CH320453A - Schleifvorrichtung - Google Patents
SchleifvorrichtungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24D—TOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
- B24D7/00—Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor
- B24D7/12—Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor with apertures for inspecting the surface to be abraded
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Description
Schleifvorrichtung Mit den bisher bekannten Schleifvorrich tungen und den bisherigen Schleifmethoden war es nicht möglich, die Schlifffläche eines angelegten Gegenstandes während des Schleif vorganges zu betrachten bzw. zu beobachten. Es war vielmehr erforderlich, den zu schlei fenden Gegenstand zwecks Kontrolle der Sehlifffläehe jedesmal von der Schleifscheibe abzuheben und ihn, falls die Fläche noch nicht die gewünschte Bearbeitung erfahren hatte, erneut an die Sehleifseheibe anzulegen. Da dieses erneute Anlegen, namentlich wenn es von Hand geschieht, nicht immer unter dem Bleiehen Winkel erfolgt, ergaben sieh un genaue und unschöne Schliffflächen.
Die Erfindung, die sich auf eine Schleif vorr ichtung mit einer rotierenden Schleif scheibe bezieht, in deren Körper von der Ar beitsfläche ausgehende Durchbrechungen vor gesehen sind, besteht darin, daI1 die Umlauf geschwindigkeit der Scheibe unter Berück- sichti-un- der Grösse.
und Anordnung der zum Beispiel in Form von Schlitzen, Löchern oder dergleichen ausgebildeten Durchbrechun- gen so gewählt ist, dass die Durchbrechungen den sogenannten kinematographischen Effekt bewirken, dass sich die Sehliffstelle eines gegen die Schleifscheibe angelegten Gegenstandes bei Durchsicht durch die Durehbrechungen wäh rend des Schleifvorganges von der andern Schleifscheibenseite her erkennen lässt. In der Zeichnung sind mehrere Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Es zeigen: Fig.1 eine Tellerschleifscheibe mit Radial schlitzen in Ansicht, Fig.2 bis 4 eine geschlitzte Tellerscheibe mit schrägen Schlitzen im Schaubild und im Schnitt nach den Linien III-III und IV-IV der Fig. 2, Fig.5 den Teilschnitt durch eine Topf schleifscheibe, Fig. 6 eine Schleifscheibe mit zusätzlicher Propellerscheibe im Schaubild, Fig.7 und 8 eine Schleifscheibe mit spiral förmigen Lochreihen in Ansicht und im Quer schnitt,
Fig.9 und 10 eine Gesa.mtschleifvorrich- tung in Seiten- und in Stirnansicht, Fig. 11 und 12 eine Tellerschleifscheibe -mit Beleuchtungseinrichtung im Schnitt und in Draufsicht und Fig.l3 eine andere Ausführungsmöglich keit dieser Beleuchtttngseinriehtung, ebenfalls im Schnitt.
Gemäss Fig. 1 weist. der Scheibenkörper einer tellerförmigen Sehleifseheibe 1 radiale Schlitze 2 auf. Die Weite, Länge und Anzahl dieser Schlitze sind derart gewählt, dass sie für eine bestimmte Umlaufzahl der Schleif= scheibe den sogenannten kinematographischen Effekt bewirken, dass sich die Schliffstelle eines gegen die kreisförmige Schleiffläche an gelegten Gegenstandes bei Durchsicht. durch die Schlitze 2 während des Schleifvorganges von der andern Schleifscheibenseite her er kennen lassen.
Die Schlitze 2 weisen unter einander verschiedene Radiallänge auf, um eine beim Umlauf der Schleifscheibe mög lichst breite ringartige Durehsichtsfläche bei genügender Festigkeit der Scheibe zu erhal ten.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 und 4 sind die Seitenwände der schlitz- förmigen Durchbrechungen 2 einer teller förmigen Schleifscheibe 1 zu den kreis förmigen Stirnflächen der Scheibe geneigt. Demnach stehen die Schlitzseitenflächen nicht mehr senkrecht, sondern schräg zur Arbeitsfläche der Scheibe, so dass letztere gewissermassen als Propeller wirkt, einen star ken Luftstrom erzeugt und somit selbsttätig für Kühlung sorgt. Dadurch kann in vielen Fällen von einer besonderen -V#Tasserkühlung Abstand genommen werden.
