CH346643A - Elektrischer Ventilator - Google Patents

Elektrischer Ventilator

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CH346643A
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K Tateishi Arthur
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K Tateishi Arthur
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D25/00Pumping installations or systems
    • F04D25/02Units comprising pumps and their driving means
    • F04D25/08Units comprising pumps and their driving means the working fluid being air, e.g. for ventilation
    • F04D25/10Units comprising pumps and their driving means the working fluid being air, e.g. for ventilation the unit having provisions for automatically changing direction of output air

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Description


  Elektrischer Ventilator    Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen  Ventilator, der einen hin und her gehenden Luftstrom  erzeugt.  



  Elektrische Ventilatoren dieser Art haben übli  cherweise einen hin und her gehenden Ventilator  kopf, der den Luftstrom langsam hin und her bewegt.  Die Schwenkbewegungen des     Ventilatorkopfes    wer  den im allgemeinen durch einen von einem     Venti-          latormotor    angetriebenen Zahnrad- und Kurbel  mechanismus gesteuert.  



  Der stets freiliegende Zahnrad- und Kurbel  mechanismus und noch mehr die üblicherweise  scharfkantigen     Ventilatorflügel    stellen eine gewisse  Gefahr dar. Der häufig benutzte Flügelkäfig bietet  kaum Schutz, da die Flügel immer noch leicht zu  gänglich sind. Die Gefahr, die von den umlaufenden       Ventilatorflügeln    und dem sich bewegenden Mecha  nismus hervorgerufen wird, ist um so grösser, als  Ventilatoren dieser Art häufig in Wohnungen benutzt  werden und für Kinder und Haustiere leicht zugäng  lich sind.  



  Der schwenkende     Ventilatorkopf    verunmöglicht  eine hübsche und moderne Bauart des Ventilators.  Ausserdem ist ein verhältnismässig grosses Gewicht  des Ventilators notwendig, besonders seines Unter  teils, da der Schwerpunkt des Ventilators, wenn die  ser in Betrieb ist, sich laufend verlagert und durch  das Gewicht des Unterteils in jeder Stellung des     Ven-          tilatorkopfes    ausgeglichen werden muss.  



  Es ist auch schon vorgeschlagen worden, das  Hin- und     Herschwenken    des Luftstromes mit Hilfe  hin und her gehender Führungsbleche zu erreichen,  die direkt vor den     Ventilatorflügeln    angeordnet sind.  Wegen der geringen Wirksamkeit und der Wirbel  bildung haben derartige     Ventilatoren    keine nennens  werte Verbreitung gefunden.    Ausserdem erfordern solche     Ventilatorbauarten     verhältnismässig komplizierte und teure Zahnrad  antriebe. Teile dieser Antriebe liegen frei und ausser  dem ist auch hier wieder ein verhältnismässig schwe  rer Unterteil notwendig, da der Schwerpunkt des  Ventilators nicht     mittig    in dem     Ventilatorgehäuse     angebracht ist.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein elek  trischer Ventilator, welcher einen rohrförmigen, einen  Windkanal bildenden Teil besitzt, dessen eines Ende  die     Einsaugseite    und dessen anderes Ende die Aus  trittsseite des Windkanals bildet, in welchem     rohr-          förmigen    Teil auf der     Einsaugseite    ein Propeller  drehbar gelagert ist, welcher einen Luftstrom durch  den den Windkanal bildenden Teil treibt, und in  welchem     rohrförmigen    Teil auf der Austrittsseite eine       Luftklappeneinrichtung    mit mehreren, zueinander  parallelen, je um eine Längsachse drehbaren Luft  klappen vorgesehen ist,

   wobei im     rohrförmigen    Teil  zwischen dem Propeller und der     Luftklappeneinrich-          tung    ein Elektromotor für den Antrieb des Propellers  angeordnet ist und wobei eine Antriebsvorrichtung  für die     Luftklappeneinrichtung,    welche den Luft  klappen eine     Hin-    und     Herdrehung    um einen be  stimmten Winkel erteilt, vorgesehen ist, welche über  eine Steuerungsvorrichtung von der Welle des Elek  tromotors angetrieben wird, zum Zwecke, die Rich  tung des zwischen den Luftklappen aus dem Wind  kanal austretenden Luftstromes periodisch zu ändern.  



  Eine solche Bauart eines     elektrischen    Ventilators  ermöglicht eine neuartige, hübsche und moderne  Formgebung, bei welcher alle beweglichen Teile voll  ständig eingeschlossen und unzugänglich sind.  



  Der Ventilator kann so ausgebildet sein, dass der  Schwerpunkt in der Mitte des Gehäuses liegt, so dass  ein verhältnismässig leichter und kleiner Unterteil ge-           nügt,    um das     Ventilatorgehäuse    kippbar auf einer  Achse zu lagern, da der Schwerpunkt sich weder  bei einer Kippbewegung des Ventilators noch beim  Hin- und Hergehen der Luftklappen gegenüber dem  Unterteil verlagert.  



  Zweckmässig ist eine     Reibungsantriebsvorrichtung     vorgesehen, um den Luftklappen die vorstehend ge  nannten Hin- und     Herbewegungen    zu vermitteln.  Eine solche     Reibungsantriebsvorrichtung    bietet den  Vorteil grosser Einfachheit und Billigkeit, da keinerlei  Zahnräder und     Umsteuerungssysteme    dazu erforder  lich sind.  



  Die Luftklappen sind mit Vorteil so angeordnet,  dass sie bei ihrem Betrieb dynamisch ausgeglichen  sind, um ihre Belastung auf den Motor über die       Reibungsantriebsvorrichtung    zu verringern und um  zu ermöglichen, dass sie bei Ausschalten ihres An  triebes in jeder beliebigen Richtung festgelegt werden  können, um in dieser Richtung einen ständigen Luft  strom abzugeben.  



  Das Gesamtgewicht und die Gesamtgrösse des  Ventilators können durch eine Verringerung der  Grösse und des Gewichtes des Unterteils erheblich  vermindert werden, und es besteht die Möglichkeit,  einen Elektromotor minimaler Leistung für eine be  stimmte     Luftstromabgabe    zu verwenden, wenn die  Luftklappen beim Anlaufen des Gerätes vom Motor  abgeschaltet werden. Durch das Anordnen der An  triebsvorrichtung oben auf dem Motor, in einem  Raum, der bei den üblichen Bauarten nicht ausge  nutzt ist, kann die Grösse weiter vermindert werden.  



