CH320286A - Abteil- und Entnahmevorrichtung - Google Patents

Abteil- und Entnahmevorrichtung

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CH320286A
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CH
Switzerland
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English (en)
Inventor
Ferdinand Dipl Ing Kovac
Original Assignee
Bahlsen Werner
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C15/00Apparatus for handling baked articles

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • De-Stacking Of Articles (AREA)

Description


  Abteil- und Entnahmevorrichtung    Die     I#',rfindun;@    betrifft eine Abteil- und       Entnahmevorrichtung    für wenigstens einen       von        stapelförmig    angeordneten Gegenständen       vou    voneinander abweichender Dicke.  



  Wenn einem Stapel ein einzelner     Gegen-          stand    oder eine bestimmte Anzahl von Gegen  ständen entnommen werden sollen, so ist dies       sehr        schwierig,    wenn die     Gegenstände    nicht  die     gleielie    Dicke haben, da dann keine     Ge-          wülil#    dafür besteht,     da1>    stets die     gleielie    An  zahl     von        Cx'egeliständeil    ausgestossen wird.  



       h-ni    zu vermeiden, dass einerseits des öfte  ren eine     hntnalime        einer    unerwünschten An  zahl von     Cäegenständen    erfolgt und anderseits  eine ständig neu     erfolgende    Einstellung der       Vorrichtung    auf die unterschiedliche Dicke  der     (-tegeiistände    erforderlich ist, wurde die  Abteil- und     Entnahmevorrichtung    nach, der  Erfindung     geschaffen,    die dadurch gekenn  zeichnet ist,

   dass der Abstand zwischen Sta  peltisch und     Abstreifkante        durch    Einwir  kung des zu entnehmenden Gegenstandes  oder Stapelteils auf die     Abstreifkante    und  die     dadurch.    bewirkte Regelung der Tisch  höhe selbsttätig einstellbar ist.  



  Wenn also zum Beispiel durch     seitlichen          Schub    gegen     der.    untern Teil des     Stiipels    bei  etwas     zrr    grosser Höhe des Gegenstandes oder  des Stapelteils eine Einwirkung auf die     Ali-          streifkante        erfolgt,    wird gleichzeitig der       Abstand        zwischen    der     Abstreifkante    und  dem     Stapeltiseb    derart vergrössert, dass    der Stapel noch entnommen werden kann.

    Insbesondere bei, empfindlichen Gegen  ständen, wie zum Beispiel Backwaren; oder  dergleichen, hat dies den Vorteil, dass wäh  rend der Entnahme selbst. der der     Abstreif-          kante        zunächstliegende    Gegenstand nicht mehr  oder nur in geringem Masse einem Druck       und    damit der     Gefahr    einer Beschädigung  ausgesetzt. ist.  



       Vorteilhafterweise    können die     Abstreif-          kante        und    der Tisch     derart    miteinander ge  koppelt sein, dass der Tisch durch     Bewegung     der     Abstreifkante    nach oben bzw. in der Ent  nahmerichtung nach unten bewegbar ist. Da  durch wird in einfacher Weise ohne eine zu  sätzliche Bewegung der     Abstreifkante    der  Abstand zwischen ihr und dem Stapeltisch  vergrössert.  



  Auf den Zeichnungen ist eine     Ausfüh-          rUngsform    der Abteil-     und    Entnahmevorrich  tung nach der Erfindung in zwei verschie  denen     Stellungen    beispielsweise schematisch  dargestellt.  



       Fig.1    zeigt die Vorrichtung vor der Ent  nahme eines Stapelteils.  



  Fis, ? zeigt die     Vorlichtulig    während  der Entnahme eines Stapelteils.  



  Auf einem Tisch 1 sind Gegenstände v     er-          sehiedener    Dicke, zum     Beispiel-2,    3, 4,     stapel-          förmig    angeordnet. Es kann sieh bei den Ge  genständen beispielsweise um Kekse handeln. .  



