dass die  Unterseite der letzten Teiltafeln deutlich ersicht  lich ist.  



       Fig.    18 zeigt die     Oberfläche    einer weiteren     Klein-          Parkett-Tafel.     



       Fig.    19 ist ein     Schnitt    nach Linie     II-II    von       Fig.    18.  



       Fig.    20 ist ein Schnitt nach Linie     III-111    von       Fig.    18.  



       Fig.    21 bis 23 zeigen     Einzelheiten.     



  Wie     Fig.    1. in Verbindung mit     Fig.    2 im einzelnen  erkennen lässt, besteht bei diesem Ausführungsbeispiel  die Tafel aus 3 X 3 Gruppen 1 zu je fünf     (Holz)-          Lamellen    2.  



  Im besonderen ist aus     Fig.    2 ersichtlich, dass die  Gruppen 1 der     Tafeln    sich so gegenüberliegen, dass  die Lamellen 2 der einzelnen Gruppen 1 senkrecht  zueinander verlaufen. Die beiden Tafeln     können    ent  weder mit den Unterseiten nach innen oder, wie       Fig.    3 und 4 zeigen, in der Mitte     mit    den Oberseiten  nach innen gefaltet werden. Dies letztere hat den      Vorzug, dass die beiden Tafeln beim Auseinander  falten in die zur Verlegung geeignete Lage von selbst  gelangen.  



  Die     Fig.    3 zeigt weiter, dass jede Tafel aus ein  heitlichen     Gruppen    1 aufgebaut ist, deren Lamellen 2  über ihre Enden     hinweg    durch einen Streifen 3 mit  einander verbunden sind. Die einzelnen Gruppen  werden, wie weiter ersichtlich, in der gewünschten  Musterung durch als Verbindung wirkende     punkt-          förmige    Verbindungselemente 4 zusammengehalten.  



  Die linke Tafel der Zwillingstafel von     Fig.    2 ist  hinsichtlich der Anordnung der einzelnen Gruppen  zueinander identisch einerseits mit     Fig.    1 und ander  seits mit der linken Tafel von     Fig.    3; wie ersichtlich,  liegen die verschiedenen Gruppen der linken und  rechten Tafeln sich so gegenüber, dass die Lamellen  der einzelnen sich benachbarten Gruppen senkrecht  zueinander verlaufen.  



  Wie     Fig.    6 zeigt, können die einzelnen     Gruppen    1  in der richtigen Musterung durch Zusammenlegen  ihrer einzelnen Lamellen 2 in einem Hilfsrahmen zu  einer Tafel     zusammengeschlossen    und nunmehr ent  lang den Stössen längs und quer mittels durchgehender  Streifen 6 miteinander vereinigt werden.  



       Fig.    9 und 10 zeigen die verpackten Zwillings  tafeln in der unteren Hälfte eines Kartons 7.  



  Die Anzahl der Lamellen jeder Gruppe können  ungerade, nämlich 5 wie bei     Fig.    1, 3, 6 und 9, oder  auch gerade sein; auch die     Anzahl    der Gruppen  kann ungerade, nämlich 9 je Einzeltafel wie bei       Fig.    1, 3, 6 und 9, oder auch gerade sein wie bei       Fig.    18.  



  In jedem Fall empfiehlt es sich, dass die einzel  nen Gruppen in der genannten Musterung zu einer  Tafel in einem Hilfsrahmen zusammengeschlossen  und durch Verbindungspunkte und durch Verbin  dungspunkte an den     aneinanderstossenden    Ecken ver  einigt werden.  



  Grundsätzlich können die zur Verbindung die  nenden Streifen 3 aus jedem geeigneten Werkstoff,  wie Lackstreifen oder Papier, bestehen. Das gleiche       gilt    für die punktförmigen Verbindungselemente 4.  Es ist auch ohne weiteres möglich, dass für die     punkt-          förmigen    Verbindungselemente 4 ein anderer Werk  stoff als für die Verbindungsstreifen 3 verwendet  wird.  



  Die Herstellung der Mosaik-Tafeln wird verbilligt  durch die Tatsache, dass die Streifen zur Verbindung  der     einzelnen    Lamellen zu     Gruppen,    der     Gruppen     zu Tafeln sowie zur Verbindung benachbarter Tafeln  durchgehend aufgebracht werden. Beim Ausführungs  beispiel nach     Fig.    12 liegt eine Tafel von 3 X 3, also  9     Gruppen    1 von je fünf Lamellen 2, zugrunde. Eine  Tafel kann aus einer beliebigen Anzahl von Gruppen  bestehen.