  Zweckmässig ist eine gemeinsame Steuerungsvor  richtung zum Steuern des Stromkreises des     Venti-          latormotors    und zum Betätigen der Antriebsvorrich  tung vorgesehen. Diese gemeinsame Steuerungsvor  richtung stellt dann     sicher,    dass die Belastung der  Luftklappen nicht eher auf den     Ventilatormotor    ein  wirkt, bevor- dieser eine genügende Geschwindigkeit  erreicht hat.

   Das bietet den Vorteil, dass das     Hin-          und    Hergehen der Luftklappen mit einem Motor ge  ringerer Leistung erreicht werden kann, als dies  möglich wäre, wenn die Luftklappen, wenn auch nur  zufällig, beim Anlassen mit dem Motor verbunden  werden könnten, wodurch ein grösserer Anlaufdreh  moment notwendig wäre.  



  Mit     Vorteil    ist die Antriebsvorrichtung dazu ein  gerichtet, die Geschwindigkeit des Hin- und     Herlau-          fens    der Luftklappen zu verändern, ohne dass die  Umdrehungszahl des Motors verändert werden muss.  



  Die Luftklappen sind zweckmässig in einem sol  chen Abstand voneinander angeordnet und so breit  gehalten, dass eine gute     Luftumlenkung    und ein leises  Arbeiten des Ventilators gewährleistet ist.  



  Zweckmässig ist ein Gehäuse vorgesehen, welches  alle beweglichen Teile so enthält, dass sie ohne Ver  wendung von Werkzeugen ein- und ausgebaut wer  den können. Eine solche Ausbildung des Ventilators  erleichtert das Reinigen und Reparieren des Ventila  tors.    In der Zeichnung sind eine beispielsweise Aus  führungsform des Erfindungsgegenstandes und eine  Variante dargestellt.

   Es zeigen:       Fig.    1 eine schaubildliche Vorderansicht eines  elektrischen Ventilators,       Fig.    2     eine    Seitenansicht,       Fig.    2a eine Hinteransicht dieses Ventilators,       Fig.    3 eine Hinteransicht bei abgenommenem hin  terem Teil des     Ventilatorgehäuses,    um den Ventilator  mechanismus zu zeigen,       Fig.    4 einen teilweisen Schnitt der Steuerungsvor  richtung für den Antrieb der     Luftklappeneinrichtung     und den     Ventilatorpropeller,          Fig.    5 eine Draufsicht zu     Fig.    4, teilweise ein  Schnitt,

         Fig.    6 eine Ansicht der Vorrichtungen nach       Fig.    4, um 90  gedreht, und zwar in einer Betriebs  stellung,       Fig.    7 eine gleiche Ansicht wie     Fig.    6, die Vor  richtungen in einer weiteren Betriebsstellung,       Fig.    8 eine Draufsicht auf die     Luftklappeneinrich-          tung    und ihre Antriebsvorrichtung,       Fig.    9 eine Seitenansicht der     Luftklappeneinrich-          tung,    teilweise ein Schnitt,       Fig.    10 eine Einzelansicht eines der Bestandteile  der     Luftklappeneinrichtung,

            Fig.    11 einen Schnitt entlang der waagrechten  Mittelachse des Ventilators,       Fig.    12 eine Ansicht der zerlegten Befestigungs  vorrichtung zum Verbinden der Teile des Ventilator  gehäuses, des     Ventilatormechanismus    und des Unter  teils des Ventilators,       Fig.    13 eine schaubildliche Ansicht der Befesti  gungsvorrichtung nach     Fig.    12,       Fig.    14 eine der     Fig.    6 ähnliche Ansicht, wobei  die Antriebsvorrichtung jedoch die Geschwindigkeits  regelung für die     Luftklappeneinrichtung    erlaubt,

         Fig.    15 einen Schnitt entlang der Linie 15-15  der     Fig.    14,       Fig.    16 eine Ansicht der Vorrichtung nach       Fig.    14, um 90      gedreht,    und       Fig.    17 eine Draufsicht zu     Fig.    14.  



  1 ist ein im wesentlichen ringförmiges Ventilator  gehäuse. Es besteht aus dünnem Blech oder vor  zugsweise aus Kunststoff, da das eigentliche Gehäuse  nicht das Gewicht des     Ventilatormechanismus    zu tra  gen braucht, wie aus der nachstehenden Beschrei  bung     hervorgeht.    Das Gehäuse ist vorzugsweise auf  einem Ständer 2 angeordnet und um eine waagrechte  Achse schwenkbar.  



  In Richtung des Luftstromes durch das Gehäuse  gesehen hat der     Ventilatormechanismus    die     Venti-          latorflügel    3, einen     Ventilatormotor    4 und eine Luft  klappeneinrichtung 5     (Fig.    11). Durch die Anordnung  des Motors zwischen den     Ventilatorflügeln    und der       Luftklappeneinrichtung    wird eine kompakte Bauart  erreicht, deren Breite in der Richtung der Gehäuse  achse wesentlich geringer ist als die der üblichen  Ventilatoren vergleichbarer Grösse.

        Durch diese Anordnung der     Ventilatorflügel    und  der Luftklappen befinden sich die     Ventilatorflügel    in  einer beträchtlichen Entfernung von den Luftklap  pen, so dass die     Ventilatorflügel    nicht in dem Feld  oder gegen den Widerstand irgendwelcher Luftmas  sen arbeiten müssen, die momentan von den Luft  klappen verlangsamt oder abgeleitet werden.  



  Weiterhin ermöglicht diese Anordnung der Luft  klappen und der     Ventilatorflügel,    den Schwerpunkt  des Motors und der angetriebenen Elemente genau  in die Mitte des     Ventilatorgehäuses    1 zu verlagern.  



  Das Gehäuse besteht aus zwei im allgemeinen  ringförmigen     Teilen    6 und 7, die so zueinander pas  sen, dass sie das Gehäuse bilden. Die beiden Teile  sind durch Drahtgitter 8 und 9 abgeschlossen, die  dazu dienen, die Verletzung von Personen oder Haus  tieren durch die umlaufenden     Ventilatorflügel    zu ver  hindern und gleichzeitig den     Ventilatormechanismus     gegen Schaden zu schützen. Das Drahtgitter 9 an der  Vorderseite des Ventilators ist vorzugsweise durch  sich kreuzende Stangen 10 und 11 verstärkt, die ein  Firmenschild 12 tragen können.

   Die innere Wandung  des Gehäuses ist kreiszylindrisch ausgearbeitet, indem  entweder der innern Umfangswandung der Teile 6  und 7 eine entsprechende Form gegeben ist oder in  dem, wie gezeigt, ein Zylinder 13 aus dünnem Blech  oder Kunststoff hergestellt ist, der in das Gehäuse  eingebracht ist und Zwischenräume 13' freilässt. Das  Innere des Ventilators stellt in der Tat einen Wind  kanal dar, durch den ein gerader Luftstrom, der von  Wirbeln verhältnismässig frei ist, durch die Ventilator  flügel 3     hindurchgepresst    wird.  



