Einrichtung zum selbsttätigen Regeln einer Gleichspannung auf einen zwischen zwei Grenzwerten liegenden Sollwert Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung zum selbsttätigen Regeln einer Gleichspannung auf einen zwischen zwei !.renzwerten liegenden Sollwert.
Es sind bereits mehrere derartige Einrich tungen, insbesondere zur Verwendung mit. g-alvanisehen Bädern, bekanntgeworden, doch Sind sie bisher mit verschiedenen Nachteilen hehaftet gewesen, die sieh im Betrieb lind beim Einstellen des gewünschten Sollwertes der Spannung ungünstig auswirlden.
Die Einrichtung gemäss der Erfindung zeichnet sich gegenüber dem Bekannten dia:- dureh aus, d@ass ein auf die untere Grenzspan nung reagierendes Relais vorhanden ist, das einen zur Gleieh:
spannungsregelung dienenden Servomotor im Sinne der Spannungserhöhung einschaltest, wenn die Gleichspannung tiefer als der untere Grenzwert ist., und au,sschaltet, wenn der Sollwertbereich erreicht isst., und dass ein zweites, auf die obere Grenzspannung re-- a-ierendes Relais vorhanden ist, welches den Servomotor im Sinne der Spannungsernie<B>d</B>ri gung einschaltet, wenn die G1eie11spannimg den obern Grenzwert übersteigt, und so lange laufen lässt, bis die Gleichspannung tiefer als der untere Grenzwert gesunken ist.,
worauf dss erstgenannte Relais den Drehsinn des Servomotors wieder unuschaltet, derart., dass die (ileiebspannung immer von unten her auf den Sollwert. eingeregelt wird. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in der beigefügten Zeichnung veranschaulicht.
Es zeigt.: Fig.l dass elektrische Schaltschema einer Einrichtung mit einer regelbaren Gleichstrom quelle und einem automatischen Spannungs regler, wobei alle Reilais in stromlosem Zu stand dargestellt sind und die von Hand zu betätigenden Schalter eine Stellung einneh men, welche die selbsttätige Spannungsrege lung gestattet, Fig. 2 einen Schaltersatz der Einrichtung in einer Stellung' bei welcher unter Ausschal tung der Automatik eine Erhöhung der Gleich spannung stattfindet.,
Fig.3 den gleichen Schaltersatz in einer andern Stellung, bei welcher unter Ausschal tung der Automatik eine Erniedrigung der Gleichspannung erfolgt., Fig. 4 einen andern Schaltersatz der Ein richtung in einer Stelllulg, bei welcher die willkürliche Spannungsregelung mittels des oben genannten Schaltersatzes möglich ist.
Fig. 5 einen weiteren Schaltersatz der Ein richtung in einer Stellung, die zum Eins:tel#len eines Vorschaltwiderstandes auf die Anzugs spannung des einen, auf die untere Span nungsgrenze reagierenden Relais dient, und Fig.6 den gleichen Schaltersatz in, einer andern Stellung, .die zum Einstellen eines Vorschaltwiderstandes auf d.ie Abfallspan nung dieses Relais dient.
In Fig. 1 bezeichnet 11 einen elektrischen Antriebsmotor, der eine Gleiehstromdynamo- maschine 12 antreibt. Die Dynamomaschine 12 weist eine Erregerwicklung 13 auf, die aus einer Batterie 14 gespeist, wird. Im Erreger- stromkreis ist ein Regler 15, 16 eingeschaltet, der mehrere Widerstände 15 und ein schwenk bares Schaltsegment 16 aufweist, mit dessen Hilfe mehr oder weniger der -Widerstände 15 miteinander parallel geschaltet werden kön nen.
Das Schaltsegment 16 ist mit einem Servomotor 1.7 gekuppelt, welcher drei An- selilussklemmen 18, 19 und 20 aufweist. und vorwärts oder rückwärts drehen kann, je nachdem, ob die Speisespannung an die Klem men 18 und 19 oder 19 und 20 angelegt wird. Die von der Dynamomaschine 12 erzeugte Gleichspannung kann an Klemmen 21 lind 22 abgenommen werden.
