CH355348A - Einrichtung zum photographischen Kopieren farbiger Vorlagen - Google Patents

Einrichtung zum photographischen Kopieren farbiger Vorlagen

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CH355348A
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Richard Dr Wick
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Agfa Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/72Controlling or varying light intensity, spectral composition, or exposure time in photographic printing apparatus
    • G03B27/73Controlling exposure by variation of spectral composition, e.g. multicolor printers
    • G03B27/735Controlling exposure by variation of spectral composition, e.g. multicolor printers in dependence upon automatic analysis of the original

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Description


  Einrichtung zum photographischen Kopieren farbiger Vorlagen    Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrich  tung zum photographischen Kopieren farbiger Vorla  gen, bei welcher der automatisch ablaufende     Gesamtbe-          lichtungsvorgang    in Form von nacheinander stattfin  denden Teilbelichtungen erfolgt und eine Vorrichtung  zum selbsttätigen Regeln der Teilbelichtungen sowie  eine Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung von  während der einzelnen Teilbelichtungen wechselweise  verwendeten Hilfsmitteln durch elektrische Schalter,  vorzugsweise von wechselweise in den     Kopierlicht-          strahlengang        einführbaren        Farbeiltern,    vorgesehen  sind.  



  Bei den bekannten Einrichtungen letzterer Alt  werden die elektrischen Schalter der Vorrichtung zur  Steuerung der Farbfilter durch     Nockenscheiben    be  tätigt, welche auf einer von einem Motor     angetrieb-,          nen    Welle angeordnet sind. Diese Steuervorrichtun  gen sind verhältnismässig kompliziert und kostspie  lig. Der ständig laufende Motor, der zum Antrieb der       Nockenscheiben    dient, erfordert eine sehr sorgsame  Lagerung, um die     übertragung    von Vibrationen auf  das Kopiergerät zu vermeiden, und ist mit dem Nach  teil einer ständigen     Geräuschbildung    verbunden.  



  Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Nach  teile und betrifft eine Einrichtung der vorangehend  erwähnten Art mit der     Kennzeichnung,        dass    die elek  trischen Schalter der Vorrichtung zur Steuerung der  erwähnten Hilfsmittel ausschliesslich relaisbetätigt  sind.  



  Dadurch     lässt    sich eine gegenüber den erwähnten,       vorbekannten    Einrichtungen einfachere und billigere  Konstruktion erreichen, die eine hohe Betriebssicher  heit gewährleistet. Durch den Wegfall der mechani  schen Vorrichtungen zur Betätigung der Schalter der  Steuervorrichtung entfallen auch der ständig laufende  Motor zum Antrieb dieser mechanischen Vorrichtung  und die von diesem auf die Kopiervorrichtung über-         tragenen    Erschütterungen sowie das Betriebsgeräusch  eines derartigen Motors.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes in Anwendung auf ein photo  graphisches Vergrösserungsgerät.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt einen senkrechten Mittellängsschnitt.  Die     Fig.    2 und<B>3</B> zeigen     dass    elektrische Schalt  schema.  



  Die     Fig.    4 bis<B>6</B> zeigen ein Detail der     Fig.   <B>3</B> bei  unterschiedlichen Schalterstellungen.  



  Gemäss     Fig.   <B>1</B> ist die Einrichtung mit einer     Grund-          .platte   <B>1</B> versehen, die eine Säule 2 trägt. An der Säule  2 ist ein Vergrösserungskopf<B>3</B> höhenverstellbar und  in unterschiedlichen Höhenlagen in üblicher Weise  feststellbar gelagert. Der     Vergrösserunggskopf   <B>3</B> weist  ein Gehäuse auf, in dem sich eine elektrische Kopier  lampe 4, ein     Kondensor   <B>5,</B> ein     Wärmeschut7filter   <B>6</B>  und ein     Umlenkspiegel   <B>7</B> befinden, welcher das Licht  strahlenbündel nach unten umlenkt.

