CH320718A - Weicher Kragen mit zwischen Ober- und Unterstoff angeordneten Stoffeinlagen - Google Patents
Weicher Kragen mit zwischen Ober- und Unterstoff angeordneten StoffeinlagenInfo
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Description
Weicher Kragen mit zwischen Ober- und Unterstoff angeordneten Stoffeinlagen Die Erfindung betrifft einen weichen Kragen mit zwischen einem Ober- und einem Unterstoff angeordneten Einlagen. Diese Ein lagen haben den Zweck, ein Knittern des Kragens zu verhindern. Bei den bekannten Kragen dieser Art sind die Einlagen entweder lose zwischen Ober- und Unterstoff angeord net oder an denselben angenäht. Es hat sich iiiin gezeigt, dass auf diese Weise die ge- wÜnschte Knitterfreiheit nicht genügend er- ieieht. wird. Der Kragen nach der Erfindung zeichnet sich demgegenüber dadurch aus, dass zwischen dem Oberstoff und dem Unterstoff zwei Einlagen angeordnet sind, von denen die eine auf ihren ganzen Berührungsflächen mit dem. Unterstoff einerseits und der andern Einlage anderseits verklebt ist. Durch diese Ausbildung wird in der Pra xis nicht nur eine sehr weitgehende Knitter freiheit, erzielt, sondern auch eine überdurch- selinittlielie Haltbarkeit des Kragens. Die Erfindung betrifft auch ein Verfah ren zur Herstellung dieses Kragens. Dasselbe eielinet sieh dadurch aus, dass man eine Ein lage auf ihren ganzen Berührungsflächen mit dem Unterstoff einerseits und mit der andern Einlage anderseits mit. diesem Unterstoff, bzw. dieser andern Einlage verklebt. Die einzige Figur der beiliegenden Zeich- nung@zeigt eine Hälfte eines Ausführungsbei spiels des Kragens nach der Erfindung in perspektivischer Darstellung, wobei der Ober- stoff und eine Einlage teilweise aus ihrer normalen Lage herausgebogen sind. Der dargestellte Umlegekragen weist einen Umlegeteil 1 und einen bei 2 mit demselben vernähten Halsteil 3 auf. Der Umlegeteil 1 besteht aus einem Oberstoff 4, zwei Ein lagen 5 und 6 und einem Unterstoff 7. Die Einlagen 5 und 6 bestehen je aus zwei ge trennten Teilen, von denen der eine zur dar gestellten Kragenhälfte gehört und der andere symmetrisch dazu in der andern Kragen hälfte angeordnet ist. Der Oberstoff 4 und der Unterstoff 7 bestehen z. B. aus Popeline und die Einlage 5 aus einem üblichen Futter stoff, z. B. einem Baumwollstoff. Die Einlage 6 besteht z. B. aus einem Mischgewebe aus Baumwolle und Azetatseide. Bei der Herstel lung des Kragens wird diese Einlage 6 auf beiden Seiten mit Azeton bestrichen, wodurch das Zelluloseazetat teilweise gelöst wird, was ein Klebrigwerden der Einlage 6 zur Folge hat. Hierauf werden die Stoffe 5, 6 und 7 bei erhöhter Temperatur in einer Presse mit einander verpresst, so dass die Einlage 6 auf ihrer ganzen Berührungsfläche mit dem Un terstoff 7 einerseits und der Einlage 5 ander seits verklebt wird. Der Oberstoff 4 liegt da gegen nur lose auf den Stoffen 5-7, mit wel chen er nur längs seines untern und seitlichen Randes vernäht ist, z. B. unter Bildung eines üblichen, nicht dargestellten Versteifungssau mes. Selbstverständlich können Ober- und Un- terstoff auch aus einem einzigen, z. B. in der Nähe der Naht 2 gefalteten Stück bestehen. Während der dargestellte Umlegekragen ein-Wäschestück für sich ist, das in üblicher Weise mit Knöpfen an ein Hemd zu befestigen ist, könnte der Kragen selbstverständlich auch mit einem Hemd oder einer Bluse aus einem Stück bestehen. Dabei könnte der Kragen natürlich auch andere Formen aufweisen, als in der Figur dargestellt ist, z. B. einen Um legeteil mit wesentlich spitzigeren und weiter vorstehenden Enden aufweisen. Im vorliegenden Beispiel befindet