CH355481A - Vorrichtung mit einem in mehrere engbenachbarte feste Stellungen bewegbaren, in bezug auf diese festen Stellungen noniusartig ausgebildeten Einstellglied - Google Patents

Vorrichtung mit einem in mehrere engbenachbarte feste Stellungen bewegbaren, in bezug auf diese festen Stellungen noniusartig ausgebildeten Einstellglied

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CH355481A
CH355481A CH355481DA CH355481A CH 355481 A CH355481 A CH 355481A CH 355481D A CH355481D A CH 355481DA CH 355481 A CH355481 A CH 355481A
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Ludwig Lehner Carl
Amann Max
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Lehner Fernsprech Signal
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/02Multi-position wiper switches
    • H01H67/04Multi-position wiper switches having wipers movable only in one direction for purpose of selection
    • H01H67/12Linear-motion switches

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  • Switches With Compound Operations (AREA)

Description


  Vorrichtung mit einem in mehrere     engbenachbarte    feste Stellungen bewegbaren,  in     bezug    auf diese festen Stellungen     noniusartig    ausgebildeten     Einstellglied       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  Vorrichtung mit einem in mehrere     engbenachbarte     feste Stellungen bewegbaren, in bezug auf diese festen  Stellungen     noniusartig    ausgebildeten Einstellglied, ins  besondere für Fernmeldeanlagen. Diese Vorrichtung  kann z. B. um von mehreren hintereinander angeord  neten Kontakten einen auszuwählen und zu betätigen  Anwendung finden.

   Sie kann aber auch für andere       Einstell-,        Betätigungs-,        Mess-    oder     Anzeigezwecke,    ins  besondere in     Fernsteuereinrichtungen,    benutzt werden.  



  Gemäss der Erfindung ist die Zahl der Teilungen  der wirksamen Organe des     noniusartig    ausgebildeten  Einstellglieds kleiner als die Zahl der     auswählbaren     festen Stellungen.  



  In einer Ausführungsform kann aus einer     Gruppe     nebeneinander angeordneter     Kontaktfedersätze    durch  ein     Nonius-Einstellglied    mit zwei bis neun Nasen  ein     Kontaktfedersatz    mit Hilfe mehrerer Elektro  magnete ausgewählt, durchgeschaltet, gehalten und  freigegeben werden.  



  Die Erfindung     ermöglicht    den Bau eines     mehr-          stelligen    Wahlschalters, welcher eine geringe Bau  länge, anderseits kleine Ein- und     Rückstellwege,    die  wegen der kleinen Massenkräfte von kleinen Magne  ten beherrscht werden können, aber genügend gross  sind, um bei üblichen Masstoleranzen eine sichere  Betätigung zu gewährleisten, besitzt. Der Schalter  kann durch die kleinen Massenbewegungen mit hohen  Schrittgeschwindigkeiten betrieben werden. Nach  schrittweiser Betätigung des einstellbaren Schalt  gliedes mittels eines kleinen Impulsmagneten kann  das Einstellglied durch einen Andruckmagneten den  gewählten     Kontaktfedersatz    durchschalten und halten.

    Ein     Rückstell-Auslösemagnet    kann die Freigabe des  Einstellgliedes aus jeder gewählten Einstellung     in    die       Ruhe-Nullstellung    bewirken. Durch die erfindungs-    gemässe Weg- und Arbeitsaufteilung kann mit klein  sten Bewegungen und geringen Kräften geschaltet  werden, so dass nur sehr kleine Magnete mit nied  rigem Stromverbrauch benötigt werden. Der Werk  stoff-Aufwand, die Gesamtabmessungen und das Ge  wicht kann daher besonders     klein    sein. Entsprechend  den niedrigen Antriebsleistungen sind auch die natür  lichen Abnutzungen gering, so dass geringere War  tungskosten als bei     Wählern    entstehen.  



  Eine weitere Ausführungsform kann eine kreis  förmige Anordnung einer Gruppe von Kontaktfeder  sätzen aufweisen, von denen jeder einen ' oder meh  rere Kontakte besitzt und ferner     ein    drehbares Schalt  glied mit zwei bis neun Nasen besitzen zur     Auswahl     eines     Kontaktfedersatzes    von Hand, der mittels  axialer Verschiebung des Schaltgliedes durchgeschal  tet werden kann und durch einen     Elektro-Haft-          magneten    gehalten wird sowie bei Freigabe durch  Federkraft in die     Ruhe-Nullstellung    zurückspringt.

