CH313983A - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Gleitverschlüssen - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung von Gleitverschlüssen

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CH313983A
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Peterhans Josef
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Peterhans Josef
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/46Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples
    • B21D53/50Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples metal slide-fastener parts

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  • Wire Processing (AREA)

Description


  Verfahren und Maschine zur Herstellung von Gleitverschlüssen    Zur Herstellung von sichtbaren Gleit  verschlüssen, die aus einer Vielzahl von durch  ein     Schnurpaar    miteinander verbundenen       CTleithügeln    bestehen, ist es bereits bekannt,  in durch eine Maschine ausgeführten nach  einanderfolgenden     Arbeitsgängen.    zuerst eine  für einen Gleitbügel erforderliche Länge von  band- oder     drahtförmigem    Material abzutren  nen, dieses Materialstück nach und nach bis       annähernd    in eine     U-Form    abzubiegen und  durch seitliches Einpressen in die endgültige  Form zu bringen.

   Dieses Verfahren hat.     je-          doeh    den Nachteil, dass das kurze abgetrennte  Materialstückchen bis zu seiner Verformung  in die     U-Form    in der Maschine     nur    wenig.  Halt findet, sich leicht verschiebt,     verklemmt     und verdreht und somit immer wieder zu Be  triebsstörungen in der Maschine bzw. zu einem  hohen     Prozentsatz    an Ausschuss Anlass gibt.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung will  diese Mängel vermeiden und besteht darin,  dass die für die Herstellung eines Gleitbügels  jeweils erforderliche Materiallänge in einem  einzigen, auf das Abtrennen unmittelbar     fol-          (,enden    Arbeitsgang zu     U-Bügeln    gebogen  wird und erst nach einem zeitlichen     UTuter-          bi-Lich    ein weiteres Verformen -der Schenkel  dieses     U-Bügels    nach innen,

   das Einlegen je  einer Schnür in die so     entstandenen        Einbiich-          9        tun-en    und das     darauffolgende    Aufbiegen  der Enden .der Bügelschenkel um die Schnüre  herum, diese festklemmend, vorgenommen  wird.

      Um     dieses    Verfahren durchzuführen, ist  die ebenfalls     Gegenstand    der     Erfindung    bil  dende     Maschine,    :die mit einer Zuführungs  vorrichtung für das band- oder     drahtförmige          -Ausgangsmaterial,    einer     Schneidvorrichtung     zum     Abschneiden    der erforderlichen Material  längen und einer     Vorrichtung    zum Abbiegen  der abgetrennten Materiallängen zu     U-förmi-          gen    Bügeln versehen ist,     dadurch    gekenn  zeichnet,

   dass die     Schneidvorrichtung    und die  Biegevorrichtung für die     Herstellung    'der  U-förmigen Bügel zu einem einzigen Werk  zeug vereinigt sind und dass eine     Pressvor-          richturig,    in der jedes Ende der Bügelschenkel  um je eine die fertigen Bügel untereinander  verbindende Schnur geklemmt wird, und eine       Distanzierungs-    und     Auswurfsvorrichtung    zum  Weitertransport der fertig     aufgereihten        Ver-          schlussbügel    vorgesehen sind.  



  In der Zeichnung ist schematisch ein Aus  führungsbeispiel einer insbesondere zur Her  stellung von sogenannten unsichtbaren Gleit  verschlüssen ;dienenden Maschine nach der  Erfindung dargestellt.  



