CH355481A - Vorrichtung mit einem in mehrere engbenachbarte feste Stellungen bewegbaren, in bezug auf diese festen Stellungen noniusartig ausgebildeten Einstellglied - Google Patents
Vorrichtung mit einem in mehrere engbenachbarte feste Stellungen bewegbaren, in bezug auf diese festen Stellungen noniusartig ausgebildeten EinstellgliedInfo
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Description
Vorrichtung mit einem in mehrere engbenachbarte feste Stellungen bewegbaren, in bezug auf diese festen Stellungen noniusartig ausgebildeten Einstellglied Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung mit einem in mehrere engbenachbarte feste Stellungen bewegbaren, in bezug auf diese festen Stellungen noniusartig ausgebildeten Einstellglied, ins besondere für Fernmeldeanlagen. Diese Vorrichtung kann z. B. um von mehreren hintereinander angeord neten Kontakten einen auszuwählen und zu betätigen Anwendung finden.
Sie kann aber auch für andere Einstell-, Betätigungs-, Mess- oder Anzeigezwecke, ins besondere in Fernsteuereinrichtungen, benutzt werden.
Gemäss der Erfindung ist die Zahl der Teilungen der wirksamen Organe des noniusartig ausgebildeten Einstellglieds kleiner als die Zahl der auswählbaren festen Stellungen.
In einer Ausführungsform kann aus einer Gruppe nebeneinander angeordneter Kontaktfedersätze durch ein Nonius-Einstellglied mit zwei bis neun Nasen ein Kontaktfedersatz mit Hilfe mehrerer Elektro magnete ausgewählt, durchgeschaltet, gehalten und freigegeben werden.
Die Erfindung ermöglicht den Bau eines mehr- stelligen Wahlschalters, welcher eine geringe Bau länge, anderseits kleine Ein- und Rückstellwege, die wegen der kleinen Massenkräfte von kleinen Magne ten beherrscht werden können, aber genügend gross sind, um bei üblichen Masstoleranzen eine sichere Betätigung zu gewährleisten, besitzt. Der Schalter kann durch die kleinen Massenbewegungen mit hohen Schrittgeschwindigkeiten betrieben werden. Nach schrittweiser Betätigung des einstellbaren Schalt gliedes mittels eines kleinen Impulsmagneten kann das Einstellglied durch einen Andruckmagneten den gewählten Kontaktfedersatz durchschalten und halten.
Ein Rückstell-Auslösemagnet kann die Freigabe des Einstellgliedes aus jeder gewählten Einstellung in die Ruhe-Nullstellung bewirken. Durch die erfindungs- gemässe Weg- und Arbeitsaufteilung kann mit klein sten Bewegungen und geringen Kräften geschaltet werden, so dass nur sehr kleine Magnete mit nied rigem Stromverbrauch benötigt werden. Der Werk stoff-Aufwand, die Gesamtabmessungen und das Ge wicht kann daher besonders klein sein. Entsprechend den niedrigen Antriebsleistungen sind auch die natür lichen Abnutzungen gering, so dass geringere War tungskosten als bei Wählern entstehen.
Eine weitere Ausführungsform kann eine kreis förmige Anordnung einer Gruppe von Kontaktfeder sätzen aufweisen, von denen jeder einen ' oder meh rere Kontakte besitzt und ferner ein drehbares Schalt glied mit zwei bis neun Nasen besitzen zur Auswahl eines Kontaktfedersatzes von Hand, der mittels axialer Verschiebung des Schaltgliedes durchgeschal tet werden kann und durch einen Elektro-Haft- magneten gehalten wird sowie bei Freigabe durch Federkraft in die Ruhe-Nullstellung zurückspringt.
