CH316728A - Vorrichtung zur Herstellung von Kalkstickstoff aus Calciumcarbid und Stickstoff - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Kalkstickstoff aus Calciumcarbid und StickstoffInfo
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Description
Vorrichtung zur Herstellung von Kalkstickstoff aus Calciumcarbid und Stickstoff Um die Herstellung von Kalkstickstoff aus Calciumcarbid und Stickstoff kontinuierlich vornehmen zu können, ist es bereits vorge schlagen, die Umsetzung der Ausgangsmate rialien in einer Drehtrommel vorzunehmen. Dabei zeigt. es sich, dass das Material, unab- hängig von der Korngrösse des Ausgangs materials, stark zum Zusammenbacken neigt. und das Reaktionsprodukt zur überführung in ein Handelsprodukt nachbearbeitet werden muss. Man hat zwar schon vorgeschlagen, in der Trommel Stauringe anzuordnen, um so eine Anreicherung von Umsetzungsprodukten her beizuführen, in denen das umzusetzende Car bid eingebettet. ist, also verhältnismässig ver dünnt vorliegt. Derartige Anreicherungen, unter Verwendung von Stauringen, können aber nicht, zum Ziele führen, weil, zufolge der gleichförmigen Drehung der Trommel und des verschiedenen spezifischen Gewichtes des Kalkstickstoffes und des Carbides, eine Ent mischung stattfindet. Das'Umsetzungsprodukt, nämlich der Kalkstickstoff, der leichter ist, wird sich in der Anreicherungszone oben be finden und somit den Zutritt. des Stickstoffes zum darunterbefindlichen Carbid erschweren oder überhaupt ausschliessen. Dem trägt die vorliegende Vorrichtung dadurch Rechnung, dass das Starorgan der Trommel durch eine auf der Trommelfüll- Seite angeordnete Trommelausweitung gebil det ist, deren Achse zur Trommelachse im Winkel steht. Dabei ist es von besonderem Vor teil, wenn sieh: der Umfang der Ausweitung in Richtung der 'Trommel. erweitert.. Die beiliegende Zeichnung zeigt in Fig. 1 und ? zwei Ausführungsformen .einer erfin dungsgemässen, zur Durchführung des Ver fahrens bestimmten Trommel im Axialschnitt. Gemäss Fig. 1 besteht die Trommel aus einem metallischen Hohlzylinder 1 mit. Aus mauerung 2 und innerhalb dieser liegendem Schacht 3. Der Schacht ist. nächst seinem einen Ende mit einer Ausweitung 4 versehen, deren Achse zur Schachtachse 3 im Winkel steht und die die Anreicherung von Material ge stattet. Der Ausweitung 4 wird durch, eine Schnecke 5 Calciumcarbid, gegebenenfalls im Gemisch mit Kalkstickstoff, zugeführt. Im übrigen wird Stickstoff durch ein Rohr 6 eingeblasen. Vor Beginn der Tätigkeit wird die Ausweitung 4 mit dem Reaktionspro dukt, das heisst mit Kalkstickstoff, gefüllt und erhitzt, und zwar zweckmässiger mit staubförmigem Kalkstickstoff. An Stelle der Kalkstickstoffüllung lässt sich auch eine Fül lung eines andern solchen Stoffes -verwen den, der nicht in der Lage ist; an der Reak tion teilzunehmen. Man kann zum Beispiel die Ausweitung mit Kohlenstaub füllen, der, da Luftabschluss vorliegt, bei der Aufheizung nicht verbrennt. Stickstoff wird durch das Rohr 6 zugeführt. In der Ausweitung 4 wird das eingebrachte Bett in Form von Kalkstick stoff bzw. eines andern inerten Stoffes zu sammen mit dem zugeführten Carbid innig vermischt, eine Vermischung, die dadurch un terstützt. wird, dass die Achse der Ausweitung 4 zur Trommelachse im Winkel steht. Zu folge des Vorhandenseins einer grossen -Menge von Kalkstickstoff oder andern inerten Stof fen ist die Konzentration an vorhandenem Carbid verhältnismässig klein und die Tem peratur hoch, Umstände, die das Zusammen backen trotz des Vorliegens erhöhter Tem peraturen ausschliessen. Die Umsetzung des zu geführten Carbids wird in diesem Falle min- destens zu 80 % erfolgen, so dass das Bett im weiteren Verlauf des Verfahrens aus etwa 80 % Kalkstickstoff besteht. Der mit dem Carbid gegebenenfalls zuzu führende Kalkstickstoff hat nicht, die Auf gabe, die Konzentration des Carbids im Kalk stiekstoffbett der Ausweitung 4 merkbar zli verändern, sondern ist. aussehliesslieh dazu bestimmt, die Temperatur zu regeln, das heisst, dafür zu sorgen, dass eine Höchsttemperatur nicht überschritten wird. Im Schacht 3 findet anschliessend die U m- setzung der restlichen höchstens 20 % von Carbid statt, eine Umsetzung, die ein Zusam menbacken des gebildeten Kalkstickstoffes nicht mehr bedingt., da die Ca.rbidkonzentra- tion hier sehr klein ist. Während gemäss Fig.1 die Umfangswan dung der Ausweitung 4 ein Zylinder ist, des- sen Achse im Winkel zur Achse des Schach tes 3 steht, stellt gemäss der Ausführungs- form der Fig. ?: der Umfang der Ausweitung 4 einen Kegelabschnitt dar, dessen grösserer Durchmesser dem Schacht 3 zugekehrt. ist. Bei einer derartigen kegelförmigen Auswei tung wird eine besonders gute Durehmisehumg des Materials in dieser bewirkt. Es hat sich gezeigt, dass man selbst bei Verwendung von staubförmigem Carbid als Ausgangsmaterial und staubförmigem Kalk stickstoff als Füllmaterial ein staubförmiges Endprodukt erhält, das in dieser Form Han delsprodukt ist und als UnkraLitvertilgungs- mittel verwendet. werden kann, für -elches Kalkstickstoff bekanntlich in Staubform vor liegen muss, wenn er gut wirksam sein soll. Die Trommel läuft auf den Laufringen 7 und 8 Lind wird über das Zahnrad 9 ange trieben,
Claims (1)
- P ATE1 T A_1 SPRUCH Drehtrommel mit Stauorgan zur Herstel lung von Kalkstickstoff aus Caleiumearbid und Stickstoff, dadurch gekennzeichnet, dass das .Stauorgan durch eine auf der Trommel füllseite angeordnete Trommelausweitung ge bildet ist, deren Achse zur Trommelachse im Winkel steht. U\ TERA\ SPRU CH Drehtrommel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich der Umfang der Ausweitung in Richtung der Trommel erweitert.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH316728T | 1953-09-15 |
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|---|---|
| CH316728A true CH316728A (de) | 1956-10-31 |
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ID=4496500
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| CH316728D CH316728A (de) | 1953-09-15 | 1953-09-15 | Vorrichtung zur Herstellung von Kalkstickstoff aus Calciumcarbid und Stickstoff |
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| CH (1) | CH316728A (de) |
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1953
- 1953-09-15 CH CH316728D patent/CH316728A/de unknown
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