CH333392A - Auf dem Rahmen eines Motorrades gelagerter Kraftstoffbehälter - Google Patents
Auf dem Rahmen eines Motorrades gelagerter KraftstoffbehälterInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
- B62J35/00—Fuel tanks specially adapted for motorcycles or engine-assisted cycles; Arrangements thereof
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)
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Description
Auf dem Rahmen eines Motorrades gelagerter Kraftstoffbehälter Die Erfindung bezieht sieh auf einen auf demn Rahmen eines Motorrades gelagerten Kraftstoffbehälter, der aus zwei randv er- sellweissten Schalen besteht, und sie zeichnet sieh dadurch aus, dass die in ihrer Grundform gleichen Schalen je eine Einpressung besitzen, von denen die der untern Schale rinnenförmig zur sattelartigen Lagerung auf dem Rahmen und die der obern Schale wannenförmig aus gebildet ist.
Die rinnenförmige Einpressung der untern Schale ergibt einen sicheren Sitz des Kraftstoffbehälters auf dem Fahrzeug rahmen, und die Einpressung in der obern Schale kann als Werkzeugbehälter Verwen- dunig finden.
Zweckmässig ist die wannenförmige Ein pressung der obern Schale mit einem ausge pressten Wutstrand versehen, den ein Deckel übergreift, so dass der Wannenraum völlig abgeschlossen ist und der zugehörige Deckel dellt Regenwasser den Eintritt verwehrt.
Vorteilhaft ist der auf losen, elastischen Zwischenlagen am Rahmen aufruhende Kraft stoffbehälter von einem etwa in der Mitte der Einpressung der obern Schale angeord neten, eingeschweissten Rohr durchsetzt, durch das die einzige, am Rahmen gelenkig angrei fende Befestigungsschraube geführt ist. Be sonders vorteilhaft ist es, wenn die Befesti gungsschraube zugleich für die Befestigung des mit einer drehbar eingesetzten Mutter versehenen Deckels der wannenförmigen Ein pressung der obern Schale ausgebildet ist.
Demnach ist der Kraftstoffbehälter lediglich durch eine einzige Schraube, die auch der Deckelbefestigung dient, am Fahrzeugrahmen sicher, in jeder Richtiuig elastisch und leicht lösbar gehalten.
Zweckmässig ist ferner die Befestigungs schraube im eingeschweissten Rohr durch ein- gesetzte Gummihülsen hindurchgeführt, wo bei eine mit einer flanschartigen Verbreite rung ausgestattete Gummihülse vorgesehen ist, deren Verbreiterung das obere Ende des eingeschweissten Rohres übergreift. Diese Gummilagerung der Befestigungsschraube im Verein mit den elastischen Zwischenlagen zwi schen Kraftstoffbehälter und Rahmen ergibt die elastische Lagerung bzw. Halterung des Kraftstoffbehälters, so dass letzterer durch Fahrterschütterungen nicht in Mitleiden schaft gezogen werden kann.
Um die Schweissnaht zu schonen bzw. Ver letzungen an dieser auszuschliessen und dein Kraftstoffbehälter zugleich ein formschönes Aussehen zu geben, können die z. B. nach aussen umgebördelten, verschweissten Ränder beider Schalen .allseits von einem Gummi-U- Profil umfasst sein.
Schliesslich ist es zweck mässig, dass beim Kraftstoffbehälter, der mit einem nach -unten durchgeführten Belüftiiugs- rohr versehen sein kann, das Belüftungsrohr quer zur Rahmenlängsachse zu Schlangenwin dungen gebogen ist, deren Windungsscheitel in der obern Schale des Kraftstoffbehälters liegen, wobei die obere Rohrmündung im Ein liegt und das untere Rohrende in dem Rahmen des Motorrades einmündet.
Wenn die Windungsscheitel hoch genug lie gen, kann erreicht werden, dass bei jeder in Frage kommenden Schräglage des Motorrades ein Windungsscheitel des Belüftungsrohres über dem Flüssigkeitsspiegel liegt und daher voll der allenfalls eingetretenen Flüssigkeit nicht überwunden werden kann. Sollte den noch eine geringe Kraftstoffmenge durch das Belüftungsrohr gelangen, so fliesst sie im Rohrrahmen des Fahrzeuges nach unten ab.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegen stand beispielsweise dargestellt, und zwar zei gen Fig.l einen Kraftstoffbehälter in Ge brauchslage am Fahrzeugrahmen in Seiten ansicht bzwv. im Teilschnitt und Fig. 2 im Querschnitt nach der Linie II-II der Fig.1.
Der Kraftstoffbehälter besteht aus zwei in ihrer Grundform gleichen Schalen 1, 2, deren in einer Parallelebene zum hohlen Hauptrahmensehenkel 3 liegende Ränder 4 miteinander verschweisst sind. Die untere Schale 1 besitzt eine rinnenförmige Einpres sung 5 zur sattelartigen Lagerung des Kraft stoffbehälters 1, 2 auf dem Hauptrahmen schenkel 3 des Motorrades, wogegen die obere Schale 2 mit einer wannenförmigen Einpres sung 6 versehen ist, die als Werkzeugbehälter oder zur Aufnahme von Armaturen dient. Diese Einpressung 6 der obern Schale weist einen ausgepressten Wulstrand 7 auf, den ein Deckel 8 mit seinem Rand übergreift.
