CH314367A - Einrichtung für Visierübungen, welche einen Zielapparat aufweist - Google Patents

Einrichtung für Visierübungen, welche einen Zielapparat aufweist

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CH314367A
CH314367A CH314367DA CH314367A CH 314367 A CH314367 A CH 314367A CH 314367D A CH314367D A CH 314367DA CH 314367 A CH314367 A CH 314367A
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CH
Switzerland
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Hufschmid Alfred
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Hufschmid Alfred
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means
    • F41G3/26Teaching or practice apparatus for gun-aiming or gun-laying

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description


  Einrichtung für     Visierübungen,    welche einen Zielapparat aufweist    Den Gegenstand vorliegender Erfindung  bildet eine Einrichtung für     Visierübungen,     welche einen Zielapparat aufweist.  



  Die     erfindungsgemässe    Einrichtung ist da  durch gekennzeichnet, dass der Zielapparat  mit einer Vorrichtung zum     Ziehen    in horizon  taler Richtung versehen ist, wobei ein in ver  tikaler Richtung fallendes Element von dem  Zielapparat losgelöst werden kann, welches  dann auf einer das fallende Element auffan  genden, zur Einrichtung gehörenden Unter  lage aufgenommen wird.  



  Der Gegenstand vorliegender Erfindung  ist in verschiedenen beispielsweisen Ausfüh  rungsformen in beiliegender Zeichnung dar  gestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1     bis    3 das erste Ausführungsbei  spiel, wobei       Fig.    1 die Seitenansicht des Zielapparates  und       Fig.    2 eine Draufsicht mit den wichtigsten  Elementen darstellt;       Fig.    3 ist ein Schnitt in grösserem Mass  stabe nach der Linie     I-I    der     Fig.    1;

         Fig.4    bis 6 zeigen das     zweite    Ausfüh  rungsbeispiel, wobei       Fig.    4 die Seitenansicht des Zielapparates  und       Fig.    5 eine Draufsicht von unten zeigt;       Fig.6    ist ein Schnitt nach Linie     II-II     der     Fig.    4;       F!-.    7 bis 10 stellen den Zielapparat an  einem Automaten dar, und zwar zeigt:         Fig.    7 den Automaten mit dem Zielappa  rat in Frontansicht,       Fig.    8 in Seitenansicht, während       Fig.    9 und 10 Details darstellen;       Fig.11    zeigt die Ziel- und Treffscheibe.

    Während die     Fig.    1     bis    11     Konstruktionen     von mit. Spiegeln versehenen Zielapparaten  darstellen, zeigen       Fig.    12 und 13 einen spiegellosen Ziel  apparat;       Fig.    12 zeigt die Seitenansicht eines solchen  Apparates und       Fig.    13 den Grundriss.  



  Bei dem Zielapparat nach     Fig.1    bis 3  handelt es sich um einen Zielapparat, mittels  welchem ein einfaches, praktisch gebräuch  liches, schiesstechnisch genaues Visieren statt  finden kann, während das Visieren mit dem  Zielapparat nach     Fig.    4 bis 6 einem praktisch  gebräuchlichen schiesstechnischen     Visieren     nicht entspricht.  



  Nach     Fig.1    bis 3 ist. das erste     Ausführungs-          beispiel    dargestellt, bei welchem auf der Platte  1 die     Visierpunkte    3 und 4 vorgesehen sind,  über welche das Auge 11 nach dem Spiegel  7     visiert,    wobei das Ende des Lotes 5, das an  dem Bock 10 angehängt ist, bei richtigem  Visieren in der     Visierlinie    26 liegen muss.  Der Apparat weist den Griff 2 und den Abzug  16 auf, der seinen Stützpunkt in der Öffnung  17 der Platte 1 hat und zwischen dem Halter  15 und der Mutter 19 der Achse 38 gelagert  ist.

