CH314221A - Traktorgezogenes Ackerbauaggregat - Google Patents

Traktorgezogenes Ackerbauaggregat

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CH314221A
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CH
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tractor
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Baltensperger Eduard
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Baltensperger Eduard
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/14Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors
    • A01B63/24Tools or tool-holders adjustable relatively to the frame
    • A01B63/245Tools or tool-holders adjustable relatively to the frame laterally adjustable

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description


  



  Traktorgezogenes   Ackerbauaggregat       Es sind traktorgezogene Ackerbauaggregate    bekannt, bei welchen an der   Traktorhinter-    seite, beispielsweise am Getriebekasten, beidseits von der Längsmittelebene des Traktors je ein   Zuggelenk    fest angeordnet ist, welche Gelenke zu einem Gelenkviereck gehören, wobei eine in Normalstellung parallel zum Ver  bindungsstück    zwischen den beiden genannten   Zuggelenkstellen,    das heisst quer zur Traktorlängsachse angeordnete Traverse dieses   Ge-      ienkviereekes,    eine senkrecht aus ihrer Mitte nach hinten abstehende Achse trägt, die an zwei Stellen derart mit dem Zuggrendel des   Ackerbaugerätes    verbunden ist,

   dass der Grendel um diese Achse   herumgeschwenkt      wer-    den kann, so dass also die Bodenbearbeitung, beispielsweise das Pflügen mit einem Wendepflug, im Hin-und Hergang durchgeführt werden kann. Das   Ackerbaugerät    wird dabei stets seitlieh von der   Traktorlängsachse    ge  zogen.   



   Bekannte   traktorgezogene Ackerbauaggre-      gate dieser Art konnten    in der Regel nieht verhindern, dass bei   ungünstigen Terrainver-      hältnissen    einmal entstandene Abweichungen von der gewünschten Arbeitsrichtung, das heisst   Furehenkrümmungen    bei den folgenden    Durchgängen, statt ausgeglichen verschlim-    mert wurden.



   Die vorliegende Erfindung ermöglicht, in dieser Hinsieht Abhilfe zu schaffen.



   Erfindungsgemäss ist nämlich vorgesehen, dass das Gelenkviereck derart dimensioniert ist, dass das Verhältnis zwisehen der Länge des Verbindungsstückes der beiden Zugge  lente    und der Traversenlänge dem Wert 1 : (2       0,   3i)    und das Verhältnis zwischen der Länge des genannten Verbindungsstückes und den beiden unter sich gleichlangen Zugschienen dem Wert 1 : (1,1   #    0,2) entspricht.



   Es ist ferner zweckmässig, wenn die genannte, an der Traverse befestigte Achse hinter der Traverse ein Drehlager für einen Tragarm fester Länge   tr#gt,    an dessen Ende der Zuggrendel gelenkig angehängt ist,   w#h-    rend Mittel zur Einstellung der Distanz zwischen dem Ende der Achse und dem Grendel auf einen vorbestimmten Wert vorgesehen sind.



   Die Zugvorrichtung nach der Erfindung wird an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert Diese zeigt sehematisch in neun Figuren den Grundriss der wichtigsten Teile und deren Verbindungen in   versehiedenen    Arbeitsstellungen.



   In allen Figuren ist mit T die Längsachse des Traktors und mit A das parallel zur   Traktorhinterachse    am Traktor starr be  festigte      Verbindungsst#ck zwischen    den beiden seitlichen   Zuggelenken      Zt    und Z2 bezeichnet. Dieses Verbindungsstüek   A    macht also alle Verschwenkungen der   Traktorhinter-      aehse    mit und hat üblicherweise eine   Linge    von etwa 32 cm.



   Die beiden unter sich   gleichlangen Zug-    schienen, die je einerends in den   Zuggelenken      Z,    und   Z2    eingehängt sind und an ihren andern Enden gelenkig die Traverse C tragen, sind mit B1 und   32    bezeichnet. Die Lange der Zugschienen   B,    und   32    steht zur Länge des Verbindungsstückes   A    im Verhältnis von 1 : (1,1       0,2), das heisst, sie haben praktisch eine Lange von 30   bis 42 cm    bei einem   Mit-      telwert    von 35 bis 36 cm.



