CH353333A - Vorrichtung zum Einwinden einer Drahtschraube in eine zur einen Seite parallele Lochreihe eines Blätterstapels - Google Patents

Vorrichtung zum Einwinden einer Drahtschraube in eine zur einen Seite parallele Lochreihe eines Blätterstapels

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CH353333A
CH353333A CH353333DA CH353333A CH 353333 A CH353333 A CH 353333A CH 353333D A CH353333D A CH 353333DA CH 353333 A CH353333 A CH 353333A
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Description


  Vorrichtung zum     Einwinden    einer Drahtschraube in eine zur einen Seite parallele Lochreihe       eines        Blätterstapels       Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ein  winden einer Drahtschraube in eine zur einen Seite  parallele Lochreihe eines Blätterstapels zwecks Bin  dens desselben.  



  Es sind bereits derartige Vorrichtungen bekannt,  bei denen die Drahtschraube vor dem Eintritt in den       Einwindebereich    der Vorrichtung von einem Reibrad  in drehende Bewegung versetzt wird. Im Arbeits  bereich selber weisen die bekannten Vorrichtungen  Führungsteile auf, welche für das Zuführen der Draht  schraube zum Blätterstapel und für das Ausrichten  des Anfangs der Drahtschraube auf die von den Loch  reihen der einzelnen     aufeinanderliegenden    Blättern  gebildeten Lochkanäle bestimmt sind.  



  Beim Betrieb solcher bekannter Vorrichtungen  hat sich nun die beschriebene Anordnung dadurch     als     nachteilig erwiesen, dass der Antrieb der Draht  schraube vom     Arbeits-,    das heisst     Einwindebereich    der  Vorrichtung und insbesondere von dem in die Loch  kanäle zu führenden Anfang der Drahtschraube räum  lich getrennt ist und zudem nur über einen kurzen  Abschnitt der Schraubenlänge erfolgt. Die     jeweils     nicht unmittelbar mit dem antreibenden Reibrad in  Wirkungsverbindung stehenden Teile der Draht  schraube werden dabei nur durch Beanspruchung des  Schraubenmaterials in Drehung gehalten.

   Die Ma  terialbeanspruchung kann u. a. durch Reibung in  den Führungsteilen der Vorrichtung bzw. in den  Lochkanälen des Blätterstapels für die mitunter aus  leichtem Material angefertigten Drahtschraube be  trächtliche Werte annehmen. In gewissen     Fällen    kann  auch die Trägheit der Schraube die Auswirkungen der  Reibung erhöhen.

   Da für die Schrauben mehr oder  weniger elastisches Material verwendet wird, ent  steht aus den     erwähnten    Gründen in den bekannten  Vorrichtungen eine Deformierung der Drahtschraube,    wobei in der Wechselwirkung     zwischen    Ursache und  Folge, das heisst zwischen Reibung und Deformation  eine Steigerung erfolgt, so dass trotz     Führens    des  Schraubenanfanges beim Einwinden     in    die Lochkanäle  die Störungsfreiheit des Betriebes in Frage, gestellt  wird. Insbesondere ist die bekannte     Antriebsart    sol  cher Vorrichtungen dann nachteilig, ja gefährlich,  wenn der Schraubenanfang gegen einen mehr oder  weniger festen Widerstand anstösst.

   Die Folge ist dann  eine Zerstörung des     Arbeitsmaterials,    unter Umständen  sogar eine Beschädigung der     Maschine,    auf     alle    Fälle  aber ein     Betriebsunterbruch.    Sollen derartige Fälle  möglichst vermieden werden, so sind Vorrichtungen  mit einem     derartigen    Antrieb nur mit     bestimmten     niederen Drehzahlen zu betreiben, wodurch natürlich  die Kapazität der Maschine beschränkt wird.  



  Zur Vermeidung der erwähnten Nachteile sind bei  der erfindungsgemässen Vorrichtung für den Dreh  antrieb der Drahtschraube mindestens drei sich  über den ganzen     Einwindebereich    der Vorrichtung  erstreckende, zur     Vorschubrichtung.der    Drahtschraube  parallelachsige und mit der Drahtschraube in Be  rührung     bringbare    Antriebswalzen vorgesehen.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.    1 die Vorrichtung in schaubildlicher Darstel  lung von der Bedienungsseite und       Fig.    2 die Vorrichtung in ähnlicher Darstellung  von der Hinterseite gesehen.  