  Es zeigen     Fig.    1 eine Draufsicht auf die  Maschine,     Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie       II-II    der     Fig.    1 in grösserem Massstab;       Fig.    3 einen Schnitt nach Linie     IV-IV    in       Fig.    4 durch die Abschneide- und     Vorbiege-          vorrichtung,        Fig:

      4 eine Draufsicht .auf diese,       Fig.    5 einen Schnitt nach der Linie     I-I    der       Fig.    1 - die     Presswerkzeuge    zeigend -,       Fig.    6 einen Schnitt durch den     Antrieb    für      den vertikal wirkenden     Fertigpressstempel,          Fig.    7 die Endausbildung des     Fertigpress-          stempels    in Ansicht,     Fig.    8 ein Sperrorgan in  Ansicht,     Fig.    9 dasselbe in Draufsicht,

       Fig.    10  in grösserem Massstab einen Schnitt durch  den Antrieb für die Transport- und     Auswurf-          einrichtung    nach der Linie     III-III    der       Fig.    1,     Fig.    11, 12 und 13 das abgeschnittene       Materialstückchen    in den drei aufeinander  folgenden Bearbeitungsstufen in grösserem  Massstab.  



  Das von einer nicht gezeichneten Trommel  oder einer sonstigen     geeigneten    Einrichtung  abgenommene     Bandmaterial    2     wird    durch     das          Zuführungsrohr    1 der eigentlichen     Zubringe-          einrichtung    zugeführt.

   Diese besteht aus  einem     schrittweise    geschalteten Transportrad  3     und    einer     darüber        exzentrisch        gelagerten,     das Bandmaterial an das Transportrad an  pressenden     Klemmscheibe    17.     Das    Transport  rad 3 ist von beträchtlicher Breite und besitzt  über den grössten Teil seiner Breite einen  glatten Umfang. Nur an dem einen Umfangs  rand ist eine     Verzahnung    4     vorgesehen,    in die  eine     Schaltklinke    9 eingreift     (Fig.    2).

   Diese  ist ihrerseits an einer Schwinge 10 gelagert,  welch letztere mit Hilfe eines Exzenters 15  und einer Kurbelstange 16 von der Welle 14  her in hin und her gehende Bewegung versetzt       wird..    und so das Transportrad 3 .periodisch       weiterschaltet.        Am    andern, glatten Rand 6       des        Transportrades    3     liegt    der Bremsschuh 7  einer Bremsfeder 8 unter Druck :

  derart an,       dass,    wie aus     Fig.    2 ersichtlich, .das Rad 3 in  der einen, durch den Pfeil     a    gekennzeichneten  Richtung gegen die     Wirkung    der Feder 8       verdrehbar;    in der entgegengesetzten Rich  tung aber gegen Verdrehung gesperrt     ist.    In  der Mitte     des    Transportrades 3 ist ebenso wie  am Umfange der     Klemmscheibe    17 ein die  Griffigkeit erhöhender Belag 5 bzw. 18, z. B.  ein     Gummiring,        angebracht,        tun    eine sichere  Mitnahme des Bandmaterials 2 zu gewähr  leisten.  



  Die     Klemmscheibe    17 kann durch Ver  drehen des Handrades 19     und    damit der die       Klemmscheibe        exzentrisch        tragenden    Welle  der Stärke des Bandmaterials und dem ge-    wünschten     Anpressdruck    entsprechend ver  stellt werden.  



  Der Antrieb der Welle 14 erfolgt ebenso  wie derjenige der Welle 33 von einem zentra  len Antrieb (nicht gezeichnet) aus über die  Welle 11 und die     Zahnradgetriebe    12, 13.  



  Nach dem Passieren der Zuführungsein  richtung gelangt das Bandmaterial 2 durch  eine weitere rohrförmige Düse 20 in den Be  reich der     Schneidvorrichtung,    die im wesent  lichen aus einem an den Umfangsrändern mit  je einem sich über etwa 180  des Umfanges       Stirnfläche    25 des an der Zuführungsdüse  erstreckenden und     zwischen    sich eine Nut frei  lassenden Flansch 23,     24versehenen        Schneidrad     22 besteht     (Fig.    3     und    4).

