CH315768A - Bauserie aus mehreren nach dem Impulsfrequenzverfahren arbeitenden Fernzählanlagen mit quantenhafter Fortschaltung einer Registriervorrichtung - Google Patents

Bauserie aus mehreren nach dem Impulsfrequenzverfahren arbeitenden Fernzählanlagen mit quantenhafter Fortschaltung einer Registriervorrichtung

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CH315768A
CH315768A CH315768DA CH315768A CH 315768 A CH315768 A CH 315768A CH 315768D A CH315768D A CH 315768DA CH 315768 A CH315768 A CH 315768A
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pulse
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quantum
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Paschen Paul
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Siemens Ag
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    • G01MEASURING; TESTING
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    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/02Arrangements for displaying electric variables or waveforms for displaying measured electric variables in digital form

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Description


  



  Bauserie aus mehreren nach dem Impulsfrequenzverfahren arbeitenden   Fernzählanlagen    mit quantenhafter Fortschaltung einer Registriervorrichtung    Wahrend die Elektrizitätszähler    konti   niiierlieh arheiten, gibt es Registriervorriell-      tungen für    die   Zählerangaben,    die quantenhaft arbeiten, so z. B. die Vorrichtungen, bei denen die Angaben auf einem Streifen ab  geloeht oder    derart gedruckt werden, dass immer eine ganze Zahl. erscheint.

   Wird eine solehe Registriervorrichtung nach dem Im  pulsfrequenzverfa. hren fernbetätigt., dann    hat bei den bekannten   Femzählanlagen    der Implds immer eine solche'Wertigkeit, dass die   Registriervornchtung    um eine oder meh ! rere   ganze Quanten,    also um eine oder mehrere Ziffern usw.

   fortgeschaltet wird Da nun aber die ZÏhler verschiedene Konstanten haben,   a ! so Ankerumdrehungen    pro Kilowattstunden, durch Wandler mit   verschiedenen Überset-    zungsverhÏltnissen an die   Leitung angeschlos-    sen sind, die Impulse aber immer die gleiehe Wertigkeit haben m ssen, m ssen von Fall zu Fall zwisehen dem ZÏhleranker und dem von ihm   betätigtenImpulsgeberverschiedeneÜber-    setzungen eingeschaltet werden. Dies ist fiir die Serienfertigung solcher   Fernzählanlagen    aus verschiedenen Gründen unbequem.

   So können   z.      B.    die Zähler mit den Impulsgebern nicht. fertig auf Lager gehalten werden, sondern sie müssen vor dem Einbau in die Fern  zahlanlagen geöffnet, mit    einem entsprechenden ¯bersetzungsgetriebe f r den Impulsgeber   vergehen, nochmals geeicht und erneut    verschlossen werden. Ausserdem muss bei Austausch eines Wandlers mit einem solchen andern Übersetzungsverhältnisses der Zähler abermals geöffnet, mit einem neuen Überset  zungsgetriebe    versehen, nochmals   geeicht    und geschlossen werden.



   Ferner ergeben sich Nachteile hinsichtlich   der Messgenauigkeit, wenn, wie häufig,    bei druckenden oder   stanzenden      Maximumzäh-    lern, der periodische Verbrauch gezählt werden muss. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit erhält die Registriervorrichtung am. Ende der   Begistrierperiode nicht immer    dem tatsÏchlichen Periodenverbrauch entsprechende Impulse, sondern dazwischen auch einen Impuls zu viel oder zu wenig. Der dadurch entstehende Fehler darf nicht grösser sein als der Fehler des Zählers, also nicht mehr als   115    Prozent betragen, d. h., der Zähler müsste pro Periode bei   Nennlast    etwa 500 Impulse geben.