    Durch diese Ausbildung eines Drehschalters wird  erreicht,     d'ass    bei Verwendung eines Schaltgliedes     mit     z. B. drei Nasen und     Verteilung    von z. B. 11 Kon  taktsätzen am Umfang des Schalters nur ein Dreh  winkel von l20      erforderlich    ist, der mit einer ein  zigen Handbewegung ausgeführt werden kann, wobei  die einzelnen Stellungen noch gut unterscheidbar sind.  Dabei können die Abmessungen des Schalters sehr  klein werden und er kann z. B. elf     einzelne    Magnet  Kontakttasten mit geringem     Material-    und Platzauf  wand ersetzen. Er kann ferner durch Fernbetätigung  in die Nullstellung zurückgebracht werden, was  mit den bekannten Kreisschaltern nicht möglich ist.  



  In einer weiteren Ausführungsform kann die  Auswahl und Betätigung nur eines Kontaktes aus  mehreren, vorzugsweise dekadisch angeordneten Kon  taktgruppen., durch eine mehrstufige Auswahlbewe-           gung    erfolgen. Die in der ersten Wahlstufe erfolgende       Dekadenauswahl    kann dabei ein Einstellglied mit  sechs bis neun     Noniusnasen    je nach Anzahl der  Kontaktgruppen und deren Längenabmessungen be  nutzen. Eine solche mehrstufige     Nonius-Einstellvor-          richtung    kann vorteilhaft, z. B. an     Stabwählern,    Dreh  wählern oder     Koordinaten-Schaltem,    mit dekadischer  Einstellung verwendet werden.  



  Die Vorteile hierbei liegen in den kurzen Betäti  gungswegen der     Nonius-Einstellglieder,    so dass mit  kleineren     Kräften    und höheren Schrittzahlen geschal  tet werden kann. Die     Rückstellwege    der neuen       Nonius-Einstellglieder    sind ausserdem erheblich kür  zer als bei den bekannten Einstellgliedern ohne       Noniusbetätigung.    Die Antriebs- und     Rückstellele-          mente    für die Einstellglieder, wie z. B.     Verstell-          Magnete    oder -Motoren, Federkraft- oder Gewichts  speicher, können erheblich kleiner bemessen werden.  



  Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der  Zeichnung dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine Vorrichtung mit Einstellglied mit zwölf  Nasen,       Fig.    2 eine Vorrichtung mit Einstellglied mit zwei  Nasen,       Fig.    3 eine Vorrichtung mit Einstellglied mit drei  Nasen,       Fig.    4 und 5 eine Vorrichtung mit Einstellglied  mit vier Nasen in verschiedenen Stellungen,       Fig.    6 und 7 einen     Kontaktfedersatz-Schalter    in  Aufriss und     Seitenriss,          Fig.    8 das Einstellglied des Schalters nach     Fig.    6  und 7,

         Fig.9    eine Schaltungsanordnung für die Steue  rung eines Schalters nach     Fig.6    und 7,       Fig.    10 und 11 eine Vorrichtung mit kreisförmi  gem Einstellglied in verschiedenen Stellungen,       Fig.    12 bis 14 einen Drehschalter in Ansicht und  Schnitt,       Fig.    15 das Auswahlglied des Drehschalters nach       Fig.    12 bis 14.  



  Bei der in     Fig.    1 gezeigten Anordnung ist ein  Schieber 21 mit zwölf Nasen 0, 1, 2<B>...</B> 11 ausge  bildet. Eine     Ruhe-Nullstellung    und elf Auswahl  stellungen des Schiebers 21 sind durch die Nasen 0  bis 11 einer festen Schiene 20 mit einem Teilungs  abstand von 6 mm dargestellt. Der 11teilige beweg  bare     Noniusschieber    21 trägt eine Anzeigenase 22  und zwölf     Noniusnasen    0 bis 11. Die Summe aller  Teilungsabstände der Schiene 20 beträgt 6 X 11  = 66 mm. Die Gesamtlänge des     Nonius    auf dem  Schieber 21 ist um einen     Teilungsabstand    der Schiene  20 kleiner, also 66 - 6 = 60 mm.