   Die :Stirnfläche 25  des an der Zuführungsdüse     anliegenden    Flan  sches 23 weist     eine        Scherkante    auf, die bei je  der Umdrehung des     Rades    von dem in die     Be-          wegungsbahn    der     Flanschen        hineinragenden     Bandmaterial 2 die jeweils für einen     Gleit-          bügel    26 benötigte Länge     abschneidet,    die der  Breite des Rades 22 samt Flanschen 23, 24  entspricht.

   Das abgeschnittene Materialstück  chen wird dann im weiteren Verlaufe der  Drehung des Rades 22 durch die Stirnflächen  25 und 27 der beiden Flanschen 23, 24 über  die .in die durch diese Flanschen gebildete  Nut hineinragende, gleichzeitig als Matrize  dienende Führungsschiene 12 gebogen und in  der Folge durch die an den Innenseiten 28, 29  der Flanschen angeordneten, entgegen der  Drehrichtung spiralförmig ansteigenden Ab  sätze 30, 31 entlang der Schiene 21     aus    dem  Bereich der     Schneidvorrichtung    hinausgescho  ben.

   Ein Zuführen von zuviel Material wird  durch einen Anschlag 32 wirksam verhindert. ,  Hat das Rad 3 das.     Bestreben,    zuviel zu för  dern, so stösst das     Bandniateriai    an diesen  Anschlag 32     an,    und der hierdurch bewirkte       Widerstand    bewirkt, dass das Transportrad 3  in bezug auf das Band 2 durchrutscht und  nicht mehr weiter fördert.

   Die nacheinander  aus der     Schneidvorrichtung        ausgestossenen          U-Bügel    26'     (Fig.    5 und 11) werden jeweils  durch den     nächstfertiggestellten    weitergescho  ben, so     dass    eine Säule von Mann an Mann  liegenden -Bügeln entsteht, die sich schritt-      weise auf der Führungsschiene 21 weiter  bewegt.

   Im Zuge     dieser        Bewegung    kommen  die Bügel 26' einer nach dem     andern        zwischen     die Backen 34 der     Presswerkzeuge    35 zu lie  gen, die, durch     Exzenter    36 angetrieben, sich  periodisch gegen die Schenkel der     U-Bügel    be  wegen und     diese    noch     weiterhin        einbiegen     (26" in     Fig.    12). Die zylindrischen Schäfte  der     Presswerkzeuge    35 sind mit flachen Plätt  chen 34 aus     hartem        Material,    z.

   B.     Stahl,    ver  sehen. Diese Plättchen, welche mit den  Schäften     durch    Verschrauben verbunden sind,       drücken    die Schenkel der     U-Bügel    in die       Kehlung        ,.es        Steges    der Führungsschiene 21  ein.

   Im Steg     ist    an     dieser    Stelle eine Ausspa  rung 37     vorgesehen        (Fig.    5), welche ermög  licht, dass die     U-Bügelschenkel,        die    sich nach  Aufhören der     Stempeleinwirkung        wieder     etwas     :elastisch        zurückverformen,    über das     ge-          wünschte    Endmass hinaus abgebogen werden  können.  



  Nach dieser Verformung rücken die Bügel  26"     (Fig.    12) unter der     Einwirkung    der nach  folgenden Bügel immer weiter, bis der erste  mit den Enden seiner Schenkel an einen An  schlag in Form eines     Sperrwinkels    38     anstösst.     Dieser besteht aus einem     horizontalen,    im Ma  schinenrahmen     verstellbar    befestigten Teil 38'  und     einem    in die Bahn der Bügel 26" ragen  den     vertikalen    Teil 38".  



  Bevor die     U-Bügel    26" aber in     dieser    Stel  lung anlangen,     wird    von beiden Seiten durch  je eine     düsenförmige        Führung    39 je eine  Schnur 40 bis     an    den Grund der durch die  Stempel 34     erzeugten    Einziehung     26a    der  Schenkel des     Bügels    26"     herangebraebt.    Ein  weiterer .ebenfalls durch einen Exzenter peri  odisch angetriebener und durch .einen Schlitz  im :

  Steg der Führungsschiene 21 von unten  her zur     Wirkung    kommender .Stempel 41  biegt     nun    die Enden der     Bügelschenkel    nach  oben um die Schnüre 40 herum,     diese    damit       festklemmend,    in     die        endgültige        Form    (Bü  gel 26"' in     Fig.    13).