Die Klemme 21 ist mit einer Anschluss- kl@emme 23 direkt verbunden, während die Klemme 22 mit einerAnschlussklemme 24 über einen Regler 25, 26 in Verbindung steht. Die ser weist mehrere Widerstände 25 und ein drehbare>> Schaltsegment 26 auf, mit dessen Hilfe mehr oder weniger der Widerstände 25 miteinander parallel geschaltet werden kön nen. 7u seinem Beweg=ungsantrieb ist. das Schaltsegment 26 mittels eines Getriebes mit.
einem Servomotor 27 gekuppelt, welcher drei Anschlussklemmen 28, 29 und 30 aufweist. Wenn man eine Speisespannung an die Klem men 28 und 29 anlegt, dreht der Motor 27 in der einen Richtung,, legt man die Speisespan nung aber an die Klemmen 29 und 30 an, so dreht der Motor in der andern Richtung. Dem Schaltsegment 26 sind drei Schalter 31, 32 und 33 zugeordnet, welche unter dem Ein fluss einer zugehörigen Feder bestrebt sind, die dargestellte Stellung einzunehmen.
Durch da#, Schalt>segnient selbst, oder einen mit. ihm gekuppelten Teil lässt :sich der Schalter 33 in die andere Schaltstellung umlegen, wenn sämtlielie der Widerstände 25 parallel geschal tet sind und, der Bereich des Reglers 25, 26 im Sinne der Spannungserhöhung erschöpft ist.
Analog lässt sich der Schalter 32 in die andere Schaltstellung umlegen, wenn das Schaltsegment 26 eine Lage einnimmt, bei wel cher nur noch ein einziger Widerstand 26 mit demselben in Verbindung ;steht, d.. h., wenn der Regelbereich im Sinne der Spannungs erniedrigung erschöpft ist. Der Schalter 31 wird dann geöffnet, wenn das Segment. 26 noch etwas weiter im Sinne der Spannungs erniedrigung dreht. Ein Druckknopfschalter 31 ist dein Schalter 31 parallel geschaltet.
Die Einrichtung weist ferner einen Satz A mit mehreren Sehaltern 1 ... 6 auf, die mit Hilfe einer gemeinsamen Nockenwelle oder c1ergleichen wahlweise in die Stellung uemä1-.; Fig. 1, Fig.2 oder Fig. 3 gebracht werden können.
Im folgenden werden die einzelnen Schalter des Satzes A. mit Al <B>...</B> z16 bezeich net. Sie erniögliehen, den Servomotor 27 für Links- oder Rechtsdrehung mit Anschlussklem- men 35 und 36 zu verbinden, welche mit einer Wecliselstroinquelle, z. B. dein Liclitstroinver- teilnetz, in Verbindung zit bringen sind.
Die Speisung des Servomotors 17 erfolgt ebenfalls über die Klemmen 35 und 36, teils mittels des Schaltersatzes A und teils über einen wei teren Schaltersatz B, der ebenfalls mehrere Schalter 1<B>...</B> 6 aufweist. Die einzelnen Schal ter des Satzes ss werden im folgenden mit <I>BI</I> ...B6 bezeichnet.
Sie sind durch eine ge- ineinsame Nockenwelle oder dergleichen be- tätigbar, derart, dass sie wahlweise in die Stel lung gemäss Fig.1 oder Fig. -1 gebracht- wer den können. Ein dritter Sehaltersat.z D weist. mehrere Schalter 1 ...10 auf, die mit. Hilfe einer Nockenwelle oder dergleichen wahlweise in die Stellung gemäss Fig. 1, Fig. 5 oder Fi-m-. 6 gebracht werden können.
Die einzelnen Schalter des Satzes D werden im nachstehen den mit. D1<B>...</B> D10 bezeichnet.