   Die     Gesamtlänge     ist in 11 Teilungsabstände von 5,46 mm unterteilt.  Der     Verstellweg        zum    Erreichen der     elften    Auswahl  stellung beträgt 6 mm. Auf jeden der elf Auswahl  schritte entfällt daher 0,546     mm.    Ein so kleiner       Noniusschritt    ist im allgemeinen nicht brauchbar.  



  Der in     Fig.    2 gezeigte Schieber 24 besitzt zwei       Noniusnasen    24N und eine Anzeigenase 25. Die feste  Schiene 23 ist wie die Schiene 20 in     Fig.    1 bemessen.    Der Schieber 24 besitzt eine Ruhestellung und elf  Auswahlstellungen. Die Gesamtlänge des     Nonius    auf  dem Schieber 24 ist um 5,5 Teilungsabstände der  Schiene 23 kleiner, also 66 - (5,5 X 6) = 33 mm.  Der     Verstellweg    je Auswahlstellung ist
EMI0002.0049  
   mm.  



  Bei dieser Ausführung sind also bei gleichen  Teilungsabständen der Auswahlstellungen wie in       Fig.    1 grössere     Verstellwege    mit grösseren     Nonius-          schritten    erzielt worden.  



  Für die Bemessung des maximalen     Verstellweges     zum Erreichen der letzten Auswahlstellung gilt die  Formel  
EMI0002.0055     
    Die     Noniusteilung    pro Kontakt ist  
EMI0002.0057     
    Dabei bedeuten:  L =     Verstellweg    in mm,  n = Anzahl der Auswahlstellungen zuzüglich Null  stellung,  T = Teilungsabstand einer Auswahlstellung in mm,  Z = Anzahl der     Noniusnasen,     t =     Noniusschritt    in mm.  



       Fig.3    zeigt einen     Noniusschieber    27 mit drei  Nasen und einer Anzeigenase 28. Die feste Schiene  26 ist wie die Schiene 20 in     Fig.    1 bemessen. Für  den     Noniusschieber    beträgt der     Verstellweg    für  elf Auswahlstellungen  
EMI0002.0066     
    Der     Noniusschritt    ist  
EMI0002.0068     
         Fig.4    zeigt einen 4teiligen     Noniusschieber    30  mit vier Nasen und der Anzeigenase 31. Die feste  Schiene 29 ist ebenfalls wie die Schiene 20 in     Fig.    1  bemessen.  



  Für den     Nonius    beträgt der     Verstellweg    für  elf Auswahlstellungen  
EMI0002.0074     
    Der     Noniusschritt    ist  
EMI0002.0076     
    In     Fig.    5 ist das Einstellglied 30 der     Fig.4    auf  die ausgewählte Stellung 7 eingestellt. Das Einstell  glied 30 ist hier um 7     Noniusschritte    von je 1,5 mm  = 10,5 mm nach rechts verstellt worden. Somit  steht die     Noniusnase    7 des Einstellgliedes 30 genau      der Nase 7 der Schiene 29 gegenüber. Bei einer  Breite der Nasen von z. B. 1 mm beträgt der Ab  stand ungünstig benachbarter Nasen z. B. 8 und 6  je 0,5 mm. Es besteht hier also keine Gefahr, dass  z.

   B. bei Anordnung eines     Kontaktfedersatzes    in  jeder Auswahlstellung andere Kontakte gestört oder  gar betätigt werden. Die Zahlen auf den Einstell  gliedern 21, 24, 27 und 30 geben die Reihenfolge  an, in der die zugehörigen     Noniusnasen    bei der Aus  wahl wirksam werden.  



  Die in     Fig.6    bis 8 dargestellte Kontaktfeder  satz-Schalter besitzt elf     Kontaktfedersätze    32 neben  einander mit je vier einzelnen Arbeitskontakten über  einander, also insgesamt 44 Arbeitskontakte. Unter  jedem     Kontaktfedersatz    32 ist eine Steuerfeder mit  einem Ansatz 34, der in einem Führungskamm 35  aufliegt. Die Enden 34 der Steuerfedern arbeiten  mit vier     Noniusnasen    30a eines     Noniusschiebers.    zu  sammen. Die     Arbeitskontaktfedern    33 sind     jeweils     paarig in Isolierschienen 36 gebettet, vorzugsweise  eingeklebt. Ansätze 37 der Kontaktfedern 33 dienen  zur Bewegungssicherung.

