Abteil- und Entnahmevorrichtung Die I#',rfindun;@ betrifft eine Abteil- und Entnahmevorrichtung für wenigstens einen von stapelförmig angeordneten Gegenständen vou voneinander abweichender Dicke.
Wenn einem Stapel ein einzelner Gegen- stand oder eine bestimmte Anzahl von Gegen ständen entnommen werden sollen, so ist dies sehr schwierig, wenn die Gegenstände nicht die gleielie Dicke haben, da dann keine Ge- wülil# dafür besteht, da1> stets die gleielie An zahl von Cx'egeliständeil ausgestossen wird.
h-ni zu vermeiden, dass einerseits des öfte ren eine hntnalime einer unerwünschten An zahl von Cäegenständen erfolgt und anderseits eine ständig neu erfolgende Einstellung der Vorrichtung auf die unterschiedliche Dicke der (-tegeiistände erforderlich ist, wurde die Abteil- und Entnahmevorrichtung nach, der Erfindung geschaffen, die dadurch gekenn zeichnet ist,
dass der Abstand zwischen Sta peltisch und Abstreifkante durch Einwir kung des zu entnehmenden Gegenstandes oder Stapelteils auf die Abstreifkante und die dadurch. bewirkte Regelung der Tisch höhe selbsttätig einstellbar ist.
Wenn also zum Beispiel durch seitlichen Schub gegen der. untern Teil des Stiipels bei etwas zrr grosser Höhe des Gegenstandes oder des Stapelteils eine Einwirkung auf die Ali- streifkante erfolgt, wird gleichzeitig der Abstand zwischen der Abstreifkante und dem Stapeltiseb derart vergrössert, dass der Stapel noch entnommen werden kann.
Insbesondere bei, empfindlichen Gegen ständen, wie zum Beispiel Backwaren; oder dergleichen, hat dies den Vorteil, dass wäh rend der Entnahme selbst. der der Abstreif- kante zunächstliegende Gegenstand nicht mehr oder nur in geringem Masse einem Druck und damit der Gefahr einer Beschädigung ausgesetzt. ist.
Vorteilhafterweise können die Abstreif- kante und der Tisch derart miteinander ge koppelt sein, dass der Tisch durch Bewegung der Abstreifkante nach oben bzw. in der Ent nahmerichtung nach unten bewegbar ist. Da durch wird in einfacher Weise ohne eine zu sätzliche Bewegung der Abstreifkante der Abstand zwischen ihr und dem Stapeltisch vergrössert.
Auf den Zeichnungen ist eine Ausfüh- rUngsform der Abteil- und Entnahmevorrich tung nach der Erfindung in zwei verschie denen Stellungen beispielsweise schematisch dargestellt.
Fig.1 zeigt die Vorrichtung vor der Ent nahme eines Stapelteils.
Fis, ? zeigt die Vorlichtulig während der Entnahme eines Stapelteils.
Auf einem Tisch 1 sind Gegenstände v er- sehiedener Dicke, zum Beispiel-2, 3, 4, stapel- förmig angeordnet. Es kann sieh bei den Ge genständen beispielsweise um Kekse handeln. .
-Durch. einen Stempel 5 können die vier-un- tersten Kekse 2-3 seitlich ausgestossen wer den. Auf der andern Stapelseite ist eine Ab- streifkante 6 angeordnet, die an einem Hebel 7 angebracht ist. Der Hebel 7 ist um eine Achse 8 schwenkbar. An seinem andern Ende ist der Hebel 7 mit einem Zapfen 9 versehen, um den ein Winkelhebel 10 schwenkbar ist. Der Hebel 10 stösst mit seinem einen Schen kel gegen einen Anschlag 11. Der andere Schenkel des Hebels 10 ist mit einem Zapfen 12 verbunden, der in einem Schlitz 13 im Fuss 14 des Tisches 1 gleitet und auf dem der Tisch ruht.
Unterhalb des Fusses 14 des Tisches 1 ist ein Hebel 1'5 angeordnet, der durch eine Nockenscheibe 17 um eine Achse 16 geschwenkt werden kann. Auf den intern 'Teil des Hebels 7 wirkt eine Druckfeder 18 ein.