   Gibt man nun einem Zähler, der einen kleinen   Durchgangsverbrauch    zu messen hat, eine Impulszahl von 500 bei   Nennlast,    dann erhalten Zähler für grossen Durehgangsver  braueh so    hohe   Impulszahlen,    dass ein zuver  lässiges Arbeiten    der Registriervorrichtung und   etwaiger Zwischenglieder nicht gewähr-    leistet ist. Diese Lösung scheidet also aus. Gibt man aber dem Zähler mit hohem   Durchgangs-    verbrauch eine von der Registriervorrichtung   beherrsehbare Impulsfrequenz,    dann erhalten die Zähler mit kleinem Durchgangsverbrauch eine so geringe Impulsfrequenz, z.

   B. 50 Impulse pro l'eriode bei Nennleistung,   dass sieh,    bei einem Impuls ru viel oder zu wenig für die Messperiode, sehr grosse Fehler für die periodische Registrierung ergeben.



   Die Erfindung   beseitigt diese Mängel. Er-      findungsgemäss    haben unter Verzicht auf Im  pulsgleichwertigkeit    alle ZÏhler das gleiche   Übersetzungsverhältnis zwischen Anker    und Impulsgeber und ist   zwischen dem Impuls-    empfänger und der   Regisstriervorrichtung eiu    Impulsspeicherwerk mit einem nach Aufnahme einer gewissen Impulszahl selbsttätig ausger ckten   Gesperre ein derart der jewei-       ligen Impulswertigkeit angepasstes Überset-      zungsgetriebe eingeschaltet,

      und   ist die Stel-    lenzahl der   RegistrieTvorrichtung    derart gross dass die Registriervorrichtung bei Ausrücken des Gesperres des   Speicherwerkes immer    nur um einen ganzquantigen Betrag verstellt wird.



  Um nicht zu vielerlei ¯bersetzunggetriebe und eine zu hohe Stellenzahl f r die Registrier  vorriehtung zu erhalten, kann mit    dem Aus  gangsglied    des ¯bersetzungsgetriebes der erste Teil eines Differentialgetriebes verbunden sein, dessen zweiter Teil mit einem Hilfsanrrieb für die   Registriervorriehtung und    dessen dritter Teil mit dem Gesperre für den Hilfsantrieb in Verbindung steht, bei sol   cher Abstimmung der Übersetzungen zwischen Hilfsantrieb und Registriervorrichtung, dass    die   Registriervorrichtung nach Ausrücken    des Gesperres   jeweils um einen ganzquantigen, fiir    alle FernzÏhlanlagen gleichen Betrag verstellt wird.



   Ein Ausführungsbeispiel des   Erfindungs-    gegen, standes wird an Hand der   Zeiehnung    näher erläutert.



   Ein Zähler Z gibt mittels eines Impulsgebers 1 jeweils nach einer oder mehreren   Ankerumdrehungen    einen Impuls an ein Emp  fangsrelais 2, das dann seinen Anker    3 vor übergehend anhebt. Dieser Anker bildet ein Gesperre f r einen von einer Welle 4 ange  triebenen    Kurbelzapfen 5. Er   ist zn diesem    Zweck mit zwei Lappen 31,   32    versehen.



   Die   Welle4istdurch    ein vorzugsweise auswechselbares Übersetzungsgetriebe 6 mit dem ersten Teil 7   eines Di i ferentialgtriebes      gekuppelit,    dessen zweiter Teil 8 mit einem Hilfsantrieb   lI      (Hilfsmotor mit. Vorgelege)    verbunden ist und dessen dritter Teil 9 einen Sperrhebe] 10 für eine Kurbel 11 betätigt.



  Der Sperrhebel hat wieder zwei Lappen 12, 13. Die   Kurbel 11    sitzt auf einer Welle 14 des Hilfsantriebes M, die ein   mehrstelligas    Druckletternwerk 15 antreibt. Ein ähnlieher   Hilfsantrieb m treibt, die Welle 4    an.



   Die Anordnung arbeitet folgenderma¯en : Beim Eintreffen eines Impulses gibt der Anker 3 den Kurbelzapfen 5 für einen vollen Umlauf frei. Damit nicht bei lÏnger andauerndem Impuls der Kurbelzapfen zwei UmlÏufe ausführen kann, wird bei angehobenem Anker 3 die   Sperrung durch    den zweiten Lappen 32 übernommen. Der Zapfen 5 trifft dann zunäehst auf diesen Lappen und wenn der Anker 3 wieder in die Ausgangslage zurückkehrt, auf den Lappen 31. Bei einem Umlauf der Welle 4 legt- der   Differentialgetriebeteil    7 einen   bestimmten Drehweg zurück, ebenso    der   Sperrarm 10, so dass    bei diese Impuls die Kurbel   11 für einen vollen Umlauf freige-    geben wird.