   Dieses tritt durch  eine     öffnung    auf der Unterseite aus dem Gehäuse aus  und gelangt durch einen daran anschliessenden Nega  tivträger<B>8</B> und ein     verµtcllbares        Projektionsobjektiv   <B>9</B>  hindurch in einen gehäuseartig ausgebildeten, auf der  Grundplatte<B>1</B> angeordneten Kopierrahmen<B>10.</B> Dieser  weist auf der Oberseite einen lichtdurchlässigen     Ein-          stellschirin   <B>11</B> und darunter einen Reflektor 12 sowie  eine Photozelle<B>13</B> einer weiter unten noch näher be  schriebenen     Belichtungsregelvorrichtung    auf.

   Der Re  flektor 12 dient dazu, die Kopierlichtstrahlen, welche  durch das auf den Einstellschirm<B>11</B>     auf-7.uleggende     Kopierpapier sowie durch den Einstellschirm<B>11</B>  selbst     hindurchdringen,    zur Photozelle<B>13</B> hin abzulen  ken.  



  Im Vergrösserungskopf<B>3</B> befinden sich ferner  untereinander ein Blaufilter 14, ein     Grünfilter   <B>15</B> und  ein     RoUilter   <B>16,</B> welche in waagrecht innerhalb des  Vergrösserungskopfes<B>3</B> verschiebbaren     Filterhalteim         <B>17, 18, 19</B> sitzen. Ferner sind im Vergrösserungskopf<B>3</B>       Solenoide    20, 21, 22 angeordnet, welche mit An  kern<B>23,</B> 24,<B>25</B> zusammenarbeiten, die an<B>je</B> einem  der     Füterhalter   <B>17, 18, 19</B> sitzen.

   Die Filterhalter<B>17,</B>  <B>18, 19</B> stehen anderseits unter dem     Einfluss   <B>je</B> einer       Rückstellfeder   <B>26, 27, 28,</B> welche die Tendenz hat,  den betreffenden Filterhalter in der in     Fig.   <B>1</B> darge  stellten Lage zu halten, bei der dessen Filter 14,<B><I>15,</I></B>  <B>16</B> ausserhalb des vertikalen Strahlenganges liegt.  Durch wechselweises Erregen der     Solenoide    20, 21,  22 lassen sich die Halter<B>17, 18, 19</B> in noch näher zu  erläuternder Weise verschieben und dadurch die Filter  einzeln in den vertikalen     Strahlenggang    bringen.  



  Die Photozelle<B>13</B> ist vorzugsweise als     Sekundär-          elektronenvervielfacher    ausgebildet, der gemäss     Fig.    2  über einen Hochspannungstransformator<B>29</B> und  wechselweise einschaltbare     Eichpotentiometer   <B>30, 31,</B>  <B>32</B> an eine Sekundärwicklung eines Netztransforma  tors<B>3 3</B> angeschlossen ist.

   Im Stromkreis der Photozelle       13        ist        ein        Zeitkreiskondensator        34        einer        Belichtung        gs-          regelvorrichtung    angeordnet, der an das Gitter einer  Röhre<B>35</B> angeschlossen ist. Diese ist als     Kaltkatho-          denthyratron    ausgebildet.

   Sie erhält ihre Anodenspan  nung über einen Gleichrichter<B>37</B> aus einem Netz  transformator<B>3 6.</B> Im Anodenstromkreis der Röhre<B>3 5</B>  liegt ein Relais<B>38,</B> das Schalter 38a,<B>38b</B>     (Fig.    2) und  einen Schalter<B>3</B>     8c        (Fig.   <B>3)</B> betätigt. Parallel zur Röhre       35        lie-        gt        ein        Auslöseschalter        39.        Zur        Stromversorgung     der     Solenoide    20, 21, 22 dient eine Sekundärwicklung  40 des Transformators<B>36.</B>  



  Die Kopierlampe 4 für das     Aussuchlicht    ist -über  einen Handschalter<B>67</B> und einen Widerstand unmit  telbar ans Netz geschaltet.  