   Der Stempel 41 ist hier  bei an     seinem    obern, der Führung 21 zuge  kehrten Ende 42 auf die Breite des Band  materials 26 oder auf geringere Breite ab  gesetzt     (Fig.    7) und mit einer der Form der         herzustellenden    Abbiegungen an den Schenkel  enden entsprechend     konkav    geformten, zur  Führungsschiene 21 quer verlaufenden     Aus-          nehmung    43 versehen.

   Der verstellbare Sperr  winkel 38 wird     vorteilhaft    so     eingestellt;    dass  sein     vertikaler        Teil    38" an der Absetzung des  Stempels 41     zum        Anliegen        kommt        (Fig.    9).

    Die Bügel 26" werden hierdurch genau über  dem Stempel 41 gestoppt     und,    können erst  dann ihre Vorwärtsbewegung unter dem  Druck der nachfolgenden Bügel weiterführen,       wenn    die Enden der     Bügelschenkel    (in     hig.    7       strichliert    gezeichnet) verformt und an die  Schnüre 40     artgeklemmt    sind.

   In diesem Falle  ermöglicht eine mit der     Ausnehmung    43 über  einstimmende, im vertikalen Teil 38" des       :Sperrwinkels        angeordnete        Ausnehmung    44,  dass die fertig geformten Gleitbügel 26"'     uri-          gehindert    zur     Distanzierungs-    und     Auswurf-          vorrichtun.g    gelangen können.  



  Der Antrieb des Stempels 41     erfolgt    von  der     Welle    33 aus über     ein.    Zahnradgetriebe 45,  die Welle 46 mit     einem        exzentrischen    Fort  satz 47, eine     Pleuelstange    48 und eine an  letzterer gelagerten und den Stempelschaft  umfassenden     Hülse    49     (Fig:    6). Es sind dem  nach auch der Stempel 41 den     jeweiligen    Er  fordernissen entsprechend verstellbar einge  baut.  



  Die     Distanzierungs-    und     Auswurfvorrich-          tung    endlich     weist    zwei genau gleich ausgebil  dete und symmetrisch zu beiden Seiten der       Führungsschiene    21     angeordnete    Teile auf, die  sich im wesentlichen je aus einem durch  einen Exzenter 50 angetriebenen, mit dem  einen     Schenkel    51' in     einer    quer     zur        Füh-          rungsschienenachse        angeordneten    .Schwalben  schwanznut 52 geführten Winkel 51     (Fig.10)

            und.        einer        parallel    zum     genannten    Schenkel  51' des     Winkels    sich erstreckenden, in     einem          Schlitz    53 des     zweiten,        parallel    zur Schiene  21     liegenden    Schenkels 51" gleitbar gelagerten       Transportbacke    54     zusammensetzen.    Der An  trieb wird von den Weilen 33 bzw. 14 mittels  der Zahnräder 55, 56 abgeleitet.

   Die Exzen  ter 50     sind.        in        einer    rechteckigen     Ausnehmung     57 der Winkel 51     eingepasst    und bewirken  somit bei ihrer Drehung eine periodische,      gegen die Führungsschiene 21     hin    und von  dieser weg gerichtete     Bewegung    dieser Win  kel. Die     Gleitbewegung    der     Transportbacken     54 in dem zur Führungsschiene parallelen  Schenkel 51" wird ebenfalls von der     Exzen-          terwelle    58,     und    zwar mittels<B>je</B> eines Kurbel  trieben abgeleitet.

