Bauserie aus mehreren nach dem Impulsfrequenzverfahren arbeitenden Fernzählanlagen mit quantenhafter Fortschaltung einer Registriervorrichtung Wahrend die Elektrizitätszähler konti niiierlieh arheiten, gibt es Registriervorriell- tungen für die Zählerangaben, die quantenhaft arbeiten, so z. B. die Vorrichtungen, bei denen die Angaben auf einem Streifen ab geloeht oder derart gedruckt werden, dass immer eine ganze Zahl. erscheint.
Wird eine solehe Registriervorrichtung nach dem Im pulsfrequenzverfa. hren fernbetätigt., dann hat bei den bekannten Femzählanlagen der Implds immer eine solche'Wertigkeit, dass die Registriervornchtung um eine oder meh ! rere ganze Quanten, also um eine oder mehrere Ziffern usw.
fortgeschaltet wird Da nun aber die ZÏhler verschiedene Konstanten haben, a ! so Ankerumdrehungen pro Kilowattstunden, durch Wandler mit verschiedenen Überset- zungsverhÏltnissen an die Leitung angeschlos- sen sind, die Impulse aber immer die gleiehe Wertigkeit haben m ssen, m ssen von Fall zu Fall zwisehen dem ZÏhleranker und dem von ihm betätigtenImpulsgeberverschiedeneÜber- setzungen eingeschaltet werden. Dies ist fiir die Serienfertigung solcher Fernzählanlagen aus verschiedenen Gründen unbequem.
So können z. B. die Zähler mit den Impulsgebern nicht. fertig auf Lager gehalten werden, sondern sie müssen vor dem Einbau in die Fern zahlanlagen geöffnet, mit einem entsprechenden ¯bersetzungsgetriebe f r den Impulsgeber vergehen, nochmals geeicht und erneut verschlossen werden. Ausserdem muss bei Austausch eines Wandlers mit einem solchen andern Übersetzungsverhältnisses der Zähler abermals geöffnet, mit einem neuen Überset zungsgetriebe versehen, nochmals geeicht und geschlossen werden.
Ferner ergeben sich Nachteile hinsichtlich der Messgenauigkeit, wenn, wie häufig, bei druckenden oder stanzenden Maximumzäh- lern, der periodische Verbrauch gezählt werden muss. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit erhält die Registriervorrichtung am. Ende der Begistrierperiode nicht immer dem tatsÏchlichen Periodenverbrauch entsprechende Impulse, sondern dazwischen auch einen Impuls zu viel oder zu wenig. Der dadurch entstehende Fehler darf nicht grösser sein als der Fehler des Zählers, also nicht mehr als 115 Prozent betragen, d. h., der Zähler müsste pro Periode bei Nennlast etwa 500 Impulse geben.
Gibt man nun einem Zähler, der einen kleinen Durchgangsverbrauch zu messen hat, eine Impulszahl von 500 bei Nennlast, dann erhalten Zähler für grossen Durehgangsver braueh so hohe Impulszahlen, dass ein zuver lässiges Arbeiten der Registriervorrichtung und etwaiger Zwischenglieder nicht gewähr- leistet ist. Diese Lösung scheidet also aus. Gibt man aber dem Zähler mit hohem Durchgangs- verbrauch eine von der Registriervorrichtung beherrsehbare Impulsfrequenz, dann erhalten die Zähler mit kleinem Durchgangsverbrauch eine so geringe Impulsfrequenz, z.
B. 50 Impulse pro l'eriode bei Nennleistung, dass sieh, bei einem Impuls ru viel oder zu wenig für die Messperiode, sehr grosse Fehler für die periodische Registrierung ergeben.
Die Erfindung beseitigt diese Mängel. Er- findungsgemäss haben unter Verzicht auf Im pulsgleichwertigkeit alle ZÏhler das gleiche Übersetzungsverhältnis zwischen Anker und Impulsgeber und ist zwischen dem Impuls- empfänger und der Regisstriervorrichtung eiu Impulsspeicherwerk mit einem nach Aufnahme einer gewissen Impulszahl selbsttätig ausger ckten Gesperre ein derart der jewei- ligen Impulswertigkeit angepasstes Überset- zungsgetriebe eingeschaltet,
und ist die Stel- lenzahl der RegistrieTvorrichtung derart gross dass die Registriervorrichtung bei Ausrücken des Gesperres des Speicherwerkes immer nur um einen ganzquantigen Betrag verstellt wird.
