CH336175A - Verwandlungsmöbel - Google Patents
VerwandlungsmöbelInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C17/00—Sofas; Couches; Beds
- A47C17/52—Cabinet beds; Table beds, or like beds; Wardrobe beds
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-
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Description
Verwandlungsmöbel Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Ver wandlungsmöbel in Form eines in einen Tisch um wandelbaren faltbaren Bettes, das dadurch gekenn zeichnet ist, dass es einen Rahmen für eine Matratze aufweist, dessen Längsschenkel je fünf aneinander an gelenkte Rahmenteile umfasst, die im ungefalteten Zu stand annähernd in der gleichen Ebene liegen und im gefalteten Zustand alle senkrecht zueinander stehen, wobei diese Teile einen Grundteil aufweisen, an wel chem ein eine Kopfplatte tragender Kopfteil angelenkt ist, während anderends drei weitere aneinander an gelenkte Teile vorgesehen sind, dass Tragelemente unter dem Grundteil und unter mindestens zwei der andern Teile vorgesehen sind,
wobei die Abmessungen dieser Teile und dieser Tragelemente derart sind, dass im gefalteten Zustand des Möbels die Matratze zwi schen den Teilen angeordnet werden kann, und dass die Kopfplatte als Tischplatte das Möbel deckt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht des gefalteten Verwand lungsmöbels, Fig. 2 eine Ansicht von rechts in Fig. 1, Fig. 3 einen Aufriss des Möbels im ungefalteten Zustand und Fig. 4 einen Aufriss des als Kinderbett ausgebildeten Möbels.
Das dargestellte Möbel weist einen Rahmen auf, dessen Längsschenkel beidseits je fünf aneinander an gelenkte Rahmenteile aufweisen: einen Grundteil 1, der von zwei an ihm mittels Nieten 3 befestigten U- förmigen Trägern 2 getragen ist, einen Kopfteil 4, der mittels Nieten 5 an dem Grundteil angelenkt ist und an welchem eine viereckige Kopfplatte 6 mittels Träger 6a befestigt ist, einen längeren Fussteil 7, der mittels Nieten 8 an dem Grundteil 1 angelenkt ist, einen kurzen Fussteil 9, der mittels Nieten 10 am andern Ende des Fussteils 7 angelenkt ist, und einen Endteil 11,
der mittels Nieten 12 am andern Ende des Fussteils 9 angelenkt ist.
Diese Rahmenteile bestehen aus Winkeleisen, die nach innen gerichtet sind, an welchen eine an sich be kannte Drahtmatratze befestigt ist. Rahmen und Draht matratze bilden einen flachen Träger für eine Matratze 14, z. B. eine Haarmatratze, die mittels nicht darge stellten, längs ihrer Seiten angebrachten Bändern an den Rahmenteilen befestigt ist.
Die U-förmigen Teile 2 bestehen aus Stahlrohren und sind aneinander mittels starren Stahlrohren 15 befestigt. Die nach unten gerichteten Enden der Teile 2 tragen Rollen 16 und dienen als Stütze für den Grund teil 1.
Die Teile 4, 7 und 11 sind je mit einem klappbaren W-förmigen Fuss 17 versehen. Diese Teile weisen auf ihren Seiten Lappen 19 auf, in welchen diese Füsse bei 18 drehbar gelagert sind. Die Füsse können entweder senkrecht oder parallel in bezug auf diese Teile in einer nachstehend näher beschriebenen Weise verschwenkt werden.
In Fig. 3 ist das Möbel als Bett in Gebrauchs stellung dargestellt. Um es zu falten, wird zuerst der Teil 11 um die Nieten 12 aufwärts verschwenkt, bis er senkrecht zum Teil 9 steht. Die Enden dieses Teils 9 sind derart geformt, dass sie Anschläge bilden, die die Verschwenkung des Teils 11 begrenzen, sowie die Ver- schwenkung des Teils 9 selbst in bezug auf den Teil 7. Der Teil 9 ist dann verschwenkt, bis er selber senkrecht zum Teil 7 steht. Dann wird der Teil 7 um seine Nieten 8 verschwenkt, bis er senkrecht zum Teil 1 steht, dessen Enden ebenfalls einen Anschlag für den Teil 7 bilden.
