CH333291A - Vorrichtung zum Einstellen eines durch eine freischwingende Feder geführten Teils, z. B. eines Kontaktteils oder eines Ventiltellers - Google Patents

Vorrichtung zum Einstellen eines durch eine freischwingende Feder geführten Teils, z. B. eines Kontaktteils oder eines Ventiltellers

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CH333291A
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CH
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guided
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Inventor
Mueller Fritz
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Siemens Ag
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/34Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
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Description


  Vorrichtung zum Einstellen eines durch eine freischwingende Feder geführten     Teils,     z. B. eines Kontaktteils oder eines     Ventiltellers       Bei häufig öffnenden und schliessenden  Kontakten bzw. bei Ventilen ist es     erforder-          lieh,        class    der Kontaktteil bzw. der Ventilteller  auf dem     Gegenkontaktteil    bzw. auf dem Ven  tilsitz möglichst symmetrisch aufliegt, weil bei  einer solchen Auflage die geringsten elektri  schen und mechanischen Verluste entstehen.  Insbesondere ist es bei     Kontaktumformern     schwierig, diese richtige Lage des Kontakt  teils gegenüber seinem     Gegenkontaktteil    ein  zustellen.

   Bei den Kontaktumformern werden  nämlich Kontaktteile verwendet, die von frei-,  schwingenden Federn geführt sind. Da die  Eigenarten. der Feder, welche die Lage des  Kontaktteils auf dem     Gregenkontaktteil    be  stimmt, nicht erkennbar sind, bereitet die  richtige Einstellung des Kontaktteils gegen  fiber seinem     Gregenkontaktteil    Schwierigkeiten.  



  Durch die Erfindung werden diese Schwie  rigkeiten dadurch beseitigt, dass die Befesti  gung der freischwingenden Feder senkrecht  zur Federachse in mehr als in einer Richtung       verstellbar    ist. Das kann zum Beispiel dadurch  erreicht. werden, dass die Federbefestigung  mit Hilfe von zwei     Exzentern    verschiebbar  ist. Die Exzenter können ineinander angeord  net sein. Man kann die Federbefestigung aber  auch auf einem verschiebbaren Schlitten an  bringen, der seinerseits auf einem ebenfalls  verschiebbaren Schlitten angeordnet ist, wobei  die Verschieberichtungen beider Schlitten in    einem Winkel zueinander stehen. Vorzugs  weise beträgt dieser Winkel 90 .

   Man kann  aber auch beide     Verstellarten,    das heisst also  die     Exzenterverstellung    und die Schlittenver  stellung, miteinander kombinieren.  



  Drei Ausführungsbeispiele von verstell  baren Lagerungen freischwingender Kontakt  federn gemäss der Erfindung sind in den       Fig.1    bis 8 dargestellt.  



  Die     Fig.1    zeigt einen Querschnitt durch  einen Kontaktblock eines Kontaktumformers  mit Verstellung der     Druckfederbefestigung     durch mehrere Exzenter. Mit 1 ist eine frei  schwingende Kontaktfeder, mit 2 ein Kon  taktteller und mit 3 der andere Teller für die  Feder 1 bezeichnet. Die Feder 1. ist sowohl  mit dem beweglichen Kontaktteller 2 als auch  mit dem Federteller 3 fest verbunden, der  sich gegen ein     festliegendes    Isolierstück 4 an  legt. Beim Ausführungsbeispiel wird der Kon  taktteller 2 durch einen Stössel 5 in Pfeil  richtung angehoben. Dadurch wird die Ver  bindung zwischen den beiden     Stromschienen    6  und 7 unterbrochen. Bei rückläufiger Bewe  gung des Stössels 5 sorgt die Kontaktfeder 1.

    für den     Kontaktschluss    und den Kontakt  druck.  



  Der Federteller 3 hat einen mit ihm um  seine Achse drehbaren Gewindezapfen 11. Um  diesen ist eine     BuclLse    8 exzentrisch gelagert.  Die Buchse 8 ist um ihre Achse drehbar und           ihrerseits    in der Buchse. 9 ebenfalls exzen  trisch angeordnet. Die Buchse 8 hat einen  Schlitz 12, mit. dem sie beispielsweise mit Hilfe  eines Schraubenziehers verstellbar ist. Die  Buchse 9 ist um ihre Achse drehbar in dein       Isolierstüekkörper    4 angeordnet. Sie hat einen  Schlitz 13, mit dem sie mit Hilfe eines     Sehrau-          benziehers    verstellbar ist.  



  Der Kontaktteller 2 soll durch die frei  schwingende Kontaktfeder 1 nun so geführt  werden, dass er gleichmässig auf den beiden       Stromschienen    6 und 7 aufliegt, das heisst,  dass der auf der Stromschiene 6 aufliegende  Rand 14 des Kontakttellers 2 gleich dem auf  der Stromschiene 7 aufliegenden Rand 15 des  Kontakttellers 2 ist (siehe     Fig.1),    und dass  das vom Kontaktteller 2 freigelassene Stück 16  auf den beiden Stromschienen 6 und 7 gleich  dem von dem Kontaktteller 2 freigelassenen  Stück 17 auf den beiden Stromschienen 6 und  7 ist (siehe     Fig.    5).  



  Diese     Einstellung    des Kontakttellers 2 ge  genüber den     Stromschienen    6 und 7 kann in  einfacher Weise dadurch erreicht werden, dass  die beiden Buchsen 8 und 9 verstellt werden.  Diese Verstellung wird bei laufender     kTa-          sehine,    das heisst bei sich auf und ab bewe  gendem Kontaktteller 2, vorgenommen.  