  Der Zylinder 13 dient auch dazu, das Drahtgitter  8 innerhalb des Gehäuseteils 6 festzulegen. Zu die  sem Zwecke hat das Drahtgitter 8 einen Verlänge  rungsteil 8' zwischen dem Zylinder und einem ent  sprechenden     Wandungsteil    des Gehäuseteils 6. Der  Verlängerungsteil ist so gebogen, dass er eine Schulter  bildet, die auf einer entsprechenden Schulter 6' des  Gehäuseteils 6 aufliegt, wie am besten aus     Fig.    11  hervorgeht. Das Drahtgitter 9 wird dadurch gehalten,  dass sein Rand auf dem verstärkten Rand 7' des Ge  häuseteils 7 aufliegt. Dieser verstärkte Rand ist nach  aussen abgeschrägt, so dass der von der Luftklappen  einrichtung umgelenkte Luftstrom gerichtet und be  grenzt wird, wie nachstehend im einzelnen erläutert  wird.  



  Um eine höchstmögliche Wirksamkeit zu erzielen,  sind die     Ventilatorflügel    3 so angeordnet, dass sie  mit ungefähr zwei Dritteln der     Ventfatorflügelfläche     aus dem hintern Gehäuseteil 6 hervorragen. Das  Drahtgitter 8 erstreckt sich entsprechend über den  hintern Gehäuseteil 6 hinaus, um den hervorragenden  Teil der     Ventilatorflügel    3 aufnehmen zu können.  



  Um einen weiten Winkel des hin und her gehen  den Luftstromes zu erreichen, hat der Gehäuseteil 7  an seinen vordern Seitenkanten zurückgenommene  oder konkave Einschnitte 110, wie am besten aus       Fig.    2 ersichtlich ist, wodurch eine Behinderung der    in starkem Winkel von den Luftklappen 15 abgelei  teten Luft durch das Gehäuse verhindert wird.  



  Die in     Fig.    8 bis 10 im     einzelnen    gezeigte Luft  klappeneinrichtung besitzt mehrere leistenförmige  Luftklappen 15 aus dünnem Blech oder Kunststoff,  von denen vier Klappen gezeigt sind. Die Klappen  sind in dem Gehäuseteil 7 senkrecht zur Achse des  Ventilators angeordnet, und zwar so, dass ihre Vor  derteile über die zurückgenommenen Seiten 110 des  Gehäuseteils 7 herausragen. Zu diesem Zwecke sind  flache Metall- oder Kunststoffstreifen 16 und 17 an  diametral gegenüberliegenden Seiten des Gehäuseteils  7 befestigt. Diese Streifen stellen die Befestigungs  basen dar, in denen die Lager für die Luftklappen  ausgebildet sind.  



  Die Luftklappen sind so angebracht, dass sie um  ihre     Längsmittelachse    drehbar sind, die in der Mitte  der Luftklappe ungefähr mit den zurückgenommenen  Seiten 110 des Gehäuseteils 7 in einer Linie liegen.  Jede Luftklappe hat zu diesem Zweck Mittelstifte 18  und 19. Da das Material der Luftklappen sehr leicht  ist, sind vorzugsweise Versteifungsrippen 20 vorge  sehen. Die Lagerstellen der vier Luftklappen in dem  Basisstreifen 17 sind als Vertiefungen oder Näpfe 21  ausgebildet, in die die vorzugsweise spitzen Mittel  stifte 18 hineinreichen. Die gegenüberliegenden Stifte  19 können drehbar. in ähnlichen Lagernäpfen ange  ordnet sein; aber vorzugsweise stehen die Luftklap  pen in axialer Richtung unter Federdruck, um das  Klappern der Luftklappen während des Betriebes zu  verhindern.

   Als geeignete, unter Federdruck stehende  Lager für die Luftklappen sind Blattfedern 22 ge  zeigt, wobei für je zwei Luftklappen eine Blattfeder  vorgesehen ist. Die Federn sind an dem Basisstreifen  16 etwa durch eine oder mehrere Nieten 23 festgelegt  und jedes freie Ende der Feder hat einen Lager  napf 24, in den das vorzugsweise spitze Ende eines  Stiftes 19 hineinragt, der sich durch ein Loch 16' in  den Streifen 16 erstreckt. Es ist offensichtlich, dass  der Druck der     Federn    22 die Luftklappen in enge  Anlage mit ihren obern Lagernäpfen 21 bringt. Es  ist selbstverständlich möglich, unter Federdruck ste  hende Lager für beide Mittelstifte der Luftklappen  vorzusehen oder unter Federdruck stehende Lager in  dem Basisstreifen 17.  



  Die Breite der Luftklappen ist so, dass sie sich  in keiner Schwenkstellung überlappen,     sondern    dass  Schlitze     für    den Durchlauf eines geraden Luftstromes  zwischen benachbarten Luftklappen in jeder Winkel  stellung der Luftklappen verbleiben.  



  Um eine gemeinsame hin und her gehende  Schwenkbewegung der Luftklappen zu erreichen, sind  diese durch eine Kupplungsvorrichtung verbunden.  Diese Kupplungsvorrichtung weist eine Zunge 25  auf, die sich seitlich von jeder Luftklappe erstreckt.  Jede Zunge hat einen mit Kopf versehenen Stift 26,  der dazu dient, eine Schlaufe 27 eines Drahtes 28  aufzunehmen und lösbar zu halten. Die Öffnung einer  jeden Schlaufe des vorzugsweise etwas federnden  Drahtes 28 ist etwas geringer als der Durchmesser      des Schaftes des mit Kopf versehenen Stiftes 26, so  dass der Draht von den Stiften sicher festgehalten  wird und eng um die Stifte     herum    liegt, um Klappern  oder Geräusch zu vermeiden und das Einhalten von  engen Toleranzen überflüssig zu machen.

   Es ist offen  sichtlich, dass sich die Stifte 26 innerhalb der Schlau  fen 27 drehen können, wodurch dem Draht 28 im  allgemeinen in axialer Richtung vermittelte Hin- und       Herbewegungen,    die selbstverständlich den von den  Zungen 25 beschriebenen Bogen gestatten, eine ent  sprechende Hin- und     Herbewegung    der Luftklappen  um ihre     Längsmittelachsen    ergeben. Vorzugsweise  sind die Stifte 26 in einem     Filzunterlagering    mit  Schmiersockel angeordnet, um die Reibung unter  dem engen Sitz der     Federdrahtschlaufen    27 auf ein  Mindestmass zu verringern.  



