CH313983A - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Gleitverschlüssen - Google Patents
Verfahren und Maschine zur Herstellung von GleitverschlüssenInfo
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Description
Verfahren und Maschine zur Herstellung von Gleitverschlüssen Zur Herstellung von sichtbaren Gleit verschlüssen, die aus einer Vielzahl von durch ein Schnurpaar miteinander verbundenen CTleithügeln bestehen, ist es bereits bekannt, in durch eine Maschine ausgeführten nach einanderfolgenden Arbeitsgängen. zuerst eine für einen Gleitbügel erforderliche Länge von band- oder drahtförmigem Material abzutren nen, dieses Materialstück nach und nach bis annähernd in eine U-Form abzubiegen und durch seitliches Einpressen in die endgültige Form zu bringen.
Dieses Verfahren hat. je- doeh den Nachteil, dass das kurze abgetrennte Materialstückchen bis zu seiner Verformung in die U-Form in der Maschine nur wenig. Halt findet, sich leicht verschiebt, verklemmt und verdreht und somit immer wieder zu Be triebsstörungen in der Maschine bzw. zu einem hohen Prozentsatz an Ausschuss Anlass gibt.
Das Verfahren gemäss der Erfindung will diese Mängel vermeiden und besteht darin, dass die für die Herstellung eines Gleitbügels jeweils erforderliche Materiallänge in einem einzigen, auf das Abtrennen unmittelbar fol- (,enden Arbeitsgang zu U-Bügeln gebogen wird und erst nach einem zeitlichen UTuter- bi-Lich ein weiteres Verformen -der Schenkel dieses U-Bügels nach innen,
das Einlegen je einer Schnür in die so entstandenen Einbiich- 9 tun-en und das darauffolgende Aufbiegen der Enden .der Bügelschenkel um die Schnüre herum, diese festklemmend, vorgenommen wird.
Um dieses Verfahren durchzuführen, ist die ebenfalls Gegenstand der Erfindung bil dende Maschine, :die mit einer Zuführungs vorrichtung für das band- oder drahtförmige -Ausgangsmaterial, einer Schneidvorrichtung zum Abschneiden der erforderlichen Material längen und einer Vorrichtung zum Abbiegen der abgetrennten Materiallängen zu U-förmi- gen Bügeln versehen ist, dadurch gekenn zeichnet,
dass die Schneidvorrichtung und die Biegevorrichtung für die Herstellung 'der U-förmigen Bügel zu einem einzigen Werk zeug vereinigt sind und dass eine Pressvor- richturig, in der jedes Ende der Bügelschenkel um je eine die fertigen Bügel untereinander verbindende Schnur geklemmt wird, und eine Distanzierungs- und Auswurfsvorrichtung zum Weitertransport der fertig aufgereihten Ver- schlussbügel vorgesehen sind.
In der Zeichnung ist schematisch ein Aus führungsbeispiel einer insbesondere zur Her stellung von sogenannten unsichtbaren Gleit verschlüssen ;dienenden Maschine nach der Erfindung dargestellt.
Es zeigen Fig. 1 eine Draufsicht auf die Maschine, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 in grösserem Massstab; Fig. 3 einen Schnitt nach Linie IV-IV in Fig. 4 durch die Abschneide- und Vorbiege- vorrichtung, Fig:
4 eine Draufsicht .auf diese, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 1 - die Presswerkzeuge zeigend -, Fig. 6 einen Schnitt durch den Antrieb für den vertikal wirkenden Fertigpressstempel, Fig. 7 die Endausbildung des Fertigpress- stempels in Ansicht, Fig. 8 ein Sperrorgan in Ansicht, Fig. 9 dasselbe in Draufsicht,
Fig. 10 in grösserem Massstab einen Schnitt durch den Antrieb für die Transport- und Auswurf- einrichtung nach der Linie III-III der Fig. 1, Fig. 11, 12 und 13 das abgeschnittene Materialstückchen in den drei aufeinander folgenden Bearbeitungsstufen in grösserem Massstab.
Das von einer nicht gezeichneten Trommel oder einer sonstigen geeigneten Einrichtung abgenommene Bandmaterial 2 wird durch das Zuführungsrohr 1 der eigentlichen Zubringe- einrichtung zugeführt.
