CH313659A - Verfahren zur Herstellung von Isolationsbehältern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Isolationsbehältern

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CH313659A
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CH
Switzerland
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resin layers
mold
layers
production
hollow
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Inventor
Guenther Moeller Hans
Original Assignee
Zug Metallwarenfab
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C44/00Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles
    • B29C44/02Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles for articles of definite length, i.e. discrete articles
    • B29C44/12Incorporating or moulding on preformed parts, e.g. inserts or reinforcements
    • B29C44/14Incorporating or moulding on preformed parts, e.g. inserts or reinforcements the preformed part being a lining

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  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Isolationsbehältern
Die Erfindung macht es sich zur Aufgabe, ein Verfahren zur Herstellung eines Isolationsbehälters beliebiger Form und Ausbil  juni,    insbesondere in Form eines   lOühlsehran-    kes, Kühlkastens oder dergleichen, aus isolierenden Kunststoffen zu schaffen.



   Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin, dass auf die Innenflächen der   Innen-    und der Aussenwandung einer Hohlform Polymerisationsharzschichten aufgebracht werden, dass vor der Abbindung dieser Harzschichten der von den Wandungen der Hohlform gebildete Hohlraum mit   Schaumiunststoffen    gefüllt wird und dass anschliessend die Form erhitzt wird, wodurch eine Abbindung der Harz   schichten mit den Sehaumliunststoffen unter    gleichzeitiger   Erhärtung    der an die Harzschichten grenzenden   Randschiehten    der Schaumkunststoffe erfolgt.



   Anschliessend wird das   erfindimgsgemässe    Verfahren an Hand eines in der   Zeichnung    dargestellten, nach dem Verfahren hergestellten Behälters beispielsweise erläutert.



   Es zeigen:
Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine Hohlform nach der Einbringung der Polymerisationsharzschichten und der leichten Schaumkunststoffe,
Fig. 2 den fertigen Isolationsbehälter nach der Entfernung der Form nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt zur Fig. 2.



   Wie in der Fig. 1 veranschaulicht, dient zur Herstellung des Isolierbehälters eine Hohlform, die aus einer Unterlage 23   und    der aus Blech hergestellten Aussenwandung 24 bzw.



  Innenwandung 25 besteht. Die   Innenwandung    25 ist am obern Rands der Aussenwandung 24 durch hakenförmige Querstreifen 25a aufgehängt.



   Die obere Fläche der Unterlage 23 ist zweckmässigerweise mit einer dünnen Papierschicht 27 abgedeckt. Die Innenflächen der Wandungen 24, 25 der Hohlform werden zunächst mit dünnen Schichten 26 von Polymerisationsharzen versehen. Diese können aufgestrichen oder aufgespritzt werden. Es ist nicht notwendig, die Innenfläche der Unterlage bzw. der Papierschicht 27 mit Polymerisationsharzen zu bestreichen.



   Vor der Abbindung bzw. Trocknung der Harzschichten 26 wird der von den Wandungen der   Hohlform    gebildete Hohlraum mit leichten   Schaumkunststoffen    28 gefüllt. Als solche können bekannte künstliche Hochpolymere dienen.



   Nunmehr wird die so gefüllte Form erhitzt, und zwar auf etwa 80 bis   100"Celsius,    wodurch eine Abbindung der Harzschichten 26 erfolgt, die sich mit den   Sehaumkmiststoffen    28 verbinden. Dabei findet gleichzeitig eine Erhärtung der an die   Harzschiehten    26 grenzenden Randschichten 29 der   Schaumiunst-    stoffe 28 statt.



   Die oben offene Form kann ebenfalls durch Papier abgedeckt sein. Ausserdem ist zweckmässig vor der Erhitzung der Form diese mit  einem Blechdeckel 30 abzudecken. Es ist aber auch möglich, die Papierschicht wegzulassen und ebenfalls den Deckel 30 an seiner Unterfläche mit Polymerisationsharzen zu bestrei  chen.   



   Nachdem die Abbindung der   Schaiunkunst-    stoffe 28 erfolgt ist und die Form abgekühlt ist, wird diese entfernt, wodurch der in Fig. 2   und    3 dargestellte Isolationsbehälter freigelegt ist. Dieser besteht aus dicken   Schawn-    kunststoffwandungen 28 mit harten Innenund Aussenflächen 31, die die abgebundenen Polymerisationsharze aufweisen und wie eine Emaillierung wirken. Der so hergestellte Isolationsbehälter kann in bekannter Weise mit einem Deckel 32 oder einer Tür versehen sein und als Eisschrank Verwendung finden. In dem fertigen Isolationsbehälter kann der Verdampfer eines Kühlaggregates eingebaut werden.



   Es ist möglich, die   Innen- und      Aussen-    flächen des so hergestellten Isolationsbehälters, der beispielsweise als Schrank, Kasten oder Truhe ausgebildet sein kann, noch mit einem   Isolieranstrich    beliebiger Art zu versehen, der ebenfalls durch Kunstharze gebildet werden kann.



   Durch die Anwendung von Papierschichten 27 auf der Unterlage 23 (Fig. 1) wird erreicht, dass nach Herausnahme des fertigen Isolationsbehälters aus der Form die   untere    Fläche 26a desselben lediglich aus weichem   Sehaumlmnststoff    besteht.



   Die abgebundenen Polymerisationsharzschichten können verhältnismässig dünn sein.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Isolationsbehältern, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Innenflächen der Innen- und der Aussenwandung einer Hohlform (23, 24, 25) Polymerisationsharzschichten (26) aufgebracht werden, dass vor der Abbindung dieser Harzschichten der von den Wandungen der Hohlform gebildete Hohlraum mit Schaumkimsü stoffen (28) gefüllt wird und dass anschlie ssend die Form erhitzt wird, wodurch eine Abbindung der Harzschichten (26) mit den Schaumkunststoffen (28) unter gleichzeitiger Erhärtung der an die Harzschichten grenzenden Randschichten der Schaumktmststoffe (28) erfolgt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Fläche einer den Boden der Hohlform bildenden Unterlage (23) mit einer Papierschicht (27) abgedeckt ist, wobei auf diese letztere keine Poly merisationsharzschichten aufgebracht werden.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlform (23, 24, 25) nach Einbringung der Schaumkunst- stoffe (28) durch einen Deckel (30) abgedeckt wird.
CH313659D 1952-10-30 1952-10-30 Verfahren zur Herstellung von Isolationsbehältern CH313659A (de)

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