CH338291A - Bauelement - Google Patents

Bauelement

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CH338291A
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Christopher Berend Paul
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Christopher Berend Paul
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    • A47B96/00Details of cabinets, racks or shelf units not covered by a single one of groups A47B43/00 - A47B95/00; General details of furniture
    • A47B96/14Bars, uprights, struts, or like supports, for cabinets, brackets, or the like
    • A47B96/1408Bars, uprights, struts, or like supports, for cabinets, brackets, or the like regularly perforated
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B35/00Screw-bolts; Stay-bolts; Screw-threaded studs; Screws; Set screws
    • F16B35/04Screw-bolts; Stay-bolts; Screw-threaded studs; Screws; Set screws with specially-shaped head or shaft in order to fix the bolt on or in an object
    • F16B35/06Specially-shaped heads
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16B5/00Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them
    • F16B5/02Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of fastening members using screw-thread
    • F16B5/0216Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of fastening members using screw-thread the position of the plates to be connected being adjustable
    • F16B5/0225Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of fastening members using screw-thread the position of the plates to be connected being adjustable allowing for adjustment parallel to the plane of the plates

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description


  Bauelement    Die Erfindung betrifft ein Bauelement, das eine  Reihe von zum Beispiel ausgebohrten oder auf eine  andere Weise hergestellten Schlitzen aufweist, um die  Anfertigung von verbolzten oder verschraubten Ver  bindungen mit andern ähnlichen Bauelementen zu  erleichtern.  



  Bauelemente der obengenannten Art mit ver  schiedenen Anordnungen von Schlitzen oder Löchern  sind bekannt. Die Anwendbarkeit solcher Anord  nungen bei der Herstellung von Verbindungen ist  gewöhnlich beschränkt. Zweck der Erfindung ist,  ein Bauelement zu schaffen, das eine bessere An  wendbarkeit und Anpassungsfähigkeit bei der Her  stellung von Verbindungen mit andern ähnlichen  Bauelementen besitzt.  



  Das Bauelement nach der Erfindung besteht aus  einem Stab mit rechtwinkligem     L-Profil,    bei dem  jeder Flansch eine Mehrzahl von rechtwinklig ge  stalteten Schlitzen hat, die mit gleichem Abstand  längs des     Stabflansches        hintereinanderliegen,    wobei  die Scheitel der Schlitze in jedem Flansch abwech  selnd nach entgegengesetzten Richtungen quer zur  Stablänge weisen und im wesentlichen in gleicher  Linie zur Längsrichtung des Bauelementes liegen.  



  Die Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele der  Erfindung.  



       Fig.    1 stellt eine Seitenansicht eines Winkelstabes  mit rechtem Winkel dar.  



       Fig.    2 zeigt die gleiche Ansicht eines andern  Ausführungsbeispiels mit rechtwinklig übereinander  liegenden und miteinander verbundenen Winkel  stäben.  



       Fig.    3 zeigt eine ähnliche Verbindung wie     Fig.    2.       Fig.    4 ist ein Schnitt gemäss der Linie     IV-IV     aus     Fig.2    in vergrössertem     Massstabe.     



       Fig.    5 ist ein Grundriss des Bolzens nach     Fig.    4.         Fig.6    zeigt eine Platte mit Winkelschlitzen im  Schaubilde.  



       Fig.    7 zeigt eine Eckverbindung zwischen einem  Winkelstab und der Platte nach     Fig.    6 im Schaubilde.       Fig.    8 zeigt ein Scharnier, das für die Verbin  dung mit einem Winkelstab mit Schlitzen versehen ist.       Fig.9    zeigt eine Eckverbindung, die aus den  Enden von drei zusammenstossenden Winkelstäben  gebildet ist.  



       Fig.    10 zeigt zwei Winkelstäbe, die zur Bildung  einer     Überlappung        ineinandergefügt    sind.  



       Fig.    11 ist eine Skizze, die die     Einstellbarkeit    der  Verbindung in     Fig.10    darstellt.  



       Fig.    12 und 13 zeigen, wie die Stäbe bei der  Herstellung eines Rollenförderers benutzt werden  können.  