Diese besteht aus einem schrittweise geschalteten Transportrad 3 und einer darüber exzentrisch gelagerten, das Bandmaterial an das Transportrad an pressenden Klemmscheibe 17. Das Transport rad 3 ist von beträchtlicher Breite und besitzt über den grössten Teil seiner Breite einen glatten Umfang. Nur an dem einen Umfangs rand ist eine Verzahnung 4 vorgesehen, in die eine Schaltklinke 9 eingreift (Fig. 2).
Diese ist ihrerseits an einer Schwinge 10 gelagert, welch letztere mit Hilfe eines Exzenters 15 und einer Kurbelstange 16 von der Welle 14 her in hin und her gehende Bewegung versetzt wird.. und so das Transportrad 3 .periodisch weiterschaltet. Am andern, glatten Rand 6 des Transportrades 3 liegt der Bremsschuh 7 einer Bremsfeder 8 unter Druck :
derart an, dass, wie aus Fig. 2 ersichtlich, .das Rad 3 in der einen, durch den Pfeil a gekennzeichneten Richtung gegen die Wirkung der Feder 8 verdrehbar; in der entgegengesetzten Rich tung aber gegen Verdrehung gesperrt ist. In der Mitte des Transportrades 3 ist ebenso wie am Umfange der Klemmscheibe 17 ein die Griffigkeit erhöhender Belag 5 bzw. 18, z. B. ein Gummiring, angebracht, tun eine sichere Mitnahme des Bandmaterials 2 zu gewähr leisten.
Die Klemmscheibe 17 kann durch Ver drehen des Handrades 19 und damit der die Klemmscheibe exzentrisch tragenden Welle der Stärke des Bandmaterials und dem ge- wünschten Anpressdruck entsprechend ver stellt werden.
Der Antrieb der Welle 14 erfolgt ebenso wie derjenige der Welle 33 von einem zentra len Antrieb (nicht gezeichnet) aus über die Welle 11 und die Zahnradgetriebe 12, 13.
Nach dem Passieren der Zuführungsein richtung gelangt das Bandmaterial 2 durch eine weitere rohrförmige Düse 20 in den Be reich der Schneidvorrichtung, die im wesent lichen aus einem an den Umfangsrändern mit je einem sich über etwa 180 des Umfanges Stirnfläche 25 des an der Zuführungsdüse erstreckenden und zwischen sich eine Nut frei lassenden Flansch 23, 24versehenen Schneidrad 22 besteht (Fig. 3 und 4).
Die :Stirnfläche 25 des an der Zuführungsdüse anliegenden Flan sches 23 weist eine Scherkante auf, die bei je der Umdrehung des Rades von dem in die Be- wegungsbahn der Flanschen hineinragenden Bandmaterial 2 die jeweils für einen Gleit- bügel 26 benötigte Länge abschneidet, die der Breite des Rades 22 samt Flanschen 23, 24 entspricht.
Das abgeschnittene Materialstück chen wird dann im weiteren Verlaufe der Drehung des Rades 22 durch die Stirnflächen 25 und 27 der beiden Flanschen 23, 24 über die .in die durch diese Flanschen gebildete Nut hineinragende, gleichzeitig als Matrize dienende Führungsschiene 12 gebogen und in der Folge durch die an den Innenseiten 28, 29 der Flanschen angeordneten, entgegen der Drehrichtung spiralförmig ansteigenden Ab sätze 30, 31 entlang der Schiene 21 aus dem Bereich der Schneidvorrichtung hinausgescho ben.
Ein Zuführen von zuviel Material wird durch einen Anschlag 32 wirksam verhindert. , Hat das Rad 3 das. Bestreben, zuviel zu för dern, so stösst das Bandniateriai an diesen Anschlag 32 an, und der hierdurch bewirkte Widerstand bewirkt, dass das Transportrad 3 in bezug auf das Band 2 durchrutscht und nicht mehr weiter fördert.
Die nacheinander aus der Schneidvorrichtung ausgestossenen U-Bügel 26' (Fig. 5 und 11) werden jeweils durch den nächstfertiggestellten weitergescho ben, so dass eine Säule von Mann an Mann liegenden -Bügeln entsteht, die sich schritt- weise auf der Führungsschiene 21 weiter bewegt.
