CH316728A - Vorrichtung zur Herstellung von Kalkstickstoff aus Calciumcarbid und Stickstoff - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Kalkstickstoff aus Calciumcarbid und Stickstoff

Info

Publication number
CH316728A
CH316728A CH316728DA CH316728A CH 316728 A CH316728 A CH 316728A CH 316728D A CH316728D A CH 316728DA CH 316728 A CH316728 A CH 316728A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
calcium
drum
carbide
nitrogen
calcium cyanamide
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Dr Kaess
Fischer Thomas
Goetzinger Franz
Hermann Dr Kronacher
Original Assignee
Sueddeutsche Kalkstickstoff
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sueddeutsche Kalkstickstoff filed Critical Sueddeutsche Kalkstickstoff
Publication of CH316728A publication Critical patent/CH316728A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01CAMMONIA; CYANOGEN; COMPOUNDS THEREOF
    • C01C3/00Cyanogen; Compounds thereof
    • C01C3/002Synthesis of metal cyanides or metal cyanamides from elementary nitrogen and carbides

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Carbon And Carbon Compounds (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Herstellung von Kalkstickstoff aus     Calciumcarbid    und Stickstoff    Um die     Herstellung    von     Kalkstickstoff    aus       Calciumcarbid    und Stickstoff kontinuierlich  vornehmen zu können, ist es bereits vorge  schlagen, die     Umsetzung    der Ausgangsmate  rialien in einer Drehtrommel vorzunehmen.  Dabei     zeigt.    es sich, dass das Material,     unab-          hängig    von der     Korngrösse    des Ausgangs  materials, stark zum Zusammenbacken neigt.  und das Reaktionsprodukt zur     überführung     in ein Handelsprodukt nachbearbeitet werden  muss.  



  Man hat zwar schon vorgeschlagen, in der  Trommel Stauringe anzuordnen, um so eine  Anreicherung von Umsetzungsprodukten her  beizuführen, in denen das umzusetzende Car  bid eingebettet. ist,     also    verhältnismässig ver  dünnt     vorliegt.    Derartige Anreicherungen,  unter     Verwendung    von Stauringen, können  aber nicht, zum Ziele führen, weil, zufolge der  gleichförmigen Drehung der Trommel und  des     verschiedenen    spezifischen Gewichtes des  Kalkstickstoffes und des     Carbides,    eine Ent  mischung stattfindet.     Das'Umsetzungsprodukt,     nämlich der Kalkstickstoff, der leichter ist,  wird sich in der Anreicherungszone oben be  finden und somit den Zutritt.

   des Stickstoffes  zum     darunterbefindlichen        Carbid    erschweren  oder     überhaupt    ausschliessen.  



  Dem     trägt    die vorliegende Vorrichtung  dadurch     Rechnung,    dass das Starorgan der  Trommel durch eine auf der Trommelfüll-    Seite angeordnete Trommelausweitung gebil  det ist, deren Achse zur Trommelachse im  Winkel steht. Dabei ist es von besonderem Vor  teil, wenn sieh: der Umfang der Ausweitung  in Richtung der 'Trommel.     erweitert..     



  Die beiliegende Zeichnung zeigt in     Fig.    1  und ? zwei Ausführungsformen .einer erfin  dungsgemässen, zur Durchführung des Ver  fahrens bestimmten Trommel im     Axialschnitt.     



  Gemäss     Fig.    1 besteht die     Trommel    aus  einem metallischen Hohlzylinder 1 mit. Aus  mauerung 2 und innerhalb dieser liegendem  Schacht 3. Der Schacht ist. nächst seinem einen  Ende mit einer Ausweitung 4 versehen, deren  Achse zur Schachtachse 3 im Winkel steht  und die die Anreicherung von Material ge  stattet. Der     Ausweitung    4 wird durch, eine  Schnecke 5     Calciumcarbid,    gegebenenfalls im  Gemisch mit     Kalkstickstoff,    zugeführt. Im  übrigen wird Stickstoff durch ein Rohr 6  eingeblasen.

   Vor Beginn der Tätigkeit wird  die     Ausweitung    4 mit dem Reaktionspro  dukt, das heisst mit     Kalkstickstoff,    gefüllt  und erhitzt, und zwar zweckmässiger mit       staubförmigem    Kalkstickstoff. An Stelle der       Kalkstickstoffüllung    lässt sich auch eine Fül  lung eines andern solchen     Stoffes    -verwen  den, der nicht in der Lage ist; an der Reak  tion teilzunehmen. Man kann zum Beispiel  die Ausweitung mit Kohlenstaub füllen, der,  da     Luftabschluss    vorliegt, bei der     Aufheizung         nicht verbrennt. Stickstoff wird durch das  Rohr 6 zugeführt.

   In der Ausweitung 4 wird  das eingebrachte Bett in Form von Kalkstick  stoff     bzw.    eines andern     inerten    Stoffes zu  sammen     mit    dem zugeführten     Carbid    innig       vermischt,    eine Vermischung, die dadurch un  terstützt. wird, dass die Achse der Ausweitung  4 zur Trommelachse im Winkel steht. Zu  folge des Vorhandenseins einer grossen -Menge  von Kalkstickstoff oder andern     inerten    Stof  fen ist die Konzentration an vorhandenem       Carbid    verhältnismässig klein und die Tem  peratur hoch, Umstände, die das Zusammen  backen trotz des     Vorliegens    erhöhter Tem  peraturen ausschliessen.