In der Einrichtung gemäss Fig. 1 sind vier Relais vorhanden, deren Spulen mit F,, F, G <I>und H</I> bezeichnet sind. Das Relais F weist einen Arbeitskontakt 37 und einen Ruhekon takt 38 auf, während das Relais F nur einen Arbeitskontakt 39 hat. Das Relais G ist mit einem ('in,#ehalt- und einem Ruhekontakt 40 bzw. 41 versehen und kann daher als Um- selitil.trelai,s bezeichnet werden.
Da,-, Relais H ist lecii,_#-licli ein Hilfsrelais mit einem Ruhe kontakt -12. Parallel zur Spule H ist, ein Kon- clensator -13 geschaltet, welcher ein verzögertes Abfallen dieves Relais bewirkt. In Verbindung mit den Relaiskontakten 39 und 41 sind Fun- k(@nlöselikondensatoren 44 und 45 vorhanden.
Die Relaisspule (T kann mittels des Relais kontaktes H42 und der Sehaltersätze A und B an die Wech8el,stroinklemnien 35 und 36 an- ,eehlossen werden.
Die Relai:sspnlen E und F hingegen können mit Hilfe des Kontaktes L40 und des Schaltersa.tze; D an die Gleieli.span- nungsklemmen 23 und 2-1 ange.schlo;ssen wer den, wobei jeweils zwei in Reihe liegende Vor widerstände 46 und 47 eingesehaltet ain:d. Diese beiden Widerstände .sind einstellbar.
Der eine Widerstand 47 macht nur einen Bruchteil des andern aus und dient zur Fein- i@eg-uliei#nn"-. An Stehle der Widerstände -16 und 47 können in den Erregerstromkreis des Relais E auch zwei andere Widerstände 48 und 49 eingesehaltet werden, die ebenfalls ein stellbar sind. Der eine Widerstand -19 der selben hat einen bedeutend kleineren Wert a15 der andere und dient zur Feineinstellung.
An die Wechselstromklemmen 35 und 36 ist ein Transformator 50 angeschlossen, der eine C,leiehriehteranordnung 51 in Briicken- sehaltung speist. Zur Glättung der entstehen den Hilfsgleieh.spannung ist ein Ladekonden- sator 52 vorhanden.
Die Relaisspule H ist mit tels des Kontaktes E38 an die erwähnte Hilfs spannung und an die Gleichspannung der Klemmen 23 und 24 angesehlossen, indem diese beiden (Tleich,c:pannungen in Reihe miteinan der geschaltet sind.
Zwischen dem +Pol der Gleiehrichteran- ordnung 51 und dein Sehalter Dl befinden sieh zwei in Reihe geschaltete -#Viderstäirde 53 und 54, deren letzterer einstellbar ist und mit, dem Widerstand 46 derart gekuppelt ist, dass der eine Widerstand jeweils im selben 11a13 abnimmt, wie der andere zunimmt und umge kehrt, wenn man die Widerstände 46 und 54 verändert. Ferner sind zwischen dem +Pol der Gleichriehteranssrdnung 51 und dem Schal ter D3 ebenfalls zwei in Reihe liegende 'Wider stände 55 und 56 vorhanden, deren letzterer verstellbar ist.
Er ist. mit. d em Widerstand 4.3 derart gekuppelt, dass beim Verstellen des, einen jeweils der andere im selben Hasse in umgekehrten Sinne verändert wird. Die Summe der 'Widerstände 46 und 54 ist, konstant., ebenso die Summe der Widerstände 48 und 56.
An die Schalter D5 und D10 ist ein Volt meter 57 angeschlossen, und zwischen den Schaltern D5 und D8 liegt ein Widerstand 58 und zwischen den Schaltern D9 und D8 ein Widerstand 59. Der Wert des Widerstandes 58 ist gleich dem, Widerstandswert der Relais spule F'.