In Fig. 2-4 ist eine Ausführungsform der Schlitze gezeigt, bei der die Endflächen 3 der Schlitze 2 schräg verlaufen, so dass sie die Scheibenachse schräg schneiden.
In gleicher Weise sind die Seitenwände der Schlitze 2a einer topfförmigen Scheibe 1 a, deren innere Mantelfläche zum Schleifen dient, gemäss Fig. 5 schräg zur Mantelfläche der Scheibe angeordnet.
Die durch die Schräganordnung der Schlitzseitenwände erzielte Kühlwirkung kann auch durch Anordnung einer mitrotierendeii Scheibe 4 (Fig.6) auf der der Schleiffläche entgegengesetzt liegenden Stirnfläche der Tel- lerschleifseheibe 1 erreicht werden. Die Scheibe 4 ist radial geschlitzt., und ihre zwischen den Schlitzen verbleibenden Zungen sind propel lerartig aufgebogen. Die Schlitze in der mit rotierenden Scheibe 4 entsprechen der Form und Anordnung der Durchbrechungen in der Schleifscheibe, so dass die Durchsicht durch diese Scheibe gewahrt ist.
Gemäss Fig. 7 und 8 weist der Körper einer Tellerscheibe 1b als Durehbrechungen drei spiralförmig vom Scheibenmittelpunkt aus- gehende Reihen von von der Arbeitsfläche bis zur andern Stirnfläche der Scheibe durch gehenden Löchern 5 auf. Die Achsen dieser Löcher liegen auf konzentrisch zum Scheiben mittelpunkt angeordneten Kreisen, von denen der jeweils innen liegende die nächstfolgen den, nach aussen gelegenen Löcher an der Innenseite tangential berührt.
Damit wird er reicht, dass beim Umlauf der Scheibe die kon zentrisch mitumlaufenden Löcher im kine matographischen Effekt wie ohne radialen Abstand aneinandergereilit wirken, so dass die Scheibe dann an allen Stellen gleichmässig durchsichtig ist, ohne den Scheibenkörper über das zulässige Mass hinaus zri schwächen. Die Scheibe<B>11</B> selbst ist in einem topfartigen Tragkörper 6 gefasst, dessen Stirnfläche in der gleichen Weise wie die Scheibe gelocht. ist.
Die vorstehend beschriebenen und darge stellten Schleifscheiben lassen sieh mit Vor teil in einem Schleifapparat verwenden, wie er in den Fig. 9 und 10 dargestellt ist. Da nach ist. ein Elektromotor 7 mittels eines waagrechten, mit seiner Achse die Längsaelise des Motors schneidenden Drehzapfens 9 ver stell- und feststellbar in einem Sockel 8 ge lagert. An jedem Ende der beiderseits ver längerten Motorwelle 10 ist eine der vor beschriebenen Sehleifseheiben befestigt. In Fig. 10 ist der Motor 7 in Horizontalstellung in ausgezogenen Linien und in Vertikalstel lung strichpunktiert dargestellt.
Zur Erhöhung der Siehtbarmaehung des Schleifvorganges bei umlaufender Schleif scheibe an einem an deren Schleiffläche an gelegten Werkstück ist, gemäss einer weiteren beispielsweisen A.iisfülirtiiigsforin des Erfin dungsgegenstandes eine Lichtquelle vorgese hen, deren Lichtstrahlen auf die Schlifffläche des Werkstückes fallen und diese aufhellen.
Um schliesslich die durch die Durchbre- ehungen beleuchtete Schlifffläche auffällig sichtbar zii machen und den Schleifer nicht durch Strahlen, die von der erhellten Sehei benstirnfläehe reflektiert werden, zu blenden und damit zu stören, ist der zwischen den Durehbreehungen liegende Teil der Schleif scheibe matt geschwärzt.
Gemäss Fig.11 und 12 ist in kurzem Ab stand von einer Schleifscheibe an der unbe nutzten Stirnfläche in der Nähe der Schei benwelle 10 ein gebogener, stabartiger Be leuchtungskörper 11 vorgesehen, der von einem kegelsektorförmigen, nach der Schei benseite hin offenen Schirm 12 nach aussen abgedeckt ist. Der Basisrand 13 des Schirmes 1 \? greift in eine Vertiefung 14 der Schleif- seheibenstirnfläehe ein.