Um nicht zu vielerlei ¯bersetzunggetriebe und eine zu hohe Stellenzahl f r die Registrier vorriehtung zu erhalten, kann mit dem Aus gangsglied des ¯bersetzungsgetriebes der erste Teil eines Differentialgetriebes verbunden sein, dessen zweiter Teil mit einem Hilfsanrrieb für die Registriervorriehtung und dessen dritter Teil mit dem Gesperre für den Hilfsantrieb in Verbindung steht, bei sol cher Abstimmung der Übersetzungen zwischen Hilfsantrieb und Registriervorrichtung, dass die Registriervorrichtung nach Ausrücken des Gesperres jeweils um einen ganzquantigen, fiir alle FernzÏhlanlagen gleichen Betrag verstellt wird.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs- gegen, standes wird an Hand der Zeiehnung näher erläutert.
Ein Zähler Z gibt mittels eines Impulsgebers 1 jeweils nach einer oder mehreren Ankerumdrehungen einen Impuls an ein Emp fangsrelais 2, das dann seinen Anker 3 vor übergehend anhebt. Dieser Anker bildet ein Gesperre f r einen von einer Welle 4 ange triebenen Kurbelzapfen 5. Er ist zn diesem Zweck mit zwei Lappen 31, 32 versehen.
Die Welle4istdurch ein vorzugsweise auswechselbares Übersetzungsgetriebe 6 mit dem ersten Teil 7 eines Di i ferentialgtriebes gekuppelit, dessen zweiter Teil 8 mit einem Hilfsantrieb lI (Hilfsmotor mit. Vorgelege) verbunden ist und dessen dritter Teil 9 einen Sperrhebe] 10 für eine Kurbel 11 betätigt.
Der Sperrhebel hat wieder zwei Lappen 12, 13. Die Kurbel 11 sitzt auf einer Welle 14 des Hilfsantriebes M, die ein mehrstelligas Druckletternwerk 15 antreibt. Ein ähnlieher Hilfsantrieb m treibt, die Welle 4 an.
Die Anordnung arbeitet folgenderma¯en : Beim Eintreffen eines Impulses gibt der Anker 3 den Kurbelzapfen 5 für einen vollen Umlauf frei. Damit nicht bei lÏnger andauerndem Impuls der Kurbelzapfen zwei UmlÏufe ausführen kann, wird bei angehobenem Anker 3 die Sperrung durch den zweiten Lappen 32 übernommen. Der Zapfen 5 trifft dann zunäehst auf diesen Lappen und wenn der Anker 3 wieder in die Ausgangslage zurückkehrt, auf den Lappen 31. Bei einem Umlauf der Welle 4 legt- der Differentialgetriebeteil 7 einen bestimmten Drehweg zurück, ebenso der Sperrarm 10, so dass bei diese Impuls die Kurbel 11 für einen vollen Umlauf freige- geben wird.
Die ¯bersetzung zwischen der Kurbel 11 und dem Letternwerk 15 ist Hü abgeglichen, dass nun das Letternwerk auf eine neue, ganze Zahl eingestellt wird, so dass also die jeweils zu druekenden Lettern genau in einer Reihe R liegen. Die Verhältnisse kön- nen aber auch so sein, dass bei einem Impuls oder bei jedem zweiten oder dritten Impuls der Sperrarm 10 jeweils so weit verstellt wird, dass die Kurbel 11 auch zwei Umläufe ausführen kann.
Das s ¯bersetzungsgetriebe 6 ist so abgegliehen, dass jeweils hinsichtlich des Drucklettemwerkes 15 und der Impulsfre- quenz des Zählers Z die verschiedene Impulswertigkeit ausgeglichen ist, so da¯ also praktisch unabhÏngig von der Impulswertigkeit das Letternwerk 15 jeweils naeh Quanten (die Dezimalstellen der M@¯einheit, also der Kilo wattstunde) entsprechend fortgeschaltet wird.
Das Komma li kann dabei irgendwo zwischen zwei Dezimalstellen gesetzt sein, oder die An Ordnung kann so getroffen sein, da¯ der Druekwert mit 10, 100 oder dergleiehen multi pliziert werden muss, um Kilowattstunden zu erhalten.