       Fig.14    und 15 zeigen     Glasscheibenschienen,     die an den geschlitzten Stäben angebracht sind, und       Fig.    16 zeigt die benutzten relativen     Bolzenlagen.     Gemäss     Fig.    1 der Zeichnungen weist der Winkel  stab ein rechtwinkliges Profil auf mit zwei gleichen  Flanschen 1 und 2 mit der Breite<I>a</I> und Dicke<I>b.</I>  Jeder Flansch enthält eine gleiche Reihe von recht  winkligen Schlitzen 5, 6, 7, 8 usw., die mit ihren  Scheiteln im wesentlichen in Richtung der Linie       Y-Y    des Flansches liegen.

   Die Schlitze sind ab  wechselnd so angeordnet, dass sie zwei Reihen  bilden, eine Reihe mit den Schlitzen 5, 7 usw., deren  Scheitel einwärts nach der Krümmung des Winkel  stabes gerichtet sind, während die Scheitel der an  dern Schlitze 6, 8 usw. in die entgegengesetzte  Richtung zeigen, das heisst, nach aussen von der  Krümmung des Winkelstabes fort.  



  Ein solcher mit Schlitzen versehener Winkel  stab sieht verschiedene Einstellmöglichkeiten zur  Befestigung mit andern gleichartigen Stäben im  rechten Winkel entsprechend den Längen der      Schlitzschenkel, der Abstände der Schlitze vonein  ander, das heisst der     Entfernung    zwischen den Schei  teln der aufeinanderfolgenden Schlitze, vor.

   Um die  grösste     Einstellbarkeit    für Verbindungen unter Auf  rechterhaltung der notwendigen Festigkeit, insbeson  dere der Schub- und Biegefestigkeit, zu erzielen,  wird der zwischen den Scheiteln der Schlitze ge  messene Abstand d entsprechend dem Abstand zwi  schen den beiden Schenkeln jedes Scheitels gemäss       Fig.    1 gewählt, oder in andern Worten beträgt der  Abstand<I>d</I> gleich     #-2(e),    worin<I>e</I> die wirkliche  Länge jedes Schlitzschenkels ist.  



  Es ist zweckmässig, die Entfernung der Sym  metrieachse     Y-Y    von der innern Biegung des Win  kelstabes gleich dem Abstand der Schlitze vonein  ander -<I>d - zu</I> machen. Vorzugsweise wird<I>d</I>  gleich 2,54 cm und die Breite c jedes Schlitzes so  gross gewählt, dass er einen Bolzen mit einem Durch  messer von 0,635 cm mit leichtem Spiel aufneh  men kann.  



  In     Fig.2    ist der Flansch 3 eines Winkelstabes  gleich dem Flansch 1 des in     Fig.    1 gezeigten Win  kelstabes, mit Ausnahme, dass die     Flanschbreite     grösser ist. Wenn zum Beispiel der Flansch 1 5,08 cm  breit ist, so kann der Flansch 3 7,62 cm breit sein,  während die Schlitzform und der     Schlitzabstand     von der Biegung des Winkelstabes unverändert  bleibt. Der Flansch 2 in     Fig.2    ist identisch mit  dem gleich benannten Flansch aus     Fig.    1, wobei  der Stab gedreht ist, um den Flansch 2 in Ansicht  zu zeigen, wobei der Stab am Ende nach einer  Linie     X-X    im Scheitel eines Winkelschlitzes ab  geschnitten ist.  



  Die Verbindung zwischen den beiden Stäben in       Fig.2    zeigt die Stellung der grössten     übereinstim-          mung    zwischen den     übereinanderliegenden    Schlitzen  der Flansche 2 und 3. In dieser Stellung sind min  destens fünf Möglichkeiten zum Hindurchführen der  Befestigungsbolzen durch die übereinstimmenden  Teile der Schlitze möglich. Ein Bolzen ist bei A  gezeigt.  



  Zur Klarstellung der Beschreibung ist es zweck  mässig, das     Einstellverhältnis    der Schlitzform für  eine bestimmte Verbindung zwischen zwei Stäben  als das Verhältnis zwischen einer gegebenen Ein  heitsverschiebung jedes Stabes in axialer Richtung  zu der Entfernung während jener Verschiebung, in  der die     Einstellbarkeit    null ist, zu definieren, das  heisst, in der die     Schlitzüberlappung    nicht genügt,  um die Einfügung eines Bolzens durch die sich  überlappenden Flanschen zu ermöglichen. Es ist  zweckmässig, einen Schlitzabstand d als Einheits  verschiebung für diese Definition anzunehmen.