   Das Längenverhältnis zwischen dem Ver  bindungsst#ck    A und der Traverse C ent   spricht dem Wert 1 : (2 2 # 0,3), das heisst,    die Traverse hat eine Länge von etwa   64    em.



   Es ergibt sich auf diese Weise ein durch die Teile A, B1,   83    und   C    gebildetes   Gelenk-    viereck, welches bei symmetrischer Lage ein Trapez mit dem   Parallelseitenverhältnis l : 2    und einem   Seitenwinkel    von etwa 60  bildet (siehe Fig. 1).



   Im rechten Winkel steht von der Mitte der Traverse nach hinten eine Achse D ab.



     Dirent    hinter der Traverse ist auf der Achse D ein   Grendeltragarm    E drehbar gelagert, an dessen freiem Ende der Grendel G angelenkt ist.



   Die Distanz zwischen dem freien Ende der Achse D und dem Grendel wird dureh Einstellung des Distanzorgans F, beispielsweise einer Zugkette, auf einen vorbestimmten Wert eingestellt.



   Dureh die Längeneinstellung dieses Organs F ist eindeutig der Winkel zwisehen dem Grendel G und der Achse D bestimmt.



  Es ist nach der Zeichnung angenommen,   da#    das durch den Traktor   T    gezogene   Arbeits-      ger#      ein Wendepflug    ist, von dem aber nur die   Arbeitsspitze      Sp    und der aus der Boden  auflage U und der Wandanlagefl#che    V bestehende Führungskorper dargestellt ist.



   Es ist noch zu bemerken, dass im   Gegen-    satz zu bekannten Ausführungsformen die   Wandanlage-F#hrungsfl#che    V   schwertähn-    lich naeh hinten über die   Bodenauflage F    hinaus verlängert ist.   F#r    Verschwenkungen des Pfluges um seine horizontale Querfläche bildet also die   Bodenauflage      Zl    in normaler Distanz von der Pflugspitze Sp den Drehpunkt, während für Verschwenkungen um die Vertikalrichtung die Hinterkante des Schwertes   r die Drehachse    bildet. Auf diese Weise ergibt sich eine bedeutend bessere   Fiih    rung des Pfluges.



   Die beim vorangehenden Arbeitsgang ge  zogene      Grabenwand    ist mit   Sl    bezeichnet, und die beim   jetzigen    Arbeitsgang durch den Weg der   Pflugspitze    Sp gezogene   Grabenwand    ist mit S2 bezeichnet. Die Arbeitsbreite ist durch die Distanz der Linien S1 und S2 gegeben.



   In der Fig. 1 ist die Zugvorrichtung auf eine mittlere Arbeitsbreite eingestellt, das heisst, die Länge des Organs F hat einen Mittelwert, so dass der Grendel   C    parallel zur Achse D   steht und das Gelenktrapez    A,   CB2    symmetrisch ist.



   In Fig. 2 ist dargestellt, wie die   Arbeits-    breite beeinflusst wird, wenn die Zugrichtung des Traktors T naeh reehts abweicht, sei es, weil infolge Ansteigens des Glandes naeh reehts etwas bergan gefahren wird, um das fortwährende Abrutschen nach links zu kompensieren, oder sei es, dass die   vorher-    gehende Spur S1 an dieser Stelle eine Reehtskrümmung aufweist. Es zeigt sieh aus einem Vergleich von Fig. 1 und 2, dass dadurch die Arbeitsbreite des Pfluges automatisch verringert wird, das   hei#t, der Grendel G bleibt    in seiner   ursprüngliehen      Riehtung    und folgt der Verdrehung des Verbindungsstüekes   nieht.   



  Die Krümmung der Spur   S2    ist also   gerin-    ger als diejenige der Spur Sl, das   heibt,    der Fehler wird kompensiert.