  Gemäss der Zeichnung ist     ein    mit 1     bezeichneter          Einwindmechanismus    auf einer Platte 2 eines Ar  beitstisches befestigt.     Seitlich    links vom Einwinde  mechanismus ist in der     Fig.    1 eine     Kraftübertragungs-          gruppe    3 über der Tischplatte 2 gezeigt, während      unterhalb der Tischplatte die Antriebsgruppe 4 an  geordnet ist.  



  Die Antriebsgruppe 4 der Vorrichtung besteht  aus einem Elektromotor 5, welchem der Strom von  einem Hauptschalter 6 zugeleitet wird. Das eine Ende  des Ankers des Elektromotors 5 trägt eine Riemen  scheibe 7, die mit der     Kraftübertragungsgruppe    3  mittels     eines    um die Riemenscheibe 7 geschlungenen  Keilriemens in Wirkungsverbindung steht.  



  Die Riemenscheibe 7 steht unter der Wirkung  einer Bremsbacke 8, welche mittels. einer in einer  Hülse 10 verschiebbar geführten Stange 9     zur    Rie  menscheibe 7 radial verschiebbar angeordnet ist.  Die Hülse ist an einem am Motor 5 befestigten Aus  legerarm 13 befestigt,     während    die Stange 9 den Aus  legerarm 13 durchsetzt und gegen den einen Schen  kel eines im Auslegerarm 13 gelenkig gelagerten  Winkelhebels 11 stösst, wobei zwischen der Hülse 10  und diesem Schenkel des Winkelhebels wirkende     Zug-          federn    12 bestrebt sind, diesen     Winkelhebelschenkel     in Richtung auf die Riemenscheibe 7, das heisst im       Gegenuhrzeigersinn,

      zu     verschwenken.    Dabei wird die  Bremsbacke 8 gegen die Riemenscheibe 7 gedrückt.  Am Ende des unter der Wirkung der Zugfedern  12 stehenden     Winkelhebelschenkels    greift ein nach  unten zu einem nicht dargestellten Fusspedal führen  des Zugorgan 16, z. B. eine Kette, oder Zugstange an.  



  Der andere, in der gezeichneten Lage zur Anker  achse des Motors 5 etwa senkrecht stehende Schenkel  des Winkelhebels 11 trägt in der Verlängerung der  Ankerachse einen Druckstift 14, welcher mit einem  in der Achse der Riemenscheibe 7 angeordneten  Druckbolzen 15 zusammenwirkt. Der Druckbolzen 15  steht seinerseits z. B. mit einer nicht dargestellten,  im     Innern    der Riemenscheibe angeordneten Kupplung  derart in Wirkungsverbindung, dass die z. B. beim       Verschwenken    des Winkelhebels im Uhrzeigersinn  unter der Wirkung des Zugorgans 16 erfolgende Ver  schiebung des Druckbolzens 15 gegen die Riemen  scheibe 7 die Kupplung eingreifen lässt und eine  Drehverbindung zwischen der Riemenscheibe und  dem Anker herstellt.

   Man könnte     zu    diesem Zweck  auch     einen    Schalter in der Riemenscheibe anordnen,  welcher durch Schliessen des Motorstromkreises die  Riemenscheibe in Drehung versetzt.  



  Die     Kraftübertragungsgruppe    3 ist in der     Fig.    1  von einer Schutzhaube 17 verdeckt. In der     Fig.2     hingegen lassen sich die wichtigsten Organe der       Kraftübertragungsgruppe    erkennen, so ein vom Motor  5 angetriebenes Zahnrad 18, welches mit an seinem  Umfang verteilten drei weiteren     Zahnrädern    19  kämmt. In der Nabe der Zahnräder 19 ist jeweils  eine biegsame Antriebswelle 20 drehfest eingespannt.  Die biegsamen Antriebswellen 20 erstrecken sich  gegen den     Einwindemechanismus,    wo sie mit Walzen  21 in Drehverbindung stehen.  