  An eine mit dem Gleichrichter<B>37</B> verbundene  Klemme 41 und eine mit dem einen Pol der     Sekun-          därwicklung        g        40        verbundene        Klemme        42        sind        gemäss        Z>          Fig.   <B>3</B> eine Leitung<B>51</B> und über einen Umschalter     38c     und dessen einen Kontakt<B>59</B> eine Leitung<B>58</B> ange  schlossen. Zwischen diese Leitungen<B>51, 58</B> sind u. a.

    Relais 43, 44, 45 zur Steuerung der     Solenoide    20, 21,  22 für die Farbfilter 14,<B>15, 16</B> und der     Eichpotentio-          meter   <B>30, 31, 32</B> geschaltet. Diese Relais 43, 44, 45  sind parallel zueinander an die Leitung<B>51</B> ange  schlossen. Das Relais 43 betätigt einen Schalter 43a  im Stromkreis des     Solenoids    20 und einen Schalter 43<B><I>b</I></B>  im Stromkreis des     Potentiometers   <B>30.</B> Das Relais 44  betätigt die entsprechend angeordneten Schalter 44a,  44b, während das Relais 45 die Schalter<I>45a, 45b</I> be  tätigt. Parallel zu den Relais 43, 44, 45 liegt<B>je</B> ein  Kondensator 46, 47, 48.  



  Ferner sind zwei     Flip-Flop-Relais    49,<B>50</B>     vor#L_ye-          sehen.        Diese        haben        die        Ei-        genschaft,        dass        sie        die        von     ihnen gesteuerten Schalter nur bei Erregung der Re  lais umlegen, bei     Stromloswerden    der Relais jedoch  nicht in die Ruhelage zurückstellen. Die Zurück  stellung dieser Schalter erfolgt erst bei erneuter     Erre-          -ung    der Relais.

   Das     Flip-Flop-Relais    49 liegt zwi  schen der Leitung<B>51</B> und dem zweiten Kontakt<B>52</B>  des Umschalters 38c, während das     Flip-Flop-Relais     <B>50</B> zwischen den Klemmen 41, 42 liegt. Das Relais 49    .steuert einen in Reihe mit dem Relais<B>50</B> liegenden  Schalter 49a sowie einen Umschalter 49b, an dessen  Kontakten<B>je</B> eine Leitung<B>53</B>     bzw.    54 angeschlossen  ist. Das Relais<B>50</B> steuert Schalter<I>50a,<B>50b,</B></I> welche  parallel zueinander in den Leitungen<B>53</B>     bzw.    54 lie  gen und mittels des Umschalters 49b wechselweise in  Reihe mit letzterem schaltbar sind.

   Der Schalter 50a  arbeitet wechselweise mit einem an das Relais 43  und dessen Kondensator 46 angeschlossenen Kontakt  <B>55</B> sowie einem an das Relais 45 und dessen Kon  densator 48 angeschlossenen Kontakt<B>57</B> zusammen.  Der Schalter<B>50b</B> arbeitet mit einem einzigen, an das  Relais 44 und dessen Kondensator 47     angeschlosse-          neu    Kontakt<B>56</B> zusammen.  



  Zwischen dem Umschalter 49b und der Leitung<B>58</B>  sind in Reihe hintereinander ein Relais<B>60,</B> ein     Thy-          ratron   <B>61</B> und ein Widerstand<B>62</B> einer Verzöge  rungsvorrichtung geschaltet. Parallel hierzu liegen in  Reihe ein mit dem Gitter der Röhre<B>61</B> verbundener  Ladekondensator<B>63</B> und ein Ladewiderstand 64.

    Parallel zum Relais<B>60</B> und     Thyratron   <B>61</B> liegen fer  ner in Reihe ein Widerstand<B>65</B> und zu dessen<B>Ab-</B>  schaltung ein vom Relais<B>60</B> betätigter Schalter     60a.     Der     Kathodenheizkreis   <B>66</B> des     Thyratrons   <B>61</B> ist in  nicht dargestellter Weise an die Sekundärwicklung 40  des Transformators<B>36</B>     (Fig.    2) angeschlossen.  



