DE415753C - Kastenfoermiger Motorradrahmen - Google Patents

Kastenfoermiger Motorradrahmen

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DE415753C
DE415753C DEK91989D DEK0091989D DE415753C DE 415753 C DE415753 C DE 415753C DE K91989 D DEK91989 D DE K91989D DE K0091989 D DEK0091989 D DE K0091989D DE 415753 C DE415753 C DE 415753C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K11/00Motorcycles, engine-assisted cycles or motor scooters with one or two wheels
    • B62K11/02Frames
    • B62K11/04Frames characterised by the engine being between front and rear wheels
    • B62K11/06Frames characterised by the engine being between front and rear wheels the frame being of single-beam type
    • B62K11/08Frames characterised by the engine being between front and rear wheels the frame being of single-beam type the beam being fabricated from sheet metal, e.g. forming fuel tank walls

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description

  • Kastenförmiger Motorradrahmen. Die für -Motorräder zur Anwendung komrnenden kastenförmigen Tankrahmen ergeben insbesondere durch ihre eingesetzten Ouerhöden eine große Starrheit und Festigkeit. Große Schwierigkeit verursacht jedoch die Abdichtung des Lenkrohrführungsschaftes im Kopf des Rahmens, weil hier die Nähte des aus Blech geformten Rahmenkopfes mit dem eigentlichen Kastenrahmen zu dichten sind und weil auch der den Kopf durchdringende Lenkrohrfiihrungsschaft an ihm befestigt werden muß. Die Erschütterungen des Lenkrohrs und des am Rahmen befestigten Unterbaus des -Motorrades verursachen aber leicht eine Ermüdung der Nahtstellen und damit das Undichtwerden.
  • Vorliegende Erfindung stellt nun den Rahmenkopf aus einem besonderen, zweckmäßig topfförmigen Kopfstück dar, das mit clern eingesetzten Lenkrohrführungsschaft an dem den Tank enthaltenden Rahmen lösbar, z. B. durch Schrauben, verbunden ist. Damit kommen alle erwähnten Nachteile in Wegfall. Die Verbindung des Kopfstücks mit dem Lenkrohrführungsschaft ist an dem handlichen kleinen Stück bequem durchzuführen, insbesondere von innen heraus, und der Kopf braucht auch nicht mehr dicht zu sein, weil der im Rahmen enthaltene Tank für sich oder durch die eingesetzten Querwände gedichtet ist. Gegen die Erschütterungen läßt sich das Kopfstück beliebig verstärken, namentlich auch unter dem Gesichtspunkt, daß es mit dem Brennstoff nicht in Berührung kommt. Ebenso können die Bowdenzüge durch das Kopfstück durchgelegt sein. Bei dieser Ausbildung und Anordnung des Kopfes am Tankrahmen ergibt sich weiterhin die gut übersichtliche und jederzeit nachprüfbare und sogar auswechsel-I>are Abdichtung der -Naht des vorderen Tank- Bodens. Bei Verwendung billiger und dabei meist säure- und wasserhaltiger Brennstoffe ist es möglich, in den Rahmen einen besonderen Brennstoffbehälter einzusetzen, ohne die Starrheit des ersteren, die durch das geschlossene Profil und die eingesetzten Querbaden erzielt ist, aufzugeben.
  • Die Zeichnung stellt in Abb. i und a zwei Ausführungsbeispiele des Motorradrahmens gemäß der Erfindung im Längsschnitt dar. Abb. 3 und d. zeigen andere Ausführungsformen des Kopfstücks im senkrechten Schnitt. Abb. 5 ist ein Querschnitt durch die Verbindungsstelle zwischen Rahmen und Kopfstück mit Anschluß des Rahmenunterbaus.
  • Der Motorradrahmen besteht aus dem Kasten a mit den Gabeln a'. Durch eingesetzte Querwände b, b' kann der Rahmen a zu- gleich Tank sein. Der Lenkrohrführungsschaft c ist in einem besonderen Kopfstück d eingesetzt, das einen für sich hergestellten Hohlkörper, z. B. einen gezogenen Topf, darstellt. Dieser wird mit überlaschter Verbindung an den Rahmen a angeschlossen, und zwar lösbar durch Schrauben e. Dabei kann das Kopfstück d den Rahmen a übergreifen oder halsförmig eingezogen sein, so daß der Rahmen a das Kopfstück übergreift.