   Wenn  bei der Ausführungsform nach     Fig.    2 der Stab 3, 4  in senkrechter Richtung um einen Schlitzabstand d  verschoben wird, dann ist immer eine teilweise       Überlappung    zwischen mindestens einem Schlitz in  dem einen     Stabe    und einem Schlitz in dem ändern       Stabe    vorhanden, die genügt, um die Einführung    wenigstens eines     Befestigungsbolzens    zu ermögli  chen. Da es während dieser Verschiebung keine  Blindlagen gibt, in denen die     Einstellbarkeit    gleich  null wäre, so ist das Einstellverhältnis unendlich.  Dieselben Bedingungen liegen vor, wenn der Stab  1, 2 bei     X-X    oder an irgendeiner andern Linie  abgeschnitten ist.  



       Fig.    3 zeigt eine ähnliche Verbindung zwischen  zwei Stäben, bei der der Flansch la derselbe ist  wie der Flansch 1 in     Fig.    1, aber bei der die Stäbe  im Vergleich mit     Fig.    2 relativ verschoben sind, um  einen verschiedenen Grad der     übereinstimmung    zwi  schen den Schlitzen der überlappten Flansche zu  ergeben. In dieser Lage ist nur eine     Bolzenstellung     möglich, wie bei B gezeigt ist.

   Jede Stellung der  zwei Flansche mit völliger     überlappung    im rechten  Winkel ergibt ein Minimum in einer     Bolzenstellung     und ein Maximum von fünf     Bolzenstellungen,    vor  ausgesetzt, dass das Ende des Flansches 1 quer  durch den Scheitel eines Schlitzes abgeschnitten ist,  wie das die Linie     X-X    in     Fig.    1 zeigt. Wenn man  den Stab an andern Stellen abschneidet, so ver  ringert sich das Maximum in der Anzahl von Bolzen  stellungen, aber das Minimum einer     Bolzenstellung     wird aufrechterhalten. Das     Einstellbarkeitsverhältnis     ist wiederum unendlich.  



  Gleiche Verbindungen wie die in     Fig.    2 oder 3  gezeigten, bei denen aber die Winkelstäbe mit  ihren Aussenseiten einander überlappen, können mit  demselben     Einstellbarkeitsgrad    erreicht werden.  



  Die bevorzugte Form für die Befestigung eines  Bolzens ist in den     Fig.    4 und 5 gezeigt. Der Bolzen  weist einen Gewindeschaft 10 auf mit einem solchen  Durchmesser, dass er leicht in einen Schlitz einge  führt werden kann. Ausserdem ist unter dem Kopf 15  des Bolzens ein Sperrkörper vorgesehen mit abge  flachten Seitenflächen 12, 13, damit sich diese an  den Seiten eines Schlitzes anlegen können, wobei  dieser Sperrkörper 11 am Umfang des Bolzen  kopfes endet.

   Die Dicke des Sperrkörpers 11 ist nicht  grösser als die Dicke b des Winkelstabes, so dass der       Bolzenkopf    in jedem der Schlitze gesichert werden  kann, entweder am Schlitzende, wie in     Fig.2    ge  zeigt, oder dazwischen, wenn die     Unterlegscheibe    17  und die Mutter 16     angepresst    sind. Der Sperrkörper  11 des Bolzens nach den     Fig.    4 und 5 kann so  abgeändert werden, wie aus den punktierten Linien  in     Fig.    5 ersichtlich ist, damit er leichter durch den  Schlitz hindurchgeht, während trotzdem die notwen  dige Sicherung in der Sperrung vorhanden ist,  wenn die Mutter angezogen ist.  



  Die     Fig.7    veranschaulicht die Bildung eines  Gestelles oder dergleichen unter Benutzung einer  Metallplatte 18 nach     Fig.6,    in deren vier Ecken  zwei Winkelschlitze 19 mit einem Abstand d von  den     Eckrändern    der Platte vorgesehen sind, so dass  die Platte in jeder gewünschten Höhe von senk  rechten Ständern nach     Fig.    1 und 2 getragen werden  kann. Wie schon oben mit Bezug auf die     Fig.    1,  2 und 3 erklärt worden ist, wird eine teilweise      Überdeckung der Schlitze 19 mit wenigstens einem  Schlitz in jedem Flansch 1 und 2 der die Stützen  des Gestelles bildenden Stäbe erhalten. Eine solche  Stellung eines Befestigungsbolzens ist in     Fig.7    bei  C dargestellt.