sich je ein Teil jeder Einlage 5 und 6 in der Nähe eines der Kragenenden, wobei die Klebeein lage 6 kleiner ist als die Futtereinlage 5. Man kann die Einlagen 5 und 6 aber auch je aus einem einzigen Teil herstellen, der sich über die ganze Länge des Kragens erstreckt, oder die Einlage 5 aus einem einzigen, langen Teil und die Einlage 6 aus zwei kurzen Teilen, die sich in der Nähe der Kragenenden befinden. Statt ein zelluloseazetathaltiges Mischge webe zu verwenden und dasselbe mit Azeton klebrig zu machen, könnte man auch irgend welche andere Mittel vorsehen, um die Ein lage 5 mit- den ihr benachbarten Stoffen zu verkleben. Eingehende Versuche mit dem beschriebe nen Kragen haben gezeigt, dass derselbe sehr weitgehend knitterfrei ist und stets weich und anschmiegsam bleibt. Auch wiederholtes Wa schen und Bügeln schadet demselben in keiner Weise, so dass er eine sehr grosse Lebensdauer hat. Die Einlagen 5 und 6 müssen nicht unbe dingt aus Stoff bestehen, obwohl diese Aus führung bevorzugt wird. Insbesondere könnte z. B. die Klebeeinlage 6 aus einer dünnen Kunststoffolie bestehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Weicher Kragen mit zwischen einem Ober- und einem Unterstoff angeordneten Einlagen, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen dem Oberstoff (-I) und dem Unterstoff (7) zwei Einlagen (5, 6) angeordnet- sind, von denen die eine (6) auf ihrer ganzen Be rührungsfläche mit dem Unterstoff (7) einer seits und der andern Einlage (5) anderseits verklebt ist. Il. Verfahren zur Herstellung des Kra gens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet., da.ss man eine Einlage (6) auf ihren ganzen Berührungsflächen mit dem Unter stoff (7) einerseits und mit der andern Ein lage (5) anderseits verklebt.UNTERANSPRLCHE 1. Kragen nach Patentansprueli 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss die beiden Einlagen (5, 6) aus Stoff bestehen. 2. Kragen nach Patentanspruch I, der als Umlegekragen ausgebildet ist, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Einlagen (5, 6) zwischen dem Ober- und dem Unterstoff (.I bzw. 7) seines Umlegeteils (1) angeordnet sind. 3.Kragen nach Unteranspruch ?, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Einlagen (5, 6) je aus zwei in der Nähe der Kragenenden angeordneten Teilen bestehen, wobei die Klebeeinlage (6) kleiner ist als die andere Einlage (5). 4. Kragen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet., dass die Klebeeinlage (6) aus einem Zelluloseazetat enthaltenden Stoff be steht. 5. Kragen nach Patent.ansprueh I, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberstoff (-1) lose auf der andern Einlage liegt. 6.Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeielniet, dal> man die Verkle- bung unter Anwendung von Z\ ärine und Druck vornimmt. 7.Verfahren nach Unteranspruch 5, da- dureli gekennzeielinet, dass man eine Zellu- loseazetat enthaltende Stoffeinlage (6) ver wendet und dieselbe durch Bestreichen mit Azeton klebrig macht, bevor man die Verkle- bung in. einer Presse vornimmt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH320718T | 1956-10-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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|---|---|---|---|
| CH320718D CH320718A (de) | 1956-10-18 | 1956-10-18 | Weicher Kragen mit zwischen Ober- und Unterstoff angeordneten Stoffeinlagen |
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|---|---|
| CH (1) | CH320718A (de) |
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1956
- 1956-10-18 CH CH320718D patent/CH320718A/de unknown
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