CH320184A - Gleisanlage für elektrische Bahnen - Google Patents
Gleisanlage für elektrische BahnenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60M—POWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
- B60M3/00—Feeding power to supply lines in contact with collector on vehicles; Arrangements for consuming regenerative power
- B60M3/04—Arrangements for cutting in and out of individual track sections
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- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
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Description
Gleisanlage für elektrische Bahnen In der Praxis ergibt sich gelegentlich die Notwendigkeit, gewisse .Streckenabschnitte von elektrischen Bahnen durch Triebfahrzeuge be fahren zu lassen, die mit verschiedenen Strom arten (Stromarten unterschiedlichen Strom typs und gleiche Stromtypen aber ungleicher Spannung) betrieben werden. Das bereitet einige Schwierigkeiten, wenn die Stromzufüh rung durch Fahrleitungen erfolgt. Es ist be kannt, in derartigen Fällen, mehrere Fahrlei tungen so anzuordnen, dass jede derselben durch ihre Lage vor einer Berührung mit dem Stromabnehmer von Fahrzeugen für eine an dere Stromart oder Spannung geschützt ist. Eine zweite Möglichkeit besteht darin, für beide Stromarten in dem genannten Strecken abschnitt die gleiche Fahrleitung zu verwen den. Alsdann müssen geeignete Umschaltvor- richtungen vorgesehen sein, über welche der betreffende Abschnitt der Fahrleitung jeweils an die erforderliche Stromquelle angeschlos sen wird. Der Erfindung liegt die Aufgabe 7,u -runde, eine Gleisanlage der genannten Art so auszubilden, dass Betriebsstörungen durch eine fehlerhafte Steuerung der Weichen oder eine falsche Anschaltung der Fahrleitung mit Sicherheit vermieden werden. Zu diesem Zweck ist die Gleisanlage so ausgebildet, dass mit der Freigabe des Fahrweges für ein. Fahr zeug durch Einstellung von Anlageteilen, z. B. der Weichen und/oder der Signalanlage, automatisch auch .die Fahrleitung in dem zii befahrenden Streckenabschnitt auf dieselbe Stromart geschaltet wird, mit welcher der Abschnitt betrieben wird, in dem sich das Fahrzeug befindet. Der gleiche Zweck kann auch erreicht werden, wenn die Steuerung der Weichen und die Umschaltung des Fahr stromes gemeinsam und zwangläufig gleich zeitig von einem Stellwerk aus erfolgt. In vielen Fällen wird es auch schon aus reichend sein, wenn die Betätigung eines die Einfahrt in einen Streckenabschnitt freige benden Signals zwangläufig verhindert wird, solange der zu befahrende Abschnitt nicht an derselben Stromart. liegt wie der zu ver lassende. Ferner ist es zweckmässig, die das innzuschaltende Fahrleitungsstück mit den verschiedenen Strömen speisenden Schalter so gegeneinander zu verriegeln, dass sieh je weils nur einer der Schalter in Einschaltstel lung befinden kann. Eine derartige Verriege lung kann auf elektrischem oder auch auf mechanischem Wege erfolgen. Die einzelnen Teile können durch ein Gestänge, durch Druckluftleitungen oder in ähnlicher Weise miteinander gekuppelt sein. Um zu verhindern, dass die Trennung zwi- sehen den Fahrleitungsabschnitten durch mehrere untereinander verbundene Stromab nehmer eines Fahrzeuges überbrückt wird, werden zweckmässig zwischen dem umzuschal tenden Fahrleitungsstück und der Fahrlei tung der anschliessenden Strecke isolierte Fahrleitungsabschnitte angeordnet. Solche kurzen Streckenabschnitte können gegebenen falls von Fahrzeugen mit der ihnen innewoh nenden lebendigen Kraft durchfahren wer den. Gegebenenfalls kann das isolierte Fahr leitungsstück aber auch zwangläufig unter Spannung. gesetzt werden, wenn die anschlie ssenden Fahrleitungen an dieselbe Spannung gelegt sind. Es empfiehlt sich, die Umschaltvorrich- tung der Fahrleitung für den Streckenab schnitt, der wahlweise von den Fahrzeugen für die verschiedenen ,Stromarten oder Span- nungen befahren werden soll, durch ein Gleis relais oder ein Achszählwerk zu sperren, so lange der Gleisabschnitt besetzt ist. Verlässt dann das Fahrzeug diesen Abschnitt, so wird automatisch die Sperrung beseitigt. Vorstehend ist lediglich das Prinzip ange geben, durch welches die gewünschte Siche rung erreicht wird. Für die bauliche Ausge staltung sind sehr viele Möglichkeiten gege ben. Insbesondere kann die Kupplung zwi- schen den Weichen und den elektrischen Schaltern unmittelbar oder mittelbar über das Stellwerk bzw. die Signaleinrichtung wahl weise auf mechanischem, hydraulischem oder pneumatischem Wege erfolgen. Die genannten Teile können aber auch auf elektrischem oder magnetischem Wege miteinander verbunden sein. Schliesslich sind Kombinationen der ge nannten Kupplungsverfahren möglich.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gleisanlage für elektrische, von einer Fahrleitung gespeiste Bahnen, die strecken weise von Fahrzeugen befahren werden, wel che nicht für dieselbe Betriebsstromart einge richtet sind, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Freigabe des Fahrweges für ein Fahrzeug durch Einstellung von Anlageteilen automa tisch auch die Fahrleitung in dem zu befah renden Streckenabschnitt auf dieselbe Strom- art geschaltet wird, mit welcher der Abschnitt betrieben wird, in dem sich das Fahrzeug be findet. UNTERANSPRÜCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Weichen und Fahrstrom gemeinsam und zwangläufig gleich zeitig von einem Stellwerk aus steuerbar sind. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Betätigung eines .die Einfahrt in, einen Streckenabschnitt freigebenden Signals zwangläufig verhindert ist, solange der zu befahrende Abschnitt nicht an derselben Stromart liegt wie der zu ver lassende Abschnitt.3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die das umzu schaltende Fahrleitungsstück mit den ver schiedenen Strömen speisenden Schalter so gegeneinander verriegelt sind, d.ass sich jeweils nur einer der Schalter in Einschaltstellung befinden kann. 4.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem um- zuschaltenden Fahrleitungsstück und dem Fahrleitungsstüek der anschliessenden Strecke isolierte Stücke Fahrleitung angeordnet sind, die verhindern, dass die Trennstelle zwischen den Fahrleitun,gsstücken durch mehrere un tereinander verbundene Stromabnehmer eines Fahrzeuges überbrückt wird. 5.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das isolierte Fahr leitungsstück zwangläufig unter Spannung ,gesetzt wird, wenn die anschliessenden Fahr leitungen durch dieselbe Stromart gespeist sind. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, ,dass die Umschaltvor richtung für die Fahrleitung gesperrt ist, solange der zugehörige Gl.eisabsehnitt besetzt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH320184T | 1954-03-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH320184A true CH320184A (de) | 1957-03-15 |
Family
ID=4497906
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH320184D CH320184A (de) | 1954-03-29 | 1954-03-29 | Gleisanlage für elektrische Bahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH320184A (de) |
-
1954
- 1954-03-29 CH CH320184D patent/CH320184A/de unknown
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