   Der Abzug weist eine Öffnung     für    die      Achse 38 auf, die in dem Halter 14 geführt ist,  gegen den sich die Feder 22 abstützt, welche  den Kopf 13 der Achse 38 gegen das Rohr 12  drückt, welches am Anschlag 18 festgehalten  wird. Das Rohr ist durch Anheben des Ab  zuges 16 von dem     Apparatkörper        loslösbar.     Das Rohr weist am untern Ende das an dem  Ring 25 befestigte Segment 20 mit dem Kopf  60 und mit der Spitze 21 auf, das ein schiess  technisches Anvisieren des Treffpunktes auf  der Unterlage 23 ermöglicht. Um das schiess  technische Anvisieren noch weiter zu unter  stützen, kann der Ring 25 mit dem Segment  20 und dem Kopf 60 aus durchsichtigem Ma  terial, z. B. Kunststoff, z. B. dem Markenpro  dukt  Plexiglas , hergestellt werden.

   Durch  die     Anordnung    des     Segmentes    ist es möglich,  das Anvisieren des Ziels mit Sicht auszufüh  ren. Der Zielpunkt ist zugleich Treffpunkt.  Über dem Rohr 12 ist die Öffnung 24 in der  Platte 1 vorgesehen, durch welche der an  visierte Ziel- und Treffpunkt auf der Unter  lage 23 von dem Spiegel 6 aufgenommen wird.  Das von dem Spiegel 6, der durch die Halte  rung 9 in Stellung gehalten wird, erzeugte  Spiegelbild wird auf den Spiegel 7 geworfen,  der durch die Halterung 8 in Stellung ge  halten wird. Die Spiegel 6 und 7 stehen unter  einem bestimmten Winkel zueinander. Die  Halterung 9 des Spiegels 6 und die Halterung  8 des Spiegels 7 sind so ausgeführt, dass der  Winkel, unter dem die Spiegel 6 und 7 zuein  ander stehen, verändert werden kann.

   Das       Visieren    mit. dem eben beschriebenen Apparat  geschieht in folgender Weise:  Das Auge 11 visiert über die     Visierpunkte     3, 4 und das Ende des Lotes 5, welches die  horizontale Lage des Apparates anzeigt, nach  dem Spiegel 7, in welchem das von dem Spie  gel 6 erzeugte Spiegelbild sichtbar ist. Hier  bei muss der im Spiegel 7 sichtbare Ziel- und  Treffpunkt auf der Platte 23 in gerader Linie  mit der     Visierlinie    26 liegen, wenn die Spitze  21 auf dem Ziel- und Treffpunkt auf der  Unterlage 23 auftreffen soll, nachdem mittels  Zug auf den Abzug 16 das in senkrechter  Richtung fallende Rohr von dem     Appa.rat-          körper    losgelöst ist.

   Anstatt durch den Abzug    direkt kann das Rohr 12 durch eine Energie  quelle betätigt werden, indem z. B. das Rohr 12  seitlich an einem in einem Zylinder durch  Druckluft betätigten Kolben angebracht ist..  Der Zielende lässt im gegebenen Moment durch  eine Steuerung Druckluft auf den Kolben.  



  Nach den     Fig.    4 bis 6 zeigt das zweite  Ausführungsbeispiel eine Platte 27 mit den       Visierpunkten    28 und 29, über welche das  Auge 11 nach dem Spiegel 39 visiert, der an  dem Halter     -10    befestigt ist. Unterhalb des       Spiegels    30 ist in der Platte 27 die Öffnung 53  vorgesehen, durch welche das Innere des Roh  res 30 sichtbar ist, in welchem das Lot 32  aufgehängt ist. Das Rohr 30 wird mittels des  Kopfes 36 der Achse 37 am Anschlag 31 fest  gehalten. Die Spitze 35 des Rohres 30 ist an  dem Ring 33 mit dem Steg 34 befestigt. Mit  tels der Feder     44    wird der Kopf 36 der  Achse 37, die in den Haltern 42 und 43 ge  lagert ist, gegen das Rohr 30 gedrückt.

   Der  Abzug 16 ist so gelagert, wie bereits oben  beschrieben.  