   Die ¯bersetzung zwischen der   Kurbel 11 und    dem   Letternwerk 15 ist Hü    abgeglichen, dass nun das Letternwerk auf eine neue, ganze Zahl eingestellt wird, so dass also die jeweils zu druekenden Lettern genau in einer   Reihe R liegen. Die Verhältnisse kön-    nen aber auch so sein, dass bei einem Impuls oder bei jedem zweiten oder dritten Impuls der Sperrarm 10 jeweils so weit verstellt wird, dass die Kurbel 11 auch zwei   Umläufe    ausführen kann.

   Das s ¯bersetzungsgetriebe 6 ist so   abgegliehen, dass jeweils hinsichtlich des      Drucklettemwerkes 15 und    der   Impulsfre-    quenz des Zählers Z die verschiedene Impulswertigkeit ausgeglichen ist, so da¯ also praktisch unabhÏngig von der Impulswertigkeit das   Letternwerk    15 jeweils naeh   Quanten    (die   Dezimalstellen der M@¯einheit, also    der Kilo   wattstunde) entsprechend fortgeschaltet wird.   



  Das Komma   li    kann dabei irgendwo zwischen zwei Dezimalstellen gesetzt sein, oder die An  Ordnung kann so getroffen sein, da¯ der Druekwert mit 10, 100 oder dergleiehen multi  pliziert werden muss,    um Kilowattstunden zu erhalten.



   Je naeh der Konstante des ZÏhlers Z werden die   Übersetzungsverhältnisse    des Empfängers entspreehend   abgegliehen.    Es genügt dabei, wenn lediglich das   Übersetzungsverhält-    nis zwisehen der Welle 4 und dem Teil 7 ge ändert wird,   vie    folgendes Beispiel zeigt :
Ein ZÏhler a hat eine solche Konstante, dass die Wertigkeit eines von. seinem Kontaktgeber 1 erzeugten Impulses gleich 1 kWh ist  (ganzquantiger Betrag).

   Bei einem   Zähler 6    betrage die Wertigkeit 0, 5   kWh,    bei einem Zähler c 0, 4kWh, bei einem Zähler d 0,   ? kWh,    bei einem   Zähler e    0, 1   kWh.    Bei den Emp  fängern    für sämtliche Zähler betrage das ¯bersetzungsverhÏltnis, zwischen dem Teil 7 und der Welle   14    1 : 10. Ebenso betrage das    Übersetzungsverhältnis der Empfänger für    sämtliehe Zähler zwisehen der Welle   14    und der ersten Ziffernrolle des Zählwerkes 15 1 : 10. An den   Zählwerken    15 für sämtliche Zähler werden ganze Kilowattstunden abgelesen, das Komma K wird also weggelassen.



   Die Empfänger werden nun durch Änderung des Übersetzungsverhältnisses des ein  gerahmten    Getriebes 6 auf die versehiedenen   Impulswertiglieiten eingestellt. Für    den   Zäh-    ler a betrÏgt   das Übersetzungsverhältnis für    das Getriebe 6 1 : 10, für den Zähler b 1 : 20, für den Zähler c 1: 25, für den Zähler d 1 : 50 und für den ZÏhler e l:100. Zur Ausl¯sung des Gesperres 10, 11 genügt somit für den   Zähler a    ein Zählimpuls, für den Zähler   b    sind 2, für den Zähler c abwechselnd 2 und 3, für d 5 und für e 10 Impulse zu   dieser Aus-       losung notwendig, wobei das Differentialge-    triebe bei mehr als einem Impuls per Ausl¯sung als Impulsspeicher dient.