Die Art und Weise, wie alle besehriebenen Elemente der Einrichtung miteinander 7us,9m- mengesehalt:et sind, ergibt sich am deutlich sten aus Fig.l und der nachfolgenden Be schreibung über die Gebrauches- und Wir- kungswei,ge der Einrichtung.
Es wird angenommen, dass der Regler 15, 16 etwa in der Mitte seines Regelbereiches sei und die Schaltersätze A, B und D die in Fig.1 gezeigte Stellung einnehmen. An den Kilem- rnen 23 und, 24 kann dann eine Gleiehspan- nung abgenommen werden, die selbsttätig auf einen zwischen zwei Grenzwerten liegenden Sollwert eingeregelt wird.
An der Kleinure 23 erscheint. der negative und an der Kleerune 24 der .positive Pol der Gleichsspannung. Der Ein fachheit wegen sei angenommen, dass die Widerstände 46 und 47 auf Null gestellt sind.
Die Relaisspule E ist dann unmittelbar mit den Gleichspannungsklemmen 23 und 24 ver bunden: Klemme 23 - Spule E - Kontakt. G40 Schalter D6 - Widerstände -17 und -16 - Schal ter B6 - Klemme 24. Die Spannung an den Klemmen 23 und 24 sei nun tiefer als der Soll wert, der z. B. zwischen 0,8 und 0,84 Volt. liegen soll. Das Relais E erhält Fehlstrom.
Das Relais H hingegen ist erregt: Klemme 23 - Gleichrichterano.rdnung 51 - Spule H - Kon takt E38 - Klemme 24. Durch den Kontakt H42 ist daher der Erregeistralnkreis de3 Re- la-is G unterbrochen. Auch der Erregerstrom kreis des Relais F ist, durch den Kontakt G40 unterbrochen.
Der Servomotor 17 steht still. Hingegen dmeht sieh der Servomotor 27 derart, dass das Segment. 26 mehr Widerstände 25 parallel schaltet und daher die Spannung an den Klemmen 23 und 24 steigt. Der Speisekreis des Motors 27 ist: Wechselstromklemme 35 - Schal ter A1 - Motorklemme 29 - Motorklemme 30 Schalter B4 - Ruhekontakt des Endschalters 33 - Kontakt G41 - Schalter B2 - Endkontakt 31 - Wechselstromkleinme 36.
Wenn die Gleiehspannun; an den Klem men 23 und 24 den untern Grenzwert von 0,8 Volt erreicht, zieht das Relais E an. Sein Kon takt<B>E38</B> unterbricht. den Stromkreis des Re lais H, so d@ass dieses mit, einer Zeitverzögerung abfällt, welche durch die Entladezeit des Kon- densators 43 gegeben ist.
Der Kontakt H42 schliesst den Erregerstromkreis des Reilais G: ZÄTechselst.romklemme 35 - Kontakt 11492 - Spule G - Sehalter B3 - Endsehalter 31 - W eehsel- stromklemme 36.
Das Relais G wird erregt und unterbricht. mit seinem Kontakt G41 den Stromkreis des Motors 27, so dass dieser still steht. Der Kon takt G40 ;schaltet die Widerstände 46 und 47 von der Rela@isspul:e E ab und verbindet sie mit der Relaisspule F. Der Erregerstromkreis des Relais F ist nim gleich wie vorher der jenige des Relais E war.
Das Relais F erhält aber nur Fehlstrom. Der Haltestromkreis des Relais E ist. wie folgt : Klemme 23 - Spule E Kontakt E37 - Schalter D7 - Widerstände 49 und 48 - Schalter B6 - Klemme 24. Die Wider stände 48 und 49 sind derart eingesteint, dass jetzt ein schwächerer Strom durch die Relais spule F fliesst., der das Relais in Erregung zu halten vermag, solange d-ie Spannung an den Klemmen 23 und 24 den untern Grenzwert von 0,8 Volt übersteigt. Diese Spannung isst jetzt auf ihrem Sollwert.
