CH333392A - Auf dem Rahmen eines Motorrades gelagerter Kraftstoffbehälter - Google Patents

Auf dem Rahmen eines Motorrades gelagerter Kraftstoffbehälter

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CH333392A
CH333392A CH333392DA CH333392A CH 333392 A CH333392 A CH 333392A CH 333392D A CH333392D A CH 333392DA CH 333392 A CH333392 A CH 333392A
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CH
Switzerland
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fuel tank
frame
tank according
welded
upper shell
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English (en)
Inventor
Rosche Wilhelm Dr Techn H C
Kuttler Walter
Original Assignee
Steyr Daimler Puch Ag
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J35/00Fuel tanks specially adapted for motorcycles or engine-assisted cycles; Arrangements thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description


  Auf dem Rahmen eines Motorrades gelagerter     Kraftstoffbehälter       Die Erfindung bezieht sieh auf einen auf  demn Rahmen eines Motorrades gelagerten  Kraftstoffbehälter, der     aus    zwei     randv        er-          sellweissten    Schalen besteht, und sie zeichnet  sieh dadurch aus, dass die in ihrer Grundform  gleichen Schalen je eine Einpressung besitzen,  von denen die der untern Schale rinnenförmig  zur     sattelartigen    Lagerung auf dem Rahmen  und die der obern Schale     wannenförmig    aus  gebildet ist.

   Die rinnenförmige Einpressung  der untern Schale ergibt einen sicheren Sitz  des Kraftstoffbehälters auf dem Fahrzeug  rahmen, und die     Einpressung    in der     obern     Schale kann als Werkzeugbehälter     Verwen-          dunig    finden.  



  Zweckmässig ist die wannenförmige Ein  pressung der obern Schale mit einem ausge  pressten Wutstrand versehen, den ein Deckel  übergreift, so dass der Wannenraum völlig  abgeschlossen ist und der zugehörige Deckel  dellt Regenwasser den Eintritt verwehrt.  



  Vorteilhaft ist der auf losen, elastischen  Zwischenlagen am Rahmen aufruhende Kraft  stoffbehälter von einem etwa in der Mitte  der Einpressung der obern Schale angeord  neten, eingeschweissten Rohr durchsetzt, durch  das die     einzige,    am Rahmen     gelenkig    angrei  fende Befestigungsschraube geführt ist. Be  sonders vorteilhaft ist es, wenn die Befesti  gungsschraube     zugleich    für die Befestigung  des mit einer drehbar eingesetzten Mutter    versehenen Deckels der wannenförmigen Ein  pressung der obern Schale ausgebildet ist.

    Demnach ist der     Kraftstoffbehälter    lediglich       durch    eine einzige     Schraube,    die auch der  Deckelbefestigung dient, am Fahrzeugrahmen  sicher, in jeder Richtiuig elastisch und leicht  lösbar gehalten.  



  Zweckmässig ist ferner die Befestigungs  schraube im eingeschweissten Rohr durch     ein-          gesetzte        Gummihülsen    hindurchgeführt, wo  bei eine mit einer     flanschartigen    Verbreite  rung ausgestattete Gummihülse vorgesehen  ist, deren Verbreiterung das obere Ende des  eingeschweissten Rohres übergreift. Diese  Gummilagerung der Befestigungsschraube im  Verein mit den elastischen Zwischenlagen zwi  schen Kraftstoffbehälter und Rahmen ergibt  die elastische Lagerung bzw. Halterung des  Kraftstoffbehälters, so dass letzterer durch  Fahrterschütterungen nicht in Mitleiden  schaft gezogen werden kann.  



  Um die Schweissnaht zu schonen bzw. Ver  letzungen an dieser auszuschliessen und dein  Kraftstoffbehälter zugleich ein formschönes  Aussehen zu geben, können die z. B. nach  aussen umgebördelten, verschweissten Ränder  beider Schalen .allseits von einem     Gummi-U-          Profil    umfasst sein.

   Schliesslich     ist    es zweck  mässig, dass beim Kraftstoffbehälter, der mit  einem nach     -unten    durchgeführten     Belüftiiugs-          rohr        versehen    sein kann, das     Belüftungsrohr         quer zur Rahmenlängsachse zu Schlangenwin  dungen gebogen ist, deren Windungsscheitel  in der obern Schale des Kraftstoffbehälters  liegen, wobei die obere Rohrmündung im Ein  liegt     und    das untere Rohrende in  dem Rahmen des Motorrades einmündet.

    Wenn die Windungsscheitel hoch genug lie  gen, kann erreicht werden, dass bei jeder in  Frage kommenden Schräglage des Motorrades  ein Windungsscheitel des Belüftungsrohres  über dem Flüssigkeitsspiegel liegt und daher       voll    der allenfalls eingetretenen Flüssigkeit  nicht überwunden werden kann. Sollte den  noch eine geringe Kraftstoffmenge durch das  Belüftungsrohr gelangen, so fliesst sie im  Rohrrahmen des Fahrzeuges nach unten ab.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsgegen  stand beispielsweise dargestellt, und zwar zei  gen Fig.l einen Kraftstoffbehälter in Ge  brauchslage am Fahrzeugrahmen in Seiten  ansicht bzwv. im Teilschnitt und Fig. 2 im  Querschnitt nach der Linie II-II der Fig.1.  



