CH321016A - Vorrichtung zum Fassen und zum Tragen von Grossformathohlbausteinen zwecks leichter Vermauerung derselben - Google Patents

Vorrichtung zum Fassen und zum Tragen von Grossformathohlbausteinen zwecks leichter Vermauerung derselben

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CH321016A
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CH
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Haller August
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Hunziker & Cie Ag
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Description


  Vorrichtung zum Fassen und zum Tragen von     Gro$formathohlbausteinen     zwecks leichter     Vermauerung        derselben       Die Erfindung betrifft eine     Vorrichtung     zum innenseitigen Fassen und     zum    Tragen von  solchen     Grossformatbausteinen,    welche wenig  stens einen Hohlraum aufweisen, zwecks       leieliter        Vermauerung    derselben.  



  Die Vorrichtung gemäss der Erfindung ist  gekennzeichnet durch eine Zange, deren den  Zangengriff bildende Arme je einen in den  Hohlstein     einführbaren    und     zum    Angriff     a    n  eine     Hohlraumbegrenzungsfläche        kommen,len     Schenkel aufweisen, welch letzterer einen die       Eingrifftiefe    in den     Hohlratmi    begrenzenden  Anschlag aufweist.  



  Die Zeichnung zeigt schaubildlich ein Aus  führungsbeispiel dieser Vorrichtung, und  zwar im Eingriff mit einem     Grossformatstein,     der     senkrecht    durchgehende Kanäle besitzt  und ein     gitterartiges    Gebilde darstellt.  



  Es bezeichnet 20 den z. B.     aus    gebrann  tem Ton bestehenden     Grossformatstein    mit  senkrecht durchgehenden Kanälen 21, so dass  Parallelstege 22 in zwei sich kreuzenden Rich  tungen gebildet sind. An einer Stelle ist der  Stein ausgebrochen dargestellt, um den An  griff der Zange am Stein deutlich zu veran  schaulichen. Zwei einander gegenüberliegende  Seiten des     Steines    sind als     Eingriffverzahnun-          gen    4     ausgestaltet,    wobei die Zahnflanken als       Leitfläehen        dienen    für lagerrichtiges Ver  setzen der in Reihe     aneinanderzufügenden     Steine.

      Die gezeichnete     Handgriffzange    besitzt  zwei .durch einen Lagerbolzen 1     gelenkig    ver  einigte Hebel 2 und 3, welche je einen dem  Angriff an einem     Kanalbegrenzungssteg        des          Grossformatsteines    20 dienenden Schenkel 2a  bzw.     3a    besitzen, welche kantigen Querschnitt  haben und an die im Querschnitt     runden     Schenkel 2b und 3b angeschweisst sind, von  denen sie     winklig,    und zwar in ein und der  selben Richtung und annähernd     parallel    ab  ragen.

   Der     Angreifschenkel        3ca    ist an einer       Zwischenstelle    des     Schenkels    3b angebracht,  wogegen der     Angreifschenkel    2a am Ende des  Schenkels 2b angebracht ist.  



  Um einen zuverlässigen     .Angriff    der       .Schenkel    2a,     3a        am    Stein zu     gewährleisten,     sind die     Zangenschenkel    an der     wirksamen     Längskante mit Zacken versehen.

   An jedem  der beiden     Angreifschenkel        2a    und     3a        ist    in  gewissem Abstand vom freien Schenkelende  eine Anschlagplatte 2e bzw. 3c angeschweisst,  welche die     Eingrifftiefe    des     betreffenden          Schenkels        begrenzt.    Am     Zangenschenkel    3b  und am     Schenkel        3a    ist ferner ein     Querstück     3d     angeschweisst,

          welches    in einen den     Zan-          genschenkel    2b übergreifenden     Haken    endigt.  Dieser Haken begrenzt die     Spreizbewegung     der Zangenhebel 2     und    3.  



       Zwecks        Benützung    der beschriebenen Vor  richtung     wird    diese mit der einen Hand an  den Schenkeln 3b und 2b     erfass.t        und.    mit ge  spreizten     Angreifschenkel        2a    und     3a    in die      in Betracht kommenden zwei Kanäle des       Steines    20     eingeführt    und so weit in diese  Kanäle eingeschoben, bis die     Anschlagplattan     2c     und    3c auf der Oberseite des Steines 20  auftreffen;

   dies     begrenzt    die     Eingreiftiefe     der     Zangenschenkel        2a    und     3a    im     Stein    20.  Sobald     die    Zange     zwecks        Hoehhebens    des  Steines 20.     mit    der Hand     aufwärts    bewegt       wird,        wird    der untere     Zangenhebel    3 unter  dem Einfluss der an ihm wirksamen Kraft  in Richtung     gegen    den obern Zangenhebel 2  bewegt.

   Dabei     nähern    sich die beiden Zangen  schenkel 3b und 2b und mit ihnen die von  ihnen     winklig        abstehenden        Angreifschenkel     2a und     3a,    die dementsprechend gegen die  ihnen vom Stein 20 dargebotenen     Gegsnf1-ä-          chen    gedrückt werden und an diesen um so  fester zum Angriff kommen, je     schwerer    der  Stein ist.

   Durch     nachheriges,    zum beschrie  benen entgegengesetztes relatives Bewegen  der beiden Zangenhebel 2 und 3 können  deren     Angreifschenkel        2a    und     3a    zwecks  Freigabe des     Steines    1 gespreizt     werden,     worauf die Zange nach dem     Herausheben    aus       dein    Stein     zum    Transport     eines        andern     Steines     benützt    werden kann.

       Wenn    der mit  tels der Zange- transportierte     und    mit ihr  noch     festgehaltene    Stein mit seiner Unter  seite     auf    eine     Mörtelschicht    aufgesetzt wird,       kann    er mittels der     Anschlagplatten    2e, 3c       der    Zange fest auf die Mörtelschicht gedrückt  werden.  



  Die     beschriebene        Handgriffzange        zeichnet     sich durch ihre besonders einfache Bauart       aus.     



  Gegebenenfalls können die beiden Zangen  hebel 2 und 3 durch eine Feder verbunden    sein, welche bestrebt. ist, die Zangenhebel und  folglich die     Angreifschenkel        2a    und     3a    in  Spreizstellung zu halten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum innenseitigen Fassen und zum Tragen von solchen Grossformatbau- steinen, welche wenigstens einen von aussen zugänglichen Hohlraum enthalten, zwecks leichter Vermauerung derselben, gekennzeich net durch eine Zange, deren den Zangengriff bildende Arme je einen in den Hohlstein ein führbaren und zum Angriff an eine Hohl- raumbegrenzüngsfläche kommenden Schenkel aufweisen,
    welch letzterer einen die Eingriff tiefe in den Hohlraum begrenzenden An schlag aufweist. UNTERANSPRÜCHE- 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da: durch gekennzeichnet, .dass die zwei Angreif- schenkel winklig von den Zangenarmen, und zwar in ein und derselben Richtung und an nähernd parallel zueinander abragen, wobei der eine Angreifschenkel an einer Zwischen stelle und der andere am Ende des entspre chenden Zangenarmes abzweigt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag plattenförmig ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Zangenarm ein über den andern Zangenarm greifendes Querstück aufweist, welches der Begrenzung der Spreizbewegung der Zangenarme dient.
CH321016D 1953-05-19 1953-05-19 Vorrichtung zum Fassen und zum Tragen von Grossformathohlbausteinen zwecks leichter Vermauerung derselben CH321016A (de)

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