  Indem die Luftklappen um ihre     Längsmittelachse     hin und her schwingen, wird ein dynamischer Aus  gleich bei der Arbeit der Luftklappen erreicht, wo  bei der Druck der Luft, die auf eine Seite von der  Mitte aus gesehen auftrifft, den Druck der Luft aus  gleicht, die auf die andere Seite     auftrifft,    so dass die  vom Motor 4 zur Hin- und     Herbewegung    der Luft  klappen abzugebende Kraft, wie nachstehend be  schrieben, nur die zur Überwindung der Reibung der       Luftklappeneinrichtung    notwendige Kraft ist. Diese  Reibung ist aber durch die vorstehend beschriebene  Anordnung der Luftklappen auf ein Mindestmass be  schränkt.  



  Als Elektromotor ist     vorteilhaft    ein     Zwei-Pol-          Motor    mit im allgemeinen U-förmigem     Feldkern    30  verwendet. Der     flache    untere Teil     eines    solchen Ker  nes gestattet es, die Antriebs- und die Steuerungsvor  richtung des Ventilators günstig darauf anzuordnen,  wie nachstehend im einzelnen beschrieben wird. Die  auf beiden Seiten des Rotors herausragende Antriebs  welle des Motors liegt mit ihrer Achse auf der glei  chen Achse wie die des Zylinders 13 und schneidet  die Schwenkachse des     Ventilatorgehäuses    1, das um  die Achsen der Träger 85 schwenkbar ist, wie nach  stehend im einzelnen beschrieben wird.

   Das Ende 31  der Welle trägt die     Ventilatorflügel    und wird von  einem in einer Platte 32 ausgebildeten Lager ge  führt. Diese Platte 32 ist mittels Tragsäulen 33 an  dem Motor befestigt. Das andere Ende 31' der Welle  dient dazu, die Antriebsvorrichtung zu betätigen,  und ist zu diesem Zwecke vorzugsweise abgesetzt.  Der Motor ist in dem     Ventilatorgehäuse    durch zwei  sich seitlich erstreckende Tragarme     abgestützt.    Jeder  Tragarm besteht aus zwei parallelen Stangen 35 und  36, die durch. die U-förmigen Teile 37     (Fig.    6) am  Motor befestigt sein können. Die Stangen können  entweder direkt am Motor oder an einer Platte be  festigt sein, die für diesen Zweck am Motor vorge  sehen ist.

   Die freien Enden der Stangen 35 und 36  sind an einer Befestigungsplatte 38 und 39 ange  bracht, durch die ein Loch 39     (Fig.    13) verläuft.  Durch     mittiges,    Anordnen des Motors zwischen den  Platten 38 und 39 und durch Anordnen der     Venti-          latorflügel    an dem einen Ende des Motors und der         Luftklappeneinrichtung    am andern Ende liegt der  Schwerpunkt des Gerätes im wesentlichen in der  Mitte des Gehäuses 1 und auf der Achse der Löcher  39', so dass er sich gegenüber dem Unterteil 2 nicht  verlagert, wenn das Gehäuse um die Achse der  Löcher 39' gekippt wird, wie nachstehend beschrie  ben. Der Motor ist mit Hilfe eines Verbindungskabels  105 mit einer Stromquelle verbunden.

   Um eine un  nötige Belastung dieses Kabels zu verhüten, ist dieses  vorzugsweise um Führungsstifte 106, 107 und 108  herumgeführt, die sich von der innern Wandung des  Gehäuseteils 7 erstrecken, wie am besten aus     Fig.    3  hervorgeht, wodurch eine Entlastung des Verbin  dungskabels erzielt wird.  



  Die Antriebsvorrichtung dient dazu, die Drehung  der Motorwelle auf die     Luftklappeneinrichtung    zu  übertragen, um den Luftklappen die notwendigen  Hin- und     Herbewegungen    zu vermitteln. Die Steue  rungsvorrichtung dient dazu, den Motorstromkreis  und die Antriebsvorrichtung unabhängig voneinander  zu steuern.  



  Zur Antriebsvorrichtung gehört eine Welle 40,  auf der ein grosses Rad 41 und ein kleines Rad 42  angeordnet sind, um das entsprechende     übersetzungs-          verhältnis    zu erreichen. Das Rad 41 arbeitet mit dem  Wellenende 31' durch Reibung zusammen. Um     eine     zufriedenstellende Kraftübertragung durch Reibung  zwischen dem Rad 31 und dem Wellenende 31' zu  erreichen, sind beide an ihrem Umfang mit einem  stark .reibenden Material umkleidet, wie etwa mit  Gummi oder einer Gummimasse. Die Welle 40 wird  von einem bei 44 an dem Tragarm 45 schwenkbar  angeordneten Arm 43 getragen. Dieser Tragarm 45  ist, wie am besten aus     Fig.    4 und 6 hervorgeht, mit  dem Motor verbunden.

   Der senkrechte Teil des Trag  armes hat einen Ausschnitt 46, um die freie     Auf-          und        Abbewegung    des Endes des Armes 43 zu er  möglichen, der die Welle 40 trägt. Als Ergebnis stellt  das Rad 41 ein Pendelrad dar, das mit dem Wellen  ende 31' nur in Reibungsberührung zur Kraftüber  tragung steht, wenn es gegen das Ende der Welle       gepresst    wird.  



  Das kleine Rad 42 arbeitet mit einem waagrecht  angeordneten Rad 47 zusammen, indem es durch  Reibung am Umfangsrande des Rades 47     angreift,     wenn die beiden Räder aufeinander zu bewegt wer  den. Das Rad 47 ist auf     einer    Stange 49 mit Hilfe  einer Lagerbüchse 48 angeordnet. Die Stange 49 hat  einen mit Gewinde versehenen Teil 49', der in einen  Tragarm 50 eingeschraubt ist, der fest an dem waag  rechten Teil des Tragarmes 45 befestigt ist. Es ist  offensichtlich, dass die Drehung der Stange 49 mit  Hilfe eines     gekordelten    oder gefrästen Steuerknopfes  51 eine axiale Auf- und     Abbewegung    der Stange 49  und damit des Rades 47 zur Folge hat.

   Eine unter       Vorspannung    stehende Feder 52, die mit einem Ende  gegen eine Schulter der Stange 49 oder eine     Unterleg-          scheibe    53 anschlägt und mit dem andern Ende  gegen die Lagerbuchse 48, dient dazu, das Rad 47  in seine unterste Stellung auf der Stange 49 zu drük-           ken,    in der es mit Hilfe eines Splints 54 festgehalten  wird.  