Aus Fig.11 ist klar ersichtlich, dass auf den äussern Scheibenrand durch diese besondere Ausbildung der Ab schirmung keine Lichtstrahlen mehr fallen, die den Schleifenden stören würden, sondern dass nur die Schlifffläche eines angelegtan Werkstückes 15 beleuchtet wird.
Wie Fig. 13 zeigt, ist für den gleichen Zweck statt einer Vertiefung an der urbe- nutzten Seheibenstirnfläehe eine geschlitzte. mitumlaufende Scheibe 16 vorgesehen, deren Rand 17 zum Zusammenwirken mit dem. Basisrand 1.3 des Abschirmkegelsektors 12 zum Zurückhalten unerwünschter Lichtstrah len aufgebogen ist.
Claims (1)
- P ATENTAN SPRUCI3 Schleifvorrichtung mit einer rotierenden 5ehleifseheibe, in deren Körper von der Ar beitsfläche ausgehende Durehbrechungen vor gesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlaufgeschwindigkeit der Scheibe unter Berücksichtigung der Grösse und Anordnung der Durclibreehungen so gewählt ist, dass die I)ureh breehungen den sogenannten kinemato- nraphisehen Effekt bewirken,dass sich die ehliffstelle eines gegen die Schleifscheibe an gelegten Gegenstandes bei Durchsicht durch die Durehbreehungen während des Schleifvor- a es von der andern Sehleifscheibenseite <B>11</B> MI her erkennen lässt. UNTERANSPRÜCHE 1.Schleifvorrichtung nach dem Patent- ansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass die Sehleifseheibe tellerförmig ausgebildet und mit. schlitzförmigen Durchbrechungen ver sehen ist, deren Seitenflächen zu den Schei- benstirnflächen geneigt sind. 2. Schleifvorrichtung nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifscheibe topfförmig ausgebildet und mit Mantelschlitzen versehen ist, deren Sei tenflächen zur Mantelfläche der Scheibe schräg sind. 3.Schleifvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleif scheibe tellerförmig ausgebildet ist und loch- förmige Durchbrechungen aufweist. 4. Schleifvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Achsen der lochförmigen Durch brechungen auf konzentrisch zum Scheiben mittelpunkt angeordneten Kreisen liegen, von denen der jeweils innenliegende das nächst folgende, nach aussen gelegene Loch an der Innenseite tangential berührt. 5.Schleifvorrichtung nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die tellerförmige Schleifscheibe auf der der Schleiffläche entgegengesetzt lie genden Seite eine mitrotierende Scheibe trägt, die entsprechend den Schlitzen in der Schleif scheibe geschlitzt ist und deren zwischen den Schlitzen verbleibenden Zungen propellerartig aufgebogen sind. 6. Schleifvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der der schleifenden abgekehrten Seite der Schleif scheibe eine Lichtquelle derart angeordnet ist, dass ihre Lichtstrahlen durch die Durchbre- ehungen der Scheibe auf die Schlifffläche eines angelegten Werkstückes fallen.7. Schleifvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass die Lichtquelle nach aussen durch einen kegelsektorförmigen Schirm abgedeckt ist, dessen gegen die Schleifscheibe gerichteter Basisrand gegen die Scheibe gegen Licht durchtritt abgedichtet ist. B. Schleifvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände der schlitzförmigen Durchbrechungen der Schleif scheibe zu den kreisförmigen Stirnflächen der Scheibe geneigt stehen.9. Schleifvorriehtung nach Patentanspruch und Unteranspx-Ltch 8, dadurch gekennzeich net, dass die Endflächen der Durchbrechungs- schlitze schräg verlaufen, so dass sie die Schei- benaehse schräg schneiden. 10. Schleifvorrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen mittels eines waagrechten Drehzapfens schwenk- und feststellbar in einem Soekel gelagerten Elek tromotor, dessen Längsachse die Zapfenachse schneidet und auf dessen beiderseits verlän gerte Welle je eine Schleifscheibe angeord net ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT320453X | 1952-12-27 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (2)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH320453A (de) |
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-
1953
- 1953-03-30 CH CH320453D patent/CH320453A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE518449A (de) |
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