  Das Relais<B>60</B> betätigt ferner einen Schalter<B>60b</B>  zum Kurzschliessen des Kondensators<B>63,</B> einen zum  Handschalter<B>67</B> parallelen Schalter     60c    zum wahl  weisen Schalten der Kopierlampe 4 und einen Schal  ter<B>60d</B>     (Fig.    2), der parallel zum     Zeitkreiskonden-          sator    34 der     Belichtungsregelvorrichtung    geschaltet ist.  



  Bei der in den     Fig.   <B>1</B> bis<B>3</B> dargestellten Lage der  beweglichen Teile ist die Einrichtung stromlos. Das  Gitter des     Thyratrons   <B>35,</B> das erst bei einer höheren  Gitterspannung zündet, liegt zunächst auf Kathoden  potential, während das     Thyratron   <B>61</B> infolge der aus       Fig.   <B>3</B> ersichtlichen Stellung der Schalter 49b,<B><I>50b</I></B>  keine Anodenspannung erhält.  



  Beim Gebrauch wird bei geöffnetem     Aussuch-          lichtschalter   <B>67</B>     (Fig.    2) die     Belichtungsregelvorrich-          tung    durch Niederdrücken der Taste des     Auslöse-          schalters   <B>39</B> eingeschaltet. Dadurch spricht das Relais  <B>38</B> an, welches den Schalter 38a schliesst, den Schal  ter<B>38b</B> öffnet und den Schalter     38c        (Fig.   <B>3)</B> vom  Kontakt<B>59</B> an den Kontakt<B>52</B> umlegt.

   Durch das  Öffnen des Schalters<B>38b</B> wird jedoch das Relais<B>38</B>  wieder     stronilos,    sobald sich ein parallel zum Relais  <B>38</B> geschalteter Kondensator<B>68</B> entladen hat. Die  Schalter 38a,<B>38b,</B>     38c    werden daher in die Ausgangs  lage zurückgestellt. Ein zum     Auslöseschalter   <B>39</B> in  Reihe liegender Kondensator<B>69,</B> dem ein     hochohmi-          ger    Widerstand<B>70</B> parallel geschaltet ist, verhindert       d-ie    sofortige Wiedererregung des Relais<B>38,</B> wenn die  Taste des Schalters<B>39</B> länger als notwendig nieder  gedrückt wird.  



  Durch das vorgenannte kurzzeitige Umlegen des  Schalters     38c    wird auch das     Flip-Flop-Relais    49  kurzzeitig erregt, das den Schalter 49a schliesst und  den Schalter 49b an den Kontakt der Leitung<B>53</B> um-           legL    Diese letztgenannte Stellung behalten<B>die</B> Schal  ter 49a, 49b auch nach dem     darauffolgenden        Strom-          loswerden    des Relais 49 bei. Durch das Schliessen des  Schalters 49a wird auch das     Flip-Flop-Relais   <B>50</B> er  regt, das den Schalter 50a vom Kontakt<B>57</B> an den  Kontakt<B>55</B> umlegt und den Schalter<B>50b</B> schliesst.

    Diese Schalterstellungen sind in     Fig.    4 veranschau  licht. Dadurch wird das Relais 43 über die Leitung  <B>53,</B> den Widerstand<B>65,</B> den Schalter 60a und den  Widerstand<B>62</B> eingeschaltet, wodurch die Schalter  <I>43a,</I> 43b     (Fig.    2) geschlossen werden. Infolgedessen  werden einerseits das     Solenoid    20 unter Strom gesetzt  und somit das Blaufilter 14 in den Strahlengang der  noch nicht eingeschalteten Kopierlampe 4 einge  bracht, während anderseits gleichzeitig das     Eich-          potentiometer   <B>30</B> in den Primärkreis des Hochspan  nungstransformators<B>29</B> eingeschaltet wird.  