Durch diese Ausbildung eines Drehschalters wird erreicht, d'ass bei Verwendung eines Schaltgliedes mit z. B. drei Nasen und Verteilung von z. B. 11 Kon taktsätzen am Umfang des Schalters nur ein Dreh winkel von l20 erforderlich ist, der mit einer ein zigen Handbewegung ausgeführt werden kann, wobei die einzelnen Stellungen noch gut unterscheidbar sind. Dabei können die Abmessungen des Schalters sehr klein werden und er kann z. B. elf einzelne Magnet Kontakttasten mit geringem Material- und Platzauf wand ersetzen. Er kann ferner durch Fernbetätigung in die Nullstellung zurückgebracht werden, was mit den bekannten Kreisschaltern nicht möglich ist.
In einer weiteren Ausführungsform kann die Auswahl und Betätigung nur eines Kontaktes aus mehreren, vorzugsweise dekadisch angeordneten Kon taktgruppen., durch eine mehrstufige Auswahlbewe- gung erfolgen. Die in der ersten Wahlstufe erfolgende Dekadenauswahl kann dabei ein Einstellglied mit sechs bis neun Noniusnasen je nach Anzahl der Kontaktgruppen und deren Längenabmessungen be nutzen. Eine solche mehrstufige Nonius-Einstellvor- richtung kann vorteilhaft, z. B. an Stabwählern, Dreh wählern oder Koordinaten-Schaltem, mit dekadischer Einstellung verwendet werden.
Die Vorteile hierbei liegen in den kurzen Betäti gungswegen der Nonius-Einstellglieder, so dass mit kleineren Kräften und höheren Schrittzahlen geschal tet werden kann. Die Rückstellwege der neuen Nonius-Einstellglieder sind ausserdem erheblich kür zer als bei den bekannten Einstellgliedern ohne Noniusbetätigung. Die Antriebs- und Rückstellele- mente für die Einstellglieder, wie z. B. Verstell- Magnete oder -Motoren, Federkraft- oder Gewichts speicher, können erheblich kleiner bemessen werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Vorrichtung mit Einstellglied mit zwölf Nasen, Fig. 2 eine Vorrichtung mit Einstellglied mit zwei Nasen, Fig. 3 eine Vorrichtung mit Einstellglied mit drei Nasen, Fig. 4 und 5 eine Vorrichtung mit Einstellglied mit vier Nasen in verschiedenen Stellungen, Fig. 6 und 7 einen Kontaktfedersatz-Schalter in Aufriss und Seitenriss, Fig. 8 das Einstellglied des Schalters nach Fig. 6 und 7,
Fig.9 eine Schaltungsanordnung für die Steue rung eines Schalters nach Fig.6 und 7, Fig. 10 und 11 eine Vorrichtung mit kreisförmi gem Einstellglied in verschiedenen Stellungen, Fig. 12 bis 14 einen Drehschalter in Ansicht und Schnitt, Fig. 15 das Auswahlglied des Drehschalters nach Fig. 12 bis 14.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Anordnung ist ein Schieber 21 mit zwölf Nasen 0, 1, 2<B>...</B> 11 ausge bildet. Eine Ruhe-Nullstellung und elf Auswahl stellungen des Schiebers 21 sind durch die Nasen 0 bis 11 einer festen Schiene 20 mit einem Teilungs abstand von 6 mm dargestellt. Der 11teilige beweg bare Noniusschieber 21 trägt eine Anzeigenase 22 und zwölf Noniusnasen 0 bis 11. Die Summe aller Teilungsabstände der Schiene 20 beträgt 6 X 11 = 66 mm. Die Gesamtlänge des Nonius auf dem Schieber 21 ist um einen Teilungsabstand der Schiene 20 kleiner, also 66 - 6 = 60 mm.
Die Gesamtlänge ist in 11 Teilungsabstände von 5,46 mm unterteilt. Der Verstellweg zum Erreichen der elften Auswahl stellung beträgt 6 mm. Auf jeden der elf Auswahl schritte entfällt daher 0,546 mm. Ein so kleiner Noniusschritt ist im allgemeinen nicht brauchbar.
