CH345341A - Verfahren zur Herstellung von a,B-Di-(aryloxazolyl-(2))-äthylenen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von a,B-Di-(aryloxazolyl-(2))-äthylenen

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CH345341A
CH345341A CH345341DA CH345341A CH 345341 A CH345341 A CH 345341A CH 345341D A CH345341D A CH 345341DA CH 345341 A CH345341 A CH 345341A
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CH
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water
formula
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ethylenes
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Inventor
Franz Dr Ackermann
Adolf-Emil Dr Siegrist
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D263/00Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings
    • C07D263/52Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D263/62Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings condensed with carbocyclic rings or ring systems having two or more ring systems containing condensed 1,3-oxazole rings

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von   a, ss-Di- [aryIoxazoIyI- (2)}-äthylenen   
Es wurde gefunden, dass heterocyclische Verbindungen vom Typus des an sich bekannten   a, ss-Di-      [benzoxazolyl-(2)] äthylens    oder allgemein Verbindungen der Formel
EMI1.1     
 worin   Ri    und   R.,    je einen Arylrest bedeuten, in vorteilhafter Weise hergestellt werden können, wenn man Aryloxazole der Formel
EMI1.2     
 mit wasserabspaltenden Mitteln behandelt.



   Zu den Ausgangsstoffen der Formel (2) gelangt man, wenn man im Molekularverhältnis 2 :   1    o-Oxyarylamine mit   Thioäpfelsäure    oder deren gleich reagierenden funktionellen Derivaten kondensiert.



   Die o-Oxy-arylamine können zum Beispiel der Naphthalinreihe oder vorzugsweise der Benzolreihe angehören, und mit Vorteil verwendet man monocyclische o-Oxy-arylamine der Benzolreihe. Die o-Oxy-arylamine können noch weitere Substituenten enthalten, z. B. niedrigmolekulare Alkyl-oder Alkoxygruppen, wie Athyl-, Methyl-, Athoxy-oder Methoxygruppen, Halogenatome, wie Chlor, ferner auch Nitrogruppen.



   Weiter werden zur Herstellung der Verbindungen der Formel (2)   Thioäpfelsäure    oder funktionelle Derivate dieser Säure verwendet, wie z. B. deren Monoester oder Diester. Es kommen hierbei insbesondere die Ester der genannten Dicarbonsäure mit niedrigmolekularen Alkanolresten in Betracht, beispielsweise der Dimethylester oder Diäthylester.



   Die Kondensation der o-Oxy-arylamine mit der   Thioäpfelsäure    oder deren gleich reagierenden funktionellen Derivaten erfolgt im Molekularverhältnis 2 : 1. Es empfiehlt sich deshalb, die Ausgangsstoffe bei der Umsetzung etwa in diesem Mengenverhältnis einzusetzen und eher einen kleinen Überschuss an   Thioäpfelsäure    als an o-Oxy-arylamin zu verwenden.



   Die Kondensation erfolgt zweckmässig bei   erhöh-    ter Temperatur, und mit Vorteil arbeitet man in einem inerten organischen Lösungsmittel. Es sind vor allem höhersiedende Lösungsmittel angezeigt, z. B.



  Substitutionsprodukte des Benzols, wie Monochlorbenzol, Dichlorbenzole, Trichlorbenzole oder Nitrobenzol oder insbesondere höhersiedende Kohlenwasserstoffe der Benzolreihe, wie Toluol, Xylole oder Cumol. Vorteilhaft sind Reaktionstemperaturen zwischen etwa 100 und   200 .    Zweckmässig arbeitet man bei Siedetemperatur in einem der erwähnten Lösungsmittel.



   Zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens werden die so erhältlichen Verbindungen der Formel (2) mit wasserabspaltenden Mitteln behandelt. Als solche kommen beispielsweise Arylsulfonsäuren, wie z. B. Benzol-oder   p-Toluolsulfonsäure,    ferner Borsäure oder Schwefeltrioxyd, in Betracht.



  Als besonders zweckmässiges wasserabspaltendes Mittel hat sich Zinkchlorid erwiesen. Durch Behandlung der Verbindungen der Formel (2) in einer Zinkchloridschmelze, welcher vor dem Aufheizen noch etwa Wasser zugeführt wird, lässt sich die Wasserabspaltung in einfacher Weise und mit gutem Ergebnis durchführen. Geeignete Temperaturen für die Wasserabspaltung mittels Zinkchlorid sind zum Bei spiel solche von 140 bis   180 ,    vorteilhaft etwa   160 .   



  Nach beendeter Umsetzung können die Produkte in einfacher Weise durch Zusatz von Wasser zur Schmelze und Ansäuern des Gemisches abgeschieden und durch Filtrieren abgetrennt werden. Zwecks weiterer Reinigung kann man sie aus geeigneten organischen Lösungsmitteln umkristallisieren. Als weiteres wasserabspaltendes Mittel ist Schwefeltrioxyd, zweckmässig in Form von Oleum, zu   erwäh-    nen. Bei der Wasserabspaltung mittels Oleum findet in der Regel noch eine Sulfonierung statt.



   Die Verbindungen der Formel (1) können als optische Aufhellmittel, insbesondere für Polyesterfasern, verwendet werden. Sie lassen sich nach dem vorliegenden Verfahren wesentlich leichter und reiner herstellen als nach der bekannten Methode durch Erhitzen von Oxy-arylaminen mit Bernsteinsäure und nachfolgende Dehydrogenierung.