  Das Rad 47 ist mit der     Luftklappeneinrichtung     durch einen Draht 55 verbunden, der an einem Ende  exzentrisch am Rad 47 angeordnet ist und dessen  anderes Ende mit einer der Zungen 25 auf den Luft  klappen verbunden ist, vorzugsweise mit einer der  äussersten Zungen, wie in     Fig.    8 gezeigt. Der Draht  55 ist am Rad 47 mittels eines mit Kopf versehenen  Stiftes 56 befestigt, auf dem eine geschlossene  Schlaufe des entsprechenden Endes des Drahtes 55  befestigt ist.

   Das andere Ende des Drahtes ist vor  zugsweise auf den entsprechenden mit Kopf     ver-          sehenen    Stift 26 mit einer offenen federnden Schlaufe  eingehakt, so dass der Draht 55 in einfacher Art von  der     Luftklappeneinrichtung    abgenommen und auf  sie aufgesetzt werden kann.  



  Es ist klar, dass die Drehung des Rades 47 allen  Luftklappen eine hin und her gehende Schwenkbewe  gung vermittelt, da diese durch den Draht 28 ver  bunden sind. Der von den Luftklappen bestrichene  Bogen ist durch die exzentrische Lage des mit Kopf  versehenen Stiftes 56 bestimmt. In der Praxis hat es  sich herausgestellt, dass die Schwenkbewegungen der  Luftklappen um einen Bogen von 45  zufriedenstel  lende Ergebnisse zeitigen.  



  Die Steuerungsvorrichtung besitzt ferner einen  Schalter 60, um den Motorstromkreis zu steuern. Der  Schalter ist auf dem waagrechten Teil des Tragarmes  45 angeordnet. Der Schalter kann ein Kniehebel  schalter sein. Der Schalter hat einen gegabelten Be  tätigungsteil 61, der mit einem Arm 62 zusammen  arbeitet, der sich von der Stange 49 aus     erstreckt.     Dieser Arm kann an der Stange fest angeordnet sein  oder, wie gezeigt, durch zwei Klemmschrauben 63  und 64 gehalten werden, um eine axiale Einstellung  des Armes zu ermöglichen und dessen Drehung ge  meinsam mit der Stange sicherzustellen.  



  Die vorstehend beschriebene Antriebs- und die  Steuerungsvorrichtung arbeiten wie folgt:  Es wird angenommen, dass die Antriebsvorrich  tung und die Steuerungsvorrichtung sich in den in       Fig.4,    5 und 6 gezeigten Stellungen befinden. Der  Schalter 60 ist dann in seiner offenen Stellung und  unterbricht den Motorstromkreis. Das Rad 42 steht  mit dem Rad 47 nicht in Verbindung und das Rad 41  liegt gegen das Wellenende 31' nur mit dem Druck  seines eigenen Gewichtes an.

   Wenn der Knopf 51  nun um einen verhältnismässig kleinen Winkel in  der Richtung des in     Fig.    5 gezeigten     Pfeils    gedreht  wird, so lässt der Arm 62 den Schalter 60 in seine        Ein -Stellung    schnappen, wodurch der Motor ange  lassen wird, der nunmehr die     Ventilatorflügel    3 mit  voller Kraft und Geschwindigkeit dreht. Obwohl die  Stange 49 durch die anfängliche Drehung des Knop  fes 51 leicht gesenkt wird, bleibt das Rad 47 ausser  Angriff am Rad 42. Während dieses Stadiums des  Vorganges kann das Rad 41 von dem Wellenende 31'  gedreht werden oder kann gegenüber diesem mehr  oder weniger durchrutschen, je nach der Reibung    zwischen dem Rad und dem Wellenende.

   In jedem  Falle ist der Angriff zwischen dem Rad und dem  Wellenende nur sehr leicht und nicht in der Lage,  Kraft zu übertragen. Das bietet den Vorteil, dass die  Abnutzung der Umfangsoberflächen des Rades 41  und des Wellenendes 31' unbedeutend ist, wenn nur  die Flügel des Ventilators in Betrieb sind.  



  Diese Steuerungsvorrichtung stellt sicher, dass die  von den Luftklappen dargestellte Belastung und     ihre     Antriebsscheibe 47 auch nicht zufällig mit dem Mo  tor 4 verbunden werden können, wenn dieser ange  lassen wird. Indem jegliche Notwendigkeit für ein  hohes     Anlassdrehmoment    ausgeschaltet ist, kann ein  Motor mit Mindestleistung verwendet werden, um  einen bestimmten Luftstrom abzugeben, woraus sich  abermals Ersparnisse bezüglich Kosten und Gewicht  ergeben. Wenn weiterhin der Ventilator abgeschaltet  wird, so sichert die     vorstehend    beschriebene Vorrich  tung, dass der Druck automatisch von sämtlichen  Gummioberflächen abgenommen wird, wodurch die  Lebensdauer der Gummiteile verlängert und ihre Ver  formung durch Zusammenpressen verhindert wird.  



  Wenn gewünscht wird, die     Luftklappeneinrich-          tung    anzulassen, wird die Drehung des Knopfes 51  fortgesetzt, bis das Rad 47 am Rad 42 mit einem  Druck in Anlage kommt, der genügt, um das     pen-          delnd,e    Rad 41 mit dem Wellenende 31' in Kraft  übertragungsverbindung zu bringen. Als Ergebnis  wird die Drehung des Wellenendes dem Rad 47 über  mittelt, das um die Stange 49 umläuft und durch  den     exzentrischen    Stift 56 und den Draht 55 die vor  stehend genannten Schwingbewegungen allen Luft  klappen vermittelt.  



  Um zunächst die     Luftklappeneinrichtung    und  dann die     Ventilatorflügel    anzuhalten, wird der Knopf  51 in entgegengesetzter Richtung gedreht. Diese ent  gegengesetzte Drehung des Knopfes 51 bewegt zuerst  das Rad 47 aus seinem Angriff am Rad 42 und dann  den Schalter 60 in seine      Aus -Stellung.    Wie aus  der     vorstehenden        Beschreibung    hervorgeht, gestattet  eine einzige gemeinsame Steuerungsvorrichtung, ent  weder nur die     Ventilatorflügel    oder die Ventilator  flügel und die     Luftklappeneinrichtung    gemeinsam zu  betätigen,

   wobei die Betätigung der     Ventilatorflügel     alleine einen Luftstrom in fester Richtung erzeugt  und die Betätigung der     Luftklappenteinrichtung    ein  Hin- und     Herschwenken    des Luftstromes unter der  Einwirkung der hin und her gehenden Luftklappen  bewirkt.  