  Die sich über den ganzen Arbeitsbereich er  streckenden und vorzugsweise     mit    in axialen Abstän  den angeordneten Ringnuten versehenen Walzen 21  sind an ihren beiden Enden     in        Führungsarmpaaren       drehbar gelagert. Die beiden Arme des Paares 22  bzw. 23 sind je zueinander parallel an seitlichen  Konsolen 25 schwenkbar     gelagert,    während die  Arme des Paares 24 an den Armen des Paares 23  befestigt sind. Die Befestigung erfolgt mittels Schrau  ben 26, welche durch Schlitze in den Armen 25 drin  gen, so dass die Lage der     Führungsarmpaare    24 und  25 und damit die Relativlage der in diesen Armen  gelagerten Walzen veränderbar ist.  



  Die Konsolen 25 sind ihrerseits an beiden Sei  ten einer an der Bedienungsseite des Tisches 2 mittels  einer Grundplatte 28 befestigten und schräg nach  oben hinten verlaufenden Auflageplatte 27 angebracht.  Die Konsole 25 an der der Antriebsgruppe abge  kehrten, der     :Materialzufuhr    dienenden Seite der Ma  schine dient gleichzeitig für die mittels eines Schlit  zes 30 und einer Schraube 31 verstellbare Befestigung  eines zweiteiligen Halters 29. Zwischen den beiden  Teilen des Halters ist ein Führungsdorn 32 einge  spannt, welcher axial hintereinander einen glatten  und einen mit einer     Spiralnut    versehenen Teil auf  weist, wobei der Durchmesser des     Nutengrundes    dem  Durchmesser des glatten Dornteiles gleichgesetzt ist.  



  In einer in der Zeichnung nicht ersichtlichen  Weise ist an der     Auflageplatte    27 eine Welle 33  drehbar gelagert, welche an beiden Enden, jeweils  etwa in der Flucht der     Führungsarme    der Armpaare       23,bzw.22    mit radialen     Hebelarmpaaren    33 bzw. 34  in Drehverbindung steht.     Gelenklaschenpaare    35 und  36 verbinden die     Hebelarmpaare    33 bzw. 34 mit den       Führungsarmpaaren    23 bzw. 22.

   Es wird durch diese  Anordnung eine     kniehebelartige    Wirkungsverbindung  zwischen der Welle 33 und den Führungsarmen ge  schaffen, so dass die Verdrehung der Welle 33 unter  der Wirkung eines durch eine Zugstange 37 von einem  nicht dargestellten Fusspedal     beeinflussbaren,    mit der  Welle 33 drehverbundenen radialen Hebelarmes 38  das gleichzeitige     Verschwenken    der Führungsarme  um ihre Drehpunkte in den Konsolen 25 verursacht.  



  An einer weiteren auf der Rückseite der Auf  lageplatte 27 drehbar gelagerten Welle 39 sind Füh  rungsarme 40 einer     Anpressschiene    41 befestigt. Die       Anpressschiene    41 befindet sich normalerweise dicht  über der Auflageplatte 27 und kann zu einem später  roch näher beschriebenen Zwecke aus dieser Lage  mittels den neben der Auflageplatte 27 an beiden  Seiten angeordneten Führungsarmen 40 durch Ver  drehung der Welle 39     herausgeschwenkt    werden.     Eine     Zugfeder 42 greift am Ende eines mit der Welle  drehverbundenen Hebelarmes 43 an und ist bestrebt,  die Welle 39 so zu verdrehen, dass die Führungsarme  40 die     Anpressschiene    41 in Richtung auf die Auf  lageplatte 27 drücken.

   In der     Fig.    1 ist noch ein  weiteres Zugorgan 44 ersichtlich, welches am unteren  Ende mit einem nicht dargestellten Fusspedal ver  bunden ist, oben dagegen in in der Zeichnung nicht  ersichtlicher Weise derart mit der Welle 39 in  Wirkungsverbindung steht, dass beim Anziehen des  Zugorgans 44 nach unten die Welle 39 entgegen der  Wirkung der Feder verdreht wird. Zu diesem Zwecke      kann das Zugorgan als eine Kette ausgebildet sein,  die über eine Leitrolle geführt von oben am Ende  des Hebelarmes 43 angreift.  