Im Zuge dieser Bewegung kommen die Bügel 26' einer nach dem andern zwischen die Backen 34 der Presswerkzeuge 35 zu lie gen, die, durch Exzenter 36 angetrieben, sich periodisch gegen die Schenkel der U-Bügel be wegen und diese noch weiterhin einbiegen (26" in Fig. 12). Die zylindrischen Schäfte der Presswerkzeuge 35 sind mit flachen Plätt chen 34 aus hartem Material, z.
B. Stahl, ver sehen. Diese Plättchen, welche mit den Schäften durch Verschrauben verbunden sind, drücken die Schenkel der U-Bügel in die Kehlung ,.es Steges der Führungsschiene 21 ein.
Im Steg ist an dieser Stelle eine Ausspa rung 37 vorgesehen (Fig. 5), welche ermög licht, dass die U-Bügelschenkel, die sich nach Aufhören der Stempeleinwirkung wieder etwas :elastisch zurückverformen, über das ge- wünschte Endmass hinaus abgebogen werden können.
Nach dieser Verformung rücken die Bügel 26" (Fig. 12) unter der Einwirkung der nach folgenden Bügel immer weiter, bis der erste mit den Enden seiner Schenkel an einen An schlag in Form eines Sperrwinkels 38 anstösst. Dieser besteht aus einem horizontalen, im Ma schinenrahmen verstellbar befestigten Teil 38' und einem in die Bahn der Bügel 26" ragen den vertikalen Teil 38".
Bevor die U-Bügel 26" aber in dieser Stel lung anlangen, wird von beiden Seiten durch je eine düsenförmige Führung 39 je eine Schnur 40 bis an den Grund der durch die Stempel 34 erzeugten Einziehung 26a der Schenkel des Bügels 26" herangebraebt. Ein weiterer .ebenfalls durch einen Exzenter peri odisch angetriebener und durch .einen Schlitz im :
Steg der Führungsschiene 21 von unten her zur Wirkung kommender .Stempel 41 biegt nun die Enden der Bügelschenkel nach oben um die Schnüre 40 herum, diese damit festklemmend, in die endgültige Form (Bü gel 26"' in Fig. 13).
Der Stempel 41 ist hier bei an seinem obern, der Führung 21 zuge kehrten Ende 42 auf die Breite des Band materials 26 oder auf geringere Breite ab gesetzt (Fig. 7) und mit einer der Form der herzustellenden Abbiegungen an den Schenkel enden entsprechend konkav geformten, zur Führungsschiene 21 quer verlaufenden Aus- nehmung 43 versehen.
Der verstellbare Sperr winkel 38 wird vorteilhaft so eingestellt; dass sein vertikaler Teil 38" an der Absetzung des Stempels 41 zum Anliegen kommt (Fig. 9).
Die Bügel 26" werden hierdurch genau über dem Stempel 41 gestoppt und, können erst dann ihre Vorwärtsbewegung unter dem Druck der nachfolgenden Bügel weiterführen, wenn die Enden der Bügelschenkel (in hig. 7 strichliert gezeichnet) verformt und an die Schnüre 40 artgeklemmt sind.
In diesem Falle ermöglicht eine mit der Ausnehmung 43 über einstimmende, im vertikalen Teil 38" des :Sperrwinkels angeordnete Ausnehmung 44, dass die fertig geformten Gleitbügel 26"' uri- gehindert zur Distanzierungs- und Auswurf- vorrichtun.g gelangen können.
Der Antrieb des Stempels 41 erfolgt von der Welle 33 aus über ein. Zahnradgetriebe 45, die Welle 46 mit einem exzentrischen Fort satz 47, eine Pleuelstange 48 und eine an letzterer gelagerten und den Stempelschaft umfassenden Hülse 49 (Fig: 6). Es sind dem nach auch der Stempel 41 den jeweiligen Er fordernissen entsprechend verstellbar einge baut.