   Wesentlich ist für dieses Ausführungs  beispiel, dass die zum Verpacken und Verlegen fertig  gestellte Tafel auf der Oberseite parallel den Stoss  fugen und nicht auf den Stossfugen selbst, zur Ver  bindung der     einzelnen    Lamellen 2 bzw. der Grup  pen 1 Papier- oder gegebenenfalls durchsichtige    Kunststoffstreifen 3 besitzt. Die Streifen bilden jeweils  um den Schnittpunkt sich kreuzender Stossfugen ein  Rähmchen, so dass die Schnittpunkte selbst sichtbar  bleiben.

   Diese Streifen können mit einer Vorrichtung  laufend aufgebracht werden, beispielsweise so, dass  auf die mittels eines Förderbandes bewegte Tafel  gleichzeitig die sechs     (Fig.    12) von je einer Rolle  ablaufenden Klebestreifen in der einen Richtung auf  gebracht werden, worauf die Tafeln um 90  gedreht  werden und nunmehr derselbe Vorgang sich wieder  holt.  



  Ein besonderer Vorzug dieser Ausführungsform  der Mosaik-Tafel bzw. des aus Mosaik-Tafeln zusam  mengesetzten Parkettbodens besteht darin, dass die  Stossfugen und deren Schnittpunkte dem Blick offen  liegen und so noch beim Verlegen die Lage der ein  zelnen Lamellen leicht kontrolliert werden kann. Fer  ner ist die durchgehende Stabilität der     Mosaik-          Parkett-Tafel    und der Zusammenhalt zu einem homo  genen Ganzen zu betonen.  



  Wie     Fig.    14 zeigt, kann die Unterseite der Tafel  völlig     freibleiben,    was für den ungehinderten     Einfluss     des vom Boden her wirkenden Klebers wichtig ist.  Es kann aber auch an den Kreuzungspunkten ein Ver  bindungselement etwa in Form einer Klebemarke  aufgebracht werden, die im vorliegenden Fall gleich  zeitig auf der Oberseite eine Schutzmarke trägt.  



  Aus der Zeichnung ergibt sich noch, dass die  Verbindungsstreifen schmal gehalten werden können.  Dem weiter in den     Fig.    16 und 17 dargestellten  Ausführungsbeispiel liegt eine     harmonikaartige    Tafel  mit 3 X 12, also 36 Gruppen 1 von je fünf Lamel  len 2, zugrunde.  



  Wie     Fig.    17 zeigt, wird an den Kreuzungspunkten  ein Verbindungselement 5 etwa in Form einer Klebe  marke aufgebracht, die gleichzeitig auf der Ober  seite eine Schutzmarke tragen kann.  



  Weiter hat sich nun gezeigt, dass die einzelnen  Lamellen oder Gruppen durch Verbindungsstäbe  anstelle von     Verbindungs-    oder Klebestreifen zu  einer transportfähigen, stabilen Einheit auf der Ober  seite verbunden werden können. Dies hat den beson  deren Vorzug, dass das Verbindungselement selbst  zur     Bereicherung    des Mosaik-Bildes der Tafel dient.  



  In Weiterbildung dieses Verfahrens kann vorge  sehen werden, dass die zur Aufnahme der Stäbe  vorgesehenen Nuten parallel zu den Stossfugen der  einzelnen Gruppen zunächst in der einen Richtung  eingefräst werden, worauf die Stäbe eingebracht und  hierauf in der senkrechten Richtung parallel zu den  anderen Stossfugen die Nuten eingefräst und hierbei  die erste Schar von Stäben     durchgefräst    wird, wonach  auch in der zweiten     Nutenschar    die Stäbe durch  gehend eingebracht werden. Auf diese Weise kann  man durchgehende Verbindungsstäbe verwenden, die  an der oberen Fläche der fertigen Parkett-Tafel  liegen und sich kreuzen.  