   Alle vier Isolierschienen 36  sind durch eine     Abdeckplatte    38 und eine Halte  schiene 39 für die Steuerfedern mittels der beiden  Schrauben 40 auf dem Querträger 41 befestigt. Jede  obere der     Arbeitskontaktfedern    33 stützt sich mit       Eigenvorspannung    auf einen Flansch der     Abstütz-          säulen    42 ab, um einen sicheren Kontaktabstand  zu bewirken.  



  Die     Abstützsäulen    42 sind oben in einer schma  len Querschiene 55 gehalten und unten im Querträger  41 gelagert. Die     Kontaktfedernippel    43 dienen zum  Schliessen der Arbeitskontakte.  



  Für eine eventuelle     Vielfachschaltung    sind die  Kontaktfedern 33 in ihrer Länge gestaffelt. Auf dem  Querträger 41 ist eine     Lötösenleiste    44 für die       Spulenanschlüsse    der Magnete 55, 58, 61 angeord  net. Das     Nonius-Einstellglied    besitzt ausser den vier       Noniusnasen        30n    eine zwölfteilige Schrittverzahnung  45. Das Einstellglied ist auf einer Achse 46 in Pfeil  richtung dreh- und schiebbar entgegen der Wirkung  einer Feder 47 in den zwei     Gehäuse-Seitenteilen    48  und 49 gelagert     (Fig.    8).

   In der     Ruhe-Nullstellung     liegt das Einstellglied links an einer     Dämpfungs-          scheibe    50 des     Gehäusc-Seitenteils    49 an. Die Feder  47 ist als Druck- und Drehfeder ausgebildet und hält  das Einstellglied mit leichtem Drehdruck gegen eine  Anschlagschiene 51, um beim Rücklauf des Einstell  gliedes genügend Abstand von den Nassen der Steuer  federn 34 zu haben. Die beiden     Gehäuse-Seitenteile     48 und 49 werden durch eine Verbindungsplatte 52  mittels der Schrauben 53 bei kleinster     Trennungsfuge     54 zusammengehalten.

   Ein kleiner Impulsmagnet 55  schaltet bei stossweiser elektrischer Erregung mittels  seiner     Stossklinkenfeder    56 das Einstellglied über die  Schrittverzahnung 45 nach rechts auf die gewählte  Kontakteinstellung entgegen der Wirkung der Feder 47.  



  Die Sperrfeder 57 verhindert bei jedem Schritt  den Rücklauf des Einstellgliedes. Ein     Andrück-          Magnet    58 dreht nach vollzogener Einstellung des    Einstellgliedes über einen Bügel 59 und die Anker  nase 60 das Einstellglied kraftschlüssig, so dass eine  Nase des Einstellgliedes der Steuerfeder 34 des aus  gewählten     Kontaktfedersatzes    32 durchschaltet und  dessen     Arbeitskontaktfedern    33 geschlossen werden.

    Der     Auslösemagnet    61 kann durch seinen Zughebel  62 die Sperrfeder 57 und die     Stossklinkenfeder    56  aus der Schrittverzahnung 45 des Einstellgliedes 30  herausziehen, so     d'ass    das Einstellglied 30 nach links  durch den Druck der Feder 47 zurückschnellt bis an  den     Dämpfungsanschlag    50.  



  Gemäss der in     Fig.    9 dargestellten     Schaltung    ist  zur Fernsteuerung eines     Kontaktfeder-Schalters    nach       Fig.    6 bis 8 eine Sendeeinrichtung I über die Lei  tungen     Ltg.   <I>1-4</I> mit dem     Kontaktfeder-Schalter        II     verbunden. Die Batterie B dient der Stromversor  gung.  



  Bei Betätigung des Impulskontaktes i (z. B.  Nummernschalter, Zahlengeber, Impulsrelais) wird der  Impulsmagnet<I>IM</I> über     Lgt.   <I>1,</I> Ruhekontakt     rml,     Batterie<I>B,</I>     Ltg.   <I>2</I> erregt. Der Magnet<I>IM</I> verschiebt  das Einstellglied bei jeder Erregung um einen Schritt.