  Ferner erhält durch die Einschaltung des Relais 43  das     Thyratron   <B>61</B> Anodenspannung' während der  Kondensator<B>63</B> über den Widerstand 64 aufgeladen  wird. Sobald der Kondensator<B>63</B> und somit das ur  sprünglich auf negativem Potential gegenüber Ka  thode liegende Gitter der Röhre<B>61</B> eine vorbestimmte  Spannung erhalten hat, zündet die Röhre<B>61.</B> Das  Relais<B>60</B> zieht an, der Schalter 60a wird geöffnet und  damit der Widerstand<B>65</B> ausgeschaltet, der Schalter  <B>60b</B> wird geschlossen und     so-mit    der Kondensator<B>63</B>  wieder entladen, der Schalter     60c        (Fig.    2) wird ge  schlossen und     so-mit    die Kopierlampe 4 eingeschaltet  sowie der Schalter 60d geöffnet.

   Damit ist die Blau  belichtung des auf den     Einstellschinn   <B>11</B> aufgelegten  Kopierpapiers eingeleitet.  



  Der im     Sekundärelektronenvervielfacher   <B>13</B> durch  die einfallenden blauen     Kopierlichtstrahlen    erzeugte  Strom, der in seiner Stärke vom Blauanteil und der  Dichte des zu kopierenden Negativs. abhängig ist, be  wirkt eine elektrische     Aufladung    des     Zeitkreiskon-          densators    34. Sobald dieser und somit das Gitter der  Röhre<B>35</B> ein vorbestimmtes Potential erreicht haben,  zündet die Röhre<B>35,</B> so     dass    das Relais<B>38</B> wiederum  erregt wird.

   Dadurch werden die Schalter 38a,<B>38b,</B>  38c erneut umgelegt, infolge der Unterbrechung des  Anodenstroms der Röhre,<B>35</B> durch den Schalter<B>38b</B>  jedoch unmittelbar nach Entladung des Kondensators  <B>68</B> in die Ausgangslage zurückgestellt. Durch das  kurzzeitige Umlegen des Schalters 38c     (Fig.   <B>3)</B> wird  auch der Strom durch die Röhre<B>61</B> und das Relais<B>60</B>  unterbrochen, so     dass    die Schalter<I>60a,<B>60d</B></I> wieder  geschlossen, die Schalter<B><I>60b,</I></B><I> 60c</I> wieder geöffnet  werden. Damit ist die Kopierlampe 4 wieder abge  schaltet und die Blaubelichtung des eingelegten Ko  pierpapiers beendet. Der     Zeitkreiskondensator    34 wird  wieder entladen.  



  Durch das vorgenannte Kurzzeitige Umlegen des  Schalters<B>38</B>     c    wird ferner erreicht,     dass    das     Flip-Flop-          Relais    49 wieder einen kurzen Stromstoss erhält und  daher die Schalter 49a, 49b in die Ausgangslage zu  rückgestellt werden, wodurch zwar das     Flip-Flop-Re-          lais   <B>50</B> und das Relais 43 stromlos werden, die Schal  ter<I>50a,<B>50b</B></I> jedoch gemäss     Fig.   <B>5</B> auf den Kontakten    <B>55</B>     bzw.   <B>56</B> verbleiben.

   Infolge der     Abschalltung    des  Relais 43 wird der Halter<B>17</B> durch     die        Rückstellfeder     <B>26</B> in die Ausgangslage gemäss Figur     zurückgezoggen     und daher das Blaufilter 14 aus dem     Kopierlichtstrah-          lengang    entfernt und das     Eichpotentiometer   <B>30</B>     ab-          g        geschaltet.        Zugleich        wird        das        Relais        44        -über     <RTI  

   ID="0003.0050">   die        Lei-          tung    54, die Schalter 49b,<I>60a</I> und die Widerstände  <B>65, 62</B> eingeschaltet. Die Schalter<I>44a, 44b</I>     (Fig.    2)  werden deshalb geschlossen, das Grünfilter<B>15</B> in den  Strahlengang der abgeschalteten Kopierlampe 4 ein  gebracht und das     Eichpotentiometer   <B>31</B> eingeschaltet.

