DE432452C - Vorrichtung fuer Zieluebungen - Google Patents

Vorrichtung fuer Zieluebungen

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DE432452C
DE432452C DEB113227D DEB0113227D DE432452C DE 432452 C DE432452 C DE 432452C DE B113227 D DEB113227 D DE B113227D DE B0113227 D DEB0113227 D DE B0113227D DE 432452 C DE432452 C DE 432452C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A33/00Adaptations for training; Gun simulators
    • F41A33/02Light- or radiation-emitting guns ; Light- or radiation-sensitive guns; Cartridges carrying light emitting sources, e.g. laser

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Telescopes (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Vorrichtung für Zielübungen. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung für Zielübungen. Die Vorrichtung besteht darin, daß durch einen Projektionsapparat ein Licht- oder Schattenbild oder ein Lichtfleck geworfen wird, nach welchem mittels eines Zielinstrumentes zu zielen ist und auf welchem der Treuer dadurch erkennbar wird, daß finit der Bewegung des Schußabzughebels ein Kennzeichen innerhalb des Projektionsapparates, z. B. auf dem zu projizierenden Gegenstand, hervorgerufen und im Lichtbilde sichtbar gemacht wird. Eine Zielvorrichtung, etwa in gewehrähnlicher oder sonstigetn Schießgerät ähnlicher Form, ist zu diesem Zwecke mit einem Projektionsapparat beweglich so verbunden, daß Bewegungsteile der Zielvorrichtung in den Projektionsapparat direkt oder indirekt einwirken können.
  • Die Zeichnung gibt in den Abb. r und 3 zwei Ausführungsbeispiele in schematischer Darstellung. Das Zielinstrument E ist bei f mit dem Projektionsapparat verbunden. An- Matt der Spitzenlagerung kann auch ein kardanisches Gelenk oder ein Kugelgelenk o. dgl. als allseitig bewegliche Lagerung dienen. Der Projektionsapparat kann in bekannter Ausführungsform hergestellt sein, mit Lampe a, Sammellinse b und Objektivlinse d (die vielfach üblichen Doppellinsen sind hier als einfache Linsen gezeichnet), er kann aber auch in sonstiger Ausführungsart bestehen, soweit solche geeignet ist, einen Lichtfleck auf eine Fläche zu werfen oder einen Gegenstand auf einer Fläche darzustellen. In den Abb. i und 3 ist ein durchsichtiges Bild, z. B. ein Glasbild c angeordnet, welches das auf eine Fläche zu werfende Bild einer Scheibe der Abb. 2 darstellen möge. In Abb. i befindet sich an dem Zielinstrument E eine Röhre h, die in den Projektionsapparat eingreift und mittels welcher auf einer vor dem Glasbild c liegenden Glasscheibe g durch Bewegen des Abzuges ein Fleck hervorgerufen wird. Die Röhre 1a macht in dem Raume der Glasscheibe g jede der Zielbewegungen von Ein genau gleicher Richtung mit. Infolgedessen wird beim Bewegen des Abzuges die Fleckmarkierung auf der Glasscheibe g genau in der zu dieser Zeit statthabenden Zielrichtung des Gewehres erfolgen. Das Röhrchen 1a kann den Fleck auf der Glasscheibe entweder durch beim Abziehen des Abzuges bewegten Bolzen oder durch herausgeschleudertes Kügelchen oder herausgespritzten Flüssigkeitstropfen o. dgl. hervorrufen. Sobald der Fleck vor dem Glasbild c liegt, erscheint auf dem Lichtbilde der Abb.2 ein Punkt. Wenn der Projektionsapparat in der Ausführungsform der Abb, i angeordnet ist, bei welcher sich die Lichtstrahlen in der Objektivlinse d kreuzen, so muß das Glasbild c im Projektionsapparat bekanntlich in umgekehrter Stellung zum Lichtbild liegen. Würde demnach in der Anordnung der Abb. i der Markierungsfleck direkt auf das Glasbild c gedrückt, so würde dieser Fleck auf dem Lichtbilde in genau entgegengesetzter Lage der Zielrichtung erscheinen, d. h. wenn die Ziellinie des Gewehres auf den Punkt i. der in Abb. 2 projizierten Lichtbildscheibe gerichtet wäre, so würde bei Abziehen des Abzuges an der Stelle il ein Fleck erscheinen. Es ist jedoch die Glasscheibe g so angeordnet, daß sie sich nach Abziehen des Abzuges, d. h. nachdem der Fleck auf g markiert ist, durch eine hier nicht mitgezeichnete Vorrichtung um ißo° selbsttätig dreht oder auch von Hand um i 8o0 gedreht werden kann. Damit liegt der Fleck vor dem Glasbild sodann an derjenigen Stelle, die dem gezielten Punkte i: des Lichtbildes entspricht.