  Der Ständer des Ventilators besteht aus einer  Grundplatte 70, von der aus sich zwei Paare geboge  ner Arme 71, 72 und 73, 74 erstrecken. Die abge  bogenen     Armteile    halten unter Federdruck das Ge  häuse 1 dazwischen fest. Diese Armteile sind an  ihren freien Enden durch Kappen 75 verbunden. Die       Luftklappeneinrichtung    ist durch eine Schraube 80  mit dem Gehäusevorderteil 7 verbunden.  



  Wie aus den     Fig.    11-13 hervorgeht, sind die  Gehäuseteile 6 und 7 an den zusammenarbeitenden  Kanten mit Flanschen 86 und 87 versehen, um zu-           sammen    mit dem Zylinder 13 zwei enge Taschen zu       bilden.    Die Taschen nehmen auf einer Seite die  Platte 38 und auf der andern Seite die Platte 39 auf,  die an den     Motortragarmen    35 und 36 befestigt sind.  Die     aneinanderstossenden    Kanten der Flanschen 86  und 87 haben jede einen halbkreisförmigen Aus  schnitt 88 und 89, die ein kreisförmiges Loch bil  den, das im Durchmesser dem Loch 39' gleich ist  und mit diesem in Flucht liegt. Die Seitenränder 90  und 91 der Flanschen sind vorzugsweise nach aussen  schräg.

   Die Flanschen 86 und 87 und die Ränder 90  und 91 .sind von einem Deckel 92 umschlossen.  Die Seitenränder 93     dieses    Deckels sind ebenfalls  nach aussen schräg, obwohl etwas weniger als die  Seitenränder 90 und 91. Der Deckel 92 hat ein kreis  förmiges Loch 94 von gleichem Durchmesser wie  die kreisförmigen Löcher 39' und 88, 89. Der Ge  häuseteil 7 ist vorzugsweise mit einer Schulter 95  versehen, um den Rand des Gehäuseteils 6 aufzu  nehmen. Die Befestigungsvorrichtung besitzt ferner  einen Schaft 96, von dem sich ein     Stift    97 nach bei  den Seiten erstreckt. Der Schaft 96 hat aussen einen  geschlitzten Kopf 98.

   Die Befestigungsvorrichtung be  sitzt weiterhin einen Nocken 99 mit zwei Nocken  flächen, eine für jedes der Stiftenden, und eine axial       verformbare    elastische Hülse 100 aus Gummi. Zur  Montierung wird der Schaft 96 durch ein Loch ge  steckt, das zu diesem Zweck in der Kappe vorge  sehen ist, wobei der Kopf 98 sich gegen die Aussen  seite der Kappe legt. Eine     Unterlegscheibe    101 wird  zwischen dem Kopf 98 und der Kappe 75 angeord  net.

   Die Hülse 100 und der Nocken 99 werden dann  über den Schaft gezogen und endlich wird der Stift  97     eingeführt,    um an den     Nockenflächen    anzuliegen,  wie am besten aus     Fig.    12     hervorgeht.    Die axiale  Länge der Hülse 100 ist so, dass sie zusammenge  drückt wird, wenn die Enden des Stiftes 97 am Teil  der     Nockenflächen    angreifen, der dem Kopf 98 am  nächsten liegt. Der Zweck dieses     Vor-Zusammen-          drückens    ist, sicherzustellen, dass eine genügende An  fangsreibung zwischen den     aneinanderliegenden    Ober  flächen der Befestigungsvorrichtung vorhanden ist.

    Um den Ventilator zusammenzubauen, werden die  Platten 38 und 39 in den entsprechenden Taschen  untergebracht, die Gehäuseteile 6 und 7 werden     an-          einandergepresst    und der Zylinder 13 wird eingeführt,  wodurch das Drahtgitter 8 und insbesondere deren  Ansatzteil 8' in seiner Stellung gehalten wird. Alle  vorstehend erwähnten Teile nehmen dann die Stel  lungen zueinander ein, die in     Fig.    11 gezeigt sind.  Nun werden die Deckel 92 auf den Flanschen 86 und  87 angebracht.

   Endlich werden der Nocken 99 und  die Hülse 100 der Befestigungsvorrichtungen in die  Löcher 94, 88, 89 und 39 eingeführt, die nun alle  in Flucht miteinander stehen.     Wenn    nun die Befesti  gungsvorrichtungen durch Drehen der Köpfe 98, bei  spielsweise mit     Hilfe    eines Schraubenziehers oder  einer geeigneten Münze, angezogen werden, so     liegen     die Enden des Stiftes 97 auf den entsprechenden  Enden der     Nockenflächen    und verkürzen dadurch    den axialen Abstand zwischen dem     Nockenteil    und  der Seite der Kappe 75, gegen die die Hülse 100  anschlägt.

   Das Ergebnis ist, dass der aus der Platte  38 bzw. 39 hervorragende Hülsenteil stark ausge  bogen wird, wie in     Fig.    11 gezeigt. Der ausgebogene  Teil der Hülse verriegelt alle von ihr ergriffenen Be  standteile aneinander. Ausserdem klemmen die schrä  gen Seitenränder 90, 91 und 93 die Flanschen 86  und 87 und damit die Gehäuseteile 6 und 7 fest  aneinander. Daraus ergibt sich, dass die einfache und  einzige Operation des Anziehens der     Befestigungs-          -vorrichtungen    den Zusammenbau des gesamten Ven  tilators beendet. Das gesamte Gewicht der Motor  einheit wird dabei von den Befestigungsplatten 38  und 39 getragen. Diese Platten 38 und 39 werden  tatsächlich von den elastischen Hülsen 100 der Be  festigungsvorrichtungen getragen.

   Weiterhin ist eine  stossdämpfende Anordnung durch den federnden Puf  ferteil 100' vorgesehen, der zwischen der Kappe 75  und dem Deckel 92 angeordnet ist. In ähnlicher  Weise kann der Ventilator zum Reinigen oder für  Reparaturzwecke     auseinandergenommen    werden, in  dem die Befestigungsvorrichtungen gelöst werden.  



  Es ist weiterhin klar, dass die Hülsen 100 eine  Achse darstellen, um die das Gehäuse geschwenkt  werden kann. Infolge der Reibungseigenschaften der  Gummihülsen verbleibt das     Ventilatorgehäuse    in.  jeder beliebigen Kippstellung, in die es gebracht  wird.  



  Zur Inbetriebsetzung wird der Knopf 51 genü  gend gedreht, um den Schalter 60 in seine      Ein -          Stellung    zu bringen. Die umlaufenden     Ventilator-          flügel    ziehen einen Luftstrom durch den von dem  Zylinder 13 gebildeten Windkanal. Die Richtung  dieses Luftstromes hängt von der Stellung der Luft  klappen ab. Wenn diese Klappen in Stellungen sind,  die zur Achse des Zylinders 13 parallel liegen, so  wird der Luftstrom gerade in der Richtung der Achse  des Zylinders abgegeben; andernfalls wird er von den  Luftklappen entsprechend dem Winkel abgeleitet, den  diese Luftklappen mit der Zylinderachse bilden. In  dessen verbleibt noch die Richtung des Luftstromes  fest.  