Der in Fig. 2 gezeigte Schieber 24 besitzt zwei Noniusnasen 24N und eine Anzeigenase 25. Die feste Schiene 23 ist wie die Schiene 20 in Fig. 1 bemessen. Der Schieber 24 besitzt eine Ruhestellung und elf Auswahlstellungen. Die Gesamtlänge des Nonius auf dem Schieber 24 ist um 5,5 Teilungsabstände der Schiene 23 kleiner, also 66 - (5,5 X 6) = 33 mm. Der Verstellweg je Auswahlstellung ist
EMI0002.0049
mm.
Bei dieser Ausführung sind also bei gleichen Teilungsabständen der Auswahlstellungen wie in Fig. 1 grössere Verstellwege mit grösseren Nonius- schritten erzielt worden.
Für die Bemessung des maximalen Verstellweges zum Erreichen der letzten Auswahlstellung gilt die Formel
EMI0002.0055
Die Noniusteilung pro Kontakt ist
EMI0002.0057
Dabei bedeuten: L = Verstellweg in mm, n = Anzahl der Auswahlstellungen zuzüglich Null stellung, T = Teilungsabstand einer Auswahlstellung in mm, Z = Anzahl der Noniusnasen, t = Noniusschritt in mm.
Fig.3 zeigt einen Noniusschieber 27 mit drei Nasen und einer Anzeigenase 28. Die feste Schiene 26 ist wie die Schiene 20 in Fig. 1 bemessen. Für den Noniusschieber beträgt der Verstellweg für elf Auswahlstellungen
EMI0002.0066
Der Noniusschritt ist
EMI0002.0068
Fig.4 zeigt einen 4teiligen Noniusschieber 30 mit vier Nasen und der Anzeigenase 31. Die feste Schiene 29 ist ebenfalls wie die Schiene 20 in Fig. 1 bemessen.
Für den Nonius beträgt der Verstellweg für elf Auswahlstellungen
EMI0002.0074
Der Noniusschritt ist
EMI0002.0076
In Fig. 5 ist das Einstellglied 30 der Fig.4 auf die ausgewählte Stellung 7 eingestellt. Das Einstell glied 30 ist hier um 7 Noniusschritte von je 1,5 mm = 10,5 mm nach rechts verstellt worden. Somit steht die Noniusnase 7 des Einstellgliedes 30 genau der Nase 7 der Schiene 29 gegenüber. Bei einer Breite der Nasen von z. B. 1 mm beträgt der Ab stand ungünstig benachbarter Nasen z. B. 8 und 6 je 0,5 mm. Es besteht hier also keine Gefahr, dass z.
B. bei Anordnung eines Kontaktfedersatzes in jeder Auswahlstellung andere Kontakte gestört oder gar betätigt werden. Die Zahlen auf den Einstell gliedern 21, 24, 27 und 30 geben die Reihenfolge an, in der die zugehörigen Noniusnasen bei der Aus wahl wirksam werden.
Die in Fig.6 bis 8 dargestellte Kontaktfeder satz-Schalter besitzt elf Kontaktfedersätze 32 neben einander mit je vier einzelnen Arbeitskontakten über einander, also insgesamt 44 Arbeitskontakte. Unter jedem Kontaktfedersatz 32 ist eine Steuerfeder mit einem Ansatz 34, der in einem Führungskamm 35 aufliegt. Die Enden 34 der Steuerfedern arbeiten mit vier Noniusnasen 30a eines Noniusschiebers. zu sammen. Die Arbeitskontaktfedern 33 sind jeweils paarig in Isolierschienen 36 gebettet, vorzugsweise eingeklebt. Ansätze 37 der Kontaktfedern 33 dienen zur Bewegungssicherung.
