CH313785A - Beleuchtungseinrichtung für ein Vergrösserungsgerät, insbesondere für ein Entzerrungsgerät - Google Patents

Beleuchtungseinrichtung für ein Vergrösserungsgerät, insbesondere für ein Entzerrungsgerät

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CH313785A
CH313785A CH313785DA CH313785A CH 313785 A CH313785 A CH 313785A CH 313785D A CH313785D A CH 313785DA CH 313785 A CH313785 A CH 313785A
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CH
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lens
lamp
condenser
image carrier
magnification
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Application number
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English (en)
Inventor
Sonnberger Heinrich
Original Assignee
Zeiss Carl Fa
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/34Means for automatic focusing therefor
    • G03B27/36Means for automatic focusing therefor by mechanical connections, e.g. by cam, by linkage

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description


  Beleuchtungseinrichtung für ein     Vergrüsserungsgerät,    insbesondere für ein     Entzerrungsgerät       Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungs  einrichtung für ein Vergrösserungsgerät, ins  besondere für ein     Entzerrungsgerät,    dessen  Lampe,     Kondensor,    Bildträger und Objektiv       gegenüber    einem Projektionstisch bei Ein  stellung verschiedener Vergrösserungen selbst  tätig verstellt werden. Bei den bekannten  Geräten dieser Art -sind der     Kondensor    und  die Lampe in konstantem Abstand vom Objek  tiv angeordnet.

   Diese Anordnung hat folgende  Nachteile: Um bei starken Vergrösserungen das  Bild     vollkommen    auszuleuchten, muss der       Kondensor    einen grossen Beleuchtungswinkel  aufweisen. Bei geringen Vergrösserungen da  gegen wird der     Kondensor    nicht mehr voll be  nutzt, dagegen muss . er bei geringen Ver  grösserungen einen grossen Abstand vom  Objektiv einnehmen, weil das zu projizierende  Bild nach der     Newtonschen    Abbildungsglei  chung, um die Bildpunkte scharf in die Projek  tionsebene abzubilden, einen grossen Abstand  vom.     Objektiv    haben muss.

   Da anderseits die  ser Abstand vom Objektiv wegen der festen  Anordnung des     Kondensors    und der Lampe  auch bei starken Vergrösserungen bestehen  bleibt, und das Objektiv einen sehr grossen  Abstand vom Projektionstisch einnimmt, ist  die Bauhöhe des gesamten Gerätes sehr gross.  Diese Geräte lassen sich deshalb schlecht  transportieren, und sie können aus diesem       Grunde    erst am Benutzungsort montiert wer-    den, auch ist ihre     Aufstellung    in niedrigen  Räumen nicht möglich.  



  Diese Nachteile lassen sich nun erfindungs  gemäss dadurch beseitigen, dass der     Konden-          sor    mit dem Bildträger fest und die Lampe  mit dem Objektiv lösbar verbunden ist. Die  Lampe sitzt dabei vorteilhaft auf einem das  Objektiv tragenden Wagen derart, dass sie  sich beim Durchfahren eines Bereiches gerin  ger Vergrösserungen durch einen am Gerät  angeordneten Anschlag vom     Objektivwagen     abheben kann und stehen bleibt.

   Der     Kon-          densor        ist    zweckmässig in     geringem    Abstand  vom Bildträger angeordnet, so dass einmal  das zu vergrössernde Bild     bequem    in den Bild  träger eingelegt und dieser, falls das Gerät als       Bntzerrungsgerät    dient, ungehindert gekippt  werden kann.

   Wie aus der nachfolgenden Be  schreibung der Zeichnung hervorgeht, wird  durch diese     Anordnung    erreicht, dass die  Lampe, der     Kondensor    und das Objektiv Ab  stände voneinander einnehmen, die mit sehr  guter Genauigkeit den aus der     Newtonschen     Abbildungsgleichung hervorgehenden ent  sprechen, so dass bei jeder Vergrösserungsein  stellung einmal eine optimale     Bildausleuch-          tung    gewährleistet wird, und zum andern der  Abstand der Lampe vom Projektionstisch für  starke Vergrösserungen nicht übermässig gross  zu werden braucht.

        Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und zwar zeigen       Fig.    1 die Ansicht eines     Entzerrtings-          gerätes    mit einer Beleuchtungseinrichtung  nach der Erfindung,       Fig.    2 ein     Diägramm    zur Erläuterung der  Wirkungsweise der Einrichtung nach     Fig.1.     In     Fig.    1 ist mit 1 eine Führung bezeich  net, auf der Führungskörper 2, 3 und 4 glei  ten, an denen Stangen 5, 6 und 7 befestigt  sind, die jeweils an ihren Enden ein Objektiv  8, einen Bildträger 9 und eine Lampe 10 tra  gen.