Wenn aus irgendeinem Grunde die Gleich- gpannung wieder unter den Wert, von 0,8 Volt. sinken würde, z. B. durch Zunahme der an die Klemmen 23 Lund 24 angeschlossenen Last, so wird das Relais E entr egt, rund es stellt sieh wieder der eingangs angenommene Schaltungs zis tand ein., bei welchem der .Servomotor 27 im Sinn der Spannungserhöhung dreht.
Steigt jedoch aus irgendeinem Grund die Spannung an den Klemmen 23 und 24 über den Sollwertbereich 0,8 bis 0,84 Volt an, so wird beim Erreichen des Spannungswertes 0,84 Volt das Relais F erregt. Sein Kontakt F39 schliesst den Stromkreis des Servomotors 27: Wechselstronikleninie 3:5 - Schalter t11 Motorklemme 29 - Motorklemme 28 - Kontakt F39 - Ruhekontakt des, Schalters 32 - Schal ter B3 - Schalter 31 - Weehselstromklemme 36.
Der Motor 2 7 dreht .sieh nun im Sinne der Spannungsernie.drigung,wobei <B>das</B> Schaltseg ment. 26 immer weniger Widerctände 25 par allel schaltet. Dadurch sinkt die Gleichspan nung an den Klemmen 23 und 24.
Da die Ab fallspannung des Relais F tiefer als 0,8 Volt liegt, wird beim Erreichen dieses untern Grenzwertes der Spannring das Relais E ent- regt. Dann stellt sieh wieder der zuerst. an genommene Betriebszustand ein, indem nach einander das Relais H erregt und das Relais G entregt wird und das Relais E entregt bleibt.
Der Servomotor 27 dreht dann im Sinne der Spannungserhöhung, bis der Wert. von 0,8 Volt überschritten und das Relais E wieder erregt wird.
Aus der vorstehenden Besehreibung ist da her ersiehtlieh, dass beim überschreiten des obern Grenzwertes 0,84 Volt die Cxleiclispan- n:tmg der Klemmen 23 und 24 ziinäehst tiefer als der untere Grenzwert 0,8 Volt abgesenkt und anschliessend von unten her auf den Soll wert geregelt wird.
Dies hat den Vorteil, dass nur ein einziges Relais, nämlich das Relais E, jeweils so umgesehaltet werden muss, dass es bei gleicher Spannung erregt wird und ab fällt, während das andere Relais F nur bei der obern Grenz pannung erregt werden muss, aber bei einer viel tieferen Spannung wieder abfallen kann. Ausserdem ergibt. sich bei der Rgelring von mir einer Seite her an sich eine.
grössere (@lenauigkeit, wie auch auf nieehani- schem Gebiet allgemein bekannt ist.. Wenn bei der beschriebenen automatischen Regelung im Sinne der Spannungserhöhung das Schalt- seginerit 26 seine Endstellung erreicht., bevor die Gleichspann ung an den Klemmen 23 und 24 auf den Sollwert gestiegen isst, so wird der Endschalter 33 selbsttätig umgelegt.
Dadurch wird der Stromkreis des Servomotors 27 für die Spannungserhöhung unterbrochen und fol gender Stromkreis geschlossen: Wechselstrom- klemme 35 - 11Totorkontakt 19 des Servomotors 17 - :
1-Iotorkontakt 20 - Arbeitskontakt cles Endschalters 33 - Relaiskontakt. G41. - Sehalter B'2 - Endkontakt 31. - Wechselstromklemme 36. Deshalb beginnt der Servomotor 17 so zu drehen, dass das Schaltsegment 16 des Regler 15, 1.6 mehr Widerstände 15 parallel schaltet.
Dadurch wird die Erregung der Dynamo- maschine 12 erhöht, was eine Steigerung der Gleichspannung an den Klemmen 21 und 22 und somit auch an den Klemmen 23 und 24 zur Folge hat. Wenn diese Spannung den un tern Ixrenzwert erreicht, wird das Relais E und nachher das Relais G erregt, wobei dessen. Kontakt<B>G41</B> den Stromkreis des Motors 17 unterbricht.