  Das Visieren mit dem eben beschriebenen  Apparat geschieht in folgender Weise:  Das Auge 11 visiert über die Punkte 28  und 29, wobei in der     Visierlinie    41 das Ende  des Lotes 5 liegt.. In dem Spiegel 39 ist das  Innere des Rohres 30 sichtbar, wobei das Lot.  32 von der Rohrwandung gleichmässig um  rahmt sein muss. Mittels des Steges 34 wird  die Lage der Spitze 35 festgestellt, die in der  Fortsetzung der     Visierlinie    41. liegen muss. Die  richtige Lage des Lotes 32 im Spiegelbild  sichert die horizontale Lage des Apparates.  Nach dem richtigen Visieren wird der Abzug  durch den Zielenden betätigt, und die Spitze  35 muss in den Ziel- und Treffpunkt der Un  terlage 23 fallen. Abweichungen zeigen das  unrichtige Visieren an.

   Um ein besseres An  visieren des Zielpunktes zu ermöglichen, kann  das Lot hohl oder aus einem durchsichtigen  Stoff hergestellt werden. Das durchsichtige  Lot kann von einem Metallring umgeben sein.  Auch der Steg 34 kann aus einem durchsich  tigen Material, z. B.  Plexiglas  oder anderem  Kunststoff, hergestellt werden.      Nach den     Fig.    7 bis 10 ist der Zielapparat  gemäss     Fig.    1 bis 3 an den Automaten 45 an  gebracht, bei welchem die Unterlage 46 durch  Einwurf einer Münze so weit verschoben wird,  dass sie unter die Rohrspitze gelangt. An der  Stange 51 ist der Apparat einstellbar ange  bracht.

   Die Platte 1 des Apparates ist mit der  senkrechten Führung 47 versehen, die     zwi-          sehen    den Tellern 49     und    50 einstellbar ange  bracht ist. Dementsprechend ist auch der  Apparat     einstellbar.    Die Teller 49, 50 sind an  der Achse 48 angebracht, die an der Muffe 52       befestigt    ist, die an der Stange 51 auf- und  niederschiebbar vorgesehen ist.  



  Der Automat wird in folgender Weise be  tätigt  Nach Einwurf einer Münze wird die Unter  lage 46 unter den Apparat geschoben, der  durch die Achse 48, die mit viel Spiel in der  Öffnung der Führung 47 bewegt werden kann,  einen gewissen Einstellungsraum erhält. Der  Apparat kann zum leichteren Visieren auf der  Achse 48 aufliegen,     wie        Fig.    9 zeigt.  



  U m dem Zielenden auf leichte Weise die  horizontale     Visierlinie    und das Spiegelbild zum  Visieren vorzuführen, findet ein     Sehiessbock     Anwendung, der einen Fuss aufweist, auf wel  chem eine Stange 51 montiert ist. Auf dieser  Stange ist eine ähnliche Anordnung ange  bracht, wie sie     Fig.    8 zeigt. Die Anordnung  ist so getroffen, dass der Apparat eingestellt.  und auf der Achse verschraubt werden kann.       Auf    diese Weise kann der Zielende bei fest  stehendem, ruhendem Apparat die zum Visie  ren wichtigsten Teile sehen. Nach dem Los  lösen des Apparates kann der Zielende zum  Zielen die Achse 48 als Stütze benutzen, oder  der Zielende kann frei zielen.  



  Um Schwarz 6 anvisieren zu können, kann  der Zielpunkt in bezug auf den Treffpunkt  durch entsprechende Spiegeleinstellung ange  passt werden.  



  Nach     Fig.    11 z. B. wird die Aussenwand des  Kreises 63 anvisiert, wobei die Spitze 21 des  Kopfes 60 des Segmentes 20 in die Mitte 61  des Kreises fällt.    Zum Visieren bei Dunkelheit können die       Visierpunkte    aus leuchtendem Material her  gestellt werden.  



