CH321304A - Verfahren zur Einstellung der Blindleistungskompensation bei Erwärmungs- und Schmelzeinrichtungen mit induktiver Beheizung - Google Patents

Verfahren zur Einstellung der Blindleistungskompensation bei Erwärmungs- und Schmelzeinrichtungen mit induktiver Beheizung

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CH321304A
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CH
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voltage
reactive power
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Brinkmann Karl
Brokmeier Karl Heinz Ing Dr
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/18Arrangements for adjusting, eliminating or compensating reactive power in networks
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R21/00Arrangements for measuring electric power or power factor
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description


  



   Verfahren zur Einstellung der Blindleistungskompensation bei Erwärmungs- und Schmelzeinrichtungen mit induktiver Beheizung    Induktive Schmelz-und Erwä. rmungsein-      riehtungen sind durchweg    mit einem sehr niedrigen Leistungsfaktor behaftet, der in den meisten Fällen während der Wärme  behandlung sieh noeh ändert.. Vor    allen   Din-    gen bei Mittelfrequenzanl'agen mit besonderem Crenerator muss der Leistungsfaktor zur wirtschaftlichen Ausnutzung des Generators dem Wert   1      mögliehst    weit angenähert werden. Dies geschieht hauptsächlich durch Kondensatoren, die der zur Erwärmung dienenden Induktionswicklung parallel gesehaltet werden.



   Zur Bestimmung der erforderlichen Pa  rallel-Eapazität    wird üblicherweise ein Strom  vprgleieh    in dem induktiven und kapazitiven Stromkreis vorgenommen. Eine solche Messung hat aber den Nachteil, dass sie ungenau ist und nieht ohne weiteres die erforderliche Kompensation erkennen lässt, weil im Stromkreis der Induktionsspule ausser dem Blindstrom auch der die Erwärmung bewirkende Wirkstrom fliesst, so dass der Gesamtstrom grosser ist als der für die Kompensation allein in Betracht   kommende Blindstrom.   



   Eine wesentliche Verbesserung bringt eine Messung der Blindleistung, die entweder im Spulenstromkreis und im Kondensatorstromkreis mit je einem   Blindleistungsmesser    für induktive bzw. kapazitive Blindleistung   durch-    geführt wird, oder bei welcher der gesamte Blindleistungsverbrauch beider Stromkreise mit einem   Blindleistungsmesser    ermittelt wird, wobei   zweckmä#ig    der Skalen-Nullpunkt in der Mitte liegt.



   Die Anpassung der Kondensatoren an die Induktorspale bei der Inbetriebsetzung oder auch während des Betriebes der   Erwär-      mungsvorrichtung    wird   zweckmä#ig    bei stark verringerter Spannung vorgenommen. Durch eine solche Spannungsverminderung verringert sich die Blindleistung proportional mit dem Quadrat des Verhältnisses der   redu-    zierten Spannung zur Nennspannung der Anlage, so dass auch hierbei die Messung ver  hältnismalssig    ungenau wird. Ausserdem ist ein Rückschluss auf die Verhältnisse bei Nennspannung nur durch eine Umrechnung der Messresultate möglich.

   Die Durchführung einer richtigen   Abgleichung    der Kompensationskapazität t für ein   fachmännisch nicht geschul-    tes Personal wird dadurch sehr erschwert.



   Erfindungsgemäss wird zur   Vermeidnng    dieser Schwierigkeiten bei der Einstellung der Blindleistungskompensation unter Benutzung von einem oder mehreren   Blindleistungsmes-    sern in der Weise vorgegangen, dass die Spannungsverringerung zur Durchführung solcher Schaltungen in einem bestimmten Ver  hältnis    zur Nennspannung erfolgt, wobei gleiehzeitig durch Umschaltungen im Stromund   Spannungskreis    von einem oder   mehre-    ren Blindleistungsmessern deren Messempfindlichkeit proportional mit dem Quadrat der   Spannungsherabsetzung    erhöht wird, so da.

     #    von diesen auch bei herabgesetzter Spannung die auf Nenspannung bezogenen Blindlei  stungswerte    angezeigt werden und danach ohne Umrechnung die zu-oder abzuschaltenden   Blindleistungseinheiten    ermittelt werden können.