       -Durch.    einen Stempel 5 können die vier-un-           tersten    Kekse 2-3 seitlich ausgestossen wer  den. Auf der andern Stapelseite ist eine     Ab-          streifkante    6 angeordnet, die an einem Hebel 7  angebracht ist. Der Hebel 7 ist um eine  Achse 8 schwenkbar. An seinem andern Ende  ist der Hebel 7 mit einem Zapfen 9 versehen,  um den ein     Winkelhebel    10     schwenkbar    ist.  Der Hebel 10 stösst mit seinem einen Schen  kel gegen einen Anschlag 11. Der andere  Schenkel des Hebels 10 ist mit einem Zapfen  12 verbunden, der in einem Schlitz 13 im  Fuss 14 des Tisches 1 gleitet und auf dem  der Tisch ruht.  



  Unterhalb     des    Fusses 14 des Tisches 1 ist  ein Hebel 1'5 angeordnet, der durch eine       Nockenscheibe    17 um eine Achse 16     geschwenkt     werden kann. Auf den     intern    'Teil des  Hebels 7 wirkt eine Druckfeder 18 ein.  



  Wenn der Stempel 5 gegen den Stapel  teil 2-3 drückt, so wird dieser unter den  darüber gelagerten Keksen 4 seitlich heraus  geschoben, wenn die Dicke dieses Stapelteils  gleich dem Abstand zwischen dem Tisch. 1  und der     Abstreifkante,    6 oder geringer als  dieser ist. Ist der Stapel infolge der unter  schiedlichen Dicke der einzelnen Kekse dicker,  als dies dem     Abstand    zwischen     Abstreifkante     und     Tisch    entspricht, so wird die     Abstreif-          kante    6 durch die vordere Kante des Kekses  3 etwas nach oben und aussen geschwenkt.

    Dadurch wird gleichzeitig der Hebel 10 von  dem Anschlag 11 abgehoben und derart.     be-          wegt,    dass sich der untere Teil des Hebels 7  und der mit dem Tisch 1 verbundene Schen  kel des Hebels 10 einer Geraden nähern.  Da die Höhenlage des Tisches 1 durch den  Zapfen 12     begrenzt    wird, senkt sich beim  Ausschwenken der     Abstreifkante    6 der Tisch  selbsttätig, so dass der Keks 3 unter der     Ab-          streifkante        vorbeigleiten    kann.  



  Nach Entnahme des Stapelteils 2-3, das  heisst gleichzeitig mit. dem Zurückgehen des  Stempels 5, wird der Hebel 15 durch die       Noekenscheibe    17 angehoben. Dadurch wird  gleichzeitig der Tisch 1 etwas nach oben be  wegt, so dass er nicht mehr auf dem Zapfen  12     ruht.    Infolge des Gewichtes des Hebels 7  und der     Abstreifkante    6 wird nunmehr auch    der Hebel 10     zurüekgesclr#%verrkt,    bis er an den  Anschlag 11 stösst. Gleichzeitig wird damit  der Tisch 1 um das vorher gesenkte Mass  angehoben. Die Bewegung des Hebels 7 kann  noch durch die Feder 18 unterstützt werden.  



  Die     Abstreifkante    kann um eine über ihr,  vorzugsweise etwa. in der Ebene des Stapel  randes, angeordnete Achse schwenkbar und  über einen Hebel mit einem beweglich an.  dem Tisch angebrachten Hebel, durch den  dieser in senkrechter     Richtung    bewegbar ist,  derart drehbar verbunden sein, dass sieh die  beiden Hebel bei Schwenkung der     Abstreif-          kante    nach aussen bzw. oben einer Geraden  nähern. Eine derartige Vorrichtung ist rela  tiv einfach in der Herstellung und nimmt.  nur einen sehr     geringen        Raum    ein.