Alle vier Isolierschienen 36 sind durch eine Abdeckplatte 38 und eine Halte schiene 39 für die Steuerfedern mittels der beiden Schrauben 40 auf dem Querträger 41 befestigt. Jede obere der Arbeitskontaktfedern 33 stützt sich mit Eigenvorspannung auf einen Flansch der Abstütz- säulen 42 ab, um einen sicheren Kontaktabstand zu bewirken.
Die Abstützsäulen 42 sind oben in einer schma len Querschiene 55 gehalten und unten im Querträger 41 gelagert. Die Kontaktfedernippel 43 dienen zum Schliessen der Arbeitskontakte.
Für eine eventuelle Vielfachschaltung sind die Kontaktfedern 33 in ihrer Länge gestaffelt. Auf dem Querträger 41 ist eine Lötösenleiste 44 für die Spulenanschlüsse der Magnete 55, 58, 61 angeord net. Das Nonius-Einstellglied besitzt ausser den vier Noniusnasen 30n eine zwölfteilige Schrittverzahnung 45. Das Einstellglied ist auf einer Achse 46 in Pfeil richtung dreh- und schiebbar entgegen der Wirkung einer Feder 47 in den zwei Gehäuse-Seitenteilen 48 und 49 gelagert (Fig. 8).
In der Ruhe-Nullstellung liegt das Einstellglied links an einer Dämpfungs- scheibe 50 des Gehäusc-Seitenteils 49 an. Die Feder 47 ist als Druck- und Drehfeder ausgebildet und hält das Einstellglied mit leichtem Drehdruck gegen eine Anschlagschiene 51, um beim Rücklauf des Einstell gliedes genügend Abstand von den Nassen der Steuer federn 34 zu haben. Die beiden Gehäuse-Seitenteile 48 und 49 werden durch eine Verbindungsplatte 52 mittels der Schrauben 53 bei kleinster Trennungsfuge 54 zusammengehalten.
Ein kleiner Impulsmagnet 55 schaltet bei stossweiser elektrischer Erregung mittels seiner Stossklinkenfeder 56 das Einstellglied über die Schrittverzahnung 45 nach rechts auf die gewählte Kontakteinstellung entgegen der Wirkung der Feder 47.
Die Sperrfeder 57 verhindert bei jedem Schritt den Rücklauf des Einstellgliedes. Ein Andrück- Magnet 58 dreht nach vollzogener Einstellung des Einstellgliedes über einen Bügel 59 und die Anker nase 60 das Einstellglied kraftschlüssig, so dass eine Nase des Einstellgliedes der Steuerfeder 34 des aus gewählten Kontaktfedersatzes 32 durchschaltet und dessen Arbeitskontaktfedern 33 geschlossen werden.
Der Auslösemagnet 61 kann durch seinen Zughebel 62 die Sperrfeder 57 und die Stossklinkenfeder 56 aus der Schrittverzahnung 45 des Einstellgliedes 30 herausziehen, so d'ass das Einstellglied 30 nach links durch den Druck der Feder 47 zurückschnellt bis an den Dämpfungsanschlag 50.
Gemäss der in Fig. 9 dargestellten Schaltung ist zur Fernsteuerung eines Kontaktfeder-Schalters nach Fig. 6 bis 8 eine Sendeeinrichtung I über die Lei tungen Ltg. <I>1-4</I> mit dem Kontaktfeder-Schalter II verbunden. Die Batterie B dient der Stromversor gung.
Bei Betätigung des Impulskontaktes i (z. B. Nummernschalter, Zahlengeber, Impulsrelais) wird der Impulsmagnet<I>IM</I> über Lgt. <I>1,</I> Ruhekontakt rml, Batterie<I>B,</I> Ltg. <I>2</I> erregt. Der Magnet<I>IM</I> verschiebt das Einstellglied bei jeder Erregung um einen Schritt.