Wenn bei der selbstt.ät,igen Regelung im Sinne der Spannungserniedrigung das Selialt- segment 26 seine Endlage erreicht, so wird antoniatiseh der Schalter 32 umgelegt,
wobei der Speisestromkreis des Motors 27 unterbro ehen und dafür der Servomotor 17 im Sinne der Spannungserniedrigung eingesehal.tetwird Weeliäelstromklemnie 3 5 - Motorklemme 19 - Motorklemme 18 - Sehalter B5 - Arbeitskon takt des Endsehalters 32 - Schalter B3 - End- seha.lter 31 -Weeliselstroniklem.me 36.
Dadurch wird die Spannung an den Klemmen 21 arid \.?2 und somit aueli an den Klemmen 2:3 und 24 erniedrigt.
Wün"seht man, dass die automatische Span- nungsregelung auf einen höheren Sollwert Ntattfinde, so kann dies durch andere Einstel- lung der Widerstände 47 und 46 bzw. 48 und 111 erreicht werden.
Die Differenz zwischen der gewünschten untern Grenzspannung und 0,8 Volt wird dann in den beiden Widerstän den 46 und 47 vernichtet.
Die beiden andern Widerstände 48 und 49 müssen jeweils auf einen etwas höheren Widerstandswert einge- stellt werden alls die Widerstände 46 und 47, damit das Relais E bei der gleielien oder wenigstens angenähert gleichen Spannung an den Klemmen 23 und 24 abfällt, wie es, erregt worden ist.
Die Einstellorgane der Wider stände 46 und 48 können direkt in Spannungs- einheiten geeicht sein. Das Voltmeter 57 ist bei der automatischen Spannungsregelung über die Schalter D4 und D10 an die Klem men 23 und 24 angeschlossen.
Das Einstellen der Widerstände 46, 47, 48 und 49 kann wie folgt geschehen: Man stellt zunächst den Schaltersatz B in die in Fig.4 gezeigte Stellung, bei welcher alle Schalter offen sind mit Ausnahme des Schalters B1. Die automatische Regelung ist daher ausser Betrieb gesetzt.. Ferner bringt man zunächst dien Schaltersatz D in die Stellung gemäss Fig. 5. Jetzt kann die Einstellung der Wider stände 46 und 47 vorgenommen werden.
Es bildet sich der Stromkreis: +Pol der Gleich- riehteranordmung 51 - Widerstände 53 und. 54 - Schalter Dl. - Widerstände 46 und 47 Schalter D8 - Widerstand 58 - Schalter D5 --Pol. der Gleiehrichteranordnung 51. In die sem Stromkreis bildet, .der Widerstand 58 einen Ersatz für die Spule des Relais E.
Das Voltmeter 57 ist an die Widerstände 46, 47 -und 58 angeschlossen, also an die analoge Stelle wie im Betriebsfall, wo es an den Klem- inen 23 und 24 angeschlossen ist und parallel zu den Widerständen 46 und 47 und nur Re laisspule E liegt.
Dureli Verstellen der Wider stände 46 und 54 lässt sich der gewünschte -untere Grenzwert der zii regelnden Gleich spannrurg an Hand des Voltmeters einstellen. Da der gesamte Widerstand im Stromkreis konstant ist (der Widerstand 47 ist v erna.ch- lässigbar), so ergibt sieh ein konstanter Strom im Messkreis, was, wie bereits erwähnt.,
die Eichung des Widerstandes 46 in Spannungs einheiten ermöglicht.
haehher bringt man den Schaltersatz D in die in Fig. 6 gezeigte Stellung. Jetzt ergibt sich folgender Messkreis: +Pol der Gleichrich- teranordnung - Widerstände 55 und 56 - Seha.lter D3 - Widerstände 48 und 49 - Schal ter D9 - Widerstände 59 und 58 - Schalter <I>D5</I> - --Pol der Gleielirichteranordnung 51. Das Voltmeter 57 ist an die Widerstände 5$, 59, 48 und 49 angeschlossen.