  Die Welle 39 trägt noch ein     Anschlaghebelpaar     45, dessen Arme zur Begrenzung der Verdrehung  der Welle 39 entgegen der Wirkung der Feder dienen.  



  In diesem Zusammenhang ist noch zu bemerken,  dass die Zugorgane 16 und 44 vorzugsweise mit den  beiden Enden eines um eine Mittelachse kippbaren  Fusspedals verbunden sind, so dass die in einer Neu  tralstellung unbelasteten Zugorgane beim Kippen  des Pedals in beiden Drehrichtungen abwechselnd  angezogen werden.  



  Die Auflageplatte 27 weist eine Anzahl von unten  nach oben verlaufende Führungsnuten 46 auf,     in    wel  chen Anschläge 47 verschiebbar und     fixierbar    ge  führt sind. Die Anschläge 47 weisen nach oben  offene, vorteilhaft kreisbogenförmige     Ausnehmungen     auf. In einer horizontal verlaufenden Führungsnut 48  der Auflageplatte 27 sind verschiebbar und fest  stellbar geführte Anschläge 49 angeordnet, welche mit  der Platte 27 einen einstellbaren Winkel bilden.  



  An der Grundplatte sind vertikale Säulen 50 be  festigt, welche an ihren oberen Enden mit Gewinde  versehen sind und mittels Einstellmuttern 52 einen  horizontalen, zur     Auflageplatte    27 parallel gerich  teten Balken 51 in der Höhe verstellbar tragen. In  Querbohrungen des Balkens 51 sind     Scharnierbolzen     55 einstellbar befestigt, welche an ihren der Rückseite  der Auflageplatte 27 zugekehrten Enden einen mit  tels Scharnieren 53 gelenkig befestigten Rahmen 54  tragen. Der Rahmen ist um eine die Gelenkpunkte der  Scharniere 53-55 verbindende horizontale Achse  schwenkbar. Er steht unter der Wirkung einer Zug  feder 56, welche bestrebt ist, den Rahmen 54 mit  tels eines am Rahmen befestigten Hebelarmes 57 von  der Auflageplatte weg nach oben zu schwenken.  



  An einer im Rahmen 54 befestigten Platte 58 ist  ein Hebel 59 um eine zur Rahmenebene senkrechte  Achse drehbar gelagert. Der Hebel 59 steht in Dreh  verbindung mit einem an seiner     Lagerhiilse    60 be  festigten Hebelarm 61, welcher seinerseits mit einer  an der dem     Einwindemechanismus        zugekehrten    Rah  menstirnseite verschiebbar geführten Zahnstange 62  derart in Wirkungsverbindung steht, dass das     Ver-          schwenken    des Hebels 59 und damit des Hebelarmes  61 die Verschiebung der Zahnstange 62 gegenüber  dem Rahmen verursacht.

   Die Zahnstange 62 kämmt  mit Zahnrädern 63, welche in in einer     horizontalen     Führungsnut 64 der Rahmenstirnseite verschiebbar  und     befestigbar    geführten Lagerböcken 65 drehbar  gelagert sind. In den Lagerböcken 65 sind noch  mit den Zahnrädern 63 drehfest verbundene     Schneid-          und    Biegewerkzeuge gelagert, welche in bekannter  Weise ausgebildet sind und arbeiten können.  



  Etwa gleichachsig mit dem     Zuführdorn    32 ist       noch    eine     Zuführschiene    67a mittels einer verstell  baren Stütze 67 an der Tischplatte 2 angeordnet.  



