CH344516A - Vorrichtung zum Nachlösen von Viskose - Google Patents

Vorrichtung zum Nachlösen von Viskose

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CH344516A
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CH
Switzerland
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viscose
drum
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surrounded
baffles
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Application number
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English (en)
Inventor
Egidius Welfers
Heinz Hose
Original Assignee
Spinnfaser Ag
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D1/00Treatment of filament-forming or like material
    • D01D1/02Preparation of spinning solutions
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01FCHEMICAL FEATURES IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED FOR THE MANUFACTURE OF CARBON FILAMENTS
    • D01F2/00Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof
    • D01F2/06Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof from viscose

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  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description


      Vorrichtung        zum    Nachlösen von     Viskose       Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung  zum Nachlösen von Viskose zur Erzielung eines  besseren     Auflösungsgrades    des     Cellulosexanthogenats     und zur Verbesserung der     Filtrationseigenschaften     der Viskose.  



  Eine bestmögliche Homogenität und gute     Filtrier-          barkeit    von Spinnlösungen ist nicht nur aus wirt  schaftlichen Gründen sehr wichtig, sie beeinflusst be  kanntlich auch weitgehend die Qualität der Fäden.  Eine gut     filtrierbare    Viskose erhält man aber nur  dann, wenn es gelingt, das     Cellulosexanthogenat    voll  ständig in Lösung zu bringen.

   Da es bei den bisher  bekanntgewordenen     Sulfidierverfahren    jedoch nicht  möglich ist, den Schwefelkohlenstoff derart in der       Alkalicellulose    zu verteilen, dass keine     Knollenbil-          dung    eintritt, sieht man sich stets vor die Aufgabe  gestellt, den chemischen     Löseprozess,    das heisst die  Auflösung des     Cellulosexanthogenats    in Natron  lauge durch mechanisch wirkende Mittel zu unter  stützen.

   Dies ist um so wichtiger, als das     Cellulose-          xanthogenat    auch     chemisch    nicht homogen ist, weil  die innern Anteile der Knollen ungenügend oder teil  weise überhaupt nicht     sulfidiert    sind. Unter der  Einwirkung der Löselauge bildet sich dann an der       Oberfläche    der     Xanthogenatknollen    auch noch eine  klebrige Schicht, die gegenüber der Lauge recht  widerstandsfähig ist und die Auflösung der innern  Anteile der Knollen verlangsamt, wenn nicht gar  verhindert.  



  Man hat aus diesen Gründen den     Löseprozess    in  geeigneten Vorrichtungen durchgeführt, die die  Aufgabe haben, die     Xanthogenatknollen    mechanisch  zu zerkleinern. Alle diese Vorrichtungen, wie die  lange bekannten     Zerreiber,    Passierzentrifugen usw.  arbeiten ebenso wie die neuerdings verwendeten     Zer-          reiber    mit harten Scheiben, nach dem Prinzip, die  groben ungelösten     Xanthogenatteile    zwischen glei-         tenden    Flächen zu zerreiben.

   Es ist verständlich, dass  dieser Arbeitsgang auf Grund der knetgummiartigen  Beschaffenheit der Knollen häufig wiederholt wer  den muss, bis die Viskose keine die Filterpressen  verstopfenden Festteile mehr enthält.  



  Wenn man, wie ebenfalls bereits versucht wurde,  den Abstand zwischen den gleitenden Flächen ver  ringert, so erreicht man dadurch zwar einen besseren  und vor allen Dingen schnelleren Auflösungseffekt,  doch steigt durch die höhere Reibung gleichzeitig  auch die Temperatur an, und dies ist bei der Emp  findlichkeit der Viskose nicht tragbar. In diesem  Fall muss für eine Abführung der Reibungswärme  gesorgt werden, wodurch zusätzliche Anlagen und  Energien erforderlich werden.  



  Es wurde nun gefunden, dass man in kürzester  Zeit eine vollkommen homogene und sofort ohne  Schwierigkeiten     filtrierbare    Viskose erhält, wenn man  die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Nachlösen  der Viskose einsetzt, die sich dadurch auszeichnet,  dass sie ein mit     schlitzförmigen    Öffnungen versehenes  Rohr zum Ausspritzen der Viskose aufweist, welches  konzentrisch von mindestens einer Hohltrommel  umgeben ist, deren Mantel mit     innern    spitzen Prall  körpern, auf welche die ausgespritzte Viskose     auf-          trifft,    sowie mit zwischen diesen     Prallkörpern    lie  genden Öffnungen für den Durchtritt der Viskose  versehen ist,

