CH327744A - Formularsatz zur Verwendung in Buchungsmaschinen mit Vorsteckeinrichtung - Google Patents

Formularsatz zur Verwendung in Buchungsmaschinen mit Vorsteckeinrichtung

Info

Publication number
CH327744A
CH327744A CH327744DA CH327744A CH 327744 A CH327744 A CH 327744A CH 327744D A CH327744D A CH 327744DA CH 327744 A CH327744 A CH 327744A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
journal
line
plug
sheet
roller
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Haberfeld Erwin
Original Assignee
Otto Haberfeld Erwin
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Otto Haberfeld Erwin filed Critical Otto Haberfeld Erwin
Publication of CH327744A publication Critical patent/CH327744A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D12/00Book-keeping books, forms or arrangements
    • B42D12/02Book-keeping forms

Landscapes

  • Advancing Webs (AREA)

Description


  Formularsatz zur Verwendung in     Buchungsmaschinen        mit        Vorsteckeinrichtung       Bei Buchungsmaschinen werden im Gegen  satz zur gewöhnlichen Schreibmaschine, bei.  der die zu beschreibenden Bogen von hinten  eingewalzt. werden, in der Regel mit Hilfe  einer     Vorsteckeinrichtung    das Kontoblatt oder  die Kontoblätter von vorn eingewalzt. Die       Vorsteekeinrichtung    besitzt dazu     entspre-          ehende    Organe, nach deren Einstellung mit  tels einer an ihr angebrachten und derjenigen  des Kontoblattes analogen Skala das Konto  blatt oder die Kontoblätter sogleich auf die  richtige, zu beschreibende Zeile eingewalzt  werden können.

   Die     Vorsteckeinrichtung,    die  zum Beispiel mit einem Stössel, einer Wähl  scheibe oder auch mit einem schwingbaren  Hebel arbeitet, lässt in der Regel nur einen  bestimmten Hub zu, da sowohl die erwähnte  Wählscheibe als auch ein Stössel nur handlich  sind, wenn sie im Ausmass eine bestimmte  Grösse nicht überschreiten. Dies bedingt wie  derum, dass mit diesen Einrichtungen nur eine  bestimmte Anzahl von Zeilen, z. B. 25, mit  einem vollen Hub eingestellt werden kann. Die  Zahl von. etwa 25 hat sich in der Praxis dar  aus ergeben, dass in der     Maschinen-Buchhal-          tung    beispielsweise die Kontoblätter in der  Regel 25 Zeilen nicht überschreiten. Da beim  Vorstecken die Blätter mit der untern Kante  eingesetzt, also im Gegensatz zur üblichen.

    Schreibmaschine mit ihren Unterkanten zuerst  eingewalzt werden, so muss, um z. B. die  1. Zeile einzustellen, der volle Hub des Schalt-         werkes    ausgenutzt werden. Ist nur noch die  letzte Zeile frei und einzustellen, z. B. die  25., dann ist nur der kürzeste Hub für die       Vorsteckeinrichtung    einzustellen und anzu  wenden.  



  Im Gegensatz zu andern, bekannten Vor  steekeinrichtungen, bei denen das Journal wie  bei der Schreibmaschine von     rückwärts    mit  dem Kopf nach unten mittels der Schreibwalze  eingeführt wird, werden bei einer ebenfalls  bekannten     Vorsteckeinrichtung    nicht nur die  Kontenblätter, sondern auch das Journal bzw.  der Grundbuchbogen mit derselben     Vorsteck-          einriehtung    um die Schreibwalze in Schreib  lage gebracht, obgleich dieses Journal breiter  und insbesondere länger ist. als die Konten  blätter. Das geschieht in der Weise, dass das  Schaltwerk im Leerlauf zurückgeführt und ein  zweites Mal in Tätigkeit gesetzt wird, aber bis  her ohne Rücksicht auf die Zeilenhöhe.  



  Um nun das Journal, obwohl es eine grö  ssere Höhe hat als     das    Kontoblatt, in     Bu-          ehungsmaschinen    mit für das Kontoblatt ein  gerichteter     Vorsteckeinrichtung    einwalzen zu  können, wird ein Formularsatz verwendet, bei  dem gemäss vorliegender Erfindung die Zeilen  skala des Journals in ihrem untern Teil der  jenigen des Kontoblattes in der Höhenlage  vom Fuss beginnend entspricht und der diese  Zeilen überschreitende Teil des Journals die  Zeilenfolge mit einem zugesetzten Index wie  derholt, zum Zwecke, für den obern Teil die           -gleiche        Vorsteckeinrichtung    verwenden zu  können.  