  • Während in Abb. i die Markierungsvorrichtung auf der gleichen Seite des Drehpunktes fliegt, auf welcher Seite sich die Zielrichtung befindet, so daß das Röhrchen h mit E die gleichen Bewegungen ausführt, befindet sich in Abb. 3 die Markierungsvorrichtung auf der der Zielrichtung entgegengesetzten Seite des Drehpunktes f. Da nunmehr der Hebelarm E, jede Bewegung von E in umgekehrter Richtung mitmacht, so kann jetzt die Markierung direkt auf dem Glasbilde c erfolgen. Die Glasscheibe g ist dann nur angeordnet, um die Markierungsflecke ohne Beschädigung des Glasbildes später leicht wieder entfernen zu können. Nach Einnahme der Zielrichtung wird durch Abziehen des Abzuges z die Stange k, die mit einem Färbepfropfen s versehen ist, gegen die Glasscheibe ä geschnellt, dort einen Fleck hinterlassend und sich sofort wieder zurücklegend. Der. Abzug z zieht durch Klinke p den Hebel zi an, der mit Zahnradsegment die um den Drehpunkt in drehbare Stange k herunterreißt. Mit Beendigung der Abzugbewegung drückt der Gegenarm der Klinke p gegen die Fläche q, dadurch löst die Klinke sich von n ab und die Stange k schnellt durch Federkraft wieder hoch, wodurch der Hebel ia durch das Zahnradsegment ebenfalls wieder zurückgelegt wird. Mit der Freigabe des Abzuges z federt auch dieser zurück, und die Klinke p legt sich wieder über za. Es erscheint also beim Schießen, d. h. beim Abziehen des Abzuges, auf dem von dem Projektionsapparat geworfenen Lichtbild in der Ziellinie ein dunkler Fleck, der aussieht, als wenn dort ein Projektil aufgeschlagen wäre, und der auch - ebenso wie beim wirklichen Schießen - bestehen bleibt, wenn die Schießbewegung vollendet ist. Der Markierungspfropfen s liegt in der Ruhestellung gegen ein Farbkissen r an.
  • Soll der Treffpunktmarkierungsfleck eine Zeitlang bestehen bleiben, ohne daß die Glasscheibe oder das Glasbild gefärbt wird, so kann unter Wegfall der Klinkenabstreiffläche q der Abzug in der abgezogenen Stellung durch eine besondere zweite Klinke oder auch durch einen Elektromagneten festgehalten werden, so daß der Pfropfen s eine Zeitlang an dem Glasbild anliegen bleibt, wodurch ebenfalls auf dem Lichtbild der Treffpunkt angezeigt wird. In diesem Falle muß jedoch zugleich mit dem Abschuß auch die Zielvorrichtung E festgeklemmt werden, weil sonst der Treffpunkt auf dem Lichtbilde mit den weiteren Bewegungen des Gewehres wandern würde. Eine solche Festklemmungsv orrichtung kann z. B. darin bestehen, daß die bewegliche Lagerung f ein Kugelgelenk bildet, dessen Lagerschalen im Augenblick des Abzuges durch einen Elektromagneten zusammengedrückt werden. Anstatt in einem Färbepfropfen 's kann man die Stange k dann natürlich auch in einer anderen Form, etwa ii . derjenigen eines Pfeiles oder einer hinweisenden Hand o. dgl., endigen lassen. Es könnte für Anfänger in dem Erlernen des Zielens eine Erleichterung bedeuten, wenn während des Zielens an einem wandernden Fleck auf der Leinewand jede unsichere Bewegung des Schützen erkennbar ist, was durch eine zeitweilige Außerbetriebsetzung der Fläche q gegeben wäre.
  • Wenn die Stange k mit dem Pfropfens in der Nähe der Linse d liegen würde, so ist sie wegen der größeren Entfernung von dem Glasbilde auf dem Lichtbilde nicht mehr sichtbar, auch wenn sie innerhalb der Lichtstrahlen sich befindet. Man kann demnach auch, anstatt daß die Stange k um den Drehpunkt yn schwingt, eine Vorrichtung treffen, wonach der Pfropfen s aus einer gewissen Entfernung an das Glasbild c, parallel mit der Schußlinie, herangezogen wird, wodurch eventuelle Ungenauigkeiten des Schwingungsbogens bei schräger Zielstellung vermieden «-erden. Auch kann die Markierung auf dem Glasbilde durch -bei Abzug des Abzuges in Tätigkeit tretende Elektromagneten o. dgl. geschehen.