Die Teile 7, 9, 11 sind jetzt in der in Fig. 1 dargestellten Lage. Der Teil 7 ist senkrecht zum Teil 1, der Teil 9 ist senkrecht zu den Teilen 7 und 11 und parallel zum Teil 1, und der Teil 11 ist senkrecht zu den Teilen 1 und 9 und parallel zum Teil 7. Die Länge des Teils 9 ist derart bemessen, dass die Matratze 14 zwischen den Teilen 7 und 11 gefaltet werden kann.
Der Teil 4 wird jetzt um seine Nieten 5 derart ver- schwenkt, dass er senkrecht zum Teil 1 steht, dessen Enden derart ausgebildet sind, dass sie Anschläge für den Teil 4 bilden. Die Bettplatte 6 liegt jetzt horizontal über den Teilen 7, 9, 11 auf Tischhöhe. Die Träger 6a und der Teil 9 weisen Bohrungen 20 (Fig. 3) auf, durch welche Stifte 21 (Fig. 1, 2) eingeführt werden können, um das Bett in gefaltetem Zustand zu halten.
Die Füsse 17 werden von der Stellung in Fig. 3 in die Stellung in Fig. 1 mittels Lenker 22 verschwenkt. Die Lenker 22 sind einerseits je an einem Fuss 17 und anderseits je an einem Lappen 23 angelenkt, welcher Lappen 23 auf dem Teil befestigt ist, der dem vom betreffenden Fuss 17 getragenen Teil folgt (von rechts nach links in Fig. 3). Die Länge der Lenker 22 ist derart bemessen, dass sie die Füsse in der Stellung gemäss Fig. 3 sichern, und dass sie die Füsse im gefalteten Zu stand des Bettes gegen die entsprechenden Teile halten (Fig. 1).
Die Kopfplatte 6 bildet in gefaltetem Zustand des Möbels eine Tischplatte und gleichzeitig einen Deckel für das gefaltete Möbel. Sie weist eine Nut 24 auf zur Aufnahme eines Drahtes oder anderer Mittel zur Be festigung eines das gefaltete Möbel überdeckenden Stoffes.
In Fig. 4 ist das Möbel als Kinderbett eingerichtet. Zu diesem Zwecke sind zwei abnehmbare Stangen 25 vorgesehen, deren eines Ende mit einem sich radial er streckenden Bolzen versehen ist, der in einer Bohrung des Trägers 6a eingeführt und mittels einer Mutter 26 befestigt werden kann. Das andere Ende der Stangen 25 weist einen sich axial erstreckenden Bolzen auf, der in eine Bohrung des Teils 11 eingeführt und mittels einer Mutter 27 befestigt werden kann. Die Länge die ser Stangen ist derart bemessen, dass, wenn sie wie beschrieben befestigt sind, der Teil 11 senkrecht zum Teil 9 steht. Das Bett ist dann für ein Kind lang genug, und die Stangen 25 dienen als seitliche Geländer, die das Kind gegen Herausfallen schützen.
Wenn das Bett wieder als Erwachsenenbett verwendet werden muss, genügt es, die Stangen 25 wieder zu entfernen und den Teil 11 in die horizontale Lage zu verschwenken.
Die Stangen 25 könnten auch als L-förmige Stangen 28 ausgebildet sein, wie strichpunktiert angedeutet, wobei der längere Schenkel mittels des Bolzens 27 und der kürzere mittels eines sich axial erstreckenden, in eine Bohrung des Teils 7 einführbaren, und mittels einer Mutter 29 befestigbaren Bolzens befestigt werden könnte.
Die Stangen 25 könnten überhaupt durch ein Drahtgewebe oder ähnliches ersetzt werden, welches derart befestigt werden sollte, dass es nicht seitlich über die Teile 9, 7, 1, 4 herausrutscht.