   An der Stange 6 ist ein     Kondensor    14  befestigt, so dass er in geringem, aber kon  stantem Abstand über dem Bildträger 9 steht.  An der das Objektiv 8 tragenden Stange 5 ist  eine Gabel 11 befestigt, in der die Stange 7  liegt. Wird das Objektiv 8 durch eine nicht  gezeichnete Vorrichtung bei Einstellung einer  Vergrösserung nach oben verschoben, so  nimmt die Gabel 11 die Stange 7 und damit  die Lampe 10 mit. Bei einer Verschiebung  nach     unten    liegt die Stange 7 auf Grund ihrer  Schwerkraft so lange in der Gabel 11, bis der  Führungskörper 4 der Lampe 10 auf einen  an der Säule 1 befestigten Anschlag 12 auf  trifft. Die Lampe 10 bleibt dann unabhängig  von einer weiteren Abwärtsbewegung des  Objektivs 8 in konstantem Abstand von einem  Projektionstisch 13 stehen.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist in       Fig.    2 graphisch dargestellt. Auf der Abszisse  sind Vergrösserungsfaktoren     7z    im Intervall  von 0,5 bis 6,0 aufgetragen. Auf der Ordi  nate.sind die für diese Vergrösserungen er  forderlichen Abstände des Objektivs 8, des  Bildträgers 9, des     Kondensors    14 und der  Lampe 10 von dem in der Abszisse angenom  menen     Projektionstisch    13 aufgetragen. Für  den Abstand des Objektivs 8 vom Projektions  tisch 13 in Abhängigkeit von dem Vergrösse  rungsfaktor n ist die linear anwachsende  Kurve A angenommen worden. Nach der       Newtonschen    Gleichung ergeben sich dann die  Bildabstände in Abhängigkeit von n gemäss  *der Kurve B.

   Diese Abstände werden durch  einen nicht gezeichneten     Inversor    eingestellt.    Da der     Kondensor    14 vom Bildträger. 9 einen  konstanten Abstand hat, ergibt sich seine Ab  standskurve C durch     Parallelverschiebung    der  Kurve B in     Ordinatenrichtung.    Aus den Ab  ständen der Kurven     !1    und C ermitteln sich  nach der     Newtonschen    Gleichung die theo  retischen     Verschiebungskurven   <I>D,</I>     Zf',   <I>G</I> und<I>H</I>  der Lampe, wobei die verschiedenen Kurven  <I>D, F, G</I> und<I>H</I> durch Variation der Brenn  weite des     Kondensors    14 zustande kommen.

    Die Kurven<I>D,</I>     b',    G und<I>H</I> sind Hyperbeln,  die sich für starke Vergrösserungen, beispiels  weise für     7t,    grösser als 1,5 sehr schnell ihren  Asymptoten nähern. Man kann daher die  aufsteigenden Äste dieser Kurven für     n    grösser  als 1,5 mit sehr guter Genauigkeit durch Ge  raden     approximieren.    Unter diesen Geraden  kann man stets eine finden, die parallel zur  Kurve A liegt. In der     Fig.    2 trifft dies für  die Gerade     KE    der Hyperbeln F zu, das heisst  für n grösser als 1,5 kann die Lampe, wie in       Fig.l    dargestellt, vom     Objektiv    in konstan  tem Abstand angeordnet sein.

   Für Vergrösse  rungen kleiner als 1,5     lässt    sich die Hyperbel     P     durch eine waagrechte Gerade     LK    ersetzen.  Verschiebt sich daher das Objektiv im Inter  vall n kleiner als 1,5, so bleibt die Lampe ste  hen und nimmt einen konstanten Abstand vom  Projektionstisch 13 ein. Die Lage der Lampe  im Bereich K bis L entspricht in der     Fig.    1  dem Aufsetzen des Führungskörpers 4 auf  dem Anschlag 12.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Beleuchtungseinrichtung für ein Vergrösse rungsgerät, insbesondere für ein Entzerrungs- gerät, dessen Lampe, Kondensor, Bildträger und Objektiv gegenüber einem Projektions tisch bei Einstellung verschiedener Vergrösse rungen selbsttätig verstellt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensor mit dem Bildträger fest und die Lampe mit dem Objek tiv lösbar verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Beleuchtungseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampe auf einem das Objektiv tragenden Wa- gen sitzt, derart, dass sie sich beim Durch fahren eines Bereiches geringer Vergrösserun gen dureh einen am Gerät angeordneten An schlag vom Objektivwagen selbsttätig ab lebt und stehen bleibt. z. Beleuchtungseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensor in so grossem Abstand am Bild träger befestigt ist, dass dieser ungehindert Kippbewegungen ausführen kann.
CH313785D 1953-04-15 1953-08-10 Beleuchtungseinrichtung für ein Vergrösserungsgerät, insbesondere für ein Entzerrungsgerät CH313785A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE313785X 1953-04-15

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CH313785A true CH313785A (de) 1956-05-15

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