   Da die     Einstellbarkeit    nur in der senk  rechten Richtung hierbei erforderlich ist, kann die  Platte wechselweise einen einfachen waagrechten  Schlitz statt der winkelförmigen Schlitze 19 haben.  Diese einfachen Schlitze haben ihre Mitten in     einer     Entfernung d von den Ecken der Platte und haben  eine Breite, die der Breite der Schlitze in den Flan  schen gleich ist.  



       Fig.8    ist eine Seitenansicht eines Scharniers  mit den Platten 20 und 21, deren Breite gleich dem  Flansch 2b eines Winkelstabes gemäss     Fig.    1 ist.  Jede     Scharnierplatte    weist ein Paar winkelförmiger  Schlitze 22 und 23 mit den gleichen Abmessungen  der Schlitze und den gleichen Abständen d wie die  der Winkelstäbe auf. Eine teilweise Überdeckung  zwischen den Schlitzen 22 in der     Scharnierplatte    20  und den Schlitzen in dem Flansch 1 wird erhalten,  die genügt, um wenigstens eine feste     Bolzenstel-          lung    zu erreichen, zum Beispiel, wie bei D und E  gezeigt.

   In der gleichen Art kann ein anderer Win  kelstab mit der zweiten     Scharnierplatte    21 verbolzt  werden. Wechselweise können die     Scharnierplatten     20 und 21 einfache Schlitze oder Löcher anstatt  der Winkelschlitze 22 und 23 haben, vorausge  setzt, dass diese einfachen Schlitze oder Löcher ge  eignet angeordnet sind, um den erforderlichen Grad  der     Einstellbarkeit    des Scharniers und des Flansches  2b in senkrechter Richtung zu gewähren.

   Bei einer  geeigneten Anordnung können drei Löcher in Drei  eckanordnung, aber einander gegenüberliegend, in  jeder     Scharnierplatte    20, 21 vorgesehen sein, so  dass die     Bolzenköpfe    nicht     übereinanderliegen,    wenn  das Scharnier geschlossen ist. Eine mögliche Anord  nung der drei Löcher ist in     Fig.    8 bei     f    1 im Flansch  20 gezeigt, wo der senkrechte und waagrechte Ab  stand gleich d gewählt ist. Diese Anordnung ergibt  eine geringere     Einstellbarkeit    als der Winkelschlitz  in der     Scharnierplatte,    genügt aber für viele Kon  struktionen, bei denen Scharniere vorzusehen sind.  



  Als Beispiel der Anpassungsfähigkeit des neuen  Bauelementes ist in     Fig.    9 eine Eckverbindung, be  stehend aus drei Winkelstäben gemäss     Fig.2,    dar  gestellt. Die Flanschen der verwendeten Stäbe sind  mit<I>la, 3a,</I>     1b,   <I>3b</I> und     1c,    3c bezeichnet. Die Über  deckung der Schlitze ergibt eine Auswahl von     Bol-          zenbefestigungsstellungen    für die Paare der sich  überlappenden Flanschen in jeder Eckebene. Drei  Bolzen, einer in jeder Ebene, zum Beispiel in den  Stellungen F, G und H, genügen zur Festlegung der  Stäbe in der gezeigten Stellung.  



       Fig.    10 ist eine schaubildliche Darstellung einer       Überlappung    zweier     ineinandergeschobener    Stäbe mit  den gleichen Flanschen la und     1b.    In der in     Fig.    10  gezeigten Stellung, die eine zufällig angenommene,  mögliche Stellung ist, geht ein Befestigungsbolzen  durch die beiden schmalen Flanschen und ein    zweiter Befestigungsbolzen durch die zwei breiten  Flanschen. Es genügt, die Befestigung durch einen  Bolzen, es können aber auch mehr als zwei Bolzen  verwendet werden.  



