CH348236A - Vorrichtung zur Voranästhesie in der Mundhöhle - Google Patents

Vorrichtung zur Voranästhesie in der Mundhöhle

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CH348236A
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CH
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cup
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anesthesia
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Sidler Franz
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Sidler Franz
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C19/00Dental auxiliary appliances

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description


  
 



  Vorrichtung zur Voranästhesie in der Mundhöhle
Der zahnärztliche Patient fürchtet bei Injektionen meist den Einstichschmerz, weshalb der Zahnarzt die Stelle, wo der Einstich zu erfolgen hat, durch Voranästhesie unempfindlich macht. Bisher wurde zu diesem Zweck ein mit dem anästhesierenden Mittel getränktes Wattekügelchen während einigen Minuten auf der betreffenden Oberflächenstelle in der Mundhöhle angedrückt oder auch nur aufgelegt.



  Dabei kann aber zufliessender Speichel das anästhesierende Mittel verwässern und dessen Wirkung vermindern, oder das Wattekügelchen kann leicht ungewollt verschoben werden.



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Anästhesie in der Mundhöhle und ist dadurch gekennzeichnet, dass sie einen einseitig offenen Behälter aufweist, der bestimmt ist, mit seinem Rand auf die unempfindlich zu machende Oberflächenstelle aufgesetzt und dort festgehalten zu werden.



   Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.



   Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch eine An ästhesie-Kieferklammer mit zwei Näpfen.



   Fig. 2 ist eine Draufsicht zu Fig. 1, und
Fig. 3 zeigt in perspektivischer Ansicht eine An ästhesie-Mandibularklammer mit einem Napf.



   Die Kieferklammer nach Fig. 1 und 2 weist zwei formgleiche, auf einer gemeinsamen Achse 1 gelagerte Klemmschenkel 2 auf, welche einerseits ein Manipulationsende 3 und andernends je einen schalenförmigen Kopf 4 besitzen. Eine auf der Achse 1 angeordnete Torsionsfeder 5 sucht die Manipulationsenden 3 voneinanderzuspreizen und die mit ihrer konkaven Seite gegeneinandergekehrten Köpfe 4 einander zu nähern. Jeder Kopf 4 dient zur Aufnahme eines z. B. aus Kautschuk bestehenden, einseitig offenen Napfes 6, dessen Wandung wenigstens an dem leicht nach aussen gebogenen Rand 7 seiner Öffnung elastisch deformierbar ist.

   Der Napf 6 weist auf der seiner Öffnung entgegengesetzten Seite einen zapfenförmigen Vorsprung 8 auf, für welchen im Kopf 4 des Klemmschenkels eine passende Durchtrittsöffnung 9 vorgesehen ist, so dass der bis hinter seinen Rand 7 in den Kopf 4 eingesetzte Napf 6 an seinem Vorsprung 8 festgehalten wird, wobei der Kopf an der von der Napföffnung abgekehrten Seite der Napfwandung anliegt.



   Die Vorrichtung wird zur Voranästhesie am Ober- oder Unterkiefer verwendet, indem das mit dem anästhesierenden Mittel getränkte Wattekügelchen durch den Napf 6 nach aussen abgeschlossen ist und mittels der Klammer an der erwünschten Oberflächenstelle des Kiefers selbsttätig festgehalten und angedrückt wird. Zum Sterilmachen der   Klam-    mer können die Näpfe aus den Köpfen herausgenommen werden.



   Zur Voranästhesie für Mandibular-Injektionen dient eine zweischenklige, federnde Klammer gemäss Fig. 3, welche nur einen, längeren Schenkel mit einem schalenförmigen Kopf 4 zur Aufnahme des Napfes 6 aufweist, während der andere, kürzere Klammerschenkel anstelle des Kopfes eine scheibenförmige Verbreiterung 10 besitzt, welche im Anwendungsfall auf der Wangen aussenseite aufliegt, so dass der Napf an der für die Mandibular-Injektion erforderlichen Einstichstelle festgehalten wird.



   Der Napf kann als Saugnapf ausgebildet sein und an harten Kieferstellen ohne Klammer aufgesetzt und angedrückt werden.  