Die Distanzierungs- und Auswurfvorrich- tung endlich weist zwei genau gleich ausgebil dete und symmetrisch zu beiden Seiten der Führungsschiene 21 angeordnete Teile auf, die sich im wesentlichen je aus einem durch einen Exzenter 50 angetriebenen, mit dem einen Schenkel 51' in einer quer zur Füh- rungsschienenachse angeordneten .Schwalben schwanznut 52 geführten Winkel 51 (Fig.10)
und. einer parallel zum genannten Schenkel 51' des Winkels sich erstreckenden, in einem Schlitz 53 des zweiten, parallel zur Schiene 21 liegenden Schenkels 51" gleitbar gelagerten Transportbacke 54 zusammensetzen. Der An trieb wird von den Weilen 33 bzw. 14 mittels der Zahnräder 55, 56 abgeleitet.
Die Exzen ter 50 sind. in einer rechteckigen Ausnehmung 57 der Winkel 51 eingepasst und bewirken somit bei ihrer Drehung eine periodische, gegen die Führungsschiene 21 hin und von dieser weg gerichtete Bewegung dieser Win kel. Die Gleitbewegung der Transportbacken 54 in dem zur Führungsschiene parallelen Schenkel 51" wird ebenfalls von der Exzen- terwelle 58, und zwar mittels<B>je</B> eines Kurbel trieben abgeleitet.
Die Pleuelstangen 59 dieses Triebes sind hierbei an Bolzen 61 angeschlos sen, die in Schlitzen 62 der Kurbelscheiben 60 verstellbar eingesetzt sind. Durch Verstellen der Bolzen 61 kann die Grösse des Förder- hubes der Transportbacken 54 und damit der Abstand mveier aufeinanderfolgender Bügel 26 "'aufidenSchnüren.40 dem jeweiligenErfor- dernis angepasst werden.
Die Transportbacken 54 beschreiben infolge der vorher geschilder ten Anordnung eine Rechteckbahn, wobei beim Durchlaufen der der Führungsschiene 21 zugekehrten Längsseite dieses Rechteckes jedesmal ein auf die Schnüre 40 aufgekleinm- ter Gleitbügel 26<B>'</B> samt diesen Schnüren mit genommen und um den vorher eingestellten Betrag weiterbefördert wird.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Ma: sehine ist zusammenfassend die folgende: Das Band- oder Drahtmaterial 2 wird mittels der Zuführungseinrichtung (Fig. 2) durch das Rohr 1 und die Düse 20 hindurchgeführt. So- lange sich der Flansch 23 des Schneidrad-es 22 vor der Düse 20 bewegt und das Band 2 an diesen Flansch anstösst, kann eine Vor- wärtsbewegLUigdes Bandes bzw. Drahtes nicht stattfinden.
Gibt der Flansch 23 jedoch die Düse frei, so wird das Material in die Bahn der Flanschen vorgeschoben, im weiteren Ver lauf .durch die Schneidkante des Flansches 23 abgetrennt und unmittelbar darauf durch beide Flanschen gleichzeitige zur U-Poiin vor gebogen. Die besondere Ausbildung der Zu- führungseinrichtung macht es möglich, dass die Maschine auch dann klaglos arbeitet, wenn die Zuführorgane mehr Material zu fördern bestrebt sind, als tatsächlich .gebraucht wird.
Mit jeder Umdrehung des Schneidrades 22 wird Material für einen Gleitbü(Yel abgetrennt und in der geschilderten Weise vorverformt. Zur gleichen Zeit als das Material durch die Düse 20 hindurch dein Schneidrade 22 züge- führt wird, bewegen sich die Stempel 34, 35 gegen den zwischen ihnen liegenden Bügel und formen je eine Einziehung 26c (Fig. 12),
während der sich nach oben. bewegende Stem pel 41 einen weiteren Gleitbügel an die in dessen Einziehungen 26a eingelegten Schnüre 40 anklemmt. Diese Verformung ist beendet, wenn die Ansätze 30, 31 an den Flanschen des Schneidrad es 22 einen vorverformten U-Bügel 26' auf die Führungsschiene 21 schieben und die Mann an Mann liegenden Bügel auf der Schiene um eine Bügelbreite weiterschieben.