  Da bei den     ineinandergesetzten    Winkelstäben die  Symmetrielinien der Schlitze in den Flanschen um  die Dicke b der Stäbe verschoben     zueinander    liegen,  ist die Einstellmöglichkeit für die     Befestigungen    nicht  unendlich.    Es lässt sich zeigen, dass die oben erklärte Ein  stellmöglichkeit von dem Abstand dieser Querver  schiebung der Schlitzreihen in jedem der überlap  penden Flanschen abhängt. Es wurde festgestellt, dass,  wenn von einer bestimmten Stellung der Stäbe aus  gegangen wird, eine entsprechende Längsverschie  bung um     einen    Abstand gleich einer Schlitzentfer  nung     d,    die Einstellmöglichkeit bei einer Gesamt  entfernung gleich der Dicke b der Winkelstäbe null  ist.

   Dieses ist in     Fig.ll    veranschaulicht, wo in  Stellung 1 ein Paar einander überlappender Schlitze  gezeigt ist, deren Achsen übereinstimmen und eine       Einstellmöglichkeit    gleich null ergeben. Eine Bolzen  stellung ist möglich, wenn der obere Flansch um  einen Abstand b gleich der Dicke des Flansches  nach rechts verschoben ist, wodurch die Schlitze  in die Stellung     II    kommen. Dieses findet     einmal     für jede Verschiebung der Flanschen um einen Ab  stand d statt. Aus der obigen Erklärung ergibt sich  das Einstellverhältnis =     d    .

   Dieselbe Beziehung ist  anwendbar, wenn einer der Stäbe in     Fig.    10 umge  dreht ist, um einen     U-Träger,    bei dem nur die  Flanschen 1 a und 1 b     aufeinanderliegen,    zu bilden.  



  Wenn die Beziehung zwischen dem Abstand und  den Abmessungen der Schlitze entsprechend der  oben angegebenen Formel gewählt wird, so ist der  Wert von d stets beträchtlich grösser als der Wert  von b, und das     Einstellbarkeitsverhältnis    wird  daher stets grösser sein als 1.

   Wenn der Abstand  grösser als     @2        #    e gewählt wird, so entsteht ein Ver  lust an     Einstellbarkeit    in den     rechtwinkligen        über-          lappungen    nach den     Fig.2    und 3 und     in    der in  einandergeschobenen     L7berlappung    gemäss     Fig.10.     Wenn der Abstand d geringer als j2.

   e gewählt wird,  so     ergibt    sich daraus     kein    Vorteil in der     Einstell-          barkeit    und in der Schwächung des     Stabquerschnit-          tes.    Daher stellt die in     Fig.    1 gezeigte Anordnung  das Optimum für die Widerstandsfestigkeit und  Einstellmöglichkeit dar.  



  Es sind nicht nur Schlitze von genauen Abmes  sungen, Formen und Anordnungen möglich, wie in  den Zeichnungen dargestellt. Zum Beispiel kann  man den Schlitzen am Scheitel eine grössere Krüm  mung geben, besonders auf der Innenseite, ohne Ein  stellmöglichkeiten einzubüssen. Bei der Schlitzdar  stellung in der Zeichnung wird durch die Unter  teilung von zwei Schlitzen in einigen Stellungen ein  übergrosses     Bolzenloch    vorgesehen, das in manchen  Fällen nützlich ist, und die Abmessungen solcher      übergrossen Löcher können durch die Krümmung  des Schlitzscheitels beschränkt werden.

   Wenn die  Form der Schlitze durch die obenerwähnte Krüm  mung geändert ist, so wird bei der Anfertigung ein  Vorteil erzielt bezüglich der     Stanzwerkzeuge,    und  durch die     Fortnahme    von zusätzlichem Metall wird  der     Winkelstab    nicht ungebührlich geschwächt. Im  allgemeinen ist die Form eines Schlitzes mit schwa  chen Kurven sowohl wegen der     Widerstandsfähigkeit     des Winkelstabes als auch wegen Leichtigkeit der  Herstellung erwünscht.  



  Es kann ferner der Scheitel jedes Schlitzes mit  einem solchen     Krümmungsradius    abgerundet sein,  dass     eine        Bolzenaufnahmestelle    am Scheitel jedes  Schlitzes zur Verfügung steht, um einen Bolzen  von einem grösseren Durchmesser als die Schlitz  breite c aufzunehmen. Es ist als zweckmässig ge  funden worden, die Schlitzenden mit einem Radius  gleich der Hälfte der Schlitzbreite abzurunden und  die Ränder des Scheitels jedes Schlitzes so abzu  runden, dass ein normaler Bolzen des     nächstgrösseren     Durchmessers hindurchgehen kann.