   PATENTANSPRUCH
Vorrichtung zur Voranästhesie in der Mundhöhle, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung einen einseitig offenen Behälter aufweist, der bestimmt ist, mit seinem Rand auf die unempfindlich 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Vorrichtung zur Voranästhesie in der Mundhöhle Der zahnärztliche Patient fürchtet bei Injektionen meist den Einstichschmerz, weshalb der Zahnarzt die Stelle, wo der Einstich zu erfolgen hat, durch Voranästhesie unempfindlich macht. Bisher wurde zu diesem Zweck ein mit dem anästhesierenden Mittel getränktes Wattekügelchen während einigen Minuten auf der betreffenden Oberflächenstelle in der Mundhöhle angedrückt oder auch nur aufgelegt.
    Dabei kann aber zufliessender Speichel das anästhesierende Mittel verwässern und dessen Wirkung vermindern, oder das Wattekügelchen kann leicht ungewollt verschoben werden.
    Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Anästhesie in der Mundhöhle und ist dadurch gekennzeichnet, dass sie einen einseitig offenen Behälter aufweist, der bestimmt ist, mit seinem Rand auf die unempfindlich zu machende Oberflächenstelle aufgesetzt und dort festgehalten zu werden.
    Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
    Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch eine An ästhesie-Kieferklammer mit zwei Näpfen.
    Fig. 2 ist eine Draufsicht zu Fig. 1, und Fig. 3 zeigt in perspektivischer Ansicht eine An ästhesie-Mandibularklammer mit einem Napf.
    Die Kieferklammer nach Fig. 1 und 2 weist zwei formgleiche, auf einer gemeinsamen Achse 1 gelagerte Klemmschenkel 2 auf, welche einerseits ein Manipulationsende 3 und andernends je einen schalenförmigen Kopf 4 besitzen. Eine auf der Achse 1 angeordnete Torsionsfeder 5 sucht die Manipulationsenden 3 voneinanderzuspreizen und die mit ihrer konkaven Seite gegeneinandergekehrten Köpfe 4 einander zu nähern. Jeder Kopf 4 dient zur Aufnahme eines z. B. aus Kautschuk bestehenden, einseitig offenen Napfes 6, dessen Wandung wenigstens an dem leicht nach aussen gebogenen Rand 7 seiner Öffnung elastisch deformierbar ist.
    Der Napf 6 weist auf der seiner Öffnung entgegengesetzten Seite einen zapfenförmigen Vorsprung 8 auf, für welchen im Kopf 4 des Klemmschenkels eine passende Durchtrittsöffnung 9 vorgesehen ist, so dass der bis hinter seinen Rand 7 in den Kopf 4 eingesetzte Napf 6 an seinem Vorsprung 8 festgehalten wird, wobei der Kopf an der von der Napföffnung abgekehrten Seite der Napfwandung anliegt.
    Die Vorrichtung wird zur Voranästhesie am Ober- oder Unterkiefer verwendet, indem das mit dem anästhesierenden Mittel getränkte Wattekügelchen durch den Napf 6 nach aussen abgeschlossen ist und mittels der Klammer an der erwünschten Oberflächenstelle des Kiefers selbsttätig festgehalten und angedrückt wird. Zum Sterilmachen der Klam- mer können die Näpfe aus den Köpfen herausgenommen werden.
    Zur Voranästhesie für Mandibular-Injektionen dient eine zweischenklige, federnde Klammer gemäss Fig. 3, welche nur einen, längeren Schenkel mit einem schalenförmigen Kopf 4 zur Aufnahme des Napfes 6 aufweist, während der andere, kürzere Klammerschenkel anstelle des Kopfes eine scheibenförmige Verbreiterung 10 besitzt, welche im Anwendungsfall auf der Wangen aussenseite aufliegt, so dass der Napf an der für die Mandibular-Injektion erforderlichen Einstichstelle festgehalten wird.
    Der Napf kann als Saugnapf ausgebildet sein und an harten Kieferstellen ohne Klammer aufgesetzt und angedrückt werden.
    PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Voranästhesie in der Mundhöhle, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung einen einseitig offenen Behälter aufweist, der bestimmt ist, mit seinem Rand auf die unempfindlich zu machende Oberflächenstelle aufgesetzt und dort festgehalten zu werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter für das anästhesierende Mittel als Napf ausgebildet ist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung des Napfes wenigstens am Rand seiner Öffnung elastisch deformierbar ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Festhalten des Napfes ein Halter angeordnet ist, der Mittel zum lösbaren Fassen des Napfes auf der von der Napföffnung abgekehrten Seite aufweist.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter als eine zweischenklige, federnde Klammer ausgebildet ist, bei der wenigstens der eine Schenkel Mittel zum Fassen eines Napfes aufweist.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Napf auf der seiner Öffnung entgegengesetzten Seite einen zapfenförmigen Vorsprung besitzt, für welchen am Halter eine passende Durchtrittsöffnung zum Festhalten des Napfes vorgesehen ist.
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter zur Aufnahme des Napfes einen schalenförmigen Kopf aufweist, der an der von der Napföffnung abgekehrten Seite der Napfwandung anliegt.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Napf als Saugnapf ausgebildet ist.
CH348236D 1956-08-18 1956-08-18 Vorrichtung zur Voranästhesie in der Mundhöhle CH348236A (de)

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