  Wenn gewünscht wird, einen hin und her gehen  den Luftstrom zu erzeugen, so wird die Drehung  des Knopfes 51 in gleicher Richtung weitergeführt,  bis das Rad 47 an dem Rad 42 anliegt und die Luft  klappen, wie bereits beschrieben, hin und her bewegt  werden.  



  Die Luftschicht, die auf die Luftklappen auf  trifft, wird von diesen um sich laufend ändernde Win  kel abgeleitet, die den     winkelmässigen    Bewegungen  der Klappen entsprechen, die die Luft um einen Win  kel von 9.0  ableiten können. Wie vorstehend be  schrieben, sind die Luftklappen so angeordnet, dass  Luftschlitze in jeder Winkelstellung zwischen neben  einanderliegenden Luftklappen verbleiben. Diese  Schlitze erleichtern den Durchtritt der Luft.  



  Versuche haben gezeigt, dass beste Ergebnisse  erzielt werden, wenn gewisse ziemlich feststehende      Verhältnisse des     Luftklappenbereiches    zu dem Wind  kanalbereich bestehen. Für einen     Windkanaldurch-          messer    von 250 mm ergeben beispielsweise vier Luft  klappen mit einer Breite von je 38 mm und mit  einem Abstand von 51 mm voneinander und von den  äussern     Windkanalwandungen    eine Höchstwirkung.  Es ist weiter wesentlich, dass ein Mindestabstand zwi  schen den Luftklappen und dem nächsten Punkt der       Ventilatorflügel    aufrechterhalten wird, um eine so  gering wie mögliche Wirbelbildung und ein möglichst  geringes Luftgeräusch zu erreichen.

   Bei dem vor  stehend genannten     Windkanaldurchmesser    von  250 mm hat sich ein Mindestabstand von 62,5 mm  als am vorteilhaftesten erwiesen.  



  Die abgeschrägten Ränder 7' des Gehäusevorder  teils 7 haben sich als günstig zum Ablenken des hin  und her gehenden Luftstromes erwiesen, wenn dieser  seine Grenzstellungen erreicht.  



  Weil die Seiten 110 des Gehäusevorderteils 7  zurückgenommen oder konkav ausgebildet und die  Luftklappen 15 vor diesen konkaven Seiten ange  ordnet sind, kann der Luftstrom um einen weiten  Winkel geschwenkt werden, ohne von dem Gehäuse  behindert zu werden.  



  Die Antriebs- und die Steuerungsvorrichtunnach       Fig.    14 bis 17 sind im Prinzip den in     Fig.        4'-bis    7  gezeigten Vorrichtungen ähnlich. Die erstere erlaubt,  die Schwenkgeschwindigkeit der Luftklappen einzu  stellen.  



  Wieder werden die Bewegungen der Luftklappen  von der Umlaufbewegung des Rades 47 abgeleitet,  das seinerseits von der Motorwelle über das Rad 42  angetrieben wird. Das Übersetzungsverhältnis kann  durch Verändern des radialen Abstandes, in welchem  das Antriebsrad 42 am getriebenen Rad 47 im An  griff steht, geändert werden.  



  Zu diesem Zwecke ist das Rad 41 mit einer     Hülse     125 verbunden, an der auch das Antriebsrad 42 be  festigt ist. Die Hülse 125 kann axial auf der Welle 40'  gleiten. Um eine axiale Verschiebung der Hülse und  damit des Rades 41 zu ermöglichen, ist das abge  setzte Ende 31" der Motorwelle entsprechend ver  längert. Es ist offensichtlich, dass durch Verschiebung  der Hülse 125 die Drehgeschwindigkeit des angetrie  benen Rades 47 bei einer konstanten Drehgeschwin  digkeit des Motors entsprechend verändert wird.  



  Um die axiale Verschiebung der Hülse durchzu  führen, ist ein mit Nut     versehener        Bundring    126 an  der Hülse befestigt und in ihn greift ein mit 127 be  zeichnetes Betätigungsorgan ein.  



  Das Betätigungsorgan ist U-förmig. Es ist drehbar  mit seinen Schenkeln 128 und 129 auf der Stange 49  und dem Tragarm 50 angeordnet, so dass es an der  Auf- und     Abbewegung    der Stange 49 teilhaben kann,  wenn diese letztere gedreht wird, um den Motor  antrieb zu steuern, wie vorstehend beschrieben. Um  den notwendigen Raum zur Verfügung zu stellen,  ist der Tragarm 45 so abgeändert, dass er einen Teil  45' besitzt, an dem die Welle 40' gelagert ist, sowie    eine waagrechte Zunge 45", auf der der Schalter 60  angeordnet ist. Der untere waagrechte Schenkel des  U-förmigen Organs 127 erstreckt sich zwischen dem  waagrechten Teil dies Tragarmes und der Zunge 45",  wie am besten aus     Fig.    14 hervorgeht.

   Diese Figur  zeigt auch, dass die Drehung des Schalterarmes 62  und des Betätigungsorgans 127 sich gegenseitig nicht  behindern.  



  Die Drehung des U-förmigen Organs wird in eine  Verschiebung des     Bundringes    126 mit Hilfe eines  Zahnsektors 130 auf dem Schenkel 129 und einer  Zahnstange 131 verwandelt, von der sich ein schrä  ger Arm 132 erstreckt, der in einem gegabelten Teil  132' endet, der den     Bundring    126 umschliesst. Die  Zahnstange 131 kann auf dem     Tragarmteil    45' par  allel zur Drehachse des Rades 41 gleiten und hat zu  diesem Zweck zwei längliche Schlitze 131', in die die  Stifte 133 hineinragen.  



  Eine Drehung des U-förmigen Organs 127 um die  Achse der Stange 49 bewirkt somit eine axiale Ver  schiebung der Hülse 125 und der damit verbundenen  Teile in der einen oder der andern Richtung. Um  das Einstellen des Organs 127 zu erleichtern, er  streckt sich ein Arm 134 mit einem Fingergriff 135  an seinem Ende von dem obern Schenkel 128 des  U-förmigen Organs. Dieser Arm liegt ausserhalb des  Gehäuses 1, vorzugsweise in der Nähe des     Knopfes     51.     Fig.    17 zeigt die notwendige     winkelmässige    Be  wegung, um ein schnelleres oder langsameres Schwen  ken der Luftklappen zu erreichen.  