   Die Erfindung bietet folgende Vorteile : Die Zähler können mit den   Impulsgebern    a. uf Lager gehalten und vom Lager weg eingebaut werden. Man erspart also ein   Offnen    und ein Wiedersehl : iessen sowie ein Nacheichen des Zählers, dieses auch dann, wenn Wandler aus  getauseht    werden.   Die verschiedenen Impu. Ls-    wertigkeiten bei einer Bauserie brauchen nur durch entsprechende Übersetzungsgetriebe in der   Empfangsvorrichtung    berücksichtigt zu werden. Diese Übersetzungsgetriebe sind ohne Eingriff in den Zähler austauschbar. Da alle Zähler der Bauserie zwischen Anker und Im   pulssgeber die gleiche Übersetzung haben,    haben sie bei Nennleistung sämtlich die gleiehe Impulsfrequenz. Man gibt also z.

   B. jedem Zähler bei Nennleistung 500 Impulse pro Messperiode. Ein Impuls zu viel oder zu wenig pro Periode kann dann nur einen Fehler von 0,   2 /o    ergeben, der innerhalb der Messgenauigkeit des Zählers selbst liegt. Es hätte keinen Zweck, die Impulsfrequenz weiter zu crh¯hen als der Genauigkeit des Zählers entspricht, abgesehen   slavon,    da¯ eine zu starke Erhöhung ein sicheres Arbeiten der Empfangseinrichtung in Frage stellen würde. Trotz der versehiedenen   Impulswertigkeit wi. rd    die Regi  striervorrichtung stets    um ganze   Dezimalen    der Messeinheit fortgeschaltet, so dass Zwischenstellungen des Letternwerkes vermieden werden.

   Wäre dies nicht der Fa. ll, dann müsste vor jedem   DTiiek    das   Letternwerk von seinem    Antrieb abgekuppelt und durch eine beson  dere Richtvorrichtung auf ganze Zahlen    eingestellt werden. Durch dieses Richten würden sieh zusätzliche Fehler für die periodischen Angaben ergeben. Auch würde die ganze Einrieht. ung viel   verwickelter und unsicherer im    Betrieb.



   Was f r druckende   Zählwerke    gilt,   gilet    entsprechend für lochende, bei denen auch    Zwischenst. ellungen vermieden werden müssen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bauserieausmehrerennach dem Impuls frequenzv erfahren arbeitenden Fernzählan- lagen mit quantenhafter Fortschaltung einer Registriervorriehtung, dadurch gekennzeichnet, dass unter Verzicht auf Impulsgleichwertigkeit alle Zähler das gleiche ÜbersetzungsverhÏltnis zwischen Anker und Impulsgeber haben, und da¯ zwischen dem Impulsempfänger und der Registriervorrichtung ein Impuls- speieherwerk mit einem nach Aufnahme einer gewissen Impulszahl selbttÏtig ausger ckten Gesperre ein derart der jeweiligen Impulswertigkeit angepasstes Übersetzungsgetriebe eingeschaltet und die Stellenzahl der Regi- striervorriehtung so gross ist,
    dass die Registriervorrichtung bei Ausr cken des Gasperrex des Speichwerkes immer nur um einen ganz- quantigen Betrag verstellt wird.
    UNTERANSPRUCH Bauserie nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass mit dem Ausgangsglied des der erse Teil einen Differentialgetriebes wirkverbunden ist, dessen zweiter Teil mit einem HiHsantrieb für die Registriervorriehtung und dessen dritter Teil. mit dem Gesperre für den Hilfsantrieb in Wirkverbindung steht, bei solcher Abstim- mung der ¯bersetzung zwischen Hilfsantrieb und Registriervorrichtung, da¯ diese nach Ausrücken des Gesperres jeweils um einen ganzquantigen, für alle Fernzählanlagen gleichen Betrag verstellt wird.
CH315768D 1952-03-12 1953-03-04 Bauserie aus mehreren nach dem Impulsfrequenzverfahren arbeitenden Fernzählanlagen mit quantenhafter Fortschaltung einer Registriervorrichtung CH315768A (de)

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