    Durch Schliessen des Kontaktes     AT    (Taste oder  Relaiskontakt) wird der     Andrückmagnet   <I>AM</I> über       Ltg.   <I>2,</I> Batterie<I>B,</I> Ruhekontakt     rml,        Ltg.   <I>3</I> erregt  und schliesst seinen     Halte-Arbeitskontakt        aml    über  den     Stromschwächungswiderstand    R. Der     Andrück-          Magnet   <I>AM</I>     verschwenkt    das Einstellglied, das den  gewählten Kontaktsatz 32 durchschaltet.  



  Der Impulsmagnet<I>IM</I> wird bei Betätigung des  Kontaktes     AT    abgeschaltet. Durch Betätigung des  Kontaktes RT wird über     Ltg.   <I>2</I> und 4, Batterie<I>B,</I>  Ruhekontakt     rml,    der     Auslösemagnet        RM    erregt,  welcher das Einstellglied für die Rückstellung in die  Ruhelage freigibt. Der Ruhekontakt     rml    schaltet  für die Zeit der Betätigung des Kontaktes RT die  Batterie B ab, so dass keine Schaltstörungen eintreten  können.

   Der Hilfskontakt     aml    wird von dem     An-          drückmagneten   <I>AM</I> und der Hilfskontakt     rml    von  dem     Rückstell-Auslösemagneten        RM    betätigt.  



  In     Markierschaltungen    von z. B. Koordinaten  wählern in Fernsprechvermittlungen     kann    der     Kon-          taktfeder-Schalter    nach     Fig.6-8    mit nur einer  Reihe von je einem Arbeitskontakt ausgerüstet sein.  Als zwölfstelliges Zählrelais kann er für Steuer- und  Prüfzwecke benutzt werden.  



  An     Gesellschafts-    oder     Wahlrufleitungen    für  Fernsprecher kann der     Kontaktfedersatz-Schalter    z. B.  zwei     Reihen    -von je elf Arbeitskontakten für die       Durchschaltung    der Sprechadern besitzen. Am Ein  stellglied kann ausserdem ein für jeden Teilnehmer  anschluss versetzter Nocken vorhanden sein, der  einen Rastkontakt für die     Teilnehmerausscheidung     betätigt.  



  Bei dem in     Fig.    10 bis 15 gezeigten Anwendungs  beispiel der Erfindung steht ein drehbares     Nonius-          Einstellglied    70 mit drei Nasen 1,     1I,        III    in Kreis  anordnung einem festen Ring 71 gegenüber. Das  Einstellglied 70 ist um die Achse 72 drehbar. Die           Noniusnasen    I,     1I    und     III    des Einstellgliedes 70 sind  untereinander um die Winkel     a1,        a2,        a3    und
EMI0004.0007  
    versetzt. Elf Kontaktstellen 1 bis 11 befinden sich  in zwölf gleichen Teilungsabständen verteilt am Um  fang des festen Ringes 71.

   Die     Ruhe-Nullstellung     hat keinen Kontakt. Der Teilungsabstand 1 ergibt  n  sich durch die Anordnung der Kontaktstellen auf dem  Kreis. Dieser     Kreisnonius    ist eine Ableitung des  geraden     Nonius    der     Fig.    3, und es gelten hierfür die  gleichen Bemessungen.     Fig.    11 zeigt das Einstell  glied 70 eingestellt auf den Kontakt 9. Die     Nonius-          nase    I des Einstellgliedes 70 ist um den Winkel     ss     nach rechts verdreht und steht der Nase des Kon  taktes 9 am festen Ring 71 gegenüber.

   Die     Nonius-          nase        1I    steht einen Drehschritt vom Kontakt 10 und  die     Noniusnase        III    zwei Drehschritte vor Kontakt  11. So kann nur der Kontakt 9 betätigt werden,  ohne dass benachbarte Kontakte gestört sind. Der  Winkel     /31    bezeichnet den     Gesamtdrehwinkel    des  Einstellgliedes 70, der etwa 1200 beträgt.  



