CH314937A - Farbpapier, insbesondere für hektographisches Umdrucken - Google Patents
Farbpapier, insbesondere für hektographisches UmdruckenInfo
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- B41M—PRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
- B41M5/00—Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
- B41M5/025—Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein by transferring ink from the master sheet
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Description
Farbpapier, insbesondere für hektographisches Umdrucken Clegenstand der Erfindung bildet ein Farbpapier, insbesondere für hektographisches ITmdrueken.
Bei dem. Spiegelschriftunidruckverfahren z. B. wird im allgemeinen ,ein Blatt- Kunst- clrnekpapier mit. einem hektogra.phischen Um- d@ruckfarbpapier mit.
der Farbseite zur R.üek- seite des Kunstdruckblattes aufeinanderge- legt und das Kunstdruckpapier auf Schreib oder Büromaschinen oder auch von Hand auf seiner Vorderseite beschriftet. Auf der Rück seite dieses Kunstdruekblattes erscheint dann die Beschriftung in Spiegelschrift bzw. im Spiegelbild. Dieses mit. öder Spiegelschrift.
auf der R.üekseite versehene Kiuistdmuekblatt als 'Matrize wird dann bei der eigentlichen Ver vielfältigung im Spiegelschriftumdruckappa, rat.
auf Abzugpapier abgezogen, mit einem ge-- eigneten Lösungsmittel angefeuchtet, und man erhält alsdann durch Andieeken einer Walze einen Abzug der 4piegelsThiiTtmatrize in Normalschrift.
Nun besteht ein sehr unangenehmer und lästiger Nachteil dn!eses oben beschriebenen Verfahrens darin, dass die Hände der mit den Farbblättern arbeitenden Person durch An fassen dfer Farbblätter stark beschmutzt wer den.
Durch eine Berührung mit dem Farb papier lösen sich nämlich winzige Partikel ehen der sehr intensiven und ausgiebigen Farbe, deren Wirkung sieh durch die Ha nd- feuehtigkeit langsam, aber erheblich ver- stärkt. Die Hände, gegebenenfaLLg auch andere Körpersteilen und.
die Kleidung lassen sieh bei einer solchen Vetschmutzung nur mit grosser Mühe und zum Teil nur mit Hilfe scharfer Lösungsmittel säubern. Dieser Nach teil des Spiegelsehriftiundruckverfahrens be einträchtigt die Verwendbarkeit des hektogra- phischen Farbbl@atteig erheblich. Berührungs punkte der Hände usw. mit dem Farbpapier ergeben sich bei der Handhabung des Um- druckfarbpapieis,
das heisst also durch Be rühren der eigentlichen Farbfläche, also des Farbblattes an sich und bei Berührung mit. den ungeschützten Kanten. Man hat sich nun verschiedentlich bemüht., die eigentliche Farb fläche gegen Berührung und willkürliche Farbabgabe --ui schützen.
Damit ist aber nur ein. Teil des Verschmutzungsproblems gelöst, denn auch die Kanten des Farbblattes ver ursachen bei Gebrauch des Farbblattes in dem oben beschriebenen Sinn eine Verschmutzung. Dieser Naehteit besteht auch dann, wenn die eigentliche Farbblattfläche gegen eine derartige Verschmutzung geschützt ist,
weil die Kanten dann immer noch ungeschützt sind und dadurch eine Verschmutzung bei der Handhabung mit sich bringen.
Das erfindungsgemässe Farbpapier ist da durch gekennzeichnet, dass, mindestens ein Randstreifen des Farbpapiers gegen Abfär ben geschützt ist. Die Verschmutzung bei Handhabung des Farbpapiers durch Randbe rührung .lässt sich dadurch vermeiden.
Dieser Randschutz kann zum Beispiel da durch erreicht werden, dass man: längs eines oder mehrerer (z. B. aller) Ränder des Farb blattes einen nicht gefärbten Streifen laufen lässt, so dass also diese Kante oder Kanten keinerlei Farbauftrag haben. Der Rand oder die Ränder könnten also berührt werden, ohne dass die Berührung zwangläufig zu einer Berührung mit der beschmutzenden Farbe führt.