  Die bedienende Person sitzt vor der     Auflageplatte     27 mit den Füssen auf je einem Pedal. Ein Pedal ist    wie erwähnt mit den Zugorganen 16     und    44, das  andere mit dem Zugorgan 37 verbunden. Der zu bin  dende, mit der zu einer Seite parallelen Lochreihe  versehene Blätterstapel wird an die Auflageplatte 27  aufgelegt und     liegt    an der unteren Stirnseite in den       Ausnehmungen    der Anschläge 47,     während    oben  die Blätter zwischen den Anschlägen 49 unter der       Anpressschiene    41 durchgeführt sind,

   so dass die       Lochreihe    bereits knapp oberhalb der am obersten  Blatt anliegenden Kante der gewölbten     Anpress-          schiene    zu liegen kommt.  



  Der Radius der kreisbogenförmigen     Ausneh-          mungen    entspricht etwa dem Radius. der ein  zuwindenden Drahtschraube. Da die     einzelnen     Blätter des Blätterpacks sich in     einer    durch die       Ausnehmung    der Anschläge 47 bestimmten Re  lativlage befinden, nehmen die Lochkanäle des Blät  terpacks einen kreisbogenförmigen Verlauf nach dem  Radius der Drahtschraube an. Mit der     Einstellung     der Winkellage der seitlichen Ausschläge werden  schliesslich noch die kreisbogenförmigen Lochkanäle  gemäss der Steigung der Drahtschraube ausgerichtet.  In dieser Lage werden die Blätter unter der Wirkung  der Feder 42 durch die     Anpressschiene    gehalten.

    



  Die     einzuwindende    Drahtschraube liegt in der Zu  führungsschiene<I>67a,</I> wobei das Ende der Schraube  auf den     glatten    Teil des     Führungsdornes    32 gesteckt  und durch Drehen von Hand in die     Schraubnut    des  Dornes 32 eingeschraubt     wird.    Selbstverständlich ist  die Steigung, wie auch die     Nutbreite    und     Nuttiefe    der       jeweiligen    Drahtschraube angepasst.

   Auch ist der  Dorn so eingestellt, dass die     Dornachse    mit der  Achse der kreisbogenförmig ausgerichteten Loch  kanäle des Blätterstapels in     eine    Gerade fällt, so  dass das durch die     Schraubnut    des Dornes geschraubte  und gegen den Blätterstapel etwas vom Dorn vorste  hende Ende der Drahtschraube bereits in der Axial  lage ausgerichtet ist, in welche sie während des     Ein-          windens    und anschliessend in den Lochkanälen ein  nehmen wird.  



  Nun wird das mit der Zugstange 37 verbun  dene Fusspedal betätigt, wobei durch Ziehen der  Zugstange 37 nach unten die Welle 33 in der Blick  richtung gemäss der     Fig.2,    im Uhrzeigersinn ver  dreht wird. Durch die Hebel- und Laschenverbindung  33-35 bzw. 34-36 werden auch die     Führungsarm-          paare    23 bzw. 22 im Uhrzeigersinn bzw. im Gegenuhr  zeigersinn     verschwenkt,    wobei die Walzen 21 auf die  Achse des     Zuführdornes    32 zugeführt werden, bis  sie an den ersten vom Dorne 32 hervorstehenden  Windungen der Drahtschraube anliegen.

   Sind die Wal  zen 21 - wie im dargestellten Ausführungsbeispiel   mit in axialen Abständen angeordneten Ringnuten  versehen, deren Tiefe, Breite sowie Zwischenraum  selbstverständlich der Drahtschraube angepasst sind,  so wird der Dorn 32 bzw. die Drahtschraube beim       Inbetriebsetzen    der Vorrichtung so adjustiert, dass die  ersten Windungen der Drahtschraube in den ersten  Ringnuten der     Walzen    21 zu     liegen    kommen, wenn      letztere an den Umfang der Schraube verteilt gegen  diese aufliegen.  



  Vorausgesetzt, dass durch das entsprechende Um  stellen des Hauptschalters 6 vorher schon Betriebs  bereitschaft     erstellt    wurde, kann nun der Einwind  mechanismus in Gang gebracht werden. Dies erfolgt  durch das zweite, nicht dargestellte, kippbare Fuss  pedal, an dessen beiden Enden das Zugorgan 16  bzw. das Zugorgan 44 angeschlossen sind. Angenom  men, dass die Trommel eine Kupplung berge, so ist  diese - wie erwähnt - in der gezeichneten Stellung  des Winkelhebels nicht in Eingriff, so dass der Motor  5 läuft, die Trommel 7 jedoch nicht antreibt. In der       Neutralstellung    des Fusspedals sind beide Zugorgane  gelöst, so dass die Feder 42 die     Anpressschiene    41 mit  voller Kraft an den Blätterstapel andrücken kann.

