CH337238A - Kreuzstangenschalter - Google Patents

Kreuzstangenschalter

Info

Publication number
CH337238A
CH337238A CH337238DA CH337238A CH 337238 A CH337238 A CH 337238A CH 337238D A CH337238D A CH 337238DA CH 337238 A CH337238 A CH 337238A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
contact
crossbar switch
bar
carrier
switch according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Dipl El Ing Sommer
Original Assignee
Hasler Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hasler Ag filed Critical Hasler Ag
Publication of CH337238A publication Critical patent/CH337238A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/22Switches without multi-position wipers
    • H01H67/26Co-ordinate-type selector switches not having relays at cross-points but involving mechanical movement, e.g. cross-bar switch, code-bar switch

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description


      Kreuzstangenschalter       Die Erfindung bezieht sich auf Kreuzstangen  schalter mit gruppenweise in     Kontaktschienenträgern     vereinigten Kontaktschienen, wie sie zum Beispiel  in selbsttätigen     Telephonanlagen    verwendet werden  können. Derartige Schalter umfassen eine Mehrzahl  von Wähl- und Haltestangen, in deren Kreuzungs  punkten Gruppen von Kontakten angeordnet sind.

    Diese werden mittels eines     Durchschaltegliedes    be  tätigt, das nur dann auf einen alle Kontakte einer  Kontaktgruppe beeinflussenden     Mitnehmer    wirkt,  wenn kurz nacheinander die Wähl- und die Halte  stange, die sich am betreffenden Punkt kreuzen, be  tätigt werden. Üblicherweise wird nach erfolgter       Durchschaltung    der Betätigungsmagnet der     Wähl-          stange        aberregt,    worauf diese in ihre Ruhelage zu  rückgeht. Die     Durchschaltung    bleibt lediglich durch  die in Arbeitsstellung befindliche Haltestange auf  rechterhalten.  



  Die an den Kreuzungsstellen angeordneten Kon  taktgruppen umfassen bei bekannten Kreuzstangen  schaltern eine Anzahl von Einzelkontakten. Deren  bewegliche Kontaktfedern sind mit den ankommen  den Leitungen verbunden und stehen unter der Wir  kung eines gemeinsamen     Mitnehmers.    Die festen  Teile aller Kontakte, die zur gleichen abgehenden  Leitung führen, sind zu Kontaktschienen ausgebildet,  die sich über alle parallel zu schaltenden Kontakte  erstrecken.  



  Die erwähnten Kontaktschienen sind bei be  kannten     Kreuzstangenschaltern    gruppenweise in     Kon-          taktschienenträgern    vereinigt; im folgenden wird für  eine solche Einrichtung der Ausdruck Kontaktglied  verwendet. Die Kontaktglieder umfassen somit gleich  viele Kontaktschienen wie Einzelkontakte pro Kon  taktgruppe vorhanden sind. Die Kontaktglieder sind  an beiden Enden mit dem Rahmen des Wählers ver  schraubt oder vernietet; ebenso ist die Verbindung    zwischen den Schienen und ihrem Träger bei den  bisher bekannten Wählern fest. Das hat einige Nach  teile zur Folge.

   Es ist zum Beispiel nicht ohne er  heblichen Arbeitsaufwand möglich, ein Kontaktglied       auszuwechseln,    wie dies     infolge    Störungen gelegent  lich notwendig ist. Die Lebensdauer der eigentlichen  Kontaktstellen ist nicht unbegrenzt; nach einer grö  sseren Anzahl     Schaltungen    kann sich die Auswechs  lung einer Kontaktschiene als notwendig erweisen,  wozu aber jeweils das ganze     Kontaktglied    ausgewech  selt werden muss. Zudem bedeutet das Unbrauchbar  werden einer Kontaktschiene wegen einer einzelnen  schlechten Kontaktstelle eine erhebliche Material  verschleuderung.

   Die Abnützung der Kontaktschienen  erfolgt ja nur gerade an den Stellen, wo im durch  geschalteten Zustand die Kontaktpunkte der Kontakt  federn auf den Kontaktschienen aufliegen, also an       einem    sehr kleinen     Bruchteil    der gesamten Fläche  der Kontaktschiene.  