Für ein Bett von 1,88 m Länge in entfaltetem Zu stand und von 0,80 m Tischhöhe, wenn es zu einem Tisch gefaltet ist, wurden folgende Längenmasse ge wählt: Teil 4: 0,55 m, Teil 1: 0,27 m, Teil 7: 0,48 m, Teil 9: 0,16 m, Teil<B>11:</B> 0,40 m. Höhe der Füsse 2: 0,23 m.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verwandlungsmöbel in Form eines in einen Tisch umwandelbaren faltbaren Bettes, dadurch gekenn zeichnet, dass es einen Rahmen für eine Matratze auf weist, dessen Längsschenkel je fünf aneinander ange- lenkte Rahmenteile umfasst, die im ungefalteten Zu stand annähernd in der gleichen Ebene liegen, und im gefalteten Zustand alle senkrecht zueinander stehen, wobei diese Teile einen Grundteil (1) aufweisen, an welchem ein eine Kopfplatte tragender Kopfteil (4) an gelenkt ist, während anderends drei weitere aneinander angelenkte Teile (7, 9, 11) vorgesehen sind, dass Trag elemente unter dem Grundteil und unter mindestens zwei der andern Teile vorgesehen sind,wobei die Ab messungen dieser Teile und dieser Tragelemente derart sind, dass im gefalteten Zustand des Möbels die Ma tratze zwischen den Teilen angeordnet werden kann, und dass die Kopfplatte als Tischplatte das Möbel deckt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verwandlungsmöbel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Tragelemente der Teile, ausser denen des Grundteils, schwenkbare Füsse sind, die im gefalteten Zustand des Möbels an den entspre chenden Teilen anliegen. 2. Verwandlungsmöbel nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Schwenkbewegung der Tragelemente selbsttätig über Lenker (22) erfolgt, die einerseits an den Tragelementen und anderseits an dem Teil befestigt sind, der dem vom Tragelement getra genen Teil folgt. 3.Verwandlungsmöbel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kopfplatte Mittel (24) zur Befestigung eines Stoffstückes aufweist, die das Möbel im gefalteten Zustand deckt. 4. Verwandlungsmöbel nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Kopfplatte eine Nut (24) aufweist, die sich mindestens teilweise um den Umfang der Kopfplatte (6) erstreckt, zur Aufnahme der Befestigungsmittel für das Stoffstück. 5. Verwandlungsmöbel nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass diese Befestigungsmittel ein elastisches Band sind. 6.Verwandlungsmöbel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es Mittel aufweist, um es in ein Kinderbett umzuwandeln, derart, dass der letzte Fussteil senkrecht auf den vorletzten steht, während die übrigen Teile annähernd horizontal bleiben, wobei dieser letzte Fussteil in dieser Stellung feststellbar ist, und dass mindestens auf einer Seite des Bettes Schutz geländer vorgesehen sind. 7.Verwandlungsmöbel nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Schutzge länder mindestens eine Stange (25) umfassen, die einer- ends am Kopfplattenträger und anderends an dem letzten Fussteil befestigt ist, wobei die Länge dieser Stange derart bemessen ist, dass der Fussteil senkrecht steht. B. Verwandlungsmöbel nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Schutzgelän der mindestens eine L-förmige Stange (28) umfassen, deren längerer Schenkel am Fussteil und deren kür zerer an einem andern Rahmenteil derart befestigt sind, dass, wenn die andern Rahmenteile annähernd horizontal sind, der letzte Fussteil senkrecht zu den andern steht. 9.Verwandlungsmöbel nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Schutzge- länder ein Gewebe umfassen, das zwischen dem letzten Fussteil und der Kopfplatte eingespannt ist, wodurch der Fussteil annähernd senkrecht gehalten ist, wobei Mittel vorgesehen sind, um ein seitliches Rutschen des Gewebes zu verhindern. 10. Verwandlungsmöbel nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass das Gewebe ein Draht gewebe ist.
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