  Der Formularsatz     naeh    der Erfindung ist  an Hand der Zeichnung näher erläutert. Auf  dieser zeigt:       Fig.    1 eine an sich bekannte     Vorsteckein-          richtung    für Schreibmaschinen unter Verwen  dung eines Stössels. Es sind nur die zum Ver  ständnis der     Erfindung    erforderlichen Teile  der V     orsteckeinrichtung    gezeichnet.  



       Fig.    2 zeigt. die     Skalenanordnung    eines       Journalblattes        mit    aufliegendem, aber seitlich  versetztem Kontoblatt in einem Ausführungs  beispiel.  



       Fig.    3 zeigt dieselbe Anordnung eines zwei  ten     Ausführungsbeispiels.     



  Im angenommenen Beispiel besitzt die Vor  steckeinrichtung zwei über der Schreibwalze,  z. B. in einem Gehäuse     a.,    gelagerte     Förder-          walzen    h und g. Die Walze     g    kann mittels  eines Stössels b unter Zwischenschaltung der  Zahnräder<I>e, f</I> und g' durch Einstossen des  Stössels b an seinem vordern Knopf c gedreht  werden, so dass sie mit der federnd angedrück  ten Gegenwalze h zusammen das zwischen  letztere eingesetzte Blatt     k.    vor die Schreib  walze der Schreib- oder Buchungsmaschine  bringt. Die     Gegenwalze    h lässt sich gegen       Federdruck,    z.

   B. mittels ihres bei i' gelager  ten Hebels<I>i</I> und des Griffes<I>i"</I> von der Walze  g abheben, wenn der Stössel b leer vor- oder  zurückgestossen werden soll, der ausser dem  vordern Knopf c noch einen hintern Anschlag  knopf c' trägt und mit seiner unten liegenden  Zahnstange b' in das Zahnrad e greift.  



  Die Kontoblätter     k    sind wie üblich zeilen  mässig     durchnumeriert;    etwa von 1 bis 25, je  nach der vorhandenen Zeilenzahl, so dass sie  in üblicher Weise mittels des     Vorsteckwerkes     auf die     gewünsehte    Zeile eingewalzt werden       können,    die auf nicht näher dargestellte Weise  am Stössel b     eingestellt    wird. Für die 1. Zeile  ist der Stössel     ganz        durchzustossen,        für    die  Zeile 7     wird    der Stössel b im Leerlauf auf 7  eingestellt und dann bei angedrückter Walze h.  bis zum Anschlag c durchgestossen.  



  In der Regel wird auf der Buchungs  maschine vom Kontoblatt auf das Journal         durchgesehrieben,    also das Journal j sogleich       mitbesehriftet.    Dazu wird dieses zuerst einge  walzt. Da es am untern Rande meist die Addi  tionszeilen j' trägt, also nicht so tief herab       Buehungszeilen    aufweist wie das Kontoblatt  k, so läuft seine mit der Skala des Konto  blattes     k    übereinstimmende Skala nur bis  Ziffer 21. Andernfalls kann es auch für die       Durehsehrift    ebenfalls soweit.     herahreichen    wie  das Kontoblatt, also bis Zeile 25.

   Man     muss     also,     um    die unterste Zeile 21 zu     besehriften,     den Stössel b auf 21 leer einstellen und dann  nach Einlegen des Journals j bis zum Knopf c  durchstossen. Ist die in dem Höhenabstand von  unten der Zeile 1 des Kontoblattes k entspre  chende Zeile 1 auf dem Journal j einzustellen,  dann wird der Stössel auf 1 eingestellt nach  Einlegen des Journals j, und bei anliegender  Walze h bis zum Knopf c durchgestossen. Da  durch schaltet sich das     Journalblatt    j bis zur  Zeile 1 ein. Sind darüber hinaus liegende Zei  len einzustellen, dann bleibt. nach dem Beispiel  nach     Fig.    2 das Journal j     zunäehst    auf Zeile 1  stehen.

   Durch einen zweiten Schaltvorgang am       Vorsteckwerk    wird der Stössel b leer     ziuüek-          geholt    und bei     angedrüekter        Walze        la    zum Bei  spiel bis zur Ziffer 17 seiner Skala     einge-          tossen,    wodurch entsprechend der     obern    Zif  fernreihe der Doppelskala die oberste Zeile  1--17 des Journals j in die richtige Schreib  lage auf der     Sehreibwalze    der Maschine ge  bracht ist.

   Bei der zweiten, mit 1-16 bezeich  neten Zeile des Journals j wird der     Stössel    nur  bis zu seiner Ziffer 16 bei     angedrüekter    Walze  h, eingestossen usw., bis schliesslich bei der  mit 1-2 bezeichneten Zeile der Stössel auf 2  eingestellt und eingedrückt wird.  