    Wie bei der vorangegangenen Blaubelichtung setzt  nach einer durch die     Aufladung    des Kondensators<B>63</B>  bedingten Verzögerung der     Stromfluss    durch die Röhre  <B>61</B> und das Relais<B>60</B> ein, wodurch die,     Schallter    60a,  <B>60d</B> wieder geöffnet und die Schalter     60b,   <I>60c</I> wieder  geschlossen werden; die Grünbelichtung des Kopier  materials setzt ein. Sie wird durch die     Belichtungs-          regelvorrichtung    in analoger Weise wie die Blaube  lichtung selbsttätig unterbrochen, sobald eine vorbe  stimmte     Grünlichtmenge    in die Photozelle<B>13</B> eingefal  len ist.  



  Auch nach     Abschluss    der Grünbelichtung wird der  Schalter<B>3</B> 8c     (Fig.   <B>3)</B> durch das Relais<B>3 8</B> wieder kurz  zeitig umgelegt, wodurch das     Flip-Flop-Relais    49 er  neut einen kurzen Stromstoss erhält und die Schalter  <I>49a,</I> 49b wieder nach links umgelegt werden. Da  durch wird auch das     Flip-Flop-Relais   <B>50</B> wieder er  regt, wodurch die Schalter<I>50a,<B>50b</B></I> nach rechts um  gelegt werden, wie in     Fig.   <B>6</B> dargestellt ist.

   Somit wird  das Relais 44 stromlos, das Grünfilter<B>15</B> wird aus  dem     Kopierlichtstrahlengang    entfernt und das     Poten-          tiometer   <B>31</B> abgeschaltet. Gleichzeitig zieht das Relais  45 an und bewirkt über die.

   Schalter<I>45a, 45b</I> das  Einbringen des Rotfilters<B>16</B> in den     Kopierlichtstrah-          lengang    sowie das Einschalten des     Potentiometers   <B>32.</B>  Die daraufhin stattfindende Rotbelichtung des Ko  piermaterials wird analog den vorangegangenen     Blau-          und        Grünbelichtungen    selbsttätig eingeleitet und nach       Einfah    einer vorbestimmten     Rotlichtmenge    in die  Photozelle<B>13</B> selbsttätig unterbrochen.  



  Auch nach     Abschluss    der     Rotbelichtung          ""    wird der  Schalter     38c        (Fig.   <B>3)</B> durch das Relais<B>38</B> nochmals  kurzzeitig umgelegt, wodurch das     Flip-Flop-Relais    49  nochmals einen kurzen Stromstoss erhält und     di#     Schalter 49a, 49b in die in     Fig.   <B>3</B> dargestellte     Aus-          or          gangslage    zurückstellt.

   Dadurch wird das Relais<B>50</B>  abgeschaltet, wobei die Schalter<I>50a,<B>50b</B></I> in der     be-          Ireits    während der Rotbelichtung eingenommenen Stel  lung verbleiben. Somit nehmen sämtliche Schalter  49a, 49b,     50a,   <B><I>50b</I></B> wieder die in     Fig.   <B>3</B> gezeigte Aus  gangsstellung ein.  



  Durch die letztgenannte Bewegung der Schalter  <I>49a,</I> 49b wird das Relais 45 stromlos, die Belichtung  ,des auf dem Einstellschirm,<B>11</B> liegenden Kopierpa  piers, ist endgültig abgeschlossen. Die gesamte Kopier  vorrichtung ist für einen neuen, vollautomatisch<B>ab-</B>  laufenden     Farbkopiervorgang    betriebsbereit.  



  Die auf das Kopierpapier auftreffenden Mengen  an blauem, grünem, und rotem Kopierlicht können           .ge    Einstellung der     Eichpotentiometer     durch vorherig  <B>30, 31, 32</B> festgelegt werden.  