  Die Erfindung     will    die erwähnten Nachteile be  heben. Sie erreicht dies dadurch, dass sowohl die in  einem     Kontaktschienenträger    zusammengefügte     Kon-          taktschienengruppe    als auch die einzelnen Kontakt  schienen leicht auswechselbar sind, da die Zusam  menfügung der letzteren mit dem Kontaktschienen  träger und die Befestigung desselben am Rahmen des       Kreuzstangenschalters    mittels federnder     Teile    erfolgt.  



  Eine Verdoppelung der Lebensdauer der Kon  taktschienen wird erreicht, indem die     einzelnen    Kon  taktschienen in zwei verschiedenen Lagen bezüglich  der Kontaktpunkte verwendbar sind.  



  Ein Ausführungsbeispiel der     Erfindung    wird im  folgenden an Hand der Zeichnungen beschrieben.  Diese zeigen in:       Fig.    1 einen Grundriss eines Kontaktgliedes,       Fig.    2 eine Seitenansicht     @    einer     einzelnen    Kon  taktschiene,           Fig.    3, 4 und 5 Schnitte entlang der Linie     A-A,     <I>B -B</I> und     C-C    der     Fig.    1.  



  Das in     Fig.    1 dargestellte     Kontaktglied    umfasst  im wesentlichen einen U-förmigen Kontaktschienen  träger 1 und eine Anzahl - hier vier - Kontakt  schienen 2. Die beiden seitlichen Schenkel 3a und 3b  des     Kontaktschienenträgers    passen in Führungen 4a,  4b bzw. 4a' und 4b'. Der Grund 5 des Trägers weist  eine Anzahl Öffnungen auf, von denen die beiden  äussersten     schmal    sind und als Führung für den Teil  6 bzw. 6' des Rahmens 7 dienen, welcher zwischen  den Führungen für die Schenkel stehen bleibt.  



  Nahe dem Rahmen 7 des     Kreuzstangenschalters     weist das     Kontaktglied    je eine     Öffnung    8 bzw. 8'  auf, in welche eine Feder hineingreift. Deren Profil  geht aus     Fig.    3 hervor, in welcher ein Schnitt durch  eine federnde Verbindung zwischen Kontaktglied und  Rahmen des     Kreuzstangenschalters    gezeigt ist. Die  Feder 9 ist mit dem Rahmen 7 fest verbunden. Ihr  freies Ende ist so geformt, dass es den Teil 10 im  Boden des     Kontaktschienenträgers    umfasst und in  seine Führung drückt.

   Zum Entfernen des Kontakt  gliedes sind also lediglich die Federn auf beiden Sei  ten vom Rahmen wegzudrücken, worauf das Kon  taktglied aus seinen Führungen     herausgeschoben    wer  den kann.  



  In regelmässigen Abständen sind im Träger wei  tere Öffnungen 11 vorhanden, durch welche die be  weglichen Kontaktfedern 12     hindurchragen.    Die Iso  lierplatte 13, welche den Grund des Trägers bedeckt,  weist die     gleichen    Öffnungen auf. Parallel zueinander       sind    vier Kontaktschienen angeordnet, die auf der  einen Seite einen Isolierstreifen 14 aufweisen. Sie  werden in ihrer Lage durch Kämme 15 fixiert, wobei  die Breite ihrer Zähne 16 dem Abstand zweier be  nachbarter Kontaktschienen entspricht     (Fig.    4). Die  Kämme liegen in Schlitzen 18 der Schenkel 3a und  3b und werden durch Klemmbügel 17 gehalten.

   Diese  weisen Auskerbungen 19 auf, in welche der zuge  hörige Kamm 15 passt, und     untergreifen    mit ihren       abgekröpften    Enden 20 den -Boden des Kontakt  schienenträgers. Es ist ersichtlich, dass auch die Kon  taktschienen nur mittels leicht lösbarer, federnder  Verbindungen     am        Kontaktschienenträger    gehalten  sind, womit wiederum die einfache Auswechselbarkeit  gewährleistet ist.  