  Der in     Fig.    12 bis 15 dargestellte     Dreh-Druck-          schalter    besitzt in elf im Kreis nebeneinander ange  ordneten Auswahlstellungen     Arbeitskontaktfedersätze     73 mit je zwei einzelnen Arbeitskontakten 74 über  einander, also insgesamt 22 Arbeitskontakte 74.  Alle inneren Kontaktfedern 74i stützen sich     mit          Eigenvorspannung    auf einer     Isolierstützscheibe    75 ab.  Die     Arbeitskontaktfedern    74i besitzen Betätigungs  lappen 76. Alle Kontaktfedern 74 sind im     Isolier-          körper    78 eingeklebt gebettet.

   Der Isolierkörper 78  trägt ausser der     Isolierstützscheibe    75 den Haft  magneten 79, der durch die Schrauben<B>80'</B> gehalten  ist. Das z. B. dreiteilige     Nonius-Einstellglied    70 ist  mit seiner Achse 72 im Deckel 81 und im Schutz  gehäuse 82 in einer Lagerbuchse 83 sowie im Kern  84 des Haftmagneten 79 mit dem     Achsenansatz    85  an zwei Stellen dreh- und schiebbar gelagert. Der       Dreh-Druckknopf    86 ist an der Achse 72 befestigt.

    Zur Erzielung genauer Dreheinstellungen des     Dreh-          Druckknopfes    86 in Pfeilrichtung dient ein     zwölf-          stelliger    Raster 87, der mit dem Einstellglied 70  ein Isolierstück     bildet.    Am Einstellglied 70 ist ausser  dem noch der     Haftmagnetanker    88 angebracht. Zwei  Rastbügel 89 sind in Lagerbolzen 91 des Schutz  gehäuses 82 gelagert und ziehen mittels der Zugfeder  92 die beiden Rastbügel 89 zusammen, so dass die       Raster-Rollen    90 im Raster 87 die genaue Wahl  stellung fixieren.

   Durch die Zugfeder 93 wird über  den Ansatz 94 das Einstellglied 70 mit dem     Dreh-          Druckknopf    86 gegen den Ruheanschlag 95 in die       Ruhe-Nullstellung    gezogen.  



  Die Skala 96 zeigt die     Kontakt-Raststellen    und  die Drehrichtung für den Dreh-Druckknopf an.  Um z. B. den Kontakt 9 zu betätigen, wird zunächst  der Dreh-Druckknopf aus seiner     Ruhe-Nullstellung     nach rechts entgegen der Wirkung der Feder 93 in  Pfeilrichtung gedreht und anschliessend bis zum    Ankeranschlag 88 gedrückt. Beim Drücken wird die  untere     Arbeitskontaktfeder    74 der Wahlstellung 9  geschlossen und dadurch der Haftmagnet 79 elek  trisch erregt.  



  Der Anker 88 des Haftmagneten 79 hält so das  Einstellglied 70 mit der     Noniusnase    I in der ge  drückten Stellung fest. Der zweite Arbeitskontakt 74  der     Rastwahlstellung    9 kann nun seine Schaltbetä  tigung vornehmen. Will man beide Arbeitskontakte  74 für Schaltzwecke benutzen, wird ein für alle Rast  stellungen gemeinsamer Druckkontakt für das Halten  des Haftmagneten 79 vorgesehen.  



