CH338451A - Verfahren zur Herstellung von neuen Borsäureestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Borsäureestern

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CH338451A
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boric acid
cyclohexyl
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Lester Hunter Don
Wladislaus Edgar
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Borax Consolidated Limited Vor
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F5/00Compounds containing elements of Groups 3 or 13 of the Periodic Table
    • C07F5/02Boron compounds
    • C07F5/04Esters of boric acids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren    zur   Herstellung von neuen    Borsäureestern   Organische    Borate   wurden in grosser Zahl bisher für industrielle und Laboratoriumszwecke verwendet und in kosmetische und pharmazeutische Präparate, Farbpräparate, synthetische Harze und    Mat-      tierungsmittel   eingearbeitet.

   Wegen der ausserordentlichen Empfindlichkeit der bisher zugänglichen Borsäureester gegen Hydrolyse war deren Anwendung für solche Zwecke, bei denen    Feuchtigkeitsausschluss   unmöglich war, nicht    angezeigt.   Es hat sich nun gezeigt, dass    Tricyclohexylborate,   welche im    Cyclohexylring   gewisse    Substituenten   tragen, eine ausserordentliche Beständigkeit aufweisen und sich bei Anwesenheit von Wasser nicht zersetzen, wobei sich diese neuen    Borsäureester   für die eingangs erwähnten Zwecke ausgezeichnet eignen. 



  Die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen entsprechen folgender Formel: 
 EMI1.12 
 worin R einen substituierten oder    unsubstituierten      Aryl-   oder    Cyclohexylrest,   und    X1,2,   und 4 Wasserstoff, Halogen,    Alkyl,      Aryl   oder    Alkoxy   bedeuten. 



  Das Widerstandsvermögen solcher    Borate   gegen Hydrolyse ist ausserordentlich überraschend, weil sich    bekanntlich   die entsprechenden    Phenylester,   wie z. B. das    Tri-(2-cyclohexyl-phenyl)-borat   der Formel 
 EMI1.24 
 bei Anwesenheit von Wasser leicht    hydrolysieren   (vergleiche USA Patent Nr. 2260339). 



  Die neuen Verbindungen werden durch direkte Umsetzung der    obgenannten   Alkohole mit Borsäure oder einem    esterbildenden      Borsäurederivat,   wie    Bor-      trioxyd,      Boracetat   oder einem    Borsäureester,   z. B.    Trimethylborat,   erhalten. Das im Verlaufe der Umsetzung entstandene Wasser kann mit Hilfe eines    inerten   Lösungsmittels, wie z. B.    Xylol,   Benzol oder    Toluol,   welches mit Wasser ein binäres    azeotropes      Gemisch   bildet, entfernt werden. 



  Als geeignete    Alkohole   seien z. B.    2-Cyclohexyl-      cyclohexanol,      2-Phenyl-cyclohexanol,      2-(2',4'-Di-      chlor-phenyl)-cyclohexanol,      2-(2'-Äthoxy-phenyl)-      cyclohexanol,      2-(4'-tert.-Butyl-phenyl)-cyclohexanol,      2-(2'-Chlor-cyclohexyl)-cyclohexanol,      2-(2',4',6'-Tri-      chlor-cyclohexyl)-cyclohexanol,      2-(ss-Naphthyl)-cyclo-      hexanol,      2-(2',4'-Dichlor-cyclohexyl)   - 4 -chlor - cyclo- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    hexanol   und    2-Cyclohexyl-4-phenyl-cyclohexanol   genannt. 



  Beispiel Ein    5-Liter-Rundkolben,   welcher mit einem mit Glaskügelchen beschickten    60-cm-Rückflusskühler   versehen ist, wird mit 110 g (1,75    Mol)   Borsäure beschickt, sowie mit 1000 g (5,52    Mol)      2-Cyclo-      hexyl-cyclohexanol   und 2 Liter    Xylol.   Das Gemisch wird dermassen erhitzt, dass eine gelinde Destillation des    azeotropen      Xylol-Wasser-Gemisches      dermassen   durch den Kühler bewirkt wird, dass die theoretische Menge an Wasser (95 g) in 4 Stunden    entfernt   wird.

   Hierauf wird etwa 1 Liter    Xylol      abdestilliert   und der gekühlte Rückstand in 2 Liter Aceton gegossen, bevor Kristallisation eintritt. Der Ester scheidet sich sofort als weisses, pulvriges, kristallines Produkt aus, welches abgesaugt und mit frischem Aceton gewaschen wird. Das rohe Produkt wird durch Lösen in heissem Benzol (1 g in 6    cm3)   und durch Hinzugiessen zum dreifachen    Acetonvolumen   gereinigt. 



  Durch nochmaliges Waschen und Trocknen erhält man 806 g des weissen kristallinen Esters, was einer Ausbeute von    8311/a   entspricht. 



  Eine    kleine   Probe wird zu Analysenzwecken aus einer Mischung von Benzol und Aceton umkristallisiert. Sie    schmilzt   bei 198-199  C und gibt folgende Analysenwerte: C = 78,04; H = 11,50; B = 1,960/a9 während die berechneten Werte für    C3611.,0313   wie    folgt      lauten:      C      =      77,95;      H      =      11,45;      B      =      1,95      %.   Das    Neutralisationsäquivalent   beträgt 184 (theoretisch 185). 



  Das so erhaltene Produkt ist in Benzol,    Toluol,      Xylol,      Tetrachlorkohlenstoff,      Chloroform   und    Pe-      troläther   äusserst leicht löslich,    in      Diäthyläther   leicht löslich    und   in Aceton praktisch unlöslich. 



  Im Gegensatz zu den bisher bekannten    Borsäure-      estern,   welche in Anwesenheit von Wasser nach wenigen Minuten    praktisch   vollständig    hydrolysiert   sind, ist der soeben beschriebene neue Ester nach 70stündiger Kontaktnahme mit Wasser bei Zimmertemperatur zu weniger als    311/o,      hydrolysiert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen Tricyclo- hexylboraten, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Cyclohexanol der Formel EMI2.53 worin R einen Aryl- bzw. Cyclohexylrest, welcher substituiert oder unsubstituiert sein kann, und X1,., und 4 Wasserstoff, Halogen, Alkyl, Aryl oder Alkoxy bedeuten, mit Borsäure oder einem esterbildenden Borsäurederivat verestert. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als esterbildendes Borsäurederivat Bortrioxyd, Boracetat oder ein Alkylborat verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch zur Herstellung von Tri-(2-cyclohexyl-cyclohexyl)-borat, dadurch gekennzeichnet, dass man 2-Cyclohexyl-cyclohexanol mit Borsäure und Xylol derart unter Rückfluss erhitzt, dass innerhalb von etwa 4 Stunden die theoretische Menge an Wasser in Form eines azeotropen Gemisches abdestilliert, worauf das Produkt isoliert wird.
CH338451D 1954-07-07 1955-05-20 Verfahren zur Herstellung von neuen Borsäureestern CH338451A (de)

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