Etwa in der Mitte der wannenförmigen Einpres sung 6 ist ein Rohr 9 angeordnet, das beide Schalen 1, 2 durchsetzt und mit diesen ver schweisst ist.
Am Hauptrahmenschenkel 3 ist eine Be festigungssehraube 10 angelenkt, die mit Hilfe von Gummihülsen 11, 12 im Rohr 9 geführt ist, wobei die obere Hülse 12 eine flansch artige Verbreiterung besitzt, mit der sie das obere Ende des eingeschweissten Rohres 9 übergreift. Der Kraftstoffbehälter 1, 2 ruht auf losen elastischen Zwischenlagen 13 am Hauptrahmenschenkel 3 auf und wird mit Hilfe einer auf die Befestigungsschraube 10 aufschraubbaren Mutter 11, die gegen die Flansehverbreiterung der obern Gummihülse 12 wirkt, niedergespannt.
Das obere Ende der Befestigungsschraube 10 ist mit einem weiteren Gewinde versehen und dient zugleich zur Befestigung des Dek- kels B. Zu diesem Zweck ist in dem Deckel eine Mutter 15 drehbar eingesetzt und durch einen Sprengring 16 gegen Herausfallen ge sichert. Die nach aussen umgebördelten und auf der üblichen Rollensehweissmaschine ver schweissten Ränder 4 der beiden Schalen 1, 2 sind durch ein Gummni-U-Profil 17 umfasst.
Der Kraftstoffbehälter 1, 2 ist mit einem nach unten durchgeführten Belüftungsrohr 18 versehen, das quer zur Ralimenlängsaehse zu Schlangenwindungen gebogen ist (siehe Fig. 2), deren Windungsselieitel 18a in der obern Schale des Kraftstoffbehälters liegen. Die obere Rohrmündung 181) befindet sieh im Ein füllstutzen 19, wogegen das untere Rohrende in den Hauptrahmensehenkel 3 einmündet., so dass eine Beschmutzung des Fahrers bzw. der Fahrerkleidung durch eine eventuelle überlaufende geringe Kraftstoffmenge ausge schlossen ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Auf dem Rahmen eines Motorrades<U>ge-</U> lagerter Kraftstoffbehälter, der aus zwei rand verschweissten Schalen. bestellt, dadurch ge kennzeichnet, da.ss die in ihrer Grundform gleichen Schalen (1, 2) je eine Einpressung (5, 6) besitzen, von denen die (5) der untern Schale (1) rinnenförmig zur sattelartigen La gerung auf dem Rahmen (3) und die (6) der obern Schale (2) wannenförmig ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE l.. Kraftstoffbehälter nach Patentanspruch, dadurch -gekennzeichnet, dass die wannenför mige Einpressung (6) der obern Sehale (2) mit einem ausgepressten Wulstrand (7) ver sehen ist, den ein.Deckel (8) übergreift. 3. Kraftstoffbehälter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der auf losen, elastischen Zwischen lagen (13) am Rahmen (3) aufruhende Kraft stoffbehälter (1, 2) von einem etwa in der Mitte der Einpressung (6) der obern Schale (2) angeordneten, eingeschweissten Rohr<B>(9)</B> durchsetzt wird, durch das die einzige, am Rahmen gelenkig angreifende Befestigungs schraube (10) geführt ist. 3. Kraftstoffbehälter nach Unteransprueh 2. dadurch gekennzeichnet, dass die Befesti gungssehraube (10) zugleich für die Befesti gung des mit einer drehbar eingesetzten Mut ter (15) versehenen Deckels (8) der wannen- förmigen Einpressung (6) der obern Schale (2) ausgebildet ist.Kraftstoffbehälter nach den Unteran- sprücelhen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dlass die Befestigungssehraube (10) im einge- sechweissten Rohr (9) durch eingesetzte Glummi- lhülsen (11, 12) hindurechgeführt ist. 5. Kraftstoffbehälter nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit einer flanschartigen Verbreiterung ausgestattete Gummihülse (12) vorgesehen ist, deren Ver breiterung das obere Ende des eingeschweiss ten Rohres (9) übergreift. 6.Kraftstoffbehälter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die nach aussen umgebör- delten und verschweissten Ränder (4) beider Schalen (1, 2) allseits von einem Gummi-U- Profil (17) umfasst sind. 7.Kraftstoffbehälter nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1 bis 6 mit nach unten durchgeführtem Belüftungsrohr, dadurch ge kennzeichnet, dass das Belüftungsrohr (18) quer zur Rahmenlängsebene zu Schlangenwin dungen gebogen ist, deren. Windungsscheitel (18a) in der obern Schale des Kraftstoff behälters (1, 2) liegen, wobei die obere Rohr- inündiing (18b) im Einfüllstutzen (19) liegt und das untere Rohrende in den Rahmen (3) einmündet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT333392X | 1954-05-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH333392A true CH333392A (de) | 1958-10-15 |
Family
ID=3671861
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH333392D CH333392A (de) | 1954-05-12 | 1955-03-07 | Auf dem Rahmen eines Motorrades gelagerter Kraftstoffbehälter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH333392A (de) |
-
1955
- 1955-03-07 CH CH333392D patent/CH333392A/de unknown
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