CH356259A - Drahtziegelgewebe und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Drahtziegelgewebe und Verfahren zu seiner Herstellung

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CH356259A
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CH
Switzerland
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clay
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Inventor
Tropp Emmerich
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Staussziegel Ind Aktiengesells
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/02Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings of plastic materials hardening after applying, e.g. plaster
    • E04F13/04Bases for plaster
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B23/00Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects
    • B28B23/0012Producing brick netting

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Description


      Drahtziegelgewebe    und Verfahren zu seiner Herstellung    Die Erfindung bezieht sich auf ein Drahtziegel  gewebe sowie auf ein Verfahren zu seiner Herstellung.  



  Die bekannten     Drahtziegelgewebe    bestehen aus  einem     Stahldrahtgewebe,    auf dem an den Kreuzungs  stellen des Drahtgewebes gebrannte Tonkörperchen  angeordnet sind.  



  Untersuchungen des Drahtquerschnittes haben  nun ergeben, dass der Draht an den Stellen, an denen  er nicht mit Ton umgeben ist und zum Teil auch an  teilweise freiliegenden Stellen unter der Tonhülle  durch das Brennen, welches bei einer Temperatur  bis zu rund 1000  C stattfindet, einer     Zunderbildung     ausgesetzt ist, wodurch es an diesen Stellen zu einer  wesentlichen Querschnittverminderung des Drahtes  kommt. Ausserdem unterliegen diese freiliegenden  Drahtstellen einer dauernden Oxydationsmöglichkeit  während der Lagerung und bei verschiedenen Verar  beitungsweisen auch im verarbeiteten Zustand.

   Eine       Querschnittsverringerung    des Drahtes an den frei  liegenden Stellen     führt    daher zu einer     nachteiligen     Festigkeitsverminderung des.     Drahtziegelgewebes.     



  Mit dem     Drahtziegelgewebe    nach der Erfindung  sollen nun diese Nachteile vermieden werden, und     zwar     dadurch, dass das Gewebe mindestens an den Stel  len, an denen keine gebrannten Tonkörperchen an  geordnet sind, mit einer korrosionsverhindernden  Schutzschicht versehen ist.  



  Eingehende Versuche haben nun ergeben, dass  diese Schutzschicht, die den Draht an den Stellen  zwischen den gebrannten Tonkörperchen umgibt,  durch Erhitzen mit Wasserglas, also mit     Natrium-          oder        Kaliumsilikat    bzw. einem Gemisch aus diesen,  oder mit einem Gemenge aus Wasserglas und Alu  miniumpulver bzw. einem Gemenge aus Wasserglas  und Glaspulver in einfacher Weise erzeugt werden  kann. Durch das Erhitzen, das gleichzeitig mit dem  Hartbrennen der Tonkörperchen erfolgen     kann,    bil-         det    sich auf der Drahtoberfläche     eine    korrosionsfeste  Schicht, die mindestens teilweise in chemischer Bin  dung mit der     Drahtoberfläche    steht.  



  Diese Schicht schützt den Draht     nicht    nur vor  einer     Verzunderung    während des Brennens des       Drahtziegelgewebes    bzw. vor einer weiteren Oxyda  tion, sondern ergibt, wie Untersuchungen gezeigt  haben, auch an diesen Stellen des Drahtes eine Festig  keitserhöhung, wie sie durch die Tonummantelung  zustande kommt.  



  Ein weiterer Gegenstand der Erfindung bezieht  sich auf das Verfahren zur Herstellung des erfin  dungsgemässen     Drahtziegelgewebes.    Es besteht darin,  dass     mindestens    die Drahtstellen, an denen     keine     Tonkörperchen angeordnet sind, mit einem korro  sionsverhindernden Überzug versehen werden.    Dieses Ziel kann auf verschiedene Weise erreicht  werden. So z.