  Die     Fig.2    bis 5 zeigen diese Verstellung  in der Aufsicht auf den Kontaktteller 2 und  die festliegenden Stromschienen 6 und 7 in  verschiedenen Phasen. Es sei angenommen,  dass der Kontaktteller 2 die durch die Kon  taktfeder 1 bestimmte Lage gemäss der     Fig.    2  habe und     symmetrisch    zu den Stromschienen 6  und 7 ausgerichtet werden soll. Zuerst wird  durch. Drehen der Buchse 8 nach rechts der  Kontaktteller 2 nach links verschoben und  nimmt die in der     Fig.    3 gezeichnete Stellung  ein. Daraufhin dreht man die Buchse 9 nach  rechts. Dabei gelangt der Kontaktteller 2 in  die in der     Fig.4    gezeichnete Stellung.

   Um  zum Schluss den Kontaktteller 2 in die ge  wünschte Lage zu stellen, wird die Schraube  11 nach links gedreht. Dadurch nimmt der  Kontaktteller 2 die in der     Fig.    5 dargestellte  Position ein. In dieser Stellung sind die Rän  der 14 und 15 bzw. die Stücke 16 und 17 ein-         ander    gleich. Ist. diese Stellung erreicht, so  kann man sie dadurch fixieren, dass die Gegen  mutter 10     angezogen    wird.  



  Die     Fig.    6 und 7 veranschaulichen schema  tisch die Verstellung der     Kontaktfederbefest.i-          gung    durch mehrere Schlitten. Der Schlitten  20 trägt den Federteller 3 am Zapfen 11. Er  ist in der     Pfeilriehtung    21, also parallel zur  Achse 22 der beiden Stromschienen 6 und 7,  mit Hilfe einer nicht gezeichneten     Verstell-          vorriclrtung,    z. B. einer Schraube, verstellbar.  Der Schlitten 20 ist auf einem zweiten Schlit  ten 23 und seitlich von Gleitflächen 24, 25  geführt.

   Der Schlitten 23 ist senkrecht. zu der  Achse 22 der     Stromschienen    6 und 7, also in  Richtung 26, mit Hilfe einer nicht. dargestell  ten     Verstelleinrichtung,    z. B. einer Schraube,  verstellbar. Die beiden Schrauben können,       nachdem    die richtige Stellung des Kontakt  tellers 2 erreicht ist, durch nicht gezeichnete       Gegenmuttern    festgestellt. werden.  



  In der     Fig.    8 ist ein Ausführungsbeispiel  dargestellt., bei dem beide     Verstellarten,    also  die mit Exzenter und die mit Schlitten, mit  einander kombiniert sind. Der den Federtel  ler 3 tragende Gewindezapfen 11 ist. in einer  Scheibe 38 exzentrisch und in dieser Scheibe  drehbar geführt. Die Scheibe 38 ist in einem  Schlitten 33 drehbar gelagert. Der     Sehlitten     33 kann quer zu der Achse der beiden Schie  nen 6 und 7 verschoben werden. Die     Exzen-          terseheibe    38 gestattet ausser einer Querver  schiebung eine     Längsverselriebung,    also in  Richtung der Achse 22 der beiden Strom  schienen 6 und 7.

      Es ist selbstverständlich auch möglich, dass  man bei der Kombination der für die Verstel  lung notwendigen Teile anstelle des quer zur       Stromsehienenaehse    22 verstellbaren Schlittens  33 einen in der Richtung der Achse 22 der  Stromschienen 6 und 7 verstellbaren Schlitten       r_ehmen    kann.     Die    Querverstellung wird dann  von dem Exzenter 38 übernommen.  



  Die Erfindung hat zum Beispiel bei     frei-          schwingenden    Ventilen den besonderen Vor  teil, dass durch den symmetrischen Sitz die  Abnutzung am Umfang gleichmässig verteilt      ist,     wodurch    das Ventil eine lange Lebens  dauer bekommt und die Ventildichtung     gÜn-          stig        beeinflusst    ist.  



  Die     Exzenterseheiben    8 und 38 und der  Schlitten 20 haben oben eine Aussparung am       Durchgang    des Zapfens 11 für den Auslauf  des Gewindes. Der Zapfen 11 ist in diesen  Teilen drehbar gelagert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. V orriehtung zum Einstellen eines durch eine freischwingende Feder geführten Teils, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung der Feder (1) in mehr als einer Richtung senkrecht zur Achse der Feder (1) verstell bar ist. II. Verwendung der Vorrichtung nach Pa- tentanspritch I als Kontaktteil einer Kontakt- einriehtung für die periodisch öffnenden und schliessenden Kontakte eines Kontaktumfor mers. UNTERANSPRÜCHE 1. Einstellvorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Befesti gung der Feder (1) durch zwei Exzenter (8 und 9) gebildet ist. 2.
    Einstellvorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Exzenter ineinander angeordnet sind. 3. Einstellvorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (11) des Federtellers (3) an einem von zwei Schlitten (20, 23) befestigt ist, welche Schlit ten im Winkel zueinander angeordnet und verstellbar sind (Fig. 7). 4. Einstellvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel 90 beträgt. 5. Einstellvorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (11) des Federtellers (3) in einem Exzenter (38) gelagert ist, der seinerseits in einem Schlitten geführt ist (Fig. 8).
CH333291D 1954-04-27 1955-04-13 Vorrichtung zum Einstellen eines durch eine freischwingende Feder geführten Teils, z. B. eines Kontaktteils oder eines Ventiltellers CH333291A (de)

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