   Obschon ver  schiedene     Krümmungen    für den Scheitel des Schlitzes  gewählt werden können, wird es bevorzugt, den  Aussenrand mit dem gleichen Radius wie die Schlitz  enden abzurunden und den     Krümmungsradius    des  Innenrandes des Schlitzes zu erhöhen. Der über  dimensionierte Bolzen macht dann an drei Stellen  Kontakt mit den     Schlitzrändern.    Diese Möglich  keit der Benützung von zwei     Bolzengrössen    ist somit  vorgesehen, ohne dass der Grundaufbau des Schlitzes  geändert wird und ohne dass die erforderlichen       Stanzwerkzeuge        komplizierter    werden oder deren  Anzahl vermehrt wird.

   Der Vorteil dieser Schlitz  bauart besteht darin, dass die Schlitzbreite auf einer  Grösse gehalten wird, welche mit der erforderlichen  Festigkeit des Stabes übereinstimmt, während sie die  Benutzung von grösseren     Bolzen    unter gewissen  Umständen gestattet, bei denen die kleineren     Bolzen          unzweckmässig    sind oder eine Schwächung bewirken.  



       Fig.    12 und 13 zeigen die Benutzung der grösse  ren Löcher bei der Herstellung von Rollenförderern  mit     einem    Stab, der breite und schmale Flanschen  der in     Fig.    2 gezeigten Art hat.  



  In     Fig.    12 sind die Kugellager-Rollen 25 zwi  schen die breiten Flanschen 3 eingesetzt, und ihre  festen Wellenstummel 25a werden in den grösseren  ausgerichteten Löchern am Scheitel jedes vierten       Schlitzes    aufgenommen. Bei dieser Konstruktion  können die breiten Flanschen 3 auch als Führungs  schienen dienen.  



       In        Fig.13    werden Rollen 26 von grösserem  Durchmesser an der Aussenseite des     kleineren    Flan  sches 1 angewendet, welche Rollen über die Ober  seite des Flansches vorstehen, so dass grössere Ge  genstände als die Rollenlänge gefördert werden  können. Die Höhe der Wellenstummel 26 ist gleich  wie in     Fig.    12.         Fig.    14 und 15 zeigen die Art der Befestigung  einer Glasscheiben-Schiene bei Benutzung der klei  neren der zwei möglichen     Bolzengrössen.     



  In     Fig.    14 ist eine     Glasscheibenschiene    27 mit       Bolzenlöchern    in regelmässigem Abstand gestanzt,  der gleich dreimal der     Schlitzteilung    d der     Fig.    1  ist. Die Schiene 27 ist mit einer Lippe 31 ausge  bildet, um die Glasscheibe 30 aufzunehmen, deren  Rand in einen im Querschnitt U-förmigen Dichtungs  streifen 29, zum Beispiel aus Gummi, eingesetzt ist,  bevor die Schiene 27 an dem Flansch 1 durch  Bolzen 28 vom Durchmesser c festgeklemmt wird.  



  In     Fig.    15 sind zwei gleiche     Glasscheibenschie-          nen    27 überlappend und wieder durch Bolzen 28 an  dem     Stabflansch    2 befestigt, um die Glasscheibe 30  und eine Holztafel 33 in Lage festzulegen. Stäbe  mit gleichen Flanschen, wie in     Fig.    1, oder von  ungleichen Flanschen, wie in     Fig.    2, können in jedem  Fall angewendet werden.  



       Fig.    16 zeigt, wie drei Bolzen 28, wie sie in     Fig.14     und 15 benutzt werden, angewendet werden, um  eine Ausrichtung der     Glasscheibenschiene    zu er  geben. Die Bolzen 35 sind diejenigen, welche für  die Rollenachsen in     Fig.    12 und 13 angewendet  werden. Die Scheitellöcher können auch für grössere  Bolzen oder für die Befestigung von Laufrollen  angewendet werden.  