   In   gleieher    Weise wird nach Fig. 3 eine   Linkssehwenkung    des Traktors T kompensiert, indem hier die Arbeitsbreite   automatiseh ver-    grössert wird.



   In Fig.   4    ist die Länge des Organs   F    auf den Maximalwert eingestellt, und es ergibt sieh die maximale Arbeitsbreite. Gleichzeitig ergibt sich bei dieser   Einstellung aueh    eine gerade verlaufende Zuglinie vom   Zug-    gelenk   Z      #ber   die Sehiene   32    zum Grendel C, was im Falle der grössten Arbeitsbreite vorteilhaft ist.



   Auch bei dieser Einstellung auf maximale Arbeitsbreite bewirkt eine Reehtsversehwenkung des Traktors s T laut Fig. 5 eine Verklei  nerung    und eine   Linksversehwenkung    des  Traktors T nach Fig. 6 eine Vergrösserung der Arbeitsbreite, das heisst, auch hier werden Krümmungen der vorhergehenden Spur   81    verkleinert.



   Nach Fig. 7 ist die Zugvorrichtung durch Verkürzung des Organs F auf minimale Ar  beitsbreite    eingestellt, das   heil3t,    die   Pflug-    spitze F folgt der alten Grabenwand Si. Hier ist die   Zuglinie    Z2 -- B2 -- G   ung#nstiger    gebrochen ; das schadet aber nichts, weil auch keine   Pflugarbeit    zu leisten ist.   



   @ Fig. 8 ergibt bei dieser Einstellung    eine   Rechtsschwenkung    des Traktors T ein   NVeggehen    der Pflugspitze Sp von der alten   Grabenwand Sl, während nach    Fig. 9 eine   Linksversehwenkung des Traktors    T ein Eindringen der Spitze e Sp in den ungepflügten Boden bewirkt. Auch in diesen   F#llen    werden also fehlerhafte Krümmungen   ausge-      lichen.   



   Mit einer derartigen Zugvorrichtung ist es also möglich, auch bei ungünstigen Terrain  verhältnissen gradlaufende Furchen    zu ziehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Traktorgezogenes Ackerbauaggregat, bei welchem an der Traktorhinterseite beidseits der Längsmittelebene je ein Zuggelenk (Zl und Z2) angeordnet ist, welche Gelenke zu einem Gelenkviereck gehören, wobei eine in Normalstellung parallel zum Verbindungsstück (A) der beiden Zuggelenke angeordnete Traverse (C) eine aus ihrer Mitte nach hinten abstehende Achse (D) tr#gt, die an zwei Stellen derart mit dem Zuggrendel (G) des Ackerbaugerätes verbunden ist, dass der Grendel um die Achse (D) herum geschwenkt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Lange des Verbindungs- st#ckes (A) zur Länge, der Traverse (C) dem Wert 1 :
    (2 0, 3) und das Verhältnis der Lange des Verbindungsstüekes (A) zur Lange der unter sich gleichlangen Zugsehienen (Bl und B2) dem Wert 1 : (1,1 # 0,2) entspricht.
    UNTERANSPBÜCHE 1. Ackerbauaggregat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Traverse (C) nach hinten abstehende Achse (D) ein Drehlager f#r einen Tragarm (E) fester Länge tr#gt, an dessen Ende der Zuggrendel (G) gelenkig angeh#ngt ist, während Mittel zur Einstellung der Distanz (F) zwi schen dem freien Ende der Achse (D) und dem Grendel (G) auf einen wählbaren Wert vorhanden sind.
    2. Aekerbauaggregat nach Patentanspruch und Unteransprueh 1, mit einem Wendepflug als gezogenes Ger#t, dadurch gekenn- zeichnet, dass die vertikale Anlagefläche (V) des Führungskorpers schwertartig nach hinten über die Bodenauflage (U) desselben hinaus verlängert ist.
CH314221D 1952-07-03 1953-07-02 Traktorgezogenes Ackerbauaggregat CH314221A (de)

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