   In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die Teile, sofern nichts anderes bemerkt wird, Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente, und die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel 1 80 bis 90 Teile der Verbindung der Formel
EMI2.1     
 werden zu einer 160 bis   168     heissen Schmelze von 30 Teilen Wasser und 450 Teilen Zinkchlorid in   lh    bis   1/2    Stunde hinzugefügt und dann noch 6 Stunden bei dieser Temperatur verrührt. Dann tropft man unter Absinkenlassen der Temperatur 450 Teile Wasser hinzu und rührt bei 90 bis   100 ,    bis eine homogene Losung entsteht, und giesst diese bei 50 bis   700 zu    900 Teilen Wasser und 60 Teilen konz.



  Salzsäure. Man rührt eine Stunde, filtriert, wäscht mit warmem Wasser, bis das Filtrat farblos und neutral wird, und trocknet bei 90 bis   100 .    Man erhält das   a,/3-Di- [5-methyl-benzoxazolyl- (2)]-äthylen    der Formel
EMI2.2     
 welches nach dem Umkristallisieren aus Dioxan bei 183 bis   184     schmilzt.
Verwendet man 90 Teile der Verbindung der Formel
EMI2.3     
 als Ausgangsstoff, so erhält man das   a,      ss-Di-[benzox-    azolyl-(2)]-äthylen, das nach dem Umkristallisieren aus Dioxan bei 242 bis   243"schmilzt.   



   Die hier als Ausgangsstoffe dienenden Verbindungen können wie folgt erhalten werden :
66,5 Teile   l-Amino-2-oxy-5-methylbenzol    werden unter Ausschluss von Luft mit 700 Teilen Chlorbenzol verrührt. Hierzu gibt man 37,5 Teile d, l  Thioäpfesäure,    erwärmt innerhalb von etwa 30 Minuten auf   130 ,    verrührt 12 Stunden bei 130 bis 132  unter Abdestillieren und Entfernen des entstehenden Reaktionswassers und des Schwefelwasserstoffes. Das Chlorbenzol wird danach mit Wasserdampf abdestilliert. Nach dem Erkalten wird   abfil-    triert und das Filtergut aus wässrigem Alkohol umkristallisiert. Man erhält ein helles, kristallines Pulver vom Schmelzpunkt 200 bis   201 .   



   Ersetzt man die 66,5 Teile   1-Amino-2-oxy-5-    methylbenzol durch eine äquimolekulare Menge   l-Amino-2-oxybenzol,    so erhält man das Aryloxazol der Formel (b), welches nach Umkristallisieren aus Alkohol-Wasser bei 189 bis   190  schmilzt.   



   Beispiel 2
Man arbeitet nach den Angaben des Beispiels   1,    1. Absatz, verwendet aber 80 Teile der Verbindung der Formel
EMI2.4     
 als Ausgangsstoff und erhält so das a,   -Di- [5-chIor-    benzoxazolyl-(2)]-äthylen, das nach dem Umkristallisieren aus Dioxan bei 262 bis 263  schmilzt.



   Die als Ausgangsstoff dienende Verbindung der Formel (c) kann wie folgt erhalten werden :
71,8 Teile   l-Amino-2-oxy-5-chlor-benzol    werden unter Ausschluss von Luft mit 37,5 Teilen d,   l-Thio-    äpfelsäure in   600    Volumteilen Xylol unter Rühren während 12 bis 24 Stunden am Rückfluss erhitzt, wobei das entstehende Wasser fortlaufend abdestilliert und der gebildete Schwefelwasserstoff entfernt wird. Nach beendeter Wasserabspaltung lässt man erkalten, filtriert, wäscht mit Xylol und trocknet.



  Nach Umkristallisieren aus Alkohol-Wasser schmilzt das beinahe farblose, kristalline Kondensationsprodukt bei 192 bis   194 .   
Beispiel 3 10 Teile der Verbindung der Formel
EMI3.1     
 werden bei 170 bis   175     mit 100 Teilen o-Dichlorbenzol verrührt. Dann werden 0, 1 Teile p-Toluolsulfonsäure zugefügt, und das Ganze wird etwa 12 Stunden lang bei 170 bis   1759 gehalten.    Man lässt nun erkalten, filtriert das entstandene a,   -Di- [5-me-      thyl-benzoxazolyl-    (2)]-äthylen ab, wäscht es mit Dichlorbenzol, Alkohol und Wasser und trocknet es.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von a, -Di- [-arylox- azolyl-(2)]-äthylenen, dadurch gekennzeichnet, dass man Azolverbindungen der Formel EMI3.2 worin Rt und R2 je einen Arylrest bedeuten, mit wasserabspaltenden Mitteln behandelt.
    UNTERANSPRECHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoffe Azolverbindungen verwendet, deren Reste Ri und R2 monocyclische Benzolreste sind.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Zinkchlorid als wasserabspaltendes Mittel verwendet.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Behandlung mit den wasserabspaltenden Mitteln bei Temperaturen zwischen 140 und 180 durchführt.
CH345341D 1956-05-24 1956-05-24 Verfahren zur Herstellung von a,B-Di-(aryloxazolyl-(2))-äthylenen CH345341A (de)

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