  Ist das Journal auf die     gewünschte    Zeile  auf der     Sehreibwalze    eingestellt, dann wird es  in     üblieher    Weise aus den     Vorsteckwalzen    über  die Schreibwalze gerollt. und auf dieser mittels  eines Bügels festgelegt. Danach kann das  Kontoblatt wie üblich eingewalzt werden.  



  Bei dem Beispiel in     Fig.    3 ist die Arbeits  weise zu einem Teil umgekehrt. Nachdem  zuerst der Stössel auf die Zahl. 10 eingestellt  wurde, wird das Journal durch Eindrücken      des Stössels bis zum Knopf c eingewalzt. Um  die oberste, mit 10-10 bezeichnete Zeile ein  zustellen, wird der Stössel b zunächst im Leer  lauf bei abgedrückter Walze     h    bis zur Ziffer  10 eingestellt und danach unter Freigabe der  Walze     )z    bis zum Knopf c' durchgedrückt.  wodurch das Journal j bis zur obersten Zeile  10-10 eingewalzt ist.

   Bei der zweiten Zeile  von oben wird der Stössel b im Leerlauf bis  zur Ziffer 10-11 eingestossen und nach Frei  gabe der Walze h bis zum Knopf c' durchge  drückt     usf.,    bis schliesslich bei der Zeile 10  bis 25 der Stössel b im Leerlauf bis zur Ziffer  25 und dann nach Freigabe der Walze h bis  zum Rest durchgestossen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Formularsatz, bestehend aus einem höheren Journal und einem niedrigeren Kontoblatt mit Zeilenskala, zur Verwendung in Buchungs maschinen mit Vorsteckeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeilenskala des Jour nals in ihrem untern Teil derjenigen des Kontoblattes in der Höhenlage vom Fuss be ginnend entspricht und der diese Zeilen über schreitende Teil des Journals die Zeilenfolge mit einem zugesetzten Index wiederholt, zum Zwecke, für den obern Teil die gleiche Vor steekeinrichtung verwenden zu können.
CH327744D 1953-12-05 1954-12-04 Formularsatz zur Verwendung in Buchungsmaschinen mit Vorsteckeinrichtung CH327744A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE327744X 1953-12-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH327744A true CH327744A (de) 1958-02-15

Family

ID=6185282

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH327744D CH327744A (de) 1953-12-05 1954-12-04 Formularsatz zur Verwendung in Buchungsmaschinen mit Vorsteckeinrichtung

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH327744A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH327744A (de) Formularsatz zur Verwendung in Buchungsmaschinen mit Vorsteckeinrichtung
DE914564C (de) Verfahren zur Benutzung von Buchhaltungsmaschinen mit Saldoermittlung und weiteren zuschaltbaren, synchron arbeitenden Schreibwerken
DE718676C (de) Verbindung einer Schreibmaschine, Schreibrechenmaschine o. dgl. mit einer Kartenlochmschine
DE1101452B (de) Formularsatz zum Durchschreiben fuer Buchungsmaschinen mit Vorsteck-einrichtung
DE624181C (de) Schaltvorrichtung fuer den Zeichendruck an Rechenmaschinen
DE601168C (de) Einrichtung zum Abdrucken von Zaehlerstandsangaben
DE745511C (de) Rechenwerk mit einem Saldierwerk, insbesondere für durch Lochkarten gesteuerte Tabelliermaschinen
AT160746B (de) Verfahren und Einrichtung zum Übertragen von listenförmigen Aufzeichnungen auf lose Einzelkarten.
DE714685C (de) Druckeinrichtung fuer maschinell auszuwertende Angabentraeger
DE921780C (de) Buchungs- oder aehnliche Rechenmaschine
DE635186C (de) Praegemaschine mit einer mit der Verstelleinrichtung der Praegeplatte in Verbindung stehenden Anzeigevorrichtung fuer die Praegestelle
DE902687C (de) Fahrkartendruckmaschine
CH141436A (de) Anzeigevorrichtung für den Warenverkauf.
DE207277C (de)
DE486142C (de) Zaehlwerks-Anordnung und -Antrieb an Schalter-Fahrkartendruckern
AT154503B (de) Buchungsverfahren.
DE919020C (de) Schalter-Fahrkartendrucker
DE370692C (de) Druckwerk fuer Registrierkassen
DE869078C (de) Druckwerk an Schreibplatten fuer Durchschreibe-Buchhaltungen
DE721382C (de) Typendruckmaschine mit einer Anzahl von den verschieden breiten Typen angepassten Papierschlittenschaltvorrichtungen
DE406086C (de) Vorrichtung zum Beschreiben von Tabellen
AT143589B (de) Druckvorrichtung für Waagen.
DE66340C (de) Vorrichtung an Rechenmaschinen, um durch Abdrucken der einzelnen Zahleneinstellungen den Gang der Rechnung überwachen zu können
DE884117C (de) Rechengeraet
CH154537A (de) Lichtsetzverfahren.