   wobei die Trommel von einem ge  schlossenen Behälter mit Bodenauslauf umgeben ist.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind zwei Aus  führungsbeispiele von Vorrichtungen gemäss der Er  findung dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen     Axialschnitt    des ersten und       Fig.    2 einen     Axialschnitt    des zweiten Ausfüh  rungsbeispiels,       Fig.    3 eine Einzelheit aus     Fig.    1 in grösserem  Massstab und           Fig.    4 eine Variante zu     Fig.    3.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte Vorrichtung weist ein  Gehäuse 1 mit einer Bodenöffnung 2 auf. Das Ge  häuse umschliesst eine Trommel 3 mit einer Welle 4.  Durch die Gehäusewand ragt ein Rohr 5, in der  Trommelachse liegend, in die Trommel 3 hinein.  Innerhalb der     Trommel    weist das Rohr     schlitz-          förmige    Öffnungen 6 auf, von denen nur eine ge  zeichnet ist.  



  In der Umfangswand der Trommel 3 sind gegen  das Trommelinnere ragende,     kegelförmige    Spitzen 7  und zwischen denselben     Öffnungen    8 vorgesehen       (Fig.    3 bzw. 4).  



  In der Zeichnung sind nur die in der Schnitt  ebene in     Fig.    1 liegenden Spitzen 7 und Öffnungen 8  angegeben.  



  Im Betrieb der Vorrichtung wird mittels einer  nicht gezeichneten Pumpe Viskose mit einem Druck  von 5 bis 25 atü durch die schlitzförmigen     öffnun-          gen    6 im Rohr 5 in die mit einer Geschwindigkeit  von 3000 bis 8000     U./min.    rotierende Trommel 3  gepresst. Sie     trifft    auf als     Prallkörper    wirkende  Spitzen 7 auf, wobei die     Xanthogenatknollen    sowie  in diesen     evtl.    noch vorhandenen gröbere Faser  verbände sofort zerschlagen werden.

   Die Zentrifugal  kraft bewirkt das Herausschleudern der Viskose  durch die Öffnungen 8 der Trommel 3 an die Wan  dungen des Gehäuses 1, aus dessen     Bodenöffnung    2  sie abgezogen werden kann. Die die Vorrichtung ver  lassende Viskose ist vollkommen homogen und leicht       filtrierbar.     



  Die Trommel 3 und das Rohr 5 sind aus     alkali-          beständigem    Material zweckmässig aus Edelstahl ge  fertigt. Die im     Trommelmantel    angebrachten Öffnun  gen 6 sind nach aussen hin konisch verjüngt     (Fig.    3)  oder zylindrisch mit einer     Ansenkung    an der Ein  trittsseite     (Fig.    4). Es ist wichtig, dass sie an der  Innenseite der Trommel schräge Flächen bilden, da  sich     andernfalls    tote Ecken ergeben, in denen sich  die Viskose festsetzt.    Es muss durch geeignete Regelvorrichtungen  dafür gesorgt werden, dass die Austrittsgeschwindig  keit der Viskose konstant gehalten wird.  



  Die     Wirkung    der Vorrichtung lässt sich noch er  höhen, wenn man, gemäss     Fig.    2, eine zweite gleich  wie die in     Fig.    1 dargestellte gestaltete Trommel 9  innerhalb der Trommel 3 derart montiert, dass sie  konzentrisch zur Trommel 3 liegt, so dass die aus  den     Öffnungen    8 der innern Trommel 9 austretende  Viskose nochmals die gleiche Behandlung in der  Trommel 3 erfährt; gegebenenfalls können die Öff  nungen 8 im Zylindermantel der äussern Trommel  enger sein. Die Drehrichtung und die Geschwindig  keiten der Trommeln 3 und 9 werden zweckmässig  verschieden gewählt.

   Zu diesem Zweck ist die     Trom-          niel    9     mittels    der Welle 10 und die Trommel 3 über  die Hohlwelle 11 und die Zahnräder 12 und 13 von  der Welle 14 aus angetrieben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Nachlösen von Viskose, da durch gekennzeichnet, dass sie ein mit schlitzförmi- gen Öffnungen versehenes Rohr zum Ausspritzen der Viskose aufweist, welches konzentrisch von min destens einer umlaufenden Hohltrommel umgeben ist, deren Mantel mit innern spitzen Prallkörpern, auf welche die ausgespritzte Viskose auftrifft, sowie mit zwischen diesen Prallkörpern angeordneten Öffnungen für den Durchtritt der Viskose versehen ist, wobei die Trommel von einem geschlossenen Be hälter mit Bodenauslauf umgeben ist.
    UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass dieselbe mindestens zwei Trom meln aufweist, die konzentrisch ineinander angeord net sind.
CH344516D 1955-08-08 1956-08-08 Vorrichtung zum Nachlösen von Viskose CH344516A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH344516A true CH344516A (de) 1960-02-15

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