Wenn der Stempel 5 gegen den Stapel teil 2-3 drückt, so wird dieser unter den darüber gelagerten Keksen 4 seitlich heraus geschoben, wenn die Dicke dieses Stapelteils gleich dem Abstand zwischen dem Tisch. 1 und der Abstreifkante, 6 oder geringer als dieser ist. Ist der Stapel infolge der unter schiedlichen Dicke der einzelnen Kekse dicker, als dies dem Abstand zwischen Abstreifkante und Tisch entspricht, so wird die Abstreif- kante 6 durch die vordere Kante des Kekses 3 etwas nach oben und aussen geschwenkt.
Dadurch wird gleichzeitig der Hebel 10 von dem Anschlag 11 abgehoben und derart. be- wegt, dass sich der untere Teil des Hebels 7 und der mit dem Tisch 1 verbundene Schen kel des Hebels 10 einer Geraden nähern. Da die Höhenlage des Tisches 1 durch den Zapfen 12 begrenzt wird, senkt sich beim Ausschwenken der Abstreifkante 6 der Tisch selbsttätig, so dass der Keks 3 unter der Ab- streifkante vorbeigleiten kann.
Nach Entnahme des Stapelteils 2-3, das heisst gleichzeitig mit. dem Zurückgehen des Stempels 5, wird der Hebel 15 durch die Noekenscheibe 17 angehoben. Dadurch wird gleichzeitig der Tisch 1 etwas nach oben be wegt, so dass er nicht mehr auf dem Zapfen 12 ruht. Infolge des Gewichtes des Hebels 7 und der Abstreifkante 6 wird nunmehr auch der Hebel 10 zurüekgesclr#%verrkt, bis er an den Anschlag 11 stösst. Gleichzeitig wird damit der Tisch 1 um das vorher gesenkte Mass angehoben. Die Bewegung des Hebels 7 kann noch durch die Feder 18 unterstützt werden.
Die Abstreifkante kann um eine über ihr, vorzugsweise etwa. in der Ebene des Stapel randes, angeordnete Achse schwenkbar und über einen Hebel mit einem beweglich an. dem Tisch angebrachten Hebel, durch den dieser in senkrechter Richtung bewegbar ist, derart drehbar verbunden sein, dass sieh die beiden Hebel bei Schwenkung der Abstreif- kante nach aussen bzw. oben einer Geraden nähern. Eine derartige Vorrichtung ist rela tiv einfach in der Herstellung und nimmt. nur einen sehr geringen Raum ein.
Trotz dem wird dadurch eine einwandfreie Ent nahme einer bestimmten Anzahl von Gegen ständen verschiedenster Dicke innerhalb eines bestimmten Spielraumes ermöglicht.
Auch der Tisch kann nach dem Ausschwen ken der Abstreifkante und Entnahme des Gegenstandes bzw. des Stapelteils vorzugs weise nach Anheben durch einen mittels Noekenselreibe angetriebenen Hebel durch das Gewicht der Abstreifkante und der damit verbundenen Hebel bzw. durch Einwirkung einer Feder abwärts bewegbar sein. Das Ge wicht der Abstreifkante und der Hebel bzw.
der Druck oder Zug der auf diese einwir kenden Feder muss so bemessen sein, dass zwar bei Rückführung des Tisches in seine Aus- gangsstellung durch die Einwirkung des mit der Nockenseheibe betätigten Hebels eine rückläufige Bewegung ausgeführt wird, dass aber während der Entnahme des Stapelteils kein Druck auf den zuoberst liegenden CTe- genstand ausgeübt wird.
Bei verhältnismässig grosser Veränderung des Abstandes zwischen Abstreifkante und Gegenstand wird dieser Druelz bereits weitgehend dadurch vermie den, dass sieh die Hebel einer Geraden nä hern und erst durch ein Anheben des Tisches sich wieder in ihre Ausgangsstellung zurück bewegen können. Bei kleinen Veränderungen des Abstandes ist der ausgeübte Druck ohne hin, wenn überhaupt. vorhanden, sehr gering, da. ja gleichzeitig der Tisch nach abwärts bewegt worden ist.
Die Abteil- und Entnahmevorrichtung kann für Gegenstände beliebiger Art. veiiven- det werden, wobei, wie bereits erwähnt, so wohl einzelne Gegenstände als auch eine be stimmte Anzahl von Gegenständen zusammen entnommen werden können.