  Der Kraftstoffbehälter besteht aus zwei  in ihrer Grundform gleichen Schalen 1, 2,  deren in einer Parallelebene zum hohlen  Hauptrahmensehenkel 3 liegende Ränder 4  miteinander verschweisst sind. Die untere  Schale 1 besitzt eine rinnenförmige Einpres  sung 5 zur sattelartigen Lagerung des Kraft  stoffbehälters 1, 2 auf dem Hauptrahmen  schenkel 3 des Motorrades, wogegen die obere  Schale 2 mit einer wannenförmigen Einpres  sung 6 versehen ist, die als     Werkzeugbehälter     oder zur Aufnahme von Armaturen dient.  Diese     Einpressung    6 der obern Schale weist  einen     ausgepressten        Wulstrand    7 auf, den ein  Deckel 8 mit seinem Rand übergreift.

   Etwa  in der Mitte der wannenförmigen Einpres  sung 6 ist ein Rohr 9 angeordnet, das beide  Schalen 1, 2 durchsetzt und mit diesen ver  schweisst ist.  



  Am Hauptrahmenschenkel 3 ist eine Be  festigungssehraube 10 angelenkt, die mit Hilfe  von Gummihülsen 11, 12 im Rohr 9 geführt  ist, wobei die obere Hülse 12 eine flansch  artige Verbreiterung besitzt, mit der sie das  obere Ende des eingeschweissten Rohres 9  übergreift. Der Kraftstoffbehälter 1, 2 ruht    auf losen elastischen Zwischenlagen 13 am  Hauptrahmenschenkel 3 auf und wird mit  Hilfe einer auf die Befestigungsschraube 10  aufschraubbaren Mutter 11, die gegen die  Flansehverbreiterung der obern Gummihülse  12 wirkt, niedergespannt.  



  Das obere Ende der Befestigungsschraube  10 ist mit einem weiteren Gewinde versehen  und dient zugleich zur Befestigung des     Dek-          kels    B. Zu diesem Zweck ist in dem Deckel  eine Mutter 15 drehbar eingesetzt und durch  einen Sprengring 16 gegen Herausfallen ge  sichert. Die nach aussen umgebördelten und  auf der üblichen Rollensehweissmaschine ver  schweissten Ränder 4 der beiden Schalen 1, 2  sind durch ein Gummni-U-Profil 17 umfasst.  



  Der Kraftstoffbehälter 1, 2 ist mit einem  nach unten durchgeführten Belüftungsrohr 18  versehen, das quer zur     Ralimenlängsaehse    zu  Schlangenwindungen gebogen ist (siehe     Fig.    2),  deren     Windungsselieitel        18a    in der obern  Schale des Kraftstoffbehälters liegen. Die  obere Rohrmündung     181)    befindet sieh im Ein  füllstutzen 19, wogegen das untere Rohrende  in den     Hauptrahmensehenkel    3 einmündet.,  so dass eine Beschmutzung des Fahrers bzw.  der     Fahrerkleidung    durch eine eventuelle  überlaufende geringe Kraftstoffmenge ausge  schlossen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Auf dem Rahmen eines Motorrades<U>ge-</U> lagerter Kraftstoffbehälter, der aus zwei rand verschweissten Schalen. bestellt, dadurch ge kennzeichnet, da.ss die in ihrer Grundform gleichen Schalen (1, 2) je eine Einpressung (5, 6) besitzen, von denen die (5) der untern Schale (1) rinnenförmig zur sattelartigen La gerung auf dem Rahmen (3) und die (6) der obern Schale (2) wannenförmig ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE l.. Kraftstoffbehälter nach Patentanspruch, dadurch -gekennzeichnet, dass die wannenför mige Einpressung (6) der obern Sehale (2) mit einem ausgepressten Wulstrand (7) ver sehen ist, den ein.
    Deckel (8) übergreift. 3. Kraftstoffbehälter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der auf losen, elastischen Zwischen lagen (13) am Rahmen (3) aufruhende Kraft stoffbehälter (1, 2) von einem etwa in der Mitte der Einpressung (6) der obern Schale (2) angeordneten, eingeschweissten Rohr<B>(9)</B> durchsetzt wird, durch das die einzige, am Rahmen gelenkig angreifende Befestigungs schraube (10) geführt ist. 3. Kraftstoffbehälter nach Unteransprueh 2. dadurch gekennzeichnet, dass die Befesti gungssehraube (10) zugleich für die Befesti gung des mit einer drehbar eingesetzten Mut ter (15) versehenen Deckels (8) der wannen- förmigen Einpressung (6) der obern Schale (2) ausgebildet ist.
    Kraftstoffbehälter nach den Unteran- sprücelhen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dlass die Befestigungssehraube (10) im einge- sechweissten Rohr (9) durch eingesetzte Glummi- lhülsen (11, 12) hindurechgeführt ist. 5. Kraftstoffbehälter nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit einer flanschartigen Verbreiterung ausgestattete Gummihülse (12) vorgesehen ist, deren Ver breiterung das obere Ende des eingeschweiss ten Rohres (9) übergreift. 6.
    Kraftstoffbehälter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die nach aussen umgebör- delten und verschweissten Ränder (4) beider Schalen (1, 2) allseits von einem Gummi-U- Profil (17) umfasst sind. 7.
    Kraftstoffbehälter nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1 bis 6 mit nach unten durchgeführtem Belüftungsrohr, dadurch ge kennzeichnet, dass das Belüftungsrohr (18) quer zur Rahmenlängsebene zu Schlangenwin dungen gebogen ist, deren. Windungsscheitel (18a) in der obern Schale des Kraftstoff behälters (1, 2) liegen, wobei die obere Rohr- inündiing (18b) im Einfüllstutzen (19) liegt und das untere Rohrende in den Rahmen (3) einmündet.
CH333392D 1954-05-12 1955-03-07 Auf dem Rahmen eines Motorrades gelagerter Kraftstoffbehälter CH333392A (de)

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