   Die Pleuelstangen 59 dieses  Triebes sind hierbei an Bolzen 61 angeschlos  sen, die in Schlitzen 62 der     Kurbelscheiben    60  verstellbar eingesetzt sind. Durch Verstellen  der Bolzen 61 kann die Grösse des     Förder-          hubes    der Transportbacken 54 und damit der  Abstand     mveier    aufeinanderfolgender Bügel  26     "'aufidenSchnüren.40    dem     jeweiligenErfor-          dernis    angepasst werden.

   Die Transportbacken  54 beschreiben infolge der vorher geschilder  ten Anordnung eine     Rechteckbahn,    wobei  beim     Durchlaufen    der der Führungsschiene  21     zugekehrten        Längsseite        dieses    Rechteckes  jedesmal ein auf die Schnüre 40     aufgekleinm-          ter        Gleitbügel    26<B>'</B> samt diesen Schnüren mit  genommen und um den vorher eingestellten  Betrag weiterbefördert wird.  



  Die     Wirkungsweise    der beschriebenen Ma:       sehine    ist     zusammenfassend    die folgende: Das  Band- oder Drahtmaterial 2 wird mittels der  Zuführungseinrichtung     (Fig.    2) durch das  Rohr 1 und die Düse 20     hindurchgeführt.    So-  lange sich der Flansch 23 des     Schneidrad-es     22 vor der Düse 20 bewegt und das Band 2  an diesen Flansch anstösst, kann eine     Vor-          wärtsbewegLUigdes    Bandes bzw. Drahtes nicht  stattfinden.

   Gibt der Flansch 23 jedoch die  Düse frei, so wird das Material in die Bahn  der Flanschen vorgeschoben, im weiteren Ver  lauf .durch die     Schneidkante    des Flansches 23  abgetrennt und unmittelbar darauf durch  beide Flanschen gleichzeitige zur     U-Poiin    vor  gebogen. Die besondere Ausbildung der     Zu-          führungseinrichtung    macht es möglich, dass  die Maschine auch dann klaglos arbeitet, wenn  die     Zuführorgane    mehr Material zu fördern  bestrebt sind, als tatsächlich .gebraucht wird.

    Mit jeder Umdrehung des     Schneidrades    22  wird Material für einen     Gleitbü(Yel        abgetrennt     und in der geschilderten Weise     vorverformt.          Zur    gleichen Zeit als das Material durch die  Düse 20 hindurch dein     Schneidrade    22 züge-    führt wird, bewegen sich die Stempel 34, 35  gegen den zwischen     ihnen    liegenden Bügel  und formen je eine Einziehung     26c        (Fig.    12),

    während der sich nach     oben.    bewegende Stem  pel 41 einen weiteren     Gleitbügel    an die in  dessen Einziehungen 26a     eingelegten    Schnüre  40     anklemmt.    Diese Verformung ist beendet,  wenn die Ansätze 30, 31 an den Flanschen  des     Schneidrad    es 22 einen     vorverformten          U-Bügel    26' auf die     Führungsschiene    21  schieben und die Mann an Mann liegenden  Bügel auf der Schiene um eine Bügelbreite  weiterschieben.  



  Der über den Sperrwinkel 38     hinweg-          geglittene,    fertig verformte und     aufgeklemmte     Bügel 26<B>"</B> wird .dann, wenn die     übrige    Reihe  der Bügel 26" stillsteht, von den Transport  backen 54 erfasst     und    um die eingestellte       Gleitbügeldistanz    samt den     angeklemmten     Schnüren 40 weitergeschoben, so dass der  nächste Gleitbügel in der gewünschten Ent  fernung von dem vorhergehenden     angeklemmt     wird.  