   B. kann der Draht vor, während oder  nach der Herstellung des Gewebes mit     einem     durch das nachfolgende Brennen     eine    korrosions  verhindernde Schicht     bildenden    Überzug versehen  werden und dann erst werden in an sich     bekannter     Weise auf den Kreuzungsstellen des Drahtnetzes die  Tonkörperchen     aufgepresst    und hartgebrannt. Das       Aufbringen    der korrosionsverhindernden Schicht  kann aber auch erst nach dem     Aufpressen    der Ton  körperchen, und zwar mindestens an den freiliegen  den Drahtstellen, erfolgen. Als Überzug eignen sich  die oben erwähnten Stoffe, ohne dass diese Aufzäh  lung als erschöpfend zu betrachten ist.

   Als     besonders     günstig wirkend hat sich ein Gemenge aus 20     Volum-          teilen    Wasserglas und     etwa    einem Gewichtsteil Alu  miniumpulver ergeben. Das Auftragen des Überzuges  geschieht z. B. durch Eintauchen des Drahtes in die  Lösung oder durch Aufspritzen, Aufstreichen oder  dergleichen.

        Die Oxydation der freiliegenden Drahtstellen eines  in an sich bekannter Weise hergestellten Drahtziegel  gewebes kann auch dadurch verhindert werden, dass  der Draht zwischen den gebrannten Tonkörperchen  oder auch das ganze     Drahtziegelgewebe    mit den ge  brannten Tonkörperchen mit einer Schicht aus einem  bei Raumtemperatur oder leicht erhöhter Tempera  tur erhärtenden, anorganischen oder organischen Kor  rosionsschutzmittel umgeben wird. In diesem Falle  wird also erst das fertige     Drahtziegelgewebe    behan  delt, und zwar werden entweder nur die freiliegen  den Drahtstellen bestrichen, besprüht oder derglei  chen, oder es wird das ganze     Drahtziegelgewebe    mit  dem Überzug versehen.

   Auf diese Weise entsteht ein  Produkt, das im ganzen wetterfest und gegen andere  schädigende Einflüsse geschützt ist und sich für       Wetterschutzanlagen    und dergleichen bestens eignet.       Als    Überzug können verschiedene, den Bedingungen  entsprechende, handelsübliche Korrosionsschutzmit  tel verwendet werden.  



  Um einen Schutz des Drahtes während des Bren  nens und einen Schutz des ganzen     Drahtziegelgewebes     gegen äussere, chemische     Einflüsse    zu erreichen, kann  man auch beide Verfahrensarten kombinieren.  



  Das bekannte     Drahtziegelgewebe    wird somit hin  sichtlich seiner Güte, insbesondere in bezug auf  seine Zugfestigkeit     verbessert    und ausserdem ein       Schutz    gegen äussere chemische Einflüsse erreicht, wo  durch das Anwendungsgebiet der     Drahtziegelgewebe     erweitert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Drahtziegelgewebe, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewebe mindestens an den Stellen, an denen keine gebrannten Tonkörperchen angeordnet sind, mit einer korrosionsverhindernden Schutzschicht verse hen ist. PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung eines Drahtziegel gewebes nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens die Drahtstellen, an denen keine Tonkörperchen angeordnet sind, mit einem korrosionsverhindernden Überzug versehen werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Brennen des Tones min destens die Drahtstellen, an denen keine Tonkörper chen angeordnet sind, mit einem durch das nach folgende Brennen eine am Draht festhaftende und eine korrosionsverhindernde Schicht bildenden Über zug versehen werden, worauf dann das Drahtziegel gewebe fertiggestellt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1I und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Über zug aus Wasserglas besteht. 3. Verfahren nach Patentanspruch 1I und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Über zug aus einem Gemenge aus Wasserglas und Alu miniumpulver besteht. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I1 und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Über zug aus einem Gemenge von Wasserglas und Glas pulver besteht. 5. Verfahren nach Patentanspruch I1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drahtziegelgewebe nach dem Brennen des Tones mindestens an den Draht stellen zwischen den gebrannten Tonkörperchen mit einem Überzug aus einem bei oder mindestens an nähernd bei Raumtemperatur erhärtenden Korro sionsschutzmittel versehen wird.
CH356259D 1961-02-17 1961-02-17 Drahtziegelgewebe und Verfahren zu seiner Herstellung CH356259A (de)

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