  Bei Unterbrechung des     Haftmagneten-Strom-          kreises    lässt der Haftmagnet 79 seinen Anker 88 los  und bringt so das Einstellglied 70 mit     Dreh-Druck-          knopf    86 mittels der Zugfeder 93 in die Ruhe  stellung an den Anschlag 95.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung mit einem in mehrere en-benach- barte feste Stellungen bewegbaren, in bezug auf diese festen Stellungen noniusartig ausgebildeten Einstell glied, insbesondere für Fernmeldeanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahl (z) der Teilungen der wirksamen Organe des noniusartig ausgebildeten Ein stellgliedes kleiner ist als die Zahl (n) der auswähl- baren festen Stellungen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem noniusartig ausgebildeten Einstellglied (24, 27, 30) zwei bis sieben Nonius- nasen für 3 bis 52 Auswahlstellungen vorgesehen sind. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d'ass mehrere noniusartig ausgebildete Einstellglieder vorgesehen sind, die nacheinander die Auswahl eines der zu betätigenden Schaltglieder aus einer Gruppe von mehreren nebeneinander liegenden Gruppen bewirken. 3.
    Als Kontaktfedersatz-Schalter ausgebildete Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass aus einer Gruppe von nebeneinander angeordneten Kontaktfedersätzen (32), von denen jeder einen oder mehrere Kontakte (33) besitzt, durch ein geradlinig bewegtes Nonius-Einstellglied (30) ein Kontaktfedersatz (32) unter Mithilfe von Elektromagneten (55, 58, 61) ausgewählt, durch geschaltet, gehalten und freigegeben werden kann. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, d'ass das Einstellglied (30) neben der geradlinigen Schrittbewegung (45) zur Auswahl der Kontaktstellung eine Drehbewegung zur Durchschal- tung eines Kontaktfedersatzes (32) ausführen kann, wobei die geradlinige Bewegung durch einen Impuls magneten (55) und die Drehbewegung durch einen Andrückmagneten (58) bewirkt wird. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellglied (30) aus einer gewählten Schaltstellung beim Wirksamwerden eines Rückstell-Auslösemagneten (61) durch Freigabe von Sperrgliedern (56, 57, 62) unter Wirkung einer Rück stellkraft (47) in seine Ruhe-Nullstellung springt. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Nonius-Einstellglied (30) mit vier Noniusnasen und einer Schrittverzahnung (45) nebst einem Druckschaltbügel (59) ausgerüstet ist. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Nonius-Einstellglied (30) unterhalb und vor den Kontaktfed'ersätzen (32) mit den zugehörigen Einstell- und Auslösegliedern (56, 57, 62, 47) und den Elektromagneten (55, 61, 58) zugänglich und sichtbar angeordnet ist. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellglied (30) mit Dreh druck, z. B. dem Druck einer Rückstellfeder (47), beim Schrittschalten und Rückspringen an einer An schlagschiene (51) laufend geführt wird. 9.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfedersätze (32) auf einem Querträger (41), das Nonius-Einstellglied (30) auf einer Achse (46) und die zugehörigen Elektro magnete (55, 58, 61) zwischen zwei Gehäuse-Seiten- teilen (48, 49) befestigt sind. 10.
    Als Dreh-Druckschalter geeignete Vorrich tung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass aus einer Gruppe von kreisförmig angeordneten Kontaktfedersätzen (73), von denen jeder einen oder mehrere Kontakte (74) besitzt, durch ein kreisförmig bewegtes Einstellglied (70) mit zwei bis neun Nasen ein Kontaktfedersatz (73) von Hand mittels Dreh bewegung auswählbar und mittels axialer Verschie bung durchschaltbar ist, sowie in der eingestellten Arbeitslage durch einen Elektro-Haftmagneten (79) gehalten wird und bei Freigabe durch Federkraft (93)
    in die Ruhe-Nullstellung (95) zurückspringt. 11. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellglied (70) mit einer Achse (72), einem Dreh-Druckknopf (86) und einem Drehraster (87) verbunden ist und dem Elektro- Haftmagneten (79) gegenübersteht, um den die Kon- taktfedersätze (73) längs eines Kreises angeordnet sind. 12.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellglied (70) mit Haft- magnet-Anker (88), Drehraster (87) und Achse (72) eine Einheit bildet und im Haftmagnet Kern (84) sowie im Lager (83) des Deckels (81) drehbar und axial verschiebbar ist. 13. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein mehrstelliges, vorzugsweise ein dreistelliges, Nonius-Einstellglied (70) für die Auswahl von mehreren, z. B. 11, Kontaktfedersätzen (73) und einer Ruhe-Nullstellung dient. 14.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass Feder-Rastbügel (89) den Drehraster (87) so umschliessen, dass dieser auch bei axialer Verschiebung in Wirkung bleibt. 15. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Isolierkörper (78) die Kon- taktfedersätze (73) und den Haftmagneten (79) und ein Schutzgehäuse (82) mit Deckel (81) trägt, wel ches Gehäuse das Einstellglied (70), den Haftmagnet Anker (88), den Raster (87), den Rasterbügel (89) und die Rückstellfeder (93) umschliesst.
CH355481D 1955-07-02 1956-06-29 Vorrichtung mit einem in mehrere engbenachbarte feste Stellungen bewegbaren, in bezug auf diese festen Stellungen noniusartig ausgebildeten Einstellglied CH355481A (de)

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