  Der äusserste Kamm greift in einen Schlitz 21a  der Kontaktschienen 2     (Fig.2)    ein und verhindert  eine Längsverschiebung derselben. Der zweite Schlitz  21b,     liegt    dem ersten diametral gegenüber und er  möglicht die zweimalige Verwendung der Kontakt  schienen. Zu diesem Zweck beträgt der Abstand der  beiden Schlitze, in Längsrichtung der Kontaktschiene  gemessen, ein nicht     ganzzahliges        Vielfaches    des Ab  standes k zweier benachbarter     Kontaktfederpakete          (Fig.    1).

   In     Fig.    2 ist eine bevorzugte Ausführungs  form gezeigt, bei der der Abstand der beiden Schlitze  <I>(n +</I>     i/2)    mal dem Abstand<I>k</I> entspricht, wobei<I>n</I>  eine ganze Zahl ist. Sind die Kontaktstellen auf einer  Schiene schlecht geworden, so kann diese nach Lösen    der     Klemmbügel    um 180  um ihre Querachse gedreht  und wieder im     Kontaktschienenträger    befestigt wer  den. Die früheren Kontaktstellen liegen nun in der  Mitte zwischen den Kontaktpunkten zweier benach  barten     Kontaktfedersätze.     



  Aus     Fig.    4 ist das Zusammenwirken der be  weglichen Kontaktfedern mit den festen Kontakt  schienen zu erkennen. Für die     Durchschaltung    wird  über nicht dargestellte Mittel der     Mitnehmer    22 ver  schoben, wodurch alle Kontaktfedern 12 gegen die  entsprechenden Kontaktschienen 2 gedrückt werden.  Die Kontaktschienen sind auf ihrer Rückseite mit  Isolierstreifen 14 versehen; ebenso ist der Grund des       Kontaktschienenträgers    mit einer Isolierplatte 13 be  legt.  



  Es ist klar, dass die Vorteile der Erfindung erst  ganz ausgenützt werden können, wenn auch die Ver  bindung der Kontaktschienen mit den abgehenden  Linien leicht lösbar ist. Eine geeignete Lösung ist in       Fig.    5 gezeigt, welche einen Satz Zuführungsfedern 23  von der Seite zeigt. Sie sind an ihrem Ende geteilt  und nach beiden Seiten so weit ausgebogen, dass sie  in eingeschobenem Zustand je zwischen zwei Kon  taktschienen 2 festgeklemmt sind. Aus     Fig.    1 ist  eine vorteilhafte Ausführung dieser Klemmbefesti  gung zu erkennen. Es sind drei     Ausbiegungen    vor  handen, wovon die beiden äussern 24 gegen die lei  tende Seite der Kontaktschiene gerichtet sind. Dieser  Doppelkontakt sichert einen guten Stromdurchgang.

    Die mittlere     Ausbiegung    25 ist auf die entgegen  gesetzte Seite gerichtet.  