Durch Schliessen des Kontaktes AT (Taste oder Relaiskontakt) wird der Andrückmagnet <I>AM</I> über Ltg. <I>2,</I> Batterie<I>B,</I> Ruhekontakt rml, Ltg. <I>3</I> erregt und schliesst seinen Halte-Arbeitskontakt aml über den Stromschwächungswiderstand R. Der Andrück- Magnet <I>AM</I> verschwenkt das Einstellglied, das den gewählten Kontaktsatz 32 durchschaltet.
Der Impulsmagnet<I>IM</I> wird bei Betätigung des Kontaktes AT abgeschaltet. Durch Betätigung des Kontaktes RT wird über Ltg. <I>2</I> und 4, Batterie<I>B,</I> Ruhekontakt rml, der Auslösemagnet RM erregt, welcher das Einstellglied für die Rückstellung in die Ruhelage freigibt. Der Ruhekontakt rml schaltet für die Zeit der Betätigung des Kontaktes RT die Batterie B ab, so dass keine Schaltstörungen eintreten können.
Der Hilfskontakt aml wird von dem An- drückmagneten <I>AM</I> und der Hilfskontakt rml von dem Rückstell-Auslösemagneten RM betätigt.
In Markierschaltungen von z. B. Koordinaten wählern in Fernsprechvermittlungen kann der Kon- taktfeder-Schalter nach Fig.6-8 mit nur einer Reihe von je einem Arbeitskontakt ausgerüstet sein. Als zwölfstelliges Zählrelais kann er für Steuer- und Prüfzwecke benutzt werden.
An Gesellschafts- oder Wahlrufleitungen für Fernsprecher kann der Kontaktfedersatz-Schalter z. B. zwei Reihen -von je elf Arbeitskontakten für die Durchschaltung der Sprechadern besitzen. Am Ein stellglied kann ausserdem ein für jeden Teilnehmer anschluss versetzter Nocken vorhanden sein, der einen Rastkontakt für die Teilnehmerausscheidung betätigt.
Bei dem in Fig. 10 bis 15 gezeigten Anwendungs beispiel der Erfindung steht ein drehbares Nonius- Einstellglied 70 mit drei Nasen 1, 1I, III in Kreis anordnung einem festen Ring 71 gegenüber. Das Einstellglied 70 ist um die Achse 72 drehbar. Die Noniusnasen I, 1I und III des Einstellgliedes 70 sind untereinander um die Winkel a1, a2, a3 und
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versetzt. Elf Kontaktstellen 1 bis 11 befinden sich in zwölf gleichen Teilungsabständen verteilt am Um fang des festen Ringes 71.
Die Ruhe-Nullstellung hat keinen Kontakt. Der Teilungsabstand 1 ergibt n sich durch die Anordnung der Kontaktstellen auf dem Kreis. Dieser Kreisnonius ist eine Ableitung des geraden Nonius der Fig. 3, und es gelten hierfür die gleichen Bemessungen. Fig. 11 zeigt das Einstell glied 70 eingestellt auf den Kontakt 9. Die Nonius- nase I des Einstellgliedes 70 ist um den Winkel ss nach rechts verdreht und steht der Nase des Kon taktes 9 am festen Ring 71 gegenüber.
Die Nonius- nase 1I steht einen Drehschritt vom Kontakt 10 und die Noniusnase III zwei Drehschritte vor Kontakt 11. So kann nur der Kontakt 9 betätigt werden, ohne dass benachbarte Kontakte gestört sind. Der Winkel /31 bezeichnet den Gesamtdrehwinkel des Einstellgliedes 70, der etwa 1200 beträgt.
Der in Fig. 12 bis 15 dargestellte Dreh-Druck- schalter besitzt in elf im Kreis nebeneinander ange ordneten Auswahlstellungen Arbeitskontaktfedersätze 73 mit je zwei einzelnen Arbeitskontakten 74 über einander, also insgesamt 22 Arbeitskontakte 74. Alle inneren Kontaktfedern 74i stützen sich mit Eigenvorspannung auf einer Isolierstützscheibe 75 ab. Die Arbeitskontaktfedern 74i besitzen Betätigungs lappen 76. Alle Kontaktfedern 74 sind im Isolier- körper 78 eingeklebt gebettet.