  • Die Zielübungen können dadurch weiter ausgebildet werden, daß man das Lichtbild nur von Zeit zu Zeit für einen kurzen Augenblick erscheinen läßt durch eine Schaltvorrichtung, z. B. ein Uhrwerk o. dgl., welches die Lampe a zeitweilig ein- und ausschaltet, oder durch eine Vorrichtung, die deren Licht zeitweilig absperrt, so daß dem Zielenden nur eine bestimmte und evtl. in der Dauer einstellbare Zeit gelassen wird. Durch den Abschuß, d. h. durch die Bewegung des Abzughebels, kann dann die Lampenausschaltevorrichtung eine Zeitlang gesperrt sein, damit der Treffpunkt auf dem Zielbild noch einige "Zeit nach dem Abschluß sichtbar bleibt.
  • Ferner kann man das Glasbild c durch Filme oder sonstige bewegliche Gegenstände ersetzen, so daß als Ziel sich bewegende Licht-oder Schattenflecke oder auf einem Lichtbild sich bewegende Figuren dienen können, was die Übung der Treffsicherheit ebenfalls erhöht. Hiermit kann eine Vorrichtung verhunden sein, die mit dem Abziehen des Abzuges die Bewegung aufhören läßt, so z. B., daß - bei Anwendung eines laufenden Filmes - der letzte Fihnabschnitt mit Schußfleck dann auf dem Lichtbilde stehenbleibt.
  • Natürlich wird man anstatt eines Lichtbildes auch eine größere bloße Lichtfläche oder einen einzelnen kleineren Lichtfleck projizieren können. Ist als Zielrichtung nur ein einzelner kleinerer Lichtfleck vorgesehen, so kann die Markierung eines Treffers auch in einem Auslöschen dieses Lichtpunktes bestehen. Während auf einer größeren Lichtfläche Treffpunkte in weiterem Umkreise erkennbar gemacht werden können, würden bei einem kleineren Lichtfleck, auf den zu zielen ist, alle diejenigen Zielstellungen, die nicht genau auf den Lichtfleck gerichtet sind und damit keine Markierung hervorrufen, als Fehlschüsse anzusehen sein. Vielfach genügt letztere Anordnung namentlich dann, wenn der einzelne Lichtfleck beweglich, etwa durch eine sich bewegende Projektionslampe erzeugt, angeordnet wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung für Zielübungen, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines Projektionsapparates ein Licht- oder Schattenbild oder Lichtfleck geworfen wird, nach welchem zu zielen ist und auf welchem der Treffer dadurch erkennbar wird, daß mit der Bewegung des Schußabzughebels ein Kennzeichen innerhalb des Projektionsapparates, z. B. auf dem zu projizierenden Gegenstand, hervorgerufen und im Lichtbilde sichtbar gemacht wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Bewegung des Schußabzughebels (z) auf einem innerhalb des Projektionsapparates liegenden Bild einer durchsichtigen Scheibe ein Fleck markiert wird, der als Eindruck eines scheinbar aufgetroffenen Geschosses im Lichtbilde sichtbar wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungen der mit dem Zielinstrument verbundenen Markierungsvorrichtung umgekehrt zur Zielrichtung angeordnet werden (z. B. auf der Seite El des Drehpunktes f der Abb. 3), zum Zwecke, den Treffpunkt im Projektionsapparat in umgekehrter Stellung zur Zielrichtung zu markieren und damit im Lichtbilde in der Zielrichtung erscheinen zu lassen. q.. Anordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine selbsttätige Lichtabsperrungs- oder Ausschaltevorrichtung der Projektionslampe zum Zwecke ,der Beschränkung der Zeitdauer des Zielens.
DEB113227D 1924-03-14 1924-03-14 Vorrichtung fuer Zieluebungen Expired DE432452C (de)

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DE (1) DE432452C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE884305C (de) * 1947-05-06 1953-07-27 Virgilio Navarro Garrido Vorrichtung zum Erzeugen beweglicher Leuchtziele

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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