  Es werden also alle für die Herstellung  eines Gleitverschlusses erforderlichen Arbeits  gänge vollmechanisch     and    ohne Unterbre  chung     ausgeführt,    so dass der ganze Gleit  verschluss in einem einzigen Maschinendurch  gang fix und fertig hergestellt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Gleit- verschlüssen, die aus einer Vielzahl von durch ein Schnurpäar untereinander verbundenen Gleitbügeln bestehen, welche dazu bestimmt. sind, zwei Stoffränder zu verbinden, wobei die für die Herstellung eines Gleitbügels je weils erforderliche Materiallänge von Band- oder drahtförmigem Ausgangsmaterial abge trennt,
    bis zur U-Form gebogen und durch seitliches Einpressen in die gewünschte End- form gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte erforderliche Materiallänge in einem einzigen, auf das Abtrennen unmit- telbar folgenden Arbeitsgang zu U-Bügeln gebogen wird und erst nach einem zeitlichen Unterbruch ein weiteres Verformen der Schenkel dieses U-Bügels nach innen,
    das Einlegen je einer Schnur in die so entstan denen Einbuchtungen und das darauffolgende Aufbiegen der Enden der Bügelschenkel um die Schnüre herum, diese festklemmend, vor genommen wird. II. Maschine zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, mit einer Zuführungseinrichtung für das band- oder drahtförmigeAusgangsmaterial, einer Schneid vorrichtung zum Abschneiden der erforder lichen Materiallängen und einer Vorrichtung zum Abbiegen .der abgetrennten Material längen zu U-förmigen Bügeln, dadurch ge kennzeichnet,
    dass die Schneidvorrichtun g und die Biegevorrichtung für die Herstel lung der U-förmigen Bügel zu einem einzigen Werkzeug vereinigt sind und dass eine Press- vorrichtung, in der jedes Ende der Bügel schenkel um je eine die fertigen Bügel unter einander verbindende Schnur geklemmt wird, und eine Distanzierungs- und Auswurfsvor- richtung ziun Weitertransport der fertig auf gereihten Verschlussbügel vorgesehen sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Zuführungs einrichtung für das band- oder drahtförmige Ausgangsmaterial ein dasselbe umschliessen des Führungsrohr (1), ein schrittweise ge schaltetes Transportrad (3) und eine exzen trisch gelagerte, das Band- oder Drahtmate- rial (2) an das Transportrad (3) anpressende Klemmscheibe (17) aufweist (Fig. 2). 2.
    Maschine nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass an dein einen Um fangsrand des im übrigen glatten Transport rades (3) der Zuführungseinrichtung eine Verzahnung (4) vorgesehen ist und in diese Verzahnung (4) eine Schaltklinke (9) ein greift, welche an einer durch ein Exzenter (15) betätigten Schwinge (10) gelagert ist, und dass an der glatten Umfangsfläche (6) des Transportrades (3) der Schuh (7) einer Bremsfeder (8) angreift, so dass das Trans portrad in einer Drehrichtung periodisch fort geschaltet, in der andern Drehrichtung aber gesperrt wird (Fig. 2).
    3: Maschine nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass in der Mitte der Transportradumfangsfläche ein griffiger Be lag (5) vorgesehen ist (Fig. 2). 4. Maschine nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, :dass am Umfange der genannten Klemmscheibe (17) ein griffiger Belag (18) vorgesehen ist. 5.
    Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Sch.neidvorrich- tung aus einem Rad besteht, das zwei sich über 1800 des Umfanges des Rades (22) er streckende und zwischen sich eine Nut frei lassende Flanschen (23, 24) aufweist, wobei in die so gebildete Nut eine gleichzeitig als Matrize dienende Führungsschiene (21) ra dial hineinragt und die Stirnfläche des an einer Zuführungsdüse (20) artliegenden Flan sches (23) mit einer Scherkante versehen ist.