  Die Verzögerungsvorrichtung, welche das     Thyra-          tron   <B>61,</B> den Kondensator<B>63</B> und den Widerstand 64  sowie den Schalter<B>60b</B>     umfasst,    dient dazu, die Ein  schaltung der     Kopierlamp.e    4 durch das Relais<B>60</B>  vor jeder Teilbelichtung zu verzögern, bis das jewei  lige Farbfilter 14     bzw.   <B>15</B>     bzw.   <B>16</B> vollkommen in  den     Kopierlichtstrahlengangg    eingebracht ist und etwa  ige mechanische Erschütterungen des Vergrösserungs  kopfes<B>3,</B> die durch das Betätigen der Farbfilter ver  ursacht werden könnten,     völligr    abgeklungen sind.

   Die  Verzögerungszeit, kann beispielsweise durch entspre  chende Dimensionierung des Widerstandes 64 einge  stellt werden.  



  Desgleichen bewirken die Kondensatoren 46<B>'</B> 47  48     (Fig.   <B>3)</B> einen verzögerten Abfall der Relais<U>4;</U>  44, 45 und verzögern somit das Entfernen der     Filte;     14,<B>15, 16</B> aus dem     Kopierlichtstrahlengang    um zu  sätzliche Weissbelichtungen des Kopiermaterials in  folge Nachglühens der Kopierlampe 4 nach deren<B>Ab-</B>  schaltung am Ende der jeweiligen Teilbelichtung mit  Sicherheit zu verhindern.  



  Die Abschaltung des Widerstandes<B>65</B> durch den  Schalter 60a, der während des     Strorndurchganges     durch die Röhre<B>61</B> und das Relais<B>60</B> geöffnet ist,  dient zur Vermeidung einer     überlastung    der Relais  43, 44, 45 bei gezündetem     Thyratron   <B>6 1.</B>  



  Entgegen der Darstellung in der Zeichnung kön  nen die Schalter<B>60e, 60d</B> der     Belichtungsregelvor-          richtung-    anstatt direkt durch das Relais<B>60</B> auch  durch ein weiteres Relais gesteuert werden, das bei  spielsweise an die Sekundärwicklung 40 des Transfor  mators<B>36</B> über einen Schalter angeschlossen werden  kann, der durch das Relais<B>60</B> gesteuert wird. Im  übrigen kann die     Belichtungsregelvorrichtung    auch  eine andere als die vorstehend erläuterte, hauptsäch  lich in     Fig.    2 dargestellte Schaltung aufweisen.  



  Die Verwendung der erläuterten Einrichtung ist  nicht auf Vergrösserungsgeräte beschränkt, sondern  auch bei anderen photographischen Geräten möglich,  bei denen eine Belichtung in Form von mehreren Teil  belichtungen stattfindet, insbesondere bei Kontakt  kopiergeräten. Ferner kann die photoelektrische Zelle  <B>13</B> anstatt von dem vom Kopierpapier hindurchgelas  senen Kopierlicht auch von dem vom Kopierpapier  reflektierten Kopierlicht     beeinflusst    werden. Sie kann  -auch von Lichtstrahlen     beeinflusst    werden, welche von  einem zwischen Negativebene und Positivebene an  geordneten     teildurchlässigen    Spiegel reflektiert wer  den.  