3Tan kann aber auch einen oder meh rere (z. B. alle) Ränder des Farbblattes da durch schützen, da.ss man :die Ränder zusätz lich mit einem farbigen oder farblosen orga- nisehen oder anorganischen Mittel; z. B. Poly- vinylchlorid oder dergleichen Kunststoff, bzw. z.
B. einem dunklen Farbstoff ausUltramarin- blau, Manganbl:au, Eiseno:xydsehwarz oder dergleichen tränkt oder diese Mittel auf trägt und unlöslich oder schwer löslich mit der Unterlage verbindet und dadurch die Farbe an den Rändern neutralisiert.
Weiterhin ist eine Kombination zwischen beiden oben beispielsweise genannten R,and- schutzarten möglich, und zwar in der Weise, dass ein oder mehrere Ränder mit, einem nicht eingefärbten Randstreifen versehen und der andere oder die andern Ränder mit. dem oben genannten organischen oder anorganischen Mittel geschützt werden.
Anstatt für hekt:ographisches Umdrucken kann das erfindungsgemässe Farbblatt, für an dere Zwecke Verwendung finden. Das Farb- papier kann z. B. auch ein Kohle- oder Dureh- schreibpapi:er sein.
In der beiliegenden Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele gezeigt. In Fig. 1 sind der obere und der untere Rand des Farbblattes 1 über die Streifen 2 nicht einsgefärbt. In Fig. 2 sind: alle vier Ränder des Farb blattes 1 längs Streifen 2 nicht eingefärbt.
In Fig. 3 sind alle vier Ränder dies Farb- blattes 1 längs Streifen 3 durch organische oder anorganische Mittel gegen Abfärben ge schützt, und in Fig. 4 sind dier obere und untere Rand längs Streifen 2 nicht eingefärbt und der linke und rechte Rand längs Streifen 3, wie im Beispiel .der Fig. 3, geschützt.
Es könnte auch nur eine oder drei Ränder der gezeigten Farbblätter durch Nichteinfä.r- ben oder durch ein hesonderes organisches oder anorganisches Mittel gegen Abfärben ge schützt sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Farbpapier, insbesondere für hektogra- phisehes t imdru clien, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Randstreifen des Farb- pa.pi:ers gegen Abfärben geschützt, ist. UNTERAN SPRÜCHE 1. Farbpapier nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Randstreifen ohne Einfärbung ist. 2.Farbpapier nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Randstreifen mit einem Schutzmittel gegen Abfärben ver sehen ist. 3. Farbpapier nach Patentanspruch, mit mindestens zwei gegen Abfärben geschützten Rändern, dadurch gekennzeichnet, dass der eine dieser Ränder ohne Einfärbung ist und der andere mit einem Sehutzini,ttel gegen Ab färben versehen ist.4. Farbpapier nach Unteranspruch \?, da durch gekennzeichnet, dass das Schutzmittel ein organisches ist. 5. Farbpapier nach Unterans:priiehen 3 und 4. 6. Farbpapier nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Schutzmittel ein anorganisches ist. 7. Farbpapier naeli Unteranspi-riehen 3 und 6. B.Farbpapier nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das Schutzmittel auf den Randstreifen aufgetragen ist. 9. Farbpapier nach Unteransprüchen und B. 10. Farbpapier nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass das Schutzmittel auf den Randstreifen aufgetragen ist. 11. Farbpapier nach Unteransprüehen 7 und 10. 12.Farbpapier nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet., dass das Schutzmittel durch Tränkung auf den Randstreifen aufge bracht ist. 13. Farbpapier nach Unteransprüchen und 1.2. 14. Farbpapier nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeiehnet, dass das Schutzmittel durch Tränkung auf den Randstreifen aufge bracht ist. 15. Farbpapier nach Unteransprüchen ? und 14.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE314937X | 1952-08-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH314937A true CH314937A (de) | 1956-07-15 |
Family
ID=6148622
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH314937D CH314937A (de) | 1952-08-16 | 1952-12-23 | Farbpapier, insbesondere für hektographisches Umdrucken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH314937A (de) |
-
1952
- 1952-12-23 CH CH314937D patent/CH314937A/de unknown
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