  Es ist klar, dass das Wesen der Erfindung von  der Anzahl der Kontaktschienen nicht berührt wird.  Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind deren vier  vorhanden, doch richtet sich ihre Anzahl nach dem  vorgesehenen Verwendungszweck. Ebenso ist der  Zwischenraum zwischen der Isolation der äussersten  Kontaktschiene und dem Schenkel des     Kontaktschie-          nenträgers    von keiner speziellen Bedeutung und allein  auf konstruktive und isolationstechnische Gründe  zurückzuführen. Der     Kontaktschienenträger    könnte  auch um diesen Zwischenraum schmäler gemacht  werden, so dass die Isolation der äussersten Schiene  an der Innenseite des Schenkels anliegen würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kreuzstangenschalter mit gruppenweise in Kon- taktschienenträgern vereinigten Kontaktschienen, da durch gekennzeichnet, dass zum Zwecke leichter Aus wechselbarkeit der in einem Kontaktschienenträger zusammengefügten Kontaktschienengruppe und der einzelnen Kontaktschienen die Zusammenfügung der letzteren mit dem Kontaktschienenträger und die Befestigung desselben am Rahmen des Kreuzstangen schalters mittels federnder Teile erfolgt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Kreuzstangenschalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kontaktschienenträger U-förmigen Querschnitt aufweist, dass seine beiden seitlichen Schenkel in je zwei Führungen des Rah mens des Kreuzstangenschalters eingreifen und dass je eine mit diesem Rahmen verbundene Blattfeder durch je eine öffnung im Boden des Kontaktschie- nenträgers nahe dessen Enden greift und den Träger in eingeschobenem Zustand in seinen Führungen festklemmt.
    2. Kreuzstangenschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen den beiden Schenkeln des Kontaktschienenträ- gers eine Anzahl zueinander paralleler Kontaktschie nen angeordnet sind, deren Abstände zueinander und zu den seitlichen Schenkeln durch mehrere recht winklig zu denselben verlaufende Kämme festgelegt sind, deren Zähne zwischen benachbarten Kontakt schienen bzw. zwischen Kontaktschienen und Schen kel des Kontaktschienenträgers greifen, wobei die genannten Kämme durch federnde Bügel gegen den Boden des Trägers gepresst werden.
    3. Kreuzstangenschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktschienen zwei einander diametral gegenüber liegende, nahe den Enden angebrachte Einschnitte aufweisen, wobei in einen derselben zwecks Verhin- derung einer Längsverschiebung der Kontaktschienen ein Kamm eingreift. 4. Kreuzstangenschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Einschnitte, in der Längsrichtung der Kon taktschiene gemessen, um ein nicht ganzzahliges Viel faches des Abstandes zweier benachbarter Kontakt federn voneinander entfernt sind.
    5. Kreuzstangenschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der beiden Einschnitte, in Längsrichtung der Kontaktschiene gemessen, (n + i/2) mal den Abstand zweier benachbarter Kontaktfedern beträgt, wobei n eine beliebige ganze Zahl bedeutet.
    6. Kreuzstangenschalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stromzuführungs- federn mit einer ungeradzahligen Mehrzahl Ausbie- gungen versehen sind und der grössere Teil dieser Ausbiegungen gegen die leitende Seite, der kleinere Teil gegen die isolierte Seite einer Kontaktschiene drückt.
CH337238D 1955-11-15 1955-11-15 Kreuzstangenschalter CH337238A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH337238T 1955-11-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH337238A true CH337238A (de) 1959-03-31

Family

ID=4504227

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH337238D CH337238A (de) 1955-11-15 1955-11-15 Kreuzstangenschalter

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH337238A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1765184C3 (de) Elektrische Schaltvorrichtung
DE4324061C3 (de) Verteilerleiste
CH337238A (de) Kreuzstangenschalter
DE2300137A1 (de) Verteilerblock fuer eine loet- und/oder loetfreie verbindung elektrischer leitungen und/oder steuerbausteine
DE2924892A1 (de) Vorrichtung zur befestigung und verbindung von draehten und platten in elektrostatischen filtern
DE1562241B2 (de) Koordinatenschalter
DE925358C (de) Kreuzschienenwaehler fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE19854625A1 (de) Kontaktanordnung für elektromagnetisches Schaltschütz
DE1040082B (de) Trennloetoesenstreifen
DE3007353C2 (de) Kabelverteiler für die Fernsprechvermittlungstechnik
DE3209279C2 (de)
DE956605C (de) Kontaktfedersatz fuer Schaltapparate, insbesondere fuer Fernmelderelais u. dgl.
DE260241C (de)
DE923557C (de) Waehlschalter fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE1562241C3 (de) Koordinatenschalter
DE2140777C3 (de) Aus mehreren nebeneinander auf einer Leiterkarte angeordneten Relais aufgebaute Koppeleinnchtung fur Fern meldeanlagen
DE1024607B (de) Drucktastenschalter
DE872973C (de) Kontaktanordnung fuer Schaltgeraete
DE460217C (de) Kabeleinfuehrung fuer Fernmeldezentralen
DE1537628A1 (de) Trennleiste fuer Fernmeldeanlagen,insbesondere mit Drehkontaktanschluessen und einer Pruefanschlussbahn
DE941862C (de) Vielkontaktrelais
AT244394B (de) Formkabel aus losen Einzeldrähten für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
AT220680B (de) Fernmelde- insbesondere Fernsprechanlage mit mehreren Gestellreihen zur Aufnahme von mit ihren Breitseiten einander benachbart und hochkant angeordneten Schieberahmen
DE1564961C (de) Relaisblock mit Schutzrohrkontakten
DE745936C (de) Kontaktbank fuer Waehler in Fernmeldeanlagen