Der Isolierkörper 78 trägt ausser der Isolierstützscheibe 75 den Haft magneten 79, der durch die Schrauben<B>80'</B> gehalten ist. Das z. B. dreiteilige Nonius-Einstellglied 70 ist mit seiner Achse 72 im Deckel 81 und im Schutz gehäuse 82 in einer Lagerbuchse 83 sowie im Kern 84 des Haftmagneten 79 mit dem Achsenansatz 85 an zwei Stellen dreh- und schiebbar gelagert. Der Dreh-Druckknopf 86 ist an der Achse 72 befestigt.
Zur Erzielung genauer Dreheinstellungen des Dreh- Druckknopfes 86 in Pfeilrichtung dient ein zwölf- stelliger Raster 87, der mit dem Einstellglied 70 ein Isolierstück bildet. Am Einstellglied 70 ist ausser dem noch der Haftmagnetanker 88 angebracht. Zwei Rastbügel 89 sind in Lagerbolzen 91 des Schutz gehäuses 82 gelagert und ziehen mittels der Zugfeder 92 die beiden Rastbügel 89 zusammen, so dass die Raster-Rollen 90 im Raster 87 die genaue Wahl stellung fixieren.
Durch die Zugfeder 93 wird über den Ansatz 94 das Einstellglied 70 mit dem Dreh- Druckknopf 86 gegen den Ruheanschlag 95 in die Ruhe-Nullstellung gezogen.
Die Skala 96 zeigt die Kontakt-Raststellen und die Drehrichtung für den Dreh-Druckknopf an. Um z. B. den Kontakt 9 zu betätigen, wird zunächst der Dreh-Druckknopf aus seiner Ruhe-Nullstellung nach rechts entgegen der Wirkung der Feder 93 in Pfeilrichtung gedreht und anschliessend bis zum Ankeranschlag 88 gedrückt. Beim Drücken wird die untere Arbeitskontaktfeder 74 der Wahlstellung 9 geschlossen und dadurch der Haftmagnet 79 elek trisch erregt.
Der Anker 88 des Haftmagneten 79 hält so das Einstellglied 70 mit der Noniusnase I in der ge drückten Stellung fest. Der zweite Arbeitskontakt 74 der Rastwahlstellung 9 kann nun seine Schaltbetä tigung vornehmen. Will man beide Arbeitskontakte 74 für Schaltzwecke benutzen, wird ein für alle Rast stellungen gemeinsamer Druckkontakt für das Halten des Haftmagneten 79 vorgesehen.
Bei Unterbrechung des Haftmagneten-Strom- kreises lässt der Haftmagnet 79 seinen Anker 88 los und bringt so das Einstellglied 70 mit Dreh-Druck- knopf 86 mittels der Zugfeder 93 in die Ruhe stellung an den Anschlag 95.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung mit einem in mehrere en-benach- barte feste Stellungen bewegbaren, in bezug auf diese festen Stellungen noniusartig ausgebildeten Einstell glied, insbesondere für Fernmeldeanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahl (z) der Teilungen der wirksamen Organe des noniusartig ausgebildeten Ein stellgliedes kleiner ist als die Zahl (n) der auswähl- baren festen Stellungen. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem noniusartig ausgebildeten Einstellglied (24, 27, 30) zwei bis sieben Nonius- nasen für 3 bis 52 Auswahlstellungen vorgesehen sind. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d'ass mehrere noniusartig ausgebildete Einstellglieder vorgesehen sind, die nacheinander die Auswahl eines der zu betätigenden Schaltglieder aus einer Gruppe von mehreren nebeneinander liegenden Gruppen bewirken. 3.Als Kontaktfedersatz-Schalter ausgebildete Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass aus einer Gruppe von nebeneinander angeordneten Kontaktfedersätzen (32), von denen jeder einen oder mehrere Kontakte (33) besitzt, durch ein geradlinig bewegtes Nonius-Einstellglied (30) ein Kontaktfedersatz (32) unter Mithilfe von Elektromagneten (55, 58, 61) ausgewählt, durch geschaltet, gehalten und freigegeben werden kann. 4.Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, d'ass das Einstellglied (30) neben der geradlinigen Schrittbewegung (45) zur Auswahl der Kontaktstellung eine Drehbewegung zur Durchschal- tung eines Kontaktfedersatzes (32) ausführen kann, wobei die geradlinige Bewegung durch einen Impuls magneten (55) und die Drehbewegung durch einen Andrückmagneten (58) bewirkt wird. 5.Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellglied (30) aus einer gewählten Schaltstellung beim Wirksamwerden eines Rückstell-Auslösemagneten (61) durch Freigabe von Sperrgliedern (56, 57, 62) unter Wirkung einer Rück stellkraft (47) in seine Ruhe-Nullstellung springt. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Nonius-Einstellglied (30) mit vier Noniusnasen und einer Schrittverzahnung (45) nebst einem Druckschaltbügel (59) ausgerüstet ist. 7.Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Nonius-Einstellglied (30) unterhalb und vor den Kontaktfed'ersätzen (32) mit den zugehörigen Einstell- und Auslösegliedern (56, 57, 62, 47) und den Elektromagneten (55, 61, 58) zugänglich und sichtbar angeordnet ist. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellglied (30) mit Dreh druck, z. B. dem Druck einer Rückstellfeder (47), beim Schrittschalten und Rückspringen an einer An schlagschiene (51) laufend geführt wird. 9.Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfedersätze (32) auf einem Querträger (41), das Nonius-Einstellglied (30) auf einer Achse (46) und die zugehörigen Elektro magnete (55, 58, 61) zwischen zwei Gehäuse-Seiten- teilen (48, 49) befestigt sind. 10.Als Dreh-Druckschalter geeignete Vorrich tung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass aus einer Gruppe von kreisförmig angeordneten Kontaktfedersätzen (73), von denen jeder einen oder mehrere Kontakte (74) besitzt, durch ein kreisförmig bewegtes Einstellglied (70) mit zwei bis neun Nasen ein Kontaktfedersatz (73) von Hand mittels Dreh bewegung auswählbar und mittels axialer Verschie bung durchschaltbar ist, sowie in der eingestellten Arbeitslage durch einen Elektro-Haftmagneten (79) gehalten wird und bei Freigabe durch Federkraft (93)in die Ruhe-Nullstellung (95) zurückspringt. 11. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellglied (70) mit einer Achse (72), einem Dreh-Druckknopf (86) und einem Drehraster (87) verbunden ist und dem Elektro- Haftmagneten (79) gegenübersteht, um den die Kon- taktfedersätze (73) längs eines Kreises angeordnet sind. 12.Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellglied (70) mit Haft- magnet-Anker (88), Drehraster (87) und Achse (72) eine Einheit bildet und im Haftmagnet Kern (84) sowie im Lager (83) des Deckels (81) drehbar und axial verschiebbar ist. 13. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein mehrstelliges, vorzugsweise ein dreistelliges, Nonius-Einstellglied (70) für die Auswahl von mehreren, z. B. 11, Kontaktfedersätzen (73) und einer Ruhe-Nullstellung dient. 14.Vorrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass Feder-Rastbügel (89) den Drehraster (87) so umschliessen, dass dieser auch bei axialer Verschiebung in Wirkung bleibt. 15. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Isolierkörper (78) die Kon- taktfedersätze (73) und den Haftmagneten (79) und ein Schutzgehäuse (82) mit Deckel (81) trägt, wel ches Gehäuse das Einstellglied (70), den Haftmagnet Anker (88), den Raster (87), den Rasterbügel (89) und die Rückstellfeder (93) umschliesst.
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