  Der Zusammenhalt der     einzelnen    Lamellen zu       Gruppen    und der Gruppen zu den Tafeln mittels  solcher Verbindungsstäbe kann auf verschiedene      Weise erfolgen. So kann beispielsweise eine Tafel  geschaffen werden, bei der die Flanken der einge  frästen Nuten leicht nach innen geneigt, also     schwal-          benschwanzförmig    sind, so dass die ursprünglich  extrem ausgetrockneten Stäbe durch Aufnahme der  Feuchtigkeit aus der Umgebung quellen und so die  Nute prall ausfüllen, so dass der Stab nicht mehr  herausfallen kann und der Zusammenhalt der Tafel  gewahrt ist. In diesem Fall werden also in die auf  der oberen Fläche der Tafel eingefrästen Nuten von  oben her die Stäbe eingelegt.

   Den nötigen Zusam  menhalt erhält man dann durch die     Quellwirkung,     wenn die Stäbe vorher stark getrocknet wurden. Be  trägt, wie üblich, die Feuchtigkeit der Lamellen etwa  8-10     Oh,    so ist in den einzusetzenden     Holzstäben          vorher        die        Feuchtigkeit        bis        auf        etwa        1-2        %        heraus-          zuholen.     



  Schon aus den bisher erläuterten .Ausführungs  beispielen ergibt sich, dass die nach dem genannten  Verfahren hergestellten     Mosaik-Parkett-Tafeln    zu  folge ihrer Ausbildung als Mehrfachtafel beim Auf  bau aus den Gruppen lineare Verbindungselemente,  das heisst schmale Streifen, zu verwenden. gestattet,  was den weiteren grundsätzlichen Vorteil     bringt,    dass  die Oberfläche der Tafel für die Sicht freigehalten  ist und das Anfeuchten und Abziehen des Halte  papiers, das, nach dem bislang üblichen Verfahren  die gesamte Oberfläche der Tafel bedeckte, vermie  den ist. Hinzu kommt der weitere grundsätzliche  Vorteil, dass auch die Unterfläche der Tafeln frei  gehalten werden kann, was die völlige Einwirkung  des Klebers vom Boden her beim Verlegen der  Tafeln gewährleistet.  



  Wie die     Fig.    18 bis 23 im einzelnen erkennen  lassen, kann der Verbindungsstreifen als Verbin  dungsstab und damit als integrierender Bestandteil  der Mosaik-Tafel selbst ausgebildet sein.  



       Fig.    18 zeigt im einzelnen die Oberfläche einer       Mosaik-Parkett-    bzw.     Klein-Parkett-Tafel    mit 4 X 4  Gruppen 1 zu je fünf Lamellen 2. Als Verbindungs  elemente werden nunmehr Stäbe 3, 4 verwendet, die  einerseits aus Holz bestehen oder aus Kunststoff her  gestellt sind, der sich wie Holz bearbeiten bzw.  schleifen lässt. Diese Stäbe bilden in der vertikalen  Richtung eine Schar von 4 X 2 Stäben 3 und in der  horizontalen Richtung eine zweite Schar von 4 X 2  parallelen Stäben 4. Diese aus Holz bestehenden oder  aus     Kunststoff    hergestellten Stäbe 3, 4 können jede  zur Musterung der Lamellen 2 passende zusätzliche  Farbe erhalten.  



  Zur gleichzeitigen     Einfräsung    der beiden Scharen  von Nuten für die Stäbe 3, 4 werden die Lamellen,  in der richtigen Musterung zusammengesetzt, in eine  Form eingespannt, worauf gleichzeitig mittels 4 X 2  Fräsen die eine Schar von Nuten etwa für die Stäbe 3  und nach Wendung der Platte um 90  die zweite       Schar    von Nuten für die Stäbe 4 eingefräst werden.  Diese beiden Vorgänge     folgen    dann unmittelbar hin  tereinander, wenn die Stäbe 3, 4 durch Einbringen  von Kunststoff hergestellt werden.

   Bestehen die    Stäbe dagegen aus Holz, so ist die erste Schar von  Stäben, beispielsweise die Schar 3, nach Einfräsen  der hierfür bestimmten Nuten einzubringen und da  nach die Platte zu drehen, worauf die Nuten für die  Schar 4     durchgefräst    werden und dann auch diese  Stäbe     eingebracht    werden.  



  Wie an Hand von     Fig.    21, 22 und 23 gezeigt  wird, können die Stäbe 3, 4 auf verschiedene Weise  in die entsprechend gestalteten Nuten eingebracht  werden.  