    6. Maschine nach Unteranspruch 5,. da durch gekennzeichnet, dass jeder der beiden Flanschen (23, 24) an seiner Innenseite (28; 29) je einen entgegen der Drehrichtung des Rades (22) gegen den Umfang zu spiral förmig ansteigenden Absatz (30 bzw. 31) zum Auswerfen .der vorgeformten Bügel (\36') auf weist (Fig. 3 und 4). 7. Maschine nach Unteranspruch 5, ge kennzeichnet durch Presswerkzeugd (35), die an den Enden von zylindrischen Schäften flache Stahlplättchen (34) aufweisen, die periodisch gegen die als Matrize dienende Führungsschiene (21) bewegt werden (Fig. 5). B.
    Maschine nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass der Steg der Füh rungsschiene (21) an der Stelle, -an der die genannten Stempel (35 bzw. 34) zur Wirkung kommen, eine Ausnehmung (37) aufweist, um eine über die endgültige verbleibende Verfor- mung der U-Bügelschenkel hinausgehende elastische Verformung zu ermöglichen (Fig. 5). 9.
    Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Pressvorrich- tung zum Fertigformen der einzelnen Bügel schenkel und Anklemmen derselben an die Schnüre (40) aus einem durch einen exzentri schen Fortsatz (47) einer Antriebswelle (46) angetriebenen und in .einem Schlitz des Steges einer Führungsschiene (21) von unten her zur Wirkung kommenden Stempel (41) besteht, der jeweils die Enden eines U-Bügels (26") um die Schnüre (40)
    herum nach oben biegt (Fig. 6 und.7). 10. Maschine nach den Unteransprüchen 5 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel (41) an seinem obern, der Führungs schiene (21) zugekehrten Ende (42) abgesetzt ist und eine konkav geformte, zur Führungs schiene (21) quer verlaufende Ausnehmung (43) aufweist (Fig. 7). 11.
    Maschine nach den Unteransprachen 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ein bringen der Schnüre (40) in den Raum zwi schen den genannten Presswerkzeugen (35) und dem der Fertigformung der Bügel die nenden Stempel (41) zu beiden Seiten der Führungsschiene (21) düsenartige Führungen (39) vorgesehen sind. 12.
    Maschine nach den Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der ge nannte Stempel (41) an seinem obern Ende mit einer Ausnehmung (43) versehen ist und dass hinter dem Stempel (41) eine mit dessen Ausnehmung (43) gleichartig geformte Aua nehmung (44) eines winkelförnnigen Sperr teils (38) vorgesehen ist, an welchem die über der Führungsschiene (21) dem Stempel (41) zugeführten -U-Bügel (26") mit den Enden ihrer Schenkel jeweils zur Anlage kom men,
    so @da.ss. sie erst nach der Formgebung durch den Stempel (41) über die Aus- nehmung (44) des Sperrwinkels (38) hinweg gleiten können (Fig. 8 und 9). 13. Maschine nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass der winkelförmige Sperrteil (38) mittels einen in seinem hori zontalen Teil (38') angeordneten Schlitz durchdringenden Schrauben verstellbar am Maschinenrahmen angeordnet ist.
    14. Maschine nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Distanzierungs- und Auswurfvorriehtung zum Weitertrans port der auf der Führungsschiene (21) auf gereihten Verschlussglieder aus je einem symmetrisch zu beiden Seiten dieser Füh rungsschiene (21) angeordneten, durch einen Exzenter (50) angetriebenen und mit einem Schenkel (51') in einer quer zur Füh- rungsschienenachse angeordneten Schwalben schwanzführung (52) geführten Winkel (51)
    und einer parallel zum genannten Schenkel des Winkels (51) sich erstreckenden, in einer Nut des zweiten Schenkels (51") des W in- kels (51) gleitbar gelagerten Transportbacke (54) besteht (Fig. 1 und 10). 15. Maschine nach Unteranspruch 1.4, da durch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Transportbacken durch je einen von der Exzenterwelle (58) betätigten Kurbeltrieb erfolgt. 16.
    Maschine nach Unteranspruch 15, da durch gekennzeichnet, dass die Kurbelstan gen (59) der Kurbeltriebe je an einem in einer Ausnehmung (62) einer Kurbelscheibe (60) ver- und feststellbaren Bolzen (61) ge lagert sind.
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