    Wird nun durch Kippen des Fusspedals das Zugorgan  16 angezogen, so erfolgt ein Schwenken des Hebels  11 gemäss der     Fig.    1, im Uhrzeigersinn, wobei die  Wirkung der Bremsfeder 12 aufgehoben wird, so  dass die Bremsbacke 8 die Trommel 7 freigibt. Gleich  zeitig wird der Druckbolzen 15 vom Druckstift 14  des Hebels in Richtung auf die Trommel gedrückt,  wodurch die Kupplung eingreift und die Drehung  des Motors auf die Riemenscheibe 7 und schliesslich  mittels der     bieesamen    Wellen 20 an die Walzen 21       übertragen    wird.

   Diese setzen zufolge der Reibver  bindung mit der Drahtschraube diese in Drehung, wo  bei sich die Schraube entsprechend der eigenen     Stei-          aung    aus dem     Zuführdorn    axial gegen den Blätter  stapel bewegt. Da die Teilung der Lochkanäle des  Blätterstapels und der Ringnuten der     Walzen    genau  mit der Steigung der Drahtschraube übereinstimmen,  wird sich die Drahtschraube fortschreitend in die  Lochkanäle     einwinden,    wobei alle     Schraubwindun-          ben    in den Ringnuten sicher geführt werden.

   Nicht  nur die erste, jeweils in den nächstfolgenden Loch  kanal     dringende    Schraubenwindung wird korrekt ge  führt, so, dass z. B. ein Anstossen am Blätterstapel aus  geschlossen ist, vielmehr werden auch     etwaige    Un  regelmässigkeiten der Drahtschraube ausgeglichen.  Deshalb,     Lind    weil die eigentlichen     Führungen,    die       Walzen,    selber die Antriebsorgane sind, ist die  Reibung und die     Beanspruchung    des Schrauben  materials und des Blätterstapels auf das mögliche Mi  nimum reduziert.  



  Sobald die Schraube in sämtliche Lochkanäle  gewunden ist, wird der     Einwindmechanismus    durch  Loslassen des entsprechenden Fusspedals abgestellt.  Die Kupplung gibt die Trommel 7 frei, und die  Bremsfedern 12 bringen die Bremsbacke 8 in     Eingriff,     so dass die Trommel 7 und damit die     Walzen     augenblicklich zum Stillstand kommen. Nun wird das  mit der Stange 37 verbundene, bisher niedergedrückte  Fusspedal losgelassen bzw. zurückgekippt, so dass  durch Bewegen der Stange 37 die     Walzen    21 aus  der in der     Fig.    1 dargestellten Arbeitslage geöffnet  werden. Diese Lage ist in der     Fig.    2 gezeigt.

   Die dem       schlupflosen    Antrieb der     Walzen    dienenden     bieb     Samen Wellen gestatten das Öffnen bzw. Schliessen    der Walzen. Mit Hilfe des     Hebels    59 wird der Rah  men 54 nach unten, über die Drahtschraube gekippt,  wobei die in ihrer seitlichen Lage entsprechend der  Breite des Blätterpacks eingestellten Schneid- und  Biegewerkzeuge 66 die ausserhalb des Blätterstapels  liegenden Windungen der Schraube erfassen. Durch       Verschwenken    des nunmehr etwa horizontalen He  bels 59 in beiden Drehrichtungen schneiden bzw. bie  gen die Werkzeuge 66 die entsprechenden Windungen  der Drahtschraube in bekannter Weise ab. Nach Los  lassen des Hebels 59 bringt die Feder 56 den Rahmen  54 in die Ruhestellung.  