  Aus den     Fig.    21 und 22 ist ersichtlich, dass die  Flanken der     eingefrästen    Nut leicht nach innen ge  neigt sind und so eine     schwalbenschwanzförmige    Wir  kung dergestalt besitzen, dass die ursprünglich extrem  ausgetrockneten     (übertrockneten)    Stäbe 3, 4, wie in       Fig.    21     dargestellt,    durch Aufnahme der Feuchtigkeit  aus der Umgebung quellen und so die Nut prall  ausfüllen, wie sich aus     Fig.    22 ergibt.  



  Soll der extreme     Trocknungsprozess    für die Stäbe  3, 4 vermieden werden, so erhalten dieselben einen       schwalbenschwanzförmigen    Querschnitt mit grösserer  Neigung, wie sie .in     Fig.    23 dargestellt ist, und wer  den von einem     Nutenende    aus in diese Nute einge  schoben. Eine solche Nut     kommt    auch für Stäbe in  Betracht, die aus Kunststoff hergestellt werden.  



  Als drittes Beispiel für die Verbindung der ein  zelnen Lamellen zu Gruppen und der Gruppen zu       Klein-Parkett-Tafeln    durch Stäbe kann vorgesehen  werden, dass in die einen normalen     schwalben-          schwanzförmigen    Querschnitt besitzenden Nuten eine  erhärtende Kunstmasse zur Herstellung der     einzelnen     Stäbe eingebracht ist.  



  In allen Fällen hat man den     Vorteil,    dass unbe  schadet einer sicheren und dauerhaften Verbindung  der einzelnen Lamellen zu Gruppen und der Gruppen  zu Tafeln, das     Holz    arbeiten kann.  



  Bei der Verwendung von Verbindungsstäben ist  noch sinngemäss zu beachten, dass nach wie vor durch  Verbindungsstreifen die Einzeltafeln zu einer Mehr  fachtafel, wie beispielsweise einer Zwillingstafel, zu  sammengesetzt werden.  



  Es steht nichts im Wege, den Lamellen für die       Mosaik-Parkett-Tafel    jede geeignete Grösse zu geben.  Zur     Normierung    der     Lamellengrössen        wird    jedoch  vorgeschlagen, die     Mehrfach-Mosaik-Parkett-Tafel     aus Einzeltafeln bzw. Lamellen zusammenzusetzen,  deren Fläche in einem einfachen Verhältnis zu     einer     bestimmten Flächenmasseinheit steht.  



  Beispielsweise     soll    die aus den Lamellen zusam  mengesetzte Einzeltafel eine Fläche von     1/,@        m2     = 2500     cm2    haben. Da die mit     'Mosaik-Parkett    zu  belegenden Flächen in den meisten Ländern in     m2     angegeben wird, kann man dann ohne Umrechnung  sofort angeben,     wieviele        Zwillingstafeln    oder     harmo-          nikaartige    Mehrfachtafeln für die jeweils in Frage  kommende     Fläche    erforderlich sind.  