  Abänderungen können auch bei der     zweischenk-          ligen    oder symmetrischen Form des Schlitzes ge  macht werden; zum Beispiel kann ein besonderer  Schenkel oder deren mehrere hinzugefügt werden,  während die allgemeine Winkelform beibehalten  wird. Auch können weitere Reihen von Schlitzen,  wie 5, 7 und 6, 8 in     Fig.    1, in breiteren Winkel  stäben     hinzugefügt    werden, wobei diese vorzugs  weise in ähnlicher Weise versetzt angeordnet wer  den. Eine weitere Änderung kann bezüglich der  Orientierung der Schlitze mit Bezug auf die Krüm  mung des Winkelstabes vorgenommen werden, zum  Beispiel könnte die Orientierung der Reihen 5, 7  und 6, 8 in     Fig.    1 umgekehrt werden.

   Auch können  die Schlitze der Reihe 5, 7 von unterschiedlicher  Gestalt sein, gegenüber den Schlitzen der andern  Reihe, beispielsweise 6, B. Wenn solche Änderungen  irgendwie die Einstellmöglichkeit beeinträchtigen,  so kann diese durch Verringerung der Schlitzab  stände d verbessert werden.  



  Die beschriebenen und dargestellten Verbindun  gen erschöpfen nicht alle Möglichkeiten von Zwi  schenverbindungen der Stäbe. Andere Verbindungs  arten, wie Eckverbindungen oder     U-Träger,    lassen  sich nach der Beschreibung anfertigen. Solche Träger,  die aus zwei oder mehr zusammengebolzten Winkel  stäben bestehen, können, wenn gewünscht, auf Vor  rat hergestellt werden und bilden Bauteile von grö  sserer Widerstandsfestigkeit und Scherfestigkeit als  einfache Winkelstäbe. Die Einstellmöglichkeit ist  im allgemeinen nicht geringer als die der     ineinan-          dergeschobenen        überlappverbindung    nach     Fig.10.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bauelement, gekennzeichnet durch einen Stab mit rechtwinkligem L-Profil, bei dem jeder Flansch eine Mehrzahl von rechtwinklig gestalteten Schlitzen hat, die mit gleichem Abstand längs des Stab flansches hintereinanderliegen, wobei die Scheitel der Schlitze in jedem Flansch abwechselnd nach ent gegengesetzten Richtungen quer zur Stablänge wei sen und im wesentlichen in gleicher Linie zur Längsrichtung des Bauelementes liegen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Bauelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Scheitel jedes Schlitzes auf der Innenseite mit einer solchen Krümmung abge rundet ist, dass Bolzen von grösserem Durchmesser als die Schlitzbreite nur an jedem Scheitel des Schlitzes eingesetzt werden können. z. Bauelement nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Rand jedes Schlitz scheitels mit einem Radius gleich der Hälfte der Schlitzbreite gekrümmt ist und dass die Mittelpunkte der Krümmung dieser äussern Ränder alle auf einer gemeinsamen, zur Stablänge parallelen Achse liegen, während die Mittelpunkte der Bolzen mit grösserem Durchmesser als die Schlitzbreite von einem Schlitz zum nächsten versetzt sind. 3.
    Bauelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelschlitze gleichschenk- lig sind und dass die zwischen den Scheiteln der aufeinanderfolgenden Winkelschlitze in der Stab länge gemessene Entfernung nicht grösser ist als die Hypothenuse der Schlitzschenkel. 4. Bauelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Entfernung zwischen den Schlitzen gleich der Hypothenuse der Schlitzschen kel ist. 5.
    Bauelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze in jedem Flansch wechselweise auf entgegengesetzten Seiten einer Symmetrieachse liegen und dass wenigstens in einem der Flanschen die Symmetrieachse der Flansch reihe in diesem Flansch mit einem solchen Abstand von der Innenbiegung des Bauelementes angeordnet ist, der gleich der Schlitzentfernung ist. 6. Bauelement nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Flansch die Sym metrieachse sich in einer gleichen Entfernung von der Innenbiegung des Bauelementes befindet, und zwar im Abstand der Winkelschlitzentfernung von einander. 7. Bauelement nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanschen verschiedene Breiten haben.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1987002746A1 (fr) * 1985-10-25 1987-05-07 Manfred Englert Dispositif pour la fixation d'elements en forme de barre ou de broche

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WO1987002746A1 (fr) * 1985-10-25 1987-05-07 Manfred Englert Dispositif pour la fixation d'elements en forme de barre ou de broche

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