  • Ist der Brennstoffbehälter f, wie in Abb. a angegeben, in den Rahmen a besonders eingesetzt, dann kann er zur Aussteifung mit herangezogen werden, indem er durch Querverbindungen gegen den Rahmen a abgestützt ist. Dabei kann der Brennstoffbehälter f bis in den Hohlraum des Kopfstücks d hineingreifen, um den voll zur Verfügung stehenden Raum des Rahmens für den Brennstoffbehälter f auszunutzen. Zur Entlastung der Befestigungsmittel dienen die abgekröpften Bunde d' des Kopfstücks, gegen die sich der Rahmen a stützt. Außerdem könnten besondere Verstärkungsringe oder einzelne Anschläge g am Rahmen a befestigt oder, wie bei ä' in Abb. a angedeutet, aus ihm herausgepreßt sein. Naturgemäß könnten Kopfstück und Rahmen a außer den Befestigungsschrauben e auch durch Warmaufziehen vereinigt sein.
  • Eine andere Aussteifung der Verbindungsstelle läßt sich durch einen eingesetzten Ring h (.Abb.3) erzielen, der zugleich die Muttern ersetzt. Schließlich könnte der Ring selbst durch den Bördel des vorderen Bodens b gebildet sein, wie Abb. 4 zeigt. Dient als Anschlag eine obere Lasche i und eine untere Lasche i', dann läßt sich das Verputzen der Verbindungsstelle ersparen, wenn die Lasche i durch ein Blechschild h überdeckt ist, das die Typen-, Firmen- u. dgl. Bezeichnung enthält. Überdies werden besondere Befestigungsmittel für das Typenschild erübrigt. Abb. 5 zeigt, wie die Schraubenverbindung zwischen Rahmen a. und Kopfstück d zugleich zur Befestigung des Motorradunterbaus herangezogen werden kann. Auf der linken Seite ist ein Zapfenstück L zum Aufschieben der Unterbaustreben in angenietet und auf der rechten Seite als anderes Beispiel eine U-förmige Klammer l'.
  • Das für sich hergestellte Kopfstück bildet auf diese Art einen jederzeit zugänglichen und leicht ausbesserungsfähigen Bestandteil des Motorradrahmens. Die Ausführungsform nach Abb. a gestattet die Verwendung der aus Festigkeitsgründen besonders empfehlens-,Ä>erten konischen Form des für sich eingesetzten Brennstoffbehälters, die nicht verwertbar ist, wenn der Rahmen mit seinem Kopf aus einem Stück besteht, weil dann der Tank von unten eingesetzt werden muß und nur im Durchmesser dieser Stelle gewählt werden kann, während sich bei dem vorstehend beschriebenen Beispiel der ganze Raum einschließlich des Hohlraums des Kopfstücks ausnutzen läßt.
  • Da das Kopfstück nicht mehr den Tank mitbildet und deshalb nicht dicht zu sein braucht, kann es für die Durchführung der Bowdenkabel durchbrochen sein. Hierfür werden beispielsweise in das Kopfstück Führungsrohre 1z (Abb. i) eingesetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kastenförmiger Motorradrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß der den Tank enthaltende Rahmen (a) durch ein besonders aufgesetztes und mit ihm lösbar verbundenes, zweckmäßig topfförmig ausgezogenes Kopfstück (d) mit eingesetztem Lenkrohrführungsschaft (c) abgeschlossen ist. z. Rahmen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Anschläge (d', g, g') für das Kopfstück (d) zwecks Entlastung der Befestigungsmittel vorgesehen sind. 3. Rahmen nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück (d) für die Durchführung der Bowdenzüge durchbrochen ist (Abb. i). 4.. Rahmen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstellen am Kopfstück (d) und Rahmen (a) durch Laschen (1a, g") verstärkt sind.
DEK91989D 1924-12-09 1924-12-09 Kastenfoermiger Motorradrahmen Expired DE415753C (de)

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