   Trotz  dem wird dadurch eine einwandfreie Ent  nahme einer bestimmten Anzahl von Gegen  ständen     verschiedenster    Dicke innerhalb eines  bestimmten Spielraumes ermöglicht.  



  Auch der Tisch kann nach dem Ausschwen  ken der     Abstreifkante    und Entnahme des  Gegenstandes bzw. des Stapelteils vorzugs  weise nach Anheben durch einen mittels       Noekenselreibe    angetriebenen Hebel durch das  Gewicht der     Abstreifkante    und der damit  verbundenen Hebel bzw. durch Einwirkung  einer Feder abwärts bewegbar sein. Das Ge  wicht der     Abstreifkante    und der Hebel bzw.

    der Druck oder Zug der auf diese einwir  kenden Feder muss so bemessen sein, dass zwar  bei     Rückführung    des Tisches in seine     Aus-          gangsstellung    durch die Einwirkung des mit  der     Nockenseheibe        betätigten    Hebels eine  rückläufige Bewegung ausgeführt wird, dass  aber während der Entnahme des Stapelteils  kein Druck     auf    den zuoberst liegenden     CTe-          genstand    ausgeübt wird.

   Bei     verhältnismässig     grosser Veränderung des Abstandes zwischen       Abstreifkante    und Gegenstand wird dieser       Druelz    bereits weitgehend dadurch vermie  den, dass sieh die Hebel einer Geraden nä  hern und erst durch ein Anheben des Tisches  sich wieder in ihre Ausgangsstellung zurück  bewegen können. Bei kleinen Veränderungen  des Abstandes ist der ausgeübte Druck ohne  hin, wenn überhaupt. vorhanden, sehr gering,      da. ja gleichzeitig der Tisch nach abwärts  bewegt worden ist.  



  Die Abteil- und Entnahmevorrichtung  kann für Gegenstände beliebiger Art.     veiiven-          det    werden, wobei, wie bereits erwähnt, so  wohl einzelne Gegenstände als auch eine be  stimmte Anzahl von Gegenständen zusammen  entnommen werden können.

Claims (1)

  1. PATENTAN@SPR.UCH Abteil- und Entnahmevorrichtung für wenigstens einen von stapelförmig angeord neten Gegenständen von voneinander ab weichender Dicke, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen Stapeltisch (l.) und Abstreifkante (6) durch Einwirkung des zu entnehmenden Gegenstandes oder Stapelteils (2-3) auf die Abstreifkante (6) und die dadurch. bewirkte Regelung der Tisch höhe selbsttätig einstellbar ist. UNTER.A\TS'PRrCHE 1.
    Abteil- und Entnahmevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Abstreifkante (6) und Tisch (1) derart mit- einander .gekoppelt sind, dass der Tisch (1) durch Bewegung der Abstreifkante (6) nach oben bzw. in der Entnahmerichtung und nach unten bewegbar ist.. 2.
    Abteil- und Entnahmevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Abstreifkante (6) um eine über ihr etwa in der Ebene des Stapelrandes angeordnete AYe (8) schwenk bar und über einen Hebel (7) mit einem be weglich an dem 'Tisch (1) angebrachten Hebel (10), durch den dieser in senkrechter Rich tung bewegbar ist, derart drehbar verbun den ist, dass sieh die Bewegung der beiden Hebel (7 und 10) bei Schwenkung der Ab- streifkante (6) einer Geraden nähert.. 3.
    Abteil- und Entnahmevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 imd 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Tisch (1) nach dem Ausschwenken der Abstreif- kante (6) nach Anheben durch einen mittels Noekenseheibe (17) angetriebenen Hebel (15) durch das Gewicht. der Abstreifkante (6) und der damit verbundenen Hebel (7 und 10) durch Federdriiek aufwärts bewegbar ist.
CH320286D 1953-05-15 1954-03-08 Abteil- und Entnahmevorrichtung CH320286A (de)

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