  Zur Erzielung einer bestimmten Abhängigkeit  zwischen Photostrom und Beleuchtungsstärke oder  einer bestimmten spektralen Empfindlichkeit kann es  zweckmässig sein, mehrere Photozellen, u.<B>U.</B> auch in  Verbindung mit     weiter-en    Schaltelementen, zu verwen  den. Zur photoelektrischen Belichtungsregelung kann  auch eine optische     Abtastung    des     Negativs    vorge  nommen werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Einrichtung zum photographischen Kopieren farbi- or ,er Vorlagen, bei welcher derautomatisch ablaufende Belichtunggsvorgang in Form von7nacheinander erfol- ae , nden Teilbelichtungen erfolgt, mit einer Vorrich tung zum selbsttätigen Regeln der Teilbelichtungen und einer Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung von während der einzelnen Teilbelichtungen wechselweise verwendeten Hilfsmitteln durch elektrische Schalter, dadurch gekennzeichnet,
    dass die elektrischen Schalter der Vorrichtung zur Steuerung dieser Hilfsmittel aus schliesslich relaisbetätigt sind. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch<B>ge-</B> kennzeichnet, dass zur Einschaltung von Farbfilter (14,<B>15, 16)</B> in den Strahlengang bewegenden Vor richtungen (20, 21, 22) elektrische Schalter (43a, 43b, 43e) betätigende Relais (43, 44, 45) vorgesehen sind. 2.
    Einrichtung, nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Relais (43, 44, 45) für die Betätigung der elektrischen Schalter der Vorrichtun gen zur Steuerung der Farbfilter (14,<B>15, 16)</B> parallel zueinander g geschaltet sind und durch drei Schalter <I>(49b, 50a,<B>50b)</B></I> wechselweise ein- und ausschaltbar sind, von denen zwei parallel zueinander liegende Schalter<I>(50a,<B>50b)</B></I> mittels des dritten Schalters (49b) wechselweise in Reihe mit letzterem schaltbar sind.
    <B>3.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Betätigung der drei Schalter <I>(49b, 50a,</I> 50b) zwei Flip-Flop-Relais (49,<B>50)</B> vorge sehen sind, von denen das eine Flip-Flop-Relais <B>(50)</B> die beiden parallel zueinander liegenden Schalter (50a, <B><I>50b)</I></B> und das andere Flip-Flop-Relais (49) den wechselweise in Reihe mit den letzteren schaltbaren Schalter (49b) sowie einen Schalter (49a) im Strom kreis des anderen Flip-Flop-Relais <B>(50)</B> steuert.
    4. Eiprichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Relais (43, 44, 45) zur Be tätigung der elektrischen Schalter der Vorrichtungen zur Steueruno, der Farbfilter (14,<B>15, 16)</B> in Reihe mit einem den Kopierlampenstromkreis beeinflussenden Relais<B>(60)</B> geschaltet sind. <B>5.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> gekenn zeichnet durch eine Vorrichtung, durch welche der Beginn der Teilbelichtungen in bezug auf das Ein bringen des jeweiligen Farbfilters (14,<B>15, 16)</B> in den Kopierlichtstrahlengang verzögerbar ist.
    <B>6.</B> Einrichtunc nach den Unteransprüchen 4 und <B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass dem den Kopierlam- penstrom beeinflussenden Relais<B>(60)</B> eine Verzöge rungsvorrichtung<B>(61, 63,</B> 64) zugeordnet ist, durch welche das Ansprechen dieses Relais<B>(60)</B> verzögerbar ist. <B>7.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> gekenn zeichnet durch Vorrichtungen, durch welche das Entfernen der Farbfilter (14,<B>15, 16)</B> aus dem Ko- pierlichtstrahlengang nach Abschluss der jeweiligen Teilbelichtungen verzögerbar ist.
    <B>8.</B> Einrichtungen nach den Unteransprüchen<B>1</B> und<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass jedem der zur Betätigung der elektrischen Schalter der Vorrichtung zur Steuerung der Farbfilter (14,<B>15, 16)</B> bestimm ten Relais (43, 44, 45) eine dessen Unwirksamwerden verzögernde Vorrichtung zugeordnet ist. <B>9.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass durch die zur Betätigung der elektrischen Schalter der Vorrichtungen zur Steue- rung der Farbfilter (14,<B>15, 16)</B> bestimmten Relais (43, 44, 45) weitere Vorrichtungen ein- und aus schaltbar sind.
    <B>10.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass durch die genannten Relais (43, 44, 45) Potentiometer <B>(30, 31, 32)</B> zur Beeinflussung der Empfindlichkeit einer B.elichtungsregelvorrich- tung ein- und ausschaltbar sind.
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