Man stellt nun die Widerstände 56 und 48 bzw. 49 derart ein, dass am Voltmeter 57 wieder die gleiche Spannung entsteht, wie im vorigen Fall. Der zusätzliche Widerstand 59 berücksichtigt den Unterschied zwischen der Erreg2ings= und der Abfall,Q.pannung des Relais E.
Wenn der Schaltersatz B die Stellung nach F'ig. 4 und der Sehaltersatz D in die Stellung gemäss Fig.1 gebracht, sind, dann kann durch Betätigung des Schaltersatzes A auch eine willkürliche Veränderung der Gleichspannung an dien Klemmen 23 und 24 herbeigeführt wer den. Bringt man den Schaltersatz r1 z..
B. in die Stellung gemäss Fig. 2, so wird- folgender Stromkreis geschlossen: Wechselstroml,:lemme 35 - Schalter B1 - Motorklemme 29 des Servo motors 27 - Motorklemme 30 - Schalter A2 - Endschalter 33 - Schalter < 13 - Wechselstrom klemme 36.
Der Servomotor dmeht sieh daher im Sinne einer Spannungserhöhung an den Klemmen 23, 24, wobei, wenn der Regler 25, 26 seine obere Endlage erreicht, mittels des Endsehalters 33 der Stromkreis des Motors 27 selbsttätig trnterbroehen wird, ohne dass dies mal der Servomotor 17 in Betrieb gesetzt wird.
Bringt man den Schaltersatz A in die Stel lung gemäss Fig. 3, so ergibt. sich ein Strom kreis: Wechsalstromklemme 35 - Schalter Dl. Motorklemme 29 des Servomotors 27 - -Motor klemme 28 - Sehalter !15 - Endschalter 32 Schalter -46 - Endschalter 31 - Wechselstrom klemme 36.
Der Servomotor 17 dreht ;sich nun im Sinne einer Spannungserniedrigung an den Klemmen 23 und 2-1. Wenn das Seha.ltsegment 26 seine untere Endlage erreicht, -wird .der Schalter 32 umgelegt, was aber auf den Lauf des Motors 27 ohne Einfluss ist, da dann dier Schalter t1-1 an Stelle des Schalters A5 den Stromfluss übernimmt.
Das Segment 26 dreht daher weiter, bis der Endschalter 31 betätigt wird, was die Unterbrechung des Speisestrom kreises des Motors 27 zur Folge hat. Das Schaltcegnent 26 hat. nun die Verbindung zwi- cehen .den Klemmen 22 und 24 v öllig unt.er- broelten. Die Einrichtung ist dann bis auf den Motor 11 ausser Betrieb gesetzt.
Um die Ein- richturig wieder in Betrieb nehmen zu können, muss der Schaltersatz A. in die Stellung gemäss Fig.1 oder gemäss Fig. 2 gebracht. werden und der Druckknopf 34 so lange betätigt werden, bis das Segment 26 aus dem Bereich der End schalter 31 und 32 herattsgeclreltt hat.
An d,i.e Klemmen 23 und 24 kann irgend ein Gleichstromverbraucher angeschlossen wer den, z. B. ein galvanisches Bad.
An Stelle der gezeichneten Dynamoma schine 12, 13, mit Fremderregung, könnte selbstverständlich auch eine solche mit. Selbst erregung vorhanden sein, wobei der Regler 15, 1.6 den Nebenschlusswiderstand der Maschine beherrschen würde.
An Stelle der Umforntergruppe 11-16 kann aber auch ein Gleiehricht.er mit primär- seitigem Regeltransformator vorhanden sein, wobei die Regelung des Transformators mit Hilfe de Servomotors 1.7 erfolgt.