  Nach     Fig.12    und 13 ist eine spiegellose  Konstruktion vorgesehen für ein horizontales  Zielen mit senkrechter     Resu        @ltatanzeige.    Auf  einer mit dem Fuss 90 versehenen Stange 91  ist das Gestell 80 mit dem schwingbaren Hebel  92 auf- und niederschiebbar angebracht. An  dem Hebel     ist    der     Visierpunkt    83 vorgesehen.  Der Hebel 92 ist zweiarmig ausgeführt, so dass  er mit der Öffnung 93 in der Stange 91 freie  Sieht gewährt für die     Visierlinie    94, welche  durch die Punkte 81, 82, 84 und 85 bestimmt  ist. Die Punkte 81 und 82 können in einem  waagrechten Stift vereinigt sein.

   Der Ziel  apparat 87 weist den Abzug 86, den auf den  Punkt 89 fallenden Pfeil 88 und die Visier  punkte 84, 85 und ein nicht gezeichnetes Lot  5 auf. Der Pfeil 88 ist auf der Achse 95 des  Abzuges 86 lösbar angebracht. Das Gestell 80  kann mit einem nicht gezeichneten Lot ver  sehen sein für die senkrechte und horizontale       Einstellung.    Ohne den einstellbaren Visier  punkt 83 können die     Visierpunkte    84, 85 durch  den Zielapparat den     Visierpunkten    81, 82  genähert oder von ihnen entfernt werden.  Sobald aber beim Visieren der     Visierpunkt     83 in der Bahn der     Visierpunkte    81, 82, 84,  85 erscheint, steht die Spitze des Pfeils 88 über  dem Punkt 89, welcher der Treffpunkt ist.  



  Die Handhabung der Konstruktion nach       Fig.    12 und 13 ist. folgende:  Das Auge des Zielenden visiert die     Punkte     81, 82, 84, 85 und das Lot 5 durch die Visier  linie 94 an. Der senkrecht herabhängende  Hebel 92 wird durch den Vorderteil des Ziel  apparates 87 so weit nach vorwärts geschoben,  bis der     Visierpunkt    83 in der     Visierlinie    94  liegt. In diesem Momente wird durch Be  tätigen. des Abzuges 86 der Pfeil 88 frei  gegeben, und die Spitze des Pfeils fällt bei  richtigem     Visieren    auf den     Punkt    89, der auf  der mit dem Gestell verbundenen Platte mar  kiert ist.  



  Der     Visierpunkt    82 kann wegfallen und  findet bloss Anwendung bei einem Zielapparat       öhne    Lot.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung für Visierübungen, welche einen Zielapparat aufweist, dadurch gekenn zeichnet, dass der Zielapparat mit einer Vor richtung zum Zielen in horizontaler Richtung versehen ist, wobei ein in vertikaler Richtung fallendes Element von dem Zielapparat los gelöst werden kann, welches dann auf einer das fallende Element auffangenden, zur Ein richtung gehörenden Unterlage aufgenommen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Zielen in horizontaler Stellung minde stens einen Spiegel aufweist. \?. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Zielen in horizontaler Stellung keinen Spiegel aufweist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Lot an dem Zielapparat angebracht ist, das bei horizon talem Zielen in der Visierlinie liegt und der Zielpunkt zugleich als Treffpunkt benutzt werden kann. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Visieren Vi- sierpunkte (28, 29), ein Lot (32) im Innern eines Rohres (30), ein Steg (34) und ein Spiegel (39) vorgesehen sind. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Visieren Vi- sierpunkte (3, 4), ein in das Innere eines Roh res (12) ragendes Segment (20) mit Spitze (60) und zwei Spiegel (6, 7) vorgesehen sind, wobei der eine Spiegel (7) das Bild der Visier punkte (3, 4) dem andern Spiegel (6) zu wirft.
CH314367D 1953-06-18 1953-06-18 Einrichtung für Visierübungen, welche einen Zielapparat aufweist CH314367A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1211515B (de) * 1962-10-06 1966-02-24 Ing Richard Baumann Vertikalzielgeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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