Der über den Sperrwinkel 38 hinweg- geglittene, fertig verformte und aufgeklemmte Bügel 26<B>"</B> wird .dann, wenn die übrige Reihe der Bügel 26" stillsteht, von den Transport backen 54 erfasst und um die eingestellte Gleitbügeldistanz samt den angeklemmten Schnüren 40 weitergeschoben, so dass der nächste Gleitbügel in der gewünschten Ent fernung von dem vorhergehenden angeklemmt wird.
Es werden also alle für die Herstellung eines Gleitverschlusses erforderlichen Arbeits gänge vollmechanisch and ohne Unterbre chung ausgeführt, so dass der ganze Gleit verschluss in einem einzigen Maschinendurch gang fix und fertig hergestellt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Gleit- verschlüssen, die aus einer Vielzahl von durch ein Schnurpäar untereinander verbundenen Gleitbügeln bestehen, welche dazu bestimmt. sind, zwei Stoffränder zu verbinden, wobei die für die Herstellung eines Gleitbügels je weils erforderliche Materiallänge von Band- oder drahtförmigem Ausgangsmaterial abge trennt,bis zur U-Form gebogen und durch seitliches Einpressen in die gewünschte End- form gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte erforderliche Materiallänge in einem einzigen, auf das Abtrennen unmit- telbar folgenden Arbeitsgang zu U-Bügeln gebogen wird und erst nach einem zeitlichen Unterbruch ein weiteres Verformen der Schenkel dieses U-Bügels nach innen,das Einlegen je einer Schnur in die so entstan denen Einbuchtungen und das darauffolgende Aufbiegen der Enden der Bügelschenkel um die Schnüre herum, diese festklemmend, vor genommen wird. II. Maschine zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, mit einer Zuführungseinrichtung für das band- oder drahtförmigeAusgangsmaterial, einer Schneid vorrichtung zum Abschneiden der erforder lichen Materiallängen und einer Vorrichtung zum Abbiegen .der abgetrennten Material längen zu U-förmigen Bügeln, dadurch ge kennzeichnet,dass die Schneidvorrichtun g und die Biegevorrichtung für die Herstel lung der U-förmigen Bügel zu einem einzigen Werkzeug vereinigt sind und dass eine Press- vorrichtung, in der jedes Ende der Bügel schenkel um je eine die fertigen Bügel unter einander verbindende Schnur geklemmt wird, und eine Distanzierungs- und Auswurfsvor- richtung ziun Weitertransport der fertig auf gereihten Verschlussbügel vorgesehen sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Zuführungs einrichtung für das band- oder drahtförmige Ausgangsmaterial ein dasselbe umschliessen des Führungsrohr (1), ein schrittweise ge schaltetes Transportrad (3) und eine exzen trisch gelagerte, das Band- oder Drahtmate- rial (2) an das Transportrad (3) anpressende Klemmscheibe (17) aufweist (Fig. 2). 2.Maschine nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass an dein einen Um fangsrand des im übrigen glatten Transport rades (3) der Zuführungseinrichtung eine Verzahnung (4) vorgesehen ist und in diese Verzahnung (4) eine Schaltklinke (9) ein greift, welche an einer durch ein Exzenter (15) betätigten Schwinge (10) gelagert ist, und dass an der glatten Umfangsfläche (6) des Transportrades (3) der Schuh (7) einer Bremsfeder (8) angreift, so dass das Trans portrad in einer Drehrichtung periodisch fort geschaltet, in der andern Drehrichtung aber gesperrt wird (Fig. 2).3: Maschine nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass in der Mitte der Transportradumfangsfläche ein griffiger Be lag (5) vorgesehen ist (Fig. 2). 4. Maschine nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, :dass am Umfange der genannten Klemmscheibe (17) ein griffiger Belag (18) vorgesehen ist. 5.Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Sch.neidvorrich- tung aus einem Rad besteht, das zwei sich über 1800 des Umfanges des Rades (22) er streckende und zwischen sich eine Nut frei lassende Flanschen (23, 24) aufweist, wobei in die so gebildete Nut eine gleichzeitig als Matrize dienende Führungsschiene (21) ra dial hineinragt und die Stirnfläche des an einer Zuführungsdüse (20) artliegenden Flan sches (23) mit einer Scherkante versehen ist.6. Maschine nach Unteranspruch 5,. da durch gekennzeichnet, dass jeder der beiden Flanschen (23, 24) an seiner Innenseite (28; 29) je einen entgegen der Drehrichtung des Rades (22) gegen den Umfang zu spiral förmig ansteigenden Absatz (30 bzw. 31) zum Auswerfen .der vorgeformten Bügel (\36') auf weist (Fig. 3 und 4). 