CH324656A - Verfahren zur Herstellung eines vitaminhaltigen Biers - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines vitaminhaltigen Biers

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CH324656A
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Werner Dr Rubenow
Helmut Dr Med Haug
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Brauerei Dinkelacker
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C5/00Other raw materials for the preparation of beer
    • C12C5/02Additives for beer
    • C12C5/023Additives for beer enhancing the vitamin content

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines vitaminhaltigen Biers    Bei den bekannten Verfahren zur Her  stellung vitaminhaltigen Biers wird in ,der  Regel die Anreicherung der     Vitamine    des       B-Vitamin-Komplexes    in der.Weise erreicht,       dass    die in der Hefe enthaltenen Vitamine  durch Auflösung der Hefezellwand bei hohen  Temperaturen in Bier oder Würze freige  macht werden. Danach     wird    dann     das    stark       vitaminhaltige    Bier mit unbehandeltem Bier  so weit verschnitten, bis der     gewünschte    Vit  amingehalt     eingestellt.    ist.  



  Mit dieser und allen andern     vorbekannten     Methoden lassen sich aber jeweils nur dunkle  oder gesüsste Malzbiere behandeln. Bei hellen  Bieren     ergibt    sich     bei    diesen     Vitaminisie-          rungsverfahren    entweder eine unzulässige  Trübung oder eine untragbare     geruchliehe     oder geschmackliche Beeinträchtigung, ,die bei  den     dunklen    und gesüssten Bieren nicht ins  Gewicht     fällt.     



  Die Erfindung behebt diesen Mangel in  der Weise,     class        eine        Hefeaufschlämmung    in  Wasser nach schonender Auflösung der Hefe  zellwände filtriert und das erhaltene Filtrat  bis auf eine die     koaglilierbaren    Eiweissstoffe       i        aussche        -idende        Temperatur        erwärmt,        vom        Ko-          a,

          tlat        abfiltriert    und dann dem Bier     hinzu-          gefügt        wird.     



  Im Gegensatz zu bekannten Verfahren, bei  welchen die Auflösung der Hefezellwände in  der Hefeaufschlämmung     und    die     Ausfälhtng     der Eiweissstoffe hei Temperaturen bis zu    100      gleichzeitig    erfolgt, wobei ein Übergang  von Geruchs- und Geschmacksstoffen     aus    der  Hefe in das Bier     unvermeidlich        ist,        ergibt    sich  beim Verfahren gemäss der     Erfindung,    bei  welchem eine Hefeaufschlämmung in Wasser  nach schonender Auflösung der     Hefezellwand,     z.

   B. durch     Autolyse    bei niederen Tempera  turen, filtriert     und    erst     dann    auf eine die       koagulierbaren        Eiweissstoffe    ausscheidende  Temperatur erwärmt, vom     Koagulat        abfil-          triert        und    dann .dem Bier zugesetzt     wird,    die  Möglichkeit,     die    Vitamine in einer Weise  freizumachen, die auch     bei    hellen Bieren  weder auf das Aussehen     noch,auf    den Geruch  und den Geschmack einen nachteiligen Ein  fluss hat.  



  Da man bei dem Verfahren gemäss der Er  findung eine     Hefeaufschlämmung    in     Wasser     verarbeitet und     nicht    etwa eine     Aufschläm-          znupg.der    Hefe in Bier oder Würze,     kann    man  selbst von einer dickbreiigen     Aufschlämmung;     ausgehen, ohne dass die Filtration Schwierig  keiten     bereitet.     



  Die schonende Auflösung der     Hefezell-          wände    erfolgt zweckmässig durch     Autolyse    bei  niedrigen Temperaturen     und    über mehrere       Stunden,    bis der Hefebrei     züt        einer        eiwziss-          und        vitaminhaltigen    Lösung     verflüssigt    ist,  aus der ,die nicht verflüssigten     Bestandteilo     durch die erste Filtration abgetrennt werden.

    Zur     Abscheidung    der     koagulierbaren    Eiweiss  teile wird das Filtrat, vorteilhaft kurzzeitig      auf 100 , erwärmt, wobei nach Filtration vom       Koagulat    eine klare     Lösung,    die reich an Vit  aminen des     B-Komplexes    ist, erhalten wird.  Sie wird, zweckmässig .entsprechend dem Er  gebnis der Vitaminbestimmung     dosiert,    dem  Bier     zugesetzt.     



  <I>Beispiel</I>  Es werden 10 kg     abgepresster,    gewasche  ner Hefe mit 10 Liter Wasser zu ,einem Brei  aufgeschlämmt. Diese     Aufschlämmung    wird  unter genauer Einhaltung einer Temperatur  von 48 bis 50  4     Stunden    lang unter dauern  dem Rühren im Wasserbad     erwärmt.    Die sehr  bald     verflüssigte    Masse wird nach dieser Zeit  filtriert bzw.     koliert    oder abgeseiht. Das fast       blanke    Filtrat wird kurz auf 100      erhitzt    und  danach vom ausgeschiedenen Eiweiss filtriert.  In der nunmehr klaren Lösung     wird,der    Ge  halt an     B-Vitaminen    bestimmt.

   Durch Zusatz  dieser Lösung in entsprechender Menge     zum     abzufüllenden Bier wird ein Bier erhalten,,  das in     gerLl.chlicher    und     geschmacklicher    Be-         ziehung    keine Qualitätsminderung zeigt, einen  genau     bestimmten    Gehalt an Vitaminen auf  weist und frei von jeder     Trübung    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren .zum Herstellen eines vita.inin- haltigen, insbesondere hellen Bieres, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hefeaufsehlämmung in Wasser nach schonender Auflösung der Hefezellwände filtriert und das erhaltene Fil trat bis auf eine die koagnlierbaren Eiweiss stoffe ausscheidende Temperatur erwärmt, vom Koagula.t abfiltriert und dann dem Bier hinzugesetzt wird.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine dickbreiige Hefeauf schlämmung in Wasser verarbeitet wird.
CH324656D 1953-06-16 1954-06-15 Verfahren zur Herstellung eines vitaminhaltigen Biers CH324656A (de)

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