  Durch entsprechendes Kippen des mit den Zug  organen 16 bzw. 44 verbundenen Fusspedals wird das  Zugorgan 44 angezogen, wodurch entgegen der Wir  kung der Feder 42 die     Anpressschiene    den Blätter  stapel freigibt. Nach Entfernen des bereits gebun  denen Blätterstapels wird erneut ein loser Blätter  stapel aufgelegt und durch Loslassen des     Fusspedals     von der     Anpressschiene    festgehalten. Nun werden wie  der die Walzen geschlossen und der beschriebene Vor  gang wiederholt. Hierbei ist zu bemerken, dass keine  Adjustierung der Schraube nötig ist. Diese muss  beim Einführen einer neuen Drahtschraube in den       Zuführdorn    nur einmal vorgenommen werden.  



  An Stelle der Kupplung in der Trommel 7 könnte  man auch einen Schalter verwenden, welcher nach  Lösen der Bremse 8 den Motor 5 und damit die  Trommel 7 in Drehung versetzt. Die     Verwendune     der Kupplung ist insofern vorteilhaft, dass durch       Schleifenlassen    derselben die Schraube rocklos ange  trieben werden kann.  



  An Stelle der mit Ringnuten versehenen Walzen  gemäss der gezeigten Ausführung könnte man auch  glatte Walzen verwenden. Insbesondere könnte man  Walzen z. B. mit einem harten Kern und weicher  Lauffläche vorsehen, wobei etwa die gleichen Vor  teile bezüglich des Antriebes und der Führung der  Schraube wie bei     Walzen    mit Ringnuten geboten  werden, während das Auswechseln der Walzen beim  Einwinden von Schrauben mit verschiedenen Stei  gungen entfällt.  



  Die biegsamen Wellen können mit den Walzen  formschlüssig, z. B. durch einfache Steckkupplungen  verbunden sein, wobei     Längenänderungen    der Wellen  beim Öffnen bzw. Schliessen der Walzen ausgeglichen       werden    und die Walzen ihrerseits mit Leichtigkeit  auswechselbar sind.  



  Die Anzahl der Walzen 21 ist keinesfalls auf  drei festgelegt, sie könnte auch grösser sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Einwinden einer Drahtschraube in die zur einen Seite parallele Lochreihe eines Blät terstapels zwecks Bindens desselben, dadurch gekenn zeichnet, dass für den Drehantrieb der Drahtschraube mindestens drei sich über den ganzen Einwindebereich der Vorrichtung erstreckende, zur Vorschubrichtung der Drahtschraube parallelachsige und mit der Draht- schraube in Berührung bringbare Antriebswalzen vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Walzen in axialen Abständen für die teilweise Aufnahme der Windungen der Drahtschraube mit Ringnuten ver sehen ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Walzen mit Mitteln in Verbin dung stehen, mittels welcher sie in der Arbeitslage gegen die Drahtschraube gehalten und in der Leer laufstellung aus dem Bereiche der Schraube ge schwenkt werden können. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, d'ass die Walzen mittels biegsamer Wellen mit einer Antriebsquelle in schlupfloser Drehverbindung stehen. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die biegsamen Wellen mit den Walzen mittels form schlüssiger Steckkupplungen in Wirkungsverbindung stehen. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass für das Anliegen des Blätterstapels an seiner der Lochreihe abgekehrten Seite gekrümmte Anschläge vorgesehen sind, um die Blätter des Stapels derart zueinander zu verschieben, dass die Löcher mit einem Krümmungsradius quer durch den Stapel ver laufen, welcher annähernd gleich dem Radius der in den Blätterstapel einzuwindenden Drahtschraube ist. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, d'ass die Walzen in Führungsarmpaare drehbar gelagert sind, wobei zwei Führungsarmpaare verschwenkbar sind, wäh rend das dritte Führungsarmpaar an einem ver- schwenkbaren Führungsarmpaar einstellbar angeord net ist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie schwenkbar angeordnete Schneid- und Biegewerkzeuge aufweist, welche aus ihrer Arbeitslage im Durchlaufbereich der Draht schraube in eine Ruhelage ausserhalb diesem Be reich versetzbar sind.
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