   Die Umsetzung des zu  geführten     Carbids        wird    in diesem Falle     min-          destens        zu        80        %        erfolgen,        so        dass        das        Bett     im weiteren Verlauf des Verfahrens aus etwa       80        %        Kalkstickstoff        besteht.     



  Der mit dem     Carbid    gegebenenfalls zuzu  führende     Kalkstickstoff    hat nicht, die Auf  gabe, die Konzentration des     Carbids    im Kalk  stiekstoffbett der Ausweitung 4 merkbar     zli     verändern, sondern ist.     aussehliesslieh    dazu  bestimmt, die Temperatur zu regeln, das heisst,  dafür zu sorgen, dass eine Höchsttemperatur  nicht überschritten wird.  



  Im Schacht 3 findet anschliessend die U     m-          setzung        der        restlichen        höchstens        20        %        von          Carbid    statt, eine     Umsetzung,    die ein Zusam  menbacken des gebildeten Kalkstickstoffes  nicht mehr bedingt., da die     Ca.rbidkonzentra-          tion    hier sehr klein ist.  



  Während gemäss     Fig.1    die Umfangswan  dung der Ausweitung 4 ein     Zylinder    ist, des-    sen Achse im Winkel zur Achse des Schach  tes 3 steht, stellt gemäss der     Ausführungs-          form    der     Fig.    ?: der Umfang der Ausweitung  4 einen Kegelabschnitt dar,     dessen    grösserer  Durchmesser dem Schacht 3     zugekehrt.    ist.  Bei einer derartigen kegelförmigen Auswei  tung wird eine besonders gute     Durehmisehumg     des Materials in dieser bewirkt.  



  Es hat sich     gezeigt,    dass man selbst bei  Verwendung von staubförmigem     Carbid    als  Ausgangsmaterial und staubförmigem Kalk  stickstoff als Füllmaterial ein staubförmiges  Endprodukt erhält, das in dieser Form Han  delsprodukt ist und als     UnkraLitvertilgungs-          mittel        verwendet.    werden kann, für      -elches     Kalkstickstoff bekanntlich in Staubform vor  liegen muss, wenn er gut wirksam sein soll.  



  Die Trommel läuft auf den Laufringen 7  und 8 Lind wird über das Zahnrad 9 ange  trieben,

Claims (1)

  1. P ATE1 T A_1 SPRUCH Drehtrommel mit Stauorgan zur Herstel lung von Kalkstickstoff aus Caleiumearbid und Stickstoff, dadurch gekennzeichnet, dass das .Stauorgan durch eine auf der Trommel füllseite angeordnete Trommelausweitung ge bildet ist, deren Achse zur Trommelachse im Winkel steht. U\ TERA\ SPRU CH Drehtrommel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich der Umfang der Ausweitung in Richtung der Trommel erweitert.
CH316728D 1953-09-15 1953-09-15 Vorrichtung zur Herstellung von Kalkstickstoff aus Calciumcarbid und Stickstoff CH316728A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH316728T 1953-09-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH316728A true CH316728A (de) 1956-10-31

Family

ID=4496500

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH316728D CH316728A (de) 1953-09-15 1953-09-15 Vorrichtung zur Herstellung von Kalkstickstoff aus Calciumcarbid und Stickstoff

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH316728A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2250720A1 (de) Verfahren zur herstellung von natriumpercarbonat
DE2113837B2 (de) Verfahren zur Herstellung einer im wesentlichen kristallwasserfreien Kalium-Magnesiumsulfat-Substanz
CH316728A (de) Vorrichtung zur Herstellung von Kalkstickstoff aus Calciumcarbid und Stickstoff
DE2252188A1 (de) Verfahren zum kompostieren von organischen abfaellen
DE917543C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Kalkstickstoff aus Carbid und Stickstoff
DE2100636A1 (en) Composting organic waste - partic household garbage
DE1646443B2 (de) Verfahren zur Granulierung von Gips
DE3531605A1 (de) Reaktor zur behandlung organischer massen und verfahren zur erzielung mehrerer zwischen- und endprodukte aus diesen massen
DE3330542A1 (de) Verfahren zur aufbereitung von biomassen
DE817720C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Brennen von Kalk
DE1242644C2 (de) Verfahren zur Herstellung von gekoernten Mischduengemitteln aus Thomasmehl und Kalisalzen
DE866325C (de) Trocknen von granulierter Hochofenschlacke
DE570165C (de) Vorrichtung zum Trocknen von Faekalien und aehnlichen Abfallstoffen
DE2755574C2 (de)
DE2056387C3 (de)
DD144165A1 (de) Verfahren zur herstellung eines gekoernten,freilagerfaehigen kieserit-duengemittels
DE1272939B (de) Verfahren zur Herstellung abriebfester Granulate aus Duengemitteln
AT153219B (de) Azetylenetwickler.
DE1930194C (de) Verfahren zur Herstellung eines granulierten PK-Düngemittels-
DE1930194A1 (de) Kaliduengergranulat
CH195274A (de) Azetylenentwickler.
DE665354C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Mischen von Holzwolle mit mineralischen Bindemitteln
DE701072C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Chlorkalk
DE1792150A1 (de) Verfahren zur Herstellung von schwefelhaltigen Duengemittel-Granulaten mit einer harten,abriebfesten Oberflaechenschicht
DE1592573C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Moostorf