  Um das     Klappern    der Vorrichtung zu verhüten  und die Geschwindigkeitseinstellung in ihrer Lage  festzulegen, sind auf der Zahnstange 131 vorzugs  weise Arretierungen 136 angeordnet. Diese Arretie  rungen wirken mit einer weichen Feder 137 zusam  men.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrischer Ventilator, dadurch gekennzeichnet, dass er einen rohrförmigen, einen Windkanal bilden den Teil besitzt, dessen eines Ende die Einsaugseite und dessen anderes Ende die Austrittseite des Wind kanals bildet, dass im rohrförmigen Teil auf der Einsaugseite ein Propeller drehbar gelagert ist, wel cher einen Luftstrom durch den.
    den Windkanal bilden den Teil treibt, und dass im rohrförmigen Teil auf der Austrittsehe eine Luftklappeneinrichtung mit mehreren, zueinander parallelen, je um eine Längs achse drehbaren Luftklappen vorgesehen ist, wobei im rohrförmigen Teil zwischen dem Propeller und der Luftklappeneinrichtung ein Elektromotor für den Antrieb des Propellers angeordnet ist und wobei eine Antriebsvorrichtung für die Luftklappeneinrichtung, welche den Luftklappen eine Hin- und Herdrehung um einen bestimmten Winkel erteilt, vorgesehen ist, welche über eine Steuerungsvorrichtung von der Welle des Elektromotors angetrieben wird, zum Zwecke,
    die Richtung des zwischen den Luftklappen aus dem Windkanal austretenden Luftstromes peri odisch zu ändern. . UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrischer Ventilator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der leisten- förmigen Luftklappen sich quer zur Achse des Wind kanals erstrecken und der Abstand der Luftklappen so ist, dass sich die Luftklappen, in Richtung des Luftstromes durch den Windkanal gesehen, in keiner ihrer Winkelstellungen überlappen, sondern dass Schlitze zwischen benachbarten Luftklappen gewahrt sind, die das Hindurchfliessen von Luftströmen zwi schen einander benachbarten Luftklappen gestatten. 2.
    Elektrischer Ventilator nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der rohrförmige Teil, der Propeller, die Luftklappen einrichtung, der Elektromotor sowie die Steuerungs vorrichtung innerhalb eines zylindrischen Gehäuses angeordnet sind, wobei an der Einsau- und, der Aus trittseite des Gehäuses Schutzgitter angeordnet sind. 3. Elektrischer Ventilator nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass der Propeller, der Elektromotor und die Steuerungsvorrichtung eine konstruktive Einheit bil den. 4.
    Elektrischer Ventilator nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass das Gehäuse in zwei ringförmige Teile un terteilt ist und dass eine Befestigungsvorrichtung vor handen ist, welche diese Teile miteinander verbindet. 5. Elektrischer Ventilator nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass die Befestigungsvorrichtung für die beiden Teile des Gehäuses einen Klemmteil aufweist, um diese Teile zusammenzuklemmen, und einen lösbaren Verriegelungsteil, um das Gehäuse und dessen Trab vorrichtung unter Aufrechterhaltung der Klemmung miteinander zu verbinden. 6.
    Elektrischer Ventilator nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeich net, dass die Tragvorrichtung für das Gehäuse aus einem Ständer besteht, der einen Unterteil und einen sich von ihm nach oben erstreckenden Rahmen be sitzt, welcher Rahmen von dem Verriegelungsteil erfasst wird, um den Ständer lösbar mit dem Ge häuse zu verbinden. 7. Elektrischer Ventilator nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Luftklappen um ihre mittlere Längsachse drehbar ist und dass ein Kupplungsteil diese Luft klappen zu gemeinsamer hin und her gehender Be wegung mit der Antriebsvorrichtung verbindet. B.
    Elektrischer Ventilator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung ein treibendes Rad hat, das durch Reibung mit der Antriebswelle des Motors in Verbindung steht, ein mit dem treibenden Rad drehendes Zwischenrad, ein getriebenes Rad, das durch Reibung mit dem Zwischenrad verbunden ist, und eine Kupplungsein richtung, die das Abgaberad exzentrisch mit der Luftklappeneinrichtung verbindet, um den Luftklap pen beim Drehen des Abgaberades eine hin und her gehende Bewegung zu vermitteln, wobei die Steue rungsvorrichtung dazu eingerichtet ist, die genannten Räder in Reibverbindung miteinander und mit der Motorantriebswelle und aus ihr heraus zu bringen. 9.
    Elektrischer Ventilator nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das getriebene Rad unter Federdruck steht und axial verschiebbar ist, um in unter Federdruck stehenden Angriff am Zwischenrad gebracht zu werden, wobei die genannte Steuerungsvorrichtung mit dem getrie benen Rad zusammenarbeitet, um eine axiale Ver schiebung für den genannten Zweck zu bewirken. 10. Elektrischer Ventilator nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeich net, dass das treibende Rad und das Zwischenrad an einem schwenkbaren Träger angeordnet sind, der den Leerlauf des treibenden Rades bewirkt, wenn das getriebene Rad nicht mit dem Zwischenrad in Be rührung steht. 11.
    Elektrischer Ventilator nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeich net, dass das treibende Rad und das Zwischenrad auf einer gemeinsamen Welle angeordnet sind, die vom schwenkbaren Träger getragen wird und parallel zur Antriebswelle des Motors verläuft, und dass das ge triebene Rad auf einer Welle angeordnet ist, die senkrecht zu den vorgenannten Wellen liegt und axial von der Steuerungsvorrichtung verschiebbar ist, wo durch ein Verschieben der getriebenen Radwelle in der entsprechenden Richtung das getriebene Rad in Reibungsdruckverbindung mit dem Zwischenrad bringt und das treibende Rad in Reibungsdruckver- bindung mit der Motorantriebswelle. 12.
    Elektrischer Ventilator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsvorrich tung einen Schalter besitzt, der einen Zufuhrstrom- kreis für den Motor steuert, und einen beweglichen Betätigungsteil, wobei dieser Betätigungsteil in eine erste Stellung gebracht werden kann, um das Schlie ssen des Schalters zu bewirken, und in eine zweite Stellung, die das Kuppeln der Antriebsvorrichtung der Luftklappeneinrichtung mit dem Motor bewirkt, während gleichzeitig der Schalter pzschlossen gehal ten wird. 13.
    Elektrischer Ventilator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Propeller minde stens zwei Flügel hat, die mit einem Teil ausserhalb des Windkanals und mit dem verbleibenden Teil innerhalb des Windkanals angeordnet sind. 14. Elektrischer Ventilator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung die Geschwindigkeit der Hin- und Herbewegung der Luftklappen einzustellen erlaubt.
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