  Die     Fläche    einer Einzeltafel soll also vorzugs  weise
EMI0003.0065  
   einer Flächenmasseinheit, z. B. eines Quadrat-           meters,    eines Quadratfusses und dergleichen betragen,  wobei n eine ganze Zahl bedeutet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Mosaik-Parkett- Tafeln, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne La mellen (2) zu Gruppen (1), die Gruppen zu Tafeln und die Tafeln zu Mehrfachtafeln zusammengefügt werden, derart, dass die Lamellen benachbarter Grup pen senkrecht zueinander verlaufen. 1I. Mosaik-Parkett-Tafel, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel vorhanden sind, die die neben einanderliegenden Lamellen miteinander verbinden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren zur Herstellung von Mosaik-Parkett- Tafeln gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die einzelnen Gruppen (1) in ungerader Anzahl zu einer Tafel in einem Hilfsrahmen zusam mengeschlossen werden und durch Verbindungs punkte (4) an den aneinanderstossenden Ecken ver einigt werden (Fig. 3). 2.
    Verfahren zur Herstellung von Mosaik-Parkett- Tafeln gemäss Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die einzelnen Gruppen (1) in gerader Anzahl zu einer Tafel in einem Hilfsrahmen zusam mengeschlossen werden und durch Verbindungs punkte (4) an den aneinanderstossenden Ecken ver- einigt werden. 3.
    Verfahren zur Herstellung von Mosaik-Parkett- Tafeln gemäss Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die einzelnen Gruppen (1) in einem Hilfsrahmen zu einer Tafel zusammngeschlossen und nunmehr an ihren Enden. längs und quer durch Strei fen (3) miteinander vereinigt werden (Fig. 1, 3 und 6). 4.
    Verfahren zur Herstellung von Mosaik-Parkett- Tafeln gemäss Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass auf der Oberseite parallel den Stoss fugen zur gleichmässigen Verbindung der einzelnen Gruppen Papierstreifen derart aufgebracht werden, dass sie um den Schnittpunkt sich kreuzender Stoss fugen (Fig. 12 bis 15) Rähmchen bilden. 5.
    Verfahren zur Herstellung von Mosaik-Parkett- Tafeln gemäss Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass auf der Oberseite parallel den Stoss fugen zur gleichmässigen Verbindung der einzelnen Gruppen Kunststoffstreifen aufgebracht werden (Fig. 12 bis 15).
    6. Verfahren zur Herstellung von Mosaik-Parkett- Tafeln gemäss Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die einzelnen Gruppen (1) in einem Hilfsrahmen zu einer Tafel zusammengeschlossen und nunmehr an ihren Enden längs und quer durch Stäbe (5, 6) miteinander vereinigt werden (Fig. 18 und 23). 7. Verfahren zur Herstellung von Mosaik-Parkett- Tafeln gemäss Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Aufnahme der Verbindungsstäbe (5, 6) Nuten eingefräst werden. B.
    Verfahren zur Herstellung von Mosaik-Parkett- Tafeln gemäss Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass man schwalbenschwanzförmige Nuten einfräst und übertrocknete Stäbe von rechteckigem Querschnitt in dieselben legt, worauf dieselben durch Aufnahme von atmosphärischer Feuchtigkeit auf quellen und infolgedessen die Nut prall füllen.
    9. Mosaik-Parkett-Tafel gemäss Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass an den Ecken der Gruppen von einer als Zwillingstafel ausgebildeten Mehrfachtafel zur Verbindung der Gruppen mitein ander Verbindungspunkte (4) angeordnet sind (Fig. 3 und 6). 10. Mosaik-Parkett-Tafel gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Unterseite in den Ecken der einzelnen Gruppen ein Verbin dungselement angebracht ist (Fig. 14).
    11. Mosaik-Parkett-Tafel gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrfachtafel mit 3 X 12, also 36 Gruppen zu je fünf Lamellen harmonikaartig zusammenlegbar ist (Fig. 16 und 17). 12. Mosaik-Parkett-Tafel nach Patentanspruch Il, hergestellt nach dem Verfahren der Unteransprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanken der eingefrästen Nuten schwalbenschwanzförmig sind (Fig. 21 und 22).
    13. Mosaik-Parkett-Tafel gemäss Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe in den Nuten verschiebbar angeordnet sind (Fig. 23). 14. Mosaik-Parkett-Tafel gemäss Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe aus einem Kunststoff bestehen (Fig. 23).
    15. Mosaik-Parkett-Tafel nach Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Zwillingstafel ausgebildet ist, wobei im gefalteten Zustand dersel ben die Unterseiten der beiden Einzeltafeln aussen liegen. 16. Mosaik-Parkett-Tafel nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche einer Einzel tafel gleich einem Bruchteil EMI0004.0081 einer Flächenmass einheit, z. B. eines m=, ist, wobei n eine ganze Zahl bedeutet.
CH356589D 1959-01-23 1959-12-23 Verfahren zur Herstellung von Mosaik-Parkett-Tafeln und nach diesem Verfahren hergestellte Mosaik-Parkett-Tafel CH356589A (de)

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CH356589D CH356589A (de) 1959-01-23 1959-12-23 Verfahren zur Herstellung von Mosaik-Parkett-Tafeln und nach diesem Verfahren hergestellte Mosaik-Parkett-Tafel

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FR (1) FR1247552A (de)
NL (1) NL246997A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5322584A (en) * 1991-09-04 1994-06-21 Severson Thomas A Method for making wooden tile

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5322584A (en) * 1991-09-04 1994-06-21 Severson Thomas A Method for making wooden tile

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FR1247552A (fr) 1960-12-02

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