7. Maschine nach Unteranspruch 5, ge kennzeichnet durch Presswerkzeugd (35), die an den Enden von zylindrischen Schäften flache Stahlplättchen (34) aufweisen, die periodisch gegen die als Matrize dienende Führungsschiene (21) bewegt werden (Fig. 5). B.Maschine nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass der Steg der Füh rungsschiene (21) an der Stelle, -an der die genannten Stempel (35 bzw. 34) zur Wirkung kommen, eine Ausnehmung (37) aufweist, um eine über die endgültige verbleibende Verfor- mung der U-Bügelschenkel hinausgehende elastische Verformung zu ermöglichen (Fig. 5). 9.Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Pressvorrich- tung zum Fertigformen der einzelnen Bügel schenkel und Anklemmen derselben an die Schnüre (40) aus einem durch einen exzentri schen Fortsatz (47) einer Antriebswelle (46) angetriebenen und in .einem Schlitz des Steges einer Führungsschiene (21) von unten her zur Wirkung kommenden Stempel (41) besteht, der jeweils die Enden eines U-Bügels (26") um die Schnüre (40)herum nach oben biegt (Fig. 6 und.7). 10. Maschine nach den Unteransprüchen 5 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel (41) an seinem obern, der Führungs schiene (21) zugekehrten Ende (42) abgesetzt ist und eine konkav geformte, zur Führungs schiene (21) quer verlaufende Ausnehmung (43) aufweist (Fig. 7). 11.Maschine nach den Unteransprachen 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ein bringen der Schnüre (40) in den Raum zwi schen den genannten Presswerkzeugen (35) und dem der Fertigformung der Bügel die nenden Stempel (41) zu beiden Seiten der Führungsschiene (21) düsenartige Führungen (39) vorgesehen sind. 12.Maschine nach den Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der ge nannte Stempel (41) an seinem obern Ende mit einer Ausnehmung (43) versehen ist und dass hinter dem Stempel (41) eine mit dessen Ausnehmung (43) gleichartig geformte Aua nehmung (44) eines winkelförnnigen Sperr teils (38) vorgesehen ist, an welchem die über der Führungsschiene (21) dem Stempel (41) zugeführten -U-Bügel (26") mit den Enden ihrer Schenkel jeweils zur Anlage kom men,so @da.ss. sie erst nach der Formgebung durch den Stempel (41) über die Aus- nehmung (44) des Sperrwinkels (38) hinweg gleiten können (Fig. 8 und 9). 13. Maschine nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass der winkelförmige Sperrteil (38) mittels einen in seinem hori zontalen Teil (38') angeordneten Schlitz durchdringenden Schrauben verstellbar am Maschinenrahmen angeordnet ist.14. Maschine nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Distanzierungs- und Auswurfvorriehtung zum Weitertrans port der auf der Führungsschiene (21) auf gereihten Verschlussglieder aus je einem symmetrisch zu beiden Seiten dieser Füh rungsschiene (21) angeordneten, durch einen Exzenter (50) angetriebenen und mit einem Schenkel (51') in einer quer zur Füh- rungsschienenachse angeordneten Schwalben schwanzführung (52) geführten Winkel (51)und einer parallel zum genannten Schenkel des Winkels (51) sich erstreckenden, in einer Nut des zweiten Schenkels (51") des W in- kels (51) gleitbar gelagerten Transportbacke (54) besteht (Fig. 1 und 10). 15. Maschine nach Unteranspruch 1.4, da durch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Transportbacken durch je einen von der Exzenterwelle (58) betätigten Kurbeltrieb erfolgt. 16.Maschine nach Unteranspruch 15, da durch gekennzeichnet, dass die Kurbelstan gen (59) der Kurbeltriebe je an einem in einer Ausnehmung (62) einer Kurbelscheibe (60) ver- und feststellbaren Bolzen (61) ge lagert sind.
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