Je naeh der Konstante des ZÏhlers Z werden die Übersetzungsverhältnisse des Empfängers entspreehend abgegliehen. Es genügt dabei, wenn lediglich das Übersetzungsverhält- nis zwisehen der Welle 4 und dem Teil 7 ge ändert wird, vie folgendes Beispiel zeigt :
Ein ZÏhler a hat eine solche Konstante, dass die Wertigkeit eines von. seinem Kontaktgeber 1 erzeugten Impulses gleich 1 kWh ist (ganzquantiger Betrag).
Bei einem Zähler 6 betrage die Wertigkeit 0, 5 kWh, bei einem Zähler c 0, 4kWh, bei einem Zähler d 0, ? kWh, bei einem Zähler e 0, 1 kWh. Bei den Emp fängern für sämtliche Zähler betrage das ¯bersetzungsverhÏltnis, zwischen dem Teil 7 und der Welle 14 1 : 10. Ebenso betrage das Übersetzungsverhältnis der Empfänger für sämtliehe Zähler zwisehen der Welle 14 und der ersten Ziffernrolle des Zählwerkes 15 1 : 10. An den Zählwerken 15 für sämtliche Zähler werden ganze Kilowattstunden abgelesen, das Komma K wird also weggelassen.
Die Empfänger werden nun durch Änderung des Übersetzungsverhältnisses des ein gerahmten Getriebes 6 auf die versehiedenen Impulswertiglieiten eingestellt. Für den Zäh- ler a betrÏgt das Übersetzungsverhältnis für das Getriebe 6 1 : 10, für den Zähler b 1 : 20, für den Zähler c 1: 25, für den Zähler d 1 : 50 und für den ZÏhler e l:100. Zur Ausl¯sung des Gesperres 10, 11 genügt somit für den Zähler a ein Zählimpuls, für den Zähler b sind 2, für den Zähler c abwechselnd 2 und 3, für d 5 und für e 10 Impulse zu dieser Aus- losung notwendig, wobei das Differentialge- triebe bei mehr als einem Impuls per Ausl¯sung als Impulsspeicher dient.
Die Erfindung bietet folgende Vorteile : Die Zähler können mit den Impulsgebern a. uf Lager gehalten und vom Lager weg eingebaut werden. Man erspart also ein Offnen und ein Wiedersehl : iessen sowie ein Nacheichen des Zählers, dieses auch dann, wenn Wandler aus getauseht werden. Die verschiedenen Impu. Ls- wertigkeiten bei einer Bauserie brauchen nur durch entsprechende Übersetzungsgetriebe in der Empfangsvorrichtung berücksichtigt zu werden. Diese Übersetzungsgetriebe sind ohne Eingriff in den Zähler austauschbar. Da alle Zähler der Bauserie zwischen Anker und Im pulssgeber die gleiche Übersetzung haben, haben sie bei Nennleistung sämtlich die gleiehe Impulsfrequenz. Man gibt also z.
B. jedem Zähler bei Nennleistung 500 Impulse pro Messperiode. Ein Impuls zu viel oder zu wenig pro Periode kann dann nur einen Fehler von 0, 2 /o ergeben, der innerhalb der Messgenauigkeit des Zählers selbst liegt. Es hätte keinen Zweck, die Impulsfrequenz weiter zu crh¯hen als der Genauigkeit des Zählers entspricht, abgesehen slavon, da¯ eine zu starke Erhöhung ein sicheres Arbeiten der Empfangseinrichtung in Frage stellen würde. Trotz der versehiedenen Impulswertigkeit wi. rd die Regi striervorrichtung stets um ganze Dezimalen der Messeinheit fortgeschaltet, so dass Zwischenstellungen des Letternwerkes vermieden werden.
Wäre dies nicht der Fa. ll, dann müsste vor jedem DTiiek das Letternwerk von seinem Antrieb abgekuppelt und durch eine beson dere Richtvorrichtung auf ganze Zahlen eingestellt werden. Durch dieses Richten würden sieh zusätzliche Fehler für die periodischen Angaben ergeben. Auch würde die ganze Einrieht. ung viel verwickelter und unsicherer im Betrieb.
Was f r druckende Zählwerke gilt, gilet entsprechend für lochende, bei denen auch Zwischenst. ellungen vermieden werden müssen.