   Die erfindungsgemässe Anordnung zur Durchführung dieses Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass der zur   Umsehaltung    der   Messempfindlichkeit dienende Umschalter der-    art von der zur Verringerung der   Betriebs-    spannung dienenden Schaltvorrichtung ab  hängig    ist, dass die Erhöhung der   Messemp-    findlichkeit nur bei verringerter   Betriebs-    spannung   möglieh    ist. Eine entsprechende   zwangläufige    Abhängigkeit der Schaltung von Messeinrichtung und Betriebsspannung kann auch durch direkte Kupplung der beiden   Schalteinrichtnngen    erzielt werden.



   In der Abbildung ist ein   Ausfiihmmgs-    beispiel der Erfindung schematisch dargestellt.



   An die gemeinsame Speiseleitung   1    der Ofenspule und des Kondensators ist der Blindleistungsmesser 2 über den Stromwandler 3 und den Spannungswandler 4 angeschlossen.



  Durch den Umschalter 5 kann mit den Kontakten 5a die'Spannung im Speisestromkreis 1 in einem bestimmten Verhältnis zur Nennspannung reduziert werden, wozu der Schalter in die gezeiehnete Stellung zu bringen ist. Die Spannungsherabsetzung mittels der Kontakte   5a    kann zum Beispiel auch durch Umschaltung im Erregerkreis des speisenden Generators oder auf sonst eine bekannte Art erfolgen, wobei an Stelle der Umschaltkontakte 5a auch andere Schaltmittel treten können. Gleichzeitig damit werden die Übersetzungen des : Spannungswandlers 4 durch den Kontakt 5b und die Ubersetzung des   Stromwandlers    3 durch den Kontakt 5c entsprechend verändert, so dass der Blind  leistungsmesser    diejenige Blindleistung anzeigt, die bei voller Betriebsspannung in dem Stromkreis   1    fliessen würde.

   Der Ausschlag des Instrumentes gibt also ohne irgendwelche Umrechnung diejenige Kapazität an, deren   Ab-und Zuschaltung zur Erzielung    einer vollständigen Kompensation erforderlich ist.



   Statt der gezeichneten zwei Spannungsstufen mit den entsprechenden zwei Stufen der   Messempfindliehkeit    des   Blindleistungs-    messers kann   es unter Umständen zweck-    mässig sein, drei oder mehr derartige Stufen vorzusehen.



   Zur Verhinderung   unerwünsehter    Schal  tungen    können aueh die zur   Ab-nnd Zuschal¯    tung von Kondensatoren dienenden Schalter derart verriegelt sein, dass sie nur betätigt werden können, wenn die Betriebsspannung herabgesetzt und   die Messempfindliehkeit    des Blindleistungsmessers entsprechend erhöht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Einstellung der Blind leistungskompensation bei Erwärmungs- und Schmelzeinrichtungen mit induktiver Behei- zung durch die Zu-und Abschaltung von Kondensatoren bei verringerter Spannung, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungsverringerung zur Durchfiihrung solcher Schaltungen in einem bestimmten Verhältnis zur Nennspannung erfolgt, wobei gleichzeitig durch Umschaltungen im Strom-und Span nungskreis von einem oder mehreren Blind leistungsmessern deren Messempfindlichkeit proportional mit dem Quadrat der Spannungsherabsetzung erhöht wird,
    so dass von diesen auch bei herabgesetzter Spannung die auf Nennspannung bezogenen Blindleistungswerte angezeigt werden und danach ohne Umrech- nung die zu-oder abzuschaltenden Blind leistungseinheiten ermittelt werden können.
    II. Anordnung zur Durehführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Umschaltung der Messempfindlichkeit dienende Umschalter derart von der zur Spannungsherabsetzung dlienenden uchaltvorrichtung a. bhängig ist, dass die Umsehaltung auf erhöhte Messemp findliehkeit nur bei herabgesetzter Spannung möglich ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Umschaltung auf erhöhte Messempfindlichkeit dienende Schalter mit der zur Spannungsherabsetzung dienenden Schaltvorrichtung gekuppelt ist.
    2,. Anordnung naeh Patentanspruch II, dadureh gekennzeichnet, dass die zur Zu- und Abschaltung der Kondensatoren dienende Schaltvorrichtung derart von der zur Span nungsherabsetzung dienenden Schaltvorrichtung abhängig ist, dass eine Zu-oder Abschaltung von Kondensatoren nur bei herab- gesetzter Spannung möglich ist.
CH321304D 1953-01-22 1954-01-05 Verfahren zur Einstellung der Blindleistungskompensation bei Erwärmungs- und Schmelzeinrichtungen mit induktiver Beheizung CH321304A (de)

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